Nick Burd Die Wonnen der Gewöhnlichkeit

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Inhaltsangabe zu „Die Wonnen der Gewöhnlichkeit“ von Nick Burd

Es ist der letzte Sommer vor dem College, und die Tage sind intensiv und aufgeladen. Am Ende dieses Sommers ist Dade verliebt, und er schert sich nicht mehr darum, ob andere es sehen oder nicht. Denn Lucy, die schlagfertige, selbstbewusste Nachbarin, hat ihm gezeigt, worauf es ankommt: Glück, Freiheit und den Mut, ehrlich zu sich und anderen zu sein. Deshalb hat Dade mit Pablo gebrochen, der zu feige war, zu ihrer Beziehung zu stehen. Mit seinem neuen Freund Alex ist das anders, mit ihm kann er unter dem Sternenhimmel durch die Nacht ziehen, ihm kann er Ängste beichten und Träume anvertrauen. Im Laufe dieses Sommers hat Dade vieles herausgefunden: Er weiß, wer er ist. Das Leben kann kommen. Und es wird aufregend und schön werden!

Gut geschrieben, nur hat das Ende mich nicht wirklich befriedigt

— esprite_surveille
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Ein überaus gewöhnliches Buch!

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  • Die Wonnen, wenn etwas Gewöhnliches zu etwas Besonderem gemacht wird

    Die Wonnen der Gewöhnlichkeit
    loveisfriendship

    loveisfriendship

    07. November 2013 um 16:47

    Die Wonnen, wenn etwas Gewöhnliches zu etwas Besonderem gemacht wird Nick Burd beleuchtet in seinem Debütroman Die Wonnen der Gewöhnlichkeit einen Sommer voller Veränderungen. Protagonist ist der schwule Dade, der von Pablo nur für dessen sexuelle Bedürfnisse ausgenutzt wurde, weil Pablo zu feige war, zu sich und Dade zu stehen. Als Dade die lesbische Lucy, seine selbstbewusste Nachbarin, und Alex, in den er sich prompt verliebt, kennenlernt, lernt er es, sich so zu akzeptieren, wie er ist. Doch ob er jemals richtig von Pablo loskommen wird? Die Wonnen der Gewöhnlichkeit ist ein wunderbar tragikomischer Roman mit lustigen sowie ernsten Momenten. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man oftmals herzlich lachen kann, weil sie so ehrlich die Skurrilität des Lebens widerspiegeln, die einen aber auch nachdenklich stimmen und gerade das Ende von Die Wonnen der Gewöhnlichkeit lässt einen schluckend zurück, da es einfach unfassbar ist und sehr unerwartet kommt. Es ist ein teils niederschmetterndes, aber auch ein klein wenig hoffnungsvolles Ende. Alle Charaktere sind herrlich hintergründig und man kann viele nicht nur einseitig betrachten. Es geht einfach alles sehr viel tiefer. Dade durchlebt eine vom Autor sehr verständlich dargestellte Wandlung: zu Anfang des Romans noch eher unsicher, weil er sich selbst für sehr unscheinbar hält, wird er im Laufe der Geschichte mit Lucys und Alex' Hilfe immer selbstbewusster. Nick Burd lässt Dade aus der Ich-Perspektive erzählen, was mir sehr gefallen hat. Sympathisch, authentisch, einfühlsam. Eine Erzählweise mit ihrem ganz eigenen Charme! Die Geschichte, die in Die Wonnen der Gewöhnlichkeit erzählt wird, hätte genauso im echten Leben passiert sein können. Gerade dadurch erhält das Buch eine besondere Bedeutung. Was ich auch erfrischend finde, ist, dass kein großes Brimborium darum gemacht wird, dass Dade homosexuell ist. Die Hauptaussage ist eine andere. Dadurch stellt der Autor klar, dass der Umstand schwul zu sein eigentlich "normal" ist in der heutigen Zeit und, ohne viel Aufheben darum zu machen, einfach zu akzeptieren ist. Kleine Abzüge gibt es dafür, dass manche Dinge doch sehr typisch sind; denn die Grundidee ist nicht sehr neu und z.B. die Familienverhältnisse von Dades Familie nicht gerade einfallsreich. Außerdem hätte die Nebengeschichte des verschwundenen Mädchens Jenny Moore gekürzt, aber dafür die Beziehungen der einzelnen Charaktere untereinander weiter ausgefeilt und stärker beschrieben werden können, da ich teilweise z.B. das starke Band zwischen Lucy und Dade nicht nachvollziehen kann. Fazit: Nick Burd schafft es, die gewöhnliche Geschichte mit einigen schönen und ergreifenden Momenten zu etwas Außergewöhnlichem zu machen. "Ich war gerührt, dass Alex mich mitgenommen hatte, und wusste nicht, was ich sagen sollte. Bis dahin hatte ich mich insgeheim manchmal gefragt, ob vielleicht gar nicht mehr an ihm war als die Aura der Gefahr, die von ihm ausging, und der jederzeit abrufbare Charme, mit dem er sich Schwierigkeiten vom Leib hielt. Jetzt wurde mir allmählich klar, dass er wie alle anderen auf der Suche war und, wie alle anderen auch, keine Ahnung hatte, wo er suchen sollte."

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