Nick Cave

 3,8 Sterne bei 236 Bewertungen
Autor von Der Tod des Bunny Munro, Und die Eselin sah den Engel und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Nick Cave, geboren 1957 in Warracknabeal, Australien, ist Musiker, Texter, Dichter, Drehbuchautor und Schauspieler. Er gründete die Bands The Birthday Party, The Bad Seeds und Grinderman und veröffentlichte als deren Frontmann zahlreiche erfolgreiche Alben. Zuletzt erschein 2013 das vielfach ausgezeichnete Album Push the Sky Away. Nach Und die Eselin sah den Engel erschien 2009 Caves zweiter Roman Der Tod des Bunny Munro, der in über 30 Ländern veröffentlicht wurde. 2014 kam die autobiografische Film-Doku 20.000 Days on Earth in die Kinos.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Nick Cave

Cover des Buches Der Tod des Bunny Munro (ISBN: 9783462000351)

Der Tod des Bunny Munro

 (110)
Erschienen am 10.09.2020
Cover des Buches Und die Eselin sah den Engel (ISBN: 9783453676824)

Und die Eselin sah den Engel

 (82)
Erschienen am 13.10.2014
Cover des Buches Glaube, Hoffnung und Gemetzel (ISBN: 9783462003314)

Glaube, Hoffnung und Gemetzel

 (5)
Erschienen am 03.11.2022
Cover des Buches The Sick Bag Song (ISBN: 9783462048629)

The Sick Bag Song

 (5)
Erschienen am 18.02.2016
Cover des Buches Der Tod des Bunny Munro (ISBN: 9783867175180)

Der Tod des Bunny Munro

 (5)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches The Death of Bunny Munro (ISBN: 9781782115335)

The Death of Bunny Munro

 (10)
Erschienen am 11.09.2014
Cover des Buches And the Ass Saw the Angel (ISBN: 9780241966570)

And the Ass Saw the Angel

 (9)
Erschienen am 12.09.2013
Cover des Buches Nick Cave: Und die Eselin sah den Engel (ISBN: B009ZW9RNU)

Nick Cave: Und die Eselin sah den Engel

 (4)
Erschienen am 01.01.1996

Neue Rezensionen zu Nick Cave

Cover des Buches The Sick Bag Song – das Spucktütenlied (ISBN: 9783963181764)
Soerens avatar

Rezension zu "The Sick Bag Song – das Spucktütenlied" von Nick Cave

Nick Caves Eindrücke und Wahrnehmungen – teils philosophisch, teils surreal
Soerenvor 6 Monaten

Während der dreiwöchigen Nordamerikatour mit seiner Band The Bad Seeds nutzt Sänger Nick Cave die Gelegenheit, während der langen Fahrten zu den Auftrittsorten seine Gedanken auf Spucktüten zu notieren. Mal sind es unzusammenhängende Überlegungen, dann wieder surreale Eindrücke, Träume und philosophische Betrachtungen: Sprich: Aufzeichnungen genauso, wie Nick Caves Liedtexte immer ausfallen. Unter der Regie von Kai Grehn entstand die für den Deutschen Hörbuchpreis 2024 nominierte, 79 Minuten lange Hörspielfassung, in der verschiedene Personen die Textstellungen vortragen, untermalt mit eigens von der Band Tarwater komponierter Musik. Am  Ende singt die schottische Schauspielerin Tilda Swinton sogar das (englische) „Spucktütenlied“.
Für Lyrik-Fans und Cave-Anhänger ist diese Veröffentlichung sicherlich ein interessantes Gimmick, der Rest könnte sich bei den teils recht skurrilen Textmalereien etwas verloren vorkommen.

Cover des Buches Und die Eselin sah den Engel (ISBN: 9783453676824)
Michaela-Weisss avatar

Rezension zu "Und die Eselin sah den Engel" von Nick Cave

Eine tragische Geschichte, die schockieren soll...
Michaela-Weissvor 8 Monaten

...leider hat sie es aber nicht geschafft, mich zu überzeugen.

Die Eselin und der Engel, zählt das Buch eigentlich schon als Klassiker? Ich weiß nur, dass es sehr viele gute Bewertungen und Pressestimmungen bekommen hat. Dass die Geschichte keine leichte Kost ist und die Stimmung eher drückend und beklemmend ist, das wird einen schon beim Lesen des Klappentextes bewusst.

Und eines ist für mich sicher, der Autor hat seinen eigenen Stil und kann definitiv gut Schreiben und Atmosphäte aufbauen, diese Gnadenlosigkeit der Szenerie.

Kurz gesagt geht es um Euchrid, er wächst verwahlost und vernachlässigt in einem Dorf auf, dass rückständig und Sekten-ähnlich ist. Unser Protagonist ist stumm und sehr verquer im Kopf, er wird nicht nur von der eigenen Familie geächtet, sondern auch von den Dorfbewohnern. Durch diese ganzen Grausamkeiten, die ihm entgegengebracht werden, ist sein Verstand sehr wirr und er halluziniert sich zum Teil seine eigene Welt, was mitunter sehr grotesk und verwirrend ist.

An für sich ist das eine interessante Grundidee, aber ich fand das Lesen extrem mühsam. Die Sprache wirkt hochgestochen und unnötig kompliziert, es hat mir schlichtweg die Motivation zum Lesen genommen. Auch kamen mir viele Szenen zu sehr in die Länge gezogen und teilweise unnötig vor. Das machte es für mich wirklich schwer, am Ball zu bleiben und größere Abschnitte am Stück zu lesen. Ich habe leider lange für das Buch gebraucht und musste mich teilweise durchquälen, ich WOLLTE es aber trotzdem zu Ende lesen, weil mich doch interessiert hat, wie das Ganze endet. Denn ein interessantes Grundsetting und spannende Aspekte hatte es definitiv. Zum Beispiel die Dynamik zwischen dem Mädchen, dass unseren Protagonisten als Engel ansieht und Euchrid selbst. Leider kann ich aber trotzdem nur zwei Sterne geben, weil das Lesen einfach so mühsam war und am Ende, zumindest für mich persönlich, nicht genug herum kam.

Cover des Buches Glaube, Hoffnung und Gemetzel (ISBN: 9783462003314)
KataRafs avatar

Rezension zu "Glaube, Hoffnung und Gemetzel" von Nick Cave

This is Nick Cave
KataRafvor 2 Jahren

So etwas kann schief gehen. Ein Musiker. Einer der ganz Großen. Eine Autobiografie. Keine Autobiografie. Ein Gespräch.  Ein anderer Musiker. Musikjournalist. Viele Gespräche. Telefongespräche während der Pandemie. So etwas kann schnell nach Merch und nach Langeweile riechen.

Aber das ist Nick Cave, das ist manisch, das ist obsessiv, das ist kompulsiv, das ist introspektiv, das ist ehrgeizig und das ist mit jeder Faser des Geschriebenen interessant.

»Du kannst mich alles fragen. Es gibt keinen Moderator. Das ist etwas zwischen dir und mir. Mal schauen, was dabei herauskommt« ist das Prinzip von 𝑇ℎ𝑒 𝑅𝑒𝑑 𝐻𝑎𝑛𝑑 𝐹𝑖𝑙𝑒𝑠, in dem wir alle Nick Cave schreiben können, er uns aufrichtig und direkt zu antworten bereit ist. Und es ist das Prinzip dieses Interviews. Nick Cave redet über Nick Cave, und Séan O'Hagan ist ein im Halbschatten bleibender Fragender. An den richtigen Stellen hinterfragt O'Hagan die Darstellungen, zieht Bezüge, die Cave nicht zieht, tritt nahe. Cave ist aufrichtig bemüht, nicht auszuweichen. Das Gespräch richtet sich auf die Musik in der Entstehung, auf die für ihn heiligen Momente der Konzerte und auf sein Leben. Der Tod von Arthur, der 15jährig in einem LDS-Tripp von einer Klippe stürzte, ist dabei ein Fixpunkt.

Gefragt nach der Essenz seines Charakters, sagt Cave »Es hat etwas mit Schönheit und Traurigkeit zu tun...Oder auch mit der Nähe zwischen den beiden.« Dieser Text ist genau das, er ist schön, traurig und von einer optimistischen Stärke, die nährend ist. Wir müssen nicht so leben wie Cave und auch seine tief empfundene Religiosität nicht teilen, wir brauchen nur Offenheit, um die Universalität der aufgeworfen Themen anzunehmen. Aus Cave und seiner Kunst fließt eine Kraft, die eine strömende Wirkung auf mich hat, offen, weit, liebend, friedlich und dankbar reagiere ich. Für Personenkult bin ich nicht sehr empfänglich, aber das ist Nick Cave und er macht einen Unterschied für mich und meine Welt, vielleicht auch für deine.

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Zusätzliche Informationen

Nick Cave wurde am 22. September 1957 in Warracknabeal (Australien) geboren.

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