Nick Cutter

 3.6 Sterne bei 100 Bewertungen
Autor von Das Camp, Die Tiefe und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nick Cutter

Nick Cutter ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der bereits Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht hat. Er lebt nicht auf einer Insel, sondern in Toronto, Kanada.

Alle Bücher von Nick Cutter

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Nick CutterDas Camp
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Das Camp
Das Camp
 (48)
Erschienen am 08.09.2014
Nick CutterDie Tiefe
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Die Tiefe
Die Tiefe
 (40)
Erschienen am 09.11.2015
Nick CutterDie Erlöser
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Die Erlöser
Die Erlöser
 (9)
Erschienen am 11.07.2016
Nick CutterDas Böse
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Das Böse
Das Böse
 (0)
Erschienen am 11.02.2019
Nick CutterDas Camp
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Das Camp
Das Camp
 (2)
Erschienen am 08.09.2014
Nick CutterThe Troop
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The Troop
The Troop
 (2)
Erschienen am 31.07.2014
Nick CutterThe Deep
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The Deep
The Deep
 (0)
Erschienen am 28.07.2015
Nick CutterUntitled
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Untitled
Untitled
 (0)
Erschienen am 07.01.2014

Neue Rezensionen zu Nick Cutter

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ThePassionOfBookss avatar

Rezension zu "Die Tiefe" von Nick Cutter

Die Tiefe
ThePassionOfBooksvor 2 Monaten

"Die Tiefe" wurde mir von einem sehr guten Freund empfohlen, der dem Thriller-Genre regelrecht verfallen ist. Da wir bei Büchern meistens den gleichen Geschmack haben hatte ich recht hohe Erwartungen an das Buch, nachdem er mir davon erzählt hat. 
Hauptfigur der Geschichte ist Luke, ein Tierarzt, der zur Tauchstation beordert wird. Er wirkte auf mich zunächst schwer einzuschätzen und ich habe etwas Zeit gebraucht um mit ihm warm zu werden. Geholfen haben mir dabei die Rückblicke in seine Kindheit, die selten schöne Erinnerungen zu Tage brachten. Luke hat mit so einigem dort unten in der Tiefe zu kämpfen und ich habe mit ihm gelitten und gebangt und gehofft. 
Die Handlung hat mich bereits auf den ersten Seiten gefesselt und die Seiten rasten nur so dahin. Die Seuche selbst ist mal etwas ganz Neues und eine wirklich schaurige Vorstellung, bei der ich Gänsehaut hatte. Ich möchte mir nicht vorstellen wie es ist, wenn man alles vergisst und irgendwann das Herz genau deswegen aufhört zu schlagen. Die Tauchstation wird im Laufe des Buches zum Hauptschauplatz und so wird die Welt oberhalb des Meeresgrundes sehr in den Hintergrund gedrängt. Das hat mir nicht so gut gefallen, da ich schon gerne mehr über die Auswirkungen der Seuche auf die Menschheit erfahren hätte und wie es nun den Überlebenden ergeht.
Ein Teil der Handlung beschäftigt sich u.a. auch mit verschiedenen Laborversuchen. Diese Passagen sind definitiv nichts für schwache Nerven und mich hat es mehrfach stark geekelt, solch abscheuliche Versuche wurden beschrieben. 
Zum Schluss wurde das Tempo dann noch einmal stark angezogen und die Spannung auf ihren Höhepunkt getrieben. Leider jedoch lässt mich das Ende mit einigen offenen Fragen und etwas unbefriedigt, sowie enttäuscht zurück. 

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PeWas avatar

Rezension zu "Die Tiefe" von Nick Cutter

Spannend
PeWavor 3 Monaten

Letztes Jahr las ich bereits das Debüt Nick Cutters (Das Camp) und war von diesem doch ekligen Horrorbuch sehr begeistert. Ein Erstlingswerk (jedenfalls unter diesem Pseudonym) des kanadischen Autors, von dem ich unbedingt mehr lesen wollte. Es war also klar, dass auch “Die Tiefe” von mir gelesen werden würde.

In diesem Buch wird dem Leser eine andere Art Horror geboten, denn er ist weniger eklig und brutal, als vielmehr subtil, beklemmend und gruselig. Die Menschheit wird von einer Krankheit heimgesucht, deren Opfer auf eine perfide Art und Weise zugrunde gerichtet werden und die mich an eine pervertierte Form der Alzheimerkrankheit denken ließ (wenn man diese Krankheit noch pervertieren kann). Die einzige Chance auf Heilung scheint 8 Meilen unter dem Meer auf dem schlammigen Grund zu finden sein. Die besten und eigensinnigsten Wissenschaftler der Welt werden dort unten in einer neuartigen und hochtechnischen Unterwasserstation auf ein Heilmittel angesetzt, doch irgendwas geht schief.
Luke Nelson wird nun in diese Unterwasserstation gebracht. Er ist der Bruder des vielversprechendsten Wissenschaftlers und soll die Verbindung zum Forscherteam wiederherstellen. Was ist dort unten passiert, wer lebt noch und wer ist tot und wird es ein Heilmittel geben?

Ein vielversprechender Plot für einen beklemmenden Horrorroman, jedoch muss ich gestehen, dass der Funke bei mir erst sehr spät übergesprungen ist. Dies liegt nicht am Schreibstil, welcher gut und flüssig zu lesen ist. Das teilweise verwirrende benutzen des Namens Luke und dem Wort Luke (eine Luke) verwirrte zwar mitunter, jedoch wird Cutter beim Schreiben seines englischsprachigen Romans nicht daran gedacht haben, dass in anderen Sprachen lesetechnische Schwierigkeiten dieser Art auftreten können. Wie auch. Vielmehr hat dieses Buch neben einem für mich schwer vorstellbaren Setting meines Erachtens viel zu viele Themen, denen zwar Platz eingeräumt wird, die aber dennoch ungenügend besprochen wurden.
Das Geschehen auf der Erdoberfläche ist Nebensache und eigentlich nur der Aufhänger dafür, dass man sich acht Meilen unter dem Meer befindet. Dies fand ich schade, da ich diese übertriebene Form der Demenzerkrankung an sich sehr spannend fand und gerne weitaus mehr davon gelesen hätte.
Die in zwei unterschiedlichen Zeitebenen spielenden Handlungsstränge unter Wasser sind anfänglich für mich schwer vorstellbar gewesen, werden aber im weiteren Verlauf spannend und beklemmend und auch teilweise etwas eklig.
Zudem gibt es noch zwei Erzählstränge aus Lukes Vergangenheit, die einerseits verstörend und gruselig, andererseits erschütternd und heftig waren.
Alle Handlungsstränge oder eben die nur nebensächlich besprochenen Themen sind sehr interessant. Für dieses Buch waren mir dies jedoch zu viele interessante Dinge, die dafür zu ungenügend behandelt wurden. In meinen Augen hätte es dem Buch sehr gut getan, wenn man einige dieser Verläufe weggelassen oder für ein eigenes Buch verwendet hätte. Lieber weniger Themen, dafür intensiviert.

Die dargestellten Charaktere sind etwas klischeehaft, alleine Luke hat mir gefallen und war recht realistisch beschrieben. Dennoch ein befriedigend umgesetzter Charakterausbau, an dem man sich nur am Rande stören kann.

“Die Tiefe” braucht Zeit um in Fahrt zu kommen, doch wenn dies geschehen ist, gibt es auch kein zurück mehr. Die Horrorszenen sind teilweise sehr gut, beklemmend, gruselig und wuaaaah und man beschäftigt sich sehr mit dem Thema: Wer ist wer und vor allem, wer ist nicht mehr er selbst und was genau ist er dann? Dies wurde schon sehr gut umgesetzt.

Ich finde, dass das Finale des Buches gut gelungen ist, dass das Ende jedoch einige Seiten früher hätte stattfinden sollen. Die neue Ebene, auf welche die Geschichte dann noch einmal gehoben wird, hat für meinen Geschmack gar nicht gepasst und dem wirklich guten Schluss einen faden Beigeschmack verliehen.

“Die Tiefe” kommt nicht an seinen Vorgänger heran, braucht Entwicklungszeit und behandelt zu viele Themen. Wenn man von diesen Kritikpunkten jedoch absieht bekommt man durchaus einen sehr gut geschriebenen soliden Horrorthriller mit teilweise sehr gruseligen Szenen. Auch wenn mir dieses Buch weniger gefallen hat als das Debüt, so bleibt Cutter für mich auch weiterhin ein Name, von dem ich noch mehr Bücher lesen möchte.

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aliinaa1309s avatar

Rezension zu "Das Camp" von Nick Cutter

Außergewöhnlich, dennoch äußerst ekelhaft
aliinaa1309vor einem Jahr

In diesem Buch geht es um eine junge Pfadfindergruppe von 6 Leuten die auf einer Insel in Canada (?) einen kurzen Ausflug von 3 Tagen macht. Eines Abends erscheint ihnen ein fremder Mann der einen äußerst großen Hunger hat, dennoch aber bis auf die Knochen runtergehungert aussieht. Der Führer der Truppe ist Arzt und merkt von Anfang an das etwas nicht stimmt. So bemerkt er zum Beispiel, dass sich etwas unter der Bauchdecke des Fremden bewegt. So nimmt die Geschichte ihren Lauf. Klassisches Thriller Szenario: abgeschiedener Ort (Die Insel), kein Ausweg und ein Virus/Krankheit/Mörder/whatever. 


Der Thriller klingt zunächst sehr Klischeehaft. Aber hier wird einem eine sehr außergewöhnliche Geschichte präsentiert, meiner Meinung nach. Der Autor hat einen, für Thriller untypischen, Schreibstil. Sehr detailreich und ausformuliert. Fast schon eine schöne Weise. Er erzählt von dem Leben und der Vergangenheit der Protagonisten. Ihre Beziehung zu einander spielt auch eine wichtige Rolle. Also insgesamt sehr romanartig. Vor allem am Anfang hat mich das etwas gestört bzw. überrascht. Es gab Kapitel wo ich komplett vergessen habe, dass ich einen Thriller vor mir habe.
Dies war aber ein sehr schlauer Schachzug des Autors. Dadurch das ich eine Bindung zu den Personen aufgebaut habe und mit ihnen mitfühlte, erschien die Geschichte um einiges schrecklicher als wenn man keinen Zugang zu den Protagonisten hätte. Die Geschichte ging mir wirklich zu tiefst ans Herz.
Ich als Thrillerliebhaber habe schon viele krasse Geschichten erlebt und mag auch blutiges Gemetzel (ich glaube das nennt sich Splatter?). Das dachte ich bis jetzt jedenfalls, denn diese Geschichte ist zum kotzen ekelhaft. Eben durch diese detailgetreuen Beschreibungen + der Beziehung von mir und den Protagonisten, musste ich das Buch das ein oder andere Mal vor Ekel weglegen. Das ist mir bis dato noch nie passiert. 
Generell hat der Autor eine gute Strategie verfolgt, aber ich kann mir auch sehr gut vorstellen wie der Autor einen schönen Liebesroman schreibt. Das zeugt von einer guten Vielfältigkeit.
Schön waren außerdem die vielen Zeitungsberichte, Interviews, Tagebucheinträge und und und. Diese haben die Geschichte aufgelockert und wichtige Hintergrundinfos geliefert.


Leuten denen Blut oder andere ekelhafte Sachen der Mensch- und Tierwelt nicht bekommt, stößt hier wahrscheinlich an seine Grenzen. 
Manchmal war mir das, wie gesagt, auch zu viel des guten und man hätte es auch ein wenig freundlicher gestalten können.
Was mich erschrocken hat, war die Kaltblütigkeit fast aller Menschen die hier vorkommen. Alle sind wirklich grausam und auch das Militär, was darin vorkommt scheint keine Empathie zu haben. Ich könnte nie auch nur einer Fliege etwas zu leide tun, daher war das völlig unverständlich für mich. Es gibt Bücher wo Gewalt wirklich verständlich erscheint, doch trotz dieser misslichen Lage in der die Jungs stecken, scheint mir deren Gewalt und Perversität an falscher Stelle. Auch die Perversität die hier vorkommt hat mir echt die Nackenhaare aufgestellt. 
Außerdem gibt es hier und da gewisse Längen, die aber bei dem Schreibstil zu erwarten waren. 


Für mich war das Buch mal was anderes, nicht unbedingt schlechtes muss man dazu sagen. Aber es hat mir gezeigt wie Krank wir Menschen eigentlich sind und das ich die etwas normaleren/klischeehafteren Thriller lieber habe. Für Leute die sowas überhaupt nicht abkönnen, ist diese Geschichte überhaupt nicht zu empfehlen. 


Ich glaube ich hole mir jetzt erstmal einen Wohlfühlroman ;)

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