Nick Cutter Das Camp

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Inhaltsangabe zu „Das Camp“ von Nick Cutter

Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel vor der kanadischen Küste. Er ist ausgemergelt, dünn, wirkt mehr tot als lebendig. Und er hat Hunger – einen unstillbaren, schmerz haften Hunger. Auf der Insel findet er eine Scouttruppe vor. Die Scouts merken schnell: Der Fremde ist krank, todkrank. Egal, wie viel er isst: sein Körper fällt mehr und mehr in sich zusammen. Und dann sehen sie, dass sich etwas unter seiner Bauchdecke bewegt. Während die Scouts überlegen, was zu tun ist, bemerkt ihr Leiter, dass ihn plötzlich ein nie gekannter Hunger quält …

Eher Horrorroman als Thriller.

— AmyJBrown

Ein Buch das man nicht mehr weg legen kann

— AthenodoraVolturi

Es geht in diesem Buch um eine Gruppe Pfadfinder mit ihrem Pfandfinderbetreuer. Diese sind auf einer Insel, um dort ihre Zeit zu verbringen

— Lesestoff

Ekelig detaillierte Story und leider nicht so spannend wie erwartet.

— Inkedbooknerd

Eklig, verstörend und überhaupt nicht spannend!

— Unzertrennlich

Horror meets Jules Vernes und William Golding

— KyraCade

Super Idee. Tolle Story. Detailgetreuer Sadismus. Wers mag. Ich schon

— HerrCharly

Es war in Ordnung und relativ einfach zu lesen. Ich fand es nicht richtig spannend.

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  • Eher Horrorroman als Thriller, aber sehr gut.

    Das Camp

    AmyJBrown

    11. September 2017 um 14:31

    Dieses Buch lag ebenfalls auf meinem SuB, und diese Woche habe ich es in Angriff genommen, weil ich Lust auf die Geschichte bekommen habe.Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel vor der kanadischen Küste. Er ist ausgemergelt, dünn, wirkt mehr tot als lebendig. Und er hat Hunger – einen unstillbaren, schmerzhaften Hunger. Auf der Insel findet er eine Scouttruppe vor. Die Scouts merken schnell: Der Fremde ist krank, todkrank. Egal, wie viel er isst: sein Körper fällt mehr und mehr in sich zusammen. Und dann sehen sie, dass sich etwas unter seiner Bauchdecke bewegt. Während die Scouts überlegen, was zu tun ist, bemerkt ihr Leiter, dass ihn plötzlich ein nie gekannter Hunger quält …Nick Cutter ist das Pseudonym von Craig Davidson, der bereits mehrere Kurzgeschichten und Romane schrieb. Cutter lebt nicht auf einer Insel, sondern in Toronto, Kanada. Sein Appetit ist ungebrochen.Mein Buch war die Taschenbuchausgabe aus dem Heyne-Verlag und kostet 9,99€, es hat 465 Seiten.Wir beginnen die Geschichte mit einem Zeitungsbericht über den hungrigen Mann aus einer Online-Ausgabe einer Zeitung. Weiter geht es mit der Überfahrt des hungrigen Mannes auf die Insel und der detaillierten Schilderung seines unstillbaren Hungers. Dann folgt ein weiterer Zeitungsartikel über Falstaff Island, die Insel, auf der die Geschichte spielt. Im zweiten Kapitel lernen wir dann den Camp-Leiter Tim Riggs kennen, einem niedergelassenen Arzt. der sich nebenbei für die Pfadfinder engagiert. Langsam nimmt das Schicksal seinen Lauf.Die Geschehnisse werden in diesem Buch sehr deutlich geschildert, deshalb habe ich mir oft beim Lesen gedacht, dass es weniger ein Thriller, sondern eher ein Horrorroman ist. Mein Kopfkino hat ordentlich Material bekommen, und einige sehr erschreckende Bilder zu zeigen. Mir persönlich macht das nichts aus, nur sollte man sich vor dem Lesen dessen bewusst sein. Hier geht es nicht nur darum, dass wie in einem normalen Thriller die Spannung ständig hoch gehalten wird, was hier hervorragend gelingt, sondern eben auch um die detaillierten Beschreibung dessen, was sich unter der Bauchdecke des Mannes befindet und auch teilweise, was die Pfadfinder teilweise anstellen, wenn sie auf der Insel unterwegs sind.Ich bin hart im Nehmen, wurde hier aber bis an meine Grenzen gebracht. jedoch ist die Geschichte so originell, dass ich immer weiter lesen musste. Zwar ist die Idee nicht neu, dass Abenteurer abgeschnitten von der Außenwelt auf einer Insel sind, aber der Mann mit seiner Geschichte und seinem Verhalten, und das, was daraus resultiert, hat das Ganze für mich zu etwas Besonderem gemacht.Auch der Erzählstil war super. Die lockere Schreibweise wurde durch Zeitungsartikel, Protokolle und einigen Interviews aufgelockert. Das ist nicht jedermanns Sache, weil man etwas aus dem Lesefluss gerissen wird, aber ich fand es sehr interessant und es hat mich persönlich keineswegs gestört. Übrigens hat mir das auch bei Carrie von Stephen King sehr gut gefallen. Hierzu gibt es auch eine Rezension.Nicht nur Tim Riggs als Protagonist war spannend und gut ausgearbeitet, sondern auch die Pfadfinder waren für sich sehr originell und besonders. Und nicht zu vergessen natürlich der heißhungrige Mann, der in seinem Boot auf die Insel kommt. Für mich sind die Figuren immer sehr wichtig, fast alle haben mich begeistern und auf ihre Art und Weise etwas zu der Geschichte beitragen können.Für mich insgesamt gut gelungen.

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  • Das war leider nichts ...

    Das Camp

    melanie_reichert

    20. January 2017 um 18:29

    Mit dem Roman „Das Camp“ hat Nick Cutter eine unglaublich hohe Erwartungshaltung bei mir ausgelöst, weil er unter anderem mit Stephen King verglichen wurde. Leider bin ich nach diesem Buch mehr als enttäuscht, denn hier hat wirklich nichts gepasst: langweilige Story, langatmige Passagen und abartige Charaktere. Anzumerken ist die besondere Erzählweise der Geschichte. Die aktuellen Handlungen werden immer wieder durch Berichte, Protokolle und Interviews unterbrochen und so aufgelockert. Das hat auch ab und zu den Vorteil, dass die Spannung doch noch ansatzweise angekurbelt wird, weil man sich fragt, was noch alles geschehen wird. Ansonsten ist die Sprache abwechselnd einfach bis umgangssprachlich gehalten (aktuelle Handlung) und springt zwischendurch zu fachlich bis psychologisch-anspruchsvollen Abschnitten (bei den Berichten usw.). Mit den Protagonisten ist man als Leser eventuell erst einmal überfordert. Wir haben es hier mit fünf sehr komplexen Charakteren zu tun, die alle gleichzeitig ihren Auftritt haben. Beleuchtet werden sie zwar nach und nach, aber hier tut sich mehr als ein Abgrund auf. Für mich sind die Handlungen der Jugendlichen nicht immer nachvollziehbar und oft auch stark übertrieben, weswegen ich mit keinem der fünf so wirklich warm wurde. Die Nebencharaktere sind relativ überschaubar und treten überwiegend in den eingeschoben Passagen auf. Deshalb erfahren wir auch von ihnen so gut wie nichts, was die Personen der Geschichte generell sehr blass aussehen lässt. Insgesamt hätte ich mir beim Charakterdesign mehr Persönlichkeit gewünscht, sodass man auch mit ein oder zwei der Personen hätte mitfiebern können. So war es schlichtweg egal, ob jemand starb oder überlebte. Der nächste Kritikpunkt geht an die Spannung. Die ersten 100 Seiten waren noch in Ordnung (Einführung in die Geschichte etc.). Leider ging es danach rapide bergab. Ich musste das Buch wirklich oft aus der Hand leen und mich zum Weiterlesen zwingen. Da konnten ab der Hälfte auch die Einschübe nichts mehr retten und ich war nur noch gefrustet. Das Schlimmste ist aber die Story an sich. Viele Passagen sind schlichtweg mit einer Brutalität und ekelhaften Beschreibungen übersät, sodass man sich fragt, was das Ganze soll. Einen Sinn habe ich schon relativ früh nicht mehr erkennen können. Gerade der Vergleich mit King hat mich zu diesem Buch greifen lassen und dann so bitter enttäuscht. Keine komplexen Handlungen (eher sinnloses Verhalten), keine tiefer gehenden Charaktergebilde, keine aufkommende Spannung – eher Langeweile. Abschließend lässt sich sagen, dass das Buch und ich keine Freunde geworden sind. Gute Ansätze waren vorhanden, wenn man danach gesucht hat, weswegen ich auch einen Stern vergebe. Schade um die Lesezeit ist es trotzdem.

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  • Ein echter Nervenkitzler...

    Das Camp

    PeWa

    31. July 2016 um 20:23

    Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel vor der kanadischen Küste. Er ist ausgemergelt, dünn, wirkt mehr tot als lebendig. Und er hat Hunger – einen unstillbaren, schmerzhaften Hunger. Auf der Insel findet er eine Scouttruppe vor. Die Scouts merken schnell: Der Fremde ist krank, todkrank. Egal, wie viel er isst: sein Körper fällt mehr und mehr in sich zusammen. Und dann sehen sie, dass sich etwas unter seiner Bauchdecke bewegt. Während die Scouts überlegen, was zu tun ist, bemerkt ihr Leiter, dass ihn plötzlich ein nie gekannter Hunger quält … Ein gutes Stück vor der neuenglischen Atlantikküste liegt Falstaff Island, ein unbewohntes, karges Eiland, dem normalerweise nur Vogelbeobachter einen Besuch abstatten. In diesem Herbst wird die kleine Inselhütte von Dr. Tim Riggs, dem Leiter der Pfadfindergruppe Prince Edward Island, und fünf halbwüchsigen Scouts genutzt, die hier einen abenteuerlichen Ausflug unternehmen wollen. Max Kirkwood, Kent Jenks, Ephraim Elliot, Shelley Longpre und Newton Thornton sollen in dieser Hinsicht keine Enttäuschung erleben; tatsächlich werden sie ihren Inseltrip mehrheitlich nicht überleben. Aus einem nahe gelegenen, streng geheimen Forschungslabor ist Thomas Padgett entwichen. Finanzielle Not hatte ihn in die Arme des ebenso genialen wie skrupellosen Wissenschaftlers Clive Edgerton getrieben, als dieser nach einem menschlichen Versuchskaninchen Ausschau hielt. Angeblich arbeitet Edgerton an einem ‚alternativen’ Schlankheitsmittel. Dafür hat er mittels genetischer Manipulationen einen Super-Bandwurm erschaffen, der als Gast im menschlichen Darm überzählige Kalorien abschöpfen soll. Doch das Experiment ging schief. Der mutierte Parasit denkt nicht daran, sich auf den Darm zu beschränken. Stattdessen befällt er sämtliche Organe und das Hirn und höhlt seinen Wirt von innen aus. Als Padgett merkte, was ihm blühte, ergriff er die Flucht, die ihn nun nach Falstaff Island führt. Dort findet er vor den Augen der entsetzten Pfandfinder ein entsetzliches Ende, hat zuvor jedoch Gruppenleiter Riggs infiziert, der rasch eindeutige Ansteckungsmerkmale zeigt und von den verängstigten Jugendlichen in einen Schrank gesperrt wird. Hilfe vom Festland bleibt aus. Stattdessen erscheint das Militär und riegelt Falstaff Island hermetisch ab. Die fünf Pfadfinder sind auf sich gestellt. Panik und Gewalt brechen aus, als sie die Aussichtslosigkeit ihrer Lage und die Allgegenwärtigkeit des Parasiten registrieren … Ein realer, ekliger Schrecken Im bereits leicht fortgeschrittenen 21. Jahrhundert fällt die Erschaffung populärer Schrecken schwer. In sämtliche schattigen Bereiche der menschlichen Seele sind Schriftsteller und andere (Unterhaltungs-) Künstler bereits vorgedrungen, um Angst von dem verbreiten zu lassen, was sie dort gefunden haben. Auch der Vorstellungskraft sind Grenzen gesetzt. Faktisch kommt alles wieder – mehr als einmal und höchstens im zeitgenössisch zugeschnittenen Gewand. Nick Cutter belegt, dass es problemlos möglich ist, einen Gang herunterzuschalten: Manches Grauen verliert seine Wirkung nicht! Gemeint sind nicht Vampire, Zombies und andere erdachte Gruselgestalten, sondern ganz reale Grässlichkeiten. Zu denen gehört – da dürfte sich kein Widerspruch erheben – der Bandwurm: eine Kreatur, die im menschlichen Körper haust, sich durch den Menschen ernähren lässt und in der feuchten Finsternis des Darms zu beträchtlicher Größe heranwachsen kann. Schon diese Vorstellung sorgt für Ekel, doch wirklich schlimm wird es, wenn sich der Parasit zu vermehren beginnt: Seine unzählige Brut macht sich in anderen Organen breit und dringt womöglich bis ins Gehirn vor – eine Invasion, die nicht ohne gesundheitsschädliche Folgen bleibt. Noch vor gar nicht so langer Zeit war der Bandwurm ein ungern gesehener aber regelmäßiger Gast. Erst die Verbreitung bestimmter Hygienestandards sowie diverse Medikamente, die ihn zur Abreise zwingen, haben ihn selten werden lassen. Doch er ist immer noch da und wird wohl auch nie verschwinden: Wer beispielsweise Fleisch allzu unbekannter Herkunft gar zu leicht gebraten verzehrt, kann sein blaßgelbes Wunder erleben. Das Ende der Kindheit – und des Lebens Als sehr wortgewandter Erzähler vermag Nick Cutter „seinen“ Bandwurm mit zusätzlichen Scheußlichkeiten aufzuladen. So ist diese Kreatur kein passiver Parasit, sondern sucht aktiv nach neuen Opfern. Womöglich gibt es Anzeichen von Intelligenz; auf jeden Fall schaltet sich der Wurm ins menschliche Hirn ein, um seinen Wirt zu steuern. Das ist auch deshalb notwendig, weil dieser Wurm seine Opfer buchstäblich ausweidet – eine Praxis, die Cutter mehrfach und ekelhaft wirkungsvoll in Szene zu setzen versteht. Ins Visier der Kreatur geraten vergleichsweise wenige Opfer. An einer globalen Apokalypse ist Cutter nicht interessiert. Es geht ihm um ein Grauen, das zur zwischenmenschlichen Belastungsprobe wird: Wie reagiert das Individuum auf eine wahrlich existenzielle Bedrohung? Wie wirkt sich das auf die Gruppendynamik aus? Cutter setzt seine isolierte Pfadfindergruppe einem Planspiel aus. Ironischerweise ist er nicht der einzige: Falstaff Island steht unter genauer Beobachtung: Auch ein aus dem Ruder gelaufenes Experiment kann Ergebnisse liefern … Kinder sind für viele Zeitgenossen weiterhin gutherzige, schwache, vertrauensselige Noch-nicht-Menschen, die der Führung bedürfen und boshafter Gedanken oder gar Handlungen nicht fähig sind. William Golding (1911-1993) war nicht der erste, der dies in Frage stellte, doch an seinen Roman „Lord of the Flies“ (1954; dt. Herr der Fliegen) erinnert man sich, weil er ebenso konsequent wie schlüssig den Zerfall der Zivilisation am Beispiel einer Gruppe sechs- bis zwölfjähriger Kinder schilderte. Die Gemeinschaft zerbricht bzw. formiert sich nach einer Phase der gewalttätigen Neuorientierung um den Stärksten bzw. Rücksichtslosesten, wobei das Alter nur eine untergeordnete Rolle spielt. Kinder verloren ihre kollektive „Reinheit“ und „Unschuld“. Zum Teil mutierten sie zu echten Teufelskindern à la Damien Thorn (Das Omen). Immerhin wurden sie als Menschen mit allen positiven wie negativen Eigenschaften zur Kenntnis genommen. Bosheit auch ohne Monster Die Symbolik blieb dabei nicht selten auf der Strecke, was keinen Nachteil bedeuten musste: So wurde Stephen King berühmt durch die Darstellung von Kindern und Jugendlichen, denen nicht (nur) übernatürliche Schreckgespenster, sondern (auch oder vor allem) die eigene Familie, Lehrer u. a. Autoritätspersonen im Nacken sitzen. Die seelische Deformation ist im Menschen angelegt, so die These, der auch Cutter zuneigt (und in einem Nachwort keinen Hehl daraus macht, dass er in den Fußstapfen von Golding und King wandelt). Während sich der Wurm-Terror bereits andeutet, gibt Cutter der Figurenzeichnung breiten Raum. Er stattet seine fünf jugendlichen Protagonisten mit ausführlichen Biografien aus. Schon dabei werden Brüche deutlich, die sich in der späteren Krise verbreitern werden. Einige Schicksale sind quasi klassisch; so ist Newton ein typischer, dickleibiger „nerd“ und damit der geborene Prügelknabe. Max, Kent und Ephraim scheinen dagegen gesellschaftskonform zu Wunschbürgern heranzuwachsen. Auch sie leiden jedoch unter Charakterschwächen, die durchaus menschlich sind, sie in der Not jedoch zusammenbrechen lassen. Eine separate Rolle spielt Shelley, der als Bösewicht eine lange unbekannte Größe ist: ein lupenreiner Soziopath, der einerseits genug davon hat, nur wehrlose Tiere zu töten, während ihm andererseits die Maske, die den gefühllosen, manipulativen, bösartigen Rohling verbirgt, vom Gesicht zu rutschen beginnt. Die Isolation von Falstaff Island bietet ihm die Möglichkeit, seinen Trieb auszuleben – eine Herausforderung, der Shelley nicht gewachsen ist. Für die Erwachsenen bleiben nur Nebenrollen. Ihnen ist sämtlich das Scheitern in Handlung und Moral gemeinsam: Riggs ist nur solange Gruppenführer, wie er die konventionelle Ordnung wahren kann. Sobald es ernst wird, versagt er und wird „entthront“. Damit öffnet er dem Anarchismus der führungs- und ratlosen Jugendlichen Tür und Tor. Auch das Verhalten anderer Erwachsener flößt keineswegs Vertrauen ein: Das Militär lässt sich zwar sehen, wagt sich aber nicht auf die Insel. Verzweifelte Eltern, die ihre Kinder retten wollen, werden gewaltsam abgefangen: Auch sie versagen in den Augen der zunehmend verzweifelten und radikalisierten Jugendlichen, die anders in den „Battle Royales“ oder den „Hungerspielen“ nicht darauf hoffen dürfen, dass man wenigstens den letzten Überlebende als „Sieger“ heimführen wird. Der Herr des Wurms Die eigentliche Handlung wird durch eingeschobene Zeitungsartikel, Versuchsbeschreibungen, Verhörprotokolle und ähnliche Quellen begleitet. Während die Kinder auf ihrer Insel bis zum Schluss ahnungslos über die wahre Dimension des Grauens bleiben, wird der Leser über die Hintergründe informiert. Erneut zeigt Cutter einen sehr schwarzen Humor, wenn er die Ermittlungsbeamten in den Unterlagen des Edgerton-Teams auf den (ebenfalls abgedruckten) Entwurf einer Anzeige stoßen lässt, mit die Werbetrommel für das ultimative Schlankheitsmittel gerührt werden sollte. Aber Edgerton ist nicht einmal der größte Bösewicht. In einem unerwarteten Twist, der sich nur auf die Rahmenhandlung beschränkt, findet Cutter eine niederschmetternde Erklärung für die „Quarantäne“, unter die Falstaff Island gestellt wurde. Dagegen ist der Wurm trotz seiner Aggressivität letztlich doch nur ein Tier, das überleben will und seine Opfer ohne Hintergedanken anfällt. Trotz ihrer Ecken und Winkel erzählt Cutter seine Geschichte sehr geradlinig. Unter seinem Geburtsnamen verfasst er Storys und Romane, die von der Literaturkritik hoch gelobt werden. Er ist also ein vorzüglicher Schriftsteller, der „nebenher“ Populärliteratur für den Lebensunterhalt schreibt. Sein Talent schaltet er dabei nicht ab, sondern stellt es in den Dienst der jeweiligen Geschichte, selbst wenn diese „nur“ Horror bietet

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  • Extrem ekelig

    Das Camp

    _wintermaus

    03. July 2016 um 13:44

    Ein Mann strandet vor der kanadischen Küste und sieht mehr tot als lebendig aus. Und er hat einen unstillbaren Hunger. Sein Körper fällt mehr und mehr zusammen. Ein Pfadfindergruppe versucht den mann zu helfen, was jedoch nicht gelingt und schon wird der Leiter der Gruppe angesteckt...Es ist auf jeden Fall spannend gemacht und ich musste den Thriller bis zuletzt zuende lesen. Aber ehrlich gesagt war ich froh als es zuende war. Das Buch ist so ekelig und dermaßen detailiert beschrieben, dass einem schlecht wurde. Die ganze Geschichte ist ziemlich krank und ich verstehe nicht, wie man auf solche Geschichten kommen kann :D. Also ich denke ich lese es nicht nochmal. Nichts für schwache Nerven!!!!

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  • Das Camp

    Das Camp

    Lesestoff

    05. June 2015 um 18:33

    Ich fande das Buch sehr außergewöhnlich, sehr eklig und sehr plastisch beschrieben. Diese Buch ist nichts für normale Leute, die einfach eine normale Story lesen wollen :). Bissel zu langwierig fand ich das Buch ansonsten wer kranke Storys, die bis ins Detail komplett beschrieben sind gerne liest und wegkommen will vom ganzen Mainstreamgedöns ist hier vollkommen richtig. Für normale Thrillerleser ist dieses Buch eher abzuraten.

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  • Das Camp

    Das Camp

    viviilovee

    27. May 2015 um 19:39

    Klappentext"Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel vor der kanadischen Küste. Er ist ausgemergelt, dünn, wirkt mehr tot als lebendig. Und er hat Hunger – einen unstillbaren, schmerzhaften Hunger. Auf der Insel findet er eine Scouttruppe vor. Die Scouts merken schnell: Der Fremde ist krank, todkrank. Egal, wie viel er isst: sein Körper fällt mehr und mehr in sich zusammen. Und dann sehen sie, dass sich etwas unter seiner Bauchdecke bewegt. Während die Scouts überlegen, was zu tun ist, bemerkt ihr Leiter, dass ihn plötzlich ein nie gekannter Hunger quält..."Meine MeinungZombiebücher sind die besten Bücher. Das habe ich schon immer so gesehen und ich glaube das wird auch immer so bleiben. Leider ist nicht jedes Zombiebuch = gut; doch "Das Camp" konnte mich überzeugen!Es geht um eine Gruppe Pfadfinder, die zusammen mit ihrem Coach auf eine nicht bewohnte Insel nicht weit von ihrer Heimatstadt fahren, um dort für ein Wochenende ihren Pfadfinderaufgaben nachzugehen. Leider befindet sich auch ein gefährlicher Mann auf der Insel. Wobei gefährlich nur das ist, was sich in ihm eingenistet hat. Und das werden die Jungs und ihr Coach schon sehr bald zu spüren bekommen.Die Idee der Geschichte hat mir - natürlich, wie soll es auch anders sein - gefallen. Ich liebe Zombiegeschichten einfach, da hat sich nach diesem Buch nichts geändert! Das Buch unterteilt sich in die eigentliche Geschichte der Insel und gleichzeitig in Berichte, Zeitungsartikel, Interviews und anderer Dokumente, welche nach den Geschehnissen auf der Insel veröffentlicht werden auf. Somit erfährt man als Leser genau, was der fremden Mann auf der Insel macht, wie das alles mit ihm passiert ist und wie es weiter geht, während die Jungen und ihr Coach noch im Dunkeln tappen. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich mich immer mehr auf die "Geschichte" gefreut habe, als auf die Berichte und Interviews. Irgendwie fand ich die einfach spannend und mir hätten die Infos auch später gereicht. Es war natürlich trotzdem in Ordnung und generell waren die Infos zwischendurch auch hilfreicher, als wenn alles erst am Ende aufgeklärt worden wäre.Die Protagonisten fand ich gut gewählt. Zwei der Jungen mochte ich sofort, einen eher nicht, und bei den zwei übrigen war ich mir bis zum Ende nie so sicher. Ich mag es, wenn man gleich am Anfang einen bestimmten Protagonist gut oder schlecht findet, das macht die Geschichte um einiges interessanter, weil man doch immer wissen möchte, was mit der Person geschieht. So war es auch hier, was ich sehr gut fand. Mir hat auch besonders die Entwicklung einiger Charaktere gefallen. Diese war vor allem bei einem Jungen sehr interessant und spannend. Ich hätte nicht gedacht, dass es in diese Richtung gehen würde.Teilweise fand ich den Schreibstil ein wenig anstrengend, vor allem, wenn gerade mal wieder nicht die Geschichte dran war, sondern ein Interview oder ähnliches. Sowas finde ich immer generell schwer zu lesen und ich kann mich da nicht sonderlich gut konzentrieren. Aber auch die Erzählungen über einzelne Familienmitglieder der Jungen haben mich nicht unbedingt begeistert, und ich wollte die Stelle gerne überspringen und schnell weiter zur eigentlichen Geschichte kommen. Dennoch hat dies den Lesefluss nicht übertrieben behindert und das Buch war super schnell weg gelesen.Alles in allem war das Buch sehr gut, es hat nicht an ekligen Stellen gemangelt (wobei ich mir ruhig noch mehr davon gewünscht hätte), und die Geschichte hat eine gute Wendung genommen. Absolut super finde ich, dass es in diesem Buch kein Happy End gibt, wie das ja sonst immer ist. Einen Stern Abzug muss ich leider geben, weil mir die Erzählweise teilweise ein wenig zu "kindisch" war, einfach, weil die Jungen im Buch auch erst 14 sind. Ansonsten total zu empfehlen!

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  • Ekeliger, leider langatmiger Thriller um einen Wurmbefall.Schade...

    Das Camp

    Inkedbooknerd

    09. May 2015 um 15:55

    Das Camp-ein langatmiger Thriller um einen Wurmbefall. Ekelig mehr aber auch leider nicht :( Darum gehts : Eine kleine Pfadfindergruppe befindet sich mit ihrem Gruppenleiter der zudem auch noch Arzt ist auf einer Insel um einen Campingtrip zu genießen.  Eines Nachts strandet ein Mann auf der Insel, der von einem gewaltigen, ihm unbekannten starken Hunger Gefühl befallen ist. Mit ihm beginnt das Grauen, denn der Gruppenleiter der Pfadfinder möchte ihm helfen und dann wird auch er von dem Hunger geplagt. Seine Schützlinge müssen ums nackte Überleben kämpfen.  Eigene Meinung: Leider hab ich viel zu viel von diesem Roman , Genre Horrorthriller erwartet.Der Horror blieb leider aus, dafuer war der Ekelfaktor umso höher.  Ein Fremder der von einem Wurm befallen ist, dieser wiederum zur Forschung diente. Der Wurmbefall geht auf den Gruppenleiter der Pfadfinder ueber und auch diese bleiben durch den Kontakt zu ihm nicht verschont. Gespickt ist das Buch mit einigen Forschungsberichten aus dem Versuchslabor des Wurmes und Zeitungsartikeln...schleppend und leider nicht aufschlussreich für das Buch und das geschehen.  Es bringt Langeweile auf und hat mich oft ans Lesen gehindert. Die Pfadfindergruppe haelt auch nicht wirklich zusammen, was man eigentlich von solchen erwartet.  Da gibt es wie so oft in einer Gruppe den wiederlichsten der die Ranghoehe einnimmt und den kleinsten, einen richtigen Nerd der nur gemoppt und herumgeschubbst wird. Die Pfadfindergruppe war mir noch am sympathischsten beim lesen, erfrischend und wieder ermuntert zum weiterlesen. Dem Rest fehlte die Spannung.Horror und Gänsehautfeeling konnte ich auch nicht genießen und die ekeligen Details um den Wurm uhhhh Regenwürmer etc kann ich jedenfalls keine mehr sehen. Fazit: Muss man nicht gelesen haben, unnötige verschwendete Zeit. Schade :( :( :(  Bewertung : Deswegen gibt's von mir 2 von 5 mutierte Würmer   :D

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  • Ekelszenen und übertrieben Metaphern, aber keinerlei Spannung!

    Das Camp

    Unzertrennlich

    Schreibstil Nick Cutter legt für einen Thriller/Horror einen sehr eigentümlichen Schreibstil an den Tag. Ja, ich würde ihn fast schon als übertrieben bildlich bezeichnen. Gleich zu Beginn dieser Rezension muss ich sagen, dass mir der Schreibstil überhaupt nicht gefallen hat. Nick Cutters Vorbilder waren ohne Zweifel Stephen King und Richard Laymon, doch ihm schien beim Schreiben nicht klar zu sein, dass man diese beiden Stile unmöglich kombinieren kann. Für jedes andere Genre hätte mir Nick Cutters metaphorischer Schreibstil gut gefallen, aber für einen Thriller mit Horrorelementen passte diese überhaupt nicht.  Der Autor neigt zudem dazu, alles zu vergleichen, auf einer einzigen Seite hatte ich einmal 4 (!) Vergleiche gefunden. Alles muss bei ihm bildhaft beschrieben werden, so hatte der Wurm mal Ähnlichkeit mit einem Schlauch und dann wieder mit einem Luftballon. Mich hat das ganze verwirrt, denn das passte nicht zu dieser doch recht einfachen Storyline. Meiner Meinung nach hat der Autor hier sehr viel Potenzial verschenkt indem er versucht hat, die ganze Geschichte mit diesen Metaphern zu verschönern. Vielleicht liegt ihm dieses Genre auch einfach nicht! Charaktere Neben dem seltsamen Schreibstil gefielen mir auch die Charaktere eher weniger. Es handelt sich hier um Pfadfinder, die zusammen mit ihrem Gruppenführer ihre verbliebenen Abzeichen auf einer verlassenen Insel machen wollen. Der Autor schweift immer mal wieder in die Vergangenheit der einzelnen Jugendlichen ab und schwächt so die Story. Warum werden immer wieder so kleine, nichtssagende Anekdoten zum Besten gegeben, wenn die Geschichte eigentlich gerade mal ein wenig spannend wird? Die Antwort ist einfach: Das Buch musste irgendwie gefüllt werden, denn die eigentliche Geschichte ab dem Ausbruch dieser seltsamen Krankheit hatte für mich das Niveau einer Kurzgeschichte, die künstlich aufgebauscht wurde. Manche Seite habe ich einfach überflogen, weil die Story sehr langatmig wirkte. Unter den Pfadfindern ist auch ein Junge, der gerne Tiere quält. Natürlich! Irgendwie muss ja noch ein weiteres Horrorelement mit auf die Insel gebracht werden! Die "Tiere-Quäl-Szenen" fand ich jedoch unmöglich! Als eine wehrlose Katze voller Enthusiasmus ertränkt wurde, musste ich fast weinen, genauso wie bei der Stelle mit der Schildkröte. Hier wollte Nick Cutter nur eins: Schocken!  Vielleicht ist ihm das gelungen, aber das hat dieses Buch noch lange nicht zu einem Genuss gemacht! Meine Meinung Ich bin großer Fan von Horrorliteratur von Stephen King, Joe Hill oder Richard Laymon, aber dieses Buch hat mich einfach nur verstört zurückgelassen! Auf dem Cover steht, dass es sich bei "Das Camp" um einen Thriller handelt. Ein Thriller gehört ja zur Spannungsliteratur, aber Spannung habe ich in diesem Buch vergeblich gesucht. Die ganze Geschichte wirkt enorm konstruiert und bietet keinerlei Überraschungen. Ich habe die ersten 100 Seiten gelesen und die Geschichte konnte ich im Anschluss in wenigen Sätzen wiedergeben.  Gleich zu Beginn werden auch immer wieder Auszüge aus der Geschichte nach dem "Unglück" eingestreut. So wissen wir schon ganz zu Beginn in groben Zügen, wer das alles überleben wird und etwa nach der Hälfte des Buches ist dem Leser im Grunde die gesamte Geschichte dieses seltsamen Wurms bekannt. Klar, die Grundidee ist gut und auch sehr unheimlich, aber die Umsetzung hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Hier hätte ich mir mehr Geheimnisse gewünscht und einen Spannungsbogen, der sich bis zum Ende hin aufbaut. Auch das Ende lässt sich in wenigen Sätzen wiedergeben und die letzten 200 Seiten handeln eigentlich nur davon, wie die Jugendlichen versuchen, irgendwie zu überleben. Hin und wieder schweift der Autor dann auch ins "Widerliche". An und für fand ich die Anfangsszene mit dem riesigen Wurm der aus dem Körper des Mannes kommt ganz in Ordnung, aber dann musste dieser Parasit so sehr mit Metapher ausgeschlachtet werden, das meine eigene Fantasie nicht angeregt wurde. Nein, der Autor kaut seinen Lesern alles vor, er bekommt nicht die Chance, sich alles selbstständig vorzustellen, weswegen ich gleich zu Beginn schon nicht in die Geschichte kam. Um es einmal mit den Worten des Autoren auszudrücken: Ich habe mich wie ein Fisch auf dem Trockenen gefühlt! Es fällt mir sehr schwer, dieses Buch jetzt zu bewerten, denn ich konnte nichts finden, das mir auch nur ansatzweise gefallen hat. Die "Ekelszenen" sollten provozieren, doch sie haben eher das Gegenteil getan. Sie haben mich als Leser so sehr geschockt, dass ich keine Lust auf die eigentliche Geschichte mehr habe und eigentlich bin ich da überhaupt nicht empfindlich. Hinzu kommt der seltsame und unpassende Schreibstil und die Charaktere, mit denen ich mich überhaupt nicht identifizieren konnte. Für mich war dieses Buch ein riesiger Flop, obwohl sich der Klappentext eigentlich ganz spannend angehört hat. Fazit "Das Camp" von Nick Cutter konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Der Autor verbindet einen  übertriebenen bildhaften Schreibstil mit provokanten "Ekelszenen" und seltsamen Charakteren. Ich bin enttäuscht!!

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    • 2

    Arun

    25. April 2015 um 10:08
  • Da mehr kommen müssen

    Das Camp

    KyraCade

    29. March 2015 um 12:14

    Eine Pfadfindergruppe ist übers Wochenende auf einer kleinen unbewohnten Insel gestrandet. Mitten in der Nacht taucht ein merkwürdiger Fremder auf, der einen unmenschlichen Hunger hat. Die Jungen sollen in ihrem Schlafsaal bleiben, während sich ihr Gruppenleiter - ein Arzt - um den Fremden kümmert. Doch bald schon wird auch er auffällig durch ein seltsames Verhalten und seinen wachsenden Hunger ... Nick Cutter beschreibt in seinem Thriller den Wurmbefall einer Pfadfindergruppe, die schon bald auf sich alleine gestellt ist und abgeschnitten von allen Erwachsenen. Diese schicken zwar hin und wieder mal einen Militärhubschrauber auf die Insel, nehmen aber keinen Kontakt zu den Jugendlichen auf und überlassen sie sich selbst. Bald schon verändert sich die Gruppe und was an negativen Charaktereigenschaften bisher im Verborgenen geblieben war, kommt schnell ans Licht. Schon bald stellen nicht mehr allein die hungrigen und sich rasch vermehrenden Würmer die einzige Gefahr für die Gruppe dar. Manches erinnert stark an Vernes "Zwei Jahre Ferien" oder Goldings "Der Herr der Fliegen". Es scheint, als habe der Autor sich hier einige Inspiration geholt und am Ende noch eine kleine Prise Horror in die Geschichte gestreut. Zwischen der eigentlichen Erzählung von der Insel finden sich immer wieder Zeitungsberichte und Vernehmungsprotokolle, die zwischenzeitlich beschreiben sollen, was eigentlich gerade mit den Jungen passiert und warum keiner der Erwachsenen auf die Insel kommt und Nahrung sowie ärztliche Versorgung dorthin bringt. Ab und zu verwirren diese Einschübe mehr, als dass sie wirklich erklären, was denn nun los ist. Am Ende bleibt man vielleicht sogar mit einem etwas unbefriedigendem Gefühl zurück, denn das Ende ist anders, als erwartet und man könnte nun spekulieren, ob alles so stimmt, was da angegeben wird. Das Buch lässt sich unterschiedlich gut lesen. Es sind eben genau diese Einschübe, die der Geschichte das Tempo rauben und auch leider die Spannung nehmen. Man kann den Plot auch mit leichten Veränderungen zigmal anders erzählen und hat eine gleichsam spannende Erzählung, die einem nur vielleicht irgendwann zum Hals heraushängen dürfte - man denke an Vernes und Golding! Zwar wird der Thriller hochgelobt, für mich jedoch war er eher langweilig. Die Idee dahinter ist - wenngleich nicht neu - gut und hätte wirklich spannend und absolut mitreißend verarbeitet werden können, wenn da nicht ... Da hilft auch nicht, dass Horror-Papst Stephen King total begeistert zu sein schien. Wenn man auf etwas schalen Horror steht, aber gerne mal eine blutige Szene vor Augen hat, dann ist "Das Camp" ein absolutes Must-Have. Ansonsten eher nur eine zähe Geschichte, für die man sich mehr wünscht: Mehr Pep, mehr Spannung, mehr durchdachten und zusammenhängenden Plot.

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  • gefährliche Diät

    Das Camp

    cvcoconut

    08. January 2015 um 10:35

    Ein Mann strandet auf einer Insel, die nur eine Pfadfindergruppe beherbergt. Der Unbekannte scheint wie ausgehungert und die Gruppe versucht ihm zu helfen. Was wahrscheinlich der größte Fehler war. Die ganze Geschichte spielt sich nur auf der Insel ab, der Rest vom Festland bleibt kaum erwähnt. Die eigentliche Krankheit des Mannes lernt man im Laufe des Buches kennen, mit der Art und Weise wie sich das alles entwickelt. Die Gefährlichkeit an dem Ganzen kommt aber mehr durch die vom Autor eingebrachten Interviews, bzw. Ausschnitte. Was mir eigentlich sehr gut gefallen hat. Die Rückblenden der fünf Jungs dagegen erklärt zwar ihren Charakter, war mir aber teilweise zu viel und hat irritiert.  Im Ganzen war die Geschichte spannend erzählt, aber Stück weise sehr brutal. Man kann nur hoffen, dass es solche Krankheiten bzw. Experimente nicht wirklich gibt.

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  • Nichts für den schwachen Magen

    Das Camp

    inflagrantibooks

    Cover Das Cover war diesmal dran „schuld“ dass mir dieses Buch ins Auge fiel. Als ich es sah, dachte ich „Das musst du lesen!“ Und auch nach dem Lesen gefällt mir das Cover noch immer MEGA!! Ich kann gar nicht so genau sagen, warum, aber es ist so. :-D   Meinung Gleich vorneweg: Ich bin keine Thriller-Leserin. Hier und da drifte ich mal ab, was die Geschichten angeht, aber „mein“ Genre ist es nicht. Nichtsdestotrotz hab ich „Das Camp“ gelesen, erwartungsvoll auf den Thrill gewartet um am Ende … *rauschen im Funkgerät* ;-) Wie fange ich am besten an … das ist gar nicht so einfach. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, obwohl der Klappentext eigentlich schon sehr viel sagt. Beginnen wir einfach mal mit dem Setting. Das ist… eine Insel. Und alles was passiert, spielt sich auf der Insel ab. Ein Erwachsener und fünf Jungs sind auf dieser Insel, weil die Jungs eine Prüfung für ihre Pfadfinderabzeichen erledigen müssen. In der ersten Nacht landet auf dieser Insel ein offensichtlich kranker Mann und ab da geschieht schreckliches. Der Fremde hat Hunger und trägt irgendetwas in sich, das nicht in die Welt gehört. Ich finde es wirklich erstaunlich, wie der Autor es schafft, den Schrecken nur auf die Insel und die 7 Menschen darauf zu begrenzen. Natürlich „hört“ und „sieht“ man etwas vom Festland aber das ist einfach zu weit weg, als das es die Insel“bewohner“ wirklich interessieren würde. Es geht ums direkte und augenblickliche Überleben, und das können sie nun mal nur auf der Insel, weil sie nicht von dort weg kommen. Man sollte meinen, dass auf einer Insel, auf der nur eine Hütte steht, nun wirklich nichts passieren kann, aber der Autor hat es geschafft, dem Schrecken eine Dimension zu verleihen, der bei mir als Leser sehr beklemmend ankam. Ich hatte Angst vor der Insel und dem was darauf passiert ist. Die Protagonisten sind ganz normale Menschen. Jedenfalls auf den ersten Blick. Fangen wir mit dem Gruppenleiter an. Tim, der Festlandarzt aka Pfandfinderleiter. Meines Erachtens sollte ein Arzt, dem die Erwachsenen für ein Wochenende ihre Kinder anvertrauen doch wirklich viel im Kopf haben. Allerdings hab ich davon nichts gesehen. Ganz am Anfang kommt ja der andere, offensichtlich (!!!) kranke Mann auf die Insel und dem Gruppenleiter fällt nichts anderes ein, als ihn aufzuschneiden, obwohl er immer wieder denkt, dass er kein Chirurg ist und dass auch nie machen könnte, weil er das Talent nicht dafür hat. Und dennoch tut er es! Und holt auch noch einen der Jungs dazu, OBWOHL er VORHER allen gesagt hat, sie sollen Abstand halten, weil der Mann (und mittlerweile er auch) hoch ansteckend sind. Ich meine … warum tut er sowas? Ich habs nicht verstanden und war in dem Fall einfach nur froh, als es vorbei war. Wortwörtlich. Zum Glück für die Geschichte nimmt der Gruppenleiter nur einen kleinen Teil ein und ist schnell von der Bildfläche verschwunden. Ich denke, mehr von ihm als Figur hätte der Geschichte noch mehr geschadet. Die Jungs. *seufz* Okay, sie sind wohl alle vierzehn, man möge ihn einige Verhaltensweisen verzeihen, aber manchmal sind sie wirklich dumm. Der Gruppenleiter sagt ihnen MEHRMALS, er ist hochansteckend. Er trinkt aus einer Flasche und lässt diese offen stehen. Und einer der Jungs hat nichts Besseres zu tun, als direkt daraus zu trinken?! Ich meine… ja, ist klar, dass die Jungs sich auf kurz oder lang mit irgendwas anstecken MÜSSEN, darauf baut die Geschichte ja auf, aber so offensichtlich? Muss das sein? Insgesamt sind die Jungs so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Ein Nerd, ein Freak (ernsthaft, der Junge ist psychisch völlig daneben!) und drei durchschnittlich normale Jungs, mit diversen „Problemen“, die Jungs eben so haben. Auf ihre eigene Art waren sie mir alle irgendwie sympathisch (außer dem Freak …). Sie versuchen zu überleben, sie versuchen mit etwas klar zu kommen, dass sie nicht kennen. Keiner sagt ihnen, was sie machen sollen oder was passiert. Sie wissen rein gar nichts, sitzen auf der Insel fest und die Angst schleicht sich nach und nach in alle von ihnen. Das hat der Autor wirklich sehr fantastisch dargestellt, wie die Angst sich bei den verschiedenen Charakteren äußert und was daraus passiert. Hervorragend umgesetzt! Der Schreibstil war zu Anfangs gut, aber nichts Besonderes. Es ließ sich leicht lesen, ich war schnell drin und hatte auch von allem Bilder im Kopf (was ich wirklich NICHT immer haben wollte!!). Das einzige, was mich hin und wieder arg gestört hatte, waren die gedanklichen Rückblicke und Vergleiche, die die Jungs gezogen haben. Der fremde Mann hatte eine Beule an der rechten Seite und der eine Junge denkt daran, dass ihn das an den Leistenbruch seines Onkels erinnert. 3 Seiten lang geht es um nichts anderes, was rein gar nichts mit der Geschichte zu tun hat oder ihr in irgendeiner Art behilflich wäre. Geht die Geschichte dann endlich weiter, dauert es nicht lange und einer der Jungs denkt wieder an irgendetwas anderes, was wir uns dann Seitenlang erst einmal „antun“ müssen. Diese „Flashbacks“ haben mich ganz einfach nur tierisch genervt und wäre es kein RE gewesen, hätte ich das Buch nach dem mit Schminke verschmierten Clown weggelegt. Gott sei Dank hab ich es nicht gemacht, denn diese unwichtigen Rückblicke wurden weniger und dadurch wurde die Geschichte auch wieder besser. Viel besser! Nach der ganzen Meckerei kommen wir nun aber mal zum wirklich interessanten Teil der Geschichte. Der rote Faden kräuselt sich wie ein Wurm auf der Insel, aber wir als Leser wissen gar nicht, was mit dem kranken Mann los ist. Können wir auch gar nicht, da es die Protagonisten auch nicht wissen. Also kommt nach jedem Kapitel etwas, damit wir langsam aber sicher die Tragweite der Krankheit erkennen. Polizeiberichte, Verhöre, Reportagen, Aufzeichnungen von Ärzten… durch viele verschiedene Möglichkeiten hat der Autor vermittelt, wie die Krankheit zu Stande kam. Am besten daran war für mich, dass diese ganzen Berichte erst NACH den Geschehnissen auf der Insel erzählt werden. Ich las also zwei Geschichten: Das, was auf der Insel passiert ist und dass, was danach los war und ich dachte die ganze Zeit: Was um Himmels willen ist da passiert? Das der Autor diese Methode der Informationsübermittlung gewählt hat, war genial und auch wenn die Geschichte mich nicht immer packen konnte, die Zwischenberichte konnten es! Last but not least: Das Beste! Das Ende! Nein, ich meine nicht, dass die Geschichte zu Ende war. Der Autor hat für das Ende noch einmal alle Register gezogen. Zwei Jungs gehen in eine Höhle. Mehr passiert nicht. Und doch hatte ich Herzrasen. Ich hatte Angst, konnte nicht aufhören zu lesen und keuchte, als das Kapitel zu Ende war. Hammermäßig, grandios! Noch nie hat mich eine einzige Szene so sehr geflasht! Auch wenn die Geschichte eher mittelmäßig anfing und ich zwischendurch wirklich enttäuscht war, das Ende hat alles rausgerissen! (Und nein, das ist nicht DAS Ende, es geht noch weiter … :-D ) Bewertung Ich würde jetzt behaupten, für alteingesessene Thriller-Leser ist „Das Camp“ zu wenig. Viel Ekel, wenig  Thriller. Für Einsteiger oder „nur mal Zwischendurch“-Leser ist es genau richtig. ABER lasst euch allen gesagt sein: Bei diesem Camp braucht man einen starken Magen, denn an Ekelerlebnissen lässt es der Autor nicht mangeln! Fazit Zwischenzeitlich war meine Bewertung wirklich sehr tief unten, aber das Ende… das Ende hat alles herausgeholt, was mich vorher gestört hat. Durch das Ende bekommt „Das Camp“ von mir 4 von 5 Marken! LG Tilly

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    • 2
  • Hat mich gefesselt....

    Das Camp

    unclethom

    19. October 2014 um 14:19

    Der Klappentext: Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel vor der kanadischen Küste. Er ist ausgemergelt, dünn, wirkt mehr tot als lebendig. Und er hat Hunger – einen unstillbaren, schmerzhaften Hunger. Auf der Insel findet er eine Scouttruppe vor. Die Scouts merken schnell: Der Fremde ist krank, todkrank. Egal, wie viel er isst: sein Körper fällt mehr und mehr in sich zusammen. Und dann sehen sie, dass sich etwas unter seiner Bauchdecke bewegt. Während die Scouts überlegen, was zu tun ist, bemerkt ihr Leiter, dass ihn plötzlich ein nie gekannter Hunger quält … Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Camp-Thriller/Nick-Cutter/e449970.rhd Der Autor: Nick Cutter ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der bereits mehrere Kurzgeschichten und Romane schrieb. Cutter lebt nicht auf einer Insel, sondern in Toronto, Kanada. Er hat einen gesunden Appetit. Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Nick_Cutter/p531477.rhd Die Rezension: Der Autor deutet das Grauen nur an, recht deutlich zwar, aber dennoch so, dass das Kopfkino genug Raum zum Rattern bekommt. Zart besaitete Leser oder diejenigen die einen empfindlichen Magen haben möchte ich aber warnen, es könnte etwas eklig werden. Der Schreibstil des Autors ist so fesselnd, dass er es geschafft hat mich schon auf den ersten Seiten des Buches abzuholen und bis zur letzten Seite nicht wieder loszulassen. Sehr plastisch sind die Figuren und die Schauplätze beschrieben, was es leicht macht das Buch wie einen Film vor seinem inneren Auge ablaufen zu lassen. Das Buch macht dem Leser klar wozu Gier führen kann, aber auch was rein theoretisch machbar ist. Und genau dieses Wissen ist es welches das Grauen in diesem Buch noch verstärkt. Ich habe mich von dieser Geschichte sehr gut unterhalten gefühlt. Mich hat der Autor mit seiner Story beeindrucken können, so sehr dass ich es innerhalb nur 2 Tagen gelesen habe. Fans des Genre werden sicher an diesem Werk ihre Freude haben. Von mir sind das hier 4,5 von 5 Sternen

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  • Es ist in dir ...

    Das Camp

    Sunny87

    14. October 2014 um 15:18

    Das Cover gefällt mir sehr gut und ist ein richtiger Eyecatcher. Zu sehen ist die Insel auf welcher die Geschichte spielt. Und sehr viel Blut. Dieses verspricht einen spannenden, blutigen und nervenaufreibenden Thriller. Ein sehr gelungenes Cover was mir sehr viel besser als das Original gefällt. Warum wollte ich das Buch lesen? Nun zum Einen wegen dem wahnsinnig tollen Cover. Als ich das zum ersten Mal gesehen habe stand für mich schon fest das ich dieses Buch lesen möchte. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe war es beschlossene Sache. Ich wollte wissen warum der Mann solch großen Hunger leidet. Was wächst in ihm heran? Der Einstieg fiel mir sehr leicht und startet mit einem Zeitungsartikel über den hungrigen Mann. Anschließend lernt man nach und nach die Charaktere kennen. Gruppenleiter Tim ist der einzige Erwachsene auf der Insel, zusammen mit 5 Jugendlichen. Er bringt den Jungs alles über das Pfadfindern bei und ist eigentlich ein Arzt. Er versucht immer das Richtige zu machen. Auch als der Fremde auf die Insel kommt. Er versucht ihm zu helfen und gerät dabei selbst in große Gefahr. Newton, Kent, Max, Ephraim und Shelley sind alle 14 Jahre alt und befinden sich gemeinsam mit Tim auf der Insel um ihre Prüfung als Pfadfinder abzulegen. Newton ist ein dicker Bücherwurm und sehr intelligent. Er wird meist von den Anderen gemobbt und ich hatte oft Mitleid mit ihm. Doch er konnte sich ganz gut zur Wehr setzten und war immer da wenn man ihn brauchte. Kent ist ein Großkotz und denkt nur mit seinen Muskeln. Sehr unsympathisch. Max war von allen noch der normalste Junge. Ich mochte ihn eigentlich ganz gerne. Ephraim ist der beste Freund von Max und der Einzige vor dem Kent Respekt hat. Ansonsten redet er viel wenn der Tag lang ist. Shelley ist ein absoluter Psychopath. Im Laufe des Buches erfährt man so einige Dinge über ihn die er in der Vergangenheit getan hat, die ich richtig widerlich fand. Auch auf der Insel lässt er seinen perversen Vorzügen freien Lauf. Mann, hatte er einen Hunger gehabt. In dem Diner hatte er so viel gegessen, dass seine Magenschleimhaut gerissen war - gerade sickerte der Inhalt seiner Innereien durch das aufgeplatzte Gewebe in die Ritzen zwischen seinen Organen. S. 14 Das Buch ist in 3 Abschnitte gegliedert. In den Abschnitten sind die Kapitel recht kurz gehalten und ziegen die verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten. Es herrscht ein herber Umgangston, der jedoch für mich in einem Thriller einfach dazu gehört. Die Spannung wird stets aufrecht gehalten und lässt den Leser durch die Seiten fliegen. Man will einfach wissen was da los ist und warum dieser Mann unter ständigem Hunger leidet. Als der Leser jedoch erfährt warum, ist die ganze Sache schon ziemlich vorhersehbar. Doch deswegen war es nicht weniger spannend zu lesen. Im Buch findet man zwischen den Kapiteln immer wieder Zeitungsausschnitte, Laborberichte, Interviews und Patientenberichte. Diese helfen dem Leser hinter das Ganze blicken zu können was mir sehr gut gefallen hat. Teilweise waren sehr ekelhafte und widerliche Szenen dabei, doch auch das hat mich keineswegs gestört. Im Gegenteil, sowas gehört doch zu einem spannenden Thriller. Die Idee an sich ist garantiert nicht neu aber Herr Cutter hat sie toll umgesetzt und mir ein spannendes Lesevergnügen beschert. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannungsgeladen. Mir wurde auf keiner Seite langweilig und das Grauen zog mich durch die Geschichte. Es bleibt natürlich nicht aus das Menschen sterben, doch ich verrate natürlich nicht wer. Wer für so etwas keine Nerven hat, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen. Nick Cutter hat mit seinem Thriller "Das Camp" nicht nur Stephen King begeistern können. Mir hat die Idee sehr gut gefallen, wenn es auch teilweise etwas zu sehr vorhersehbar war. Ich konnte mich ordentlich ekeln und hatte viel Spannung. Was will man mehr?

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  • Rezension zu "Das Camp" von Nick Cutter

    Das Camp

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