Nick Cutter Die Tiefe

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Inhaltsangabe zu „Die Tiefe“ von Nick Cutter

Tod aus der Tiefe

Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe …

Solider Horror. 100 Seiten weniger hätten es aber auch getan.

— Vernaisse

Blutig, düster ist es sicher.. doch leider viel zu abgehoben und skurril. Konnte mich nicht überzeugen. Das Ende absoluter Mist..

— Rpunkt99

Interessanter Start, Spannungsaufbau semi gut gelungen. Gute Vergleiche genutzt. Ende überstürzt.

— Megalodon

Der Autor macht die schöne Idee, die hinter dem Buch steckt leider zunichte.

— Litis

Nicht so der Hit... Aber ein Glück sind die Geschmäcker verschieden

— kidcat283

Hui...bin...geschockt! Bald folgt die Rezi!

— Daniel_Allertseder

Psychotrip mit einem Zuviel an schlecht umgesetztem Horrorszenen.

— tootsy3000

Eines der gruseligsten Bücher dieses Jahres!

— jasimaus123

Es ist weniger ein Buch, als ein absolutes Erlebnis, das Ihnen den kalten Schweiß auf die Stirn treibt.

— JulesBarrois

abartig gruseliger Tiefsee-Horror

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Trotz Schwächen - grandios

    Die Tiefe

    Lee-Lou

    03. October 2016 um 20:46

    Die Menschenwelt zerbricht an einer unbekannten Krankheit. Eine Krankheit, die den Menschen erst unwichtige Dinge vergessen lässt. Mit der Zeit wird vergessen, wie man sich die Schuhe anzieht, dass man menschlichen Bedürfnissen nachgehen muss... dass man essen und schlafen muss... bis schließlich selbst die Organe vergessen, wie sie funktionieren. Die Geschichte beginnt quasi mitten im Geschehen. Luke Nelson ist bereits auf dem Weg zu seinem Bruder, den er schon seit Jahren weder gesehen, noch gesprochen hat. Ein Roman, der schon innerhalb der ersten 5 Seiten einen ganz gewaltigen Spannungsbogen aufbaut und diesen auch im gesamten Verlauf beibehält. Ich habe selten eine Geschichte gelesen, die so drückend rüberkommt, die zusätzlich auch noch so eindringlich erzählt wird, als wäre man selbst vor Ort. Hin und wieder musste ich ganz schön schlucken und mich fragen, ob ich unwissend an Klaustrophobie leide. Ich wäre richtig begeistert von diesem Thriller, wenn der Autor etwas mehr auf die Krankheit, die er erschaffen hat und auf die menschliche Bevölkerung eingegangen wäre, statt sich zu 90 % der Geschichte nur auf die Unterwasserwelt und das Tauchschiff zu konzentrieren. Trotzdem eine wirklich unglaubliche Geschichte. Aber diese Punkte kamen mir einfach viel zu kurz.

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  • hinab in die Tiefe

    Die Tiefe

    cvcoconut

    14. May 2016 um 18:38

    Eine unbekannte Krankheit bedroht die Menschheit und die Lösung scheint ausgerechnet auf dem Meeresboden zu liegen. Der Tierarzt Luke Nelson wird zu Hilfe gerufen und macht sich auf den Weg hinab. Doch dort wartet noch viel mehr, darauf gefunden zu werden. Eine spannende Geschichte, in der man selbst als Leser ständig überlegt, was wahr ist und was nicht. Der Schreibstil ist recht locker geschrieben und hält einen bis zum Schluss in Spannung. Außerdem bekommt man ein vollkommen neues Bild von den Tiefen der Meere.

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  • ✎ Nick Cutter - Die Tiefe

    Die Tiefe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Keine Ahnung, was ich von dem Buch halten soll.. Wirklich.. Ich war anfangs sooo in der Geschichte gefangen, weil einfach das Umfeld / der Schauplatz schon die besten Voraussetzungen für einen (Psycho)Thriller bilden: Schwärze, Tiefe, wenig Raum,.. - meine Haare standen dauer zu Berge. (heißt das so? xD) Die Atmosphäre war einfach perfekt. Doch dann auf einmal verliert sich der Autor komplett. Kindheitserinnerungen, die ganz spannend sein können (und es manchmal auch waren), werden immer wieder eingeblendet, aber teilweise ist es auch einfach zu viel. Für mich ergaben sie wenig Sinn und wurden in einigen Fällen auch zusammenhanglos eingebaut. Wiederholungen kommen nie gut an - auch hier wurde darauf eindeutig zu oft zurückgegriffen. (und sind somit völlig fehl am Platz) Gerade die Laute habe ich immer überlesen. Als es dann zum Ende hin ging, die Vorkommnisse in der Station immer absurder wurden, war ich echt sehr oft kurz davor, das Buch abzubrechen. Ich habe mich aber bis zur letzten Seite durchgekämpft, weil ich dachte, dass es einen guten Schluss gibt, aber auch das Ende ist für mich echt miserabel. Zumal die Auflösung komplett fehlt - und die erwartet man doch wohl bei dieser Thematik, oder nicht?! Gewiss ist dies keine leichte Lektüre und man muss schon einiges aushalten können (und ich würde es eher ins Genre "Horror" stellen), weil es stellenweise wirklich eklig / abartig zugeht, aber für mich war es gerade zum Schluss hin mehr als realitätsfern und deshalb gibt es von mir definitiv keine Leseempfehlung. Ich werde mir aber mal andere Bücher von Nick Cutter ansehen, denn sein Schreibstil ist wirklich sehr gut! ©2016

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    • 2
  • Hat mich ganz gut unterhalten

    Die Tiefe

    lord-byron

    03. February 2016 um 14:29

    Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe … Luke hat nichts mehr zu verlieren, denn alle die er liebt, sind nicht mehr bei ihm. Darum macht er sich sofort auf den Weg, als er gebeten wird, seinen Bruder zu unterstützen. Der ist gerade vielen Meilen unter dem Meer und versucht ein Heilmittel gegen die grausame Krankheit zu finden, mit der die Menschheit befallen ist. Wie sollte Luke ihm, als Tierarzt, dabei helfen können? Ich habe mir große Spannung von dem Buch erwartet, die ich auch teilweise bekommen habe. Leider gibt es dazwischen immer wieder  langatmige Passagen, die dann jedes mal die Fahrt aus der Geschichte nehmen und den Lesefluss bremsen.  Aner trotzdem hat mir die Geschichte gefallen. Der Autor versteht es eine düstere, beklemmende und bedrückende Atmosphäre entstehen zu lassen. Das Eingesperrt sein auf dem Meeresboden in unglaublicher Tiefe fand ich schon sehr schlimm. Das Unterwasserlabor ist alles andere als gemütlich und die 3 Wissenschaftler..... Na lest selbst. Die Charaktere des Buches waren überwiegend unsympathisch. Luke und Alice waren sehr nett, den Rest konnte man in die Tonne kloppen, aber das war auch richtig so für die Geschichte. Das Ende des Thrillers konnte mich nicht so ganz begeistern. Und zwar fand ich die Auflösung des Ganzen ziemlich doof. Andere Sachen passten wieder perfekt zur Geschichte. Obwohl nicht alles so rund war, vergebe ich doch gerne 4 von 5 Punkten, denn ich war doch ziemlich gefesselt und fieberte dem Ende und der Auflösung des Buches entgegen. Dass mir diese nicht so gefiel, ist meinem persönlichen Geschmack geschuldet. Auf jeden Fall finde ich "Die Tiefe"  lesenswert und bin mal gespannt, ob mir "Das Camp" von Nick Cutter auch gefällt. © Beate Senft                   

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  • Horror- und Stilmittelüberschuss

    Die Tiefe

    Litis

    25. January 2016 um 17:46

    Das Cover: Passend zum Titel wird man mit dem Cover in die Tiefen des Meeres katapultiert. Man schwimmt im Wasser, es ist finster und kleine Luftbläschen steigen um einen herum auf. Wären da nicht die Fäden von Blut, die langsam aus der Tiefe emporsteigen, wäre das Cover nur unheimlich. So aber wirkt es bedrohlich. Der Tod lauert in der Tiefe und er wartet auf dich. Die Story: Die Menschheit ist von einem unheilbaren Virus befallen und die einzige Hoffnung verbirgt sich in den Tiefen des Meeres, beim Marianengraben. Dort wurde eine Substanz entdeckt, die möglicherweise nicht nur den Virus, sondern auch alles andere heilen könnte. So weit, so gut... Da aber nie etwas so ist, wie es scheint, ist dem Leser schnell klar, dass es kein Happy End geben wird. Das bringt auch bereits der Klappentext zum Ausdruck. Die Frage ist nur, wie unumstößlich und vielleicht auch gefährlich dieser Strohhalm ist, den die Menschen hier ergreifen. Das ist der Plot, der auf den Leser wartet und der ihn mit in "die Tiefe" zieht. Und vielleicht... vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung... Die Charaktere: Einziger und alleiniger Protagonist ist Lucas "Luke" Nelson. Er ist Tierarzt und bisher von der mysteriösen Krankheit verschont geblieben. Sein Bruder Clayton befindet sich in der Unterwasser-Forschungsstation "Trieste", um an einer neu entdeckten Substanz zu forschen, die vielleicht ein Heilmittel darstellt. Doch irgendetwas läuft dort unten schief und der Funkkontakt zur Forschungsstation bricht ab. Luke erhält einen Hilferuf von seinem Bruder und begibt sich auf den Weg in die Tiefe. Jedoch nicht, um seinem Bruder zu helfen, denn die beiden haben sich nie richtig gemocht und seit Jahren keinen Kontakt - sondern einzig und allein für das Wohl der Menschheit. Luke ist ein eher ängstlicher und auch gebrochener Mann. Seine Ehe nahm ein jähes Ende als sein einziger Sohn Zachary durch seine Unachtsamkeit spurlos verschwand. Er besitzt nicht mehr viel im Leben, das ihn antreibt. Mit dem Hilferuf aus der Trieste hat er ein neues Ziel. Nach und nach kommt außerdem seine zerstörte Kindheit zu Tage, an der seine Mutter Schuld ist. Ein fast schon bemitleidenswerter, aber dennoch sympathischer Charakter mit tiefsitzenden Problemen. Der Schreibstil: In "Die Tiefe" ist das Grauen allgegenwärtig. Der Autor konfrontiert den Leser mit immer mehr und mehr Horrorszenarien und... verliert sich dann irgendwann darin. Anfangs war es noch nett zu lesen, welche kranken Grausamkeiten sich der Autor da erdacht hat - schließlich bin ich eingefleischter Horror-Fan. Doch irgendwann bekommt man den Eindruck, dass nahezu alles und jede Situation brutal und krank sein muss. Für mich wurde es schlichtweg einfach zu viel und die Story verlor ihre Glaubwürdigkeit. Es ist unüberlesbar, dass Nick Cutter ein großer Freund von Vergleichen ist. Nahezu jeder Gegenstand, jedes Geräusch muss verglichen und damit näher beschrieben und versinnbildlicht werden. Manchmal waren die Sätze damit ganz nett zu lesen. Doch häufig wirkte der Einsatz des Stilmittels an den Haaren herbei gezogen und nicht passend. Als hätte der Autor eine Liste mit schönen Vergleichen abgehakt, die er unbedingt einbauen will. Bei all seinen vielen bestialischen Szenen und Vergleichen verliert Cutter leider auch irgendwann den roten Faden und, wie es mir scheint, sich selbst. Das Ende: Anstatt sich aus der ganzen Misere zu retten, setzt er mit dem Ende noch die Krone auf. Cutter versucht mit dem Finale etwas "Logik" in den Plot einzubauen, aber richtig gelungen ist es ihm nicht. Denkbar, sicherlich... irgendwie... Aber SO? Fazit: Der Autor macht die schöne Idee, die hinter dem Buch steckt leider mit überzogenen und unglaubwürdigen Horrorszenen und im Überschuss verwendeten Stilmitteln zunichte. 3 1/2 von 5 Isis'

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  • Thriller? Gruselig? - Wo?

    Die Tiefe

    Jeanne_Darc

    24. January 2016 um 17:52

    Thriller? Gruselig? Spannung? Irgendwie habe ich das alles nicht so wirklich gefunden.... Aber mal von vorne! Eckdaten: Erscheinungsdatum : 09.11.2015 Verlag : Heyne, ISBN: 9783453418967 Flexibler Einband 496 Seiten Art: Einteiler Genre: Thriller Autor: Nick Cutter ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der bereits Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht hat. Er lebt nicht auf einer Insel, sondern in Toronto, Kanada. Klappentext: Tod aus der Tiefe Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe … Cover: Das Cover ist auf jeden Fall interessant und hebt sich von den typischen Thriller deutlich ab und das liegt zumal an der auffälligen blauen Farben und an der Gesamtgestaltung. Mir gefällt das Cover ansich eigentlich sehr gut, da es optisch auf jeden Fall ansprechend ist. Schreibstil: So und hier stehen wir nun vor einem Problem. Zu mal ich irgendwie eine etwas falsche Vorstellung habe - ich dachte ich bekomme eine spannende und ausgeklügelte Story mit Horrorelementen. Letztere fehlten mir gänzlich und ich bin eigentlich kein Horrorfan und somit sind auch klitzekleine Horrorelmente für mich bereits Horror aber hier kam weder Gänsehaut noch eine gruselige Stimmung auf. Nächstes Problem die eher weniger tiefsinniger Geschichte vor allem die unnötigen Details. Zwar ist der Schreibstil gut lesbar und flüssig aber eher flach und einfach gehalten. Meinung: Die Handlung ist großteils eher durchwachsen. Die Protagonisten sind flach und die Spannung bleibt leider großteils auf der Strecke - viel zu oft geisterten zwei Fragen in meinem Kopf herum: "Warum?" und "Ist das jetzt relevant?" Ich muss sagen ich bin eigentlich ziemlich enttäuscht von diesem Buch und ich habe mich auch durchgequält und habe jetzt eine gefühlte Ewigkeit daran glesen. Zu dem Hauptprotagonisten Luke kann ich nur sagen. er war einfach nicht mein Fall - dieser Typ war mir absolut nicht sympathisch und er war ziemlich schnell untendurch, da half dann auch nicht dass man im Laufe des Buches mehr Einblicke in sein Leben bekommt - die ersten Eindrücke haben eindeutig nicht überzeugt. Clayton war da schon interessanter auch wenn ich ihn und seine eiskalte Art einfach nur verabscheut habe..... Ich habe kurz überlegt das Buch abzubrechen, aber mich dann doch aus Neugier beschlossen dass Buch zu beenden, da ich eigentlich "nie" abbreche. Fazit: Leider kein Buch für mich - ich glaube es wieder einmal so ein Buch das man entweder liebt oder hasst. Cover: 0,8 von 1 Stern Schreibstil: 0,4 von 1 Stern Protagonisten: 0,4 von 1 Stern Handlung/Umsetzung: 0,8 von 2 Sternen Gesamteindruck 2,4 von 5 möglichen Sternen

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  • grausame Tiefsee

    Die Tiefe

    kleeblatt2012

    15. January 2016 um 23:22

    Der „Fleckige Tod“ ist ausgebrochen und verbreitet sich rasend. Die Erkrankten fangen an zu vergessen, bis sie sterben. Doch es scheint ein Heilmittel zu geben, das sich allerdings acht Kilometer unter dem Meeresspiegel befindet. Der Tierarzt Luke Nelson wird gebeten, sich zur Unterwasserstation Trieste zu begeben. Dort hält sich auch sein Bruder Clayton auf. Irgendetwas stimmt dort unten nicht und Luke soll helfen, aufzuklären, was los ist. Zusammen mit Lieutenant Commander Alice Sykes macht er sich auf zur Trieste, ohne zu wissen, dass ihn dort unten das Grauen erwartet. Mit dem sehr eindringlichen Klappentext hatte mich der Autor schon für sich einnehmen können. Und so hoffte ich, dass auch das Innere eine spannende und unheimliche Geschichte verbirgt.  Gleich zu Anfang war ich mitten in der Geschichte drin. Es wird einem der „Fleckige Tod“ vorgestellt. Eine Krankheit, die dazu führt, dass man einfach alles vergisst. Dies erst schleichend, dann immer schneller, bis auch das Herz einfach vergisst, weiterzuschlagen. Keiner weiß, wie sich diese Seuche überträgt, es scheint kein Heilmittel zu geben. Bis die Wissenschaftler der Unterwasserstation Trieste glauben, eines gefunden zu haben. Dieser unheimliche Einstieg in die Geschichte war für mich schon sehr fesselnd. Dies liegt aber auch an den sehr kurzen Kapiteln. Nicht mehr als ein paar Seiten andauernd, hören sie meist an einer sehr spannenden Stelle auf. Man wird regelrecht neugierig gemacht und möchte einfach weiterlesen, weil man unbedingt wissen will, was denn nun als nächstes passiert. Vorrangig geht es um Luke Nelson, der eigentlich „nur“ Tierarzt ist. Als er jedoch eine Art Hilferuf von seinem Bruder bekommt, den er schon über Jahre hinweg nicht mehr gesehen hat, folgt er diesem. Luke scheint sehr nett zu sein, seine Kindheit war nicht einfach. Was auch an seinem Bruder Clayton lag. Doch bekanntlich ist ja Blut dicker als Wasser und so macht sich Luke auf, seinem Bruder zu helfen. Clayton ist das genaue Gegenteil seines Bruders. Er ist ein Genie, wobei seine Intelligenz schon fast mit Wahnsinn gleichzusetzen ist. Er hat keine moralische Bedenken. Ihn interessiert einzig und allein die Wissenschaft und wie er diese beweisen und umsetzen kann. Er kennt keinerlei Skrupel. Das Buch ist eigentlich in zwei Stränge aufgebaut. Einmal die Gegenwart und zum anderen die Vergangenheit der beiden Brüder Luke und Clayton sowie die schwere Kindheit mit einer verrückten Mutter. Außerdem ist das Buch in Abschnitte unterteilt, die immer einem bestimmten Teil gewidmet sind. So ist es am Anfang der „Fleckige Tod“, dann der Abstieg zur Trieste, danach die Ankunft usw.  Beim Lesen hatte ich teilweise eine Gänsehaut, weil der Autor mit seinen Worten so dermaßen tief in das Geschehen blicken läßt, dass ich Probleme hatte, das Buch kurz vor dem Schlafengehen zu lesen. Die sehr düstere Atmosphäre, die gerade in der Unterwasserstation herrschte, war beklemmend. Ich musste nebenbei ein fröhliches Buch lesen, damit mein Kopfkino wieder runterkam und mir die drückende Stimmung nicht zu sehr aufs Gemüt schlug. Der Autor hat es geschafft, mich zu fesseln. Er treibt mit der Psyche ein böses Spiel, schafft grausame Szenen und hält auch mit Gewaltszenen nicht hinterm Berg. Für die Unterhaltung ist bestens gesorgt und ich denke, dass Horror- und auch Psychothriller-Fans ganz sicher auf ihre Kosten kommen.  Auch wenn ich immer wieder Parallelen zu manch anderen Geschichten ziehen konnte (so z. B. dem Film „Abyss - Abgrund des Todes“ von James Cameron oder dem Buch „Der Schwarm“ von Frank Schätzung). Trotzdem liegt eine eigenständige Geschichte vor und gerade durch die beklemmende Enge, dem Schauplatz kilometerweit unter Tonnen von Wasser und einem Protagonisten, der immer tiefer in seine eigenen Abgründe gezogen wird, ergibt sich ein abgrundtiefes Horrorszenario. In der Mitte des Buches gibt es eine längere Strecke, in der die Spannung etwas nachlässt. Und auch wenn das Ende dann doch etwas abgefahren war, fand ich es passend. Es gab dem ganzen einen stimmigen Abschluss. Eigentlich hatte ich ab Mitte des Buches auch nichts anderes mehr erwartet. Hinter dem Pseudonym Nick Cutter verbirgt sich der bekannte Autor Craig Davidson.  Fazit: Horror gepaart mit Sci-Fi- und Fantasy-Elementen, die einem manchmal die Haare zu Berg stehen lassen und das Blut zum Gefrieren bringen.

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  • Die Tiefe

    Die Tiefe

    Thrillertante

    11. January 2016 um 08:32

    Eine tödliche und sehr seltsame Krankheit, die sich sehr schnell ausbreitet,  ist unter den Menschen ausgebrochen. Auf dem Meeresgrund ist ein Organismus aufgetaucht, Ambrosia wird er genannt, der der Krankheit ein Ende setzen könnte. Der Arzt Luke Nelson wird zu Hilfe gerufen, obwohl er sich gar keinen Reim darauf machen kann, dass sein Bruder Clayton, der sich bereits im Tauchschiff Trieste befindet, gerade nach ihm verlangt, haben die Brüder doch nur wenig Kontakt und könnten unterschiedlicher gar nicht sein.Bevor Luke sich auf dem Weg zum Tauchschiff macht, taucht eine furchtbar entstellte Leiche eines Forschers auf, die Rätsel aufgibt... Zu Beginn möchte ich sagen, dass es sich bei "Die Tiefe" nicht um einen Thriller im klassischen Sinn handelt. Ich würde das Buch eher in das Genre Horror oder Science Fiction stecken, was eigentlich so gar nicht mein Genre ist. Nichtsdestotrotz ist die Story spannend, blutig und atmosphärisch dicht. Nick Cutters bildhafter Schreibstil hat mir ermöglicht, dass ich das Gefühl hatte, mich selbst auf der Trieste zu befinden und ich hatte beim Lesen dann und wann ein beklemmendes Gefühl und konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen Zu den Charakteren Clayton und Luke Nelson: Clayton ist ein ziemlich abgebrühter Biologe, der für die Forschung absolut keine Probleme damit hat, Tiere buchstäblich zu benutzen und mit diesen, oft grausame, Experimente durchzuführen. Tiere sind für ihn mehr oder weniger nur Forschungsobjekte und seine Experimente an ihnen zieht er ohne mit der Wimper zu zucken durch. Schon als Kind/Jugendlicher, waren Tiere ihm herzlich egal und so fing er mit seinen Forschungen schon im sehr jungen Alter an. Das steht völlig im Gegensatz zu seinem Bruder Luke, der Tierarzt ist und sehr einfühlsam mit Tieren umgeht. Im Laufe der Zeit haben sich die Brüder auseinandergelebt und so scheint es umso erstaunlicher, dass Clayton gerade nach seinem Bruder Luke verlangt, was diesen natürlich sehr neugierig macht. Wenn Luke gewusst hätte, was ihn auf der Trieste erwartet, hätte er sich bestimmt anders entschieden. Ich muss gestehen, dass ich der Story nicht immer folgen konnte. Manchmal erschien mir die Geschichte doch recht wirr und oft fand ich mich überhaupt nicht mehr zurecht. Ich habe mich schon das ein oder andere Mal in der Story verlaufen und so hatte ich auch öfter Mal das Verlangen das Buch einfach beiseite zu legen.  Allerdings ist die Story, trotz einiger Längen, doch sehr spannend und mutiert so bei einigen Kapiteln zum Pageturner, was leider für mich nicht über die komplette Geschichte gehalten hat. Ich merke gerade, dass meine Rezension auch ein bisschen verwirrend ist. Auf den Punkt gebracht konnte ich nicht mit aber auch nicht ohne "Die Tiefe" Natürlich wollte ich wissen, wie die ganze Geschichte ausgeht, muss aber sagen, dass mich das Ende dann doch etwas enttäuscht hat. Ich glaube, dass Horror - Fans "Die Tiefe"  lieben werden allerdings ist die Story für schwache Nerven nicht unbedingt geeignet. Für mich persönlich nicht unbedingt ein Highlight.

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  • Spannende Thrillerüberraschung!

    Die Tiefe

    Samy86

    02. January 2016 um 15:57

    Inhalt:   Eine tödliche und unheimliche Krankheit bannt sich ihren Weg und lässt die Menschen erzittern. Rasant breitet sie sich aus und ein Heilmittel dagegen existiert noch nicht. So kommt es, dass Luke Nelson in dieser Krisensituation zu Rate gezogen wird. In den Tiefen des Meeres lebt sein Bruder Clayton, ein erfolgreicher Biologe, dessen Team sich auf dem Tauchschiff Trieste befindet. Dort soll es einen Fortschritt gegen den Kampf der totbringenden Krankheit geben, ein kleiner Parasit mit unglaublicher Wirkung. Jedoch herrscht seit Tagen kein Kontakt zu dem Tauchschiff und als eine grausam zugerichtete Leiche eines Forschers geborgen wird, ahnen die Insassen schlimmes. Nun liegt es an Luke in die dunkle Tiefe hinabzusteigen und nach der Ursache zu suchen. Aber was ihm dort an grausamer Realität tatsächlich begegnet, damit hat niemand gerechnet! Ein Kampf ums nackte Überleben beginnt und ein Ausweg aus der dunklen Tiefe scheint lebend vollkommen aussichtslos!   Meine Meinung: Der Klapptext von „ Die Tiefe“ klingt total geheimnisvoll und sehr speziell im Gegenzug zu den anderen Thrillern, die ich sonst so lese und so wurde ich sehr neugierig auf den mysteriösen Inhalt, der in den 528 Seiten auf mich lauerten. Sofort viel mir sehr positiv der angenehme flüssige Schreibstil von Nick Cutter auf, der ein schnelles und spannendes Fortschreiten ermöglicht. Die Kapitel sind in einer sehr angenehmen länge gehalten und man bekommt sehr viel an Informationen geboten. Ein hohes Maß an Spannung führt den Leser durch die Handlung und bleibt konstant wie ein roter Faden erhalten. Es besteht bis zum Ende eine schaurige Atmosphäre, die ordentlich Gänsehaut und ein regen Nervenkitzel für den Leser parat hält. Der Thriller ist sehr empfehlenswert und durch die mysteriösen Elemente, die der Autor versteckt hat, sehr speziell. In dieser Form habe ich noch keinen Thriller genossen und war angenehm positiv überrascht. Luke Nelson ist ein sehr authentischer Charakter. Er ist eher der Typ, der nicht an Wunder und Veränderung glaubt. Leicht traumatisiert berichtet er von seinen Erlebnissen mit seiner alkoholkranken Mutter und seinem fanatischen Bruder. So kann man sehr gut nachvollziehen, dass sein Bauchgefühl eher gegen den Kontakt mit seinem Bruder spricht. Jedoch ist es eher sein Herz welches ihn dazu bewegt in die Tiefe des Meeres abzutauchen um eine Gegenmittel gegen die Krankheit zu finden, welche die Menschheit nahezu auszurotten droht. Luke gefiel mir durch seine Zerrissenheit sehr gut und wurde durch den  Autor gekonnt in Szene gesetzt. Das Cover ist ein Blickfang und lässt nur annähernd erahnen was wirklich an Inhalt auf den Leser wartet. Fazit: Eine sehr positive und absolut spannende Überraschung ist dem Autor Nick Cutter mit seinem Thriller gelungen. Sehr empfehlenswerter Lesegenuss für alle Thriller-Fans!

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  • Gruselig?

    Die Tiefe

    kidcat283

    31. December 2015 um 15:45

    Auf der Suche nach einem Heilmittel für eine tödlich ausgehende Krankheit entdecken Forscher in der Tiefe einen Organismus. Sie nennen es Ambrosia. Es soll Wunder wirken und die Wissenschaftler hoffen, auch diese eigenartige Krankheit des Vergessens zu besiegen. Auch der begabteste Forscher, nämlich Clayton, der Bruder von Luke Nelson ist dabei die Tiefe zu erforschen. Es wurde eine Unterwasserstation gebaut, die 8 Meilen unten tief im Wasser sitzt und wegen dem Druck auch sehr instabil, aber so dabei so stabil gebaut wie es nur geht. Sie nennen diese Station Trieste. Als die Leiche eines Wissenschaftlers geborgen wird und Clayton nach Luke seinem Bruder ruft, wird dieser ausfinding gemacht und auch er begibt sich, zusammen mit Al, in die Tiefe, um herauszufinden, was dort geschieht. Meine Meinung: Ich möchte mich bein Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar herzlich bedanken. Das Cover sieht toll und der Klappentext war für mich auch sehr ansprechend, doch der Inhalt konnte dem leider nicht gerecht werden. Natürlich waren schon spannende Abschnitte dabei, aber ich habe nicht verstanden, warum manche Dinge erwähnt werden. Luke ist ein netter Mann, der leider schon mit einigen Schicksalsschlägen zurecht kommen musste. Sein Bruder Clayton dafür eiskalt, wenn man bedenkt, was er im Hinblick auf seine Forschung für Opfer bringt, die nicht von ihm selbst ausgehen. Es gibt tierische Opfer. Was die Forschung in der Trieste angeht, muss ich sagen, dass es ziemlich langwierig war und ich kämpfen musste weiterzulesen. Sehr gefallen hat mir der Umgang mit dem Hund und Luke. Luke ist Tierarzt und hat dementsprechendes Feingefühl mit Tieren, im Gegensatz zu seinem Bruder. Aber die ganze Geschichte, die sich in der Trieste abspielte, war für mich irgendwie eigenartig. Manchmal habe ich gar nicht mehr gewußt was jetzt und hier ist und was nicht. Wer es auch gelesen hat, wird wissen was ich meine. Das Ende war leider auch nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber wie gesagt, es gab schon ein paar spannende Abschnitte, wo ich dann dachte, es geht jetzt doch noch los aber leider waren es nur ein paar Abschnitte. Dieses Buch, war mein erstes Horror Buch und ich muss sagen, ich bin enttäuscht.

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  • Die Tiefe....

    Die Tiefe

    Line1984

    30. December 2015 um 09:05

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt der Klappentext klang schon mal ziemlich vielversprechend. Ich begann mit dem lesen und war sofort mitten im Geschehen. Die Menschheit leidet unter einer unheimlichen und tödlichen Krankheit die sie unglaublich schnell ausbreitet. Auf der Suche nach einem Heilmittel entdecken Forscher in den Tiefen des Meeres einen Parasit der diese Krankheit heilen könnte. Doch in den Tiefen des Meeres lauert etwas viel schlimmeres....... Der Schreibstil des Autoren ist locker und flüssig, ich habe dieses Buch in Rekordzeit ausgelesen. Gleich zu beginn geht es spannend los, die Spannung wächst Seite um Seite. Ich bin mir ziemlich sicher das dieses Buch die Gemüter spalten wird, entweder man mag es oder eben nicht. Was dem Leser hier erwartet ist mehr als einmalig. Einen Thriller der Horror, Si - Fi und einiges mehr bereit hält. Ich finde diese Mischung der Genre ja gewagt doch ich muss zugeben das es dem Autor grandios gelungen ist dies umzusetzen. Im Mittelpunkt der Gesichte stehen ganz klar Luke und Clayton. Diese beiden Charaktere sind einfach realistisch und authentisch beschrieben. Die Handlung ist unglaublich spannend, diese Spannung bleibt im ganzen Buch aufrecht, sie wird sogar noch gesteigert. Das Setting in diesem Buch ist geheimnisvoll, düster und blutig. Zusammenfassend gesagt ist dieses Buch wirklich einmalig, es konnte mich bestens unterhalten und bescherte mir spannende Lesemomente. Ich empfehle euch dieses Buch uneingeschränkt, falls ihr euch noch unsicher seid, dann lest doch die Leseprobe auf der Verlagshomepage. Ansonsten steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Wege. Fazit: Mit Die Tiefe ist dem Autoren ein spannungsgeladener und fesselnder Thriller gelungen der recht blutig und auch abstoßend war. Entweder man mag es oder eben nicht. Mich konnte dieser Thriller gut unterhalten auch wenn ich es stellenweise echt zu viel fand. Daher bekommt dieses Buch von mir 4 Sterne! Rezension speichern

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  • Nervenzehrend, aber auch ein wenig flach

    Die Tiefe

    raven1711

    21. December 2015 um 08:45

    Inhalt aus dem Klappentext: Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe … Meinung: Lange schon habe ich keinen Thriller mehr gelesen und Die Tiefe sprach mich vom Inhalt her direkt an. Dementsprechend neugierig ging ich auch an das Buch heran. Schnell führt uns der Autor auch ins Geschehen und wir begleiten die Hauptfigur Luke Nelson auf seinem Weg zum Schiffstützpunkt am Mariannengraben, denn dort vermuten Wissenschaftler die Lösung für die weltweite Epidemie, bei der die Menschen sich nach und nach selber vergessen. Luke ist eigentlich Tierarzt, doch sein Bruder Clayton hat ihn zu sich gerufen, um ihm auf der Bodenstation zu helfen. Doch dort angekommen, weiß Clayton von nichts und die bedrückende Tiefe wirkt sich auf die Menschen dort aus. Luke Nelson ist ein eher unsicherer Charakter. Er leidet unter dem Verlust seines Sohnes, und hadert mit der lieblosen, wenn nicht gar grausamen Erziehung seiner Mutter. Zu seinem Bruder hat er wenig Bezug, legt dieser doch keinen Wert darauf, denn sein wissenschaftliches Gehirn fühlt sich zu anderem Berufen. Erzählt wird der Roman in der dritten Person, der Blickwinkel bleibt dabei auf Luke gerichtet. Die Kapitel sind weitestgehend kurz, oft enden sie schon nach zwei bis drei Seiten. Das Buch selber ist in mehrere Teile gegliedert. Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden und der Autor schafft es mühelos, die Nerven seiner Leser blank zu legen. Irgendwie hatte ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet und bin davon ausgegangen, dass die Erkrankung der Menschen im Vordergrund steht. Der Autor legt den Schwerpunkt aber auf die beklemmende Tiefsee und deren Auswirkungen auf die menschliche Psyche, sowie auf das "Heilmittel", dass die Wissenschaftler dort finden. Der Anfang des Buches beginnt wirklich spannend und vielversprechend, wenn der Leser mit der Krankheit konfrontiert wird. Schnell wird aber der Fokus auf Luke gelenkt und man erfährt nach und nach immer mehr über seine traumatische Kindheit und das Verhältnis zu seinem Bruder und seiner Mutter. Der flüssige Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, ist aber auch ziemlich beklemmend und, zumindest für mich persönlich, echt angsteinflößend. Abends wollte ich das Buch nicht mehr in die Hand nehmen und habe nur im Hellen lesen können, zu sehr ging mir die Spannung und das beklemmende Setting an die Nieren. Aber trotz all der Spannung im Buch kann dieses seinem Titel nicht ganz gerecht werden, denn mir hat die inhaltliche Tiefe gefehlt und es blieb mir insgesamt zu oberflächlich und der Ansatzpunkt des Buchs, nämlich die Krankheit, wird leider nicht so stark ausgereizt wie ich gehofft habe. Fazit: Beklemmend, düster, blutig und stellenweise echt abstoßend. Die Tiefe ist von den Beschreibungen und der Spannung her nichts für schwache Nerven und hat dafür gesorgt, dass ich das Buch nur tagsüber in die Hand nehmen konnte. Aber bei all der Spannung kam leider die Tiefe in der Geschichte zu kurz und ein wenig schade fand ich auch, dass das Thema der Seuche nur oberflächlich behandelt wurde. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

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  • Leider nicht meins.

    Die Tiefe

    Nadinini

    20. December 2015 um 00:01

    Ich weiß schon gar nicht mehr wie ich auf das Buch gekommen bin. Aber ich wollte unbedingt mal wieder einen Thriller lesen. Leider musste ich das Buch etwa in der Mitte abbrechen. Dass ich ausgerechnet bei der Hälfte aufgehört habe ist sicher nicht verständlich für den ein oder anderen. Für mich war es ganz einfach. Ich habe mir gesagt entweder das Buch überzeugt mich bis dahin oder eben nicht. Und leider war das Ganze gar nicht meins.. Bei diesem Buch habe ich mich wirklich bemüht. Ich kann nicht sagen ob es nur daran lag, dass ich keine Lust hatte einen Thriller zu lesen oder daran, dass ich mich auch nicht mit dem Inhalt rumschlagen konnte. Schon zu Anfang des Buches gibt es nämlich ziemlich bedrückende Szenen, die oftmals mit Tieren zu tun haben und die ich mir irgendwie nicht vorstellen wollte und konnte. Diese Szenen gab es im weiteren Verlauf natürlich öfter und als es dann erstmal in die Tiefe ging erst recht. Tatsächlich kam ich auch mit der Enge und der Dunkelheit nicht klar. Und dann war da vor allem das Problem, dass ich erstens ein wahnsinniges Kopfkino hatte und ich zweitens einfach gar nicht daran interessiert war den weiteren Verlauf zu erfahren. Also habe ich abgebrochen. Für den ein oder anderen ist das jetzt wahrscheinlich ein No-Go. Ich breche normalerweise auch nicht ab, aber wenn es um ein Buch geht, das über 500 Seiten lang ist sage ich mir auch mal, dass ich mir jetzt nichts reinstopfen muss, was ich nicht reinstopfen kann. So ist das dann leider. Bevor ich jetzt aber nichts weiter sage möchte ich natürlich auch positives loswerden. Der Hauptprotagonist Luke ist für mich unheimlich sympathisch gewesen. Je mehr man ihn kennenlernt umso mehr versteht man ihn und seine Situation. Gerade in Bezug auf seinen Sohn Zach habe ich unheimlich mitgelitten und einfach nur nachvollziehen können, was er durchmacht. Auch die anderen Charaktere kann man sich gut vorstellen und schließt sie entweder ins Herz oder eben nicht. So habe ich Al mögen gelernt und Lukes Bruder Clayton hassen gelernt. Für mich ist Clayton bis dahin einfach nur grausam gewesen und ich denke, dass die Tiefe die Menschen tatsächlich verrückt werden lässt. Dann gibt es da natürlich noch das Unbekannte. Ich persönlich fänd es wirklich interessant herauszufinden was diese Substanz oder dieses Lebewesen ist und ob es tatsächlich für die ein oder andere Sache nützlich ist, oder eben das Gegenteil bewirkt. Was ich damit meine müsst ihr selbst lesen ;) Das ist tatsächlich etwas, das ich bedaure. Fazit: Letztendlich bin ich mir ziemlich sicher, dass der Autor etwas sehr bildhaftes geschaffen hat, was viele Leute begeistern kann. Für mich war das Buch einfach nicht das Richtige und entweder zu aufreibend oder grausam, als dass ich es hätte weiter lesen können. Die Enge in der Tiefe hat mich irgendwie bedrückt und auch das Verhalten der Charaktere hat mir irgendwie Sorgen bereitet. Natürlich gehört all das zur Story aber ich konnte mir das einfach nicht ansehen ohne mich selbst komisch zu fühlen. Dann kommt die Dunkelheit, die gruseligen Aufnahmen eines Wissenschaftlers, die sehr gelungen sind, mich aber wieder durcheinander bringen. Ich konnte einfach nicht weiterlesen und das ist nicht nur negativ gemeint. Gerade Luke hat eine interessante Geschichte und es wäre sicher spannend gewesen zu sehen, wie es mit ihm und auch seinem Bruder weitergeht und was genau da eigentlich damals war. Leider muss ich jetzt 2 Leseschmetterlinge vergeben. Ich konnte dieses Buch aus unterschiedlichen Gründen nicht beenden und möchte es jetzt auch dabei belassen.

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  • Schockierend, verstörend, horrormäßig...

    Die Tiefe

    Daniel_Allertseder

    17. December 2015 um 15:40

    ++ Achtung: Spoiler enthalten! +++Meine Meinung Das Buch Die Tiefe von Nick Cutter wurde mir von einigen Bloggerkollegen empfohlen. Es soll horrormäßig sein; abgründig und erschaudernd. Kurz darauf fragte ich das Buch bei Heyne an. Das Cover fand ich sehr ansprechend; der Titel, mit diesem verschwommenen Blau und Weiß, und das Rot dann noch mit dabei – das allein wirkt ja schon gruselig. Der Anfang war gut; man lernt sofort den Tierarzt Luke Nelson kennen. Auch wird man mit der derzeitigen Krankheit, die dort wütet, den Fleckigen Tod, konfrontiert. Die erste richtig vulgäre Stelle war die mit den Mäusen, die Clayton, Lukes Bruder, manipuliert hatte. Er hatte ihnen geflissentlich ein Krebsgeschwür eingesetzt – und etwaige andere Gene von Menschen. Einer Maus ist dann eine Menschennase gewachsen … allein das war schon verstörend. Dann gab es viele Szenen – bereits am Anfang, im ersten Teil, die einem die Nackenhaare aufstellen ließen. Wie zum Beispiel die Leiche und die Schilderung seines Todes dieses Dr. Westlake. Die beklemmende Enge des U-Boots und schließlich auch der Station treibt einem sprichwörtlich den Wahnsinn in den Schädel. Cutter beschrieb diese gruselige Atmosphäre mit einer solchen Faszination, dass man wirklich meint, man ist da mit in der Station dabei … 8 Meilen in der Tiefe. Die Namen fand ich an einigen Stellen etwas unkonventionell: Luke wurde bei mir oft verwechselt mit Die Luke – also, die Tür. Und mit Al kam ich durcheinander, als Al – besonders am Anfang – als Als geschrieben war. Ist bisschen kompliziert zum Erklären… Den Schreibstil fand ich mega klasse. Ich fand das so toll, als immer diese Geräuschszenen beschrieben wurden… Schriiiiik […] WUSCHA WUSCHA WUSCHA WUSCHA …was ein Monster oder derartiges darstellen sollte, welches über den Boden schleift. Das Kapitel, wo meine Nerven ans Äußerste getrieben wurden war definitiv Kapitel 39. Da fütterte Luke seinen Sohn Zach mit diesem Ambrosia, welches ich eigentlich ziemlich interessant fand. Was dieses Glibberzeugs mit jemanden anstellen kann. Ambrosia sollte ja den Fleckigen Tod besiegen – deswegen wurde ja die Station errichtet. Was ich ein wenig traurig fand, war, dass LB gestorben ist. Ich fand ihn so niedlich, ehrlich! Ich fand die Beschreibungen so süß, wie er immer hinterherwatschelte, guckte oder einfach sein Äußeres … und dann musste er, im Geleit mit äußerst emotionalen und traurigen Beschreibungen, in das Loch gezogen werden. Da hab ich geweint. Ich weis auch nicht warum. Ich habe noch nie bei einem Buch so richtig geweint. Höchstens bisschen geschnieft. Mehr nicht. Das Ende, muss ich sagen, hab ich nicht kapiert. Außerdem fand ich es blöd. Ziemlich blöd. Alice wurde von diesen Monsterbienen getötet, LB sowie Clayton in dieses Loch gesaugt, und Luke blieb in der Station, als Zach plötzlich neben zwei Monstern auftauchte. Man las dann nur noch wie die Challenger aufstieg, und als sich die Luke an der Oberfläche öffnete, kam ein unbeschreibliches Ding heraus. Also, der Schluss blieb offen. Man fragte sich nun Was war dieses unbeschreibliche Ding im Inneren?Fazit Das gesamte Buch war vollbepackt mit den schrecklichsten Horrorszenen, die man zu bieten hat. Ekel, Schauder und Unfassbares liest man da … die eigene Psyche wird da sehr in Mitleidenschaft gezogen. Das Buch ist verstörend, an vielen Stellen natürlich unglaubhaft, dennoch Nervenkitzel pur und ich habe es kaum aus der Hand gelegt. Ein richtiger Pageturner. Der Schreibstil war klasse; mit einer Leichtigkeit die schwierigsten Szenen so real geschrieben; ewiges Katz-und-Maus-Spiel und nichts ist so, wie es scheint… Ein absolutes Highlight des Jahres!5 von 5 SterneDas Buch Titel: Die Tiefe Autor: Nick Cutter Verlag: Heyne Format: Taschenbuch Seitenzahl: 525 ISBN: 978-3-453-41896-7 Preis: 9.99 € Vielen lieben Dank nochmals an Heyne für das Rezensionsexemplar! von Daniel

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  • Manipulation, grenzenlose Isolation & der Versuch, nicht den Verstand zu verlieren, spielen zusammen

    Die Tiefe

    HibiscusFlower

    11. December 2015 um 14:49

    Klappentext des Verlages: Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe… Es ist eine verdammt lange Reise von Iowa nach Guam und dennoch stellt sich diese als der leichtere Abschnitt für Dr. Luke Nelson dar. Um dorthin zu gelangen, wofür ihn die Regierung eingeflogen hat, muss er sich acht Meilen unter die Wasseroberfläche begeben. Angeblich hat sein Bruder Clayton, ein brillianter Wissenschaftler, nach ihm verlangt. Warum ihn sein Bruder nach jahrelanger Funkstille sehen will, erschließt sich Luke jedoch nicht ganz, schliesslich ist er ein Tierarzt und hat nichts mir der Forschung zu tun. Dennoch begibt er sich in Begleitung von Lieutenant Alice Sykes in die Tiefe und dort bekommt das Wort "Abgrund" eine ganz neue Bedeutung. "Menschen sind für diese Tiefe nicht geschaffen. Nicht ohne Grund existiert hier unten kein Leben. Zumindestens sollte es das nicht." (S. 122) Die Entdeckung von Ambrosia lässt die Weltgemeinschaft eine schier unglaubliche Geldsumme aufbringen, denn man erhofft sich ein Heilmittel gegen den fleckigen Tod, der sich eingeschlichen hat, die Menschen vergessen und letztendlich sterben lässt. Doch während die Menschen auf der Erde ihre Vergangenheit hinter sich lassen, scheint es für diejenigen, die in der eintönigen Dunkelheit der Tiefe eingeschlossen sind, kein Entkommen zu geben. Ihre Vergangenheit überrollt sie, bietet Rückblicke auf schöne Momente, nie verblasste Trauer und quälende Situationen. Mit Luke Nelson hat der Autor einen Protagonisten geschaffen, der trotz wachgerüttelter Ängste auf besonnenes Handeln zurückgreift, über den man mehr erfahren und mit dem man die Trieste so schnell wie möglich verlassen mag. Bruder hin, eventuelles Heilmittel her...in der Tiefe wartet der Wahnsinn. Was dort passiert, entzieht sich den Gesetzen der irdischen Logik. Erst mit Teil Vier (von sechs) kam für mich die unerlässliche Spannung auf, die ich mir von einem Thriller erhoffe. Was folgt, ist eine ununterbrochene Kette von erschreckenden Geheimnissen, Entsetzen, Horror und dem Spielen mit Ängsten in Extremsituationen. Nach einem eher gemächlichen Start, fesselt Nick Cutter die LeserInnen, kaum in der Tiefe angekommen, mit einem faszinierenden Zusammenspiel von Manipulation, grenzenloser Isolation, den Versuchen, nicht den Verstand zu verlieren sowie sich einen Rest Hoffnung zu bewahren und beschließt mit einem Ende, das unerwartet kam und mir persönlich zu vage erscheint. Setting, Protagonist sowie Schreibstil können hingegen überzeugen und bringen dem Buch zusammen mit den Psychospielen 3,5 Hibi - Blüten ein.

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