Nick Finkler

 3.7 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Liebe Mutter, Solid Yol und weiteren Büchern.
Nick Finkler

Lebenslauf von Nick Finkler

Nick Finkler, Jahrgang 1982, hat sich bereits in zahlreichen Feldern betätigt - er arbeitete im Lokalradio, produzierte Hörspiele, trat als Musicaldarsteller und -sänger auf, machte selbst Musik, war für den Buchhandel tätig, lebte für mehrere Monate auf einem Frachtschiff und studierte Literaturwissenschaft und Philosophie. In den Neunzigern gewann er einen Vorlesewettbewerb und entwickelte danach viele Ideen für eigene Geschichten. Nick Finkler wohnt in der Voreifel und arbeitet an weiteren Projekten.

Alle Bücher von Nick Finkler

Liebe Mutter

Liebe Mutter

 (10)
Erschienen am 04.04.2016
Solid Yol

Solid Yol

 (7)
Erschienen am 22.01.2016
Die Honigtröpfer / Tausendfürst

Die Honigtröpfer / Tausendfürst

 (3)
Erschienen am 28.11.2017
 Die Honigtröpfer / Solid Yol

Die Honigtröpfer / Solid Yol

 (1)
Erschienen am 03.02.2017

Neue Rezensionen zu Nick Finkler

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Tariqnazars avatar

Rezension zu "Die Honigtröpfer / Tausendfürst" von Nick Finkler

Fantasievolle Reise mit schwer verfolgbarer Detailflut
Tariqnazarvor 10 Monaten

Dieser Roman ist der bislang zweite aus der "Honigtröpfer"-Reihe.
Die Geschichte schließt an den Vorgängerroman "Solid Yol" an und ist in der Fantasiewelt "Bunyarba" angesiedelt. Diese ist genaugenommen keine einzelne Welt, sondern ein Verbund unzähliger Dimensionen, die über ein Netzwerk aus Dimensionstoren miteinander verbunden sind.
Im "Tausendfürst" begleiten wir die ungleiche Reisegemeinschaft um den aus unserer Welt stammenden alternden Kapitän Caspar. Die Gruppe ist noch immer damit beschäftigt das sagenumwobene Kriegsschiff "Solid Yol" ausfindig zu machen, welches bereits namensgebend für den ersten Roman gewesen ist.
Während zu Beginn die getrennten Teile der Gemeinschaft erst zueinander finden und sich aus manch misslicher Lage befreien müssen, beschäftigt der Großteil der Geschichte sich mit der tatsächlichen Suche nach der "Solid Yol". Hierbei werden unzählige Schlachten geschlagen und Hindernisse überwunden.
Ob es den Helden der Geschichte gelingt, das sagenumwobene Schlachtschiff tatsächlich ausfindig zu machen und wie der in Angelswin wütende Krieg verläuft, soll an dieser Stelle nicht verraten werden.
Erwähnt werden darf jedoch, dass nach dem Höhepunkt der Haupthandlung ein neuer Handlungsstrang beginnt, der offensichtlich in einen geplanten dritten Roman überleitet.


Nun zur eigentlichen Bewertung:


Ich habe diesen Roman im Rahmen einer Buchverlosung erhalten. Den Vorgängerroman habe ich nicht gelesen - es wurde jedoch durch den Autor eine Kurzzusammenfassung der Vorgeschichte zur Vefügung gestellt, um leichter in die Welt und die Handlung hineinzufinden.
Bunyarba ist ohne Frage ein sehr fantasievolles und detailreich ausgearbeitetes Universum. Das Buch sprudelt förmlich über vor (teils sehr komplizierten) Eigennamen, mit denen Personen, Rassen und Orte benannt sind.
Diese Fülle an Informationen stellt für sich bereits eine große Herausforderung an den Leser dar. (Fester Bestandteil des Romans ist ein Anhang mit Glossar, der zumindest die wichtigsten Figuren und Orte aufführt, um nicht gänzlich den Überblick zu verlieren.)
Und diese Detailflut ist auch Teil des ersten Problems, welches mir persönlich das Lesen sehr erschwert hat: Es ist leider extrem mühselig, der Handlung und den Figuren zu folgen. Dies liegt aus meiner Sicht an einem Mangel an Akzentuierungen. Es ist praktisch unmöglich, herauszufinden, welche der genannten Figuren und Namen im weiteren Verlauf noch eine relevante Rolle spielen werden (und sich deshalb gemerkt werden sollten) und welche nur schmückendes Beiwerk sind. Das Gleiche gilt in stilistischer Weise für die Schilderungen von Ereignissen: Während manche (am Ende nebensächliche) Begebenheit sehr genau und detailliert beschrieben wird, passiert es des öfteren, dass eigentliche Handlungshöhepunkte mit einem einzelnen kurzen Satz abgetan werden. Diese Unausgewogenheit hat mir persönlich leider die Freude an dieser fantastischen Welt genommen. Es ist mir einfach nicht gelungen, mich auf Bunyarba und all seine Bewohner einzulassen.
Erschwerdend hinzu kommt die Erzählperspektive. Wir erfahren praktisch alles aus der Sicht eines "allwissenden Erzählers", der immer nur kurze Einblicke in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Personen zulässt. Zugegeben ist dies eine Geschmacksfrage. (Auch Tolkien hat schließlich eine ähnliche Erzählweise genutzt).
Auf diese Weise war es mir jedoch unmöglich, mich mit den Figuren zu identifizieren und ihr Freud' und Leid lebhaft nachzuempfinden.


Schade! Die von Finkler kreierte Welt bietet fraglos großes Potential für zahlreiche spannende Erzählungen. Die Form, in welcher der Autor seine Geschichte präsentiert, macht es den Lesern meiner Ansicht nach aber unnötig schwer, seinen fantastischen Reisen auch zu folgen.
Natürlich ist es schnell gesagt, dass echte Fans "seinen Stil" entweder mögen - oder eben nicht. Das wäre in diesem Fall aber zu simpel abgetan. Denn mit ein wenig sprachlichem Feinschliff könnten die episch angelegten Erzählungen der "Honigtröpfer" einem deutlich größeren Publikum zugänglich gemacht werden, ohne ihren eigenständigen Charme zu verlieren.
Aber das ist am Ende natürlich nur meine Meinung.


Leseempfehlung: Eingeschränkt. Am ehesten für Jugendliche und junge Erwachsene, die "Herr der Ringe" bereits gelesen haben und mit der eigenwilligen Sprache gut zurecht gekommen sind.

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AnjaKoenigs avatar

Rezension zu "Liebe Mutter" von Nick Finkler

sehr heftig
AnjaKoenigvor 10 Monaten

ein kurzes buch, das in einer Deutlichkeit schildert, welche Grausamkeiten Kinder erleben können, sogar und vor allem durch die mutter. wunderbar zu lesen, dass der junge dennoch aus seinem leben etwas machen kann und zu einem guten leben kommt, trotz all der schlimmen Erlebnisse. ein buch, das mich sehr bewegt hat und durch die klare Erzählung aus der sicht des jungen beeindruckend rübergekommen ist. es ist kaum zu glauben, was tatsächlich geschehen kann, ohne dass viel nach aussen dringt. sehr nachdenklich lässt mich dieses büchlein zurück.

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Eoris avatar

Rezension zu "Die Honigtröpfer / Tausendfürst" von Nick Finkler

Tolle Fortsetzung!
Eorivor 10 Monaten

Schon vom ersten Band war ich trotz unzähliger Figuren von fantastischen Welten begeistert und dies ist auch im zweiten Teil der Fall. Nick hat wieder unglaubliche Kreaturen erschaffen, von denen ich nur zu gerne ein Bild sehen würde. Und die Geschichte geht auch wirklich spannend weiter. Die Freunde machen sich weiter auf die Suche nach der Solid Yol (was das ist, findet selbst heraus), die nur Caspar bedienen kann. Dabei erleben sie spektakuläre Abenteuer in unglaublichen Welten!
Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass das Buch irgendwie auch ziemlich brutal ist, denn es sterben sehr viele Figuren. Aber während des lesens war ich einfach abgelenkt von der Hauptgeschichte, so dass ich das nicht bewusst wahrgenommen habe. Die vielen Figuren und Orte werden durch das Glossar am Ende der Buches verständlicher, und wenn man mal durcheinander kam wer nun wer ist, kann man ganz einfach nachschlagen.
Ich freue mich sehr auf den dritten Teil (wie wird die vierte Form nur aussehen...) und vielleicht ist ja dann eine kleine Karte von Bunyarba dabei?

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Gespräche aus der Community

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nick-finklers avatar
"Eine fantasievolle Welt mit sehr vielen Protagonisten. Man braucht etwas, um reinzukommen, aber es lohnt sich!" Leserfazit

Eine Geschichte, die bis zum Rand gefüllt ist mit aufregenden Abenteuern, unglaublichen Kreaturen und einem im Hintergrund agierenden Geheimbund - welcher Leser stellt sich dieser Herausforderung?

Bunyarba, eine Welt, die mit unserer verbunden ist, beherbergt seit jüngster Vergangenheit zwei Menschen: Den alten Kapitän Caspar und ein mutiges Mädchen namens Felina. Beide sind auf unterschiedlichen Wegen nach Bunyarba geraten, eine Welt, die aus den verschiedensten Büchern der Genres Fantasy, Märchen, Gruselgeschichte und vielen weiteren zu bestehen scheint.
Auf ihrem Weg haben sie Freunde gefunden und kommen mit jedem Schritt dem Geheimnis der ominösen Honigtröpfer auf die Spur - einem Geheimbund, der scheinbar zu allem fähig ist.
Caspar sieht sich mit der Verantwortung, die er plötzlich bekommt, überfordert. Ist er entgegen seiner Hoffnungen doch schon zu alt für dieses große Abenteuer?
Felina ist hin und her gerissen zwischen ihrem Heimweh und den zwischenmenschlichen Gefühlen, die in ihr gedeihen. Und wie verträgt sich das mit dem Kämpferherz, welches sie langsam entwickelt?

~~~

"Im Rahmen einer speziellen Verlosung bekamen vier Leser eine Eintrittskarte in die spannende und unvorhersehbare Welt von Bunyarba und sind nun als eigenständige Rollen verewigt. Bleibt zu hoffen, dass sie heil zurück kommen." Lokalradio

~~~

"Tausendfürst" bildet den zweiten Teil der fantastischen Honigtröpfer-Saga, die mit einer hohen Detailfülle ihresgleichen sucht. Jeder Gewinner eines Rezensionsexemplars (PDF / ePub) erhält eine kurze Zusammenfassung über die Ereignisse des ersten Buches "Solid Yol", um sich über die Situation zu Beginn im Klaren zu sein. Zusätzlich findet sich am Ende jedes Buches ein Glossar mit den wichtigsten Personen, Orten und Begriffen.
Beide Bücher sind auch bereits als Taschenbuch erhältlich; Buch 3 ist in Arbeit.

Jetzt bewerben!

Um Bunyarba zu betreten, klickt ihr bitte auf den "Bewerben"-Button und beantwortet bis 20.01.2018 folgende Frage:
Wie gut könnt ihr euch in einer völlig fremden Umgebung orientieren?

Viel Glück,
euer Nick Finkler

~> Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Gerne dürft ihr eure Rezension auf mehreren Plattformen veröffentlichen.

~> Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.
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Letzter Beitrag von  Tariqnazarvor 10 Monaten
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Weihnachten ist das Fest der Liebe - für alle?


"Natürlich", werden nun einige sagen. Doch in wie vielen Familien herrscht dicke Luft, weil man diesen oder jenen Verwandten nicht gerne sehen möchte? Vielleicht mal den gleichen Raum mit ihm teilen möchte?

In vielen Fällen liegt es zum Glück "nur" an fehlender Bindung oder man findet sich einfach nicht sympathisch; den einen nervt die herrische Art von Onkel Klaus, der andere kann Oma Julias kratzige Pullover nicht ausstehen.

Aber was ist mit den anderen Familien, in denen Gewalt und Missbrauch die Oberhand haben? Wer fühlt sich wohl bei einem Vater, der im Rausch seine Tochter vergewaltigt oder bei der Mutter, die nichts als Schläge für ihren Sohn übrig hat?

LIEBE MUTTER ist ein kurzer Briefroman, der auf wahren Schicksalen basiert. Ich habe mit vielen verschiedenen Menschen gesprochen, die mir ihr Herz ausgeschüttet haben; ihre Erlebnisse verschmelzen zu einer Geschichte: Florian schreibt einen Brief an die Frau, die er lange Zeit für seine Mutter hielt, doch die durch ihr Verhalten nichts anderes für ihn ist als seine Erzeugerin.

Die "liebe Mutter", wie sie im Buch dargestellt wird, steht repräsentativ für alle Erzeuger und Erzeugerinnen, die ihre Kinder oder auch nicht-biologischen Schützlinge misshandeln, sei es physisch oder psychisch.

Wer noch vor Weihnachten eine kurze Geschichte zum Nachdenken lesen möchte, kann sich gerne bis zum 18.12. für eines der 10 eBook-Exemplare bewerben.

Aufgabe: Wie würdest Du handeln, wenn Dir ein Kind anvertraut, dass es misshandelt wird?

Zusatz: Wer sich bewirbt, stimmt zu, eine Rezension über das Buch zu veröffentlichen und den Link hier bzw. per Privatnachricht mitzuteilen.


Viel Glück,
Nick Finkler
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"Ich erinnere mich an die Bratpfanne, die meinen Kopf traf, als ich noch keine zehn war."

Wir möchten wegsehen, aber dennoch existieren sie: Misshandelte Kinder. Florian gehört dazu. Seine Vergangenheit reflektierend, schreibt er einen Brief an die Person, die ihn zur Welt brachte. Ist es ein Abschiedsbrief? Oder rechnet er mit ihr ab? In jedem Fall ist sein Lebensweg gezeichnet von Niederlagen und Gewalt ...

"Liebe Mutter" ist kein konventioneller Briefroman mit abwechselnden Briefdialogen. Die meiste Zeit über handelt es sich um einen einzigen Brief, in welchem Florian sich seiner Vergangenheit stellt. Das wichtigste dabei: Florian hat es wirklich gegeben. Dies ist seine Geschichte. Die meisten Namen wurden verändert, dramaturgische Erweiterungen gibt es nur wenige, vor allem gegen Ende.

Ich biete 5 interessierten Lesern die Möglichkeit, Florians Vergangenheit mitzuerleben. Beantwortet mir dazu bis zum 14. April folgende Frage:

Wann sind Eltern gute Eltern?

Wenn ihr teilnehmen wollt, wünsche ich mir eine Rezension hier und/oder auf einer anderen Plattform. Vielen Dank!
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