Nick Finkler Liebe Mutter

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Inhaltsangabe zu „Liebe Mutter“ von Nick Finkler

"Liebe Mutter, dies ist der Brief, den ich dir niemals schicken werde." So beginnt die ungeschönte und nicht selten sarkastische Aufzeichnung von Florian, der seit frühester Kindheit misshandelt und gedemütigt wurde. Es ist die Lebensgeschichte eines Mannes, der trotz aller Hindernisse, Misserfolge und Enttäuschungen sein Glück sucht und vor allem einen ungleichen Kampf gegen einen Menschen führt, den er laut sozialer Standards eigentlich ehren müsste ...

Die Geschichte bewegt einen - ein Thema wo viel zu oft weggeschaut wird

— Lessayr

Sehr ernsthaftes Thema auf 42 Seiten. Eine Anklageschrift!

— Kerstin_KeJasBlog

Kurz, aber gehaltvoll - selbst für einen Autor kein leichtes Thema.

— nick-finkler

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  • Liebe Mutter

    Liebe Mutter

    Solengelen

    26. July 2016 um 15:00

    Klappentext: "Liebe Mutter, dies ist der Brief, den ich dir niemals schicken werde." So beginnt die ungeschönte und nicht selten sarkastische Aufzeichnung von Florian, der seit frühester Kindheit misshandelt und gedemütigt wurde. Es ist die Lebensgeschichte eines Mannes, der trotz aller Hindernisse, Misserfolge und Enttäuschungen sein Glück sucht und vor allem einen ungleichen Kampf gegen einen Menschen führt, den er laut sozialer Standards eigentlich ehren müsste ... Fazit: Das Cover ist speziell, beim Betrachten stellt sich eine ungute Stimmung ein. Somit passt es gut zur Beschreibung des Buches. Der direkte, bildhafte Schreibstil hat mich direkt an Florians Seite genommen. Man hat das Gefühl direkt an seiner Seite zu sein. Nick Finkler gelingt es, trotz der kurze des Buches, die Thematik realitätsnah dem Leser zu präsentieren. Bei "Liebe Mutter", gehen Realität und Fiktion eine Symbiose sein. Eine Symbiose, die ein ernstes und auch aktuelles Thema beschreibt. Misshandlung, Missbrauch, Mobbing, ist leider auch in der Realität traurige Wirklichkeit. Ein Thema, bei dem wir alle genau hinschauen müssen. Aber in all dieser Dunkelheit gibt es auch einen Lichtblick, Freundschaft. Dieses kurze, aber bewegende Werk kann ich nur empfehlen. Es führt uns wieder vor Augen, dass wir alle gefordert sind nicht weg zuschauen. Und obwohl das Buch so kurz ist, gebe ich 5 Sterne, da es mich sehr beeindruckt hat.

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  • Liebe Mutter

    Liebe Mutter

    Booky-72

    19. June 2016 um 22:40

    Ein Brief an die Mutter… geschrieben von Florian über sich und sein Leben.Wahre Begebenheiten, die den Leser erschüttern, handeln sie doch von Kindesmißbrauch, Misshandlung, Mobbing und vermähter Liebe. Man spürt deutlich, wie solche Erlebnisse einen Menschen prägen. Und das Umfeld ignoriert die Taten und alle schauen weg.Eine relativ kurze Geschichte, die allerdings auch viel Kraft und Stärke zeigt. 4 Sterne dafür, ich bin beeindruckt, danke.

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  • Leserunde zu "Liebe Mutter" von Nick Finkler

    Liebe Mutter

    nick-finkler

    "Ich erinnere mich an die Bratpfanne, die meinen Kopf traf, als ich noch keine zehn war." Wir möchten wegsehen, aber dennoch existieren sie: Misshandelte Kinder. Florian gehört dazu. Seine Vergangenheit reflektierend, schreibt er einen Brief an die Person, die ihn zur Welt brachte. Ist es ein Abschiedsbrief? Oder rechnet er mit ihr ab? In jedem Fall ist sein Lebensweg gezeichnet von Niederlagen und Gewalt ..."Liebe Mutter" ist kein konventioneller Briefroman mit abwechselnden Briefdialogen. Die meiste Zeit über handelt es sich um einen einzigen Brief, in welchem Florian sich seiner Vergangenheit stellt. Das wichtigste dabei: Florian hat es wirklich gegeben. Dies ist seine Geschichte. Die meisten Namen wurden verändert, dramaturgische Erweiterungen gibt es nur wenige, vor allem gegen Ende.Ich biete 5 interessierten Lesern die Möglichkeit, Florians Vergangenheit mitzuerleben. Beantwortet mir dazu bis zum 14. April folgende Frage:Wann sind Eltern gute Eltern?Wenn ihr teilnehmen wollt, wünsche ich mir eine Rezension hier und/oder auf einer anderen Plattform. Vielen Dank!

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    • 40
  • Ein Thema wo viel zu oft weggeschaut wird

    Liebe Mutter

    Lessayr

    23. May 2016 um 18:11

    Das Buch „Liebe Mutter“ von Nick Finkler erschien April 2016 im Neobook Verlag. Es handelt sich bei diesem Buch um einen kurzen Briefroman nach wahren Begebenheiten.In diesem Brief erzählt Florian seine Vergangenheit. Er ist eines von vielen misshandelten Kindern auf dieser Welt. In einem langen Brief schreibt er seine Vergangenheit mit allen Eindrücken die er erlebt hat nieder. In denen wird deutlich was ihm alles in seiner Kindheit bewegte und wie er damit umging. Von Mobbing der Mitschüler und Lehrern über den Missmut seiner Mutter und die nicht erbrachte Mutterliebe. Ein großes Thema ist seine Freundschaft mit Philippa. Sie ist wie eine Schwester für ihn und begleitet ihn durch alles. Durch die Liebe zu Tiere entdeckt er seinen freien Willen welchen er immer weiter ausbaut und sich von seiner Vergangenheit abspaltet.Nick Finkler schreibt auf 42 Seiten eine gehaltvolle Geschichte die unter die Haut geht. Hier werden Tabuthemen angesprochen über die keiner reden mag aber die tagtäglich in unserer heutigen Welt passieren. Es wird verdeutlich, dass ein misshandeltes Kind auch im späteren Erwachsenenleben an den Geschehnissen aus der Vergangenheit leidet und man die komplett abschließen und verzeihen kann.Wie viel in diesem Buch Fiktion ist und was Realität lässt sich nicht erkennen und bleibt dem Autor sein Geheimnis. Vereinzelt hätte ich mir persönlich mehr Details gewünscht und andere Bereiche kürzer gestaltet. Fakt ist: Diese Geschichte bewegt einen. Sie wurde nach einer wahren Begebenheit geschrieben und man sollte bei Kindesmisshandlungen nicht wegschauen sondern reagieren.

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  • Was ich dir schon immer sagen wollte!

    Liebe Mutter

    Kerstin_KeJasBlog

    Manchmal ist es zu spät um seinen Gefühlen und Gedanken, die einen bestimmten Menschen betreffen, freien Lauf zu lassen.Dieser Brief ist so untypisch Brief und doch geht er ganz heftigst unter die Haut.Eine Mutter die hoffnungslos versagt hat. Ein Umfeld das alle Anzeichen ignorierte und eine Gesellschaft die wegschaut.Der Brief von Florian an seine Mutter ist wirklich eine Anklageschrift und ich hätte mir gewünscht mehr zu erfahren was Realität und was Fiktion war.Die Schilderungen über dieses Leben Florians und seine Gefühle, Erinnerungen und Eindrücke sind schon flüssig und emotional gut ge- und beschrieben.Mir war es nur ein zuviel hin und her. Die Zeitsprünge haben mich öfters irritiert und ich musste aufpassen, dass ich nichts durcheinander brachte. Florians Leben war ein einziger Hürdenlauf und die Hindernisse die sich ihm in den Weg stellten - oft genug von Erwachsenen, die es alles andere als gut meinten, ihre Ruhe haben wollten, abstempelten und als Vorbilder vollkommen ungeeignet waren - immer weiter seine Entwicklung und Eigenständigkeit beschränkten.Traurig lässt mich eine solche Geschichte immer zurück und auch ein stückweit wütend. Diese Geschichte ist das perfekte Beispiel für ein vorprogrammiertes lebenslanges Versagen eines misshandelten Kindes.Hier hätte ich mir eher gewünscht, dass Florian, gerade wegen dieser furchtbaren Kindheit, ein Erwachsenenleben führen kann ohne so geprägt zu sein. Manchmal ist es nicht zu spät - zu vergessen, abzuschließen, neu zu starten und (s)ein eigenes Leben mit Freude zu gestalten und alles irgendwie ein bisschen besser zu machen als diese Unmenschen der Vergangenheit.Ich vergebe 3 von 5 Sternen, da mich die Geschichte zwar berührte aber mir gerade zu Schluss hin zu sehr konstruiert erschien.c)K.B. 05/2016

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    • 3
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