Nick Hornby

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Lebenslauf von Nick Hornby

Der britische Kultautor schlechthin: Nick Hornby wurde 1957 in Redhill, Großbritannien, geboren. Aufgewachsen ist er in Maidenhead. Hornby ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in London. Nach seinem Anglistik-Studium in Cambridge arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Obwohl er bereits erste Stücke während seines Studiums verfasste, widmete sich Hornby erst 1992 hauptberuflich dem Schreiben. Mit einer Sammlung kritischer Essays über amerikanische Autoren mit dem Titel „Contemporary American Fiction“ (1992) trat er in das Licht der Öffentlichkeit. Den Durchbruch schaffte Nick Hornby 1995 mit „High Fidelity“: Ein ergreifender und zugleich witziger Roman über einen Mittdreißiger, der erfolglos einen Plattenladen betreibt und die Trennung von seiner Freundin zu verarbeiten hat. Viele seiner Werke drehen sich um neurotische Helden und Themen wie Musik, Bücher oder Sport. Mit „About a Boy“ (1998) und „A long Way Down“ (2005) schafft es der britische Kultautor, die teils tragischen Schicksale der Protagonisten mit einer Prise schwarzem Humor zu würzen. Alle drei Bücher wurden darüber hinaus erfolgreich für das Kino verfilmt wie auch der autobiografische Roman „Fever Pitch“ (1992). Er handelt von Nicks Liebe zum Fußball und dem Verein FC Arsenal. Neben seinen Romanen schreibt er auch über Literatur und Musik. Hornby gehört zu den wichtigsten aktuellen Vertretern der Popkultur bzw. -literatur. Außerdem ist er ein gefragter Drehbuchautor. Bereits zweimal war er für den Oscar nominiert: 2010 für das Skript zum Film „An Education“ und 2016 für sein Drehbuch zum Streifen „Brooklyn“. An „Der große Trip - Wild“ (2014) mit Reese Witherspoon in der Hauptrolle wirkte Hornby ebenfalls als Drehbuchautor mit. Der Brite ist Mitbegründer der Organisation TreeHouse, die sich um eine bessere Schulbildung für autistische Kinder einsetzt.

Bekannteste Bücher

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein tiefgründiges Thema mit viel Charme und Humor

    A Long Way Down

    La_Eva_Marie

    17. April 2018 um 12:25 Rezension zu "A Long Way Down" von Nick Hornby

    Mich hat das Buch wahnsinnig begeistert. Nick Hornbys leichter, flüssiger und humorvoller Schreibstil, der hier auf ein sehr schweres Thema trifft. Leicht und locker verteilt er eine Gefühlsohrfeige nach der anderen. Das Buch musste, wollte ich immer einmal wieder weglegen, um das gerade gelesene zu refkeltieren. Ich war hin und hergerissen zwischen Lachen, Beklemmung, Lächeln und Betroffenheit und am Ende hatte ich sogar Tränen in den Augen. Ein schönes Buch über die Menschen.

  • Durchaus hörenswert

    Slam

    sChiLdKroEte

    20. February 2018 um 11:41 Rezension zu "Slam" von Nick Hornby

    Für den 16-jährigen Sam läuft es gerade ganz gut im Leben. Da teilt ihm seine Ex-Freundin plötzlich mit, dass sie wohlmöglich schwanger sei. Sam ist total überfordert. In seiner Not kann nur einer helfen. Er wendet sich an seinen Helden, die Skater-Legende Tony Hawk. Aber auch der scheint keinen guten Rat zu haben. Und so muss Sam es allein schaffen, in dieser neuen Situation die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Sam erzählt. Das hat mir gut gefallen, denn so erhält man als ...

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  • Die Geschichte einer besonderen Freundschaft

    About a Boy

    Tintenschoen

    06. February 2018 um 11:51 Rezension zu "About a Boy" von Nick Hornby

    Mir gefallen ja alle Bücher, die ich bisher von Nick Hornby gelesen habe.. aber mein absoluter Favorit: ABOUT A BOY 👨‍👦 —————————————— Es erzählt von dem etwas merkwürdigen Markus (12), der in seiner Schule nicht sehr beliebt ist und der mit seiner alleinerziehenden Mutter auch nicht gerade das große Los gezogen hat und dem Draufgänger Will (36), der sein Leben in vollen Zügen genießt und von den Tantiemen eines One-Hit-Wonders lebt, den sein Vater geschrieben hat. Langsam entwickelt sich eine berührende Freundschaft zwischen ...

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  • Miss Blackpool

    Miss Blackpool

    Gelinde

    20. January 2018 um 10:49 Rezension zu "Miss Blackpool" von Nick Hornby

    Miss Blackpool, von Nick HornbyDies ist eigentlich keine Rezi, weil ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe.Es ist mein erstes Buch des Autors, doch wie ich jetzt aus den negativen Rezis gelesen habe, von Leuten die schon mehr Bücher des Autors gelesen haben, soll es eines von seinen „schlechteren“ sein.Der Einstieg ist recht witzig und humorvoll, doch als die Protagonistin dann in London ist und auch in der Filmbranche eingestiegen ist, wird es sehr schnell langatmig und zäh.Vor allem haben mich die vielen langen ein-Satz ...

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  • Kann man gelesen haben - muss man aber nicht

    A Long Way Down

    CocuriRuby

    10. January 2018 um 00:12 Rezension zu "A Long Way Down" von Nick Hornby

    Ich hatte zunächst meine Probleme mit dem Schreibstil. Ich kam nicht so gut in die Geschichte rein, wie ich gehofft hatte. Das Buch ist abwechselnd aus den vier verschiedenen Sichten geschrieben – jeder Erzählperspektive ist dabei auch etwas anders geschrieben. Vor allem mit dem Stil von Jess hatte ich meine Probleme. Das indirekt erzählende und plappernde von Jess fand ich ziemlich anstrengend. Alle vier druchbrechen aber auch die vierte Wand (also reden mit dem Leser) davon bin ich kein Freund. Ein großes Plus sind jedoch ...

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  • Ironische Geschichte mit romantischem Schmalzabsturz zum Ende

    Juliet, Naked

    awogfli

    23. December 2017 um 07:06 Rezension zu "Juliet, Naked" von Nick Hornby

    Wie ich schon mehrmals in einigen Rezensionen erwähnt habe, halte ich Nick Hornby für einen großartigen Starter von Romanen, die wenigsten Autoren können so gut unvermittelt und auch mit ein bisschen beißender Ironie eine Geschichte beginnen, aber auch für einen der schlechtesten Finisher im Literaturbetrieb. Entweder er läßt gleich quasi die Tastatur fallen, oder er vergeigt den ursprünglichen Plot derart nachhaltig, dass es ein Graus ist. So wie es mein Goodreads-Freund Armin formuliert hat, agiert Hornby gleich seinen Figuren, ...

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    • 3
  • Humorvoll und tiefgründig

    A Long Way Down

    Vespasia

    24. November 2017 um 15:20 Rezension zu "A Long Way Down" von Nick Hornby

    Mit "A Long Way Down" schafft es Nick Hornby, ein ernstes Thema wie Selbstmord humorvoll darzustellen, ohne es ins Lächerliche zu ziehen. Die vier Protagonisten sind sympathisch und vielschichtig, zu jeder Person erfährt der Leser die Hintergrundgeschichte und kann deren Handlungen nachvollziehen. Authentisch, tiefgründig und emotional, ohne dabei in ein unrealistisches, klischeehaftes "das-Leben-ist-eigentlich-doch-ganz-toll-Muster" abzudriften.

  • Eineinhalb Lesejahre im Leben eines Autors …

    Weniger reden und öfter mal in die Badewanne

    Herbstrose

    15. October 2017 um 19:31 Rezension zu "Weniger reden und öfter mal in die Badewanne" von Nick Hornby

    Der bekannte britische Schriftsteller und Drehbuchautor Nick Hornby plaudert hier mit dem Leser über Gott und die Welt, und natürlich über Bücher. Nicht über die, die er selbst geschrieben, sondern über Bücher, die er in einem Zeitraum von eineinhalb Jahren gekauft und gelesen, oder auch nicht gelesen hat. Es handelt sich hier um Auszüge einer Kolumne, die er schreibt und die in monatlichen Abständen in der britischen Zeitschrift The Believer erscheint. In seiner bekannt humorvollen Art lässt er uns der Bücherfreund teilhaben an ...

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    • 5
  • Lieblingsbuch!

    High Fidelity

    Fornika

    30. September 2017 um 09:37 Rezension zu "High Fidelity" von Nick Hornby

    Rob ist in den Mittdreißigern als ihn seine Freundin Laura verlässt. Ist aber nicht schlimm, schließlich steht sie noch nicht mal ganz oben auf der Liste der tragischsten Trennungen seines Lebens. Außerdem ist er (mittel-)erfolgreicher Geschäftsmann, der eigene Plattenladen läuft doch (nicht so gut)! Aber nicht nur die Musik, Filme und Bücher machen sein Leben lebenswert, er hat auch supertolle Freunde (naja…) und ganz sicher ist er über die Trennung bald hinweg (oder auch nicht)…  Jedes Mal, wenn ich dieses Buch zur Hand nehme ...

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  • Männer sind so süß - und komisch ;)

    High Fidelity

    MrsFraser

    24. September 2017 um 14:01 Rezension zu "High Fidelity" von Nick Hornby

    Nick Hornby versteht es wie kein zweiter, Portraits etwas verpeilter Männer zu zeichnen, die nicht immer auf der Siegerseite durch's Leben stolpern, aber dabei mit Charme und unterschwelliger Selbstironie zu wahren Helden werden.Robert, Besitzer eines CD-Ladens, begnadeter Ersteller von Compilations-Tapes und ehemaliger DJ ist frisch von seiner Freundin getrennt. Er versucht sich selbst einzureden, dass er schon Schlimmeres überstanden hat und steigt in die Geschichte ein, indem er den Leser an seiner Top 5 der denkwürdigsten ...

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