Nick Hornby About a Boy

(660)

Lovelybooks Bewertung

  • 666 Bibliotheken
  • 7 Follower
  • 13 Leser
  • 52 Rezensionen
(176)
(281)
(167)
(27)
(9)

Inhaltsangabe zu „About a Boy“ von Nick Hornby

Nick Hornbys erfolgreichster RomanKinder sind so ungefähr das letzte, was sich Will Freeman, 36 Jahre alt und überzeugter Single, wünscht. Er lebt gut und faul von den Tantiemen eines Weihnachtslieds, das sein Vater 1938 komponiert hat. Seine Tage verbringt er mit Nichtstun, und an den Abenden bemüht er sich zur Zerstreuung um junge, alleinerziehende, gutaussehende Mütter.Marcus hat mit seinen zwölf Jahren ganz andere Probleme. Seine Eltern sind getrennt, und seine Mutter hat die beängstigende Neigung, ständig in Tränen auszubrechen. In der Schule ist Marcus nicht zuletzt wegen seiner Kleidung, seines Haarschnitts und seines Musikgeschmacks ein Außenseiter. Zum Glück bringt ihn das Schicksal mit Will zusammen. Und was das Schicksal einem schenkt, das lässt man so schnell nicht wieder los…Nick Hornbys erfolgreichster Roman wurde verfilmt mit Hugh Grant, Toni Colette und Rachel Weisz. Der Film wurde – wie das Buch – ein riesiger Erfolg.

Zäh geschrieben. Man hat gegen Ende echt keine Lust mehr.

— fangirl17

Ziemlich langatmig und zäh geschrieben. Der Film ist um Welten besser!

— Hazel93

Netter Beginn von 2015, und Punkt eins von der Reading Challeng gewesen 😌

— Leila_James

Zum Lachen, zum Weinen und zum Kopfschütteln

— Yoyomaus

Nick Hornby lässt einen 12-jährigen Besserwisser auf einen nichtsnutzigen Mittdreißiger treffen: Gutes Rezept für ein gutes Buch.

— Soeren83

Herzerwärmend und irgendwie wie ein enger Vertrauter. Absolut lesenswert

— CastielNovak

Unterhaltsame Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft!

— Ernie1981

Skuril!

— QueenDebby

Absolut klasse geschrieben. Kann ich nur empfehlen, zu lesen.

— StVictoria

Ich habe mich lange nicht an dieses Buch gewagt aber nun endlich gelesen und es war klasse!

— thiefladyXmysteriousKatha

Stöbern in Romane

Der verbotene Liebesbrief

ein echt gutes und spannendes Buch, ich konnte es kaum aus der Hand legen

SteffiFeffi

Wie der Wind und das Meer

Eine schöne Geschichte, ein spannender Roman über die Liebe und darüber, wie eine (Not-)Lüge das Leben entscheidend beeinflussen kann.

DanielaVaziri

Karolinas Töchter

Lenas traurige Geschichte hat mich zutiefst berührt! Sehr lesenswert!

clary999

Der gefährlichste Ort der Welt

Sollte man in der Schule als Lektüre behandeln! Bietet viel Diskussionsstoff!

cheshirecatannett

Das Licht der Insel

Ein abolutes Juwel, unbedingt lesen.

BrittaRuth

Dunbar und seine Töchter

Leider etwas schwach

leserattebremen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wunderschön und Lehrreich

    About a Boy

    Zeilentraumfaenger

    09. May 2017 um 12:48

    Unfunny funfact: Ich hatte mir das Buch bei Rebuy bestellt und überhaupt nicht auf die Sprache geachtet. Als es ankam ist es mir auch nicht aufgefallen, erst, als ich lesen wollte. Zum Glück war es aber sehr verständlich geschrieben, so dass ich alles verstehen konnte.Um noch mal bei der Sprache zu bleiben: Ich fand es super, dass es wirklich umgangssprachlich geschrieben wurde. Das meiste Englisch habe ich in den letzten Jahren durch das Internet und Serien gelernt und eben nicht in der Schule. Keine Ahnung, ob man mit purem Schulenglisch bei dem Buch Probleme bekommen könnte, ich stelle es mir aber schwierig vor.About a Boy war nicht das erste Buch, das ich von Nick Horny gelesen habe und es wird ganz sicher auch nicht das letzte sein. Ich liebe es, wie ausgearbeitet die Charaktere in seinen Werken immer sind. In dem Buch ging es vor allem um Will, Marcus, seine Mutter und Ellie und nach dem Lesen hatte ich immer noch das Gefühl, dass sie irgendwo weiter leben.. Alle haben so greifbar und real gewirkt und irgendwie habe ich sie in den wenigen Seiten ziemlich ins Herz geschlossen.Die Geschichte an sich war auch ziemlich interessant. Mir gefällt die Idee, dass zwei sich bisher vollkommen unbekannte Menschen aus zwei verschiedenen Generationen, gegenseitig so viel beibringen können. Meine Angst, dass jemand in eine 'Schublade' gedrängt werden könnte, weil '36 Jährige sich so, und Teenager eben anders' verhalten sollten, war total unbegründet. In dem Buch geht es nämlich überhaupt nicht darum, irgendjemandem zu sagen, wie er leben soll. Beide waren vorher nicht wirklich zufrieden mit ihrem Leben und haben eine Menge für sich gelernt. Die Idee und die komplette Geschichte haben mir wirklich gut gefallen. (SPOILERWARNUNG)Das Ende von dem Buch hat mir auch super gut gefallen. Ich hatte die ganze Zeit ein bisschen Angst, dass Will noch mit Fiona zusammen kommt, das wäre irgendwie komisch gewesen. Aber das ist zum Glück nicht passiert.Auch die Entwicklung der Charaktere hat mich komplett begeistert. Vor allem Ellie hat zwischendurch einiges wegstecken müssen und sich lange absolut daneben bekommen. Irgendwann wollte ich sie einfach nur in den Arm nehmen, aber ich bin mir ganz sicher, dass sie ihren Weg finden wird, genau wie Markus. 

    Mehr
  • Zum Lachen, zum Weinen und zum Kopfschütteln

    About a Boy

    Yoyomaus

    05. September 2016 um 15:37

    Zum Inhalt:Kinder sind so ungefähr das letzte, was sich Will Freeman, 36 Jahre alt und überzeugter Single, wünscht. Er lebt gut und faul von den Tantiemen eines Weihnachtslieds, das sein Vater 1938 komponiert hat. Seine Tage verbringt er mit Nichtstun, und an den Abenden bemüht er sich zur Zerstreuung um junge, alleinerziehende, gutaussehende Mütter.Marcus hat mit seinen zwölf Jahren ganz andere Probleme. Seine Eltern sind getrennt, und seine Mutter hat die beängstigende Neigung, ständig in Tränen auszubrechen. In der Schule ist Marcus nicht zuletzt wegen seiner Kleidung, seines Haarschnitts und seines Musikgeschmacks ein Außenseiter. Zum Glück bringt ihn das Schicksal mit Will zusammen. Und was das Schicksal einem schenkt, das lässt man so schnell nicht wieder los…Nick Hornbys erfolgreichster Roman wurde verfilmt mit Hugh Grant, Toni Colette und Rachel Weisz. Der Film wurde – wie das Buch – ein riesiger Erfolg.Will hat alles, was er braucht, zumindest denkt er das. Er ruht sich auf einem Weihnachtslied aus, das sein Vater einst schrieb, welches er jedoch selbst nicht mehr hören kann und das ihn regelmäßig aus der Haut fahren lässt. Trotzdem lebt er in Saus und Braus und um sich Zerstreuung zu holen, trifft er sich oft mit allein stehenden Frauen, die er aber immer wieder schnell vor die Tür setzt, wenn sie ihm überdrüssig werden. Als ihm eines Tages Marcus in die Arme läuft, kommt dieser wie gerufen. Marcus ist zwölf Jahre und sehr unbeliebt an der Schule. Nicht nur, dass er das Gespött der ganzen Schule zu sein scheint, weil er anders ist, sich anders kleidet und sein Haarschnitt eben nicht cool ist. Auch seine verträumte Art und sein Musikgeschmack lässt ihn immer wieder zum Mobbingopfer werden. Hinzu kommt, dass er mit seine flippigen Mutter allein wohnt und diese seit einiger Zeit immer wieder in Tränen ausbricht. Als Marcus und Will sich begegnen kommt es zu einem Deal zwischen den beiden. Marcus darf bei Will abhängen und Marcus ist für Will das "Kind", als er sich in einer Sache mit einer alleinerziehenden Mutter verrennt, die ihn auch prompt mit zu einem Treffen einer Selbsthilfegruppe mitnimmt. Als Marcus Mutter versucht sich selbst umzubringen, ist es an Will, die Sache für Marcus zu regeln und ihn aufzufangen. Und dabei wackelt sein Lügengerüst ganz gewaltig.Ich habe das Buch auf Englisch und auf Deutsch gelesen und muss sagen, dass es mir in beiden Sprachen Spaß gemacht hat, wobei die englischen Witze noch besser rüber gekommen sind, als in der deutschen Version. Mein persönliches Highlight in dem Buch ist die Begegnung zwischen Will und Marcus sowie die Stelle, als Marcus die arme Ente mit einem ganzen Laib Brot zur Strecke bringt, als sie im Park unterwegs sind. Die Geschichte um Marcus ist wirklich herzallerliebst. Seine Öko-Mutter hat den armen kleinen Kerl so verschroben erzogen, dass er immer wieder als Mobbingopfer endet. Er hat gar keine Chance wirklich aus der ganzen Sache auszubrechen. Selbst als Will ihm coole Schuhe kauft, damit er mitreden kann, endet das Ganze in einem Fiasko. Denn die Schuhe werden geklaut und Marcus läuft im strömenden Regen barfuß nach Hause, was natürlich im Effekt eine heiden Diskussion mit sich führt. Auch zum Weihnachtsfest, dem Will beiwohnen darf, muss der Leser schmunzeln. Die Mutter und der Vater, beide Ökos, der Vater mit seiner neuen Freundin zu Besuch und Marcus bekommt Socken geschenkt, alle freuen sich. Friede, Freude, Eierkuchen  - Klischee erfüllt. Und dann ist da noch der Schulwettbewerb, bei dem Marcus gegen seinen Schulrivalen antreten will, musikalisch, singend, obwohl er das gar nicht wirklich kann. Es war herzallerliebst zu lesen, wie Will die Situation rettet.Empfehlen möchte ich das Buch allen, die etwas für zwischendurch suchen. Es ist für diejenigen, die humorvoll, aber auch dramatisch lesen möchten. Es geht um Menschen und zwischenmenschliche Beziehungen. Es ist kein großes Liebesdrama, es ist kein Abenteuer, sondern das pure Leben. Ich fands klasse.Idee: 5/5Emotionen: 5/5Logik: 5/5Humor: 5/5Gesamt: 5/5

    Mehr
    • 3
  • About two boys...

    About a Boy

    Soeren83

    03. July 2016 um 14:40

    Der Mittdreißiger Will ist ziemlich genau das, was man einen Nichtsnutz nennt. Er lebt von den Tantiemen eines nervtötenden Weihnachtssongs, den sein Vater geschrieben hat, und beim Älterwerden kommt er nicht etwa auf die Idee, sich einen Job zu suchen oder eine Familie zu gründen, sondern die Sache mit dem Job nicht an die große Glocke zu hängen und eine zerstörte Familie zu simulieren. Mit Hilfe der Geschichte vom erfundenen Sohn Ned erhofft er sich Bekanntschaften mit alleinerziehenden Frauen: klappt geht so... Will schaut Talkshows oder hört Musik, wenn er echtes Leben spüren will. Das hat den Vorteil, dass sich die Emotionen auf Knopfdruck abschalten lassen. In Gestalt der selbstmordgefährdeten Fiona und ihres Sohnes Marcus schlägt das echte Leben dann doch zu: Wieder versucht sich Will zurückzuziehen, doch aus der Nummer mit Marcus kommt er so schnell nicht raus. Der Junge betrachtet ihn als großen Bruder und steht auch uneingeladen vor der Tür. Erstmals macht Will die Augen auf und probiert sich daran, echte Probleme zu lösen. Wie sich zeigt, lässt sich Mobbing nicht mit neuen Adidas-Schuhen und Depression nicht mit guten Worten heilen. Nick Hornby hat mit „About a boy“ einen recht unmusikalischen, witzigen Coming-of-Age-Roman geschrieben, in dem gleich zwei "Boys" erwachsen werden müssen. Und mit den anderen Figuren zeigt er, dass einen auch jenseits der Pubertät Probleme erwarten – nur eben andere.

    Mehr
    • 2
  • Tag der toten Ente

    About a Boy

    Ernie1981

    05. July 2015 um 19:56

    Inhalt: Will hat es nicht nötig zu arbeiten, er kann ganz gut von den geerbten Tantiemen seines Vaters leben und mit festen Freundschaften zu Frauen oder gar die Gründung einer Familie hat er herzlich wenig am Hut. Am meisten haßt er es, wenn wieder einmal eine Beziehung tränenreich zu Ende geht. Bis er auf einen genialen Einfall kommt. Er müßte sich einfach um die schmählich vernachlässigten, alleinerziehenden Frauen kümmern. Es muß Tausende von ihnen überall in London geben, -- "alleinerziehende Mütter, intelligente, attraktive, willige Frauen", die "tollen Sex, reichlich Streicheleinheiten fürs Ego, Vaterschaft auf Zeit ohne Tränen und eine Trennung ohne Schuldgefühle -- was konnte ein Mann sich Besseres wünschen?" So beginnt Nicks Karriere als Seriensoftie. In seiner Rolle als Will, der Erlöser, trifft er Marcus und seine Mutter. Sie gefällt ihm auf Anhieb ganz gut, doch Marcus ist ganz und gar nicht der Zwölfjährige, wie ihn sich Will vorgestellt hat. Sein Musikgeschmack ist bei Joni Mitchell stehen geblieben, von Curt Cobain hat er keine Ahnung, er trägt die völlig verkehrten Schuhe, von Turnschuhen hat er noch nicht gehört, und vor allem nicht davon, daß es darum geht, die Richtigen zu tragen. Sein Haarschnitt ist eher schlicht und von seinen Hosen ganz zu Schweigen. Für Marcus ist das Leben in seiner Klasse, wie man sich vorstellen kann, nicht ganz leicht. Und nachdem er sich auch noch in das schönste Mädchen der Schule verliebt hat, muß ihm Will schleunigst auf die Sprünge helfen. Sonst wird da nichts Vernünftiges draus. Die Mutter von Marcus ist zwar attraktiv, doch in einer depressiven Stimmung unternimmt sie einen Selbstmordversuch. Ehe er sich versieht hat Will plötzlich, nachdem er wirklich nur an gutem Sex und etwas Unterhaltung interessiert war, eine ganz Menge Probleme am Hals, die sich nicht einfach ignorieren lassen, wenn er sich nur lange genug nicht rührt. Persönliche Meinung: Vorne weg: ich kenne den Film (noch) nicht ;-) Zu erst sah es aus, als käme ich in das Buch nicht "richtig rein". Es war mir zu ... Keine Ahnung,... als ich meine Motivation zum Lesen wieder gefunden hatte, habe ich den Roman verschlungen. Eine unterhaltsame Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft. Will, der mit seinen Lügen überall durch kommt, bis ihn Marcus durchschaut. Ein Vater-Sohn-oder-Kumpel-Kumpel-Verhätnis baut sich auf. Will unterstützt Marcus, damit dieser in der Schule "überlebt" und Marcus hilft Will Erwachsen zu werden.... Diese Geschichte lässt sich schwer beschreiben. Am besten selbst lesen!! :-)

    Mehr
  • Will und Marcus

    About a Boy

    thiefladyXmysteriousKatha

    31. March 2015 um 22:20

    About a boy Wer kennt dieses Buch bzw. den Film nicht? Beide haben absoluten Kultstatus. Ich freue mich, dass ich "About a boy" nun endlich im Rahmen der "Sub Abbau 2015" Challenge gelesen habe. Inhalt Kinder sind so ungefähr das letzte, was sich Will Freeman, 36 Jahre alt und überzeugter Single, wünscht. Er lebt gut und faul von den Tantiemen eines Weihnachtslieds, das sein Vater 1938 komponiert hat. Seine Tage verbringt er mit Nichtstun, und an den Abenden bemüht er sich zur Zerstreuung um junge, alleinerziehende, gutaussehende Mütter.Marcus hat mit seinen zwölf Jahren ganz andere Probleme. Seine Eltern sind getrennt, und seine Mutter hat die beängstigende Neigung, ständig in Tränen auszubrechen. In der Schule ist Marcus nicht zuletzt wegen seiner Kleidung, seines Haarschnitts und seines Musikgeschmacks ein Außenseiter. Zum Glück bringt ihn das Schicksal mit Will zusammen. Und was das Schicksal einem schenkt, das lässt man so schnell nicht wieder los… Meinung Ich war sehr skeptisch ob mir dieses uch wirklich gefallen kann. Zum Glück hat es michs ehr positiv überrascht und ich hatte es schnell und flüssig ausgelesen. Dabei wurde ich von Nick Hornbys Geschichte gut unterhalten. Will war mir zwar leider nicht immer sympathisch aber Marcus dafür umso mehr. Die Geschichte kannte ich noch, da ich mal vor Urzeiten den Film dazu gesehen habe. Trotzdem musste ich noch viel lachen aber auch leiden. Meine Lieblingsstelle ist natürlich die der sterbenden Ente. Marcus ist ein besonderes Kind aber leider vermittelt das Buch , dass wenn man "normal" wird und plötzlich keine Musik mehr vor sich hin summt besser im Leben klar kommt. Ich habe etwas Bauchweh bei dieser Message, denn gerade anders zu sein ist meiner Meinung nach gut und heutzutage ist es auch gut herauszustechen. Doch das Ende und besonders der letzte Satz vermitteln in meinen Augen, dass es besser ist ein ganz normales Kind  zu sein. Teilweise hat mir leider auch die Ausdrucksweise im Buch nicht zu 100% gefallen. Aber im Großen und Ganzen ist das Buch wirklich toll und ich kann es jedem empfehlen.

    Mehr
  • About two lovely boys

    About a Boy

    Mrs. Dalloway

    "Letzten Endes war das Leben wie Luft. Daran bestand für Will kein Zweifel mehr. Es gab anscheinend keine Möglichkeit, es auszusperren oder auf Distanz zu halten, und im Moment konnte er nichts anderes tun, als es zu leben und einzuatmen, ohne zu ersticken, war ihm ein Rätsel: Es war voller Klümpchen. Das war eine Luft, die man fast kauen konnte." (S. 295) Den Film zum Buch habe ich sicher schon fünf Mal gesehen und ich liebe ihn immer noch. Das Buch ist mindestens genau so toll. Kurz zum Inhalt: Marcus ist 12 und hat es nicht leicht im Leben. Seine Mutter ist etwas merkwürdig, er selbst ist auch ziemlich uncool  und so kommt eins zum anderen und er lernt den Mittdreißiger Will kennen, der ziemlich cool ist, ein angenehmes Leben führt und nicht arbeiten muss, weil er von dem Geld eines Songs lebt, den sein Vater einst geschrieben hat. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und doch entwickeln sie bald ein freundschaftliches Verhältnis. Kann das gut gehen? Jedes Mal wenn Will im Buch etwas sagt, habe ich Hugh Grants wunderbare Stimme im Ohr. Ja, ich gebe es zu, ich bin ein großer Fan von ihm, weswegen mir Buch und Film auch so gut gefallen. Auch Marcus, seine Mutter und die anderen kommen genauso gut rüber wie im Film. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. Hornby ist fast immer die richtige Wahl.

    Mehr
    • 3

    Mrs. Dalloway

    28. December 2014 um 16:53
    AnnaChi schreibt obgleich ich häufig von Literaturverfilmungen enttäuscht bin.

    Ja, so geht es mir auch oft. Aber in diesem Fall und in machen anderen hat man Glück :)

  • Der ganz normale Wahnsinn!

    About a Boy

    juni_mond

    23. November 2014 um 00:10

    "Der Sinn ist, dass du weiterlebst. Du willst es. Und deswegen sind alle Sachen, die dich weiterleben lassen wollen, der Sinn." (S. 253) Der Sinn des Lebens - eines der vielen Themen, in welchem es in Nick Horbys Roman "About a Boy" geht.Eine Menge Charaktere treffen in den ungewöhnlichsten Situationen aufeinander und ergeben ein Geflecht aus Schicksalen. Die beiden Protagonisten Will und Markus könnten unterschiedlicher nicht sein. Will ist 36 Jahre alt, lebt in einer typischen Junggesellen-Wohnung ein fast typisches Junggesellen-Leben. Wenn da nicht das One-Hit-Wonder seines Vaters, das, mehr Fluch als Segen, dafür gesorgt hat, dass Will in seinem Leben noch nichts weiter tun musste als darüber nachzudenken, wie er seine Zeit herumkriegen könnte. Markus ist 12 und hat es nicht einfach. Seine Eltern leben getrennt, er mit seiner Mutter in London, sein Vater mit der neuen Freundin in Cambridge. In seiner neuen Schule läuft es nicht gut. Er ist das Ziel diverser Mobbing und Pöbel Attacken, was sich nicht einmal nur auf Schülerseite beschränkt sondern bereits auf Lehrerebene ausgedehnt hat. Denn Markus ist anders. Er hört die falsche Musik, hat den falschen Haarschnitt und die falschen Klamotten. früher gab es damit nie ein Problem, aber jetzt... Was passiert wohl wenn derart verschiedene Typen aufeinander treffen und sich ihre Schicksale verweben?Das kann man im Buch erfahren - auf eine lustige, teilweise traurig-nachdenkliche, typisch Hornby-mäßige Art und Weise!Eine absolute Leseempfehlung meinerseits!

    Mehr
  • Mr. Cool und die kleine Nervensäge

    About a Boy

    derlorenz

    11. November 2014 um 22:24

    Von einem Jungen handelt dieses Buch - allerdings ist nicht klar, von welchem. Es gibt nämlich zwei: einen kleinen Jungen, der eher die Probleme und die ernste Ausdrucksweise eines Erwachsenen hat. Der heißt Marcus und wird von seinen Altersgenossen in der Schule getrietzt, weil er so uncool ist. Der andere - der 36jährige Will - ist trotz seines Alters noch ein Junge geblieben, und zwar ein eitler, verspielter, cooler Junge. Die beiden treffen sich unter den denkbar schlechtesten Bedingungen. Will hat herausgefunden, daß alleinstehende Mütter am leichtesten rumzukriegen sind. Deswegen gibt er sich als alleinerziehender Vater aus und bändelt mit einer Freundin von Marcus' Mutter an. Als wäre das nicht schlimm genug, kommt noch der Tag der Toten Ente. Marcus erschlägt im Park versehentlich eine Ente mit altem Brot (!), und als der angenervte Will ihn zuhause abliefert, hat Marcus' Mutter  gerade eine Überdosis Tabletten geschluckt. Mit einem solchen Problem kann keiner der beiden umgehen. Trotzdem kettet jener Tag sie auf seltsame Weise aneinander. Nicht, daß der eingeschworene Single Will von dem Einzelgänger Marcus entzückt oder plötzlich von Verantwortlichkeit ergriffen wäre. Ihm geht der aufdringliche Bursche sogar ziemlich auf die Nerven. Schließlich hat Will sich alles so schön eingerichtet: Er lebt von den Tantiemen eines Weihnachtsliedes, das sein Vater vor Jahrzehnten schrieb, und verplempert seine Zeit bei wohlgeordnetem Nichtstun. Nachmittags muß er zum Beispiel seine TV-Serien verfolgen und das Gehirn mit Quizsendungen trainieren. Da kommt der ständig sturmklingelnde Marcus ungelegen. Der hat nämlich mitbekommen, daß Will ihn bei jenen Stilproblemen beraten kann, die Ursache seines schulischen Außenseitertums sind. Also die richtigen Turnschuhe, angesagte Musik, Fußball . . . "About a boy" widmet sich der seltsamen Jungsbeziehungen mit jenem genauen und amüsanten Blick für Details, der schon in "High Fidelty" oder "Fever Pitch" einen Großteil des Lesevergnügens ausmachte. Darüber hinaus ist Hornby erwachsener geworden. Es scheint, als habe er als Autor jenen Weg zurückgelegt, auf den der spätpubertäre Will durch den früherwachsenen Marcus gebracht wird. Der kleine Junge stößt den großen auf jene "interessante Frage hinsichtlich der letzten 36 Jahre, die ihm durch die Finger geglitten waren". Dann, fast zum Schluß,  taucht auch noch eine Frau auf. Sie schenkt Will nur Beachtung, weil sie ihn für einen Single-Vater hält. Es passiert, was Mr. Cool bisher vermeiden konnte: die Liebe überfällt ihn. Und das, obwohl er glaubt, daß die meisten Probleme der Leute damit beginnen, daß "sie sich verliebten und sich damit verletzbar machten. Nun hatte Will das gleiche getan, und er muß sich gestehen, daß er nur bekam, was er verdiente."

    Mehr
  • sehr sympathisch

    About a Boy

    dominona

    Das ist eine super Lektüre für den Englischunterricht, kann aber leicht durch den Lehrkörper verdorben werden, nämlich wenn dieser streng nach Lösungsbuch geht. Das Buch an sich ist so einfach geschrieben und vor allen Dingen witzig, auch der Film ist amüsant, kommt aber an das Buch nicht heran. Es ist etwas zum schmökern und genießen. Der "dead duck day" wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.

    Mehr
    • 2

    Arun

    21. October 2014 um 22:00
  • Entenfüttern für Anfänger oder wie man sich eine eigene Lebenspyramide baut

    About a Boy

    The iron butterfly

    21. June 2014 um 22:06

    Der 36-jährige Will und der 12-jährige Marcus haben rein gar nichts gemeinsam, aber das Leben entscheidet sich für ein verhängnisvolles Aufeinandertreffen der beiden, das nicht ohne Folgen bleiben soll. Lebemann Will, der nie auch nur einen Tag gearbeitet hat, portioniert sich seine Tage in Häppchen der Kurzweil, um nicht völlig menschlich zu verarmen. Soziale Kompetenz wurde ihm nicht in die Wiege gelegt und so hat er nicht nur Schwierigkeiten im alltäglichen Austausch mit seiner Umwelt, sondern auch mit der Auswahl seiner Lebenspartnerinnen auf Zeit. Sobald die Damen die doch recht leere, wenn auch schöne Hülle, erkunden konnten, steht Will meist recht schnell wieder mal in den Reihen der Singlemänner. Seine neueste Taktik sieht vor, sich mit Hilfe eines fiktiven Sohnes bei den alleinerziehenden Frauen einzuschleichen und den verlassenen Vater zu mimen. Außenseiter Marcus lebt erst seit kurzem mit seiner depressiven Mutter in London und muss mit Grauen feststellen, dass Individualisten im Großstadtgetümmel nicht zwangsläufig in der Masse verschwinden, sondern gerade in der Schule eher hervorstechen. So wird er vom ersten Tag an gehänselt und drangsaliert und kann weder auf die Unterstützung der Lehrer, noch auf die seiner Mutter zählen, da die einen ihn aufgrund seiner Erscheinung und seinen spontanen Gesangseinlagen als Sonderling abgestempelt haben und seine Mutter mehr mit sich selbst zu tun hat, als mit der Fürsorge für Marcus. Aber der kleine Mann ist ein großer Mann, denn er steht gedanklich total über den Sticheleien und entwickelt Stück für Stück seine eigene Theorie, wie er sein Umfeld absichern könnte. Aber dann kommt der Tag, der Tag der toten Ente, der Will und Marcus bei einem Picknick der Alleinerziehenden zusammentreffen lässt und Will muss feststellen, dass er viel eher Kind ist und Marcus bereits viel zu erwachsen sein muss. Nick Hornby erzählt seine liebevolle Geschichte über große Kinder und entzweite Eltern, Singles auf der Suche und Partner von gestern, heute oder morgen, gespickt mit seinem trockenen Humor und einem offenen Herzen für skurrile Charaktere ergibt "About a boy" eine kurzweilige Parabel über die Sackgassen im Leben und die Überraschungen, die menschliche Beziehungen bereithalten. So lernt Will von Marcus, aber auch Marcus von Will und am Ende ist Will ein wenig erwachsener und Marcus etwas kindlicher. Und ich um eine herzerwärmende Geschichte über wundervoll skurrile Begebenheiten und schräge Charaktere reicher. Herrlich!

    Mehr
  • Erwachsene Jungs und kleine Männer

    About a Boy

    winter-chill

    Ein zwölfjähriger Junge, der nie richtig Kind sein durfte und ein 36 Jahre alter Mann, der nie richtig erwachsen geworden ist. Als sich Marcus – ein ernster Junge, dessen Eltern sich getrennt haben und der in der Schule gemobbt wird – und Will – versessen auf Partys und Frauenbekanntschaften – zufällig begegnen, setzt diese Bekanntschaft einen interessanten Prozess in Gang. „About a boy“ zählt ja zu den bekanntesten Romanen von Hornby und hat mir wieder sehr gut gefallen. Denn Hornby ist einfach ein Meister im Erzählen von Alltagsdingen. Das liegt vor allem an seinem Erzählstil: unbeschwert und pointiert, aber doch auch nachdenklich und gefühlvoll. Auch ernste Themen bekommen so eine gewisse Leichtigkeit. Der lockere Ton wirkt dabei aber nie aufgesetzt oder erzwungen. Ein gelungener Roman über das Erwachsenwerden, das Leben und wie Generationen voneinander lernen können.

    Mehr
    • 2
  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

    Mehr
    • 2011
  • Ganz nett, aber der Film ist besser!

    About a Boy

    Donata

    09. April 2013 um 10:55

    Für die Challenge „Entdecker der verlorenen Schätze“ habe ich jetzt auch endlich das Buch gelesen, nachdem ich den Film mit Hugh Grant schon oft gesehen habe. Allerdings muss man das meiner Meinung nach nicht unbedingt tun. Ich finde, dass es reicht den Film über Will und den etwas merkwürdigen Jungen Marcus und dessen Mutter zu sehen. Im Buch gibt es zwar noch etwas mehr zu lesen über Ellie, aber die Geschichte ist nicht besonders wichtig für den Verlauf. Und wer den Film kennt, der muss das Buch wirklich nicht lesen, da manche Dialoge fast 1 zu 1 übernommen wurden. Wer britischen Humor mag, kann sich noch etwas mehr in die beiden Hauptcharaktere Will und Marcus vertiefen, aber ich denke, dass der Film wirklich gut gemacht wurde und das meiste super rüberbringt. 3 Sterne für den Roman und 5 für den Film!!!

    Mehr
  • About a boy von Nick Hornby.

    About a Boy

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2013 um 04:06

    Will verdient seinen Lebensunterhalt mit den Tantiemen für ein Weihnachtslied seines Vaters, ist Single und durchaus zufrieden mit seinem Leben. Ernste Beziehungen scheut er, vor allem weil er es den Frauen nie recht machen kann und am Ende immer der Böse sein muss, der die Beziehung beendet, bis er eine alleine erziehende Mutter kennen lernt. Allerdings nicht die von Marcus, denn die ist gerade viel zu deprimiert um sich zu binden. Zur Sicherheit versucht Marcus aber trotzdem die beiden zu verkuppeln, denn wenn bei drei Leuten einer geht, bleibt wenigstens noch einer nach. Ich habe mir dieses Buch mit Blick auf den Film gekauft und direkt verschlungen. Wie jedes Hornby Buch ist auch dieses wieder ein “Crowd Pleaser”, der sich gut lesen lässt und sowohl Humor als auch tiefe Gefühle bietet. Nun da das gesagt ist muss ich gestehen, dass ich den Film um einiges besser finde und so ein klein wenig enttäuscht war, was mir bei Hornby sonst nie passiert. Im Hinblick darauf rate ich jedem, der sich für Buch und Film interessiert, zunächst das Buch zu lesen und sich dann vom Film verzaubern zu lassen. So geht es einem am Ende nicht wie mir, wenn man die ersten Kapitel durch hat und feststellen muss, dass das Lieblingszitat (“Ich glaub ich bin Ibiza.”) gar nicht im Roman enthalten ist. Ich möchte interessierten Leser an dieser Stelle den Roman aber keinesfalls madig machen. Wie alle Hornby Bücher ist es wiedermal ein Fest und hat auch mir Filmschauer großen Spaß gemacht. Marcus, Will und ihre Patchwork Familie sind nach wie vor sympathische, wie kuriose Charaktere, mit denen man nur zu gerne ein paar Stunden verbringt und sich dann fragt, wo die Zeit geblieben ist. Dieser Roman hat das Potenzial Dich eine Nacht lang wach zu halten, ohne dass Du es merken würdest. Eine extra Portion Pfiff bringen auch die alternierenden Perspektiven von Marcus und Will, die sich in ihrer Skurrilität wunderbar ergänzen. Will liefert hinreißende Monologe zum Beispiel darüber wie er extra einen Kindersitz für seinen Sportwagen kauft, damit seine Angebetete nicht etwa an der Existenz des kleinen Ned zweifelt. Marcus hingegen ist als Figur einfach einzigartig und seine Jugendliebe zu Schulfreundin Elli ist so zuckersüß, wie eben nur eine Jugendliebe sein kann. Alles in allem also ein Roman mit dem man sich wohlfühlt wie mit einem guten Freund. Ein niedlicher Roman in bekannter Hornby Manier, mit viel Herzlichkeit und einer großzügigen Prise Humor.

    Mehr
  • Rezension zu "About a Boy" von Nick Hornby

    About a Boy

    Lalapeja

    Eine Geschichte über 2 Typen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten Es geht um Will und Marcus, wie sie sind und wie sie sich kennenlernen. Will ist 36 Jahre alt und prädestiniert für das Nichtstun. Er lebt von Tantiemen, da sein Vater ein überaus erfolgreiches Weihnachtslied schrieb. Seinen Tag verbringt er mit Klamotten kaufen, Fernsehen und Frauen aufreißen. Eines Tages kommt er darauf einen Sohn zu erfinden, um alleinerziehende Mütter anzubaggern. Soweit klappt dies ganz gut, dann lernt er Marcus kennen... Marcus ist 12 Jahre jung, ein Außenseiter, neu in London und lebt bei seiner Mutter. Seine Eltern sind geschieden, was seiner Mutter zu schaffen macht. Sie ist depressiv und selbstmordgefährdet und kann sich schlecht um ihren Sohn kümmern. So kommt Marcus auf die Idee, dass er einen Vater braucht und versucht Will und seine Mutter zu verkuppeln, was jedoch von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Irgendwie freundet er sich jedoch mit Will an und lernt endlich wie es ist ein typischer Teenager zu sein. Nick Hornby erzählt hier eine ganz wundervolle Geschichte über das Leben in einer zerrütteten Familie, das Außenseiter-Sein und wie man daraus das Beste macht und neue Freunde findet. Seinen Schreibstil finde ich von jeher perfekt! Witzig, klug und sehr realistisch. Auch in den humoristischen Aussagen seiner Charaktere steckt immer ein Fünkchen Wahrheit drin. "About a boy" kann ich jedem nur ans Herz legen, man muss es einfach lieben! Aber bitte erst das Buch lesen und dann den Film anschauen. ;)

    Mehr
    • 2
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks