Nick Hornby Funny Girl

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Inhaltsangabe zu „Funny Girl“ von Nick Hornby

Make them laugh, and they're yours forever . . . It's the swinging 60s and the nation is mesmerized by unlikely comedy star Sophie Straw, the former Blackpool beauty queen who just wants to make people laugh, like her heroine Lucille Ball. Behind the scenes, the cast and crew are having the time of their lives. But when the script begins to get a bit too close to home, and life starts imitating art, they all face a choice. Funny Girl is the story of a popular 1960s tv comedy series. The writers, Tony and Bill, comedy obsessives, who each harbour a secret. The Oxbridge-educated director, Dennis, who loves his job but hates his marriage. The male star Clive, who feels he's destined for better things. And most of all Sophie Straw, once Barbara Parker, Miss Blackpool 1964, who's changed her name and abandoned her old life because she just wants to make people laugh, like her heroine Lucille Ball of I Love Lucy fame. Nick Hornby's new novel is about popular culture, youth and old age, fame, class and teamwork. It offers a wonderfully captivating portrait of youthful exuberance and creativity, and of a period when both were suddenly allowed to flourish.

Hornby in weiblich: Mal was Neues!

— Soeren83
Soeren83

Laaaaangweilig! Alles hat sich ewig gezogen, die Charaktere waren blass und wirklich witzig war es auch nicht. Keine Empfehlung.

— LeonoraVonToffiefee
LeonoraVonToffiefee

Nicht der beste Hornby, aber typisch für ihn auf jeden Fall! Regt zum Nachdenken an, ist aber auch witzig und amüsant.

— sofie
sofie

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  • Lustiger Einblick ins Großbritannien der Sechziger

    Funny Girl
    Soeren83

    Soeren83

    15. October 2016 um 18:10

    Nick Hornby ist normalerweise Experte für Expeditionen in die Seele männlicher Mittvierziger, die eine Macke haben - in Bezug auf Musik (High Fidelity; 21 Songs), Fußball (Fever Pitch), das Erwachsenwerden (About a Boy) oder Beziehungen (A Long way down; How to be good; High Fidelity). Hier schildert Hornby das Großbritannien der Sechziger aus weiblicher Perspektive, wenn auch nicht in der Ich-Form. Als Leser erlebt man mit, wie aus der echten Barbara die Künstlerin Sophie wird, die dann in ihrer erfolgreichsten Show doch wieder Barbara heißen muss und im Jim-Darsteller von "Barbara (und Jim)" auch ihren vorübergehenden Verlobten findet. Ein Genre-, Autoren- und Zeit-übergreifender Vergleich sei erlaubt: Bei Hornby kann man sich das spießige, langsam erwachende England der Sechziger, in dem die Berufstätigkeit von Frauen eigentlich nur die Wartezeit auf den richtigen Kerl darstellt und bloß nicht zu anspruchsvoll sein darf, sowie die Zwänge einer quasi-staatlichen Institution wie der BBC so gut vorstellen wie in Heinrich Manns Roman "Der Untertan" die Gesellschaft des Kaiserreichs. Großartig. Dieser Roman macht Fernseher und Zeitmaschine überflüssig.

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  • Langweiliger Hornby Klappe die Zweite

    Funny Girl
    LeonoraVonToffiefee

    LeonoraVonToffiefee

    07. June 2016 um 23:07

    England in the swing sixties: Barbara was just crowned Miss Blackpool when she decieded to ditch her crown and run off to London to become a comedy star like Lucille Ball. Arriving there she realizes it's much harder that she ever tought and she starts to give up hope. Until she finds the stage finds her and she becomes a star over night as the fabulous Sophie Straw, playing the lead role in her very own TV series...This was my second Hornby and I don't know if I want to try him again. After finding How To Be Good incredibly broing and stupid, I had some more hopes in this one since I liked the setting and the plot. What came was a huge disappointment. The book is acutally not that thick and usually I can get trough 300 somewhat pages quite quickliy if the writuing style is catchy and good to read, but this one seems to take me ages. It felt like everything was so slow and I couldn't get forwart in the story. The plot was just boring. I like to read something setted in another time, but this one couldn't really convince me taking place in the 60s.But even worse than the boring plot and the slow and dull writing style were the characters.I like exacly one of the five main characters. Bill Gardiner was a bit edgy and unkonvetionell, giving the plot another hint, another direction to discuss something important from this time: Being Gay. I would have liked to read more about him and his problems in that Society. Being gay was still a crime back then and he had Troubles with that, especially because he didn't really try to hide it. Bill was quite and interesting person cause he was sort of a rebel. At least a bit. Hornby could have made so much more out of him. But he focused on the boring characters. Sophie and the others seemed to have just one side, on wish and destiny. They were to dull, do one-dimesional. They were quite predictable I thought.I also didn't really like the TV series. Sure, back then it might have been new and unconventional, but for me it was just another broing thing. And it seemed to be their entire life, especially Sophies. I heard a lot of good Things about Hornby and lots of People seem to love him, but so far I was just bored by his Story which both took me ages to get trough. I felt more like work rather than something enjoyable. I'm still askin myself why I didn't stop halfway trough. Well, I think I just had still hopes for the Story. Anyway, the book was a waste of time. I can't recommend it and I don't know if I will pick up something else written by him again soon. Although some books still seem very interesting to me.

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  • Nick Hornby - Funny Girl

    Funny Girl
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    02. December 2015 um 21:41

    Blackpool ist für Barbara in den 1960ern einfach zu klein. Zwar wird sie dort beinahe zur Schönheitskönigin gewählt, träumt sie doch von einer Karriere als Komikerin im Fernsehen. Also bricht sie auf nach London, wo sie zunächst als Verkäuferin ein tristes Dasein fristet. Doch bald schon bekommt sie ihre Chance uns aus dem unbedeutenden Mädchen aus der provinz wird plötzlich die erfolgreiche Sophie Straw, die die Titelrolle in einer sensationell erfolgreichen Show spielt. Alle schweben auf Wolken, die mit an dem Projekt beteiligt sind, und Barbara, jetzt Sophie, genießt jeden Moment. Ein Schnappschuss der 1960er. Die neue Welt des Fernsehens als Massenmedium gegenüber dem Radio. Popkultur gegenüber ernsthafter Unterhaltung. Rebellische Jugend mit befreiter Sexualität gegenüber alten Moralansichten. All das bringt Hornby in diesem Roman zusammen und schafft liebenswerte Figuren, die alle auf die eine oder andere Weise mit ihren Unzulänglichkeiten, Unsicherheiten und Träumen zu kämpfen haben. Aus der Mischung sehr verschiedener Charaktere entsteht ein unterhaltsames Kaleidoskop, das die Facetten der Zeit spiegelt und auch einem oberflächlich unterhaltsamen Roman Tiefgang verleiht.

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  • Leserunde zu "Jahre wie diese" von Sadie Jones

    Jahre wie diese
    aba

    aba

    Sadie Jones' Meisterstück über einen jungen Dramatiker, der versucht, sich im London der 70er Jahre einen Namen zu machen London in den 70er Jahren, aufregend, explosiv, atemberaubend, und mittendrin der junge, provinzielle Paul, der in der Millionenstadt versucht, erfolgreich zu sein. In ihrem neuen Roman "Jahre wie diese" lässt uns Sadie Jones hinter die Theaterkulissen blicken und - nach eigenen Aussagen - auch hinter die Kulissen des Herzens. Zum Inhalt Luke Kanowski beschließt, Provinz und Elternhaus den Rücken zu kehren, um in London seine Lorbeeren als Dramatiker zu verdienen. Mit Paul, einem angehenden Produzenten, und Leigh, Pauls Freundin, gründet er eine Theaterkompagnie, die bald erste Erfolge feiert. Die drei sind unzertrennlich – bis Luke auf Nina trifft, eine temperamentvolle, aber labile Schauspielerin, die ihn nicht mehr loslässt. Alles, worum er gekämpft hat – Loyalität, Freundschaft, Karriere –, droht dem Versuch zum Opfer zu fallen, Ninas versehrte Seele zu retten. Wie viel ist er bereit, für sie zu riskieren? Ein überaus romantischer, eleganter Roman über vier junge Menschen, die um ihren Platz in der Liebe und im Leben kämpfen und dabei immer wieder von den Prägungen ihrer Kindheit eingeholt werden. Leseprobe Zur Autorin Sadie Jones, 1967 in London geboren, arbeitete als Drehbuchautorin, unter anderem für die BBC. 2005 verfilmte John Irvin ihr Drehbuch "The Fine Art of Love" mit Jacqueline Bisset in der Hauptrolle. Ihr preisgekröntes Romandebüt "Der Außenseiter" (2008) wurde in Großbritannien auf Anhieb ein Nr.-1-Bestseller und war auch in Deutschland ein großer Presse- und Publikumserfolg. 2012 erschien bei der DVA "Der ungeladene Gast". "Jahre wie diese" ist ihr vierter Roman. Wenn ihr noch mehr über das Buch wissen möchtet, hier erzählt Sadie Jones über dessen Entstehung und Hintergründe. Zusammen mit DVA verlosen wir 25 Exemplare von "Jahre wie diese" unter allen, die diesen intensiven Roman im Rahmen einer Leserunde lesen, sich austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten. Wer mit Sadie Jones in das London der 70er Jahre reisen und mehr über das Theaterleben erfahren möchte, bewirbt sich* bis zum 18.03.. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, folgende Frage zu beantworten: Wie stellt ihr euch das Leben in den 70er Jahren vor? Hat sogar einer von euch diese aufregende Zeit miterlebt? Auf eure Antworten freue ich mich! Viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 600
  • Leserunde zu "Funny Girl" von Nick Hornby

    Funny Girl
    PenguinRandomHouseUK

    PenguinRandomHouseUK

    Mit Romanen wie About a Boy und High Fidelity hat Nick Hornby seine Leser berührt und gefesselt. In seinem neuen Roman führt er seine Leser in das aufregende London der 60er Jahre.  Wir verlosen 25 Exemplare dieser perfekten Lektüre für die Vorweihnachtszeit – im englischen Original! Hier mehr zum Inhalt:  Make them laugh, and they're yours forever . . . It's the swinging 60s and the nation is mesmerized by unlikely comedy star Sophie Straw, the former Blackpool beauty queen who just wants to make people laugh, like her heroine Lucille Ball. Behind the scenes, the cast and crew are having the time of their lives. But when the script begins to get a bit too close to home, and life starts imitating art, they all face a choice. Funny Girl is the story of a popular 1960s tv comedy series. The writers, Tony and Bill, comedy obsessives, who each harbour a secret. The Oxbridge-educated director, Dennis, who loves his job but hates his marriage. The male star Clive, who feels he's destined for better things. And most of all Sophie Straw, once Barbara Parker, Miss Blackpool 1964, who's changed her name and abandoned her old life because she just wants to make people laugh, like her heroine Lucille Ball of I Love Lucy fame. Nick Hornby's new novel is about popular culture, youth and old age, fame, class and teamwork. It offers a wonderfully captivating portrait of youthful exuberance and creativity, and of a period when both were suddenly allowed to flourish. Der Autor Nick Hornby is the author of five bestselling novels (High Fidelity, About a Boy,How To Be Good, A Long Way Down and Juliet, Naked), a novel for young adults, Slam, and four works of acclaimed non-fiction: Fever Pitch, 31 Songs, The Complete Polysyllabic Spreeand Stuff I've Been Reading. A Long Way Down, About a Boy, High Fidelity and Fever Pitchhave all been made into major films. He also wrote the screenplay for the Oscar-nominatedAn Education, and is currently writing screenplays for Cheryl Strayed's Wild, starring Reese Witherspoon, and Colm Tóibín's Brooklyn. Hier geht’s zur Leseprobe! Euer Interesse ist hoffentlich geweckt und bewerbt Euch gleich für ein Leseexemplar! Der Lostopf wird entscheiden. Good Luck and all the best from rainy London, Ulrike @ Penguin Random House UK

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    • 344
  • Eine Lanze für die leichte Muse

    Funny Girl
    alasca

    alasca

    Eine Lanze für die leichte Muse Barbara Parker, blond, kurvig und mit „langen, flattrigen Wimpern“, gewinnt die Wahl zur Miss Blackpool – und gibt die Krone gleich wieder zurück, denn deren Pflichten würden bedeuten, dass sie ein weiteres Jahr in Blackpool verbringen muss. Stattdessen macht sie sich eine Woche später auf nach London, um dort ihrem Vorbild Lucille Ball nachzueifern. Kein leichtes Ziel in einer Zeit, in der Frauen zwar schön, aber nicht komisch sein durften. Sie teilt sich ein Zimmer mit einem anderen Working Girl, jobbt als Verkäuferin in einem Kaufhaus und sucht nach einem Sugar Daddy, und wäre Hornby nicht Hornby, könnte diese Geschichte leicht eine über Illusion, Absturz und Scheitern werden. Aber Nick Hornby ist kein Mann für düsteres Drama – und deshalb zeigt Barbara, Künstlername Sophie Straw, null Talent als formbares Sugar Baby, sondern überzeugt keine vier Wochen später zwei Comedy-Autoren und ihren Produzenten von ihrer komischen Begabung so gründlich, dass sie ihre bereits entworfene Sitcom eigens für sie umschreiben. Nicht nur das: Die Sitcom wird derart erfolgreich, dass selbst der Premierminister wünscht, Sophies Bekanntschaft zu machen. In seinem neuen Roman Funny Girl bricht Hornby eine Lanze für die leichte Unterhaltung – kein Wunder, schreibt er doch selbst welche und tritt auch mit Funny Girl wieder den Beweis an, dass das Genre durchaus Unterhaltsamkeit mit Intelligenz und Tiefgang verbinden kann. Allerdings nie so viel, dass es unangenehm würde für die, die sich nur unterhalten lassen wollen. Das gilt auch für die etwas ernsteren Töne, die er mit seinen eigentlichen Hauptcharakteren anschlägt: Nicht Barbara, alias Sophie Straw ist offensichtlich die Figur, die ihn am meisten interessiert, sondern die beiden Scriptautoren Bill Gardiner und Tony Holmes, die sich im Gefängnis kennenlernen, wo sie ein paar Stunden einsitzen, weil aufgegriffen bei einer Razzia in einem Schwulenlokal. Bill ist derjenige mit der größeren Tiefe und dem größeren Ehrgeiz, Tony ist es zufrieden, seine Familie mit dem Schreiben der Scripts zu ernähren, die die BBC von ihm haben will. Und weil hier ein Autor des U-Genres über zwei Autoren derselben Zunft schreibt, müssen natürlich im Buch diejenigen scheitern, die Ehrgeiz in Richtung ernsthafte Literatur entwickeln, und diejenigen prosperieren, die der leichten Muse treu geblieben sind. Obendrein ist der einzige echte Unsympath im Roman ein intellektueller Kritiker, der es ablehnt, mit „gewöhnlichen Leuten“ zu kommunizieren. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. In den Roman eingestreut sind Fotos und Dokumente, die der Story Authentizität verleihen sollen, wie z. B. von einer Misswahl in Blackpool oder von Harold Wilson in No. 10, aber es geht nicht um historische Genauigkeit – wie auch, wenn sich an die Handlungszeit des Romans in den frühen 60er Jahren viele der Leserinnen selbst erinnern dürften. Und es macht Spaß, sich mit Hornby zu erinnern! Das Ende – und das ist die große Stärke Hornbys, dass er niemals der Versuchung eines allzu süßen Happy Ends erliegt – thematisiert das Alter und seine Gebrechen, aber mit einer optimistischen Note; zeigt uns, dass Menschen – Überraschung! – sich nicht wirklich ändern und dass in jeder Lebenszeit die Hoffnung zuletzt stirbt. Fazit: Wer Nick Hornby liest, sollte nicht mehr erwarten als gute Unterhaltung. Aber auch nicht weniger! Mich jedenfalls – wahrlich keine Freundin seichter Sitcoms – hat diese klug konstruierte, heiter-nostalgische Apologie der leichten Unterhaltung bestens unterhalten und amüsiert.

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    • 6
  • Only for Die-Hard Nick Hornby Fans

    Funny Girl
    darklittledancer

    darklittledancer

    23. January 2015 um 17:06

    (2.5 stars) In the 1960s, Barbara, a young woman from a seaside town in Northern England decides to move to London to become an actress. Unlike many other women, she’s lucky and is cast for a sitcom that will change her life. Our main character Barbara, or Sophie as she calls herself later on, doesn’t have more personality than any of the other characters. Her storyline isn’t nearly as engaging as Tony’s, who is one of the scriptwriters struggling to find his true self. But whenever Tony’s plot line becomes interesting it is dropped just like it happens with other plot lines that might become too engaging. Funny Girl has no climax to speak of, the plot is just slowly flowing along. It seems like Hornby hoped for the story to develop through the process of writing, but, unfortunately, that didn’t work out. All through the book I was waiting for something to happen and it didn’t. Don’t get me wrong, Funny Girl does address topics like homosexuality and self-discovery and it gives a good overall impression of the British society and television in the 1960s, yet somehow this novel and I aren’t made for each other. So I’d recommend it to die-hard Nick Hornby fans or British-sitcom aficionados, but if you are none of those, I think you’d better pick up High Fidelity.

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  • Miss Blackpool goes London

    Funny Girl
    Gulan

    Gulan

    Barbara Parker lebt Anfang der 1960er einen großen Traum: Sie möchte ein Comedy-Star im Fernsehen werden wie ihr großes Vorbild Lucille Ball. Ein großes Ziel für ein junges Ding aus Blackpool, Nordengland. Sie schlägt sogar den Titel der „Miss Blackpool 1964“ aus, um endlich nach London zu ziehen. Dort schlägt sie sich als Verkäuferin durch, bis sie tatsächlich einen Agenten findet, ihren Namen in Sophie Straw ändert und sich etwas glücklich doch die große Chance bietet: Die Hauptrolle in der Serie „Barbara (and Jim)“. Nick Hornby gilt der Meister der Popkultur. Diesmal hat er sich als Setting eine britische Comedy-TV-Produktion der 1960er Jahre ausgesucht. Er schafft es routiniert, eine authentische Atmosphäre zu erzeugen. Dazu gehören Begegnungen mit tatsächlichen Personen, Bezüge zu damaligen Eriegnissen oder Stilmittel wie fiktive TV-Kritiken. Dabei bleibt Hornby aber wie gewohnt sehr eng bei seinen Protagonisten. Ebenso typisch Hornby ist die Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit und die ausgefeilten Dialoge (auch wenn ich im englischen Original vermutlich so manchen Witz verpasst habe). Das Buch erschien quasi zeitgleich auf Deutsch unter dem Titel „Miss Blackpool“. Barbara alias Sophie träumt den Traum, ein TV-Comedy-Star zu werden. Dafür wird sie belächelt und durch ihr attraktives Äußeres wird sie auch permanent unterschätzt. Sie ist einerseits schlagfertig, ehrlich und nach außen selbstbewusst, aber andererseits auch naiv und auch mit Zweifeln und Ängsten. Die Hauptfiguren sind neben Barbara/Sophie der Produzent Dennis, die beiden Autoren Tony und Bill sowie Sophies Co-Partner Clive. Dabei taucht der Roman in verschiedene Facetten und Thematiken ein: Die damalige Frauenrolle, Bills Homosexualität, die in den 1960ern noch unter Strafe stand, glückliche/unglückliche Partnerschaften und die Würde des Alterns. Daneben erhält der Leser einen Einblick in die Fernsehunterhaltung der 1960er Jahre. Leider trägt die Story mich nicht über die komplette Distanz, gewisse Längen hatte der Roman zwischendurch meines Erachtens schon. Doch Hornbys unbestreitbares Gefühl für die Figuren, Schauplätze und Dialoge lassen mich dennoch vier Sterne vergeben.

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    • 6
  • Ein bisschen mehr Tiefe...

    Funny Girl
    rebekkki

    rebekkki

    18. January 2015 um 12:40

    Das neue Hornby Buch lässt sich gut lesen. Wenn man will kommt man schnell durch, wenn man sich Zeit nimmt kann man aber auch die vielen Querverweise zu Film, Fernsehen, Radio und Politik der 60er nutzen und noch einiges Interessantes entdecken. Durch die immer mal wieder eingestreuten Bilder bekommt man einen guten Eindruck der Zeit. Die Geschichte an sich ist ganz nett. Aber ganz überzeugt hat sie mich nicht. Es gibt einige Stellen, an denen viel angedeutet, aber nicht genauer geschildert wird. Da hätte ich mir mehr gewünscht um den Charakteren teilweise mehr Persönlichkeit zugeben und nicht einfach durch die Geschichte zu rauschen. Der Schreibstil und die Schilderungen auf mehreren Ebenen sind klasse, aber genau dadurch werden Themen auch nur angerissen und sich nicht tiefergehend damit befasst. Trotzdem hat mir das Buch gefallen, auch wenn es mich nicht so packt, wie andere Bücher Hornbys.

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  • Not Just Barbara!... Hornby mal anders?

    Funny Girl
    Gwendolina

    Gwendolina

    1964, Barbara, eine junge hübsche Frau aus Blackpool sucht ihr Glück in London. Mehr durch Zufall als aufgrund ihres Talents findet sie dieses Glück in der englischen TV Landschaft. Barbara die mittlerweile Sophie heißt wird für die weibliche Hauptrolle einer neuen Comedy Serie engagiert, die modern, frisch einfach anders sein will. Mit von der Partie sind der Schauspieler Clive, der gerne bekannter wäre als er ist, das Autorenduo Bill und Tony und last but not least der Produzent Dennis, der mit vollem Einsatz und viel Herzblut alles zusammenhält. Nick Hornby erzählt mit seinem ganz eigenen humoristischen Stil von Idee bis Umsetzung der Serie und spricht dabei einige Themen der damaligen Zeit an... Rolle der Frau, Homosexualität, Schnelllebigkeit in der modernen Welt... Es gab gerade zum Anfang ein paar grandiose Szenen aber ich muss leider sagen, dass für mich das Buch leider schnell an Spannung und Pepp verloren hat. Zum einen war es etwas zäh da ich mich mit der englischen TV Landschaft und Politik der 60er Jahre überhaupt nicht auskenne und ich mich da etwas durchkämpfen musste. Zum anderen muss ich leider sagen hat mich Hornby nicht gefangen... ich fand die Charaktere allesamt nur leicht touchiert... da hätte ich mir mehr Tiefe erhofft. Mich hat es leider nicht völlig überzeugt, dennoch hatte ich stellenweise sehr viel Spaß beim Lesen.

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    • 3
    Gwendolina

    Gwendolina

    16. January 2015 um 14:26
  • Mal was anderes...

    Funny Girl
    kassandra1010

    kassandra1010

    02. January 2015 um 17:44

    Eine schöne Hommage an die Fernsehwelt und die Stars der 60er Jahre in Großbritannien. Ich habe mit großem Interesse die Karriere der Sophie Straw "verfolgt" und war von den Charakteren gefesselt. Dennis, der ruhige Macher im Hintergrund, der Sophie über alles liebt, aber zu ruhig und zu schüchtern ist, ihr dies zu sagen oder zu zeigen. Die Synergie zwischen Tony und Bill, die in vielen Dingen so eins waren aber dann doch wieder so verschieden! Und zuletzt Clive, der eine große Karriere machen will aber letztlich hinter seinen eigenen Erwartungen zurückbleibt. Und diese fünf Personen treffen nun schicksalhaft zusammen und erreichen, wovon sie vorher nur träumen konnten: Sie produzierten zusammen eine der erfolgreichsten Comedy-Sendungen in den 60er Jahren. Gelungen war auch, dass dieser Erfolg, so groß er auch sein mochte, doch vergänglich war. Die Welt dreht sich weiter und der Ruhm verblasst. Trotzdem sieht Sophie voller Stolz zurück und fühlt sich vom Schicksal begünstigt. Ich kann das Buch nur empfehlen, wie so viele Bücher von Nick Hornby.

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  • Alle lieben Barbara

    Funny Girl
    selda

    selda

    02. January 2015 um 10:07

    Barbara liebt „Alle lieben Lucy“ und sie ist fest entschlossen ihr Kaff Blackpool zu verlassen, um in Lucys Fussstapfen zu treten. Erster Schritt dieser Mission ist die Wahl zur Miss Blackpool, die sie auch prompt gewinnt. Sie zieht nach London und wird nach kurzer Durstrecke entdeckt. Ihr unbedingter Wille zum Erfolg und ihre Schlagfertigkeit katapultieren sie an den Ort ihrer Träume eine Sitkom ganz auf sie zugeschnitten. Und die Reise beginnt... Hornby trägt den Leser ins Fernsehbusiness der 60er Jahre. Er schaut hinter die Kulissen eines Fernsehsets und Fassaden der Menschen die dort wirken und leben. Es macht Spass die verschiedenen Charaktere durch ihren Kampf mit sich selbst, den Herausforderungen des Systems und der Zeit zu begleiten. Hornby dekliniert seine Erzählweise in den Stil der Sitkom über die er schreibt, das macht den Spirit der 60er Jahre fühlbar, hatte für mich allerdings auch den Effekt, dass mich das Buch nach zwei Dritteln nicht mehr richtig fesseln konnte- es blieb eine gewisse Oberflächlichkeit. Für mich war der Roman dennoch unterhaltsam, aber nicht mein Lieblingsbuch von ihm.

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  • Leider nicht mein Hornby-Favorit

    Funny Girl
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    01. January 2015 um 15:24

    Worum geht es in FUNNY GIRL? Die junge und hübsche Barbara Parker wird Miss Blackpool des Jahres 1964. Allerdings will sie keine klassische Beautyqueen sein, sondern ihrem Vorbild Lucille Ball nacheifern und die Menschen mit ihrem Comedy-Talent erheitern. So bricht sie auf nach London und landet schließlich beim Fernsehen... Mein Fazit: Das Buch berichtet über ihrer Karriere beim Fernsehen und über das Leben von Barbara alias Sophie und ihrer Freunde und Kollegen. Dabei konnte es mich leider nicht wirklich überzeugen. Das fängt schon beim Cover an: riesige Schrift und gelbe und rote Farbe - schlicht und doch knallig. Würde nicht Hornby draufstehen, würde ich wohl nicht danach greifen. Doch ich denke, der Name allein verkauft sich hier schon. Die einzelnen Handlungsstränge ziehen sich zum Teil dermaßen in die Länge, das man sich fragt, ob der Autor hier nur die Seiten füllen wollte. Der Story fehlt meiner Meinung nach das gewisse Etwas, das den Leser einfängt und in seinen Bann zieht. Ich möchte auch noch etwas Positives anmerken: Das Buch ist gespickt mit Bildern und Fotos von diversen Personen, was mir richtig gut gefällt. Alles in allem eher gutes Mittelmaß. Jeder sollte es selbst lesen und sich seine Meinung bilden.

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  • Mein erstes Buch von Nick Hornby ....

    Funny Girl
    engineerwife

    engineerwife

    30. December 2014 um 19:59

    Das Buch fängt super an ... "Genau mein Stil", dachte ich gleich, "my sense of humor". Es geht zu Anfang um Barbara, ein junges Mädchen, das sich danach sehnt nach London zu gehen, Comedy zu machen mit Lucille Ball als großes Vorbild. Dafür lässt sie sogar ihren Titel Miss Blackpool ohne zu Zögern sausen. Mit viel Mut aber auch einer großen Portion Glück gelingt ihr der Umzug und sie findet sich auf dem Set einer Sitcom in der Hauptrolle wieder. Schnell merkt man, dass es hier aber um viel mehr geht. Wir lernen ihre Kollegen kennen, müssen erfahren mit welchen Problemen sie sich im doch noch recht verklemmten London der 60er Jahre herumschlagen müssen. Einige heikle Themen werden in der Geschichte behandelt, interessant aber im Mittelteil doch mit einigen Längen, während derer ich das Buch manchmal fast aufgeben wollte. Im letzten Drittel nimmt gewinnt das Buch nochmals an Tempo, es hat sich viel geändert - auch in der Gesellschaft - man nehme als Beispiel einfach den Theatres Act. Aber auch die ehemals jungen Schauspieler, Schreiber und Producer müssen lernen, dass Jugend nicht ewig währt. Ich gebe dem Buch ein befriedigend und bin jetzt doch irgendwie froh, dass es zu Ende ist.

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  • Gewöhnungsbedürftig oberflächlich

    Funny Girl
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    30. December 2014 um 14:25

    Barbara will Komikerin werden. Kein leichtes Unterfangen Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts in England. Doch sie hat ihr Ziel fest vor Augen und verlässt die Kleinstadt, um in London Karriere zu machen. Tatsächlich findet sie nach kurzer Zeit einen Agenten, der sie allerdings nicht als ernsthafte Schauspielerin, sondern eher als hübschen Augenschmaus vermarkten will. Nicht aber mit Barbara, die sich nun Sophie nennt. Sie ergreift ihre Chance, als sie sich ihr bietet, und bekommt eine eigene Serie. Sie wird berühmt, lebt das Leben, das sie immer gewollt hat, und muss sich am Ende entscheiden, was ihr wirklich wichtig ist. Neben Sophies Geschichte greift der Roman wichtige Themen auf, etwa die Homosexualität des Serienautors Bill, die angedeutete Homosexualität seines Co-Autors Tony, der aber geheiratet hat, die Regeln des Fernsehens, die Konventionen der Zeit und auch den gesellschaftlichen Wandel. Sophie durchbricht nicht nur die männliche Herrschaft in der Welt der „Comedy“, sondern auch den der Frau, deren einziges Ziel es ist zu heiraten. Dabei sieht es schnell so aus, als würde sie sich doch in diese Richtung drängen lassen. Sie verlobt sich auch im wirklichen Leben mit ihrem Fernseh-Ehemann, weiß aber eigentlich nicht warum. Dennis, der Produzent der Serie, der in sie verliebt ist, muss warten, bis Sophie merkt, wer wirklich hinter ihr steht. Der Roman erzählt auf eine relativ oberflächliche, leichte Art doch eine tiefe Geschichte. Aufgezogen ist er dabei wie eine Serie selbst, in Staffeln und eine Wiederbelebung am Ende. Er erzählt den Anfang einer Geschichte, die er dann wiederrum nicht erzählt. Gewöhnungsbedürftig, aber auch transmedial. Hornby eben. Und doch wegen der Oberflächlichkeit nicht leicht zu lesen, bleiben doch die Figuren stets auf Distanz. Wie beim Fernsehen gibt es keine tiefe Innensicht, sondern nur eine Draufsicht von außen.

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