High Fidelity

von Nick Hornby 
4,0 Sterne bei637 Bewertungen
High Fidelity
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (467):
A

Top für mich als Leseanfänger, damals.

Kritisch (37):
Ennis avatar

ABGEBROCHEN nach ca. 100 Seiten Leider überhaupt nicht meins. Ich finde es ziemlich langweilig und habe keine Lust mehr, weiterzulesen...

Alle 637 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "High Fidelity"

Was macht der 35jährige Rob Fleming, Besitzer eines kurz vor der Pleite stehenden Plattenladens, als er von seiner Freundin verlassen wird? Er darf endlich wieder ungestört in der eigenen Wohnung rauchen, er überlegt, wie wohl sein nächster One-Night-Stand aussieht, und sortiert erst einmal seine Plattensammlung. Kurz: Er genießt die Rückkehr ins 'Königreich der Singles'. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer. High Fidelity 'zu lesen ist, wie einer guten Single zuzuhören. Du weißt, es ist von der ersten Minute an wunderschön, und sobald es vorbei ist, willst du es von vorn anhören.' Guardian
'Nick Hornbys Roman über wackelige Beziehungskisten und seelentröstende Songs ist längst schon Kult.' Brigitte

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426612705
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:321 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:18.05.1999
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.04.2004 bei Penguin Group USA erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    letusreadsomebookss avatar
    letusreadsomebooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ironisch, unterhaltsam und auch was für Musikliebhaber: Robs vergeigtes (Liebes)Leben ist mittlerweile ein moderner Klassiker.
    Ein moderner Klassiker der Pop-Literatur

    Rob ist Mitte dreißig, Besitzer eines Plattenladens, der mehr schlecht als recht läuft, und seine Freundin Laura hat ihm gerade den Laufpass gegeben. Während Rob versucht damit zurechtzukommen, sortiert er seine immense Schallplattensammlung neu und erstellt eine Liste mit den Top 5 der erinnerungswürdigsten Trennungen. Laura ist natürlich nicht dabei, denn so wichtig war sie ihm gar nicht. Denkt er, bis er bemerkt, dass er damit eventuell doch nicht so richtig liegt.

    Wer Nick Hornbys Romane kennt und mag, weiß, worauf er sich mit High Fidelity einlässt. Der Schreibstil ist locker und leicht zugänglich, das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite humorvoll, selbst wenn die Situation für Rob gerade nicht so rosig ausschaut. Der Humor ist definitiv eher britisch, nicht zum Schreien komisch, aber zum Schmunzeln und mit ganz viel wunderbar platzierter Ironie. Handlungstechnisch geschieht nicht übermäßig viel. Es ist vielmehr ein Buch über Gefühle, Erinnerungen und natürlich Musik. Wem Benjamin von Stuckrad-Barres Soloalbum gefiel, kann mit High Fidelity quasi nichts falsch machen.

    Rob ist einer der wenigen Hauptcharaktere/Erzähler in der Literatur, die man gleichzeitig hasst und liebt. Meistens freunde ich mich mit den Protagonisten an, im schlimmsten Fall sind sie mir egal. Rob hat mich allerdings mit sehr ambivalenten Gefühlen zurückgelassen. Ich mochte seine Ironie, besonders seine Selbstironie und die Tatsache, dass er immer selbst genau weiß, dass er ganz schön viel vergeigt hat. Dank seines Humors sammelt er viele Sympathiepunkte und das ist gut so, denn eigentlich ist er ein ziemliches Arschloch (das kann man wirklich nicht anders sagen). Dieses Arschloch-sein ist aber gar keine böse Absicht. Rob repräsentiert die damalige Lad Culture der 1990er in Großbritannien – junge Männer zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig, die ein wenig sexistisch waren und deren größte Angst es war, durch eine Beziehung, Hochzeit oder gar Kinder ihrer Freiheit beraubt zu werden. Das ist vielleicht gar nicht so veraltet, wie man zuerst denkt – die sogenannte Generation Y ist heutzutage ja ähnlich bindungsunwillig. Neben Rob sind vor allem seine zwei Mitarbeiter im Shop – Dick und Barry – besonders gut gelungen: Zwei total unterschiedliche und auf ihre eigene Art verrückte Quälgeister, die Rob das Leben noch schwerer machen, als es ohnehin schon ist.


    Nick Hornbys High Fidelity ist mittlerweile ein moderner Klassiker der Pop-Literatur. Mit viel Humor und Ironie erzählt er von Robs verbocktem Liebesleben und dessen größten Leidenschaft – der Musik. Ein schöner und unterhaltsamer Roman, den man trotz fehlender Spannung und Action schnell verschlingen kann.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: schaut den Film liebe Leser - spart Zeit, macht mehr Bock
    Medienwechsel

    das Buch ist überbewertet von Schwachmaten, die wirklich einmal im Jahr ihre Platten- und CD-Sammlung von Alphabet auf Genre umstellen. Ah, ein Buch über mich, da versteht mich einer, ich bin nicht allein. Klar bist du allein, du Haubentaucher - du bist so allein, dass du Platten sortierst. Wer nicht so fertig ist, soll sich grade machen und den Film schauen - Nicht 2 Stunden investiert und fertig, Bock auf einen Plattenladen bekommt man dann auch wieder - und da gibt es ja irgendwo immer einen - mal stöbern, am besten in so einem unsortierten Stapel.

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    Callsos avatar
    Callsovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein echter Hornby für (Musik) Liebhaber
    Plattensammler, Liebhaber und freundlicher Chaot

    Das Buch ist aus meiner Sicht differenziert zu bewerten. Nick Hornby hat eine so lässige und beherzte Wortwahl, die einfach Spass macht. Er trifft so häufig den richtigen Ton, kann Gefühle, Beziehungsebenen, Emotionen und vor allen Dingen den Zeitgeist ganz wundervoll in Worte kleiden. Da gibt es wenige Autoren, die ohne jeden Kitsch, ohne Blatt vor dem Mund und ohne Hemmungen den Menschen aus der Mittelschicht so wunderbar auf das Butterbrot schielen. Auch das gelingt ihm auf vorzügliche Weise in diesem Buch. Aber von der Story bei High Fidelity war ich indes arg enttäuscht. Da geht es ein wenig um die Liebe, um die richtige Beziehung, aber viel mehr ereignet sich nicht. Der Protagonist hat einen schlecht laufenden Plattenladen in London. Kaum ist die langjährige Beziehung beendet, wartet die nächste Geliebte. Doch dann folgt die Rolle rückwarts. Das Buch ist sicherlich ein Fest für Musikliebhaber, weil immer wieder neue Lieblingssongs auftauchen. Als normaler Roman taugt das Werk indes nur bedingt...

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    winter-chills avatar
    winter-chillvor 5 Jahren
    Rezension zu "High Fidelity" von Nick Hornby

    Eigentlich mag ich die Bücher von Nick Hornby sehr gerne – weil er es
    wie kein anderer versteht mit viel Witz, Ironie und Charme über
    alltägliches zu erzählen. „High Fidelity“ – auch wenn mittlerweile als
    Kultbuch gehypt – hat mir allerdings nicht so zugesagt. In „High
    Fidelity“ wird die Geschichte von Rob erzählt, einem etwas nerdigen
    Musikliebhaber und Plattenladenbesitzer Mitte 30, der jüngst von seiner
    Freundin verlassen worden ist. Er versucht nun mit der Situation fertig
    zu werden und arbeitet im Zuge dessen auch seine vergangenen
    Beziehungsgeschichten auf. Im Grunde geht es in dem Roman um das
    Paarungsverhalten von Männern beziehungsweise um Beziehungskisten aus
    Männersicht. Anfangs fand ich das noch ganz unterhaltsam und auch
    interessant. Mit der Zeit fand ich die Geschichte aber zunehmend
    anstrengend und auch irgendwie belanglos. Der ironische Witz, den man
    von Hornby-Büchern sonst gewohnt ist, fehlt ein bisschen und ist nicht
    so ausgereift. Viele Stellen sind sehr langatmig und meist werden auch
    nur irgendwelche Bands und Musikalben aufgezählt. Ganz schlimm fand ich
    aber die Hauptfigur Rob. Der hat mich zum Teil echt genervt, wie er sich
    da in seinem Selbstmitleid suhlt, verbittert durch die Welt rennt und
    sich selbst für Dinge bedauert, die er selbst so verursacht hat.
    Irgendwie kann ich nicht ganz verstehen, was an dem Buch so toll sein
    soll. Die anderen Bücher von Hornby, die ich bisher gelesen habe, sind
    um Längen besser.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Beziehungsunfähiger Musikjunkie versucht zu retten was noch zu retten ist

    Rob ist 35 Jahre alt und seit neuestem wieder Single. Laura hat ihn verlassen und vergnügt sich jetzt mit dem überaus potenten Nachbarn. Auch egal, so hat Rob wenigstens genug Zeit endlich mal seine Plattensammlung neu zu sortieren. Denn Musik ist Robs Leben, besitzt er doch einen eigenen Plattenladen und beschäftigt sich sowieso den ganzen Tag mit nichts anderem. Aber nicht nur seiner Musiksammlung sondern auch seinem Liebesleben nimmt er sich bald an und zieht Résumé wie viele Beziehungen er in seinem Leben eigentlich schon verkorkst hat. Dabei beginnt er sich zu fragen ob es vielleicht mal an der Zeit wäre etwas nicht einfach in den Sand zu setzen, sondern darum zu kämpfen.
    Ich liebe Musik. Folglich hat mir dieses Buch ganz gut gefallen, auch wenn es nicht ganz meine Zeit und meinen Musikgeschmack getroffen hat. Rob ist ein cooler Typ der alles andere als perfekt ist, was ihn aber sehr sympatisch macht. Es gibt keine großen Überraschungen oder Höhepunkte, aber High Fidelity ist vom Anfang bis zum Ende ein solides Lesevergnügen.

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    Linda-Odds avatar
    Linda-Oddvor 5 Jahren
    EIn kleiner Snack für Zwischendurch

    Ein "Klassiker" für zwischendurch. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive des männlichen Hauptdarstellers. Der Schreibstil ist 1A und lässt sich sehr flüssig lesen. Zu der Story: eigentlich ist es ein Fanboy Buch. Der Typ könnte ich in einem anderen Leben sein. Er interessiert sich für viele Sachen wie Kunst, Musik, Filme etc. Leider wird man da in unserer Gesellschaft schnell als "Nerd" abgestempelt, was für mich jedoch kein Problem darstellt. Man kann diese Geschichte gut für sich selbst als Zukunftsblick nehmen, denn seit Anfang der 90er hat sich in der Gesellschaft nicht viel getan. Man bekommt nach der Lektüre einen Vorgeschmack, wie man sein Fangirl-Life weiterführen kann oder auch nicht. Lustig zu lesen und deswegen gebe ich es gerne weiter.

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    B
    BadPageTurnervor 6 Jahren
    Rezension zu "High Fidelity" von Nick Hornby

    Das nenn ich Leben! Immer am Limit (kein Geld), Musik (Plattenladen als Hobby), Frauen (Träume)

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    Powderfingers avatar
    Powderfingervor 6 Jahren
    Rezension zu "High Fidelity" von Nick Hornby

    Endlich ein Buch, in dem man sich als leidenschaftlicher Musikfan und Sammelfreak wiederfinden kann. Ähnlich wie bei Fever Pitch merkt man sofort, dass der Autor hier nicht zuletzt seine eigenen Leidenschaften beschreibt. Und das locker, ironisch und äußerst stilsicher. Ähnlich wie bei Nick Hornbys anderen Büchern nervt gegen Ende jedoch sein Drang, die Hauptfigur unbedingt erwachsen und vernünftig werden zu lassen. Wenn ich mich recht erinnere, ist Hornby ursprünglich Lehrer gewesen, was diese etwas onkelhaften Enden seiner Romane vielleicht erklären würde. Insgesamt aber ein angenehmes und reueloses Lesevergnügen, auch wenn ich persönlich die Musik der 60er erheblich cooler finde als die der 80er.

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    any572s avatar
    any572vor 6 Jahren
    Rezension zu "High Fidelity" von Nick Hornby

    Wer gerne Musik hört....
    Wer gerne Platten kauft......
    Wer gerne in Erinnerungen (der 80er Jahre) schwelgt.....
    ist mit diesem Buch recht gut beraten.

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    Holdens avatar
    Holdenvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Erwachsenwerden? Och nö, laß ma!
    Rezension zu "High Fidelity" von Nick Hornby

    Ein Buch von Rockfans für Rockfans, so ziemlich das beste über Plattenfans und Plattenläden, sehr zu empfehlen.

    Kommentare: 3
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