Nick Hornby Jeder liest Drecksack / Everyone's reading bastard

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Inhaltsangabe zu „Jeder liest Drecksack / Everyone's reading bastard“ von Nick Hornby

Stellen Sie sich vor, alle Ihre Vergehen stehen in der Zeitung Als Charlie und Elaine sich scheiden lassen, leben sie schon seit Längerem getrennt. Die Scheidung ist also einvernehmlich, so lautet jedenfalls Charlies Auffassung. Dass Elaine das ganz anders sieht und Charlie an allem die Schuld gibt, erfährt er aus der Zeitung, für die Elaine schreibt: In einer wöchentlichen Kolumne zerrt sie jegliches Fehlverhalten ihres Exmannes genüsslich in die Öffentlichkeit. Wie soll Charlie jemals wieder eine Frau kennenlernen, wer will mit einem solchen Fiesling schon zusammen sein? Doch da meldet sich eine Frau, der mit ihrem Exmann Ähnliches widerfährt, und die beiden Geschmähten kommen zusammen … Mit seinem unnachahmlichen Humor, dem Blick für die Absurditäten des Alltags und der liebevollen Beschreibung naiver Loser erzählt Nick Hornby, warum eine Trennung ganz schön gefährlich sein kann.

Durchschnittliche Short Story. Warum wurde sie als eigenes Büchlein verlegt? Und wieso zweisprachig? Eigenartig.

— kalligraphin
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    Jeder liest Drecksack / Everyone's reading bastard
    kalligraphin

    kalligraphin

    10. April 2016 um 09:10

    "Here he is," said Britton cheerfully. "Bastard!" Charlie lebt seit einiger Zeit getrennt von seiner Frau und nun ist auch die baldige Scheidung beschlossene Sache. Schon während ihrer Ehe hatte seine Frau Elaine eine Kolumne in einer Zeitung, in der sie mehr oder weniger unverhohlen über ihren Mann herzog. Um dieses obsessive Bedürfnis seiner Frau, der Welt von den Unzulänglichkeiten und Verfehlungen ihres (bald Ex-) Mannes haarklein zu berichten geht es in der Short Story von Nick Hornby. Das zweisprachige Büchlein „Jeder liest Drecksack/Everyone’s reading Bastard“, dessen Geschichte nur siebzig, sehr groß bedruckte Seiten umfasst, lässt mich ein wenig ratlos zurück. Dem geneigten Leser und erwartungsvollen Hornby-Fan wird hier eine überaus durchschnittliche Short Story präsentiert als wäre sie etwas sehr Besonderes, das für sich stehen kann. Der Verdacht drängt sich auf, dass die Ausgabe auch nur deshalb zweisprachig erschienen ist, damit überhaupt vom Umfang her so etwas wie ein Buch entstehen konnte. Ich bin ein wenig empört über die Erscheinungsform der Story, die doch arg nach reiner Geldmacherei aussieht. Der Story von Hornby selbst gebe ich allerdings drei Sterne, da sie weder schlecht noch besonders gut ist.

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  • Jeder liest Drecksack

    Jeder liest Drecksack / Everyone's reading bastard
    Pixibuch

    Pixibuch

    16. November 2014 um 12:47

    Nick Hornby ist bekannt für seine satirische Art. In diesem Buch hat er eine Kurzgeschichte verfaßt, die er im ersten Teil in Deutsch geschrieben und im zweiten Teil in Englisch. Er englische Teil ist leicht zu lesen. Ich habe mich wieder einmal im Englischen probiert, damit meine Sprachkenntnisse nicht einrosten. Hier geht es um das Ehepaar Elaine und Charlie. Beide leben schon einige Zeit getrennt und nun wollen sie sich nach 10jährige Ehe scheiden lassen. Charlie ist Banker und Elaine schreibt  Kolumnen in einer Zeitung. Und plötzlich erscheint von Elaine eine  neue Kolumne mit dem Titel:Drecksack. Hier schreibt sie jede Woche einen Bericht über ihre Ehe, bei der Charlie sehr schlecht wegkommt. Auch seine Mutter greift ihn wegen dieser Berichte an, denn sie wußte eben nicht, wie böse ihr Sohn ist. Aber eines Tages meldet sich eine Frau bei ihm, deren Mann in der Zeitung ebenfallsUnwahrheiten über sie verbreitet; Mistsstück.Und beide lernen sich kennen..... Eine ganz besondere Kurzgeschichte, schnell gelesen aber man kann sie immer wieder hören.

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  • Don’t mock the afflicted – Wer den Schaden hat………..

    Jeder liest Drecksack / Everyone's reading bastard
    thursdaynext

    thursdaynext

    Endlich. Neues von Nick Hornby Wenn auch „nur“ eine 68 seitige Kurzgeschichte im smarten Taschenbuchformat. Ich bin normalerweise keine Freundin von Kurzgeschichten, ein Hornby ist natürlich dennoch Pflicht. Diese hier ist zweisprachig veröffentlich worden. Man kann zwischen Deutsch und erfreulicherweise sehr einfach verständlichem Englisch wählen. „Jeder liest Drecksack“ , so die Kolumne von Elaine Harris , Charlie Harris baldiger Ex -Ehefrau. Nach zehn Jahren Ehe, die letzten beiden in getrennten Wohnungen rechnet Elaine ab. Charlie taugte nichts als Ehemann als Vater ... ja Charlie ist ein Drecksack! In der Englischen Originalversion ein Bastard. Da sie Journalistin ist rechnet sie mit Charlie in ihrer wöchentlichen Lifestyle Kolumne „Drecksack“ Leben mit dem Ex – aus den Augen aber nicht aus dem Sinn ab. Erfolgreich, wenn man von der öffentlichen Aufmerksamkeit ausgeht. Sie hat den mittelalterlichen Pranger dank der Medien in die Gegenwart zurückgebracht. Welche Art Frau macht so etwas und wie muss der dazugehörige „Bastard“ beschaffen sein, dass er solches verdient? Hornby erzählt aus Charlies, fast schon träge und gelähmt wirkender Perspektive, der sich der Verfehlungen die Elaine hier an die Öffentlichkeit bringt durchaus bewusst ist. Nur ist seine Sicht der Dinge etwas anders als die der Mutter seiner Kinder, welche süffisant genüßlich bis jammervoll: „Ich hatte schon aufgegeben. Meine romantische Seele hatte meinen Körper bereits verlassen.“ die Jahre ihrer Ehe rekapituliert und zugleich therapeutisch und beruflich nutzt. Elaine lernt man nur aus Charlies Erinnerungen kennen. Hier hätte ich mir, bei beiden Personen etwas mehr Vertiefung bezüglich ihrer Persönlichkeiten gewünscht. Hornby bleibt sehr an der Oberfläche. Die Geschichte wird dadurch stringenter, bleibt aber relativ flach. Passend zur Life - Style Kolumne. Zwei Menschen die sich, wohl irgendwie und irgendwann liebten sind gescheitert. Tausendfach geschieht dies, weltweit. Schmutzige Wäsche wird gewaschen Kinder, Eltern Freunde und Bekannte mit hineingezogen. „Jeder liest Drecksack“ kann als eine Anleitung für Beziehungs- und Kommunikationsanalphabeten gelesen werden. Oder für solche die es nicht werden wollen. Aber auch Leser die in einer liebevollen stabilen langjährigen Beziehung leben wissen um die kleinen störenden Macken des Partners. Irgendetwas stört immer. Und sei es nur die elende Art und Weise wie jemand, fast schon manisch pedantisch, und ich nenne hier keine Namen, seinen Glasyoghurtbecher bis zum letzten winzigen Schlonzer mit einem Metallöffel auskratzt und keinerlei Rücksicht nimmt auf die unangenehme, dadurch verursachte Geräuschkulisse, welche seine gesamte Umwelt in Mitleidenschaft zieht!!! Ein amüsantes kurzweiliges Scheidungshistörchen, wobei man bei Hornby mit einem besonderem Ende rechnen darf. Fazit: Ein witziges Schmankerl für Liebhaber der alltäglichen Verlierer.

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