Nick Hornby Juliet, Naked

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Inhaltsangabe zu „Juliet, Naked“ von Nick Hornby

Annie lives in a dull town on England's bleak east coast and is in a relationship with Duncan which mirrors the place; Tucker was once a brilliant songwriter and performer, who's gone into seclusion in rural America. When Annie dares to go public on her dislike of his latest album, there are quite unexpected consequences for all three.

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  • Ein zurückgezogener Alt-Rockstar, eine Hand voll verblendeter Fans und eine scharfe Kritikerin

    Juliet, Naked
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. July 2013 um 07:56

    Duncan ist Tucker Crowes aller größter Fan. Sehr zum Leidwesen seiner Freundin Annie, die sich seit Jahren Lobeshymnen auf den längst in der Vesenkung verschwundenen Rockstar anhören muss und zuletzt sogar mit Duncan eine Pilgerreise zu wichtigen Orten in Tuckers Leben mitgemacht hat. Als nun doch tatsächlich ein neues Album des Alt-Rockers erscheint ist Duncan hin und weg. Doch Annie kann es nicht glauben. Das Album ist totaler Schrott. Und so tut sie ihre Meinung gleich mal auf der Tucker Crowe Fanseite im Internet kund, deren aktivstes Mitglied ihr Duncan ist. Daraufhin passiert das wovon Duncan nicht einmal zu träumen gewagt hätte, Tucker Crowe nimmt Kontakt zu Annie auf. Ich finde Nick Hornby klasse. Nach "High Fidelity" musste ich gleich noch ein Buch von ihm lesen. Und auch "Juliet, naked" hat mich nicht enttäuscht. Die Story finde ich gut und auch die Umsetzung ist gelungen. Zeitweise hat das Buch einen hohen Spaß-Faktor vor allem durch den Super-Fan Duncan, der nicht mal eine Ahnung hat wie sein Idol aussieht und dass er ihm schon längst begegnet ist. Auch dieses Buch wird nicht mein letztes von Nick Hornby bleiben. Ich bin neugierig auf mehr.

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  • Juliet, Naked von Nick Hornby.

    Juliet, Naked
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2013 um 04:00

    Annie und Duncan sind ein Paar. Sie haben keine Kinder, aber trotzdem sind sie in ihrer Beziehung nicht alleine. Denn da ist noch Duncans Obsession mit dem, seit 20 Jahren inaktiven, Sänger Tucker Crowe. Als eines Tages eine neue Version seines Erfolgsalbums Juliet erscheint, droht die Beziehung zwischen Duncan und Annie zu zerbrechen. Denn während Annie das Album eher so la la findet, ist es für Duncan geradezu eine Offenbarung. Zum ersten Mal habe ich dieses Buch letztes Jahr gehört, da hatte ich noch keinen Blog und so musste ich es dieses Jahr einfach noch einmal hören, damit ich es hier besprechen kann. Denn ich finde es sehr empfehlenswert und hab es beide Male gerne gehört. Dies ist mein erstes Buch von Nick Hornby, bisher hatte ich seine Arbeit nur verfilmt gesehen, was mir allerdings sehr gefallen hatte. Ich mag den lässigen Stil dieses Briten, der scheinbar alles auf sich zukommen lässt und seinen Charakteren und ihrer Geschichte so viel Entfaltungsfreiheit einräumt. Am Anfang des Buches dachte ich noch, das kann ja langweilig werden, denn für Beziehungskisten habe ich nichts übrig. Dann nahm die Geschichte aber eine unerwartete Wendung und hat mich von da ab fest mit meinen Ohrhörern verschweißt. Über Musik zu schreiben ist mutig und kann schnell mal in die Hose gehen. Schließlich wird bei Büchern kein Soundtrack mitgeliefert und trotz Texten kann man als Leser nicht unbedingt seine eigene Melodie zu den beschriebenen Songs erträumen. Doch die Textzeilen im Buch sind oft so absurd, dass sie einen zum Schmunzeln bringen und man vergisst, dass einem die Musik dazu fehlt. Durch den unverbindlichen Stil, in dem die Geschichte geschrieben ist, konnte ich mich beim Hören herrlich entspannen, ohne mich geistig unterfordert zu fühlen. Dies ist eine Geschichte mit viel Humor, der aber nie platt wirkt, sondern sehr feinfühlig in die Satzgebilde Hornbys eingeflochten ist. Ich mag diese Geschichte vor allem auch wegen der Charaktere Hornbys. Annie, Duncan und Tucker Crowe sind nicht perfekt, aber mit ihren kleinen Fehlern sehr sympathisch. So viel es mir leicht in die Handlung einzutauchen, die nicht spektakulär ist, aber von den gut gezeichneten Charakteren belebt wird. Was soll ich sagen; Dieses Hörbuch macht Spaß. Ich würde es jederzeit wieder hören und empfehle es jedem, der eine intelligente, leichtfüßige Komödie hören/lesen möchte.

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  • Juliet, Naked (Nick Hornby)

    Juliet, Naked
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. March 2013 um 20:01

    Inhat: Annie ist seit fünfzehn Jahren mit Duncan zusammen. Dieser ist total besessen von dem inaktiven Musiker Tucker Crowe und obwohl sie dessen Musik auch mag, kann sie diesen Fanatismus nicht nachvollziehen. Als ein neues Album mit bislang unveröffentlichten Songs rauskommt, Annie und Duncan darüber nicht einer Meinung sind, und sie auch noch eine E-Mail von Tucker Crowe persönlich erhält, fängt Annie an, ihr Leben zu überdenken. Meinung: Dass das Buch „Juliet Naked“ heißt, mag für einige Verwirrung hinsichtlich des Inhalts führen. :D Es geht darin nämlich nicht um eine nackte Frau, sondern um ein Musikalbum, dessen Titel „Juliet, Naked“ lautet. Im Gegensatz zum Album „Juliet“ sind diese Songs nämlich „nackt“, unbearbeitet, roh. Es sind die Demoversionen des erfolgreichsten Albums von Tucker Crowe, der zwanzig Jahre zuvor ohne Erklärung komplett von der Bildfläche verschwunden ist.  Duncan und einige andere Menschen beschäftigen sich in ihrer kompletten Freizeit mit dem Leben und den Werken Tucker Crowes, sodass das neueste Album, an dessen Veröffentlichung Crowe selbst nicht beteiligt ist, natürlich für einigen Wirbel sorgt. Duncan hält das Stück für ein Meisterwerk, während es Annie nicht gefällt. Das ist der Anlass für den Streit, der Annie dazu bringt, ihr Leben zu überdenken. Liebt sie Duncan überhaupt noch? Ist der verschollene Musiker ihm nicht viel wichtiger als sie? Hat sie die letzten fünfzehn Jahre vielleicht einfach verschwendet? Als dann auch noch eine E-Mail von Tucker Crowe persönlich ankommt, wird ihr einiges klar. Anfangs wusste ich nicht so recht, was ich davon halten sollte. Die Protagonistin machte mit ihrem Freund eine Reise durch Amerika, um dort die verschiedenen Schauplätze der Karriere und des Lebens von Tucker Crowe zu besuchen. Das Highlight der Reise: Die Toilette in einer kleinen Kneipe, die der Grund sein muss, dass seine Karriere so abrupt endete. Das hielt ich für sehr seltsam. Und dass Annie, die nicht so besessen von diesem Musiker ist, dabei mitmacht, hielt ich nicht für weniger seltsam.  Das hat sich im Laufe des Buches auch nicht wirklich geändert, allerdings erkennt man als Leser, dass  Annie im Grunde eine ganz normale Frau ist.  Das Buch hat mir gut gefallen. Anfangs war es für mich ziemlich schwer, aber gerade das, was ich so als seltsam empfunden habe, hat das Interesse geweckt, weiterzulesen. Das Leben von Annie und besonders Tucker haben mich gefesselt und dazu gebracht, alles darüber herausfinden zu wollen. Natürlich macht man sich so seine Gedanken, wenn jemand 20 Jahre lang herausfinden möchte, was eine Person in dieser Zeit getan hat und ist selbst gespannt. Fazit: Ein Buch, in dem Musik und das Leben eine große Rolle spielen, das letztendlich aber nicht zu ernst ist, um noch unterhaltend zu sein. Es hat mir gut gefallen.

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  • Rezension zu "Juliet, Naked" von Nick Hornby

    Juliet, Naked
    winter-chill

    winter-chill

    17. August 2012 um 11:27

    Juliet, Naked ist viel. Ein Beziehungsroman, eine Geschichte über Erwachsene, die ihr Leben satt haben und sogar glauben, es vertan zu haben. Aber auch eine Geschichte über Leidenschaften, unerfüllte Träume und einen Neuanfang. Hornby setzt die Themen so brillant um, wie kaum ein anderer Autor. Er erzählt spritzig und leicht, mit wahnsinnig viel Witz und Charme und treibt dabei die Handlung zum Teil fast ins Absurde. Während das Buch allerdings wirklich grandios los geht, fällt es zur Mitte hin ein wenig ab – vor allem wegen ein paar zu vielen langen Seelenstrips und Beziehungsmonologen. Trotz allem ein gutes Buch, vor allem, weil man mehr als einmal das Gefühl hat, dass Hornby einen versteht.

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  • Rezension zu "Juliet, Naked" von Nick Hornby

    Juliet, Naked
    Cordon_Bloe

    Cordon_Bloe

    16. August 2012 um 16:21

    Erster Satz: "Sie waren von England nach Minneapolis geflogen, um sich ein Klo anzuschauen." Aufgenommen in das Museum der schönen Sätze: www.lieblingssaetze.de Nick Hornby, Jahrgang 1957, schreibt über Fußball, Pop und Frauen. Also über die wichtigsten männlichen Lebensinhalte. Kerle lesen zwar in der Regel keine Romane, aber Hornbys Taktik geht trotzdem auf. Mit seinem Debüt “Fever Pitch” hat er das Ballfieber-Buch schlechthin vorgelegt. Und auch der erste Satz bei einem seiner jüngsten Werke ist Champions League. Er strotzt vor dem, worauf der populäre Brite sein gesamtes Werk begründet: Leidenschaft – egal ob für Fußball, Frauen, Familie oder Musik. Vorwerfen kann man Hornby höchstens eines: Er setzt auf den falschen Verein. Aber man kann nicht alles haben.

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  • Rezension zu "Juliet, Naked" von Nick Hornby

    Juliet, Naked
    Jari

    Jari

    27. June 2011 um 21:31

    Inhalt: Seit fünfzehn Jahren ist Annie in soetwas wie einer Beziehung mit Duncan. Duncan ist ein obsessiver Fan von Tucker Crowe, einem Sänger, der vor zwanzig Jahren einmal beinahe berühmt war, dann aber Knall auf Fall von der Bühne verschwand. Eines Tages flattert eine CD mit Demoaufnahmen von Tuckers erfolgreichstem Album "Juliet" bei Annie und Duncan in den Briefkasten. Der Name der neuen CD: Juliet, naked. Duncan ist natürlich entzückt von den Aufnahmen, während Annie an ihrer Meinung, dass das Album nicht gut ist, festhält. Beide veröffentlichen sie ein Review zu "Juliet, naked" im Internet. Duncan ein sehr begeistertes und Annie ihr kritische. Dann merkt Annie zum ersten Mal, dass ihre Beziehung mit Duncan reine Zeitverschwendung war und in ihr wächst der Wunsch, ihr Leben zu verändern. Dann landet eines Tages eine Mail in ihrem Postfach. Der Absender: Tucker Crowe... Meine Meinung: Nick Hornby ist Nick Hornby und "Juliet, naked" ist Nick Hornby. Nick Hornby, wie wir ihn kennen und lieben. Dennoch kann ich mich immer noch nicht entscheiden, ob ich das Buch jetzt gut finde oder nicht. Hornbys Schreibstil ist locker und sehr englisch. Der Leser sollte also einen einigermassen sicheren Englischwortschatz aufweisen, um das Buch auch wirklich zu verstehen. Der Humor des Autors ist trocken und einfach herrlich. Typisch Hornby. Was ich von Annie halten soll, weiss ich bis jetzt auch noch nicht wirklich. Sie wirkte irgendwie fahl. Das aber auch nur manchmal, an manchen Stellen hätte ich sie am liebsten umarmt. Ansonsten hat Hornby seine Figuren wieder sehr liebevoll gestaltet. Vor allem Tucker ist eine Figur, über die man nur den Kopf schütteln kann, aber die man doch irgendwie mögen muss. Seinen neurotischen Sohn Jackson habe ich vom ersten Moment an geliebt, er ist ein Charakter, wie ihn nur Nick Hornby schaffen kann. In "Juliet, naked" begegnen uns konstant zerbrochene Menschen, die mehr oder weniger versuchen, ihr Leben wieder in die richtige Richtung zu bringen. Annie, die an ihrer Kinderlosigkeit leidet, Duncan, dessen einzige Leidenschaft Tucker Crowe ist, und Tucker selber, der fünf Kinder von vier verschiedenen Frauen und irgendwann irgendwo seine Kreativität verloren hat. Es ist ein Buch über das Leben und was wir daraus machen. Darüber, dass es nie zu spät ist und wir immer noch über uns herauswachsen können. Dass wir können, wenn wir wollen. Trotzdem fragte ich mich an manchen Stellen, was mir das Buch sagen will. Oftmals quälte ich mich durch die Seiten. Die Betrachtungen der Figuren über ihr Leben und ihre Schlussfolgerungen gingen oft spurlos an mir vorüber. Dies änderte sich jedoch zum Besseren ab dem Moment, in dem Tucker (und Jackson) auftauchen. Das Buch ist durchgehend witzig, aber das Männer-Duo ist absolut genial. Meiner Ansicht nach lebt das Buch vor allem durch diese beiden Figuren. Fazit: Ein Must für Fans von Nick Hornby, jedoch vielleicht nicht unbedingt als Einsteigerlektüre geeignet. Geeignet für alle, die sich auf unterhaltsame Art mit einem ernsten Thema beschäftigen wollen. Und obwohl Hornby ein sehr jugendlicher Autor ist, ist "Juliet, naked" bestimmt auch eine Augen öffnende Lektüre für ältere Leser. Da Hornby sich hier an Themen gewagt hat, die einen vor allem später heimsuchen wird. Und ich sollte mich vielleicht mal entscheiden, ob ich das Buch jetzt mag oder nicht...

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  • Rezension zu "Juliet, Naked, English edition" von Nick Hornby

    Juliet, Naked
    Moni

    Moni

    13. February 2011 um 11:42

    Annie, die gerade erkannt hat, dass sie die letzen 15 Jahre mit dem falschen Partner vergeudet hat und Tucker, ein ehemals erfolgreicher Singer-Songwriter, der von einer zerrütteten Beziehung in die nächste schlittert und versucht wenigstens einem seiner Kinder ein guter Vater zu sein, geraten per Zufall aneinander. Ein amüsantes Buch über Beziehungen und verrückte Fans das uns lehrt, dass es nie zu spät ist für einen Neubeginn.

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  • Rezension zu "Juliet, naked" von Nick Hornby

    Juliet, Naked
    ophelia_fay

    ophelia_fay

    11. November 2010 um 20:24

    Schöne Geschichte, die zum Nachdenken anregt, was man eigentlich so aus seinem Leben macht. Plötzlich guckt man sich um, und viele Jahre sind vergangen, in denen man glaubt, vielleicht gar nichts gemacht zu haben.

  • Rezension zu "Juliet, Naked" von Nick Hornby

    Juliet, Naked
    phoebe caulfield

    phoebe caulfield

    14. March 2010 um 12:00

    Irgendwie kommen die Männer in Hornbys Büchern meist nicht so gut bei weg - er durchleuchet förmlich ihre sozial-emotionalen Unzulänglichkeiten, ohne sie aber wirklich lächerlich zu machen. Die Sprache ist wunderbar unterhaltsam, das Ende zugegeben ein bisschen arg platt. Das Buch lebt von den detailierten Beschreibungen nerdig-verschrobener Fankultur, aber auch durch die einfühlsame Darstellung einer Frau, die, durchaus selbstverschuldet, zu viele Jahre mit dem falschen Mann vergeudet hat und ihrem Leben endlich einen Richtungswechsel verpasst. Northern Soul rocks!:-) (Ja, das Cover der deutschen Ausgabe ist klasse!)

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