Nick Hornby Long Way Down

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Inhaltsangabe zu „Long Way Down“ von Nick Hornby

A Long Way Down - Nick Hornby's hilarious bestseller about strangers and secrets 'Can I explain why I wanted to jump off the top of a tower block?' For disgraced TV presenter Martin Sharp the answer's pretty simple: he has, in his own words, 'pissed his life away'. And on New Year's Eve he's going to end it all . . . but not, as it happens, alone. Because first single-mum Maureen, then eighteen-year-old Jess and lastly American rock-god JJ turn up and crash Martin's private party. They've stolen his idea - but brought their own reasons. Yet it's hard to jump when you've got an audience queuing impatiently behind you. A few heated words and some slices if cold pizza later and these four strangers are suddenly allies. But is their unlikely friendship a good enough reason to carry on living? Shortlisted for the 2005 Whitbread Award and the Commonwealth Writers Prize, A Long Way Down is a darkly hilarious and moving novel by bestselling author Nick Hornby. If you like Jonathan Coe, David Sedaris and David Nicholls, you will love this book. 'A page-turning plot and rich, funny characters with several big laughs on every page. . . Hornby's best yet' Literary Review 'Hornby's best novel to date, impossible to put down. . . how can an examination of four people's anguish be so enthralling?' Ruth Rendell, Guardian 'Masterful. . . some of the finest writing, and some of the most outstanding characters I've ever had the pleasure of reading' Johnny Depp Nick Hornby has captivated readers and achieved widespread critical acclaim for his comic, well-observed novels About a Boy, How to be Good, Juliet, Naked, Slam and High Fidelity. His three works of non-fiction, 31 Songs (shortlisted for the National Book Critics Circle Award), Fever Pitch (winner of the William Hill Sports Book of the Year Award) and The Complete Polysyllabic Spree are also available from Penguin. (Quelle:'E-Buch Text/05.05.2005')
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  • Sehr ruhiger Roman, der zum Nachdenken anregt

    Long Way Down
    tuesdayblind

    tuesdayblind

    26. January 2015 um 20:34

    _Was passiert Silvester: das alte Jahr geht, ein neues beginnt. Was für viele die ausgelassenste Nacht des Jahres ist, ist für andere die letzte Nacht ihres Lebens. An kaum einem Datum passieren mehr Selbstmorde als am 31. Dezember. Und genau diesen Tag suchen sich auch Martin, Maureen, Jess und J.J. aus, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Nur doof, dass sie sich alle vom gleichen Gebäude, dem Toppers House, werfen wollen und dabei unweigerlich aufeinander stoßen. _Was ich denke Stell dir vor, dein Leben suckt so richtig und du siehst keinen anderen Ausweg mehr, als dich umzubringen. Also begibst du dich auf eines der höchsten Gebäude Londons, trinkst in Ruhe noch einen Schluck, bevor zu es beendest. Doch dann… erscheint plötzlich jemand mit dem gleichen Plan auf dem Dach. Und dann noch jemand. Und noch jemand. Willkommen auf dem Toppers House, wo in der Silvesternacht vier Leute aufeinander treffen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. • Martin, um die 40 Jahre alt. Ehemaliger Tv-Moderator, der mit einer Minderjährigen im Bett gelandet ist und dadurch nicht nur seine Karriere, sondern auch seine Frau und zwei Töchter verloren hat. Zu seiner Familie hat er mittlerweile kaum bis gar keinen Kontakt mehr und beruflich sieht es so schlecht aus, dass er eine Nachmittags-Talkshow auf einem Sender moderiert, den niemand guckt. Außerdem ist er bekannt für Alkohol-Eskapaden und ähnliche Ausfälle. • Maureen, 51, alleinerziehende Mutter eines geistig und körperlich behinderten Sohns. Maureen hatte in ihrem Leben genau einmal Sex und dabei entstand Matty, dessen Pflege ihr komplettes Leben in Anspruch nimmt. Ihre sozialen Kontakte beschränken sich auf die wöchentlichen Kirchenbesuche, die sie jedoch aufgibt, als sie beschließt, sich das Leben zu nehmen, immerhin ist Suizid eine Todsünde. Sie ist sehr zurückhaltend und schüchtern und teilweise sehr prüde (sie erschaudert, wenn jemand in ihrer Gegenwart flucht). • Jess, 18. Das genau Gegenteil von Maureen, ihr Leben besteht vorrangig aus Parties, Drogen und Alkohol. Sie spricht, wie ihr der Schnabel gewachsen ist und übersieht dabei gerne mal die Gefühl anderer. Ihre Schwester Jen ist vor einigen Monaten spurlos verschwunden, was ihr immer noch zu schaffen macht, sie vermisst sie so sehr, dass es weh tut. • J.J., knapp über 30. Gebürtiger Amerikaner, der der Liebe wegen nach England gekommen ist und dafür sogar seine Band in den USA verlassen hat. Doch die Beziehung zu Lizzie ist auseinander gebrochen und nun sieht er sich vor den Scherben seines Lebens… ohne Musik gibt es für ihn keine Existenz. Mir gefallen tatsächlich alle vier Hauptcharaktere, was ich eigentlich eher selten bei Büchern habe. Ich finde, man kann bei allen irgendwie die Beweggründe nachvollziehen und nachfühlen, warum es ihnen so mies geht. Selbst mit Martin, der zwar selber Schuld hat, weil er mit einer Jugendlichen geschlafen hat (was er aber nicht wusste) und daraufhin alles verloren hat, hatte ich Mitleid. Gut, er ist kein allzu sympathischer Mensch, aber ich konnte ihn auch nicht so richtig hassen. Die einzige, die mir irgendwann tierisch auf den Sack ging, war Jess. Ihre ganze Art ist einfach nur anstrengend und teilweise sowas von unreif, dass ich ihr am liebsten eine geschallert hätte. Ich glaube zwar, dass sie es im Grunde ihres Herzens gut meint, aber ihre ganze Art ist auf die Dauer unheimlich nervtötend… Am besten gefallen hat mir J.J., der für mich so etwas wie der Ruhepol der Gruppe ist. Er versucht, Streits möglichst schnell zu schlichten, setzt Jess auch gerne mal auf den Pott und wirkt irgendwie tiefer als die anderen. Er war auf den ersten Blick sympathisch und das Gefühl ließ mich auch den Rest des Buches nicht los. Während man am Anfang nur die Grundgeschichten der Protagonisten erfährt – vorrangig, warum sie auf dem Dach sind -, kommen mit der Zeit immer mehr Informationen hinzu. Dazu trägt vor allem auch die Erzählweise bei, denn die Geschichte wird abschnittsweise aus den Perspektiven der vier erzählt, wodurch natürlich viele Gedanken und Gefühle ins Spiel kommen. Ich mochte das unheimlich gerne, weil man sich den Charakteren irgendwie verbundener fühlt, ihr Verhalten nachvollziehen kann. Man schaut sozusagen hinter die Fassade und erfährt so Sachen, die nicht unbedingt ausgesprochen werden, aber doch wichtiger Teil des Charakters bzw. seiner Geschichte sind. Was mir auch super gefallen hat, ist, dass man anhand der Art und Weise wie die ‘Kapitel’ geschrieben sind, genau merkt, wer gerade der Erzähler ist. Jess’ z.B. ist immer ziemlich wirr und benutzt bei Dialogen keine wörtliche Rede, sondern erzählt im Grunde nur nach, was gesagt wurde. Maureen hingegen wirkt immer etwas steifer und wenn dieses böse Wort mit F* benutzt wird, was Jess und J.J. sehr gerne tun, ist es bei ihr immer zensiert, weil sie keine Schimpfwörter mag. Sehr amüsiert hat mich auch, dass sich J.J. immer entschuldigt, wenn er das verbotene Wort benutzt hat: “Well, that’s not my fucking problem – sorry, Maureen” :D Insgesamt umfasst die Handlung sechs Monate, in denen sich die Charaktere mehrmals treffen und einiges zusammen durchmachen, von einem Mediastorm bis hin zum gemeinsamen Urlaub auf Teneriffa. Ich muss zugeben, dass ich nachvollziehen kann, warum es einige Rezensionen gibt, die A long way down als langweilig bezeichnen. Es ist einfach so, dass keine wirkliche Spannung entsteht, auch wenn die vier einiges erleben. Nick Hornby erzählt die Story um die “Toppers House Four”, wie J.J. sie tauft, sehr ruhig. Im Grunde passiert nach außen hin gar nicht so viel, aber man kann mit jeder Seite verfolgen, wie es in den Protagonisten arbeitet und sie sich letztendlich auch verändern. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, weil er so unaufgeregt daher kommt, man aber trotzdem mittendrin in den teilweise auch mal verwirrten und traurigen Gedanken der vier steckt. Das Buch lässt sich flüssig und gut lesen, das Englisch ist (für mich) gut verständlich, auch wenn es doch sehr britisch ist. _Schlusswort A long way down von Nick Hornby ist ein Roman, der zum Nachdenken anregt. Die sehr ruhige Schreibstil ist sicherlich nicht für jeden etwas und viele werden die Geschichte aufgrund der kaum vorhandenen Spannung als langweilig empfinden. Mir hat aber genau das gut gefallen, weil es mehr Platz für eigene Gedanken lässt. Alles in allem konnte mich das Buch fesseln, ich konnte mich in die Geschichte fallen lassen und mit den sehr speziellen, aber sympathischen Protagonisten mitleiden, musste aber auch des Öfteren lächeln.

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  • Der Weg nach unten ist lang, aber er lohnt sich!

    Long Way Down
    muchobooklove

    muchobooklove

    27. July 2014 um 19:22

    Nick Hornby ist ein Autor, den man entweder mag oder nicht. Zumindest seinen Schreibstil. Die einen langweilt er zu Tode und die anderen lieben seine skurrilen Charaktere sowie seinen schwarzen Humor. Ich gehöre zu der zweiten Gruppe. Sowieso verliebt in den dunklen, absurden britischen Humor, sind seine Bücher right up my street! Anlass dafür, den Roman schlussendlich zu lesen, gab mir die relativ späte Verfilmung aus diesem Jahr, zu der ich am Ende, nach meinem Leseeindruck, noch kurz kommen werde. Bereits nach dem Anfang der Inhaltsangabe von “A Long Way Down” war ich total fasziniert, was diese Geschichte hergeben würde: Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erst mal vom Dach, um das Problem der jüngsten Kandidatin, die nicht weiß, warum ihr Freund sie verlassen hat, zu lösen. Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist die altjüngferliche Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die diese Belastung allein tragen muss, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will, Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, ist so direkt, dass sie alle vor den Kopf stößt, und JJ, der von seinem besten Freund, dem Sänger seiner Band, im Stich gelassen wurde. Und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. Jeder der Vier hat seine eigene Geschichte und doch haben sie ein gemeinsames Ziel, dass sie verbindet. Hornby lässt seine Protagonisten abwechselnd ihre jeweilige Story erzählen und strikt so die Handlung zusammen. Diese Erzählweise finde ich persönlich immer sehr spannend, da man so nicht nur Einblick in die Gefühlswelt der Figuren erhält, sondern auch ihren Blick auf die Entwicklungen in der Gruppe erlebt. So erhält man ein runderes Bild der Gesamtsituation. Auch wenn man sich von Anfang an ungefähr denken kann, in welche Richtung der Roman gehen wird bzw. wie die Selbstmordmission ausgeht, so ist der Weg dahin interessant und die Perspektive, die sie auf das Leben während dieser Reise entwickeln. Ich konnte in jeder Figur etwas finden, dass mich interessiert hat oder wo ich einen Bezug gefunden habe. Das hat es mir leicht gemacht, mit ihnen zu leiden, zu lachen und zu hoffen. Sowieso Fan von einzigartigen, außergewöhnlich Charakteren, die fernab des Mainstreams unserer Gesellschaft sind, werde ich bei Hornby immer fündig. Ich liebe diese Unbequemlichkeit seiner Protagonisten. Sie sprechen über ernste und wichtige Themen wie Depression oder Suizid in einer komisch-düsteren Weise, ohne ihnen die Ernsthaftigkeit zu nehmen. Einigen Lesern mag das nicht genau genug sein oder lächerlich erscheinen, doch ich finde gerade dieser Gegensatz und diese Absurdität, schaffen einen leichteren Zugang. Es hat mir Spaß bereitet, alle zu begleiten und mich ebenso angeregt, über persönliche Dinge nachzudenken und wer mich an meiner Seite begleitet. Durch die gnadenlose Direktheit der Charaktere im Umgang miteinander wird man automatisch dazu gezwungen, sich auch als Leser selbst den Spiegel vorzuhalten. Sehr gut unterhalten hat mich natürlich auch die britische Originalsprache, die für mich zu der Individualität der Hauptfiguren gehört. Für mich wurden die Dialoge dadurch gleich noch viel authentischer und lebendiger. In den Übersetzungen hapert es da öfter mal, weil es einfach Redewendungen gibt, die für mich nicht übersetzbar sind und deshalb nicht das gleiche Lesegefühl hervorrufen. Der inflationäre Gebrauch von bloody oder fuck und shit hat mir oft ein lautes Lachen beschert. Hornbys Roman ist eine Liebeserklärung. An das gottverdammte Leben. Die eigenwilligen Menschen. Unsere fragwürdige Existenz auf diesem Planeten. Er zeigt uns auf wunderbare Weise, dass jeder seine eigene Geschichte und sein eigenes Päckchen mit sich herumzutragen hat. Aber wir können es uns gemeinsam ein bisschen leichter und erträglicher machen. Er versichert uns, dass es nicht schlimm ist, anders oder wunderlich zu sein, sondern bloody fucking awesome. Man muss nur die richtigen Menschen treffen! Das kann manchmal einfach durch einen blöden Zufall geschehen. Und der Weg nach unten ist lang, aber er lohnt sich… Wie bereits erwähnt, wurde das Buch fast 10 Jahre nach dem Erscheinen mit bekannten englischen Schauspielern verfilmt. Ich hatte große Hoffnungen in den Film gesetzt, da der Trailer vielversprechend erschien und ich ebenso Fan von Pierce Brosnan und Toni Colette bin. Leider wurden meine Erwartungen mehr als enttäuscht. Ja, eine Verfilmung kann nicht wie das Buch sein. Aber sie sollte meiner Meinung nach auch nicht zu stark verfremdet sein, wenn man die gleiche Geschichte erzählen will. Ich war enttäuscht, wie die ganze Handlung aus ein paar Fetzen zusammengestückelt wurde, den Charakteren ihre witzige und charmante Tiefe genommen wurde und dann auch noch das Ende komplett verfremdet wurde. Für mich hatte die Geschichte so leider ihren Zauber verloren und wurde zu einer kitschigen Hollywood-Alternative, obwohl es eine britische Produktion ist. Leider erschien es nur noch abgeflacht und lächerlich und konnte mich höchstens durch die Bilder meines geliebten Londons überzeugen.

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  • Wer will schon seine Fehler ausbaden?

    Long Way Down
    Dubhe

    Dubhe

    14. April 2013 um 18:17

    Martin hatte eigentlich vor, den Start in das neue Jahr auf seine eigene Weise zu begrüßen- mit einem Selbstmord.  Doch bevor er sich endgültig von seinem Leben verabschiedet hat, das er selbst verdorben hat, taucht Maureen auf, eine Mutter, die ebenfalls vorhat, sich umzubringen.  Und bevor Martin weiß, was geschieht, steht er plötzlich mit 3 anderen Leuten, Maureen, JJ und Jess auf dem Dach und isst Pizza.  Jeder von ihnen wollte Selbstmord begehen auf die gleiche Weise, doch jeder hat seine eigenen Gründe.  Jess, die Jüngste von ihnen, will sich eigentlich nur wegen ihrem Ex umbringen, der ihr eine Entschuldigung schuldet und so beschließen die anderen mit ihren ihren Ex zu finden.  Erst einmal von dem Dach unten, werden sie es ein zweites Mal schaffen, dort hinauf zu gehen? . Das Buch ist nicht so einfach wie manch andere Jugendbücher zu lesen, vor allem, weil es fast keine direkte Rede gibt und ziemlich viel im Konjuktiv geschrieben steht.  Weiteres werden nicht immer recht einfache Wörter verwendet. Aber was für dieses Buch als Jugendbuch spricht, ist das ständige Gefluche.  Normalerweise mag ich Bücher von Nick Hornby nicht so gerne, aber dieses hier ist nicht schlecht.  Es mag zwar keine allzu gute Stimmung verbreiten, doch es regt zum Nachdenken an.  Leider Gottes ist das Ende etwas abrupt und auch schlecht durchdacht.  Mit ein paar Veränderungen hätte es ein grandioses Buch werden können.  Schade. 

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  • Rezension zu "A Long Way Down" von Nick Hornby

    Long Way Down
    isipisi

    isipisi

    03. January 2013 um 20:52

    Recht viel bleibt mir bei diesem Buch nicht zu sagen: Es ist einfach "Nick Hornby". Und der schreibt jugendnah wie immer. Aber nicht nur jungen Leuten würde ich dieses Buch nahe legen! Ich sollte es für die Schule lesen, und obwohl ich Klassenlektüren normalerweise verabscheue, habe ich mich gefreut, dass wir Hornby lesen werden. Natürlich ist diese Auffassung subjektiv aber für mich war es leich verständliches Englisch und daher leicht zu lesen. Die Figuren, mit ihren unterschiedlichen Erlebnissen und Vergangenheiten, könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur eines haben sie gemeinsam: Alle Vier sind der Meinung, dass ihr Leben keinen Sinn mehr hat. Mehr möchte ich auch gar nicht verraten. Wer es gern mag, dass Bücher zum Denken anregen und sich nicht davor scheut, sich mit dem "Tabuthema" Selbstmord auseinanderzusetzen, sollte Hornbys "A long way down" auf keinen Fall missen!

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  • Rezension zu "A Long Way Down, English edition" von Nick Hornby

    Long Way Down
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. September 2012 um 10:57

    Wunderschön! Und die Schlusssätze waren derart poetisch, dass ich orderntlich Gänsehaut bekommen habe. Mir war keiner der vier Protagonisten richtig sympathisch, aber Hornby hat sie so eindringlich "reden" und leben lassen, dass ich sie trotzdem irgendwie ins Herz geschlossen habe. Der Stil ist toll, der Humor großartig, ich habe mich lange nicht mehr auf so warmherzige, sympathische Art und Weise unterhalten gefühlt.

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  • Rezension zu "A Long Way Down, English edition" von Nick Hornby

    Long Way Down
    Cara_Elea

    Cara_Elea

    25. June 2011 um 15:24

    INHALT In diesem Buch passiert eigentlich 'gar nicht so viel' - im Fokus des Ganzen stehen wirklich die vier Charaktere Martin, Maureen, Jess und JJ. Es ist deshalb für mich schwierig, über den Inhalt zu reden, ohne zu viel zu verraten. Die Handlung spielt in London in der heutigen Zeit und sie beginnt am Silvesterabend. Und alle vier Hauptcharaktere haben etwas gemeinsam: Alle vier haben das Gefühl, dass ihr Leben nicht mehr lebenswert ist und dass in ihrem Leben zu viel Schlechtes passiert ist. So beschließen alle vier - unabhängig voneinander - Selbstmord zu begehen. MARTIN ist ein TV Moderator in der Midlife Crisis. Blöderweise hat er nämlich seine Karriere und tolles Leben durch einen Seitensprung mit einem 15-jährigen Mädel vermasselt. Jetzt ist er bei seiner Familie unten durch und taucht des öfteren in der Klatschpresse auf.... MAUREEN ist 51 Jahre alt und streng gläubige Katholikin. Sie widmet ihr ganzes Leben der Pflege ihres geistig und körperlich behinderten Sohnes, den sie in schwierigen Momenten als „Kohl“ bezeichnet. Ihre Ehe ist durch die schwierige Situation mit ihrem Sohn kaputt gegangen. Maureen sieht ihr Leben immer mehr an sich vorbeiziehen, weiß aber nicht, was sie ändern kann.... JESS ist 18 und bei weitem nicht der einfachste Mensch. Sie verhält sich immer noch wie ein Teenager, inklusive der typischen (krassen) Umgangssprache und einiger Ausraster. Und sie leidet an unglaublichem Liebeskummer.... Und JJ ist Amerikaner und wollte immer Rockmusiker werden. Wegen seiner großen Liebe ist er extra nach England gezogen. Mittlerweile ist die große Liebe aber Futsch und auch mit der Musikkarriere hat es nicht geklappt. Um ein wenig Geld zu verdienen, muss JJ nun als Pizzabote arbeiten... Das ist also die Ausgangssituation für die Geschichte. Das dumme ist bloß, dass sich alle vier nicht nur den gleichen Tag ausgesucht haben (Silvester), um ihr Leben zu beenden, sondern auch das gleiche Hochhaus: Das Topper's House in London. (Das in echt übrigens Archway Tower heißt). Zu viert stehen sie also auf dem Hochhaus und diese Situation macht es den Vieren natürlich unmöglich, in die Tiefe zu springen. Sie beginnen, sich über ihr Leben zu unterhalten und Jess hat letztendlich die Idee, dass die vier ihre Probleme gemeinsam lösen sollten. Werden die vier das schaffen? REZENSION Schon oft wurde Nick Hornby dafür kritisiert, dass er schwierige oder gar Tabu-Themen aufgreift und diese mit einem humorvollen, teils sarkastischen, teils locker-leichten Schreibstil verbindet. Meiner Meinung nach ist Nick Hornby dieser Kunstgriff aber mal wieder gelungen, und ich überlege, ob man dieses Buch vielleicht als traurige Komödie bezeichnen könnte. Hornby hat vier ganz unterschiedliche Hauptcharaktere erschaffen, die man sich alle sehr gut vorstellen kann und die einem als Leser alle sympathisch sind, obwohl sie in ihrem Leben vielleicht nicht alles richtig gemacht haben oder nicht immer nett sind. Dieses Buch lebt wirklich von seinen Charakteren! Dieser Roman ist sehr einfach zu lesen, weil die Kapitel allesamt sehr kurz sind. Hornby hat sich dafür entschieden, dass Buch aus den vier Perspektiven der Hauptcharaktere zu schildern. Auf diese Weise kann man die Gefühle und Gedanken von allen vier Hauptcharakteren miterleben. An ein paar Stellen im Buch wird deshalb auch eine Szene zweimal hintereinander aus verschiedener Sicht erzählt. Dies fand ich sehr interessant. Das Buch ist natürlich auch sehr spannend, denn schließlich mal will ja wissen, wie es mit den Vieren weitergeht und ob sie es schaffen, ihre Probleme zu lösen. Einst sei noch verraten: die Vier werden sich noch mehr als einmal wieder auf dem Dach des Hochhauses treffen! FAZIT Wer Bücher mag, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Wer nachdenkliche Themen mag, die einem aber nicht zu schwer im Magen liegen und wer eine humorvolle Erzählweise mag, die aber nicht zu abgedroschen ist, für all diejenigen ist A Long Way Down auf jeden Fall zu empfehlen!

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  • Rezension zu "A Long Way Down" von Nick Hornby

    Long Way Down
    sun@work

    sun@work

    13. August 2010 um 09:21

    It sounded like an interesting story: 4 people meet on new years eve on a tower block building in london and try to commit suicide, but in the end they save each other somehow.
    ...it took me almost half a year to finish this book. I guess that's everything you need to know.

  • Rezension zu "A Long Way Down" von Nick Hornby

    Long Way Down
    Akascha

    Akascha

    21. July 2010 um 20:06

    Ehrlich gesagt hatte ich von Nick Hornby bisher noch nie etwas gehört. “A long way down” ist eines der Bücher, die mir eine Freundin zum Lesen mitgebracht hat. Auf der Rückseite las ich dann, dass Hornby die Romanvorlage zu “About a boy” geschrieben hat. Ich mochte den Film – obwohl er ein bisschen kitschig ist und Hugh Grant mitspielt ;) , aber er hat etwas menschliches und liebenswertes. Genau dieses Gefühl hatte ich auch beim Lesen von “A long way down” – alle diese vier Menschen sind unglücklich und haben den Eindruck in ihrem Leben versagt zu haben – aber trotzdem ist das Buch nicht deprimierend oder gar traurig. Eigentlich passen Martin, Maureen, JJ und Jess auch gar nicht zusammen – haben nicht einmal viel gemeinsam – und dennoch sind sie für einander richtig. Ich fand das Buch sehr rührend und habe auch öfter herzhaft gelacht über Jess komische Einfälle – einfach rundherum empfehlenswert.

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  • Rezension zu "A Long Way Down, English edition" von Nick Hornby

    Long Way Down
    devildoll

    devildoll

    07. June 2010 um 17:59

    Auf englisch wesentlich besser als auf Deutsch! Unbedingt im Original lesen...

  • Rezension zu "A Long Way Down, English edition" von Nick Hornby

    Long Way Down
    Buchneuling

    Buchneuling

    08. December 2008 um 20:25

    Fuer Nicht-Profis leicht zu lesen. Ich habe es gewaehlt, um ins englische Lesen ein zu steigen und kann es empfehlen, halte es aber fuer kein must have.

  • Rezension zu "A Long Way Down, English edition" von Nick Hornby

    Long Way Down
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2008 um 11:07

    So ein Bruch. Das ist ja eine Katastrophe. Lest einfach ein anderes von ihm.

  • Rezension zu "A Long Way Down, English edition" von Nick Hornby

    Long Way Down
    Eltragalibros

    Eltragalibros

    05. October 2008 um 10:17

    Das Buch hat mich gefesselt, es erzählt von Menschen, die sich auf enem Hochhaus treffen, alle mit dem gleichen Ziel: zu springen, aber aus unterschiedlichen Gründen, die man im Laufe des Buches erfährt. Ob doch noch einer springen wird?

  • Rezension zu "A Long Way Down, English edition" von Nick Hornby

    Long Way Down
    SarahCatherine

    SarahCatherine

    01. August 2008 um 18:39

    Verzweiflung spricht am Anfang der Geschichte aus sämtlichen Charakteren dieses Buches und Nick Hornby schafft es auf liebenswürdige, manchmal lustige Art, den Bogen zur Zuversicht zu schlagen. Macht gute Laune und Hoffnung!

  • Rezension zu "A Long Way Down, English edition" von Nick Hornby

    Long Way Down
    JuliaO

    JuliaO

    21. July 2008 um 15:59

    Die Sprache ist manchmal nicht so richtig toll (die des Autors - nicht der Personen....) aber allein für die Idee und die Geschichte 4 Sterne - einfach nur toll!

  • Rezension zu "A Long Way Down, English edition" von Nick Hornby

    Long Way Down
    hm_suboptimal

    hm_suboptimal

    15. March 2008 um 20:23

    Sehr gut geschrieben, wie man es von Nick Hornby gewohnt ist. Eine ordentliche Portion Sarkasmus und Witz sind dabei.
    Es würde 5 Sterne bekommen, wenn es nicht zeitweise etwas schleppend voran ginge und, wenn es nicht das nahezu offensichtlichste Happy End hätte, was man sich vorstellen kann.

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