Nick Hornby Miss Blackpool

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Inhaltsangabe zu „Miss Blackpool“ von Nick Hornby

In BLACKPOOLS WELT
Barbara hat die Nase voll. Nur raus aus dem verschlafenen Blackpool. Statt ihre Wahl zur Miss Blackpool anzunehmen, nimmt sie Reißaus und zieht nach London. Aber das ist die reine Enttäuschung: London ist langweilig und teuer. Als sie zufällig dem Agenten Brian in die Arme läuft, wendet sich das Blatt: Bei einem Casting sind schlagartig alle hin und weg von ihr. Mit ihrer provinziellen, aber dreist offenen Art erobert sie die Herzen der Crew. Und die macht sie zum Star einer neuen Comedy-Serie. Die Heldin: eine temperamentvolle junge Frau aus Blackpool, mit breitem Akzent, liberalen Einstellungen und einem Herzen aus Gold ...
(1 mp3-CD, Laufzeit: 10h 37)

Ganz interessant zu lesen, man kann schmunzeln, ist aber nicht der Mega-Kracher

— Klene123

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  • Miss Blackpool - charmant und skurril

    Miss Blackpool

    liberiarium

    28. July 2015 um 18:11

    PLOT Es ist tatsächlich passiert. Obwohl Barbara absolut kein Interesse daran hat, den Schönheitswettbewerb ihrer Heimat Blackpool zu gewinnen, setzt man ihr das Krönchen auf. Dass sie den Titel nur kurze Zeit später abtritt, hätte wohl niemand gedacht, doch Barbara möchte nicht wegen ihrer blonden Haare oder ihrer Kurven auffallen - sie will wegen ihres Humors berühmt werden! Sie beschließt nach London zu gehen, um ihr Leben schlagartig zu verändern. Als sie durch einen Zufall in ein Casting stolpert, wird ihr wahres Talent gefragt und bald wird klar, dass bei der BBC ohne Barbara gar nichts mehr geht. MEINUNG Auch wenn Miss Blackpool  in erster Linie das Leben von Barbara behandelt, ist sie nicht allein Dreh- und Angelpunkt des Buches. Gerade zu Beginn behandelt der Roman natürlich Barbaras familiäres Umfeld und ihren Umzug nach London, doch sobald sie bei der BBC unter Vertrag steht, tauchen zunehmend Perspektivenwechsel auf. Dadurch werden Hintergründe der Sendung deutlich, in der Barabara mitspielt. Es werden Themen wie Homosexualität, Ehebruch und Drogenmissbrauch angeschnitten, die gerade in den Sechzigern, in der die Geschichte spielt, äußerst pikant sind. Vor allem gefiel mir jedoch der immer wieder aufkeimende (und teilweise scharfzünginge) Feminismus in Miss Blackpool. Zu Recht fragt sich Barbara, wieso sie als Frau nicht auch lustig und attraktiv zugleich sein kann und warum wird sie im Mediengewerbe anders behandelt, als ihr männlicher Schauspielpartner? Nick Hornby geht wunderbar mit kritischen Fragen um, hinterfragt und stellt Dinge nicht einfach nur flach da. Miss Blackpool ist aber nicht nur ein Fragment aus Barbaras Leben nach Blackpool, es geht im Großen und Ganzen auch um das Älterwerden. Man folgt ihr durch die verschiedenen Staffeln der Comedy-Serie, von der sie ein Teil ist und begleitet sie bis in das hohe Alter, ohne dass man sich auch nur einen Augenblick langweilt. Tobias Meister, der unter anderem Brad Pitt oder Jack Black im Deutschen seine Stimme verleiht, spricht Miss Blackpool mit viel Charme und Liebe zum Detail. Anfänglich war ich abgeschreckt, weil mir die Stimme so bekannt vorkam, doch nach nur zwei, drei Kapiteln war ich direkt drin und konnte mir niemand anderen vorstellen, der mich durch Barbaras Alltag begleiten würde. FAZIT Ich war wirklich glücklich darüber, einen so ausgefeilten und großartigen Nick Hornby Roman zu hören. Der Witz im Buch ist herrlich! Ich habe mich so oft über die Einfältigkeit der Medien und der damaligen Politik amüsiert. Die Charaktere von Barbara und ihren Kollegen sind Hornby-typisch sehr skurril, aber allesamt sind die Handlungen der Figuren nachvollziehbar und man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Mir hat es aber wirklich am besten gefallen, dass in der verrückten Medienwelt Themen wie Homosexualität und Gleichbereichtigung stetig eine Rolle gespielt haben. Dadurch wurde die Welt der Sechsziger sehr real, was mich zeitgleich auch traurig gestimmt hat. Lediglich das Ende war mir etwas zu abrupt. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr erfahren, was zum Schluss nun passiert ist, aber nichtsdestotrotz gebe ich Miss Blackpool vier von fünf möglichen Lesebrillen für einen großartigen Roman, den ich nur empfehlen kann!  

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  • Ein bisschen Glanz aber kein Glamour

    Miss Blackpool

    Klene123

    21. June 2015 um 20:10

    Der Schauplatz ist London zu Beginn der 60er. Zeiten von denen ich als 80er Jahrgang etwas entfernt bin, dennoch war ich zu Beginn sehr interessiert. Man startet in Blackpool aus dem Barbara unbedingt raus will, sie will Comedy machen und in die Großstadt. Der Traum aller Kleinstadtmädchen :) Ich dachte  zuerst Barbara wird eine sehr starke Protagonisten, die sich durchsetzt und auch viel erlebt. Irgendwie habe ich diesen Wandel aber im Laufe des Buches wohl verpasst. Barbara wechselt ihren Namen wird Sophie, bekommt eine Show auf den Leib geschrieben, wird ein ganz großer Star. Dabei entwickelt sie sich kaum, will immer noch mehr und bleibt eine dieser tragischen Helden bis fast ganz zum Schluss. Interessanter sind die Nebenfiguren Bill und Tony, hier wird ein bisschen Politik gemacht, es geht um Homosexualität und das Brechen von Tabus. Sie schreiben wichtige Themen in das Drehbuch, zanken sich manchmal mit etwas Humor und leben sich dann aber auseinander. Sie stehen dafür wie in den 60er durch genau solche Shows die Ansichten in England ins Wanken gerieten und ein Wandel stattgefunden hat. Dies musste wohl mit viel Spaß und Spektakularität geschehen sein, doch es kommt so nicht rüber. Mir fehlte der Pfiff, ich dachte irgendwie einfach die ganze Zeit es passiert viel mehr, es wird viel mehr angesprochen, aber alles bleibt oberflächlich. Die Geschichte plätschert so dahin. Gelesen wird dann noch von Tobias Meister, der wirklich super spricht und einem schon Atmosphäre vermittelt, aber dennoch irgendwie eine Distanz aufbaut. Ich hätte mir irgendwie am Ende dann doch eine weibliche Stimme gewünscht. Vielleicht hätte ich mich dann ein bisschen mehr in Sophie reinversetzen können. Fazit: Wenn man mit den englischen TV-Comedys aufgewachsen ist, kann man vielleicht ein bisschen mehr schmunzeln und wird auch mehr in die Zeit versetzt. Ansonsten ist es zwar ein Buch zum schmunzeln, aber man muss es nicht unbedingt lesen.

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