Nick Lake Im Königreich der Kälte

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Inhaltsangabe zu „Im Königreich der Kälte“ von Nick Lake

„Dein Vater ist ein Gefangener im Königreich der Kälte!“ Light ist ein ungewöhnliches Mädchen – und das liegt nicht nur daran, dass ihre Mutter eine Inuit war, ihre Haare weiß sind wie Schnee und sie in einem alten Haus aufwächst, in dessen Wänden sich ein Geist verbirgt. Als ihr Vater bei einer Polarexpedition verschwindet, weiß Light, dass nur sie ihn retten kann. Ihre gefährliche Reise führt sie tief in das Königreich der Kälte. Doch Light ist nicht allein: Sie findet wahre Freunde – und wer hat je behauptet, dass es sich dabei um Menschen handeln muss? Eine ungewöhnliche Heldin, die eisige Götterwelt der Arktis, große Gefahr und echtes Gefühl: ein besonderes Lese-Abenteuer!

abgebrochen

— Tamiika
Tamiika

Hat mich ganz schön enttäuscht... Überhaupt nichts für Kinder. Sehr brutal, blutrünstig und an den Haaren gezogen.

— Federzauber
Federzauber

Wow !!!

— Eli12
Eli12

Wirklich toll, wenn der Inhalt eines Kapitels durch die Überschrift verraten wird...Und das nicht nur einmal, sondern immer wieder *seufz*

— Ines_Mueller
Ines_Mueller

Mein erster Eindruck von dem Buch ist: Spannend aber ganz schön brutal! Jungewetter!

— Melli2505
Melli2505

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    Im Königreich der Kälte
    Silliv

    Silliv

    26. December 2016 um 08:43

    Das Buch hat mich nicht in seinen Bann gezogen, ich habe mich durchgequält. Es ist schon länger her und schon den Inhalt vergessen, das sagt alles.

  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    10. September 2014 um 10:06

    "Vor den Feierlichkeiten wollte Light einen Augenblick allein sein. Sie wünschte sich, sie könnte die Uhr anhalten und den Augenblick hinauszögern, wenn der leere Sarg ihres Vaters sich langsam in die Grube senkte." Nick Lakes "Im Königreich der Kälte" ist ein weiteres Buch aus dem ehemaligen PAN-Verlag und durfte deshalb in meinem Bücherregal nicht fehlen. Lange Zeit musste ich warten, bis dieses Schätzchen, das ja nicht mehr verlegt wird, wieder gebraucht erhältlich war - allerdings wäre es wohl besser gewesen, wenn es nicht mehr aufzufinden gewesen wäre. Warum erfahrt ihr hier! Der Autor hat in diesem Buch die Mythologie eines Volkes verarbeitet, das ansonsten so gut wie keine Beachtung in der Unterhaltungsbranche findet. Die Rede ist hier von dem Volk der Inuit. Die Mythen und Legenden sind den wenigsten wohl ein Begriff und auch ich bildete keine Ausnahme. Dementsprechend war ich sehr gespannt auf die Legenden, die sich als teilweise etwas seltsam entpuppten, aber durchaus interessant waren. In die Kategorie des Gewöhnlichen sind sie beileibe nicht einzuordnen, da es hier kein Gut-Böse-Schema gibt. Leider war dies schon alles, was ich an "Im Königreich der Kälte" loben kann. Die Charaktere waren flach und vollkommen uninteressant, sodass ich zu keinem Zeitpunkt eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Der Schreibstil war leblos und lieblos und erzählte die Geschichte so schnell, als hätte Nick Lake es eilig. Spannung? Fehlanzeige, ebenso wie ein Abtauchen in die Ereignisse. Wendungen und Plot waren schlichtweg platt und konnten mir nur ein müdes Gähnen entlocken. Am schlimmsten erwiesen sich allerdings die Kapitelüberschriften. Ich weiß nicht, wer auf die Idee kam, die einzelnen Kapitel mit einem einzigen Wort zu betiteln, das bereits den gesamten Inhalt verrät. Hallo? Wie blöd kann man den eigentlich sein, dass man seine Leser mit einem einzigen Wort immer wieder spoilert? Spannung konnte danach nicht auftauchen, da sie im Keim erstickt wurde. Fazit: "Im Königreich der Kälte" ist ein blutiges Jugendbuch, das sich mit den Mythen und Legenden der Inuit befasst. Allerdings misslang die Umsetzung komplett, ganz zu schweigen von den Kapitelüberschriften, die das Geschehe bereits im Vorfeld verraten.

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  • inuit

    Im Königreich der Kälte
    eulenmama

    eulenmama

    12. June 2014 um 12:26

    die zwölfjährige light bricht mit ihrem engen freund butler in antarktis auf,um ihren vater aus den fängen des ungeheuers frost zu befreien... spannendes abenteuer,gelungene mischung aus moderne und der mythenwelt der inuit.  der einzige minuspunkt es sind wirklich ein paar brutale,blutige szenen dabei, die leuten ab 16 vielleicht nicht soviel ausmachen.  aber light ist erst 12 jahre alt, für 12 jährige glaube ich nicht geignet. es ist gut geschrieben, mir hat es gut gefallen, wer sich für die myhtologie der inuit interressiert und auf spannung und fantasy steht ist bei dem buch von nick lake genau richtig.

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  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    humsumy

    humsumy

    04. March 2013 um 18:07

    Warum sind auf einmal so viele Raben vor dem Haus? Weshalb werde ich plötzlich verfolgt und angegriffen? Wieso kann ein Schatten sich allein bewegen und sprechen? Und wo ist die Leiche meines Vaters? Diese und viele andere Fragen stellt sich Light seit dem Begräbnis ihres Vaters. Ein Begräbnis das ohne Leiche stattfinden muss, weil diese sich irgendwo in der Arktis befinden soll. Das Mädchen Light lebt mit ihrem Vater, die Mutter ist schon einige Jahre verstorben, und dem Hausangestellten, sowie engen Freund, Butler in einem Anwesen in Nordirland. Ihr Vater ist Forscher und hat eine Forschungsstation in der Arktis, wo er mehrere Wochen im Jahr für verschiedene Arbeitgeber tätig ist. Seit er für seinen letzten Auftrag wieder in die Kälte gefahren ist, gilt er als verschollen. Notwendigerweise wird er nach einiger Zeit für tot erklärt und Light hat nur noch Butler. Als wenn das nicht alles schon schlimm genug wäre passieren am Tag der Beerdigung ziemlich seltsame und gefährliche Dinge. Zum einen sind da die schwarzen Vögel, die aussehen, als würden sie alles ganz genau beobachten. Zum anderen wird Light verfolgt und von gruseligen Wesen angegriffen. Gerettet wird sie von Butler und einer Kreatur, die halb Hai und halb Eisbär ist. Diese Geschöpfe berichten ihr, das ihr Vater noch lebt und von einem Ungeheuer namens Frost gefangen gehalten wird und nur sie ihn noch retten kann. So macht sich Light mit Butler und ihrem Retter auf, ihren Vater in der Arktis zu finden und erlebt auf ihrer Reise ganz fantastische aber auch schreckliche Dinge. Das Werk von Nick Lake ist ein Ausflug in die mythische Welt der Inuit mit ihren fantastischen Wesen und Göttern. Er verknüpft die Sagen mit der Geschichte um Light und ihrem Vater sehr gut. Auch die Spannung hält er konstant oben und die Schilderung der Kälte und der kargen Landschaft in der Arktis ist ihm sehr gelungen.Ab und zu merkt man, dass der Autor vorher viel mit Kinderbüchern zu tun hatte. Aber das sollte nicht täuschen, denn in dem Buch werden einige Szenen mit einer ungewöhnlichen Brutalität und sehr detailliert beschrieben. Als Fazit kann ich sagen, dass es eine spannende Lektüre war, die eine Thematik aufgreift die faszinierend und für mich neu war. Leider bleiben ein paar Fragen im Verlauf der Geschichte offen. Sodass ich hier nur drei Sterne vergebe.

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  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    milasun

    milasun

    16. June 2012 um 14:06

    Die Geschichte um die kleine Light, deren Mutter eine Frau aus dem Volk der Inuit war und deren Vater bei einer Polarexpedition verschwindet, hat mich trotz guter Voraussetzungen - eine ungewöhnliche Heldin, eine eigene eisige Welt, die Märchen und Mythen der Inuit - nicht "gepackt". Die "frostige" Welt, bevölkert von allerlei sagenhaften Gestalten, Tiergöttern, Kivigtoks und anderen Bösewichten, erstreckt sich nicht nur von dem schön gestalteten Buchcover bis auf die Seiten des Buches, sondern leider auch auf die kleine Heldin. Teilnahmslos beobachtet sie wie ihre Gefährten getötet werden und zeigt auch wenig Reaktion auf "herausquellende Gedärme" und "strömendes Blut". Die Kapitel habe ich als merkwürdig knapp empfunden: immer, wenn gerade etwas spannendes passierte oder eine Figur interessant agierte, wechselten abrupt der Ort oder die Sichtweise. Alles in allem ein nettes Buch, das einem aber auch nicht wirklich etwas "gibt".

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  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    Monika Jary

    Monika Jary

    03. July 2011 um 13:26

    Ein 12jähriges Mädchen soll die Welt retten. Spannend und gefühlvoll geschrieben. Man muss einfach weiter lesen, ob man will oder nicht.

  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    merle81

    merle81

    27. February 2011 um 13:15

    Lights Vater ist verschollen bei einer Polarexpedition und nur Light kann ihn retten und macht sich zu einem lebensgefährlichen Abenteuer.

    Fantasievoller spannender Roman. Sehr gut geschrieben und immer spannend 

  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    Kaddi

    Kaddi

    Light ist nicht wie andere Kinder ihres Alters. Das fängt schon bei ihrer Haarfarbe an. Denn diese ist Schneeweiß. Geboren wurde Light als Tochter einer Inuit Frau und einem Forscher. Zusammen mit ihrem Vater und dem Butler lebt Sie in einem alten Haus in Nordirland. Sie geht in keine normale Schule, stattdessen wird sie von ihrem Vater und dem Butler unterrichtet. Außer Mathe steht auch Überleben in der Wildnis, Hindernislauf oder Sternenkunde auf dem Lehrplan. Als Ihr Vater nach einer langen Expedition nicht zurückkehrt und auch in seinem Internetblog keine neuen Einträge erscheinen, wird er für Tod erklärt. Doch Light glaubt daran das er lebt. Am Tag der Trauerfeier werden Light und Butler angegriffen und finden sich mitten in einem Abenteuer wieder, indem es vor allem um die Rettung des für Tod geglaubten Vaters geht. Inmitten der Arktis muss Light zusammen mit ihren neugewonnenen Freunden und Verbündeten Mut beweisen. Es ist eine Geschichten voller Mythen, Magie und phantastischer Wesen.

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  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    Neyasha

    Neyasha

    23. July 2010 um 14:48

    "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake ist ein Roman, den ich nur schwer bewerten kann. Inhaltlich ist er sehr interessant: Der Vater des Albinomädchens Light ist bei einer Polarexpedition verschwunden und wird von den meisten für tot gehalten. Dann findet aber Light heraus, dass er stattdessen von "Frost" gefangen wurde (der bereits die Franklin-Expedition scheitern ließ, wie Lights Vater erkannt hat). Es folgt eine Reise in die Arktis, bei der Light mit allerlei sehr seltsamen Wesen konfrontiert wird, sich tiefer und tiefer in Mythen der Inuit verstrickt und schließlich Frost selbst gegenübersteht. Dieser Roman war eine der ersten Veröffentlichungen im Pan-Verlag, dem neuen Phantastik-Ableger von Droemer Knaur. Und dieses Buch ist optisch grandios von Pan gestaltet worden: Das Cover ist toll und passt absolut perfekt zum Roman. Die Innengestaltung ist einfach ein Traum mit stimmungsvollen kleinen Kapitelillustrationen und einigen eingefügten Grafiken, die sich durch die Handlung ergeben (Zeitungsartikel und ähnliches). Außerdem ist der Roman bisweilen sehr schräg und originell und trotz All-Age kommt er ohne Liebesgeschichte aus, was mich ebenfalls schon mal sehr für den Verlag einnimmt. Es bleibt aber ein dickes ABER. Zum einen hat der Roman einige inhaltliche und stilistische Schwächen, die "Erstlingswerk" herausbrüllen - ein intensiveres Lektorat hätte dem Roman vielleicht gut getan. Zudem bleibt Light als Charakter sehr blass, was wirklich schade ist, denn dadurch kann man kaum mit ihr mitfiebern, obwohl Setting und Handlung eigentlich sehr spannend wären. Ich denke, das Problem ist Lights jugendliches Alter. Der Roman ist teilweise sehr blutig, die Inuit-Mythen sind ziemlich grausam und Lights Umgang mit all diesen Dingen würde eher zu einer Erwachsenen passen. Daher ist sie in sich nicht ganz stimmig, und daher kommt man wohl auch nicht wirklich in sie rein (mal davon abgesehen, dass der Autor anscheinend davor zurückschreckt, tiefer in ihre Gedanken einzutauchen). Wenn man also den Roman nicht auf All-Age getrimmt hätte (so zumindest kommt es mir vor), dann würde sich vielleicht ein stimmigeres Bild ergeben. Schade. Ein tolles Setting, viele klasse Ideen, originelle Ansätze und trotzdem: kein ganz großer Wurf, sondern isgesamt ein "Naja"-Gefühl. Das ist umso bedauerlicher, weil ich das Gefühl habe, dass da deutlich mehr drinnen gewesen wäre.

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  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    AdeleKunz

    AdeleKunz

    20. June 2010 um 19:57

    Nick Lake hat sich da eine ganz bezaubernde Mischung diverser Mythen zusammen gesucht, die Legenden der Inuits sind in unseren Breiten sehr exotisch. Gute Voraussetzung für einen All Age Fantasyroman. In der Umsetzung gibt es jedoch einige Mängel. Viele Sequenzen sind auf absurde Weise blutrünstig, was zwar den alten Inuit Mythen entsprechen mag, was aber so gar nicht zur 12jährigen Protagonistin Light passt. Womit ich noch Schwierigkeiten hatte, war die Knappheit, die einem kaum die Möglichkeit gab, in Figuren hinein zu schlüpfen oder Orte zu erleben. Das ist streckenweise wie das schlechte, arg verkürzte Drehbuch einer viel schöneren und ausführlicheren Geschichte. Das führt dazu, dass man dem Buch nicht so ganz gespannt folgt und kein wirklicher Sog entsteht. Daher trotz der tollen Ausstattung und der super Ideen nur ein mittelprächtiges Buch. Für das ich vielleicht auch schon zu alt bin...

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  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. March 2010 um 10:26

    Ich fand die Geschichte recht spannend, auch wenn es ein wenig merkwürdig erscheint das eine Zwölfjährige mal eben die Menschheit retten soll. Im Laufe des Romans klärt sich dieser Hintergrund Stück für Stück. Zusammen mit Light, die selbst nicht alles über sich weiß, erfährt der Leser atemberaubende Dinge. Ich teilte Lights Gefühle während ihrer Erlebnisse. Es war fast so als wäre ich ein Teil von ihr. Um ihre, neuen wie alten, Freunde verrät der Autor nur das nötigste. Ich fand dies sehr schade, grade über Butler hätte ich gerne noch mehr erfahren. Lights Abenteuer beginnt bereits nach einigen Seiten. Auf eine unnötig große Vorgeschichte wurde hier verzichtet. Dies ist zwar von Vorteil, da keine unnötigen Längen entstehen, aber auf der anderen Seite ging es mir der Aufbruch ein wenig zu schnell. Es wirkt alles ein wenig gehetzt. Im Laufe der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse, ich hatte gar keine wirkliche Zeit zum Luft holen. Einige Szenen sind sehr bildlich beschrieben, meist handelt es sich hierbei um Kampfszenen bei denen der Leser Zeuge von Blutlachen, splitternden Knochen und heraushängenden Eingeweiden. Der Tod ist allgegenwärtig. Von Anfang bis Ende geht es um Rache und Mord. Sehr schön fand ich das immer wieder auf Bräuche und Mythen der Inuits eingegangen wird. – Leider gibt es hier ein kleines Manko: Wie der Autor in seiner Danksagung, am Ende des Buches, erklärt hat er die Mythen ein wenig verändert um die Zusammenhänge überschaubarer zu machen. Das Buch ist in drei Teile (Zu Hause, Eisbrecher, das Eis) gegliedert und noch einmal in einzelne Kapitel, so das es leicht ist wieder reinzukommen, auch wenn man nicht am nächsten Tag weiterlesen sollte.

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  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    Kathchen

    Kathchen

    06. February 2010 um 02:11

    Die Hauptfigur Light ist 12 Jahre alt und ein Albino. D.h. sie hat eine sehr helle Haut und weiße Haare. Ihre Mutter, die allerdings schon lange tot ist, war eine Inuit, ihr Vater jedoch ein Ire. Ihr Vater ist Polarforscher und während seiner Abwesenheit lebt Light zusammen mit dem “Angestellten” Butler. Jedoch gilt ihr Vater bereits seit langem als vermisst und es ist sehr unwahrscheinlich, dass er noch am Leben ist und so wird ihr nahe gelegt, ihn zu beerdigen, trotz fehlender Leiche. Dies geschieht dann auch so. Doch kurz nach der Beerdigung begegnen ihr plötzlich verschiedene Wesen, u.a. eines mit einem Haifischkopf und es kommt das Gerücht auf, dass ihr Vater vielleicht doch nicht tot ist, sondern von dem Herrn der Kälte, Frost, entführt wurde! Schnell beschließt Light zusammen mit anderen Personen dem auf den Grund zu gehen und ihren Vater zu suchen und sich Frost entgegenzustellen… Die Geschichte klingt eigentlich interessant und spannend, jedoch mangelt es an der Umsetzung. Das Buch umfasst fast 400 Seiten, hat also eine “normale” Buchlänge, aber hierfür war es eindeutig zu kurz. Zwar ist Light die Hauptperson, aber dennoch hätte man ruhig die anderen Personen etwas mehr ausschmücken können. Ich habe, nach Beendigen des Buches, das Gefühl, überhaupt nichts über die anderen Personen zu wissen, bzw. zu zwei oder drei anderen nur eine Kleinigkeit, aber das ist mir eindeutig zu wenig. Auch anfangs bekommt der Leser nicht viel Zeit sich mit den Figuren anzufreunden, sondern es wird schnell gemacht, damit das Abenteuer in der Antarktis endlich losgehen kann. Dadurch wirkt es sehr gehetzt und das besserte sich im Verlaufe des Buches nicht. Es gab viele Szenen, die durchaus ausbaufähig sind, wenn sich der Autor nur bloß die Mühe dafür gemacht hätte. Aber das größte Manko ist wirklich bei den Personen. Dadurch, dass ich kaum etwas über sie wusste, ist es mir auch teilweise schwer gefallen, ihr Handeln nachzuvollziehen. Ich habe das Buch angefangen im Glauben, dass es sich hiermit um “All Age Fantasy” handelt, jedoch bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher. Jugendliche könnten hieran sicherlich ihre Freude haben, aber ich finde, für Erwachsene könnte es teilweise etwas zu kindlich sein und vorallem ist es doch etwas vorhersehbar. Vorallem was das Ende betrifft, was für mich auch eindeutig zu sehr “Friede, Freude, Eierkuchen” war. Eben perfekt für Jüngere. Jedoch war nicht alles schlecht an dem Buch. Über Eskimos, Inuits, etc. habe ich bisher noch gar nichts gelesen und somit war mir das alles fremd. Aber ich fand es sehr interessant, wie und welche Geschichten/Sagen dieses Volkes hiermit eingeflossen sind – auch wenn laut Autor manche etwas verändert wurden. Das und auch Figuren aus den Geschichten fand ich sehr schön. Das Buch spielt zum größten Teil in der Arktis, also in der Kälte und passt somit perfekt zu dem Wetter, das wir momentan haben: Kälte und viel Schnee. Die Aufmachung des Buches ist wirklich sehr gelungen. Zum einen das Cover, das in den Farben weiß und hellblau gehalten wurde und alleine dadurch schon recht eisig und winterlich wirkt. Das Buch selbst ist in drei Teile gegliedert und diese nochmals in Kapitel. Die Kapitel sind in der Regel sehr kurz, etwa vier oder fünf Seiten und an jedem Kapitelbeginn gibt es ein kleines Bildchen und Muster, das optisch auf alle Fälle sehr ansprechend ist. Auch gibt es im Buch selbst noch fiktive Zeitungsartikel, Tagebucheinträge, etc. was ebenfalls sehr toll aussieht. Preislich ist das Buch für 14,95 € zu haben, was auf alle Fälle angemessen ist und ich persönlich nicht als zu teuer empfinde. “Im Königreich der Kälte” ist ein eher mittelmäßiges winterliches Fantasybuch, was man schnell und einfach lesen kann und durch sein ansprechendes Äußeres besticht, aber dennoch nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

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  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    anette1809

    anette1809

    05. February 2010 um 16:51

    Nike Lake hat mit "Im Königreich der Kälte" ein ungewöhnliches Buch geschrieben. Die Geschichte basiert auf Mythen der Inuit-Mythologie und spielt in der Akrtis - einem Land so kalt und unbekannt, und in Nick Lakes Buch bevölkert mit sagenhaften und noch nie dagewesenen Gestalten. Besonders gelungen finde ich die grafische Gestaltung des Buches. Das Cover ist in weiß und blau gehalten, wie das Eis der Arktis. Die Figuren einiger im Buch vorkommenden Personen und Gestalten - Light, der Mann mit dem Haifischkopf, die Raben - sind stilisiert dargestellt in einem weit geöffneten Haifischmaul. Über den einzelnen Kapiteln stehen ebenfalls stilisierte Bilder und in den Text sind desöfteren Warnschilder, Ausschnitte aus Tagebüchern, Zeitungsartikel und andere Sachen in einem anderen Schriftsatz als die fortlaufende Erzählung eingearbeitet. Zum Inhalt: Zu Beginn der Geschichte wohnt das Mädchen Light des Beisetzung ihres verschollenen Vaters bei, ein Begräbnis "in absendia", in Abwesenheit der Leiche. Doch dann muss sie erfahren, dass ihr Vater weder tot noch verschollen ist, sondern im Königreich der Kälte gefangen gehalten wird von "Frost", der Urkälte. Light macht sich auf den Weg ihn zu retten und bleibt dabei nicht alleine. Auf dem Weg zu Frost und der Rettung ihres Vaters findet sie wahre Freunde, und dabei handelt es sich nicht nur um Menschen... Nick Lake beschreibt eine fantastische abenteuerliche Welt bei Lights Reise durch die Arktis. Eine Reise in diesem Land lässt sich schwerlich mit einer Kaffeefahrt vergleichen, und so ist es kaum verwunderlich, dass einem während des Lesens dieses Buches viel Grausamkeit und Brutalität begegnen. Das stört aber weder, noch wirkt es übertrieben, es "passt" einfach zu dieser Geschichte und zu diesem Land. Allerdings finde ich es mehr als gerechtfertigt, dass der Verlag das empfohlene Alter auf 14-15 Jahre hochgesetzt hat, denn viele Passagen dieses abenteuerlichen Märchens sind wirklich nicht für zartbesaitete Gemüter geeignet! Nick Lakes Roman strotzt nur so vor fantastischen Einfällen. Die Wesen, die er geschaffen hat, sind in meinen Augen einmalig. Schwerlich wird sich im Bereich der fantastischen Literatur ein Buch finden, was man mit "Im Königreich der Kälte" vergleichen kann. Ein vielversprechendes Debüt, ich bin gespannt auf weitere Bücher dieses Autoren!

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  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    Melli2505

    Melli2505

    25. December 2009 um 20:14

    Nach einer kurzen Vorstellung der Protagonisten steigt die Geschichte gleich mit viel Action in Spannung ein. Prinzipiell ist die Geschichte um die 12-jährige Light ein wahrer Page-Turner und hat mich schnell mitgerissen, aber die Brutalität und Gewalt hat mir das Buch doch arg verleidet. Zumal es ein Jugendbuch ist, das ab 14-15 Jahren empfohlen wird. Ständig stirbt jemand im Kampf, der Tod ist allgegenwärtig und mit Details über heraus laufendes Gedärm, genussvolles Kehlen-Aufschlitzen oder Zerschmettern wird nicht gespart. Fast noch schlimmer finde ich, die Beweggründe für das Gemetzel: Rache. Rache wird in dieser Geschichte groß geschrieben, die eigentlich eine gute Basis hat mit Lights Suche nach ihrem Vater, dem Anteil Inuit-Mythologie, der Freundschaft verschiedener "Kreaturen" und jeder Mensche Spannung. Echt Schade!

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  • Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Im Königreich der Kälte
    elschummi

    elschummi

    09. December 2009 um 17:38

    Beim 1. Teil – „zu Hause“ – habe ich etwas erstaunt gesehen, dass da garnichts steht. Aber beim Anfang des 1. Kapitels – „Licht“ – konnte ich dann mit der Leseprobe beginnen. Eine sehr exzentrische Familie, die in einer riesigen Villa wohnt aber zum kommunizieren lediglich eine Rohrpost-Verbindung im Hause nutzt um nicht persönlich mit allen sprechen zu müssen. Ein Vater, der jedes Jahr auf eine Forschungsreise in die Antarktis reist um heraus-zufinden, wie hoch der CO2 Gehalt des arktischen Meeres ist und mehrere Monate in einer Forschungsstation lebt. Auf diesen Reisen lernte er seine Frau kennen, eine Inuit-Frau und mit der er die Tochter Light bekam. Light darum, weil die Dunkelheit im nördlichsten Abschnitt der Arktis, in der die Inuits leben und in der der Vater mit Lights Mutter mehr im Dunkeln lebt als in der Sonne. Dort sind im höchsten Fall nur 3 Monate Sonne. Light,die Tochter der beiden ist ein Albino-Madchen, schneeweißes Haar, die Haut wie von Mondlicht beschienen, die Augen leicht gerötet, muss den leeren Sarg ihres Vaters beerdigen, der vor fast 9 Monaten zu dieser Forschungsstation gereist ist und seit mehr als 6 Monaten als ver-misst gilt. Genau wie ihre Mutter, die sich vor ca. 1 Jahr unverständlicherweise von dieser For-schungsstation, zu der sie immer mitfuhr entfernte und vom Vater tod aufgefunden wurde. Aber sie verschwand als ihr Vater Hilfe holen wollte. Jetzt ist ist Vater verschwunden und musste für tod erklärt werden, um sicher zu stellen, das finanziell alles geregelt sein soll. Aber wie fühlt sich Light? Will sie zur Forschungsstation reisen? Will sie wissen wo ihre Eltern verschwanden? Will sie sie suchen? Ihr bleibt nur noch Buttler, ein asiatisch aussehender Mann, ein Freund ihres Vaters? Er kümmert sich liebevoll um Light nach dem Tod ihrer Eltern. Es gibt sehr viele Fragen, die hoffentlich in diesem Roman geklärt werden.

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