Im Königreich der Kälte

von Nick Lake 
3,6 Sterne bei52 Bewertungen
Im Königreich der Kälte
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (30):
alice169s avatar

Manchmal etwas zu blutrünstig- gerade für ein Kinderbuch- aber trotzdem eine tolle Geschichte aus dem Mythenreich der Inuits.

Kritisch (6):
Tamiikas avatar

abgebrochen

Alle 52 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Im Königreich der Kälte"

„Dein Vater ist ein Gefangener im Königreich der Kälte!“ Light ist ein ungewöhnliches Mädchen – und das liegt nicht nur daran, dass ihre Mutter eine Inuit war, ihre Haare weiß sind wie Schnee und sie in einem alten Haus aufwächst, in dessen Wänden sich ein Geist verbirgt. Als ihr Vater bei einer Polarexpedition verschwindet, weiß Light, dass nur sie ihn retten kann. Ihre gefährliche Reise führt sie tief in das Königreich der Kälte. Doch Light ist nicht allein: Sie findet wahre Freunde – und wer hat je behauptet, dass es sich dabei um Menschen handeln muss? Eine ungewöhnliche Heldin, die eisige Götterwelt der Arktis, große Gefahr und echtes Gefühl: ein besonderes Lese-Abenteuer!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426283035
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:382 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:28.10.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Sillivs avatar
    Sillivvor 2 Jahren
    mehr erwartet

    Das Buch hat mich nicht in seinen Bann gezogen, ich habe mich durchgequält. Es ist schon länger her und schon den Inhalt vergessen, das sagt alles.

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wirklich toll, wenn der Inhalt eines Kapitels durch die Überschrift verraten wird...Und das nicht nur einmal, sondern immer wieder *seufz*
    Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    "Vor den Feierlichkeiten wollte Light einen Augenblick allein sein. Sie wünschte sich, sie könnte die Uhr anhalten und den Augenblick hinauszögern, wenn der leere Sarg ihres Vaters sich langsam in die Grube senkte."

    Nick Lakes "Im Königreich der Kälte" ist ein weiteres Buch aus dem ehemaligen PAN-Verlag und durfte deshalb in meinem Bücherregal nicht fehlen. Lange Zeit musste ich warten, bis dieses Schätzchen, das ja nicht mehr verlegt wird, wieder gebraucht erhältlich war - allerdings wäre es wohl besser gewesen, wenn es nicht mehr aufzufinden gewesen wäre. Warum erfahrt ihr hier!

    Der Autor hat in diesem Buch die Mythologie eines Volkes verarbeitet, das ansonsten so gut wie keine Beachtung in der Unterhaltungsbranche findet. Die Rede ist hier von dem Volk der Inuit. Die Mythen und Legenden sind den wenigsten wohl ein Begriff und auch ich bildete keine Ausnahme. Dementsprechend war ich sehr gespannt auf die Legenden, die sich als teilweise etwas seltsam entpuppten, aber durchaus interessant waren. In die Kategorie des Gewöhnlichen sind sie beileibe nicht einzuordnen, da es hier kein Gut-Böse-Schema gibt.

    Leider war dies schon alles, was ich an "Im Königreich der Kälte" loben kann. Die Charaktere waren flach und vollkommen uninteressant, sodass ich zu keinem Zeitpunkt eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Der Schreibstil war leblos und lieblos und erzählte die Geschichte so schnell, als hätte Nick Lake es eilig. Spannung? Fehlanzeige, ebenso wie ein Abtauchen in die Ereignisse. Wendungen und Plot waren schlichtweg platt und konnten mir nur ein müdes Gähnen entlocken.

    Am schlimmsten erwiesen sich allerdings die Kapitelüberschriften. Ich weiß nicht, wer auf die Idee kam, die einzelnen Kapitel mit einem einzigen Wort zu betiteln, das bereits den gesamten Inhalt verrät. Hallo? Wie blöd kann man den eigentlich sein, dass man seine Leser mit einem einzigen Wort immer wieder spoilert? Spannung konnte danach nicht auftauchen, da sie im Keim erstickt wurde.

    Fazit: "Im Königreich der Kälte" ist ein blutiges Jugendbuch, das sich mit den Mythen und Legenden der Inuit befasst. Allerdings misslang die Umsetzung komplett, ganz zu schweigen von den Kapitelüberschriften, die das Geschehe bereits im Vorfeld verraten.

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    eulenmamas avatar
    eulenmamavor 4 Jahren
    inuit

    die zwölfjährige light bricht mit ihrem engen freund butler in antarktis auf,um ihren vater aus den fängen des ungeheuers frost zu befreien...
    spannendes abenteuer,gelungene mischung aus moderne und der mythenwelt der inuit.
     der einzige minuspunkt es sind wirklich ein paar brutale,blutige szenen dabei, die leuten ab 16 vielleicht nicht soviel ausmachen.  aber light ist erst 12 jahre alt, für 12 jährige glaube ich nicht geignet.
    es ist gut geschrieben, mir hat es gut gefallen, wer sich für die myhtologie der inuit interressiert und auf spannung und fantasy steht ist bei dem buch von nick lake genau richtig.

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    humsumys avatar
    humsumyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Warum sind auf einmal so viele Raben vor dem Haus? Weshalb werde ich plötzlich verfolgt und angegriffen? Wieso kann ein Schatten sich allein bewegen und sprechen? Und wo ist die Leiche meines Vaters?
    Diese und viele andere Fragen stellt sich Light seit dem Begräbnis ihres Vaters. Ein Begräbnis das ohne Leiche stattfinden muss, weil diese sich irgendwo in der Arktis befinden soll.
    Das Mädchen Light lebt mit ihrem Vater, die Mutter ist schon einige Jahre verstorben, und dem Hausangestellten, sowie engen Freund, Butler in einem Anwesen in Nordirland. Ihr Vater ist Forscher und hat eine Forschungsstation in der Arktis, wo er mehrere Wochen im Jahr für verschiedene Arbeitgeber tätig ist. Seit er für seinen letzten Auftrag wieder in die Kälte gefahren ist, gilt er als verschollen. Notwendigerweise wird er nach einiger Zeit für tot erklärt und Light hat nur noch Butler. Als wenn das nicht alles schon schlimm genug wäre passieren am Tag der Beerdigung ziemlich seltsame und gefährliche Dinge. Zum einen sind da die schwarzen Vögel, die aussehen, als würden sie alles ganz genau beobachten. Zum anderen wird Light verfolgt und von gruseligen Wesen angegriffen. Gerettet wird sie von Butler und einer Kreatur, die halb Hai und halb Eisbär ist. Diese Geschöpfe berichten ihr, das ihr Vater noch lebt und von einem Ungeheuer namens Frost gefangen gehalten wird und nur sie ihn noch retten kann. So macht sich Light mit Butler und ihrem Retter auf, ihren Vater in der Arktis zu finden und erlebt auf ihrer Reise ganz fantastische aber auch schreckliche Dinge.
    Das Werk von Nick Lake ist ein Ausflug in die mythische Welt der Inuit mit ihren fantastischen Wesen und Göttern. Er verknüpft die Sagen mit der Geschichte um Light und ihrem Vater sehr gut. Auch die Spannung hält er konstant oben und die Schilderung der Kälte und der kargen Landschaft in der Arktis ist ihm sehr gelungen.Ab und zu merkt man, dass der Autor vorher viel mit Kinderbüchern zu tun hatte. Aber das sollte nicht täuschen, denn in dem Buch werden einige Szenen mit einer ungewöhnlichen Brutalität und sehr detailliert beschrieben.
    Als Fazit kann ich sagen, dass es eine spannende Lektüre war, die eine Thematik aufgreift die faszinierend und für mich neu war. Leider bleiben ein paar Fragen im Verlauf der Geschichte offen. Sodass ich hier nur drei Sterne vergebe.

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    milasuns avatar
    milasunvor 6 Jahren
    Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Die Geschichte um die kleine Light, deren Mutter eine Frau aus dem Volk der Inuit war und deren Vater bei einer Polarexpedition verschwindet, hat mich trotz guter Voraussetzungen - eine ungewöhnliche Heldin, eine eigene eisige Welt, die Märchen und Mythen der Inuit - nicht "gepackt". Die "frostige" Welt, bevölkert von allerlei sagenhaften Gestalten, Tiergöttern, Kivigtoks und anderen Bösewichten, erstreckt sich nicht nur von dem schön gestalteten Buchcover bis auf die Seiten des Buches, sondern leider auch auf die kleine Heldin. Teilnahmslos beobachtet sie wie ihre Gefährten getötet werden und zeigt auch wenig Reaktion auf "herausquellende Gedärme" und "strömendes Blut". Die Kapitel habe ich als merkwürdig knapp empfunden: immer, wenn gerade etwas spannendes passierte oder eine Figur interessant agierte, wechselten abrupt der Ort oder die Sichtweise. Alles in allem ein nettes Buch, das einem aber auch nicht wirklich etwas "gibt".

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    Monika Jarys avatar
    Monika Jaryvor 7 Jahren
    Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Ein 12jähriges Mädchen soll die Welt retten. Spannend und gefühlvoll geschrieben. Man muss einfach weiter lesen, ob man will oder nicht.

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    merle81s avatar
    merle81vor 8 Jahren
    Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Lights Vater ist verschollen bei einer Polarexpedition und nur Light kann ihn retten und macht sich zu einem lebensgefährlichen Abenteuer.

    Fantasievoller spannender Roman. Sehr gut geschrieben und immer spannend 

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    Neyashas avatar
    Neyashavor 8 Jahren
    Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake ist ein Roman, den ich nur schwer bewerten kann. Inhaltlich ist er sehr interessant: Der Vater des Albinomädchens Light ist bei einer Polarexpedition verschwunden und wird von den meisten für tot gehalten. Dann findet aber Light heraus, dass er stattdessen von "Frost" gefangen wurde (der bereits die Franklin-Expedition scheitern ließ, wie Lights Vater erkannt hat). Es folgt eine Reise in die Arktis, bei der Light mit allerlei sehr seltsamen Wesen konfrontiert wird, sich tiefer und tiefer in Mythen der Inuit verstrickt und schließlich Frost selbst gegenübersteht.

    Dieser Roman war eine der ersten Veröffentlichungen im Pan-Verlag, dem neuen Phantastik-Ableger von Droemer Knaur. Und dieses Buch ist optisch grandios von Pan gestaltet worden: Das Cover ist toll und passt absolut perfekt zum Roman. Die Innengestaltung ist einfach ein Traum mit stimmungsvollen kleinen Kapitelillustrationen und einigen eingefügten Grafiken, die sich durch die Handlung ergeben (Zeitungsartikel und ähnliches). Außerdem ist der Roman bisweilen sehr schräg und originell und trotz All-Age kommt er ohne Liebesgeschichte aus, was mich ebenfalls schon mal sehr für den Verlag einnimmt.

    Es bleibt aber ein dickes ABER. Zum einen hat der Roman einige inhaltliche und stilistische Schwächen, die "Erstlingswerk" herausbrüllen - ein intensiveres Lektorat hätte dem Roman vielleicht gut getan. Zudem bleibt Light als Charakter sehr blass, was wirklich schade ist, denn dadurch kann man kaum mit ihr mitfiebern, obwohl Setting und Handlung eigentlich sehr spannend wären. Ich denke, das Problem ist Lights jugendliches Alter. Der Roman ist teilweise sehr blutig, die Inuit-Mythen sind ziemlich grausam und Lights Umgang mit all diesen Dingen würde eher zu einer Erwachsenen passen. Daher ist sie in sich nicht ganz stimmig, und daher kommt man wohl auch nicht wirklich in sie rein (mal davon abgesehen, dass der Autor anscheinend davor zurückschreckt, tiefer in ihre Gedanken einzutauchen).
    Wenn man also den Roman nicht auf All-Age getrimmt hätte (so zumindest kommt es mir vor), dann würde sich vielleicht ein stimmigeres Bild ergeben.
    Schade. Ein tolles Setting, viele klasse Ideen, originelle Ansätze und trotzdem: kein ganz großer Wurf, sondern isgesamt ein "Naja"-Gefühl. Das ist umso bedauerlicher, weil ich das Gefühl habe, dass da deutlich mehr drinnen gewesen wäre.

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    AdeleKunzs avatar
    AdeleKunzvor 8 Jahren
    Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Nick Lake hat sich da eine ganz bezaubernde Mischung diverser Mythen zusammen gesucht, die Legenden der Inuits sind in unseren Breiten sehr exotisch. Gute Voraussetzung für einen All Age Fantasyroman. In der Umsetzung gibt es jedoch einige Mängel. Viele Sequenzen sind auf absurde Weise blutrünstig, was zwar den alten Inuit Mythen entsprechen mag, was aber so gar nicht zur 12jährigen Protagonistin Light passt. Womit ich noch Schwierigkeiten hatte, war die Knappheit, die einem kaum die Möglichkeit gab, in Figuren hinein zu schlüpfen oder Orte zu erleben. Das ist streckenweise wie das schlechte, arg verkürzte Drehbuch einer viel schöneren und ausführlicheren Geschichte. Das führt dazu, dass man dem Buch nicht so ganz gespannt folgt und kein wirklicher Sog entsteht. Daher trotz der tollen Ausstattung und der super Ideen nur ein mittelprächtiges Buch. Für das ich vielleicht auch schon zu alt bin...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Im Königreich der Kälte" von Nick Lake

    Ich fand die Geschichte recht spannend, auch wenn es ein wenig merkwürdig erscheint das eine Zwölfjährige mal eben die Menschheit retten soll. Im Laufe des Romans klärt sich dieser Hintergrund Stück für Stück. Zusammen mit Light, die selbst nicht alles über sich weiß, erfährt der Leser atemberaubende Dinge.
    Ich teilte Lights Gefühle während ihrer Erlebnisse. Es war fast so als wäre ich ein Teil von ihr. Um ihre, neuen wie alten, Freunde verrät der Autor nur das nötigste. Ich fand dies sehr schade, grade über Butler hätte ich gerne noch mehr erfahren.
    Lights Abenteuer beginnt bereits nach einigen Seiten. Auf eine unnötig große Vorgeschichte wurde hier verzichtet. Dies ist zwar von Vorteil, da keine unnötigen Längen entstehen, aber auf der anderen Seite ging es mir der Aufbruch ein wenig zu schnell. Es wirkt alles ein wenig gehetzt. Im Laufe der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse, ich hatte gar keine wirkliche Zeit zum Luft holen.
    Einige Szenen sind sehr bildlich beschrieben, meist handelt es sich hierbei um Kampfszenen bei denen der Leser Zeuge von Blutlachen, splitternden Knochen und heraushängenden Eingeweiden. Der Tod ist allgegenwärtig. Von Anfang bis Ende geht es um Rache und Mord.
    Sehr schön fand ich das immer wieder auf Bräuche und Mythen der Inuits eingegangen wird. – Leider gibt es hier ein kleines Manko: Wie der Autor in seiner Danksagung, am Ende des Buches, erklärt hat er die Mythen ein wenig verändert um die Zusammenhänge überschaubarer zu machen.
    Das Buch ist in drei Teile (Zu Hause, Eisbrecher, das Eis) gegliedert und noch einmal in einzelne Kapitel, so das es leicht ist wieder reinzukommen, auch wenn man nicht am nächsten Tag weiterlesen sollte.

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