Nick Louth

 3.9 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Die Suche, Die Suche und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nick Louth

Nick Louth ist Wirtschaftsjournalist und ehemaliger Auslandskorrespondent der Nachrichtenagentur Reuters. Während seiner Zeit dort lebte er in Amsterdam und wurde bei einem Mediziner-Kongress auf das Thema Malaria aufmerksam. Dadurch inspiriert schrieb er seinen Thriller „Die Suche“, der 2015 in Deutschland erschien. Nick Louth lebt mit seiner Frau in Lincolnshire, England.

Alle Bücher von Nick Louth

Die Suche

Die Suche

 (85)
Erschienen am 08.05.2015
Die Suche

Die Suche

 (5)
Erschienen am 08.05.2015
Die Suche

Die Suche

 (0)
Erschienen am 08.05.2015

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Galladans avatar

Rezension zu "Die Suche" von Nick Louth

Nicht leicht zu lesen, enthält viel Gewalt
Galladanvor einem Jahr

Die Suche von Nick Louth, erschienen im Ullstein Verlag am 8. Mai 2015


Max Carver reist zu seiner Freundin Erica Stroud-Jones nach Amsterdam um an einem Kongress teil zu nehmen, wo sie ihre bahnbrechenden Forschungsergebnisse bei der Entwicklung eines Mittels das die Malaria endgültig besiegen soll zu hören.
In der Nacht vor dem Vortrag verlässt Erica alleine das Hotel und trifft sich mit einem unbekannten Mann. Danach verliert sich jede Spur. Die Polizei ist nicht besonders beunruhigt, wenn eine erwachsene Frau nur wenige Stunden verschwunden ist und so versucht Max selbst Erica zu finden. Eine erste Spur ergibt sich, als eine Frau den Mietwagen von Erica aufbricht und ihren Laptop stiehlt.


Zum gleichen Zeitpunkt bricht in Amsterdam eine Malaria Epidemie aus. Ein neuer Virus der sich schnell verbreitet und auf eine Bevölkerung trifft, die nie geglaubt hätte, dass Malaria eine europäische Bedrohung werden könnte.
Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Einmal erleben wir die aktuellen Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln, auf der anderen Seite liest uns Erica aus ihren Tagebüchern vor in der sie ihre Geschichte bei Ärzte für Afrika in Zaire des Jahres 1992 erzählt.


Dieses Buch beschreibt die Kämpfe der Wissenschaftler um Anerkennung und Gelder, die Interessen der Pharmariesen, und die Not und das Elend eines afrikanischen Landes welches sich gegen einen Despoten wehrt der von Europa und den USA unterstützt wird. Das Buch erzählt die Geschichte der Wissenschaftler die in Zaire in die Haende von Unabhängigkeitskämpfern die sie foltern, was schonungslos dem Leser dargelegt wird, und versuchen die Fremden Maechte mit den Geiseln zu erpressen.


Nick Louth ist mit „die Suche“ ein spannender Thriller gelungen. Als Wirtschaftsjournalist und ehemaliger Auslandskorrespondent der Nachrichtenagentur Reuters wurde er tatsächlich bei einem Kongress in Amsterdam zum Thema Malaria zu diesem Buch inspiriert. Ob die Unterwelt in Amsterdam dem entspricht was er uns in diesem Buch glauben lässt sei dahin gestellt. Die Geschichte ist durchgängig spannend und lässt einen verzweifeln, wenn man lesen muss, dass es genug zahlungsfähige Kranke geben muss um Forschungsgelder zu investieren.

Mich haben beide Erzählstränge fasziniert und zum Nachdenken gebracht. Ich glaube, dass Nick Louth genau das bewirken wollte und er uns deswegen dieses besondere Werk gegeben hat. Klare Leseempfehlung, wenn man es ertragen kann von brutaler Gewalt zu lesen.

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Steffi_the_bookworms avatar

Rezension zu "Die Suche" von Nick Louth

Interessantes Thema, langweilig verpackt
Steffi_the_bookwormvor 2 Jahren


Ich hatte schon vorher gehört, dass die Meinungen zu diesem Buch sehr zwiegespalten sind. Leider muss ich mich dem Team zuordnen, dem es nicht wirklich gefallen hat.

Der Anfang war eigentlich noch ganz vielversprechend: schneller Schreibstil, interessantes Thema und ein mysteriöser "Anschlag" im Flug.
Leider hat mich das Buch dann sehr schnell verloren. Für mich gab es kaum Spannung und seitenweise ging es im Insekten und biologische Abläufe. In diesem detaillierten Ausmaß hat es mich leider gar nicht interessant. Genau uninteressant fand ich die jahrealten Tagebucheinträge von Erica, die ich dann sehr schnell übersprungen habe.

Max hat mir als Held der Geschichte leider ebenso wenig gefallen und kam einfach nur stümperhaft und dämlich rüber.
Ebenso störend waren für mich diverse Logikfehler und Ungereimtheiten.

Ein interessantes Thema, dass für mich leider nicht spannend umgesetzt wurde, auch wenn vieles für einen Pageturner spricht.

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Popis avatar

Rezension zu "Die Suche" von Nick Louth

Die Suche ... ein Pharmathriller
Popivor 2 Jahren

Klappentext:

Eine Wissenschaftlerin verschwindet spurlos. Ihr Freund sucht sie fieberhaft. Die Katastrophe steht kurz bevor.
In Amsterdam sterben Menschen. Jeden Tag werden es mehr. Malaria breitet sich in der Stadt aus, übertragen von gezielt ausgesetzten Mücken. Eine könnte helfen: Die Wissenschaftlerin Erica Stroud-Jones steht kurz vor dem Durchbruch in der Malaria-Forschung. Doch sie ist spurlos verschwunden - alles deutet auf eine Entführung hin. Ihr Freund Max Carver sucht in der Amsterdamer Unterwelt nach ihr. Max muss wissen, woran Erica zuletzt gearbeitet hat, nur so lässt sich die Katastrophe aufhalten. Seine Suche führt ihn immer tiefer in Ericas Vergangenheit. Was hat sie in den 90er Jahren in Afrika gemacht? Und was hat das mit der Malaria-Epidemie zu tun? Max muss feststellen, dass er Erica kaum gekannt hat, denn was er über sie herausfindet, ist lebensgefährlich ...


Autor:

Nick Louth ist Wirtschaftsjournalist und ehemaliger Auslandskorrespondent der Nachrichtenagentur Reuters. Während seiner Zeit bei Reuters lebte er unter anderem in Amsterdam.
Dort wurde er bei einem Mediziner-Kongress auf das Thema Malaria und das mangelnde Interesse der Pharmakonzerne aufmerksam. Nick Louth ist verheiratet und lebt in Lincolnshire, England

Meine Meinung:

Ein interessant gestaltetes Buch.
Anfangs habe ich mich ein wenig schwer getan, mich in die Geschichte einzufinden.
Jedoch, nachdem ich mich auf das Thema eingelassen hatte, empfand ich diesen Thriller als sehr spannend.
Die Auszüge aus dem Tagebuch der verschwundenen Erica wurden mit und mit immer schlüssiger und taten ihres dazu, diesem Buch Schärfe und Spannung zu geben.
Ein Thema, welches man nicht oft in einem Thriller findet. Aber nichts desto trotz hat Nick Louth damit einen tollen Thriller geschrieben.





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