Nick Louth

 3.8 Sterne bei 97 Bewertungen
Autor von Die Suche und Die Suche.

Lebenslauf von Nick Louth

Nick Louth ist Wirtschaftsjournalist und ehemaliger Auslandskorrespondent der Nachrichtenagentur Reuters. Während seiner Zeit dort lebte er in Amsterdam und wurde bei einem Mediziner-Kongress auf das Thema Malaria aufmerksam. Dadurch inspiriert schrieb er seinen Thriller „Die Suche“, der 2015 in Deutschland erschien. Nick Louth lebt mit seiner Frau in Lincolnshire, England.

Alle Bücher von Nick Louth

Cover des Buches Die Suche (ISBN: 9783548287362)

Die Suche

 (92)
Erschienen am 08.05.2015
Cover des Buches Die Suche (ISBN: 9783869091808)

Die Suche

 (5)
Erschienen am 08.05.2015

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Rezension zu "Die Suche" von Nick Louth

Verzweifelte Suche nach Freundin bei Malaria-Epidemie
Benni91vor 5 Tagen

Protagonist dieses Thrillers ist Max Carver, der nach Amsterdam reist, um seine Freundin Erika zu besuchen, die eine anerkannte Expertin für Malaria ist und auf einem Forum einen Vortrag zu einer faszinierenden Innovation im Kampf gegen Malaria halten soll...::::: Schon auf dem Flug nach Holland ereignet sich ein seltsamer Zwischenfall und kurz vor ihrem Vortrag ist Erika plötzlich spurlos verschwunden...… Zudem erkranken nacheinander mehrere Personen in Amsterdam an einem Malaria-Erreger, der durch Moskitos übertragen wird.... 

Max begibt sich in der Folge auf die verzweifelte Suche nach seiner Freundin und gerät dabei in einen Strudel tödlicher Ereignis.....Nachdem auch Erikas Laptop verschwunden ist, findet Max, der Kunstaussteller ist und früher bei der Marine war, eine erste Spur..... Unterstützung bekommt er dabei von mehreren Personen, wie Lisbeth, die ein bisschen überdreht ist, aber mir dennoch sehr gut gefallen hat und mit Max ein gut funktionierendes Duo bildet......Da er allerdings zu großen Teilen auf einige Faust ermittelt, ohne Zustimmung der Polizei, macht Max sich nicht nur Freunde und gerät selbst schnell in die Bredouille..... 

Gleichzeitig wird man mit Erikas Vergangenheit in Form ihres Tagebuchs vertraut gemacht,..... Dieses war Anfang der Neunziger auf einer Expedition für einige Zeit in Afrika, dort unter anderem in Gefangenschaft von Guerilla-Kämpfern und hat einige schreckliche Dinge erlebt und mitgemacht....

Man taucht in viele unterschiedliche Standpunkte in diesem Thriller ein, unter anderem in die Interessen der Pharmaindustrie bei der Malaria-Bekämpfung, aber auch in Widerstandskämpfe Afrikas.... 

Man kann diesen Thriller auch zu großen Teilen als Wirtschaftsthriller bezeichnen, der explizit die Strategien von Pharmaunternehmen im Kontext von Schutzmaßnahmen gegen Malaria darstellt..... Das fand ich teilweise ein bisschen zu viel, wird aber gut erklärt, genauso, wie die medizinischen Aspekte bezüglich der Malaria-Übertragung.....

Insgesamt ist der Thriller auch sehr actionreich und die Kämpfe gegen Max Widersacher werden blutig beschrieben.... Dennoch zieht sich die Suche von Max meiner Meinung nach ein wenig zu lang....

Die letzten 5 Kapitel entschädigen aber dafür, denn die verschiedenen Handlungsstränge werden gut zusammengeführt und die Identifizierung der wahren Identität der im Thriller zu erst auftauchenden Person hat mich wirklich aus den Socken gehauen und positiv überrascht.... Deshalb kann ich mich zu 3,75 Sternen durchringen und runde auf 4 Sterne auf! 

Zu empfehlen meines Erachtens nach für diejenigen, die Interesse an der Krankheit Malaria bzw. entsprechenden Entstehungsfaktoren und medizinischen Aspekten in dieser Hinsicht, Wirtschaftskriminalität, pharmazeutischen Zusammenhängen und einer actionreichen Verfolgungsjagd haben....

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Rezension zu "Die Suche" von Nick Louth

Spannendes Thema, ist aber ausbaufähig
Christinagirlvor 4 Monaten

Max wollte eigntlich nur seine Freundin Erica besuchen, aber es kommt alles anders als gedact. Erica ist gerade dabei das Gegenmittel für Malaeria zu endecken, da es einigen nicht passt, muss sie verschwinden. Ihr Freund Max macht sich auf die Suche nach ihr und erfährt eine komplett andere Seite, die er bis jetzt von ihr gekannt hat. Mittlerweile sterben auch Menschen in Holland an Malaria, obwohl sie eigentlich gar nicht in den Tropen waren.....

 

Ein sehr interessanter und spannendesThema, aber das Buch fand ich höchstenfalls mittelmäßig, obwohl die letzten 50 Seiten des Buches fand ich ichtig spannend und gut :-)

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Rezension zu "Die Suche" von Nick Louth

Nicht leicht zu lesen, enthält viel Gewalt
Galladanvor 3 Jahren

Die Suche von Nick Louth, erschienen im Ullstein Verlag am 8. Mai 2015


Max Carver reist zu seiner Freundin Erica Stroud-Jones nach Amsterdam um an einem Kongress teil zu nehmen, wo sie ihre bahnbrechenden Forschungsergebnisse bei der Entwicklung eines Mittels das die Malaria endgültig besiegen soll zu hören.
In der Nacht vor dem Vortrag verlässt Erica alleine das Hotel und trifft sich mit einem unbekannten Mann. Danach verliert sich jede Spur. Die Polizei ist nicht besonders beunruhigt, wenn eine erwachsene Frau nur wenige Stunden verschwunden ist und so versucht Max selbst Erica zu finden. Eine erste Spur ergibt sich, als eine Frau den Mietwagen von Erica aufbricht und ihren Laptop stiehlt.


Zum gleichen Zeitpunkt bricht in Amsterdam eine Malaria Epidemie aus. Ein neuer Virus der sich schnell verbreitet und auf eine Bevölkerung trifft, die nie geglaubt hätte, dass Malaria eine europäische Bedrohung werden könnte.
Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Einmal erleben wir die aktuellen Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln, auf der anderen Seite liest uns Erica aus ihren Tagebüchern vor in der sie ihre Geschichte bei Ärzte für Afrika in Zaire des Jahres 1992 erzählt.


Dieses Buch beschreibt die Kämpfe der Wissenschaftler um Anerkennung und Gelder, die Interessen der Pharmariesen, und die Not und das Elend eines afrikanischen Landes welches sich gegen einen Despoten wehrt der von Europa und den USA unterstützt wird. Das Buch erzählt die Geschichte der Wissenschaftler die in Zaire in die Haende von Unabhängigkeitskämpfern die sie foltern, was schonungslos dem Leser dargelegt wird, und versuchen die Fremden Maechte mit den Geiseln zu erpressen.


Nick Louth ist mit „die Suche“ ein spannender Thriller gelungen. Als Wirtschaftsjournalist und ehemaliger Auslandskorrespondent der Nachrichtenagentur Reuters wurde er tatsächlich bei einem Kongress in Amsterdam zum Thema Malaria zu diesem Buch inspiriert. Ob die Unterwelt in Amsterdam dem entspricht was er uns in diesem Buch glauben lässt sei dahin gestellt. Die Geschichte ist durchgängig spannend und lässt einen verzweifeln, wenn man lesen muss, dass es genug zahlungsfähige Kranke geben muss um Forschungsgelder zu investieren.

Mich haben beide Erzählstränge fasziniert und zum Nachdenken gebracht. Ich glaube, dass Nick Louth genau das bewirken wollte und er uns deswegen dieses besondere Werk gegeben hat. Klare Leseempfehlung, wenn man es ertragen kann von brutaler Gewalt zu lesen.

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