Nick Louth Die Suche

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Inhaltsangabe zu „Die Suche“ von Nick Louth

Eine Wissenschaftlerin verschwindet spurlos. Ihr Freund sucht sie fieberhaft. Die Katastrophe steht kurz bevor. In Amsterdam sterben Menschen. Jeden Tag werden es mehr. Malaria breitet sich in der Stadt aus, übertragen von gezielt ausgesetzten Mücken. Eine könnte helfen: Die Wissenschaftlerin Erica Stroud-Jones steht kurz vor dem Durchbruch in der Malaria-Forschung. Doch sie ist spurlos verschwunden - alles deutet auf eine Entführung hin. Ihr Freund Max Carver sucht in der Amsterdamer Unterwelt nach ihr. Max muss wissen, woran Erica zuletzt gearbeitet hat, nur so lässt sich die Katastrophe aufhalten. Seine Suche führt ihn immer tiefer in Ericas Vergangenheit. Was hat sie in den 90er Jahren in Afrika gemacht? Und was hat das mit der Malaria-Epidemie zu tun? Max muss feststellen, dass er Erica kaum gekannt hat, denn was er über sie herausfindet, ist lebensgefährlich ... Spannend, raffiniert und hochexplosiv - die Thriller-Sensation aus England!

Extrem eindrücklich, spannend und emotionsgeladen. Dieses Szenario erschreckt und unterhält zugleich ...

— angi_stumpf
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    Die Suche
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    12. January 2016 um 15:45

    Die Geschichte: Der Künstler Max Carver fliegt nach Amsterdam, um dort seine Freundin Erica, eine Wissenschaftlerin, zu treffen. Er plant eine Ausstellung mit seinen Werken, sie soll an einem Kongress teilnehmen, bei dem sie bahnbrechende neue Erkenntnisse in der Malaria-Forschung vorstellen will. Doch beide können ihre Vorhaben nicht realisieren, denn Erica verschwindet am Vorabend der Veranstaltung spurlos und Max macht sich sofort auf die Suche nach ihr. Gleichzeitig häufen sich in Amsterdam plötzlich mysteriöse Krankheits- und Todesfälle, deren Ursache zunächst noch völlig unklar sind. Es stellt sich heraus, dass es sich um eine neue und besonders aggressive Form der Malaria handelt und viele der ersten Opfer saßen damals mit Max im gleichen Flugzeug … Auf seiner Suche trifft Max bald auf die sehr exzentrische Lisbeth, die ihn auf die Spur eines extrem gefährlichen Mannes bringt. Es beginnt ein tödliches Katz- und Maus-Spiel, bei dem Max mehrmals in Lebensgefahr gerät. Kann er Erica lebend finden und retten? Und wird ein Heilmittel gegen die neue Malariaform gefunden? Meine Meinung: Alles beginnt im Flugzeug mit einem geheimnisvollen Passagier. Man kann sich schon denken, was er ausheckt – und es laufen einem kalte Schauer über den Rücken, wenn man sich vorstellt, man wäre unter den nichtsahnenden Betroffenen. Das Szenario ist durchaus real vorstellbar, was es umso schlimmer macht: eine neue Krankheit wird auf die Menschheit losgelassen. Nick Louth schreibt sehr eindrücklich und lebendig, so dass man wirklich das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein. Obwohl man das lieber manchmal gar nicht so wirklich sein möchte, denn es geht schon sehr hart zur Sache. Da wird gefoltert, geschossen, gebissen, geschnitten und angezündet. Kaum eine Todesart, die ausgelassen wird. Das liegt teilweise natürlich auch am anderen Aspekt der Geschichte: Erica wurde nämlich im Jahr 1992 in Afrika von Rebellen gekidnappt. Ihre Erlebnisse dort werden uns anhand ihrer Tagebucheinträge geschildert, die sich ständig mit den Erzählungen über die Geschehnisse der Gegenwart in Amsterdam abwechseln. Allein durch diese wechselnden Schauplätze entsteht niemals auch nur ein Hauch von Langeweile, der Spannungsbogen ist enorm hoch und er hält dieses Niveau bis zur letzten Seite. Sehr gefallen haben mir auch die moralischen Aspekte der Geschichte. Der Autor entwirft ein Szenario, das extrem realitätsnah ist. Die westliche Welt, die Politik und die großen Konzerne scheren sich oft nicht besonders um die Probleme der Menschen in der dritten Welt … das ist weit weg, das betrifft uns nicht direkt, damit lässt sich kein Geld verdienen. Also liegt es nahe, dass jemand einmal einen Teil dieser Probleme zu uns nach Europa bringt, damit wir endlich umdenken. Grausam, aber wirkungsvoll … wir können nur hoffen, dass es Fiktion bleibt! Dieser Thriller hat mich jedenfalls grandios unterhalten. Sehr fesselnd und spannend erzählt mit vielen Überraschungen. Besonders die Szenen in Afrika waren sehr mitreißend und auch emotionsgeladen. Max ist außerdem ein ganz sympathischer Protagonist, seine Gegenspieler sind weniger nette Leute. Es ist alles vertreten vom widerlichen, korrupten Polizisten über undurchsichtige Geheimdienstler bis hin zur Kleinganovin Lisbeth, die mich allerdings sehr an ihre Namensvetterin in der Millennium-Trilogie erinnert hat. Für alle Thriller-Fans, für die es auch mal etwas härter sein darf, eine klare Leseempfehlung! Fazit: Dieser Thriller hat einfach alles, was man sich wünschen kann. Sympathische, ungewöhnliche und durchgeknallte Charaktere, eine super Story, viel Action und auch noch moralischen Anspruch. Unbedingt lesen!

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  • ein empfehlenswerter Krimi

    Die Suche
    MarTina3

    MarTina3

    06. June 2015 um 21:28

    Klappentext: In Amsterdam sterben Menschen, jeden Tag mehr. Malaria breitet sich in der Stadt aus, übertragen von gezielt ausgesetzten Mücken. Eine könnte helfen: Die Wissenschaftlerin Erica Stroud-Jones steht kurz vor dem Durchbruch in der Malaria-Forschung. Doch sie ist spurlos verschwunden. Ihr Freund Max Carver sucht in der Amsterdamer Unterwelt nach ihr. Max muss wissen, woran Erica zuletzt gearbeitet hat, um die Katastrophe zu verhindern. Seine Suche führt ihn immer tiefer in Ericas Vergangenheit. Was hat sie in den neunziger Jahren in Afrika gemacht? Und was hat das mit der Malaria-Epidemie zu tun? Max muss feststellen, dass er Erica kaum gekannt hat, denn was er herausfindet, ist gefährlich. Lebensgefährlich. Cover: Das Cover des (Hör-)Buches spricht mich überhaupt nicht an. Man sieht zwar sofort, dass es sich um einen Thriller handelt, aber das ist auch schon alles. Vor allem finde ich, hat das Cover die Geschichte nicht wiedergibt. Soll der Mann das Böse darstellen oder Max auf seiner Suche? Meine Meinung: Das Buch fängt mit dem Aussetzen der „Malariamücken“ in einem Flugzeug an. Danach werden in einzelnen Kapiteln Max, Erika und Mitarbeiter bzw. die Eigentümer des Pharmakonzerns vorgestellt. Die Hauptfiguren sind Erika und Max. Erika kann ich anfangs nicht gut einschätzen, wirkt aber – vor allem durch die eingefügten Tagebucheinträge (und durch die Stimme der Erzählerin) richtig sympathisch. Max wirkt auf mich eher introvertiert. Max und Erika haben eine schöne Zeit bis Erika verschwindet. Nachdem die Polizei nicht nach ihr sucht, macht sich Max selbst auf die Suche. Die Suche selbst ist richtig spannend und es stellt sich heraus, dass auch Max Geheimnisse hat. In dieser Geschichte werden unter anderem die Gier und die Macht der Pharmafirmen aufgezeigt. Die Konzerne sind nicht an gesunden Menschen interessiert und somit sind sie nicht in erster Linie an „Heilmitteln“ interessiert, sondern an Arzneimitteln, die den größtmöglichen Profit versprechen. Dadurch haben es natürlich Forscher, die nach Heilmitteln suchen, keinen leichten Stand – vor allem, da sie kein bzw. nur schwer Geld für ihre Forschung bekommen. Dass sich diese Haltung dann einmal als schwerer Fehler erweisen könnte, ziehen sie nicht in Betracht. Doch was passiert, wenn man auf einmal selbst betroffen ist? Daneben wird sehr deutlich, was Malaria für eine schwere Krankheit ist. Ericas große Geheimnisse – ich finde nicht, dass das Buch damit gut beschrieben ist. Für mich hat Max Erica viel mehr verschwiegen, als sie ihm. Natürlich ist der Hintergrund von Erica für die Geschichte wichtig und dieser wird durch die Tagebucheinträge auch sehr gut und eindringlich geschildert. Aber er dient meiner Meinung nur dazu, die Zusammenhänge und das Handeln der verschiedenen Personen richtig zu verstehen. Die große Frage die am Ende bleibt: „Was wäre wenn so ein Szenario in der Wirklichkeit passieren würde? Dieses Buch stimmt mich schon nachdenklich und macht mir Mücken an sich auch nicht sympathischer. Der Schreib- bzw. Erzählstil ist flüssig und gut zu hören. Der Sprecher, Jürgen Holdorf, hat eine sehr angenehme Stimme. Auch Elena Wilms liest angenehm und richtig sympathisch. Frau Wilms liest Erikas Tagebucheinträge bzw. die Teile, in denen Erika aus ihrer Sicht erzählt. Der Rest wird von Herrn Holdorf gelesen. Das lockert die Lesung insgesamt richtig auf. Ein kleiner Minuspunkt ist, dass ich ab und zu den Überblick verlor, weil doch sehr viele Personen und Schauplätze im Buch vorkommen (Das ist einfach ein kleiner Nachteil an einem Hörbuch, da das „Zurückblättern“ mühsam ist). Auch fand ich das Buch ab und an ein bisschen zu langatmig. Fazit: Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter und überaus spannender Krimi.

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  • Die Suche

    Die Suche
    Lindenblomster

    Lindenblomster

    27. May 2015 um 11:46

    Es sind 2 mp3-CD`s mit einer Laufzeit von 801 Minuten. Das Cover ist leider das Schreckliche vom Buch. Aber mit 2 CDś ist es praktischer, man muss nicht so oft wechseln. Es lesen Jürgen Holdorf und Elena Wilms, beide gelernte Schauspieler. Jürgen Holdorf liest den Text und dabei die unterschiedlichen Personen auch mit verschiedenen Nuancen. Elena Wilms liest die Tagebucheintragungen von Erica. Bei einer Hörversion ist es für mich schwerer als bei einem Buch ,den vielen Namen zu folgen. Beim Buch blättere ich noch mal zurück, bei der CD findet man die Stelle schwieriger. Mehrere Handlungsstränge machen es nicht leichter. Das Thema finde ich sehr spannend. Die Machenschaften der Pharmaindustrie, die Zustände in Afrika und die Geldgier sind ein großes Potential für einen Roman. Ich denke aber, Nick Louth hat hier zu viel gewollt. Das Tagebuch nimmt einen großen Raum ein, um erst am Ende wichtig zu werden. Max Superman erscheint auch zu toll um wahr zu sein. Ich werde aber einem neuen Buch von Ick Louth eine Chanse geben.

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