Nick McDonell

 3.4 Sterne bei 276 Bewertungen
Autor von Zwölf, Der dritte Bruder und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nick McDonell

Nick McDonell, 1984 in New York geboren, aufgewachsen an der Upper East Side von Manhattan, lebte in seiner Kindheit abwechselnd bei der Mutter, die selbst Schriftstellerin ist und bei seinem Vater, dem Journalisten. Zur Zeit besucht er die Universität in Harvard. Nick McDonell war 17, als er sein Erstlingswerk veröffentlicht hat. Bisher wurde es in 11 Sprachen übersetzt und soll auch bald verfilmt werden.

Alle Bücher von Nick McDonell

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Nick McDonellZwölf
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Zwölf
Zwölf
 (201)
Erschienen am 20.02.2003
Nick McDonellDer dritte Bruder
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Der dritte Bruder
Der dritte Bruder
 (23)
Erschienen am 24.08.2006
Nick McDonellEin hoher Preis
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Ein hoher Preis
Ein hoher Preis
 (6)
Erschienen am 05.11.2011
Nick McDonellDas Ende aller Kampfhandlungen
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Das Ende aller Kampfhandlungen
Das Ende aller Kampfhandlungen
 (1)
Erschienen am 04.01.2011
Nick McDonellZwölf
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Zwölf
Zwölf
 (2)
Nick McDonellEin hoher Preis (5 CDs)
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Ein hoher Preis (5 CDs)
Ein hoher Preis (5 CDs)
 (0)
Erschienen am 28.08.2010
Nick McDonellThird Brother
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Third Brother
Third Brother
 (1)
Erschienen am 10.04.2006
Nick McDonellThe Third Brother
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The Third Brother
The Third Brother
 (1)
Erschienen am 09.09.2005

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Neue Rezensionen zu Nick McDonell

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Lolachen18s avatar

Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

Zwölf - Nick McDonell
Lolachen18vor 4 Monaten

Inhalt
Der Roman "Zwölf" von Nick McDonell handelt von White Mike, der Drogendealer ist. Seit einem halben Jahr hat er nichts mehr zu tun, da er seinen Schulabschluss hat und ein Jahr Auszeit vor seinem Collegebeginn haben möchte. In der Zeit vertickt er Drogen - hauptsächlich an High-School-Schüler. Die meisten seiner Kunden sind Kinder reicher Eltern, die sich ihre freie Zeit mit Drogen und Partys vertreiben. White Mike ist selbst clean - er raucht, kifft und trinkt nicht. Dadurch bekommt er viele Sachen über die reichen Familien mit, die sonst in der Öffentlichkeit nicht preis gegeben werden. Zudem bekommt er auch einige Gewaltattentate mit, die in keinen Nachrichten oder Zeitungen erwähnt werden.
Weihnachten ist gerade vorbei und Silvester soll eine besonders große Villenparty mit vielen Drogen stattfinden. Aber bis zu dieser Party hat White Mike noch einige Dinge zu erledigen.

Meinung
Gewöhnungsbedürftig ist die Ausdrucksweise des Autors, da er viele Kraftausdrücke verwendet und sehr jugendlich schreibt. Nick McDonell war zu dem Zeitpunkt des Schreibens selbst erst 17 Jahre alt. Nach einigen gelesenen Seiten habe ich mich an den Schreibstil gewöhnt.
Ich habe den Film gesehen und wollte unbedingt das Buch lesen. Ich muss aber sagen, dass ich ausnahmsweise mal den Film dem Buch bevorzuge, da ich das Buch teilweise verwirrend finde und der Schreibstil mich anfänglich gestört hat.
Die Story finde ich sehr gut und denke auch, dass sie das Leben der High-Society-Kids ganz gut darstellt.
Die Kapitel in dem Buch sind sehr kurz, teilweise nur eine halbe Seite. Perspektivenwechsel ist zudem auch enthalten, was manchmal zu Verwirrung führt.
Insgesamt ein ganz gutes Buch, welches jedoch nur gelsesen werden sollte, wenn man mit einer etwas vulgäreren Sprache im Buch zurechtkommt.

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j125s avatar

Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

Inhaltlich ein Flop
j125vor 9 Monaten

Inhalt:
White Mike ist 17 Jahre alt und dealt in New York City mit Drogen. Er selbst raucht und trinkt nicht, aber verkauft sein Gras an reiche Schüler der New Yorker High Society. An Silvester steigt eine große Party, bei der sich natürlich alles um Sex und den besten Trip dreht. Doch die Situation läuft aus dem Ruder.


Meine Meinung:
Ich habe das Buch bereits vor vielen Jahren mal gelesen, konnte mich aber nicht mehr so richtig daran erinnern. Ich dachte dies wäre der Auftakt einer Reihe, da auch in McDonells zweitem Buch der Hauptcharakter Mike heißt und habe daher „Zwölf“ erneut gelesen. Die beiden Mikes scheinen nicht identisch zu sein, daher hätte ich mir den Reread sparen können. Zum Glück war es recht schnell vorbei.

Die Erzählperspektive war für mich erstmal gewöhnungsbedürftig. Es wird aus der Gegenwart erzählt, mit meist eher kurzen Sätzen. Die Kapitel sind häufig nur ein bis zwei Seiten lang, manchmal beinhalten sie nur einen Satz. Das wirkt anfangs seltsam, hat bei mir aber für ein extrem schnelles Lesetempo gesorgt.


Die Kapitel hängen zwar schon zusammen, aber es wirkt dennoch eher wie einzelne Episoden, da immer wieder andere Charaktere beleuchtet werden. Zum Beispiel kauft eine Person bei White Mike Drogen. Wir begleiten diese Person, welche danach einer anderen Person begegnet. Die Perspektive wechselt zu dieser Person, die wiederrum an eine andere Person denkt, um die sich das folgende Kapitel dreht. So werden sicher 20 bis 30 Personen mehr oder weniger beleuchtet.


Von der Erzählweise ist es gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht und daher für mich bis zu diesem Punkt drei Big Ben wert. Aber dann kommt der Inhalt. Es dreht sich hauptsächlich um Drogen und Sex. Dazu kommen Gewaltphantasien, Hoffnungslosigkeit und reiche Kids die mit sich und ihrer Freizeit nichts anzufangen wissen. Mich hat nichts davon interessiert und ich fand die Protagonisten einfach nur schrecklich. Das Ende hat dem ganzen dann leider die Krone aufgesetzt. Ich weiß nicht, warum man auf den letzten Seiten nochmal so krasse Gewalt auspacken muss und wie man das auch noch so nüchtern präsentieren kann.


Fazit:
Ich persönlich kann nicht nachvollziehen, warum sich das Buch so gut verkauft hat. Die Erzählweise ist zwar gelungen, aber inhaltlich empfand ich es als furchtbar.

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BluevanMeers avatar

Rezension zu "Twelve" von Nick McDonell

Twelve
BluevanMeervor einem Jahr

Twelve ist eine neue Modedroge, die verwöhnte Kids der Upper East Side gerade für sich entdecken. Der Dealer White Mike hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Stoff unter die Leute zu bringen und tingelt zu von Party zu Party.

Der Roman beginnt relativ unspektakulär und erstreckt sich über gerade einmal fünf Tage am Ende des Jahres in New York. WhiteMike dealt, Hunter hängt bei den Basketballspielern ab, ein reiches Mädchen entdeckt die Superdroge für sich und kann nicht mehr ohne. Dann wird Hunter für einen Mord verhaftet, den er nicht begangen hat und irgendwo hockt ein Waffennarr in seinem stillen Kämmerlein und posiert mit einem ganzen Arsenal von Feuerwaffen vor dem Spiegel...

Die Figuren sind nicht gerade komplex gestaltet und auch das Setting wird durch die passenden Stichworte beschrieben, die direkt einen Eindruck von der Atmosphäre geben. Reiche Kinder, Langeweile, Drogenkonsum... WhiteMike ist da noch eine Ausnahme, er denkt zumindest über seine Situation nach, erinnert sich an seine Schulzeit, fragt sich, wie er überhaupt als Dealer enden konnte. Es kommt zu einem gewalttätigen Zwischenfall und danach schlittern alle unweigerlich in eine Katastrophe.

Das Ende ist versöhnlich. WhiteMike schreibt aus Paris. Hier ist das Wetter toll, die Frauen nice und alle sind viel entspannter. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg und es ist McDonell hoch anzurechnen, dass er in Sequenzen, die manchmal noch nicht einmal eine halbe Seite lang sind, eine unglaubliche Spannung aufbaut - auch wenn die Erzählung sehr dialoglastig ist und die Charaktere eher vom Reißbrett stammen. Das hat mich aber nicht gestört, denn die Zuspitzung der unterschiedlichen Handlungsverläufe (und auch das wäre vielleicht schon zu viel gesagt) auf einer Party  und die gewalttätige Eskalation der Situation sind einfach fantastisch beschrieben und bauen ein hohes Tempo auf. Was langsam und unspektakulär anfängt, entwickelt sich am Ende zu einer wahren Tragödie.

Insgesamt ein sehr kurzweiliges und spannendes Vergnügen, für Leser_innen, die gerne Bret Easton Ellis lesen.

 

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Zusätzliche Informationen

Nick McDonell wurde am 18. Februar 1984 in New York (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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