Nick McDonell Twelve

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Inhaltsangabe zu „Twelve“ von Nick McDonell

'Twelve', der Name für eine neue harte Droge, ist der bestürzende Roman über eine Gruppe Jugendlicher in New York: eine privilegierte "lost generation", die sich alles leisten zu können glaubt und deren Leben in einer Katastrophe endet.

Ungekürzte und unbearbeitete Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

Beginnt unspektakulär, endet bombastisch. Kurzweiliges Vergnügen für Leute, die gerne Bret Easton Ellis lesen.

— BluevanMeer

Quite interesting and considerable novel which is nice to read.

— LenniJessiAnni

Die Entwicklung der Handlung ist zwar leicht vorhersehbar, aber warum nicht doch lesen?

— Einsamkeit

sehr gutes spannendes buch, welches auch als sozialstudie der verwöhnten kinder der upper east side gelten kann! kann ich nur empfehlen!

— Nele

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  • Twelve

    Twelve

    BluevanMeer

    17. June 2017 um 18:46

    Twelve ist eine neue Modedroge, die verwöhnte Kids der Upper East Side gerade für sich entdecken. Der Dealer White Mike hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Stoff unter die Leute zu bringen und tingelt zu von Party zu Party. Der Roman beginnt relativ unspektakulär und erstreckt sich über gerade einmal fünf Tage am Ende des Jahres in New York. WhiteMike dealt, Hunter hängt bei den Basketballspielern ab, ein reiches Mädchen entdeckt die Superdroge für sich und kann nicht mehr ohne. Dann wird Hunter für einen Mord verhaftet, den er nicht begangen hat und irgendwo hockt ein Waffennarr in seinem stillen Kämmerlein und posiert mit einem ganzen Arsenal von Feuerwaffen vor dem Spiegel... Die Figuren sind nicht gerade komplex gestaltet und auch das Setting wird durch die passenden Stichworte beschrieben, die direkt einen Eindruck von der Atmosphäre geben. Reiche Kinder, Langeweile, Drogenkonsum... WhiteMike ist da noch eine Ausnahme, er denkt zumindest über seine Situation nach, erinnert sich an seine Schulzeit, fragt sich, wie er überhaupt als Dealer enden konnte. Es kommt zu einem gewalttätigen Zwischenfall und danach schlittern alle unweigerlich in eine Katastrophe. Das Ende ist versöhnlich. WhiteMike schreibt aus Paris. Hier ist das Wetter toll, die Frauen nice und alle sind viel entspannter. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg und es ist McDonell hoch anzurechnen, dass er in Sequenzen, die manchmal noch nicht einmal eine halbe Seite lang sind, eine unglaubliche Spannung aufbaut - auch wenn die Erzählung sehr dialoglastig ist und die Charaktere eher vom Reißbrett stammen. Das hat mich aber nicht gestört, denn die Zuspitzung der unterschiedlichen Handlungsverläufe (und auch das wäre vielleicht schon zu viel gesagt) auf einer Party  und die gewalttätige Eskalation der Situation sind einfach fantastisch beschrieben und bauen ein hohes Tempo auf. Was langsam und unspektakulär anfängt, entwickelt sich am Ende zu einer wahren Tragödie. Insgesamt ein sehr kurzweiliges und spannendes Vergnügen, für Leser_innen, die gerne Bret Easton Ellis lesen.  

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  • Gelangweilte Jugendliche

    Twelve

    zombiesatemyhead

    29. January 2014 um 12:06

    New Yorker Upper East Side: Eine neue Droge namens ‚Twelve‘ taucht auf und ist sehr beliebt unter den reichen Kids. White Mike ist ein Dealer und versorgt die reichen und verwöhnten Kids mit dem weißen Zauberpulver. Was ist zu dem Buch zu sagen? Damals hat Twelve eine regelrechte Schockwelle durch die USA gejagt, als es das erste Mal erschienen ist. Wie kann ein damals 17-jähriger so ein Buch schreiben? Wie kommt man auf sowas? Nun ja. McDonnells Vater war Herausgeber der New York Times und jetzt der Sports Illustrated, demnach verkehrte McDonnell schon von Kindesbeinen an in hohen literarischen Kreisen; einflussreiche Autoren sind Freunde der Familie. Von daher war es nicht verwunderlich, dass aller Augen auf McDonnell gerichtet waren. Jetzt aber zum Buch. Ganz so verstehe ich den Hehl nicht, der um das Buch gemacht wurde. Der POV wechselt mit jedem Kapitel, jedoch sind die meisten Kapitel (alle meist nicht länger als 4 Seiten. Hier gehe ich aber von der englischsprachigen Reclam-Version aus, die ich gelesen habe) aus White Mikes Sicht. Wie so häufig bedient sich McDonnell des wunderbaren Klischees von Kids der Upper East Side. Reich, gelangweilt und schön. Kennt man schon aus Gossip Girl. Nur ohne Drogen. Wer keine Probleme hat, macht sich eben welche. In den Kreisen der reichen Kids kennt jeder jeden, oder eben über jemand anderen. Während des Lesens habe ich jedes Mal ungläubig den Kopf geschüttelt, weil ich teilweise nicht fassen konnte, wie sich die Charaktere hier benehmen. Seelenlos und kaltherzig, aber dennoch niemals unglaubwürdig, und genau das macht die Authentizität des Buchs aus. Es gibt Kids, die wirklich so drauf sind. Ich musste auch fast, wie schon erwähnt, die ganze Zeit an Gossip Girl denken, da die Missverständnisse zwischen den Personen so parallel sind und sich die Charaktere so rücksichtslos verhalten, dass gewisse Parallelen erkennbar sind. Ich habe das Buch gern gelesen, doch passieren tut nicht wirklich was. Na ja, was heißt es passiert nichts. Eigentlich sind die ersten 200-nochwas Seiten dazu da, um einen ungefähren Handlungsbogen darzstellen und den Leser auf das vorzubereiten, was am Ende passiert. Und der Leser ist einfach nicht auf das vorbereitet, was am Ende passiert. Kein Mensch, ich eingeschlossen, hätte mit so einem apokalyptischen Ende gerechnet. Und das hat es in sich. Meine Augen wurden immer größer und meine Oh mein Gott!-Ausrufe hatten immer kleinere Abstände. So viel Brutalität, um nicht zu spoilern zu müssen, hätte ich nicht erwartet. Ein zuerst mäßig spannendes Buch, dass sich leicht lesen lässt und man so schnell zum späktakulären und verstörenden Ende kommt, was es wieder voll wettmacht.

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  • Rezension zu "Twelve" von Nick McDonell

    Twelve

    Nele

    03. October 2010 um 10:03

    "Twelve" ist der Erstlingsroman von Nick McDonell bei dem der Autor erst 17 Jahre alt war. Er erzählt die Geschichte White Mike, der Dealer ist. Er beliefert vor allem die junge High Society der Upper East Side, Manhattan. Die New Yorker Jugend ist zurück von ihren Boarding Schools und wollen ein paar coole Tage im verschneiten Manhattan zwischen Weihnachten und Neujahr verbringen. Dabei gehören Drogen, Parties, Waffen und Sex auf jeden Fall dazu. ... Eine krasse Sozialstudie der verwöhnten New Yorker Jugend. Eigentlich alle sind Party- und drogensüchtig, der eine dealt mit Drogem, der andere ist verrückt nach Waffen. Das dies alles in Chaos endet ist eigentlich klar. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es besteht aus 98 kurzen Kapiteln die einen guten Abriss über die Charaktere bietet. Gutes, interessantes Buch!

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