Zwölf

von Nick McDonell 
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Zwölf
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Positiv (98):
Perles avatar

Solche Bücher mag ich ganz besonders - hat mich etwas an "Die Outsiders" erinnert.

Kritisch (36):
JenniferKriegers avatar

[1/5] Langweilig. Immer dieselben Handlungsbausteine. Flut an Erzählern nicht auseinander zu halten. Abgehackte Kapitel. Ein echter Flop.

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Inhaltsangabe zu "Zwölf"

White Mike ist clean. Er raucht nicht, er trinkt nicht, er kifft nicht. Aber er ist ein erfolgreicher Drogendealer. White Mike war gut in der Schule, auch wenn die Schulzeit seit sechs Monaten vorbei ist. Und obwohl sich manche Leute fragen, was er eigentlich die ganze Zeit treibt, kümmert es keinen, dass sich White Mike ein Jahr Auszeit nimmt, bevor er dann aufs College geht. Vielleicht aber auch nicht. White Mikes Kunden sind Highschool-Schüler, die in den Schulferien gegen die Langeweile kämpfen und dabei viel Geld ausgeben. Während ihre erfolgreichen Eltern im Urlaub oder auf Geschäftsreisen sind, feiern sie in deren New Yorker Villen und Luxusapartments Sex- und Drogenpartys. Es ist kurz nach Weihnachten, und Silvester soll die größte Party aller Zeiten stattfinden. Der Roman Zwölf, den Nick McDonell im Alter von siebzehn Jahren schrieb, wird weltweit als literarische Sensation gefeiert und stand monatelang auf den amerikanischen Bestsellerlisten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462032284
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:20.02.2003
Das aktuelle Hörbuch ist bei Universal Music erschienen.

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    Lolachen18s avatar
    Lolachen18vor 3 Monaten
    Zwölf - Nick McDonell

    Inhalt
    Der Roman "Zwölf" von Nick McDonell handelt von White Mike, der Drogendealer ist. Seit einem halben Jahr hat er nichts mehr zu tun, da er seinen Schulabschluss hat und ein Jahr Auszeit vor seinem Collegebeginn haben möchte. In der Zeit vertickt er Drogen - hauptsächlich an High-School-Schüler. Die meisten seiner Kunden sind Kinder reicher Eltern, die sich ihre freie Zeit mit Drogen und Partys vertreiben. White Mike ist selbst clean - er raucht, kifft und trinkt nicht. Dadurch bekommt er viele Sachen über die reichen Familien mit, die sonst in der Öffentlichkeit nicht preis gegeben werden. Zudem bekommt er auch einige Gewaltattentate mit, die in keinen Nachrichten oder Zeitungen erwähnt werden.
    Weihnachten ist gerade vorbei und Silvester soll eine besonders große Villenparty mit vielen Drogen stattfinden. Aber bis zu dieser Party hat White Mike noch einige Dinge zu erledigen.

    Meinung
    Gewöhnungsbedürftig ist die Ausdrucksweise des Autors, da er viele Kraftausdrücke verwendet und sehr jugendlich schreibt. Nick McDonell war zu dem Zeitpunkt des Schreibens selbst erst 17 Jahre alt. Nach einigen gelesenen Seiten habe ich mich an den Schreibstil gewöhnt.
    Ich habe den Film gesehen und wollte unbedingt das Buch lesen. Ich muss aber sagen, dass ich ausnahmsweise mal den Film dem Buch bevorzuge, da ich das Buch teilweise verwirrend finde und der Schreibstil mich anfänglich gestört hat.
    Die Story finde ich sehr gut und denke auch, dass sie das Leben der High-Society-Kids ganz gut darstellt.
    Die Kapitel in dem Buch sind sehr kurz, teilweise nur eine halbe Seite. Perspektivenwechsel ist zudem auch enthalten, was manchmal zu Verwirrung führt.
    Insgesamt ein ganz gutes Buch, welches jedoch nur gelsesen werden sollte, wenn man mit einer etwas vulgäreren Sprache im Buch zurechtkommt.

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    j125s avatar
    j125vor 8 Monaten
    Inhaltlich ein Flop

    Inhalt:
    White Mike ist 17 Jahre alt und dealt in New York City mit Drogen. Er selbst raucht und trinkt nicht, aber verkauft sein Gras an reiche Schüler der New Yorker High Society. An Silvester steigt eine große Party, bei der sich natürlich alles um Sex und den besten Trip dreht. Doch die Situation läuft aus dem Ruder.


    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch bereits vor vielen Jahren mal gelesen, konnte mich aber nicht mehr so richtig daran erinnern. Ich dachte dies wäre der Auftakt einer Reihe, da auch in McDonells zweitem Buch der Hauptcharakter Mike heißt und habe daher „Zwölf“ erneut gelesen. Die beiden Mikes scheinen nicht identisch zu sein, daher hätte ich mir den Reread sparen können. Zum Glück war es recht schnell vorbei.

    Die Erzählperspektive war für mich erstmal gewöhnungsbedürftig. Es wird aus der Gegenwart erzählt, mit meist eher kurzen Sätzen. Die Kapitel sind häufig nur ein bis zwei Seiten lang, manchmal beinhalten sie nur einen Satz. Das wirkt anfangs seltsam, hat bei mir aber für ein extrem schnelles Lesetempo gesorgt.


    Die Kapitel hängen zwar schon zusammen, aber es wirkt dennoch eher wie einzelne Episoden, da immer wieder andere Charaktere beleuchtet werden. Zum Beispiel kauft eine Person bei White Mike Drogen. Wir begleiten diese Person, welche danach einer anderen Person begegnet. Die Perspektive wechselt zu dieser Person, die wiederrum an eine andere Person denkt, um die sich das folgende Kapitel dreht. So werden sicher 20 bis 30 Personen mehr oder weniger beleuchtet.


    Von der Erzählweise ist es gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht und daher für mich bis zu diesem Punkt drei Big Ben wert. Aber dann kommt der Inhalt. Es dreht sich hauptsächlich um Drogen und Sex. Dazu kommen Gewaltphantasien, Hoffnungslosigkeit und reiche Kids die mit sich und ihrer Freizeit nichts anzufangen wissen. Mich hat nichts davon interessiert und ich fand die Protagonisten einfach nur schrecklich. Das Ende hat dem ganzen dann leider die Krone aufgesetzt. Ich weiß nicht, warum man auf den letzten Seiten nochmal so krasse Gewalt auspacken muss und wie man das auch noch so nüchtern präsentieren kann.


    Fazit:
    Ich persönlich kann nicht nachvollziehen, warum sich das Buch so gut verkauft hat. Die Erzählweise ist zwar gelungen, aber inhaltlich empfand ich es als furchtbar.

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    JenniferKriegers avatar
    JenniferKriegervor einem Jahr
    Kurzmeinung: [1/5] Langweilig. Immer dieselben Handlungsbausteine. Flut an Erzählern nicht auseinander zu halten. Abgehackte Kapitel. Ein echter Flop.
    [Rezension] Zwölf – Nick McDonell

    Klappentext:
    White Mike ist clean. Er raucht nicht, er trinkt nicht, er kifft nicht. Aber er ist ein erfolgreicher Drogendealer. White Mike war gut in der Schule, doch die Schulzeit ist seit sechs Monaten vorbei. Und obwohl sich manche Leute fragen, was er eigentlich die ganze Zeit treibt, kümmert es keinen, dass sich White Mike ein Jahr Auszeit nimmt, bevor er dann aufs College geht. Vielleicht aber auch nicht. White Mikes Kunden sind reiche weiße Highschool-Schüler, die in den Schulferien gegen die Langeweile kämpfen und dabei viel Geld ausgeben. Während ihre erfolgreichen Eltern im Urlaub oder auf Geschäftsreise sind, feiern sie in deren New Yorker Villen Sex- und Drogenpartys. Es ist kurz nach Weihnachten, und Silvester soll die größte Party aller Zeiten stattfinden ...

    Einordnung:
    Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

    Rezension:
    An dieses Buch bin ich vollkommen ohne jegliche Erwartung herangegangen. Trotzdem hat das Buch es geschafft, irgendwie noch schlechter zu sein. Denn auf den ersten 225 (von 230) Seiten passiert: nichts. Die einzelnen Kapitel, die manchmal nur eine und selten mehr als vier Seiten lang sind, sind kaum zusammenhängende Aneinanderreihung derselben Dinge. Es geht um das Beschaffen von Drogen, das Konsumieren von Drogen, Schlägereien und andere Gewalttaten, Partys, Alkohol und Sex – wobei die Charaktere nicht einmal wirklich Sex haben, sondern sich einfach nur in aller Vulgarität darüber auslassen, dass sie jedes Mädchen gerne ins Bett bekommen würden. Mehr Handlung hat das Buch nicht, bevor es dann mit einem kurz zusammengefassten, vollkommen aus dem Zusammenhang gerissenen Knaller endet. Das war wirklich unglaublich langweilig zu lesen. Möglicherweise soll die Tatsache, dass die Charaktere beinahe alle minderjährig sind, den Leser schockieren, aber das ist völlig an mir vorbei gegangen.

    Neben der fehlenden Handlung waren auch die ständigen Perspektivenwechsel ein großes Problem für mich. Bis zum Schluss konnte ich die Figuren schlichtweg nicht auseinander halten. Sie sind alle Kinder reicher Eltern, nehmen Drogen, feiern Partys, betrinken sich und denken, egal ob männlich oder weiblich, ständig über den Sex nach, den sie dann doch nicht haben. Weder im Charakter noch in den Handlungen haben sich die Charaktere irgendwie unterschieden. Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich nicht einmal weiß, aus wie vielen Perspektiven das Buch eigentlich geschildert wird. Geschätzt hätte ich zwischen zehn und zwanzig. Jede neue Perspektive war aber bloß eine Wiederholung der Beschreibungen irgendeines vorherigen Erzählers – mit einem neuen Namen. Noch verwirrender wurde es dadurch, dass die Charaktere sich zum Teil kennen, zum Teil aber auch nicht, manchmal haben sie schon voneinander gehört oder sie kennen sich um mehrere Ecken. Oder auch nicht.

    Die einzige Figur, die aus der gleichförmigen Masse heraussticht, ist White Mike. Allerdings sind die Kapitel, die aus seiner Perspektive geschildert werden, kein Stück interessanter. Er trifft einfach nur nacheinander die unzähligen Charaktere und verkauft ihnen Drogen. Dabei wird auch keinerlei Begründung geliefert, warum er das macht. Er ist intelligent genug, um aufs College zu gehen, hat das Geld nicht nötig, die falschen Freunde hat er auch nicht und unter Druck gesetzt wird er ebenfalls nicht. Er dealt halt einfach. Das hebt ihn zwar von den anderen Charakteren ab, da er auf der anderen Seite des Tisches sitzt, aber schlussendlich ist er genauso platt konstruiert wie alle andere Figuren.

    Fazit:
    Mit diesem Buch konnte ich überhaupt nichts anfangen. Es wird erzählt von einer extrem großen Anzahl an Figuren, die ich aber überhaupt nicht auseinander halten kann, weil sie alle gleich denken und handeln. Daher weiß ich nicht einmal, wie viele Erzähler es tatsächlich sind. Die kurzen, aneinander gereihten Kapitel wiederholen trotz vieler Erzähler immer dieselben Elemente: Drogen, Alkohol, Sex, Partys und Gewalt. Nur die letzten fünf Seiten haben tatsächlich Handlung, die allerdings völlig aus dem Zusammenhang gerissen ist. Da für mich an „Zwölf“ absolut gar nichts gestimmt hat, vergebe ich nur eine Schreibfeder.

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    Perles avatar
    Perlevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Solche Bücher mag ich ganz besonders - hat mich etwas an "Die Outsiders" erinnert.
    Nick McDonell - Zwölf

    Klappentext:
    Der sensationelle Romanerfolg des siebzehnjährigen Autors Nick McDobell. - "Literarischer Amoklauf: McDonells Talentprobe ist zweifellos glanzvoll gelungen." (Focus)

    White Mike ist Drogendealer und seine Kunden sind High-School-Schüler, die in den Weihnachtsferien gegen die Langeweile kämpfen, während ihre reichen Eltern im Urlaub oder auf Geschäftsreisen sind. Die größte Party aller Zeiten soll an Silvester stattfinden, und bis dahin hat White Mike noch einiges zu tun.

    "Dieser Debütroman erzählt eine Geschichte, die so schnell ist wie Speed und so erbarmungslos wie Acid." (The New Yo´rk Times)

    Eigene Meinung:
    Dieses Buch entdeckte ich vor einiger Zerit in Aachen im Cafe M bei einem Bookcrossing-Treffen und nahm es kurzentschlossen mit, da mir das Cover ziemloich gut gefiel und der Titel musste was besonderes sein, das merkte ich sofort.

    Ein paar Seiten brauchte ich bis ich mit der Geschichte warrm wurde, aber dann war ich voll drin in der Geschichte und war total gefesselt. Ich kam nicht mehr los davon und hätte es am liebsten am ersten Tag schon ausgelesen. Doch teilte es trotzdem in ca. drei Tagen ein, es war ja einiges was passierte, es kam so allerhand drin vor.

    Es hat mich etwas an "Die Outsiders" erinnert, welches ich noch vor einigen Monaten, sowie Mitte der 80er in der Schule. Ich werde es auchg an eine Schule weiterleiten in unserer Stadt, denn diese suchen Bücher ab 10 Jahren für Jugendliche, und das Thema könnte sie garantiert interessieren, dieses mal im Unterricht aufzugreifen und drüber zu diskutieren. Oder vielleicht mal einen Film über Drogen anzuschauen. Das passt auch gerade noch in die heutige Zeit hinein, wo Gewalt und Drogen und Alkoholmissbrauch an Schulen und überall in Deutschland und der Welt herrscht.

    Ein toller Roman und ich habe eine Hochachtung vor diesem Autor so ein Romman über diese schwierige Thema mit 17 zu schreiben. Das ist ihm hiermit wirklich gut gelungen. Ich bereue es nicht, es gelesen zu haben. Und kann es jedem Jugendlichen bzw. Schüler oder auch weiblichen Schülerin, sowie auch den Eltern bzw. EWrwachsenen dieses Buch sich in aller Ruhe reinzuziehen und drüber nachzudenken und mit ihren Kindern zu diskutueren, was alles im Umgang mit Drogen passieren kann. Dazu kann dieses Buch sehr gut helfen und zu einem gesunden und zufioedenen Leben beitragen.

    Vergebe hierfür gut und gerne liebgemeinte 5 Sterne!


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    angeltearzs avatar
    angeltearzvor 3 Jahren
    Zwölf


    Dieses Buch wird viel gelobt. Es wurde sogar verfilmt, wenn ich es richtig gesehen habe. Allerdings kenne ich den Film nicht.
    Ich habe das Buch geschenkt bekommen und dachte mir, dass es wohl ganz nett für Zwischendurch ist. 

    Der Autor war 17 Jahre alt, als er das Buch geschrieben hat. Merkt man auch in seiner Schreibweise. Das passt sehr gut, da es sich ja auch um Jugendliche handelt. Man bekommt direkt ein Feeling für die Geschichte. Man merkt, dass der Autor vieles davon selbst erlebt hat. Man merkt, dass er mit Leib und Seele dabei war.

    Es geht um reiche Jugendliche in New York und um einen weißen (Warum das so ausgedrückt wird, weiß ich nicht. Finde ich komisch!) Dealer - White Mike wird er genannt.

    Am Anfang des Buches wird der Schmetterlingseffekt (die Chaostherorie) erwähnt. Ich bin ein großer Fan des Schmetterlingseffekts. Wenn der Schmetterling hier mit den Flügeln schlägt, kann es woanders einen Tornado auslösen. Ich habe den Eindruck, dass das Buch auf dieser Theorie aufbaut. Hätte White Mike nicht gedealt, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

    Die Story entwickelt sich so rasend schnell und vorallem das Ende ging Schlag auf Schlag. Es mag vielleicht im wahren Leben so gewesen sein, allerdings war es mir alles zu schnell. Deswegen gibt es von mir auch nur 3 Sterne. Das Buch ist toll, versteht mich nicht falsch. Aber loben tue ich es nicht. Es ist wirklich ein tolles Buch für Zwischendurch.

    Das Cover finde ich 08/15. Ist irgendwie nichts besonders.

    Ein tolles Buch für Zwischendurch.

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    TerenceHorns avatar
    TerenceHornvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein weißer Dealer, die Party des Jahres und verwöhnte New Yorker Kids.
    New York für Fortgeschrittene

    Ein weißer Dealer, die Party des Jahres und verwöhnte New Yorker Kids. Ein lesenswerter Debütroman von einem, der sich in der New Yorker Szene auskennt.

    Kommentare: 2
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    dominonavor 4 Jahren
    der Einfluss von Drogen

    Ein Roman, der Drogen thematisiert ist heute nichts ungewöhnliches mehr, allerdings unter bestimmten Umständen schon, nämlich dann, wenn ihn ein 17 jähriger Junge schreibt. Das Ganze beruht in Teilen auf wahren Begebenheiten und zeigt, dass die Pubertät gemischt mit zu viel Geld der Eltern und einem New York voller Armut aber auch Waffen eine Art Sprengstoff ergibt.
    Der Wechsel der Perspektiven erfolgt mir etwas zu oft. Der Lesefluss, der hätte entstehen können ( es vermutlich aber auch nicht sollte) bleibt somit leider aus, was aber die Geschichte an sich nicht schlechter macht als sie ist. Leider ist das grande finale zu vorhersehbar, wenn man die Zeichen deuten kann. Dennoch ist der Roman leicht zu bewältigen und bleibt trotz seiner Kürze länger im Gedächtnis.

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    Arunvor 5 Jahren
    Jugend - USA

    Beendet „Zwölf“ ein Roman über Jugendkultur in den USA-New York geschrieben von Nick McDonell im Alter von 17 Jahren. Bin jetzt nicht unbedingt die Zielgruppe des Autors doch ein schmales Büchlein von knapp 230 Seiten welche sehr oft nicht mal komplett beschrieben sind ist allemal drin.
    Es werden Jugendliche vorgestellt, welche in der letzten Woche des Jahres, einige mehr oder weniger aberwitzige Situationen erleben. Recht flott geschrieben auch mit einer Portion Crime&Sex.
    Meiner Meinung nach literarisches Fastfood für zwischendurch.

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    CocuriRubys avatar
    CocuriRubyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

    Kurzinhalt

    In dem Buch geht es um White Mike, der vor kurzem mit der Schule fertig ist, sich aber ein Jahr Pause gönnt, bevor er aufs College gehen will.
    White Mike war ein guter Schüler, doch nach dem Tod seiner Mutter verlor seine Ziele aus den Augen und lebt nun einfach so gut, wie er kann.
    Er Trinkt nicht, raucht nicht, nimmt keine Drogen. Mike ist einer der besten Drogendealer der Stadt.
    Seine Kunden sind High-School-Schüler der Upper-Class von New York, die in den Schulferien gegen die Langeweile Kämpfen und immer auf der Suche sind, nach den neusten Kick.
    Die größte Party aller Zeiten soll zu Silvester stattfinden, das bedeutet Hochsaison für White Mike.

    Fazit

    Das Buch von Nick McDonell 2002 im Alter von 17 Jahren geschrieben und ist teils autobiographisch.
    Das Spürt man deutlich, wenn das Buch liest, dass ein Insider verfasst hat, einer der sich sowohl in der Drogenszene, als auch in der Upper-Class auskennt.
    Zwölf ist übrigens der Name einer kokainhaltigen Droge, die in dem Buch ein Mädchen namens Jessica in den Abgrund reißt.
    Das Buch ist sehr schnelllebig. Der Protagonist ist zwar White Mike, aber fast jedes Kapitel springt man zu einem neuen Charakter, der irgendwas mit dem Leben von Mike zu tun hat.
    Das lässt ein leider keine Zeit, sich in die Charaktere hinein zu versetzen. Es ist als ob man mit jedem Wimpernschlag eine neue kurze Szene aus der sich eines anderen sieht.
    Genau das macht das Buch letztendlich auch aus.
    Es ist trotzdem gewöhnungsbedürftig und manchmal sogar anstrengend.
    Was mich am meisten gestört hat, ist das wir hier einen allwissenden Erzähler haben. Das klingt für mich dann immer so, als würden die Figuren von sich selbst in der dritten Person reden.

    Zwölf ist eins dieser Bücher, die wichtig sind; die uns etwas fürs Leben mitgeben.
    Trotzdem finde ich, dass es ein schweres Buch ist.
    Es war irgendwie kein Buch für mich.

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    Medienjournals avatar
    Medienjournalvor 6 Jahren
    Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

    Ein unglaublich dichtes Buch, welches durchaus zu gefallen weiß und mit einigen markigen Sprüchen und Gedanken zum Leben aufwarten kann, aber der große Wurf ist es (vielleicht aufgrund der geringen Seitenzahl?) nicht geworden.

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2011/06/zwoelf-buch/

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