Nick McDonell Zwölf

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Inhaltsangabe zu „Zwölf“ von Nick McDonell

White Mike ist clean. Er raucht nicht, er trinkt nicht, er kifft nicht. Aber er ist ein erfolgreicher Drogendealer. White Mike war gut in der Schule, auch wenn die Schulzeit seit sechs Monaten vorbei ist. Und obwohl sich manche Leute fragen, was er eigentlich die ganze Zeit treibt, kümmert es keinen, dass sich White Mike ein Jahr Auszeit nimmt, bevor er dann aufs College geht. Vielleicht aber auch nicht. White Mikes Kunden sind Highschool-Schüler, die in den Schulferien gegen die Langeweile kämpfen und dabei viel Geld ausgeben. Während ihre erfolgreichen Eltern im Urlaub oder auf Geschäftsreisen sind, feiern sie in deren New Yorker Villen und Luxusapartments Sex- und Drogenpartys. Es ist kurz nach Weihnachten, und Silvester soll die größte Party aller Zeiten stattfinden. Der Roman Zwölf, den Nick McDonell im Alter von siebzehn Jahren schrieb, wird weltweit als literarische Sensation gefeiert und stand monatelang auf den amerikanischen Bestsellerlisten.

[1/5] Langweilig. Immer dieselben Handlungsbausteine. Flut an Erzählern nicht auseinander zu halten. Abgehackte Kapitel. Ein echter Flop.

— JenniferKrieger

Solche Bücher mag ich ganz besonders - hat mich etwas an "Die Outsiders" erinnert.

— Perle

Harald Schmidt hatte mit seiner Empfehlung recht. Ein spannender Einblick in Jugendprobleme bevor 8mile in die Kinos kam.

— Huebscher

Ein weißer Dealer, die Party des Jahres und verwöhnte New Yorker Kids.

— TerenceHorn

Eine aufwühlende & fesselnde Story! Sollte man mal gelesen haben

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich musste es für die Schule lesen. Es gab aber durchaus unangenehmere Schullektüren.

— pizzur2000

Harald Schmidt empfiehlt das Buch.

— Holden

Ich fand das Buch so gut, dass ich nach Jahren noch die Story hinkriege - ich habe es selber als Jugendliche gelesen und war beeindruckt. Ich werde es mir nochmals kaufen und lesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • [Rezension] Zwölf – Nick McDonell

    Zwölf

    JenniferKrieger

    25. April 2017 um 15:17

    Klappentext:White Mike ist clean. Er raucht nicht, er trinkt nicht, er kifft nicht. Aber er ist ein erfolgreicher Drogendealer. White Mike war gut in der Schule, doch die Schulzeit ist seit sechs Monaten vorbei. Und obwohl sich manche Leute fragen, was er eigentlich die ganze Zeit treibt, kümmert es keinen, dass sich White Mike ein Jahr Auszeit nimmt, bevor er dann aufs College geht. Vielleicht aber auch nicht. White Mikes Kunden sind reiche weiße Highschool-Schüler, die in den Schulferien gegen die Langeweile kämpfen und dabei viel Geld ausgeben. Während ihre erfolgreichen Eltern im Urlaub oder auf Geschäftsreise sind, feiern sie in deren New Yorker Villen Sex- und Drogenpartys. Es ist kurz nach Weihnachten, und Silvester soll die größte Party aller Zeiten stattfinden ...Einordnung:Das Buch ist kein Teil einer Reihe.Rezension:An dieses Buch bin ich vollkommen ohne jegliche Erwartung herangegangen. Trotzdem hat das Buch es geschafft, irgendwie noch schlechter zu sein. Denn auf den ersten 225 (von 230) Seiten passiert: nichts. Die einzelnen Kapitel, die manchmal nur eine und selten mehr als vier Seiten lang sind, sind kaum zusammenhängende Aneinanderreihung derselben Dinge. Es geht um das Beschaffen von Drogen, das Konsumieren von Drogen, Schlägereien und andere Gewalttaten, Partys, Alkohol und Sex – wobei die Charaktere nicht einmal wirklich Sex haben, sondern sich einfach nur in aller Vulgarität darüber auslassen, dass sie jedes Mädchen gerne ins Bett bekommen würden. Mehr Handlung hat das Buch nicht, bevor es dann mit einem kurz zusammengefassten, vollkommen aus dem Zusammenhang gerissenen Knaller endet. Das war wirklich unglaublich langweilig zu lesen. Möglicherweise soll die Tatsache, dass die Charaktere beinahe alle minderjährig sind, den Leser schockieren, aber das ist völlig an mir vorbei gegangen.Neben der fehlenden Handlung waren auch die ständigen Perspektivenwechsel ein großes Problem für mich. Bis zum Schluss konnte ich die Figuren schlichtweg nicht auseinander halten. Sie sind alle Kinder reicher Eltern, nehmen Drogen, feiern Partys, betrinken sich und denken, egal ob männlich oder weiblich, ständig über den Sex nach, den sie dann doch nicht haben. Weder im Charakter noch in den Handlungen haben sich die Charaktere irgendwie unterschieden. Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich nicht einmal weiß, aus wie vielen Perspektiven das Buch eigentlich geschildert wird. Geschätzt hätte ich zwischen zehn und zwanzig. Jede neue Perspektive war aber bloß eine Wiederholung der Beschreibungen irgendeines vorherigen Erzählers – mit einem neuen Namen. Noch verwirrender wurde es dadurch, dass die Charaktere sich zum Teil kennen, zum Teil aber auch nicht, manchmal haben sie schon voneinander gehört oder sie kennen sich um mehrere Ecken. Oder auch nicht.Die einzige Figur, die aus der gleichförmigen Masse heraussticht, ist White Mike. Allerdings sind die Kapitel, die aus seiner Perspektive geschildert werden, kein Stück interessanter. Er trifft einfach nur nacheinander die unzähligen Charaktere und verkauft ihnen Drogen. Dabei wird auch keinerlei Begründung geliefert, warum er das macht. Er ist intelligent genug, um aufs College zu gehen, hat das Geld nicht nötig, die falschen Freunde hat er auch nicht und unter Druck gesetzt wird er ebenfalls nicht. Er dealt halt einfach. Das hebt ihn zwar von den anderen Charakteren ab, da er auf der anderen Seite des Tisches sitzt, aber schlussendlich ist er genauso platt konstruiert wie alle andere Figuren.Fazit:Mit diesem Buch konnte ich überhaupt nichts anfangen. Es wird erzählt von einer extrem großen Anzahl an Figuren, die ich aber überhaupt nicht auseinander halten kann, weil sie alle gleich denken und handeln. Daher weiß ich nicht einmal, wie viele Erzähler es tatsächlich sind. Die kurzen, aneinander gereihten Kapitel wiederholen trotz vieler Erzähler immer dieselben Elemente: Drogen, Alkohol, Sex, Partys und Gewalt. Nur die letzten fünf Seiten haben tatsächlich Handlung, die allerdings völlig aus dem Zusammenhang gerissen ist. Da für mich an „Zwölf“ absolut gar nichts gestimmt hat, vergebe ich nur eine Schreibfeder.

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  • Nick McDonell - Zwölf

    Zwölf

    Perle

    13. December 2016 um 01:00

    Klappentext:Der sensationelle Romanerfolg des siebzehnjährigen Autors Nick McDobell. - "Literarischer Amoklauf: McDonells Talentprobe ist zweifellos glanzvoll gelungen." (Focus)White Mike ist Drogendealer und seine Kunden sind High-School-Schüler, die in den Weihnachtsferien gegen die Langeweile kämpfen, während ihre reichen Eltern im Urlaub oder auf Geschäftsreisen sind. Die größte Party aller Zeiten soll an Silvester stattfinden, und bis dahin hat White Mike noch einiges zu tun."Dieser Debütroman erzählt eine Geschichte, die so schnell ist wie Speed und so erbarmungslos wie Acid." (The New Yo´rk Times)Eigene Meinung:Dieses Buch entdeckte ich vor einiger Zerit in Aachen im Cafe M bei einem Bookcrossing-Treffen und nahm es kurzentschlossen mit, da mir das Cover ziemloich gut gefiel und der Titel musste was besonderes sein, das merkte ich sofort.Ein paar Seiten brauchte ich bis ich mit der Geschichte warrm wurde, aber dann war ich voll drin in der Geschichte und war total gefesselt. Ich kam nicht mehr los davon und hätte es am liebsten am ersten Tag schon ausgelesen. Doch teilte es trotzdem in ca. drei Tagen ein, es war ja einiges was passierte, es kam so allerhand drin vor. Es hat mich etwas an "Die Outsiders" erinnert, welches ich noch vor einigen Monaten, sowie Mitte der 80er in der Schule. Ich werde es auchg an eine Schule weiterleiten in unserer Stadt, denn diese suchen Bücher ab 10 Jahren für Jugendliche, und das Thema könnte sie garantiert interessieren, dieses mal im Unterricht aufzugreifen und drüber zu diskutieren. Oder vielleicht mal einen Film über Drogen anzuschauen. Das passt auch gerade noch in die heutige Zeit hinein, wo Gewalt und Drogen und Alkoholmissbrauch an Schulen und überall in Deutschland und der Welt herrscht.Ein toller Roman und ich habe eine Hochachtung vor diesem Autor so ein Romman über diese schwierige Thema mit 17 zu schreiben. Das ist ihm hiermit wirklich gut gelungen. Ich bereue es nicht, es gelesen zu haben. Und kann es jedem Jugendlichen bzw. Schüler oder auch weiblichen Schülerin, sowie auch den Eltern bzw. EWrwachsenen dieses Buch sich in aller Ruhe reinzuziehen und drüber nachzudenken und mit ihren Kindern zu diskutueren, was alles im Umgang mit Drogen passieren kann. Dazu kann dieses Buch sehr gut helfen und zu einem gesunden und zufioedenen Leben beitragen. Vergebe hierfür gut und gerne liebgemeinte 5 Sterne!

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  • New York für Fortgeschrittene

    Zwölf

    TerenceHorn

    Ein weißer Dealer, die Party des Jahres und verwöhnte New Yorker Kids. Ein lesenswerter Debütroman von einem, der sich in der New Yorker Szene auskennt.

    • 3
  • Zwölf

    Zwölf

    angeltearz

    23. January 2016 um 09:41

    Dieses Buch wird viel gelobt. Es wurde sogar verfilmt, wenn ich es richtig gesehen habe. Allerdings kenne ich den Film nicht. Ich habe das Buch geschenkt bekommen und dachte mir, dass es wohl ganz nett für Zwischendurch ist.  Der Autor war 17 Jahre alt, als er das Buch geschrieben hat. Merkt man auch in seiner Schreibweise. Das passt sehr gut, da es sich ja auch um Jugendliche handelt. Man bekommt direkt ein Feeling für die Geschichte. Man merkt, dass der Autor vieles davon selbst erlebt hat. Man merkt, dass er mit Leib und Seele dabei war. Es geht um reiche Jugendliche in New York und um einen weißen (Warum das so ausgedrückt wird, weiß ich nicht. Finde ich komisch!) Dealer - White Mike wird er genannt. Am Anfang des Buches wird der Schmetterlingseffekt (die Chaostherorie) erwähnt. Ich bin ein großer Fan des Schmetterlingseffekts. Wenn der Schmetterling hier mit den Flügeln schlägt, kann es woanders einen Tornado auslösen. Ich habe den Eindruck, dass das Buch auf dieser Theorie aufbaut. Hätte White Mike nicht gedealt, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen. Die Story entwickelt sich so rasend schnell und vorallem das Ende ging Schlag auf Schlag. Es mag vielleicht im wahren Leben so gewesen sein, allerdings war es mir alles zu schnell. Deswegen gibt es von mir auch nur 3 Sterne. Das Buch ist toll, versteht mich nicht falsch. Aber loben tue ich es nicht. Es ist wirklich ein tolles Buch für Zwischendurch. Das Cover finde ich 08/15. Ist irgendwie nichts besonders. Ein tolles Buch für Zwischendurch.

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  • der Einfluss von Drogen

    Zwölf

    dominona

    21. October 2014 um 23:05

    Ein Roman, der Drogen thematisiert ist heute nichts ungewöhnliches mehr, allerdings unter bestimmten Umständen schon, nämlich dann, wenn ihn ein 17 jähriger Junge schreibt. Das Ganze beruht in Teilen auf wahren Begebenheiten und zeigt, dass die Pubertät gemischt mit zu viel Geld der Eltern und einem New York voller Armut aber auch Waffen eine Art Sprengstoff ergibt. Der Wechsel der Perspektiven erfolgt mir etwas zu oft. Der Lesefluss, der hätte entstehen können ( es vermutlich aber auch nicht sollte) bleibt somit leider aus, was aber die Geschichte an sich nicht schlechter macht als sie ist. Leider ist das grande finale zu vorhersehbar, wenn man die Zeichen deuten kann. Dennoch ist der Roman leicht zu bewältigen und bleibt trotz seiner Kürze länger im Gedächtnis.

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  • Jugend - USA

    Zwölf

    Arun

    26. February 2014 um 09:32

    Beendet „Zwölf“ ein Roman über Jugendkultur in den USA-New York geschrieben von Nick McDonell im Alter von 17 Jahren. Bin jetzt nicht unbedingt die Zielgruppe des Autors doch ein schmales Büchlein von knapp 230 Seiten welche sehr oft nicht mal komplett beschrieben sind ist allemal drin. Es werden Jugendliche vorgestellt, welche in der letzten Woche des Jahres, einige mehr oder weniger aberwitzige Situationen erleben. Recht flott geschrieben auch mit einer Portion Crime&Sex. Meiner Meinung nach literarisches Fastfood für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

    Zwölf

    CocuriRuby

    13. February 2013 um 12:23

    Kurzinhalt In dem Buch geht es um White Mike, der vor kurzem mit der Schule fertig ist, sich aber ein Jahr Pause gönnt, bevor er aufs College gehen will. White Mike war ein guter Schüler, doch nach dem Tod seiner Mutter verlor seine Ziele aus den Augen und lebt nun einfach so gut, wie er kann. Er Trinkt nicht, raucht nicht, nimmt keine Drogen. Mike ist einer der besten Drogendealer der Stadt. Seine Kunden sind High-School-Schüler der Upper-Class von New York, die in den Schulferien gegen die Langeweile Kämpfen und immer auf der Suche sind, nach den neusten Kick. Die größte Party aller Zeiten soll zu Silvester stattfinden, das bedeutet Hochsaison für White Mike. Fazit Das Buch von Nick McDonell 2002 im Alter von 17 Jahren geschrieben und ist teils autobiographisch. Das Spürt man deutlich, wenn das Buch liest, dass ein Insider verfasst hat, einer der sich sowohl in der Drogenszene, als auch in der Upper-Class auskennt. Zwölf ist übrigens der Name einer kokainhaltigen Droge, die in dem Buch ein Mädchen namens Jessica in den Abgrund reißt. Das Buch ist sehr schnelllebig. Der Protagonist ist zwar White Mike, aber fast jedes Kapitel springt man zu einem neuen Charakter, der irgendwas mit dem Leben von Mike zu tun hat. Das lässt ein leider keine Zeit, sich in die Charaktere hinein zu versetzen. Es ist als ob man mit jedem Wimpernschlag eine neue kurze Szene aus der sich eines anderen sieht. Genau das macht das Buch letztendlich auch aus. Es ist trotzdem gewöhnungsbedürftig und manchmal sogar anstrengend. Was mich am meisten gestört hat, ist das wir hier einen allwissenden Erzähler haben. Das klingt für mich dann immer so, als würden die Figuren von sich selbst in der dritten Person reden. Zwölf ist eins dieser Bücher, die wichtig sind; die uns etwas fürs Leben mitgeben. Trotzdem finde ich, dass es ein schweres Buch ist. Es war irgendwie kein Buch für mich.

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  • Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

    Zwölf

    Medienjournal

    26. May 2012 um 20:44

    Ein unglaublich dichtes Buch, welches durchaus zu gefallen weiß und mit einigen markigen Sprüchen und Gedanken zum Leben aufwarten kann, aber der große Wurf ist es (vielleicht aufgrund der geringen Seitenzahl?) nicht geworden.

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2011/06/zwoelf-buch/

  • Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

    Zwölf

    Marcus_Krug

    Oh, da liegt doch tatsächlich das Buch "Zwölf" in der Mängelexemplarekiste. Das Buch Nick McDonells wurde doch kürzlich erst verfilmt. Also griff ich zu. Der Geld- und Zeitaufwand für dieses Buch hielt sich in Grenzen. Wie auch alles andere. Die Geschichte wurde schon zig-mal wesentlich besser erzählt. Die Art zu erzählen ist minimalistisch. Kurze Sätze, kaum Ausdrucksmittel finden im Text Verwendung. Aber so ist das eben mit Büchern von gehypten High-Society-Kids, deren Eltern Verleger kennen, die wiederum andere Schriftsteller kennen, die dann Lobeshymnen auf Bücher singen, die von Kindern stammen, deren Eltern Freunde vom Verleger sind. Solche Phänomene gibt es allerorten. Bei uns heißen sie z. B. Helene Hegemann. Aber über Geschmäcker läßt sich ja streiten; den einen Stern gibt es nur, weil es sein muss. Wer eine gute Geschichte sucht, findet sie woanders. Alle Charaktere sind Stereotypen und der Schluss kommt so vorhersehbar aber abrupt daher, dass man meinte, der Autor hätte selbst keine Lust mehr am Schreiben gehabt und wollte einfach nur fertig werden. Absolut nicht zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

    Zwölf

    sunday

    01. March 2011 um 17:12

    Zwölf von Nick McDonell. Dieses Buch erzählt von einem Drogendealer, genannt White Mike. Das Buch spielt so wie viele andere im Herzen von New York. White Mike dealt mit Drogen und er ist in dieser Branche recht gefragt, doch er selbst nimmt keine Drogen, noch raucht er einen Joint oder dergleichen. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Perspektive von mehreren Personen erzählt. Da gibt es einmal White Mike, Hunter, seinen Freund, Nana, ein Junge aus dem Rec, Sara, das heißeste Mädchen der Schule, Jessica, ihre Freundin, Chris, geht auf dieselbe Schule und veranstaltet dauernd Partys, Claude, Chris Bruder, Molly, eine alte Bekannte von White Mike, Tobias, ein Freund von Claude und noch einige andere. Wie man sehen kann sind es ziemlich viele Charaktere, die die Geschichte erzählen, was manchmal zu Verwirrung führt. Im Eigentlichen geht es um die schlechte Seite von New York. Wilde Partys, dealende und drogenabhängige Jugendliche und ganz besonders darum was für ein zerstörtes Leben diese Jungen und Mädchen führen und wie sich das auf ihre Persönlichkeit und ihre psychische und pysische Verfassung auswirkt. Auch der Tod selbst spielt nicht eine kleine Rolle. White Mikes Leben besteht daraus durch die Straßen von New York zu schlendern und Drogen zu verticken. Das der anderen Charakter ist nicht viel abwechslungsreicher. Sie gehen zur Schule, schlendern durch den Big Apple, feiern wilde Partys und kaufen Drogen bei White Mike. Schließlich endet das Buch in einem tragischen, brutalem, wortwörtlichem Massacker. Meinung: Naja, also besonders gut gefallen hat mir das Buch nicht, denn der Titel heißt ja eigentlich zwölf, aber um diese Droge, die zwölf genannt wird geht es eigentlich kaum. Das wäre ja an sich nicht so schlimm, doch in diesem Buch gibt es so viele Nebensachen, dass zwölf total untergeht. Eine richtige Geschichte exestiert auch nicht und das Ende ist wirklich so extrem gestört, dass einem wirklich vorkommt der Schriftsteller hat sie nicht mehr alle. Ich hab den Film zwar nicht gesehen, doch ich denke, dass er besser als das Buch ist und auch mehr Geschichte und Spannung zu bieten hat. Und auch mehr Tragik, denn im Film hat White Mike eine Freundin, die er unbedingt aus seiner Drogengeschichte raushalten will. Die exestiert zwar im Buch auch, doch die Sache ist so minimal, dass man es nicht mal Freundschaft nennen kann.

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  • Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

    Zwölf

    Woodwoman

    20. February 2011 um 15:15

    Neben "Die Räuber" von Schiller meine zweitliebste Schullektüre.
    Aufregend und rasant!

    Normalerweise lese ich solcherleich Geschichten gar nicht, weil sie mich einfach nicht interessieren, aber Nick McDonell hat es mit seinem Schreibstil geschafft, dass ich bis zum Schluss am Ball geblieben bin =)

  • Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

    Zwölf

    erdbeerliebe.

    26. January 2011 um 22:15

    Kurz und knapp. So könnte man das Buch beschreiben. Die Story ist schnell abgehandelt: White Mike läuft durch die Gegend und dealt an so manchen Drogen. (achtung, Spoiler! irgendwie..:) Irgendwann kommt er auf eine Party auf der einer alle abknallt. Fertig. Nungut, ganz so schlimm ist das Buch auch nicht aber richtige Spannung kam auch nie auf. Die Beschreibungen White Mikes sind schön, fast schon etwas poetisch. Die restliche Story handelt weitere Charaktere ab von der lediglich eine den Titel des Buches "Zwölf" aufgreift. Irgendwie war ich enttäuscht.

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  • Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

    Zwölf

    Holden

    30. November 2010 um 15:49

    Die Geschichte erinnert mich an Bret Easton Ellis und so einiges anderes, was man schon so gelesen hat, dennoch fesselt einen die Geschichte sofort und man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Am besten gefiel mir der Satz "Alle reden nur über Popkultur, keiner macht wirklich was." Wahr, so wahr.

  • Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

    Zwölf

    gurke

    17. October 2010 um 16:59

    High-School-Schüler aus reichem Elternhaus und zu viel Geld, zu viele Partys, zu viel Langeweile und dank White Mike ein leichter Weg an Drogen zu kommen. Denn White Mike hat sich ein Jahr Auszeit genommen, bevor er ans College geht und vertreibt sich die Zeit um mit Drogen zu dealen. In dieser Geschichte erfährt man aus mehreren Perspektiven, dass es den Jugendlichen nur um Sex, Drogen, Gewalt, Partys geht um sich irgendwie zu amüsieren. Es geht darum, sich nur irgendwie die Lange Weile zu vertreiben und Spaß zu haben. Doch dann steht die größte Sylvesterparty überhaupt an und alles nimmt eine überraschende und gefährliche Wendung… Das Buch hat gerade mal 230 Seiten und die meisten Kapitel sind sehr kurz. Dennoch kam es mir vor, als wäre es das längste und langatmigste Buch der Welt gewesen. Um dem Alltag irgendwie zu entkommen, planen und erleben die Jugendlichen zwar ständig verückte und verbotene Dinge, und doch ist diese Geschichte genauso langweilig wie das Leben der Teenager! Leider kein Buchtipp von mir und völlig überbewertet von der Masse, auch wenn hinter der Geschichte eine Moral steckt.

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  • Rezension zu "Zwölf" von Nick McDonell

    Zwölf

    furchtzwergal

    White Mike ist ein schlauer, nachdenklicher Einzelgänger und dealt mit Gras. Seine Abnehmer sind Jugendliche reicher Eltern, Mike selbst rührt das Gras nicht an. Alle fiebern der großen Silvesterparty entgegen, alle wollen sich ordentlich was reinziehen, am besten das neue "Zwölf". Doch die Party verläuft anders als geplant.. Das Buch ist in 5 Teile eingeteilt, jeder Teil entspricht einem Tag, beginnend mit 27. Dezember, der letzte Teil ist dann der Tag der großen Silvesterparty. Jeder Tag unterteilt sich wieder in Kapitel in denen aus der sichtweise verschiedener Personen erzählt wird. Gut gemacht, wie ich finde, da man wirklich folgen kann und nicht überlegen muss "wer ist das jetzt wieder??". White Mike wirkt sehr in sich gekehrt, mit aufgestauter Wut und auch Gleichgültigkeit. Dennoch wird er dem Leser sympathisch - mir zumindest. Das Ende gefiel mir gar nicht. War "ganz nett", muss man aber nicht gelesen haben.

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