Twelve

von Nick Mcdonell 
3,5 Sterne bei41 Bewertungen
Twelve
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (21):
BluevanMeers avatar

Beginnt unspektakulär, endet bombastisch. Kurzweiliges Vergnügen für Leute, die gerne Bret Easton Ellis lesen.

Kritisch (7):
Rousellas avatar

Engl. Schullektüre, die ich nie freiwillig gelesen hätte. Thema und Geschichte haben mich nicht gefesselt und sind ins Extreme gezogen. :-(

Alle 41 Bewertungen lesen

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:978B000Q1PX19
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:ATLANTIC MONTHLY @ PRESS

Rezensionen und Bewertungen

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    BluevanMeers avatar
    BluevanMeervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Beginnt unspektakulär, endet bombastisch. Kurzweiliges Vergnügen für Leute, die gerne Bret Easton Ellis lesen.
    Twelve

    Twelve ist eine neue Modedroge, die verwöhnte Kids der Upper East Side gerade für sich entdecken. Der Dealer White Mike hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Stoff unter die Leute zu bringen und tingelt zu von Party zu Party.

    Der Roman beginnt relativ unspektakulär und erstreckt sich über gerade einmal fünf Tage am Ende des Jahres in New York. WhiteMike dealt, Hunter hängt bei den Basketballspielern ab, ein reiches Mädchen entdeckt die Superdroge für sich und kann nicht mehr ohne. Dann wird Hunter für einen Mord verhaftet, den er nicht begangen hat und irgendwo hockt ein Waffennarr in seinem stillen Kämmerlein und posiert mit einem ganzen Arsenal von Feuerwaffen vor dem Spiegel...

    Die Figuren sind nicht gerade komplex gestaltet und auch das Setting wird durch die passenden Stichworte beschrieben, die direkt einen Eindruck von der Atmosphäre geben. Reiche Kinder, Langeweile, Drogenkonsum... WhiteMike ist da noch eine Ausnahme, er denkt zumindest über seine Situation nach, erinnert sich an seine Schulzeit, fragt sich, wie er überhaupt als Dealer enden konnte. Es kommt zu einem gewalttätigen Zwischenfall und danach schlittern alle unweigerlich in eine Katastrophe.

    Das Ende ist versöhnlich. WhiteMike schreibt aus Paris. Hier ist das Wetter toll, die Frauen nice und alle sind viel entspannter. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg und es ist McDonell hoch anzurechnen, dass er in Sequenzen, die manchmal noch nicht einmal eine halbe Seite lang sind, eine unglaubliche Spannung aufbaut - auch wenn die Erzählung sehr dialoglastig ist und die Charaktere eher vom Reißbrett stammen. Das hat mich aber nicht gestört, denn die Zuspitzung der unterschiedlichen Handlungsverläufe (und auch das wäre vielleicht schon zu viel gesagt) auf einer Party  und die gewalttätige Eskalation der Situation sind einfach fantastisch beschrieben und bauen ein hohes Tempo auf. Was langsam und unspektakulär anfängt, entwickelt sich am Ende zu einer wahren Tragödie.

    Insgesamt ein sehr kurzweiliges und spannendes Vergnügen, für Leser_innen, die gerne Bret Easton Ellis lesen.

     

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    ichundelaines avatar
    ichundelainevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gut geschriebener Jugendroman, hab ihn in einer Sitzung weggelesen
    Solides Jugendbuch

    Einigen Rezensionen konnte ich entnehmen, dass mit diesem Buch mittlerweile Schüler im Englischunterricht gequält werden. Zum Glück konnte ich dieses Buch OHNe Anleitung eines wohlmeinenden Pädagogen lesen, der jeden zweiten Satz auseinanderpflücken muss, weshalb es mir auch wirklich gut gefallen hat.

    So reisserisch wie der Klappentext kommt die ganze Story zunächst nicht daher. Im Mittelpunkt stehen ein der Drogendealer White Mike und jede Menge gelangweilter High-School, early college Kids, die zu viel Geld und zu wenig richtige Probleme haben. Durch den Dealer Lionel kommt nicht nur die Droge Twelve sondern auch die Gewalt in die Häuser der reichen Kinder. Wer allerdings KIDS oder "Jim Carrol - in den Straßen von New York" gesehen hat, den schockt das hier eher nicht.

    Das Buch ist rasant geschrieben, springt zwischen den Zeiten und es gibt viele Personen, deren Namen man sich merken muss, weshalb es nie langweilig wird. Manche Gewaltszenen sind zu plakativ, zu sehr auf erzwungenes Schocken gemacht, was bei jugendlichen Lesern eventuell funktionieren könnte, mich jetzt aber nicht vom Hocker reisst. Nichts desto trotz ist das Ganze ein solides, aktuelles Jugendbuch, handwerklich gut geschrieben und kontruiert, weshalb das Ganze von mir dann durchaus eine Leseempfehlung bekommt.





    Kommentare: 2
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    2und5ist7s avatar
    2und5ist7vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Im Englischunterrich "gezwungen" es zu lesen, habe ich mich ein kleines bisschen verliebt. Ein wunderbares Buch!
    Wunderbar trotz Schullektüre

    Einfach toll!
    Mehr kann ich nicht großartig sagen. Eine Schullektüre die sowieso auf meiner Wunschliste stand. Es ist schon ein Jahr her dass ich Twelve gelesen habe und trotzdem kann ich immer noch nur Lob aussprechen.
    Die Geschichte ist spannend, man will wissen was in den einzelnen Charakteren vorgeht - und man muss die beiden weißen Rich Kids (Mark und Timmy?) einfach lieben.

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    zombiesatemyheads avatar
    zombiesatemyheadvor 5 Jahren
    Gelangweilte Jugendliche

    New Yorker Upper East Side: Eine neue Droge namens ‚Twelve‘ taucht auf und ist sehr beliebt unter den reichen Kids. White Mike ist ein Dealer und versorgt die reichen und verwöhnten Kids mit dem weißen Zauberpulver.

    Was ist zu dem Buch zu sagen? Damals hat Twelve eine regelrechte Schockwelle durch die USA gejagt, als es das erste Mal erschienen ist. Wie kann ein damals 17-jähriger so ein Buch schreiben? Wie kommt man auf sowas? Nun ja. McDonnells Vater war Herausgeber der New York Times und jetzt der Sports Illustrated, demnach verkehrte McDonnell schon von Kindesbeinen an in hohen literarischen Kreisen; einflussreiche Autoren sind Freunde der Familie. Von daher war es nicht verwunderlich, dass aller Augen auf McDonnell gerichtet waren.

    Jetzt aber zum Buch. Ganz so verstehe ich den Hehl nicht, der um das Buch gemacht wurde. Der POV wechselt mit jedem Kapitel, jedoch sind die meisten Kapitel (alle meist nicht länger als 4 Seiten. Hier gehe ich aber von der englischsprachigen Reclam-Version aus, die ich gelesen habe) aus White Mikes Sicht. Wie so häufig bedient sich McDonnell des wunderbaren Klischees von Kids der Upper East Side. Reich, gelangweilt und schön. Kennt man schon aus Gossip Girl. Nur ohne Drogen. Wer keine Probleme hat, macht sich eben welche. In den Kreisen der reichen Kids kennt jeder jeden, oder eben über jemand anderen.

    Während des Lesens habe ich jedes Mal ungläubig den Kopf geschüttelt, weil ich teilweise nicht fassen konnte, wie sich die Charaktere hier benehmen. Seelenlos und kaltherzig, aber dennoch niemals unglaubwürdig, und genau das macht die Authentizität des Buchs aus. Es gibt Kids, die wirklich so drauf sind.

    Ich musste auch fast, wie schon erwähnt, die ganze Zeit an Gossip Girl denken, da die Missverständnisse zwischen den Personen so parallel sind und sich die Charaktere so rücksichtslos verhalten, dass gewisse Parallelen erkennbar sind.

    Ich habe das Buch gern gelesen, doch passieren tut nicht wirklich was. Na ja, was heißt es passiert nichts. Eigentlich sind die ersten 200-nochwas Seiten dazu da, um einen ungefähren Handlungsbogen darzstellen und den Leser auf das vorzubereiten, was am Ende passiert. Und der Leser ist einfach nicht auf das vorbereitet, was am Ende passiert. Kein Mensch, ich eingeschlossen, hätte mit so einem apokalyptischen Ende gerechnet. Und das hat es in sich. Meine Augen wurden immer größer und meine Oh mein Gott!-Ausrufe hatten immer kleinere Abstände. So viel Brutalität, um nicht zu spoilern zu müssen, hätte ich nicht erwartet.

    Ein zuerst mäßig spannendes Buch, dass sich leicht lesen lässt und man so schnell zum späktakulären und verstörenden Ende kommt, was es wieder voll wettmacht.

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    michella propellas avatar
    michella propellavor 7 Jahren
    Rezension zu "Twelve" von Nick McDonell

    somehow i am not convinced about the quality of the book. it was somehow too descriptive - too shallow. if that was inteded, it might indeed be a small scale model of the world teenagers experience at that time in that place. and...?

    Kommentare: 3
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    Neles avatar
    Nelevor 8 Jahren
    Kurzmeinung: sehr gutes spannendes buch, welches auch als sozialstudie der verwöhnten kinder der upper east side gelten kann! kann ich nur empfehlen!
    Rezension zu "Twelve" von Nick McDonell

    "Twelve" ist der Erstlingsroman von Nick McDonell bei dem der Autor erst 17 Jahre alt war. Er erzählt die Geschichte White Mike, der Dealer ist. Er beliefert vor allem die junge High Society der Upper East Side, Manhattan. Die New Yorker Jugend ist zurück von ihren Boarding Schools und wollen ein paar coole Tage im verschneiten Manhattan zwischen Weihnachten und Neujahr verbringen. Dabei gehören Drogen, Parties, Waffen und Sex auf jeden Fall dazu.
    ...
    Eine krasse Sozialstudie der verwöhnten New Yorker Jugend. Eigentlich alle sind Party- und drogensüchtig, der eine dealt mit Drogem, der andere ist verrückt nach Waffen. Das dies alles in Chaos endet ist eigentlich klar. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es besteht aus 98 kurzen Kapiteln die einen guten Abriss über die Charaktere bietet. Gutes, interessantes Buch!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Twelve" von Nick McDonell

    Ach herrje, das war irgendwie echt krank! Typisches Psycho-Schulbuch, über das man viel diskutieren kann. Die doch sehr zahlreichen Protagonisten fand ich auf die Dauer reichlich verwirrend, sodass ich auch keine Ahnung hab, wer dieser Charlie ist, der erschossen wurde. White Mikes Bruder?! Sowieso ist alles doch echt krass überzogen. Keiner ist normal, alle sind sie schizo, aber hey, immerhin werden sie am Schluss alle abgeknallt! Immerhin etwas...White Mike allerdings war nicht völlig unsympatisch. Eigentlich sogar der einzig Nette. Die ganze Auflösung finde ich dann aber auch fragwürdig: er geht nach Paris??? Das ist doch echt sehr aus der Luft gegriffen. Und dann bricht er noch mit seinen Prinzipien und kifft: dämlich!

    Generell ist das Buch ziemlich unauthentisch. Und das kann ich sogar sagen, ohne jemals in NY gelebt zu haben...die Charaktere sind unauthentisch! Doof!

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    Carsons avatar
    Carsonvor 10 Jahren
    Rezension zu "Twelve" von Nick McDonell

    Ganz im Stile Bret Easton Ellis' zeigt McDonell eine Jugend, die ohne Perspektive, getrieben von Drogen und Gewalt durchs Leben taumelt.
    Ein erstaunliches Debut des jungen Autors!

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    beates avatar
    beatevor 12 Jahren
    Rezension zu "Twelve" von Nick McDonell

    Ist jetzt schon ne Weile her, aber ich fand das Buch atemberaubend. Es schildert Jugendliche in USA und wie sie versuchen etwas zu erleben. Es endet aber alles in Zerstörung und Unglück, so wie er das Buch aufgebaut hat, endet es zwangsläufig dort, es ist also eine echte Tragödie. Erscheint mir hochaktuell, auch und gerade wegen der aktuellen Berichte über Komasaufen, Anstieg der Jugendkriminalität etc. Es gibt mit als älterem Zeitgenossen einen Einblick, wie es bei den Jugendlichen aussieht.

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    L
    linavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Zu beginn verwirrend, am Ende fügt sich alles zusammen. Also am besten in kurzer Zeit lesen.
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