Nick Rinnert Menira

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Inhaltsangabe zu „Menira“ von Nick Rinnert

Netter Fantasy Krimi mit geschickt eingebauten übernatürlichen Details.

— Kipfal87

Eine gelungene Synthese von solidem Polizeikrimi und nicht alltäglicher Interpretation ikonischer Fantasy.

— BettinaLege

Dieser humorvolle Fantasy-Verschwörungs-Krimi macht einfach Spaß.

— Frank1
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  • Eine gelungene Synthese!

    Menira

    BettinaLege

    22. January 2018 um 22:38

    Man hat es bei diesem 266 Seiten starken Buch mit einem Polizeikrimi in einer gewissermaßen 'modernen' Fantasywelt zu tun, vermutlich hat der Autor sich des Begriffes 'Fantasy Pop' zur Genre-Einordnung bedient, weil 'Urban Fantasy' bereits seit vielen Jahren anders belegt ist.Tatsächlich steht die solide und sehr gut umgesetzte Krimi-Geschichte im Vordergrund, und diese beginnt fast typisch damit, daß die erste weibliche Absolventin der Akademie, die frisch gebackene PaladinIN Menira von Trayn, von ihrem - durch den sich zunehmend manifestierenden Wandel liebgewonnener Traditionen überforderten - Vorgesetzten ein Kommando verlangt. Ja, sie bekommt ihr Kommando, und ja, natürlich sind es weitere Außenseiter, die es als Spezialisten irgendwie durch die Akademie bis in die Paladinsabteilung von Glitterkant geschafft haben. Und ihr erster Fall ist - ein Selbstmord.Durch den Prolog weiß der Leser natürlich schon, daß hier tatsächlich ein Mord vorliegt und die Kunst des Autoren zeigt sich darin, wie Menira und ihre dreiköpfige Truppe (nebst dem Forensiker der Paladinsabteilung) sich in vorbildlicher Polizeiarbeit durch den Fall arbeiten, selbst da, wo es für den einen oder anderen der Truppe persönlich wird. Durch dieses persönliche Engagement, aber auch durch die Tatsache, daß der zusammengewürfelte Haufen Außenseiter sich zunehmend aufeinander einläßt, erfährt man neben den Erkenntnissen, die die Protagonisten während ihrer Recherchen zum Fall gewinnen, auch einiges über ihre persönlichen Geschichten und das Funktionieren dieser halb entzauberten Fantasywelt. Eine besondere Erwähnung verdient meines Erachtens die Tatsache, daß man bei dieser Geschichte auch als versierter Krimi-Leser und -Seher tatsächlich erst recht spät dahinter kommt, wer genau hinter dem Mord steckt. Und seine Gründe durchschaut man tatsächlich erst, wenn der Täter selbst sie seinen Verfolgern offenbart. Bewundernswerter Weise funktioniert das bei dieser Geschichte ohne künstliche Ablenkungen und ohne ein auffälliges Zurückhalten von Informationen durch den Autoren. Natürlich ist die Welt um Glitterkant nicht unsere - schon weil es eine Hohlwelt ist -, auch wenn die Stadt viele Gemeinsamkeiten mit einer beliebigen westlichen Großstadt der, sagen wir mal, 1970er Jahre hat. Aber auch wenn der Fantasy-Aspekt bei der Lösung des Kriminalfalls nicht im Zentrum steht, ist die Geschichte doch ganz echte Fantasy, mit den ikonischen Fantasyrassen Elfen, Orks und Zwergen in nicht alltäglicher Interpretation, mit Zauberern, Paladinen und Nekromanten und natürlich mit Magie. Und wie es sich für eine Fantasygeschichte gehört, gibt es auch einen geradezu epischen Endkampf, der aber auch dem Polizeikrimi-Aspekt der Geschichte alle Ehre macht.Rinnerts Sprache ist angenehm und er hat, trotz einiger finsterer Stellen in dem Buch, ein gutes Gefühl für die richtige Dosis auflockernden Humors. Formal überzeugt das Buch ebenfalls. Das Cover ist ansprechend, das Schriftbild ist gut zu lesen und außer einer Handvoll fehlender einzelner 'Anführungszeichen unten' gibt es keine auffälligen Druckfehler.Ich empfehle das Buch allen Fans von Polizeikrimis und insbesondere Spielern von Fantasyrollenspielen - egal ob Pen&Paper oder online - ab etwa 16 Jahren. Ihr werdet gut unterhalten und - genau wie ich - Euren Spaß haben.

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  • Der Herr der Elfen

    Menira

    Frank1

    21. September 2016 um 20:08

    Klappentext: Als erster weiblicher Paladin in der Polizeitruppe der Stadt Glitterkant hat man es nicht leicht. Als Menira die Arbeit an ihrem ersten Fall aufnimmt, muss sie sehr schnell feststellen, dass ein cholerischer Chef und geschlechtsbedingte Vorurteile noch die kleineren Probleme sind, mit denen sie sich herumschlagen muss. Denn wenn die eigenen Mitarbeiter aus einem zwielichtigen Magier, einer schießwütigen Elfin und einem muskelbepackten Ork bestehen, muss man kühlen Kopf bewahren, um nicht die Kontrolle oder gar den neuen Job zu verlieren. Doch als Menira herausfindet, dass der angebliche Selbstmord eines stadtbekannten Magiers in Wirklichkeit ein Mord ist, setzt sie Ereignisse in Gang, die alles in Frage stellen, was sie bis dahin gelernt hat. Fantasy Pop lässt die traditionelle Fantasy-Welt in der Moderne ankommen: mit viel Humor erzählt Nick Rinnert eine Geschichte über die Sphärenlande, in der fortschrittliche Technik und althergebrachte Magie Hand in Hand gehen. Rezension: Menira hat es geschafft. Als 1. Frau hat sie die Prüfung zum Rang eines Paladin (einer Art Kriminalkommissar) bestanden. Allerdings ist der Polizeichef der Stadt darüber alles andere als glücklich, zumal sich Menira offen weigert, sich auf einen Schreibtischjob abkommandieren zu lassen. Zu seinem großen Verdruss haben auch noch ein Magier mit fragwürdiger Vergangenheit, eine Elfe und ein Ork die Polizeiausbildung erfolgreich absolviert. So etwas gab es noch nie! Bisher waren im höheren Polizeidienst immer nur männlich Menschen und Zwerge beschäftigt gewesen. Wenn diese Menira unbedingt eine eigene Abteilung, die ihr vom Rang her zusteht, haben will, bekommt sie eben die 3 anderen Exoten aufgebrummt. Damit wird es dem Polizeichef schon gelingen, der Bürgermeisterin zu beweisen, dass diese neumodischen Ideen nichts taugen. Und damit diese Außenseiter, die sich gegenseitig nicht über den Weg trauen, keinen allzu großen Mist bauen können, bekommen sie die Untersuchung des Selbstmordes eines reichen Zauberers aufgebrummt. Damit will sowieso keiner der anderen Paladine seine Zeit vergeuden. Doch schnell stellen die Neulinge fest, dass es sich keineswegs um einen Selbstmord handelt. Im Gegenteil. Der Fall führt sie tief in die Politik der unter der friedlichen Oberfläche seht uneinigen Viel-Völker-Stadt. Menschen, Zwerge, Elfen, Orks begegnen dem Leser in relativ vielen Fantasy-Werken. Doch in beinahe allen Fällen handelt es sich dabei um sogenannte High-Fantasy, die in vorindustriell geprägten Welten handelt. Nicht so hier. Nick Rinnert führt seine Leser in die Sphärenlande, wo die Technik ein mit unserer Welt vergleichbares Niveau erreicht hat. Und doch alles so anders ist. Das fängt schon damit an, dass Glitterkant, die Stadt in der unsere Helden ihre Abenteuer bestehen müssen, nicht etwa auf einem Planeten liegt. Nein, die Sphärenlande befinden sich auf der Innenseite einer riesigen Hohlkugel. Wenn die Sonne den Bewohnern nachts ihre dunkle Seite zuwendet, können sie in weiter Ferne die gegenüberliegenden Kontinente erahnen. Und genau hier muss sich Menira nicht nur mit dem Unwillen ihres Chefs, sondern auch noch mit ihrer gemischten Truppe auseinandersetzen, deren Mitglieder einen ganzen Stapel Vorurteile gegeneinander vor sich hertragen. Werden sie allen Zweiflern beweisen können, dass die richtige Polizeiarbeit verrichten können, oder werden sie sich vorher gegenseitig an die Kehle gehen? Fazit: Dieser humorvolle Fantasy-Verschwörungs-Krimi macht einfach Spaß. Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: rezicenter.wordpress.com

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