Nick Spencer

 3.8 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Ant-Man, Morning Glories und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Nick Spencer

Sortieren:
Buchformat:
Ant-Man

Ant-Man

 (3)
Erschienen am 20.07.2015
Captain America: Steve Rogers

Captain America: Steve Rogers

 (2)
Erschienen am 24.07.2017
Avengers World

Avengers World

 (1)
Erschienen am 16.02.2015
Captain America: Steve Rogers

Captain America: Steve Rogers

 (1)
Erschienen am 24.04.2017
Avengers World

Avengers World

 (1)
Erschienen am 20.07.2015
Ant-Man

Ant-Man

 (1)
Erschienen am 17.10.2016
Ant-Man

Ant-Man

 (0)
Erschienen am 09.05.2017
Ant-Man

Ant-Man

 (0)
Erschienen am 22.02.2016

Neue Rezensionen zu Nick Spencer

Neu
liberiariums avatar

Rezension zu "Captain America: Steve Rogers" von Nick Spencer

Im Zeichen der Hydra
liberiariumvor einem Jahr

PLOT


Die Terrororganisation HYDRA will sich neu formieren und sucht nach Handlangern. Aber nicht nur Baron Zemo, sondern auch Red Skull planen unabhängig voneinander die Herrschaft HYDRAs, was zu Missverständnissen und Problemen führt. Mittendrin ist Steve Rogers, Captain America, der durch das Ereignis in Pleasant Hill und das SHIELD-Projekt Kobik zu alter Stärke gelangt ist. Kann Captain America HYDRA aufhalten?



MEINUNG


Ich war auf die umstrittene neue Captain America Storyline schon sehr gespannt! Als ich damals erfuhr, dass Steve Rogers die Seiten gewechselt haben soll, bin auch ich aus allen Wolken gefallen. Mein Held sollte für HYDRA kämpfen? Ich wollte natürlich herausfinden, was hinter alldem steckt! 

Wer beim Avengers Standoff nicht aufgepasst hat, wird möglicherweise Schwierigkeiten haben, die Geschichte zu verstehen. Immer wieder finden sich Referenzen und Andeutungen, die sich auf das Geschehen in Pleasant Hill beziehen: Dort hielt SHIELD allerlei von ihnen gedankenmanipulierte Schurken fest, denen sie in dem Dörfchen eine neue Heimat gegeben haben. Durch den kosmischen Würfel Kobik konnte die Realität verändert werden. Captain America und die Avengers lieferten sich im Standoff eine große Schlacht, die dazu führte, dass Steve zu seinen alten Kräften zurückgelangte. Deshalb ist auch Baron Zemo in dieser Ausgabe wieder mit von der Partie: Er erhielt sein Gedächtnis zurück und konnte aus Pleasant Hill entkommen. 
Mir persönlich fiel es manchmal schwer, den Ereignissen zu folgen und dass, obwohl ich das Standoffgelesen hatte. Das war zwar schon ein bisschen her, dennoch bereiteten mir manche Szenen Schwierigkeiten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man ohne das Standoff in diesem Comic großartig zurechtkommt, was ich sehr schade finde. Natürlich ist es wichtig zu verstehen, dass Steve jetzt nicht mehr der alte Mann mit den Kräften ist, sondern wieder frisch und jung zur Arbeit geht – aber ich finde, man hätte einiges noch nachträglich in den Sprechblasen erklären können, anstatt es für selbstverständlich zu nehmen, die Vorgeschichte zu kennen. 

Interessant ist in diesem Comic die Interaktion zwischen Steve und seinem Freund Sam Wilson, den vielleicht einige von euch als Falcon kennen. Sam trägt jetzt schon seit einiger Zeit das Kostüm von Captain America, er ist der aktuelle Captain America. Das ändert sich aber natürlich dadurch, dass Steve plötzlich wieder fit ist. Die Gespräche der beiden sind intensiv und es steht die Frage im Raum, wer denn den Schild führen sollte. Der alte Captain America oder der neue?
Da ich grundsätzlich kein Fan von Agent Sharon Carter bin, war ich etwas enttäuscht, dass sie im Comic so oft auftaucht. Das ist aber wiederum nur verständlich, schließlich ist sie mit Steve liiert und bezieht als Commander eine hohe Position. Sie setzt sich für den Kampf gegen HYDRA ein. Ich mochte es, wie badass und stark sie in der Geschichte gezeichnet und geschrieben wurde, denn damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.
Vermisst habe ich Bucky Barnes – der ist zwar aktuell mit dem kosmischen Würfel Kobik unterwegs, aber ich hätte es, gerade nach dem, was beim Standoff passierte, gut gefunden, ihn gemeinsam mit Steve zu sehen. Schade, dass seine Präsenz ausblieb. 

Das Besondere an dem Titel sind die zahlreichen Episoden, die aus den 20er Jahren erzählt werden.Wir lernen mehr über die Beziehung von Steves Eltern, begegnen vor allem seiner Mutter und erfahren, welche Beziehung Steve schon in Kinderjahren zur HYDRA-Organisation führte. 
Die Storys sind in wunderschönen Farben gehalten, die mich vollkommen begeisterten. Das triste Grau wird von einigen roten Highlights abgelöst, wodurch man den Eindruck erhält, wirklich in die Vergangenheit zu reisen. Ich hätte gerne noch mehr dieser Szenen gelesen, denn meiner Meinung nach waren sie der absolute Höhepunkt von Im Zeichen der Hydra! 

Die Farben der restlichen Geschichte sind zwar vorwiegend eher dunkel gehalten, aber dennoch bunt illustriert. Mir gefiel primär, wie plastisch die Gesichter wirkten: Manchmal hatte ich das Gefühl, Steve und Sharon würden gleich aus ihrem Panel springen. Vor allem die natürlichen Hintergründe, wie beispielsweise der Wolkenhimmel, sind hübsch anzusehen. Der Zeichenstil konnte mich insgesamt überzeugen.



FAZIT


urch die komplexe Handlung ist Captain America – Steve Rogers – Band 1: Im Zeichen der Hydra vielleicht doch nur etwas für Fans. Ich empfehle, die Vorgeschichte des Standoffs vorher nachzulesen, um der Geschichte besser folgen zu können. Der Band ist nicht nur gut erzählt, sondern auch exzellent gezeichnet. Das Highlight waren für mich allerdings nicht die Episoden aus der Gegenwart, sondern die Szenen aus der Vergangenheit – Ich hätte gleich einen ganzen Comic über die Hintergründe von Steves Eltern lesen können. Schade, dass die Handlungsebene nur so kurz ausgeführt wurde. Captain America – Steve Rogers – Band 1: Im Zeichen der Hydra weckt nostalgische Gefühle und schockt mit unvorhersehbaren Wendungen. Ich vergebe vier von fünf möglichen Lesebrillen für die Lektüre!

Kommentieren0
0
Teilen
Chorchills avatar

Rezension zu "Ant-Man" von Nick Spencer

Even the losers get lucky sometimes
Chorchillvor 3 Jahren

http://abholfach.tumblr.com/post/124227056066/wer-den-klassischen-underdog-mag-wird-ant-man

Kommentieren0
0
Teilen
psychomaehs avatar

Rezension zu "Morning Glories" von Nick Spencer

Rezension zu "Morning Glories" von Nick Spencer
psychomaehvor 6 Jahren

Der Comic war ein Spontan Kauf. Welcher Geist mich da in dem Moment geritten hat, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht mehr. Das Cover sieht ja noch nicht mal gut aus, lässt aber darauf schließen das es mehr für die weibliche Zielgruppe geeignet ist. Ich, von der Idee eines Comics für Mädchen geblendet, greife nach dem ersten Teil (ja, es gab auch schon Band 2!!) und les' mir die Rückseite durch. Hm ja, eigentlich nicht sooo verkehrt.

Elite Schule/Academy mit einem tödlichen Geheimnis. Wuhuuu. Klingt ja gar nicht ausgelutscht das Thema (wenn wir jetzt von den vielen Büchern ausgehen, die wir ja schon in der Richtung gelesen haben)... . Dann noch die positiven Feedbacks von namenlosen Dingen unter dem Klappentext und ich war gefangen. Mein Hirn hat mir befohlen es zu kaufen. Ich will noch am Rande erwähnen, das ich vorher nicht in den Comic rein gucken konnte, da der Händler meines Vertrauen (wo ist hier nur das Vertrauen hin?!) die alle EINGETÜTET hat!!!

Daheim machte ich mich dann fröhlich an den Comic ran. Der Anfang ist sogar richtig gut und kreativ. Man kriegt einen Eindruck von der Schule und dann werden die einzelnen Charaktere vorgestellt. Man merkt, das man sich Gedanken um Handlung und auch Zeichnung gemacht hat.

Ab dem zweiten Viertel fing das Grauen dann an... hanebüchen Handlung galore! Haben die Autoren beim ausdenken der Handlung eine zu viel geraucht (warum muss der Charakter namens Pamela auch so verrückt und kindisch sein! Geht ja mal gar nicht ;))? Bis zum letzten Viertel hatte ich ständig das Verlangen gehabt, meinen Kopf gegen irgendwas hartes zu hämmern >.< Alle Charaktere und auch die Handlung ist so vorhersehbar, warum habe ich mir das nur angetan?

Wie in jedem anständigen Band Ende folgt ein Cliffhanger der wieder Lust auf mehr macht. Das trifft hier auch zu. Ich hätte echt nicht gedacht, das ich am Ende wieder Lust auf diese sehr weit hergeholte Geschichte habe. Ich mein, gegen den Zeichenstil ist echt nichts auszusetzen. Er ist relativ einfach gehalten und auf der Background ist ordentlich detailliert. Im Vergleich zur House of Night Graphic Novelle, seeeehr viel besser.

Wer auf Academy High School Stories, Intrigen und Krimis a la Veronika Mars steht, kann mit Morning Glories 01: Für eine bessere Zukunft nichts falsch machen. Wer sich aber schnell über an den Haaren herbeigezogenen Handlungssträngen aufregt, dem rate ich sowas von von dem Comic ab. Trotz dem lahmen mittleren Teil, konnte mich der Anfang und das Ende überzeugen. Wenn ich „mal wieder“ 20€ zu viel in der Tasche habe, werde ich Band 2 wohl auch eine Chance geben.

Kommentieren0
13
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 12 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks