Nick Stone

 3.9 Sterne bei 317 Bewertungen
Autor von Voodoo, Der Totenmeister: Thriller und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nick Stone

Hintergrund: Sohn von Norman Stone (schottischer Historiker) und der aus einer der ältesten haitischen Familie, den Aubry's, abstammenden Mutter. (Ihr Onkel war der erste Finanzminister unter Francois "Papa Doc" Duvalier, wurde aber wegen offener Kritik an dessen mörderischem Regime verhaftet und gefoltert.) Nick Stone verbrachte seine ersten vier Lebensjahre auf Haiti und war auch in seiner Jugend - zwischen 1970 und 1982 - regelmässig dort. In dieser Zeit lernte er auch Jean Bertrand Aristide kennen, den katholischen Priester der Haitis erster demokatisch gewählter Präsident werden sollte (1994 bis 1996 und erneut von 2001 bis 2004.) Der Autor lebt heute mit seiner Familie in London und Miami. Für sein Debüt von 2006 »Mr. Clarinet« (dt. »Voodoo«) erhielt er bisher drei Preise: 2006: Ian Fleming Steel Dagger | 2007: International Thriller Award - Best First Novel | 2007: Macavity Award - Best First Novel Mit »The King of Swords« (dt. »Der Totenmeister«) erschien 2008 (dt. 2009) sein zweiter "Max Mingus"-Roman.

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Cover des Buches Voodoo (ISBN: 9783442463367)

Voodoo

 (229)
Erschienen am 05.11.2007
Cover des Buches Der Totenmeister: Thriller (ISBN: 9783641025922)

Der Totenmeister: Thriller

 (64)
Erschienen am 24.06.2009
Cover des Buches Todesritual (ISBN: 9783442477166)

Todesritual

 (21)
Erschienen am 20.08.2012
Cover des Buches Voodoo (ISBN: 9783641206550)

Voodoo

 (1)
Erschienen am 31.08.2016
Cover des Buches Todesritual (ISBN: 9783844508574)

Todesritual

 (1)
Erschienen am 27.08.2012
Cover des Buches Voodoo: Max Mingus 1 (ISBN: B0089EA6EE)

Voodoo: Max Mingus 1

 (1)
Erschienen am 06.06.2012
Cover des Buches Voodoo (ISBN: 9783844508345)

Voodoo

 (0)
Erschienen am 15.06.2012
Cover des Buches Der Totenmeister (ISBN: 9783844508352)

Der Totenmeister

 (0)
Erschienen am 22.06.2012

Neue Rezensionen zu Nick Stone

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Rezension zu "Todesritual" von Nick Stone

Sehr spannend und mit vielen Verstrickungen
sandras_buecheroasevor einem Jahr

Der Klappentext: „Der ehemalige Detective Max Mingus arbeitet inzwischen als Privatermittler. Er ist verbittert und desillusioniert, denn alle Fälle, die an ihn herangetragen werden, sind schmierige Ehescheidungen. Bis zu dem Tag, an dem sein ehemaliger Chef auf brutale Weise ermordet wird. Max findet Beweise, dass eine frühere Aktivistin der >> Black Power<< - Bewegung ein sehr starkes Motiv hatte – jedoch ist diese seit Jahren auf Kuba untergetaucht. Und so begibt sich Max in eine gefährliche Welt der dunklen Magie, des Verrats und des Todes…“

Wir erleben eine Menge schrecklicher Ereignisse in Max’ Leben. Erst wird sein ehemaliger Chef und einst „enger Freund“ und Boxtrainer Eldon Burns ermordet. Dann wird er von einem seiner Mandanten über’s Ohr gehauen und als er diesen zur Rede stellen will, findet er diesen mit einigen anderen Personen ermordet und mit einem Haufen Geld vergraben in dessen Garten auf. Und zu guter Letzt wird sein einziger und bester Freund vor seinen Augen erschossen.

Es scheint, als sei Max vom Pech verfolgt. Er rennt von einer Katastrophe in die nächste. Schließlich wird er von der einflussreichen Tochter eines weiteren ermordeten Polizisten beschattet, oder viel mehr ausspioniert, und unter Druck gesetzt, denn sie hat Dinge gegen ihn in der Hand, die ihn für den Rest seines Lebens ins Gefängnis bringen würden. Also gilt es: Seine Freiheit gegen die Überführung der früheren Aktivistin Vanetta Brown, die angeblich für all diese Morde verantwortlich sein soll.

Max bleibt also keine Wahl und er fliegt nach Havanna, wo er gleich wieder nur Ärger hat, weil plötzlich zahlreiche Personen tot aufgefunden werden, mit denen er auf Havanna in Kontakt kam. Nach einer spektakulären Flucht, mit einem Transvestiten im Schlepptau, beginnt die Suche nach Antworten. Und wer natürlich wieder nicht fehlen darf ist >> Der König der Unterwelt << - Solomon Boukman.

Ich fand diesen letzten Thriller um Max Mingus RICHTIGspannend. Und ich bin fast gewillt, mein Sternebewertungssystem auf zehn Sterne aufzustocken. Denn die hat dieser Thriller definitiv verdient. Die Geschichte war wirklich ein totales Chaos für den Protagonisten. In Havanna vor den Hütern des Gesetzes fliehen, aber gleichzeitig seine Aufgabe erfüllen und Vanetta Brown finden, weil er sonst in Miami für den Rest seines Lebens ins Gefängnis geht… Es ist also ein ständiges Abwägen der Möglichkeiten. Und vor allem ist es ein Spiel mit dem Feuer, da Max nie weiß, wem er vertrauen kann und wer ihm Mist erzählt.

Zum Schreibstil und den Charakteren muss ich nicht mehr viel sagen. Grandios, von der ersten bis zur letzten Seite. Ein rascher Spannungsaufbau, der sich durch das ganze Buch zieht. Und ein Max Mingus, der einem wirklich schon leid tun kann.

Und wenn es eine Fortsetzung geben WÜRDE, dann würde ich sie auf alle Fälle lesen, denn diese Reihe hat es mir echt angetan. So schnell habe ich noch nie eine Trilogie weggelesen.

Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟🌟 - mit einem weinenden Auge, weil es zuende ist. Aber diese Bücher werde ich definitiv öfter mal zur Hand nehmen.

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Rezension zu "Der Totenmeister: Thriller" von Nick Stone

Ein schnelllebiger Max Mingus
sandras_buecheroasevor einem Jahr

Der Klappentext: „Es ist der Beginn eines Albtraums, als die stark verweste Leiche eines Mannes in einem Zoo von Miami gefunden wird. Rasch stellt sich heraus, dass das Opfer vor seinem Tod scheinbar grundlos seine komplette Familie ausgelöscht hatte. Der Fall wird zunehmend mysteriös, als man im Magen des Mannes eine Tarotkarte entdeckt – den >> König der Schwerter <<. Eine blutige Spur führt Detective Max Mingus und seinen Kollegen Joe Liston in die Welt schwarzer Magie und zu der mächtigsten Voodoo-Priesterin der Stadt: Eva Desamours, einer Verbündeten des geheimnisvollen Solomon Boukman, dem brutalen König der Unterwelt von Miami…“

Wir erleben Detective Max Mingus und seinen Kollegen Joe Liston im Miami der 1980er Jahre, einer Zeit, in der ein regelrechter Krieg auf Miamis Straßen herrschte. Bandenkriege, Drogen, Prostitution und Morde sind an der Tagesordnung. Und als Max und Joe zu einer stark verwesten Leiche in einen Primatenpark gerufen werden, der nicht einmal in ihrem Einsatzgebiet liegt, wird ihr Interesse schnell geweckt, denn im Magen der Leiche findet sich neben einem eigenartigen Gebräu aus Sand, einer giftigen Bohnenart und anderen Bestandteilen auch eine Tarotkarte eines äußert seltenen und teuren Kartendecks. Außerdem stellt sich heraus, dass dieser Mann, dessen Leiche sie schließlich an die zuständigen Kommissare übergeben, vor seinem Tod scheinbar grundlos seine komplette Familie ermordet hat. Also bleibt es nicht bei diesem einen Mord. Natürlich nicht.

Max greift bei der Aufklärung dieser Morde schließlich zu illegalen Mitteln, auf Drängen seines Vorgesetzten, Eldon Burns. Er holt sich Hilfe durch seinen Mittelsmann - einen Drogenhändler, dem er im Gegenzug die Konkurrenz vom Leib hält. Er greift zu Gewalt und Vertuschung, handelt Deals mit Straftätern aus und hängt in diesem Fall Unschuldigen die Tat an, nur um die Morde abzuschließen. Es läuft also alles andere als rund. Und dann hat er noch die Gewissensbisse seines Kollegen Joe im Nacken, der ihn schließlich darauf anhält, den Fall ohne Wissen ihres Vorgesetzten aufzuklären, der scheinbar die wahren Täter gar nicht ermitteln will. Und so mieten sie sich eine geheime Garage an und versuchen den Fall auf eigene Faust zu lösen, und zwar auf ehrliche Weise.
Was die beiden nicht wissen: Eldon Burns steckt mit dem „König der Unterwelt“ Solomon Boukman unter einer Decke und versucht dementsprechend Details zu vertuschen und die Morde jemand anderem anzuhängen.

Alles in allem wieder ein gefährlicher, aber spektakulärer Fall, der keine Spannungstiefs zulässt.
Ich bin ehrlich: Ich kann gerade gar nicht alles zusammenfassen, was in dem Buch alles passiert ist (was ich ja auch nicht muss, um Euch nicht zu sehr zu spoilern). Es passieren so viele Dinge innerhalb kürzester Zeit, dass man leicht den Überblick verliert.
Ich muss auch sagen, dass ich den Zusammenhang etwas verloren habe, als die Leichen der Familie des im Primatenpark gefundenen Mannes aufgefunden wurden. Denn wir haben hier zu Beginn des Buches eine Menge Wechsel der Schauplätze und der handelnden Personen. Die Story war daher für mich persönlich zu Beginn etwas zu schnelllebig und dadurch etwas verwirrend. Letzten Endes wurde es im weiteren Verlauf zwar übersichtlicher, aber am Anfang des Buches war es für mich nicht überschaubar.

Trotzdem kann ich sagen, dass der Schreibstil wieder mal herausragend war, die Dialoge ihre Wirkung auf mich nicht verfehlt haben, da sie knallhart, ehrlich und nicht an den Haaren herbeigezogen gewirkt haben, und die Charaktere mich einfach überzeigt haben.
Vor allem die Charaktere von Joe Liston und Max Mingus. Denn die Freundschaft zwischen den beiden Cops war einfach ECHT. Und das merkte man mit jedem Gespräch zwischen den beiden und mit jeder Umschreibung, was der jeweils andere gerade denkt.

Ich kann diesen Thriller nur empfehlen und weise nochmal darauf hin, dass dieser Fall vor Max’ Auftrag als Privatermittler auf Haiti (also vor "Voodoo") spielt.
Das wird zwar ziemlich schnell klar, da Max in diesem Band erstens Mal noch bei der Miami Task Force arbeitet und er zweitens hier erst seine zukünftige Frau Sandra kennen lernt, die ja in „Voodoo“ schon gar nicht mehr lebt, aber ich will es nicht unerwähnt lassen.

Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟, denn „Voodoo“ fand ich einen Tick besser und in „Der Totenmeister“ gab es für mich anfangs einfach zu viele Morde auf einmal, sodass ich zeitweise den Faden etwas verloren habe. Aber trotzdem ein lesenswertes Buch. Wenn ich es re-reade, wird es mir vielleicht 5 Sterne entlocken 😉

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Rezension zu "Voodoo" von Nick Stone

Ein wirklich packender Thriller
sandras_buecheroasevor einem Jahr

Von diesem Thriller war ich mehr als überrascht. Dieses Buch stand fast ein Jahrzehnt lang in meinem Regal und fand dann vor einigen Wochen endlich mal wieder in meine Hand.

Der Klappentext besteht aus einem Dialog aus dem Buch, der sich zwischen dem Hauptprotagonisten Max Mingus und seinem Auftraggeber Allain Carver abspielt:

„Eines sollte ich noch erwähnen“, sagte Carver zum Schluss. „Die Aufgabe ist nicht ganz ungefährlich. Sagen wir eher – sehr gefährlich.“ 
„Soll heißen?“, fragte Max.
„Ihre Vorgänger sind… Es ist nicht gut für sie gelaufen.“
„Sie sind tot?“
Carver schwieg einen Augenblick. Sein Gesicht war fahl geworden. 
„Nein. Nicht tot, viel schlimmer."

Und damit beginnt ein richtig guter Thriller um Max Mingus. Ich hätte beim Buchtitel nicht erwartet, so ein gutes Buch zu lesen und ich habe bis heute nicht verstanden, warum ich es fast 10 Jahre im Regal stehen lassen habe, um dann festzustellen, dass das einer der besten Thriller war, die ich seither gelesen habe.

Die Geschichte handelt von dem ehemaligen Polizisten und Privatdetektiv Max Mingus, der eines Tages einen verlockenden Auftrag eines haitianischen Milliardärs bekommt. Max Mingus eilt sein Ruf als Privatdetektiv voraus und er wird von Allain Carver angeworben, seinen Sohn Charlie zu finden. Dieser Auftrag ist ihm zehn Millionen Dollar wert. Aber eben auch nicht ungefährlich. Eine Reise in ein fernes Land voll schwarzer Magie und Voodoo wartet auf Max und die Menschen auf der Insel meinen es nicht alle gut mit ihm. Seine Auftraggeber haben so manches düstere Familiengeheimnis und so beginnt eine spannende, gefährliche und brutale Suche nach einem Kind, die ihn arg herausfordert und ihn verstehen lässt, dass der Tod nicht das Schlimmste ist, was ihm passieren kann.

Der Schreibstil von Nick Stone ist wirklich herausragend. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden durchgesuchtet und war traurig, als es zu Ende ging.

Die Charaktere im Buch sind sehr authentisch. Nick Stone bedient sich unserer Sprache des 21. Jahrhunderts. Also kein gehobenes „Snob-Gequatsche“. Da sind Wörter wie „Scheiße“ noch harmlos ^^

Ich hatte auch gewiss keine Probleme in die Story reinzufinden. Der Prolog, der die Geschichte einleitet, ist schon sehr viel versprechend und hat bei mir sofort dazu geführt, weiterzulesen. Die Dinge, die dem Protagonisten auf Haiti passieren sind teilweise beängstigend und seine Beobachtungen abscheulich. Aber sie führen ihn auf die richtige Spur und so kommt er seinem Ziel Stück für Stück näher.

Ein wirklich gelungener Thriller und ich bin echt gespannt, was die anderen beiden Bände um Max Mingus für Fälle bereithalten. Für mich ein 🌟🌟🌟🌟🌟 Buch.

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Zusätzliche Informationen

Nick Stone wurde am 31. Oktober 1966 in Cambridge (Vereinigtes Königreich) geboren.

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