Nick Stone Der Totenmeister

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Inhaltsangabe zu „Der Totenmeister“ von Nick Stone

Schwarze Magie, eine mächtige Voodoopriesterin und eine Serie bizarrer Todesfälle Es ist der Beginn eines grausamen Albtraums, als die stark verweste Leiche eines Mannes im Zoo von Miami gefunden wird. Rasch stellt sich heraus, dass das Opfer vor seiner Ermordung scheinbar grundlos seine komplette Familie ausgelöscht hatte. Der Fall wird zunehmend bizarr, als man im Magen des Mannes eine Tarotkarte entdeckt – den „König der Schwerter“. Eine blutige Spur führt Detective Max Mingus und seinen Kollegen Joe in eine Welt voll schwarzer Magie und zu der mächtigsten Voodoo-Priesterin der Stadt: Eva Desamours, eine Verbündete des geheimnisvollen Solomon Boukman, dem brutalen König der Unterwelt von Miami ...

Mir persönlich zu viel Voodoo!

— Arun
Arun

Mittelmäßig

— Monsterbounty
Monsterbounty

Sehr spannend, aber stellenweise etwas zu brutal

— haberland86
haberland86

Empfehlenswert. Aber unbedingt den ersten Teil lesen.

— inverted_repeat
inverted_repeat

Die dunkle Seite von Miami Vice: Ein Stadt versinkt in Koks, Gewalt und Rassismus. Und über allem hängt ein Voodoo-Zauber.

— Gulan
Gulan

"Der Totenmeister" spielt zeitlich vor "Voodoo". Ein erstklassiger, absolut spannender und packender Krimi um "Max Mingus" der ein erschreckend realistisches Miami der 80er-Jahre zeigt. Egal ob es den sozialen Aspekt, die "Haltung/Situation" der Polizei oder deren "Lösungen" betrifft. Für mich wieder ein absolut empfehlens- und lesenswerter Nick Stone!

— BTOYA
BTOYA

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  • Themen
  • Mittelmäßig

    Der Totenmeister
    Monsterbounty

    Monsterbounty

    05. January 2017 um 21:17

    Bei der Aufklärung eines mysteriösen Mordfalls kommen die Cops Max Mingus und Joe Liston einer Verschwörung zwischen einem hochrangigen Mitglied der Polizeibehörde und einem gefährlichen haitianischen Drogendealer auf die Spur, der mit brutaler Gewalt und Voodoo Angst und Schrecken verbreitet.Der Roman ähnelt in seiner Beschreibung abgründiger Charaktere, der Korruption der amerikanischen Polizei und in seinem streckenweise nihilistisch anmutenden Noir-Stil den Büchern von James Ellroy-ohne jedoch deren komplexen Realismus und deren erzählerisches Raffinement zu erreichen.„Totenmeister“, schildert den Kampf zweier „taffer“ und rücksichtsloser Cops aus Miami gegen einen haitianischen Drogenboss, der einen Komplizen im Polizeiapparat der Stadt hat und seine Widersacher nicht nur mit brutaler Gewalt sondern auch mit Voodoo-Zauberei bekämpft, mich hat die vor allem am Anfang zu langatmig erzählte Geschichte jedoch meistens kalt gelassen.

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  • Spannend und brutal

    Der Totenmeister
    haberland86

    haberland86

    28. November 2015 um 19:57

    Wie schon "Voodoo" - der erste Roman von Nick Stone - ist auch "Der Totenmeister" sehr spannend; mir stellenweise aber etwas zu brutal. Obwohl in Miami (und damit im "Sunshine State" Florida angesiedelt) ein recht düsteres Buch, in dem die Grenzen von Gut und Böse immer wieder verschwimmen. Beim Lesen fängt man irgendwann unwillkürlich damit an anselbst an Tarot und Vodoo zu glauben. Eine Geschichte, die mich nach etwa 200 Seiten gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen hat.

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  • Voodoo People

    Der Totenmeister
    Gulan

    Gulan

    In einem Zoo in Miami wird die verweste Leiche eines Mannes entdeckt. Bei den Nachforschungen findet die Polizei in seinem Haus seine komplette Familie ermordet auf, offensichtlich von ihm selbst. Doch das Motiv bleibt im Dunkeln, zudem vermuten die zuständigen Cops Max Mingus und Joe Liston, dass noch jemand anderes ebenfalls am Tatort war. Bei der Leichenschau gibt es eine weitere Überraschung: Im Magen des Toten ist eine Tarotkarte. Die Spur führt in die haitianische Gemeinde Miamis, die vom geheimnisumwitterten Solomon Boukman kontrolliert wird. „Der Totenmeister“ ist das zweite Buch der Reihe um Max Mingus, es spielt jedoch zeitlich vor dem ersten Band. Max und sein Partner Joe Liston sind Cops der Polizeisondereinheit MTF in Miami im Jahr 1981. Da kommen doch Erinnerung an „Miami Vice“ auf, zumal auch der Hautfarben der beiden Cops stimmen. Max und Joes Miami hat allerdings wenig gemein mit dem glamourösen Miami von Crockett & Tubbs. Anfang der 1980er versinkt Miami im Koks, Kolumbianer, Kubaner und andere kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt, alle paar Minuten geschieht ein Mord. Der alltägliche Rassismus ist allgegenwärtig, selbst in der Polizei. Beim hartgesottenen Max Mingus ist die Bezeichnung „hardboiled detective“ schon untertrieben, denn neben Drohungen, Polizeigewalt, Rechtsbeugung hat Max sogar begonnen, nicht verurteilte Kindermörder ihrer „gerechten Strafe“ zuzuführen. Einen großen Reiz an diesem Thriller ist das Thema Voodoo. Der mysteriöse haitianische Gangsterboss nutzt den Voodoo-Kult geschickt, um seine Machtposition auszubauen und bedient sich dabei der Priesterin Eva Desamours. Das ist wirklich interessant und spooky. Überhaupt ist die Atmosphäre neben dem permanent hohen Tempo ein großes Plus des Buches. Dagegen muss ich allerdings konstatieren, dass ich einige der Figuren ziemlich hölzern gestrickt fand und so manche Plotwendung kam mir auch etwas zu konstruiert vor. Ein spannender, mysteriöser Thriller, der mich alles in allem gut unterhalten hat, ein paar Schwächen seien jedoch nicht verschwiegen. Ich vergebe gute drei Sterne mit der Tendenz nach oben.

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    • 13
    Cridilla

    Cridilla

    22. June 2015 um 07:17
    NiWa schreibt Vodoo - das wäre ja mal eine Abwechslung, aber die hölzernen Figuren ...

    Dachte ich auch gerade; ansonsten klingt es echt sehr "Miami Vice" like und interessant !

  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Rezension zu "Der Totenmeister" von Nick Stone

    Der Totenmeister
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    Wenn wir den Begriff Voodoo hören, so interpretieren wir immer schwarze Magie und Zombies, die Seelen- und willenlos als Diener fungieren. Als Symbol dient oftmals eine sogenannte Voodoo-Puppe die das Opfer darstellen soll und die durch dunkle Magie verhext, bzw. verflucht ist. Hier werden oftmals Fakten mit Fiktion kombiniert. Voodoo gibt es wirklich und es ist eine anerkannte Religion die auf Haiti, in Afrika und auch in südlichen Teilen der USA aktiv praktiziert wird. Durch die Sklaverei kam dieser Glauben, der auch für viele Magie beinhaltet – schwarze wie auch weiße, auf die westindischen Inseln. Voodoo ist aber keine „böse“ Religion, oder ein fanatischer Irrglaube, Voodoo beschäftigt sich auch viel mit Medizin, Trance und alternative, natürliche Heilverfahren. Inzwischen hat sich der Voodoo-Glauben in vielen Regionen mit den Glaubenslehren des Islams vermischt. Oftmals besonders in Afrikanischen Staaten wir der christliche Glaube, neben dem Voodoo-Kult praktiziert, praktisch und viele Menschen glauben dort an Gott genauso wie an ihre traditionellen Geister des Voodoo. Wie auch bei anderen Religionen gibt es Priester und auch Priesterinnen die Menschen verhexen, bzw. durch schwarze Magie und Rituale erschrecken und manipulieren können. Hier gibt es durch die Medien viele Übertreibungen, doch genauso sicher ist es, dass hier auch wahrer Kern existiert. Natürlich gibt es pflanzliche Stoffe, die behandelt oder kombiniert verschiedene Reaktionen des menschlichen Körpers hervorrufen können: z.B. Besessenheit, Trance, Hypnose, Suggestion. Als Europäer kennen wir sicherlich ähnliche Religionen, die sich an Geister oder überhaupt eher an Kulten orientieren, doch dieser ist uns gänzlich sehr fremd. Voodoo gehört in die Kategorie der „Naturreligionen“. Alleine schon dadurch haben wir aus Erziehungsgründen schwer, damit umzugehen oder an etwas zu glauben, dass auf dem ersten Blick nicht erklärbar oder nicht zu sehen ist. Der englische Autor Nick Stone hat schon in seinen ersten Roman „Voodoo“ erschienen 2007 im Goldmann Verlag, diesen Kult thematisiert. Nun ist im Goldmann Verlag „Der Totenmeister“ veröffentlicht worden, in dem auch Max Mingus wieder die Hauptrolle spielt. Inhalt Miami, die sonnige Stadt in Herzen Floridas im Jahre 1980. Ronald Reagan ist der 40 Präsident der Vereinigten Staaten. Miami einstmals für viele Rentner und Geschäftsleute das Erholungsparadies ist zu einer gefährlichen, kriminellen Stadt geworden. Cuba, dass kleine kommunistische Land wird von Fidel Castro regiert und um sein Land zu reorganisieren entleert er seine „kubanischen Toiletten“ und schickt Massen an Kriminellen und Psychopathen gen Florida. Nach kurzer Zeit wimmelt es in der damaligen paradiesischen Stadt von kriminellen Latein- und Südamerikaner und die Metropole verwandelt sich schnell in eine Hölle. In Zeltlagern wohnen die mittelosen Menschen die sich in Hoffnung auf ein besseres Leben gemacht haben, dicht zusammen gepfercht auf längsten Raum. Die tägliche Gewalt und die Drogen die aus Südamerika kommen lässt die Polizei verzweifeln, überfordert wie sie sind. Doch auch die Polizei passt sich der neuen Bedrohung an. Neue Elite-Einheiten betreten die Bühne des Verbrechens und gehen genauso hart und rabiat um, wie man ihnen selbst begegnet. Max Mingus und Joe Liston gehören der Polizeieinheit der Miami Task Force an. Sie sind ein eingespieltes Team und die besten Freunde. Als im Zoo von Miami die stark verweste Leiche eines Mannes gefunden wird, ist das der Beginn einer Auseinandersetzung zwischen Solomon Boukman, den brutalen König der Unterwelt Miamis der mit schwarzer Magie und Angst und Einschüchterung über die Stadt herrscht. Das Opfer das im Zoo tot aufgefunden wurde, hat vorher scheinbar grundlos seine gesamte Familie grausam und kaltblütig erschossen. Ebenso gehören seine Geschäftspartner zu den Opfern. Bei der Obduktion der Leiche wird im Magen eine seltene, geheimnisvolle Tarotkarte entdeckt, die den „König der Schwerter“ Welche Symbolik und welches Ritual steckt hinter diesem brutalen Verbrechen? Als Mingus und Liston ermitteln, führen alle Spuren zu Soloman Boukman und seine Voodoo-Hexe Eva Desamours die sich diabolisch gut mit Schwarzen Magischen Ritualen auskennt und diese auch praktiziert. Max Mingus ist ein erfahrener Polizist, aber je mehr er in diesem Mordfall ermittelt, desto enger zieht sich auch die Schlinge seiner eigenen Ängste und Sünden die er auch im Dienst begangen hat. Als Polizeibeamter mußte und wollte er auch das „Böse“ mit dem „Bösen“ bekämpfen; Beweise und falsche Indizien streuen, Gewalt und Misshandlungen als letztes Mittel zur Überzeugung eingesetzt, usw. die Liste ist lang und langsam wird im bewusst das er sich in der Mühle des Gesetzes verliert. Nicht zuletzt lernt er eine Frau kennen, die ihm ins Gewissen redet und seine Methoden anzweifelt. Was unterscheidet ihn von den Gesetzlosen die er bekämpft? Ist er nur eine Marionette seines Bosses, der wie er ahnt selbst zu nicht legalen Mitteln greift. Kennt er sogar Soloman Boukman – den König der Schwerter persönlich? Als Max Freundin entführt wird, verschwimmen seine Grenzen und verzweifelt greift er zu allen Waffen die in zur Verfügung stehen. Kritik Nach dem Roman „Voodoo“ von Nick Stone konnte man schon gespannt sein, wie die Geschichte um Max Mingus, den gestrauchelten Polizisten, Ex-Häftling und jetzigen Privatdetektive weitergeht. „Voodoo“ spielte im Jahre 1996, die Geschichte warf ziemlich viele offene Fragen auf, allein schon die rätselhafte Vergangenheit des Hauptprotagonisten blieb kurz angerissen im Dunkeln. Nun werden in „Der Totenmeister“ dessen Originaltitel „Der König der Schwerter“ lautet, viele Fragen beantwortet, denn diese Handlung spielt ca. 16 Jahre vor den Ereignissen in „Voodoo“. Nick Stones Stil kommt den eines James Ellroy recht nahe, auch die Handlungen seiner bisher zwei veröffentlichten Romanen weisen Ähnlichkeiten zu Ellroy Werken auf. Doch steht Stone nicht in dem Schatten des jüngeren Autors. Gekonnt entwickelt sich die Geschichte um Max Mingus in einer Welt von Voodoo und Ritualen, von Bandenkriegen, von Religionen und Traditionen die oftmals den Grundstein, der Anstoß der Handlung sind. Der Schauplatz der Geschichte ist Miami mitsamt seiner Schattenregierungen und Abhängigkeiten untereinander. Das Organisierte Verbrechen, die Gewaltbereitschaft und auch die sozialen Probleme der Stadt in der Zeit der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts sind realistisch und erschreckend geschildert. Nick Stone übertreibt hier nicht, wenn er beschreibt wie Öffentliche Ämter und Beamte mit dem Verbrechen Hand in Hand arbeiten, um sich vielleicht zu bereichern und um Feuer mit Feuer zu bekämpfen. Kriminell ist hier jeder, auch die Polizei, allen voran Max Mingus und Joe Liston, haben hier keine reine fleckenlose, weiße Weste. Selbst ihr Polizeichef setzt seine eigene Politik durch, und das gerne wenn es nicht anders geht auf den Rücken seiner Beamten, die für ihn die Drecksarbeit erledigen. Und die er entweder lobt und unterstützt, oder vernichtet. Nicks Stones Protagonisten sind vielschichtig und psychologisch interessant konzipiert. Wie eine komplexer Motor ist jeder Bestandteil wichtig, hier erfüllt jeder Charakter seinen Sinn, es gibt nicht viele Nebenfiguren oder kleinere Geschichten die parallel zur Haupthandlung erzählt werden. „Der Totenmeister“ ist ein Thriller, kein Krimi und sicherlich auch kein Roman mit Horrorelementen oder Übernatürlichen Phänomen. Zwar bildet hier „Voodoo“ die Basis, aber mit diesen Glauben wird nur die Schreckensherrschaft von Soloman Boukman und seiner Priesterin Eva Desamours erklärt. Diese beiden negativen Charaktere sind das Spiegelbild von Max Mingus und Joe Liston. Vielschichtig und interessant, erfährt man hier viel von deren Weg ins kriminelle Milieu und ihrer Herrschaft die sie durch faulen Zauber und Einschüchterung, sowie Aberglauben ausüben. Max Mingus, der Titelheld den viele schon aus „Voodoo“ kennen, ist kompliziert und unnahbar. Verzweifelt, aber nicht eingeschüchtert sucht er immer eine Lösung, auch wenn das eine gefährliche Konfrontation auslöst. Sich seiner eigenen Ängste stellend weiß er, dass er einen Hang zur Selbstzerstörung hat, aber noch lange nicht zur Selbstaufgabe. Mit seiner neuen Liebe Sandra sieht er sich an einer Kreuzung stehen und als diese unmittelbar in Gefahr gerät, dreht der sozusagen durch und auf. Mit der Bekämpfung des „Königs der Schwerter“ – Soloman Boukman schafft er sich einen Todfeind fürs Leben. „Du gibst mir Grund zu leben“ ist ein Satz der Mingus schon in Voodoo verfolgt hat. Hier in „Der Totenmeister“ erfährt man, wie es dazu gekommen ist. Fazit „Der Totenmeister“ ist der zweite Roman von Nick Stone, aber um die Figuren und die Handlung vom ersten Teil „Voodoo“ besser verstehen zu können, ist es empfehlenswert erst mit dem Roman „Der Totenmeister“ zu beginnen. Spannend, düster und brutal ist die Schilderung der Geschichte. Miami ist nicht nur hell und paradiesisch sondern auch im Schatten dunkel und diabolisch. „Der Totenmeister“ sondert sich von anderen herkömmlichen Thrillern positiv ab. Mit viel Raum für die Entwicklung der Protagonisten, allen voran Max Mingus und Soloman Boukman, schafft der Autor einen Schauplatz voller Spannung, unterstrichen von etwas mystischen wird man sich nach dem lesen der Romane schon auf den dritten Teil freuen der in Vorbereitung ist, und wahrscheinlich an „Voodoo“ anknüpft. Nick Stone ist keine schriftstellerische Eintagsfliege, und das er es versteht seine spannenden und fesselnden Schilderungen Leben einzuhauchen und sich nicht auf den Erfolg auszuruhen, zeigt sich mit „Der Totenmeister“ oder auch genannt „Der König der Schwerter“. Autor Nick Stone wurde 1966 im englischen Cambridge geboren. Sein Vater ist ein renommierter Historiker, seine Mutter entstammt einer der ältesten Familien Haitis, den Aubreys. Nick Stone verbrachte seiner frühe Kindheit in Haiti, bevor er 1971 nach England zurückkehrte. Ein späterer Aufenthalt in Haiti inspirierte ihn schließlich zu seinem Debütroman „Voodoo“. Das Werk begeisterte Leser wie Kritiker und wurde als bester Thriller des Jahres mit dem Steel Dagger sowie mit dem Debut Thriller Award ausgezeichnet und erhielt den Macativy Award für das beste Romandebüt. „Der Totenmeister“ ist Nick Stones zweiter Roman mit Max Mingus, ein dritter ist bereits in Vorbereitung. Der Autor ist verheiratet und lebt in London. Mehr zu Nick Stone und seinen Romanen unter www.nickstone.co.uk. Produktinformation * Broschiert: 608 Seiten * Verlag: Goldmann (1. April 2009) * Sprache: Deutsch * ISBN-10: 3442468663 * ISBN-13: 978-3442468669 Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Der Totenmeister: Thriller" von Nick Stone

    Der Totenmeister
    Buecherdiebin

    Buecherdiebin

    11. December 2012 um 08:20

    Miami in den frühen 1980ern. Die Stadt wird überrannt von Haitianern auf der Flucht aus ihrem eigenen Land, Kriminellen und Drogendealern. Das Miami PD hat eine Sondereinheit eingerichtet, das MTF, das für Ordnung in dem Chaos sorgen soll. Max Mingus, weiß, und Joe Linston, schwarz, sind ein gutes Team und lösen viele Fälle. Doch auch in den eigenen Reihen der Polizei gibt es schwarze Schafe, oft werden Morde einfach einem Verbrecher zugeschoben, der aus politischen Gründen weggesperrt werden soll. Als ein Toter im Miami Zoo gefunden wird, der vor dem Selbstmord seine ganze Familie getötet hat und ein weiterer Mord vor Gericht geschieht, soll einfach nur schnell ein Schuldiger verhaftet werden. Doch Max und Joe beginnen mit eigenen Ermittlungen und stoßen bald auf einen großen Drogenring, hinter dem der charismatische und gefährliche Salomon Boukman und die Voodoo-Priesterin Eva Desamours stecken. Max und Joe wussten nicht, worauf sie sich da einlassen - und dass nicht nur sie, sondern auch ihre Familien in höchster Gefahr stecken. ***************************************************** Nach dem ersten Buch von Nick Stone "Voodoo", das ich wirklich verschlungen habe, etwas schwach, muss ich leider sagen. Die ersten 350 Seiten geht es mehr um die Korruptheit der Polizisten von Miami und nur hintergründig um Salomon Boukman und die Voodoo-Priesterin. Am Anfang plätschert die Geschichte nur so leise vor sich hin, bis sie dann auf den letzten 300 Seiten etwas Fahrt aufnimmt und dann auch wirklich spannend wird. Das Ende fand ich wieder ein bisschen seltsam... aber wahrscheinlich war das einfach der Cliffhanger für das dritte Buch von Nick Stone. Fazit: Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht vom-Hocker-reißend.

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  • Der König der Schwerter

    Der Totenmeister
    Stefan83

    Stefan83

    21. November 2011 um 07:59

    Nick Stones zweiter Streich um Max Mingus tritt ein schweres Erbe bei mir an, denn "Voodoo" gehörte mit Abstand zum Besten was ich im Jahre 2007 gelesen habe. Verständlich, dass mich vor Beginn der Lektüre besonders eine Frage beschäftigt hat: Kann der Nachfolger, der zeitlich gut 15 Jahre vor "Voodoo" spielt, die hohen Erwartungen erfüllen, die ich ihn setze? Ich mach es kurz: Er kann. Und wie. Diesmal katapultiert uns Nick Stone ins das Miami der frühen 80er Jahre. Max Mingus und sein Partner Joe Liston sind die besten Detectives in einem Schmelztiegel verschiedenster Kulturen und Religionen. Auf den Straßen herrscht Krieg und Drogen schwemmen tonnenweise in eine Stadt, welche mit den Flamingobesetzten Grünflächen und dem Glamour aus der Serie "Miami Vice" nichts gemein hat. Stattdessen verrecken Junkies auf der Straße, kontrollieren Banden ganze Viertel, gelten nur die Gesetze der Gewalt. Der moralische Kompass der Polizei gerät in diesem Wirrwarr aus Bestechung und Pflichtbewusstsein vollends durcheinander. Wer ist gut, wer böse? Die Grenzen scheinen zu verschwimmen, Misstrauen gegenüber allem das vorherrschende Gefühl zu sein. Floridas ehemaliges Rentner- und Touristenparadies droht sich endgültig in eine Hölle zu verwandeln und Solomon Boukman, sagenumwobener Anführer einer Bande haitianischer Einwanderer, um den sich Mythen und Legenden ranken, ist im Begriff sie zu kontrollieren. Seine Gegenspieler: Die Elite-Polizeieinheit Miami Task Force, der auch Mingus und Liston angehören. Als die beiden während der Ermittlungen an einem Mordfall feststellen, dass Voodoo-Zauber mit im Spiel ist (in den Leichen wird die Tarot-Karte mit dem "König der Schwerter" gefunden) und im Zuge ihrer Nachforschungen der Name des geheimnisumwitterten Boukman fällt, stechen sie in ein Bienennest. Vorneweg: Voodoo und Schwarze Magie bilden auch diesmal nur das lose Gerüst für diesen Thriller und spielen lediglich eine zweitrangige Rolle. "Der Totenmeister" ist in erster Linie ein konventioneller Krimi, der jedoch den Leser mit einer düsteren Grundstimmung und einem derartigen Maß an Boshaftigkeit konfrontiert, dass man zwischenzeitlich das Schlucken vergisst. Nicht nur, dass Stone dem Buch mit mehr als 600 Seiten beinahe epische Ausmaße verleiht, auch der Handlungsrahmen scheint für die Leinwand prädestiniert. Schon der Beginn lässt Schaudern, geht auf Konfrontation mit dem Leser, schlägt ihm in die Magengegend. Seit James Ellroys Werken ist mir nicht mehr eine solch finstere Atmosphäre begegnet, seit Cormac McCarthy wurde mir nicht mehr ein so apokalyptisches Amerika präsentiert. Stones Sprachgewalt und seine stimmungsvollen Beschreibungen heben die Qualität der Story nicht nur weit über den Durchschnitt, sondern liefern endgültig den Beweis, dass der Autor zu mehr als einer Eintagsfliege fähig ist. Es ist der Anfang der Hass-Beziehung zwischen Solomon und Max Mingus, welche bereits in "Voodoo" angedeutet wurde, und möglicherweise der auch in Deutschland lange überfällige, gelungene Start in eine hoffentlich sehr langlebige Reihe. Insgesamt ist "Der Totenmeister" ein knallharter, aber anspruchsvoller Kriminalroman, der Spannung im eigentlichen Sinne zwar aufgrund seiner Länge nicht immer versprühen kann, dennoch aber von Anfang bis Ende fesselt. Ein dunkles Meisterwerk, mit dem sich Nick Stone endgültig in die erste Liga schreibt.

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  • Rezension zu "Der Totenmeister" von Nick Stone

    Der Totenmeister
    Desire

    Desire

    21. January 2010 um 21:10

    Nick Stone schreibt unheimlich gut und spannend, aber trotzdem hat mir das erste Buch Voodoo besser gefallen.

  • Rezension zu "Der Totenmeister" von Nick Stone

    Der Totenmeister
    Sevotharte

    Sevotharte

    19. July 2009 um 17:42

    Zuerst fand ich es komisch zu lesen, dass sein Zweitwerk VOR Voodoo spielt, aber dieser Aspekt hat dem Buch wirklich gut getan, da es einfach mal interessant war, Max VOR seinem Totalabsturz zu erleben. Endlich erfuhr man auch mehr über seinen einstigen Partner. Obwohl ich dieses Buch wirklich gut fand, man sofort merkte, dass dies wieder ein Stone war, mich die zweite Hälfte echt gefesselt hat und mich das Ende dermaßen interresiert hat (und auch nicht enttäuscht, da sich alles wunderbar zusammenfügt) kann ich diesem Werk leider nur 3 Sterne geben, da der Anfang einfach zu öde auf mich wirkte und teilweise einfach Sachen zu lange erzählt wurden, die nicht wirklich interessant waren. Dennoch, Nick Stone ist nur zu empfehlen, da er einfach anders schreibt und seine Kulisse und Atmosphäre derzeit einfach einzigartig ist. Daumen hoch!

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  • Rezension zu "Der Totenmeister" von Nick Stone

    Der Totenmeister
    Catty

    Catty

    12. June 2009 um 22:43

    Miami in den 80ern und Vodoo. Interessant. Spannend. Lehrreich. Nicht nur, dass es einem die Zustände im damiligen Miami verdammt nahebringt, es bietet auch einen sehr interessanten Einblick in die Kunst des Vodoo. Das ganze wird untermalt von einer sehr spannenden, recht tragischen Thriller-Geschichte. Hier werden viele Einzelschicksale sehr bildhaft geschildert - ohne dabei langatmig oder verwirrend zu sein. Politische Gegebenheiten, verflochten mit unglaublichen Intrigen, Drogengeschichten, Mordbanden, Vodoo-Zaubern und trotzdem verliert man niemals den Überblick. Wirklich sehr gut - Hut ab!

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  • Rezension zu "Der Totenmeister" von Nick Stone

    Der Totenmeister
    Dilbertine

    Dilbertine

    31. March 2009 um 10:38

    Nick Stone hat in seinem neuen Pageturner „Der Totenmeister“ ein Buch über die Verhältnisse in Miami, Anfang der 80er Jahre vorgelegt. Es herrscht Ausnahmezustand, die Stadt ist gekennzeichnet von Armut, Aufruhr, Gewalt, Brutalität, Drogenhandel und der Angst ihrer Bewohner. Täglich kommt es zu schweren Schießereien auf offener Straße, Menschen werden reihenweise ermordet, die Polizei und Politik ist hochgradig korrupt. Mittendrin steckt Max Mingus, der dem Leser bereits aus dem Vorgängerroman „Voodoo“ bekannt ist. Er und sein Partner Joe sind Polizisten bei der Eliteeinheit MTF. Max trinkt zu viel, schläft zu wenig und kann sich nicht mehr genau erinnern, wann er die Grenze der Legalität überschritten hat. Seine Einheit stellt ihre eigene Ordnung her, in dem sie in für Schlagzeilen sorgenden Fällen, Sündenböcke, deren Verhaftung und Verurteilung politisch gewollt ist, suchen, finden, ihnen die entsprechenden Beweise unterjubeln und für deren Verurteilung sorgen. Die wahren Verbrecher dürfen entweder weitermachen, denn sie sind die Einnahmequelle der korrupten Polizei oder sie werden von „moralischen“ Beamten, wie Max, in einer außerdienstlichen Hinrichtung liquidiert. Max und Joe sind der korrupten Machenschaften überdrüssig und ermitteln gegen Soloman Boukman auf eigene Faust. Boukman, Haitianer, von dem nur wenige wissen, ob er ein Mensch oder Mythos ist, von dem kein einziges Bild und keine richtige Beschreibung in den Polizeiakten existiert, ist Kopf eines haitianischen Verbrechersyndikats, dessen übergeordnetes Ziel es ist, die Kolumbianer und Kubaner auf dem Kokainmarkt zu vertreiben. Es beginnt ein Wettlauf um die Zeit auf dem Weg der Erkenntnisse, denn Soloman hat Kontakte nach ganz oben. Die Geschichte ist mit „Voodoo“ Zutaten gewürzt. Der Geschmack dieser Zutaten dominiert jedoch nicht, der Leser erfährt am Rande des Thrillers einiges über schwarze Magie, ihre Zeremonien und Opferungen. Als etwas schwierig habe ich anfänglich die vielen verschiedenen Charaktere und deren Geschichten empfunden, aber das Puzzle fügt sich im letzten Drittel des Buches zusammen. Alles in allem hat Nick Stone an seinen Ersterfolg angeknüpft und erneut eine mörderisch, teuflisch gute Geschichte entwickelt. Das Buch steht seinem Vorgänger „Voodoo“ in nichts nach. Für mich gehört es ganz klar zu der Kategorie „Verstörende Thriller“, die meine Schlafgewohnheiten auf den Kopf stellt. Der Autor hat zum Teil mit authentischen Namen von Drogenkartellen und deren Bossen gearbeitet, so dass ich mir gut vorstellen kann, dass er ein wahres Bild von Miami und seinen gesellschaftlichen Verhältnissen in den 80er Jahren gezeichnet hat. Einen Haken hat das Ganze jedoch, die Geschichte ist auf dem Zeitstrahl betrachtet, nicht die Fortsetzung von „Voodoo“ sondern vielmehr der Vorgänger. Allen Lesern, die noch keines der beiden Bücher gelesen haben, empfehle ich mit „Der Totenmeister“ zu beginnen und im Anschluss erst „Voodoo“ zu lesen, denn so kann man die Geschichte und Entwicklung des Hauptcharakters Max Mingus noch besser verstehen.

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