Nick Ward , Sinéad O'Brien Allein mit dem Tod

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Inhaltsangabe zu „Allein mit dem Tod“ von Nick Ward

„Allein mit dem Tod“ erzählt die wahre Geschichte von Nick Ward, der während des Fastnet Race von 1979 zusammen mit vielen anderen Mitstreitern in einen Jahrhundertsturm gerät, und der – totgeglaubt – von seinen Mitseglern an Bord der lackgeschlagenen Yacht zurückgelassen wird. Erst 30 Jahre nach der Tragödie um das Fastnet Race ist er in der Lage zu erzählen, wie es damals, in den Tagen des Sturms, wirklich war. Nachdem er kenterte, das Bewusstsein verlor und von seinen Mitseglern allein auf der Yacht zurückgelassen wurde, überlebte er das katastrophale Fastnet Race von 1979 nur knapp – und wurde als letzter Überlebender geborgen. Ergänzt wird der packende Bericht durch Fotos, handschriftliche Aufzeichnungen des Autors, Wetterkarten und -analysen sowie Auszüge aus dem offiziellen Bericht über die Fastnet Race-Katastrophe mit Angaben zu Todesfällen und Schiffsverlusten.

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    Allein mit dem Tod

    R_Manthey

    23. July 2015 um 12:50

    Schon als Kind träumte Nick Ward davon, einmal an der Fastnet-Regatta teilnehmen zu können. Ward wuchs in Hamble an der englischen Südküste auf, wo Segeln für Kinder zum Leben gehört. Und in Hamble beginnt die berühmte Regatta. Sie führt durch den Ärmelkanal vorbei am Südzipfel Englands, durch die Irische See bis zur Südspitze Irlands, wo man den Fastnet-Felsen umrunden und dann zurück nach England segeln muss, bis man schließlich das Ziel in Plymouth erreicht. Im August 1979 war es endlich so weit. Ward durfte auf der Grimalkin mitsegeln, zusammen mit dem Eigner, dessen Sohn und drei weiteren Seglern. Nachdem man im Ärmelkanal mit einer Flaute zu kämpfen hatte, änderte sich am Abend des 13. August das Wetter dramatisch. Als die Crew bereits in der Irischen See war, begann ein Orkan zu toben, von dem in den offiziellen Meldungen der Rennleitung zunächst nicht die Rede war. Eigentlich ist Windstärke 8 schon viel zu viel zum Segeln, doch bei 12 wird es unmöglich und lebensgefährlich. Der Orkan dauerte die ganze Nacht und war für die Besatzung die Hölle. Das Boot kenterte mehrfach und wurde von der See immer wieder zurückgegeben. Zwar hielten die Sicherheitsleinen der Segler, doch die körperlichen Belastungen durch das permanente Hinundher-Schleudern mit Wasserungen und Aufschlägen aufs Deck brachten die Besatzung bald ans Ende ihrer Kräfte und an den Rand der Verzweiflung. Ward, der nach seinen Angaben erst von der Mitautorin dazu gebracht wurde, sich nach so vielen Jahren zu Wort zu melden, beschreibt diese schreckliche Nacht sehr detailliert und extrem spannend. Für Segler ist dies sicher eine unglaublich interessante Lektüre. Aber auch wenn man sich mit dem Hochseesegeln nicht besonders auskennt, kann man diesen Thriller sehr gut verstehen. Zwar wird man bei einigen Begriffen nicht wissen, was sie bedeuten, doch da die Dramaturgie der Ereignisse so fesselt, spielt das kaum eine Rolle. Die Grimalkin war ein relativ kleines Boot. Sieht man sich die Statistiken über die Fastnet-Regatta von 1979 an, die am Ende des Buches abgedruckt ist, dann bemerkt man schnell, dass in den kleineren Bootsklassen fast alle Teilnehmer ausschieden, während die größeren Segler fast alle das Ziel erreichten. Die 15 Todesfälle geschahen auf Seglern der unteren drei Klassen. Wards sehr plastische und glaubwürdige Schilderung dieses Desasters ist natürlich seine Sicht der Dinge. Die anderen drei Überlebenden der Grimalkin, die die in einer Augenblicksentscheidung und unter enormen Stress und körperlichen Grenzbelastungen für tot Gehaltenen zurückließen, kommen mit ihrer Sicht in diesem Buch kaum zu Wort.

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