Die Herzen der Männer

von Nickolas Butler 
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Die Herzen der Männer
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Positiv (100):
Sikals avatar

Eine wunderbare Geschichte, der ich viele Leser wünsche.

Kritisch (6):
-nicole-s avatar

Ein Buch mit starkem Anfang, danach jedoch etwas schwächelt. Es konnte mich leider nicht richtig erreichen.

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Inhaltsangabe zu "Die Herzen der Männer"

Über eine Zeitspanne von drei Generationen und ebenso vielen Kriegen erkundet dieser Roman die Herzen der Männer: ihre Schwächen und Geheimnisse, ihre Bedürfnisse und Werte. Damit legt Nickolas Butler nach »Shotgun Lovesongs« ein vielschichtiges und sensibles Epos über die Verletzungen, die Männer einander und anderen zufügen, vor.

In den Augen seines Vaters ist Nelson eine Enttäuschung. Wer will schon ein Kind, das weder Freunde noch Selbstbewusstsein besitzt? Je intensiver der verunsicherte Junge sich nach Zuwendung sehnt, desto stärker sondert sich der Vater ab, bis er irgendwann ganz aus dem Leben seines Sohnes verschwindet. Doch in einem Punkt hat er sich getäuscht. Nelson ist nicht allein. Jonathan, sein bester Freund aus dem Pfadfinderlager, ist das genaue Gegenteil von Nelson: bei allen beliebt, pragmatisch und mit einer unverwüstlichen Leichtigkeit ausgestattet. Was aber treibt jemanden wie Jonathan dazu, sich mit einem Außenseiter anzufreunden? Und stand Jonathan wirklich immer so rückhaltlos zu ihm? Das Leben im rauhen Wisconsin verlangt Nelson, Jonathan und dessen Familie Prüfungen ab, die Freundschaft und Loyalität auf eine harte Probe stellen.

Stimmen zum Buch

»Ein zärtliches, einfühlsames Buch – eine wunderbare Lektüre.«
People

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608983135
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:11.02.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Sikals avatar
    Sikalvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine wunderbare Geschichte, der ich viele Leser wünsche.
    Wann ist ein Mann ein Mann?

    Gleich vorneweg – der Roman von Nickolas Butler hat mich bewegt, ich fand ihn sehr gelungen. Im Fokus der Geschichte steht  Nelson, den wir von Kindesbeinen an über die Jahre begleiten, der auf der Suche nach sich selbst einen gangbaren Weg findet und lernt, mit der Vergangenheit zu leben.

     

    Bereits als kleiner Junge muss Nelson erkennen, dass das Leben sich nicht einfach gestaltet. Er ist ein stilles, nachdenkliches Kind, das den Wünschen seines Vaters leider nicht entspricht. Das zeigt sich überdeutlich im Pfadfindercamp, welches eigentlich als Vater-Sohn-Urlaub die Beziehung der beiden fördern sollte. Doch Nelsons Vater lässt ihn spüren, welch herbe Enttäuschung er für ihn ist. Nelson sehnt sich mehr und mehr nach zu Hause, nach seiner Mutter, die ihm ihre gesamte Zuwendung und Liebe schenkt. Während Nelson mit sich und seinen Kameraden zu kämpfen hat, beginnt sich Pfadfinderleiter Wilbur für Nelson zu interessieren und unterstützt ihn im Camp – und später auch im weiteren Leben. Nelson findet nur einen einzigen Freund, Jonathan, der charakterlich dem gutgläubigen, gerechtigkeitsfanatischen Nelson nicht das Wasser reichen kann. Und trotzdem bleibt die Freundschaft der beiden über die Jahre bestehen. So dürfen wir auch die nächsten Generationen noch ins Pfadfinderlager begleiten, Jonathons Sohn Trevor und dessen Sohn Thomas. Irgendwann übernimmt Nelson das Lager und versucht die Grundsätze und Werte den Jugendlichen mitzugeben, die ihm ein Leben lang wichtig waren. Doch er muss erkennen, dass sich die Zeiten geändert haben und Lagerfeuerromantik sowie Zusammenhalt nicht mehr diesen Stellenwert haben wie in seiner eigenen Jugend. Nur die Liebe der Mütter zu ihren Söhnen bleibt auch über Generationen hinweg bestehen.

     

    Der Autor Nickolas Butler zeigt am Beispiel Nelsons die Ansprüche an einen Mann, die von der Gesellschaft vorgegebenen Muster, die es zu erfüllen gilt. Ein kleiner Junge, der seinen eigenen Gedanken nachhängt, wird schnell zum Außenseiter – doch genau dieser kleine Junge macht hier eine enorme Entwicklung durch, denn er erkennt, worauf es im Leben ankommt.

     

    Der Schreibstil ist ruhig und bewegend, trotz vieler schwieriger Momente wird hier nicht mit Effekthascherei gepunktet. Vielleicht hat der Roman gerade dadurch eine sehr starke Wirkung. Auch die Stellung der Frau in dieser sogenannten Pfadfinder-Männerdomäne kristallisiert sich hier sehr klar heraus, welcher Respektlosigkeit diese ausgesetzt sind.

     

    Die Charaktere finde ich sehr gut getroffen, entwickeln sich im Laufe der Geschichte und werden somit großteils zum Sympathieträger. Die Einblicke in das amerikanische Pfadfindersystem finde ich sehr interessant und es zeigt sich die Schwierigkeit für Jungs, die nicht als cool und hart gelten, dort mithalten zu können. Gemeinschaft und Freundschaft werden zwar gepredigt, schließen jedoch nur solche ein, die sich nicht von der breiten Masse abgrenzen.

     

    Eine interessante Geschichte über die Männerwelt, die gesellschaftlichen Grundsätze und deren Veränderungen im Laufe der Zeit, über Werteverhalten und Generationenverständnis. Gerne habe ich dieses Buch gelesen und vergebe hiermit fünf Sterne.

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    HibiscusFlowervor 3 Monaten
    Die unterschiedlichen Arten von Männlichkeit

    Klappentext des Verlages:
    In den Augen seines Vaters ist Nelson eine Enttäuschung. Wer will schon ein Kind, das weder Freunde noch Selbstbewusstsein besitzt? Je intensiver der verunsicherte Junge sich nach Zuwendung sehnt, desto stärker sondert sich der Vater ab, bis er irgendwann ganz aus dem Leben seines Sohnes verschwindet. Doch in einem Punkt hat er sich getäuscht. Nelson ist nicht allein. Jonathan, sein bester Freund aus dem Pfadfinderlager, ist das genaue Gegenteil von Nelson: bei allen beliebt, pragmatisch und mit einer unverwüstlichen Leichtigkeit ausgestattet. Was aber treibt jemanden wie Jonathan dazu, sich mit einem Außenseiter anzufreunden? Und stand Jonathan wirklich immer so rückhaltlos zu ihm? Das Leben im rauhen Wisconsin verlangt Nelson, Jonathan und dessen Familie Prüfungen ab, die Freundschaft und Loyalität auf eine harte Probe stellen.

    "Wenn ich mich wirklich konzentriere und mich zu erinnern versuche, dann glaube ich nicht, dass ich jemals einen Freund gehabt habe." (S. 111 - Nelson im Alter von 13 Jahren)

    Obwohl er sich der bedingungslosen Liebe seiner Mutter, die ihm Halt gibt und zu einem wohlerzogenen, zielstrebigen Jungen werden lässt, gewiss sein kann, sehnt sich Nelson danach, etwas in seinem Leben zu erreichen, damit auch sein Vater ihn positiv wahrnimmt und diesen stolz auf ihn sein lässt. Die wenigen friedlichen Vater-Sohn-Momente gleichen eher einem leichten Flügelschlag, einem flüchtigen Hauch, der kaum Spuren hinterlässt und ebenso schnell vorüber ist.

    Die geglaubte Freundschaft zu Jonathan Quick, die in einem Pfadfinderlager ihren Anfang fand, wirft die Frage nach der Bedeutung von Freundschaft auf...nicht nur für einen Sommer. Unterschiedlich sind die Wege, die sie im Verlauf beschreiten. Von Gemeinsamkeiten kann nicht die Rede sein. Und doch sind sie miteinander verbunden, auch wenn keiner der beiden diese Verbindung genau definieren oder gar begründen konnte. Ein Teil des Lebens...so scheint es.

    Nachdem mich Nickolas Butler mit `Shotgun Lovesongs´ für sich gewinnen konnte, war meine Neugier auf sein neuestes Buch natürlich groß. Sein intensiver, ja auch ungeschönter Blick auf zwischenmenschliche Beziehungen und die sozialen Interaktionen dieser kommen nachvollziehbar und nicht selten erschreckend daher. Und auch dieses Mal erzählt Butler davon, wie seine Figuren ihren Platz im Leben suchen, welche (Um-)Wege sie beschreiten, welche Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen sie geprägt haben.

    Die unterschiedlichen Arten von Männlichkeit und welchen Einfluss Vater-Sohn-Beziehungen dabei haben sind interessant ausgearbeitet. Dass der Autor seine Figuren über Jahrzehnte hinweg immer wieder in das Pfadfindercamp führt, hat mir zunächst Rätsel aufgegeben, bis mir der Stellenwert der Pfadfinder und das Camp als Zufluchtsort - bei/an dem Männer Männer sein können - vor Augen geführt wurden. Denn das SEIN unterscheidet sich nicht unerheblich vom SCHEIN. Was mich zum vorangegangen Absatz und der geprägten Entwicklung der Figuren - die Butler gekonnt ausgeleuchtet hat - zurückführt.

    Es bedarf nicht zwingend eines Krieges, um Helden hervorzubringen. Und es besteht immer die Möglichkeit, anders oder gar besser zu sein, als jene, die ihr Leben auf das anderer projezieren wollen.

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    Suse33vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Herzensbuch. 😍😍
    Herzensbuch

    Männer. Wer sind sie eigentlich und wie sieht es in ihrem Innersten aus? Wofür schlägt ihr Herz?

    Nickolas Butler begibt sich mit uns auf eine die Reise, genau dies herauszufinden. In einer gefühlvollen, poetischen Geschichte, über drei Generationen hinweg, ermöglicht er uns in die Herzen der Männer zu schauen.

    Das Cover finde ich großartig. Es zeigt einen Jungen, der in sich gekehrt, allein und voller Sehnsucht am See sitzt. Es könnte durchaus die Hauptperson der Story sein. Ich liebe die Farbgebung, die sehr warmherzig wirkt.

    Der Schreibstil von Nickolas Butler hat mich absolut begeistert. Er erzählt die Geschichte voller Poesie und Emotionen. Der Spannungsbogen ist eher unterschwellig, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut, sondern sie zu etwas Besonderem macht. Die Protagonisten sind jeder auf die eigene Art individuell. Man fühlt, leidet und liebt mit ihnen. Die Charaktere sind sehr detailliert herausgearbeitet und man kann sich sehr gut mit ihnen identifizieren.

    Am Besten hat mir gefallen, dass die Story über drei Generationen hinweg erzählt wurde. Der Autor zeigt stets auf, mit welchen Herausforderungen jede Zeit zu kämpfen hatte und es dennoch immer eine Gemeinsamkeit gab. Nämlich die Gefühle, die Liebe, das Alleinsein und die Sehnsucht nach Geborgenheit.

    Dieses Buch ist ein absolutes Meisterwerk.

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    monerlvor 4 Monaten
    Zu viele Themen in einer Geschichte

    (3.5 Sterne)

    Meine Meinung
    Der Beginn des Buches ist überragend gut! Nach ein paar Seiten fühlte ich mich in der Geschichte wohl, auch wenn sie sehr traurig beginnt. Für den Jungen Nelson, der außer seiner Mutter niemanden hat, der ihn versteht oder mit ihm zusammensein will, schmolz mein (Mutter)Herz nur so dahin. Er ist ein absolut intelligenter, braver und herzensguter Mensch. Er hat das Herz am rechten Fleck und versteht ganz genau was es bedarf, um für die Umwelt, seine Mitmenschen und aus sich selbst das Beste herauszuholen. Doch damit kommt er nicht weit. Solche Menschen sind eigentlich nicht erwünscht. Man hält sich fern von ihnen. Jungs- und Männerherzen schlagen nicht für emotionale, scheinbar verweichlichte, ehrliche und sensible Kerle. Echte Kerne sind etwas düster, haben viel Spaß, brechen Regeln, prügeln sich und sind genau das Gegenteil von Mädchen und Frauen. All das bekommt Nelson nicht nur im Pfadfinderlager zu spüren. Zu Hause zeigt ihm sein Vater immer wieder aufs Neue was er von ihm als Muttersöhnchen hält und wie er ihn sich eigentlich wünscht.

    Nelson ist in Butlers Geschichte Dreh- und Angelpunkt. Das Buch ist in vier Abschnitte geteilt. In den ersten drei hat Nelson jeweils eine größere oder kleinere Rolle inne. Aus dem gemobbten und außen vor gelassenen Jungen ist ein Kriegsheld mit stählernen Muskeln geworden. Ein echter Kerl eben. Er hat den Weg eingeschlagen, der aus kleinen Jungs Männer macht: Militärakademie, Waffen, Gewalt und Krieg. Und dennoch konnte Nelson sich und seinen Werten treu bleiben. Er arrangiert sich mit seinem Kriegstrauma und führt das Pfadfinderlager weiter, in dem er seine Jugend verbracht hat.

    Ab dem zweiten Abschnitt tritt er etwas in den Hintergrund. Wenn man es ganz genau betrachtet, baut die eigentliche Geschichte nicht auf Nelson sondern auf seinem einzigen “Freund” Jonathan auf. Jonathan war Betreuer im Pfadfinderlager als Nelson gerade so ein Teenager war. Wir lernen Jonathan nun als Vater eines 16-jährigen Sohnes kennen, der charakterlich ganz nach Nelson geht und durch und durch ein guter Junge ist. Doch diese Werte zählen unter Männern nicht und so versucht Jonathan seinen Sohn Trevor auf eine Zukunft vorzubereiten, die aus Seitensprüngen, Unehrlichkeit, Alkohol, Erotik… besteht. Liebe und Zärtlichkeit, Sehnsucht und Gutmütigkeit sind Worte, die mit Frauen in Verbindung gebracht werden und bei Männern für ein Lächeln sorgen.

    Der rote Faden zieht wieder Militär, Waffen Krieg und Gewalt mit sich, bis hin zur nächsten Generation. Thomas, Trevors Sohn und Jonathans Enkel wird Protagonist. Es ist das Jahr 2019 und Frauen werden immer noch nicht in Männerdomänen, wie dem Pfadfinderlager, gern gesehen. Und auch hier zeichnet Nickolas Butler wieder ein Männerbild, von dem die meisten Frauen einfach nur fliehen wollen wenn sie können.

    Der Autor hat einen intensiven und einnehmenden Schreibstil, der mir sehr gefällt. Leider bin ich mir aber nicht ganz so sicher, welche Intention er mit dem Buch anstrebt. Will er zeigen, dass Männer einfach grob sein müssen, um echte Männer zu sein? Zeigen, dass sich Männer von den weichen Frauen absondern müssen, um eigenständig wahrgenommen zu werden? Will er aufführen, dass Männer keine Chance bekommen, anders zu werden oder zu sein, um von der Masse angenommen zu werden? Dass nur ein Soldat seinen Mann stehen kann? Dass Frauen, egal in welchem Zeitalter, immer Angst vor Männern haben müssen oder zumindest immer Vorsicht walten lassen sollen?

    Die Kapitel um Thomas und seine Mutter empfand ich als nicht so ganz gelungen. Irgenwie passten sie sich nicht richtig flüssig in den bisherigen Erzählstil ein. Auch das Ende vermittelt mir irgendwie das Gefühl, dass der Autor nicht so richtig wusste, wohin mit der Geschichte. Ich empfinde es als nicht ganz rund.

    Mir ist das Buch ein bisschen zu sehr schwarz und weiß. Vom Autor ist diese Überzeichnung wahrscheinlich gewollt. Schlussendlich waren es mir dann doch zu viele Klischees, zu viel Männer sind hart und Frauen müssen beschützt werden und sind so abhängig von ihren (Ehe)männern.

    Fazit
    Ein wundervoll geschriebenes Buch, mit einer ursprünglich tollen Idee, das in der Ausführung mit zu vielen Themen und Stereotypen vollbepackt ist und den roten Faden verliert. Ein Buch, das hervorragend beginnt, im letzten Drittel aber ziemlich schwächelt. Ich hatte mir viel mehr versprochen, viel mehr an Freundschaft und Loyalitäten, wie es in der Buchbeschreibung aufgeführt wurde. Doch diese Themen werden eher am Rande behandelt und stehen bei den Protagonisten nicht im Fokus.

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    RomeosJuliets avatar
    RomeosJulietvor 4 Monaten
    Anständigkeit, Tugend und Moral

    Um schon mal das Fazit vorweg zu nehmen: "Die Herzen der Männer" hat mich mitgerissen. Man begleitet die Charaktere durch ihr ganzes Leben und hat am Ende das Gefühl, sie wirklich zu kennen und das Leben mit ihnen gemeinsam gelebt zu haben. Nickolas Butler hat einen tollen Schreibstil, der einen in diese faszinierende Pfadfinder-Welt führt und einen am Ende wünschen lässt, man wäre selbst mal Pfadfinder gewesen.

    Aber jetzt mal von Anfang an: Das Buch ist in 4 Teile geteilt, in jedem neuen Teil findet ein Zeitsprung statt und die Perspektive wechselt. Was jedoch immer erhalten bleibt ist der Protagonist Nelson, der im 1. Teil noch ein Kind, später dann ein alter Mann ist, für den eines aber immer wichtig war: Pfadfinder sein. Allzeit bereit. Wir erleben seinen Kampf gegen die überlegenen anderen Jungs im Pfadfinderlager, erleben mit, wie er schließlich Campführer wird und auch noch als alter Mann versucht, die Kids im Lager zu den besten Männern zu machen, die sie sein können.

    Nelson ist es auch, der die interessanteste und schönste Charakterentwicklung durchmacht, auch wenn wir im Buch noch andere Figuren sehr genau kennenlernen und auch diese über einen großen Zeitraum hinweg bei ihrer Entwicklung beobachten können. Nickolas Butler gelingt es hierbei sehr gut, eine stetige subtile Spannung aufzubauen, denn die Charaktere wachsen einem so schnell ans Herz, dass man unbedingt erfahren möchte, wie es mit ihnen weitergeht.

    Obwohl es in dem Buch sehr stark auch darum geht, das beste aus sich herauszuholen, hat es nie den Beigeschmack der heute so proklamierten "Selbstoptimierung". Durch das Setting im Pfadfinderlager geht es vielmehr um gute, alte Tugenden, um Anständigkeit, Tradition und Moral. Dabei kommt es aber nie altbacken oder belehrend daher, sondern bleibt modern und regt zum Nachdenken über die eigenen Werte an.

    Mich hat das Buch sehr berührt und gerade das Ende hat für richtig Gänsehaut gesorgt. Trotzdem kann ich letzten Endes nicht 5 Sterne vergeben, da der Titel des Buchs doch etwas andere Erwartungen geschürt hat. Denn in "Die Herzen der Männer" bekommt man weniger einen Einblick in die Herzen als vielmehr in die Denkweise und den Moralkodex der Männer.

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    sunshine-500s avatar
    sunshine-500vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der Einzelgänger Nelson, vom Vater mit Ignoranz und Prügel bestraft, wird über 60 Jahre begleitet.
    Der hohe Anspruch eines Vaters

    Die Herzen der Männer von Nickolas Butler erschien am 11 Februar 2018 im Klett – Cotta Verlag.

    Das Cover besticht mit Einfachheit und macht neugierig auf den Inhalt.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht Nelson und das Pfadfinderlager Cippewa, in Wisconsin, umpannt wird eine Zeitspanne von 60 Jahren. Nelson ist sehr intelligent und ein Einzelgänger mit wenig Selbstbewustsein, er sehnt sich nach Aufmerksamkeit und Zuwendung seines Vaters. Nelson blüht bei seinen Camp- aufenthalten nur auf wenn er sich Abzeichen verdient, belohnt wird das nicht, es bringt ihn nur Neid, Spott und Missgunst ein, auch sein Vater ignoriert ihn. Doch Jonathan, der allseits beliebte Junge, nähert sich Nelson an und wird sein Freund, sie treffen sich jahrelang im Camp wieder. Jahre später hat Nelson die Leitung des Camps übernommen und Jonathan besucht das Camp mit seinem Sohn......

    Der Autor hat eine meisterhaft ausgestattete Geschichte erfunden die über 60 Jahre bis in die Zukunft von 2021 spielt. Die Geschichte ist fesselnd, gefühlvoll teils poetisch. Sie beschäftigt sich größtenteils mit den Themen Vater und Sohn, Familie, Freundschaft, Erziehung und Disziplin. Über drei Generationen begeitet der Leser die Hauptprotagonisten, vom Jungen bis zum Mann beleuchtet er den Werdegang bis ins kleinste Detail. Er zeigt dem Leser meisterhaft überzeichnet die einzelnen Typen Mann, vom Choleriker bis zum Kriegshelden. Dem ein oder anderen begegnet man so im wirklichem Leben.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, wirken sehr authentisch und lebendig. Nelsons Vater, der mit seinen Dämonen kämpft, er vergreift sich physisch und psychisch an Ehefrau und Sohn, doch Nickolas Butler zeichnet ihn mit grauen Schattierungen so wird er menschlich. Nelson der Einzelgänger, behält seine Tugenden die ganzen Jahre aufrecht. Jonathan der charismatische Junge wird zum Zyniker und seinem Sohn beraubt er jeglicher Illusion.

    Fazit: Die Herzen der Männer ist ein sehr einfühlsamer Roman, der mich tief berührt hat. Ich wurde in das Geschehen gezogen und durchlebte die ein oder andere Situation zusammen mit den Protagonisten. Das Buch ist keine leichte Kost für Zwischendurch und wird mich noch einige Zeit beschäftigen, denn es werden gekonnt relevante Situationen im Leben von Männern und ihren Emotionen beleuchtet, fesselnd und teils schonungslos. Ich kann es absolut weiter empfehlen.

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    FrauVonUndZuvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine mir völlig fremde Thematik, nachvollziehbar erzählt.
    Das Leben im Pfadfinderlager und das danach

    Es zieht sich ein roter Faden durch die “Herzen der Männer” von Nickolas Butler. Er setzt sich zusammen aus Nelson Doughty, dem Camp Chippewa und der Suche nach dem Weg ein guter Mensch zu sein. Die Geschichte lässt sich schwer zusammenfassen. Es sind drei Geschichtsstränge die grob miteinander verwoben sind. Jeder Teil könnte auch ein eigener Roman sein.

    Mit Nelson beginnt dieser Roman. Er ist kein beliebter Junge. Seine moralische Unbeflecktheit, sein Wissensdurst und der Hang zur Ordnung grenzen ihn von seinen Altersgenossen aus. Sein einziger und dadurch bester Freund ist Jonathan Quick, auch wenn seine Loyalität fragwürdig ist. Selbst nur wenige Erwachsene erkennen, was für ein besonderer junger Mann er ist. Es ist Wilbur, der Campleiter, der in Nelson die Stärke sieht. Ein Ereignis im Camp führt letztendlich dazu, dass der Junge nicht weiterhin das Opfer sein will.

    Nelson Doughty ist nur im ersten Drittel der Protagonist. Mit jedem Teil setzt eine neue Zeit und eine neue Generation ein. Im Mittelpunkt steht der Besuch des Camps und die Probleme der Teenager, die am Rand zum Erwachsenen stehen und ihren Platz in der Welt noch nicht gefunden haben.

    Zuletzt jedoch scheint Nickolas Butler Schwierigkeiten zu haben, sich in die heutige Generation hineinzuversetzen. Er tritt einen vorsichtigen Schritt zurück und lässt einer Erwachsenen und nicht einem jungen Pfadfinder die Hauptrolle.

    Am Anfang hat mich der abrupte Zeit, Personen und Themenwechsel etwas irritiert. Ich war noch in Gedanken bei der Erzählung zuvor und finde mich plötzlich mitten in einer anderen wieder. Trotzdem schafft es Nickolas Butler fehlende Vorgeschichten geschickt in den in den Erzählfluss einzuarbeiten. Auf diese Weise wird deutlich das die Zeit formt. Sie formt die Eltern und die Kinder, die wiederum zu Eltern werden und Kinder formen.

    Man kann sich gut in die einzelnen Situationen versetzen. Ob man nun als Mann oder Frau schon einmal in Amerika in einem Pfadfinderlager war oder nicht, spielt keine Rolle. Der Roman gibt einen guten Eindruck von dem Alltag der Jungen wieder.

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    suppenfees avatar
    suppenfeevor 4 Monaten
    die herzen der Männer

    Die Herzen der Männer ist eine Geschichte über mehrere Generationen hinweg. Alles beginnt 1902 in einem Pfandfindercamp. Nelson – unbeliebt, eher schmächtig und ein ziemlicher Streber liebt es Abzeichen zu sammeln. Er hat sie fast alle, doch die anderen Jungs kommen mit seiner Art nicht klar, oder sind vielleicht auch einfach nur cooler als er. Jedenfalls wird Nelson immer wieder heftig gemobbt. Sein Vater ist als Betreuer im Camp und schaut weg. Nur ein älterer Pfadfinder – Jonathan greift ihm scheinbar unter die Arme.

    Jahre später fahren auch Jonathans Sohn und danach sogar sein Enkel ins Pfadfinderlager. Auch sie machen prägende Erfahrungen in diesem Camp.

     

    Nickolas Butler nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Herzen der Männer – und die sind leider nicht immer ganz so gutherzig, wie man sich das gerne wünscht. Mobbing, Vater -  Sohn Beziehungen, Erwartungsdruck und das Verhältnis der Eltern prägen die Jungen. Die Charaktere sind sehr vielschichtig angelegt, aber durch das was sie durchmachen mussten, oft nicht sehr sympathisch. Und dennoch habe ich ihre Geschichten gerne verfolgt, obwohl mich mancher von ihnen wütend oder traurig gemacht hat. Der Schreibstil ist sehr ruhig, fast sachlich, aber mit schönen Vergleichen und Bildern gespickt. Ich war berührt und teilweise auch schockiert. Auch wenn die Herzen der Männer weiterhin ein Rätsel für mich bleiben -  das Buch lohnt sich dennoch.

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    Josettas avatar
    Josettavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Wechselbad der Gefühle - ein großartiger Roman
    Das Innere der Pfadfinderseele

    Zentraler Mittelpunkt des Romans ist das Pfadfinderlager Chippewa, irgendwo in Wisconsin/USA. Die Zeitspanne dieser Geschichte umfasst rund 60 Jahre und die Leser bekommen einen guten Einblick, wie sich das Campleben im Laufe der Zeit veränderte. Der moderne Fortschritt macht eben vor nichts halt – nicht jeder kommt mit dieser Tatsache klar. Aber darum geht es nicht.

    Nein, „Die Herzen der Männer“ thematisiert nur am Rande, ob man Fährtenlesen im Jahr 2019 zum „Mann werden“ braucht.
    Es geht in erster Linie um Generationenkonflikte, um Verletzungen, Enttäuschungen, sowie Verluste und welche Auswirkungen dies auf die eigene, persönliche Entwicklung hat.

    Die Geschichte beginnt im Sommer 1962. Zusammen mit seinem Vater ist der 13-jährige Nelson Doughty Teilnehmer im oben erwähnten Zeltlager. Nelson ist der Parade-Pfadfinder schlechthin und er blüht bei jeder Aufgabe, jedem neuen Verdienst-Abzeichen so richtig auf. Mit seinem tadellosen Engagement zieht er den Neid und Spot der anderen Jugendlichen auf sich und er muss einige schlimme Attacken über sich ergehen lassen. Selbst der eigene Vater schämt sich wegen ihm. Lediglich Jonathan verhält sich Nelson gegenüber einigermaßen respektvoll, wobei das Wort Freundschaft hier immer noch fehl am Platz ist. Als Nelson einen handfesten Skandal aufdeckt, in den auch einige Betreuer des Zeltlagers involviert sind, verändern die daraus resultierenden Konsequenzen das Leben von Nelsons Familie für immer.

    Etliche Jahre später leitet der ledige Nelson das Lager Chippewa. Er bringt jungen Menschen Werte, Würde und Achtung bei. Ihm gefällt diese Aufgabe. Der Kontakt zu seinem früheren Kumpel ist nie ganz abgerissen. Jährlich besucht Jonathan zusammen mit seinem Sohn Trevor das obligatorische Pfadfinderlager in der wilden Natur. So auch im Jahr 1996. Trevor, mittlerweile fast zu alt für diese Sommeraktion, schwebt auf rosaroten Wolken. Er hat seine große Liebe gefunden, Rachel. Jonathan findet diese Beziehung albern und er nutzt den gemeinsamen Urlaub, um Trevor diesbezüglich die Leviten zu lesen. Und er hat noch mehr Überraschungen für seinen Sohn parat. Wieder beginnt mit dem Ende des Urlaubs ein neuer Lebensabschnitt für alle Beteiligten.

    2019 ist Rachel die Erwachsene, die ihren Sohn Thomas ins Camp begleitet. Sie freut sich auf das sieben tägige Leben in der wilden Natur. Und auf Nelson, in dem sie einen väterlichen Freund gefunden hat. Es ist die letzte Pfadfindersaison für den inzwischen 70-jährigen. Er plant seinen verdienten Ruhestand außerhalb der Wälder Wisconsins. Während das Lagerleben seinen gewohnten Gang nimmt, schlägt das Schicksal noch einmal gnadenlos zu. Und als im Camp der letzte Zapfenstreich auf der Trompete gespielt wird, weine ich, die Leserin, bittere Tränen.

    Mein Fazit:
    Gewaltige Zeitsprünge prägen diesen Roman und jeder der drei Abschnitte, hat seine eigene, gefühlvolle Geschichte. Was zwischenzeitlich im Leben von Nelson und Jonathan geschah, wird in wohldosierten Rückblicken und Reflektionen geschildert. So entstand eine glaubwürdige und stimmige Story, die mir einige wunderbare Lesestunden geschenkt hat. Das Buch ist ein Wechselbad der Gefühle und schildert eindrücklich, wie Elternbeziehungen, Kriegseinsätze oder Liebeskonstellationen prägen und für spätere Handlungen verantwortlich sind.

    Ich zitiere das Magazin People – „Ein zärtliches, einfühlsames Buch – eine wunderbare Geschichte“. Besser kann man „Die Herzen der Männer“ nicht beschreiben.
    Eine absolute Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen. 

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    Gisevor 4 Monaten
    Werte im Lauf der Zeit

    Nelson ist Pfadfinder und jedes Jahr im Camp dabei. Während er ein Abzeichen nach dem anderen einheimst, findet er kaum Anschluss zu den anderen Jungs, er bleibt Außenseiter, auch wenn einer der beliebten Jungs ihn immer wieder in Schutz nimmt. Nach einem ereignisreichen Leben wird er selbst Leiter genau dieses Pfadfindercamps, mit allen Veränderungen, die sich innerhalb von knapp 60 Jahren ergeben haben.

    Der Autor Nickolas Butler beschreibt in „Die Herzen der Männer“ die Veränderungen, die in der Pfadfindergemeinschaft über drei Generationen stattgefunden haben. Dies tut er mit viel Bedacht, lässt Bilder auf den Leser einwirken, die sehr realitätsbezogen sind und nichts beschönigen. Anhand von drei Stationen in Nelsons Leben ziehen die Jahre durch die Gemeinschaft der Pfadfinder, verändern die teilnehmenden Jungs wie auch die Institution selbst. Dies aufzuzeigen, ist dem Autor sehr gut gelungen, wenn auch die Lektüre manchmal etwas langatmig wirkt.

    Dabei entstand eine interessante Geschichte über Männer, gesehen aus einem etwas unüblichen Blickwinkel, denn nicht alle durchlaufen diese Institution. Doch sehr gut lassen sich die Veränderungen in der Gesellschaft und dadurch bedingt auch bei den Männern, aber auch die bleibenden Werte sehr gut herauslesen. Ein Buch der eher leisen Töne, eher anspruchsvoll geraten, wenig beschönigend, durchaus realistisch.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    "Ihr müsst keine Lügen über euer Tun und Lassen erzählen, ihr müsst nichts verbergen und euch wegen nichts schämen. Ihr müsst euch niemals entschuldigen."

    Mit seinem neuesten Roman "Die Herzen der Männer" möchte der US-amerikanische Schriftsteller Nickolas Butler herausfinden, wie Jungen zu Männern werden. Sechs Dekaden, mehrere Kriege und drei Generationen lang erforscht Butler die Herzen seiner Protagonisten, die alle Männer sind. Warum sind sie so, wie sie sind? Was macht sie zu Tätern oder zu Opfern? Zu Gewinnern oder zu Verlierern?
    "Die Herzen der Männer" ist ein Roman über Gut und Böse, über Ehre und Moral und über einen echten Helden.

    Wir freuen uns sehr, euch mit "Die Herzen der Männer" den nächsten Titel im LovelyBooks Literatursalon  vorstellen zu dürfen, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten.
    Wenn ihr zusammen mit uns eine besondere und exklusive Literaturreise eintreten möchtet, dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen.

    In unserem LovelyBooks Literatursalon warten außerdem weitere literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben auf euch.

    Zum Inhalt
    In den Augen seines Vaters ist Nelson eine Enttäuschung. Wer will schon ein Kind, das weder Freunde noch Selbstbewusstsein besitzt? Je intensiver der verunsicherte Junge sich nach Zuwendung sehnt, desto stärker sondert sich der Vater ab, bis er irgendwann ganz aus dem Leben seines Sohnes verschwindet. Doch in einem Punkt hat er sich getäuscht. Nelson ist nicht allein. Jonathan, sein bester Freund aus dem Pfadfinderlager, ist das genaue Gegenteil von Nelson: bei allen beliebt, pragmatisch und mit einer unverwüstlichen Leichtigkeit ausgestattet. Was aber treibt jemanden wie Jonathan dazu, sich mit einem Außenseiter anzufreunden? Und stand Jonathan wirklich immer so rückhaltlos zu ihm? Das Leben im rauhen Wisconsin verlangt Nelson, Jonathan und dessen Familie Prüfungen ab, die Freundschaft und Loyalität auf eine harte Probe stellen.

    Hier geht es zu der spannenden Leseprobe

    Zum Autor
    Nickolas Butler, geboren 1979 in Allentown, Pennsylvania, wuchs in Eau Claire, Wisconsin auf. Er studierte an der University of Wisconsin und beim University of Iowa Writers' Workshop. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im Herbst 2013 erschien sein Roman "Shotgun Lovesongs".

    Seid ihr bereit für eine Geschichte, die unter die Haut geht?
    Zusammen mit Klett-Cotta verlosen wir 30 Exemplare von "Die Herzen der Männer" unter allen, die sich über diesen aufwühlenden und zu Herzen gehenden Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Wenn ihr neugierig geworden seid, bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 11.02. und antwortet auf folgende Frage:

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    Die Leserunde endet am 26.03.2018.
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    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    »Eine Art Geschichte der Männlichkeit in den USA.«
    Frank Meyer, Deutschlandfunk Kultur, 02.2018

    »Butler erzählt liebevoll und herzzerreißend, aber auch realistisch von den Abgründen, die in Männern schlummern. Sein kluger, feinfühliger Roman berührt zutiefst.«
    Freundin, 02.2018

    »Die Frage nach der Gültigkeit von Werten, die die Gesellschaft zusammenhalten, nach Kriterien für den Umgang miteinander, nach der Rolle der Männer, die auf den Verlust ihrer jahrhundertelangen Dominanz mitunter mit Verunsicherung und Aggressivität reagieren - das hebt dieses Buch über die reine Kindheits-, Freundschafts- und Generationengeschichte hinaus.«
    Petra Reich, Literaturreich, 21.02.2018

    »Auf einer feinsinnig-subtilen Ebene ist dieser Männer-Roman eine Liebeserklärung an Frauen.«
    Günter Keil, Landshuter Zeitung, 02.2018

    »Ein wunderbares Buch, dessen Bilder mich noch lange begleiten werden.«
    Simone Dalbert, Papiergeflüster, 25.02.2018

    »Butler erzählt lebendig, packend und voller Wärme.«
    Südwest Presse, 16.02.2018

    »Sein großartiger Roman spannt den Bogen von der Verlogenheit der bürgerlichen Idylle der Sechzigerjahre bis zur Gesellschaft der Gegenwart, vom Geheimnis eines guten Lagerfeuers bis zur #metoo-Debatte. Der 38-jährige Schriftsteller aus Wisconsin erzählt liebevoll und herzzerreißend, aber auch brutal realistisch. Anklagen vermeidet er klug. Ein herausragendes Buch über den Versuch, ein guter Mensch zu sein.«
    Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 02.2018

    »Mit die Herzen der Männer beweist Nickolas Butler [...] wieder, dass er zu den besten US-Autoren gehört.«
    Christian von Zittwitz, Buchmarkt, 01.2018

    »Butler gehört in die erste Reihe der amerikanischen Gegenwartsautoren.«
    Booklist

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