Nicky Fee Auf der Seite der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Auf der Seite der Schatten“ von Nicky Fee

Eine Welt, die anders ist als unsere. Geteilt in Gut und Böse, Licht und Schatten. Liebe und Hass. Als Crystall Olif kennen lernt, scheint sie endlich zu wissen, was wahre Liebe ist. Doch kaum in der Schattenwelt, zeigt ihr Freund seine dunkle Seite. Manche Gefühle ändern sich und andere überstehen sogar den Tod.

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  • Rezension zu "Auf der Seite der Schatten" von Nicky Fee

    Auf der Seite der Schatten
    Tialda

    Tialda

    30. May 2012 um 22:34

    x Autorin: Nicky Fee x Titel: Auf der Seite der Schatten x Genre: Fantasy x Erscheinungsdatum: 20. Januar 2011 x 258 Seiten x Engelsdorfer Verlag x ISBN: 3862682110 x Erste Sätze: Mein Atem ging flach und schnell. Ich spürte die heißen Schweißperlen auf meiner Stirn. Meine Hände waren klamm und kalt. Vor Aufregung bekam ich kaum Luft. Mein Mantel wehte hinter mir her, während ich zügig die Straße entlang lief. An einer Ecke blieb ich stehen – Stille. Konnte ich ihr trauen? Ein Rascheln ließ mich zusammenfahren. Sie waren noch hinter mir. Klappentext: Eine Welt, die anders ist als unsere. Geteilt in Gut und Böse, Licht und Schatten. Liebe und Hass. Als Crystall Olif kennen lernt, scheint sie endlich zu wissen, was wahre Liebe ist. Doch kaum in der Schattenwelt, zeigt ihr Freund seine dunkle Seite. Manche Gefühle ändern sich und andere überstehen sogar den Tod. Rezension: “Auf der Seite der Schatten” weckte mein Interesse, da es sich dabei um den Debütroman einer jungen Frau aus der Gothic-Szene, mit welcher ich mich ebenfalls verbunden fühle, handelt. Ich war gespannt, wie eine Gleichgesinnte sich wohl eine Welt vorstellt, die in Licht und Schatten aufgeteilt ist. Der Einstieg ins Buch fällt sehr leicht, gerade deshalb, weil Nicky Fee genau so schreibt, wie sie wohl auch sprechen würde. Locker von der Leber weg, allerdings mit einer nicht besonders anspruchsvollen Ausdrucksweise. Einerseits liest sich “Auf der Seite der Schatten” dadurch sehr flüssig, doch andererseits beginnt die Art, wie sich die in Ich-Form erzählende Protagonistin Crystall, artikuliert nach spätestens der Hälfte des Buches ziemlich zu nerven – sie erinnerte mich sehr stark an eine aufgedrehte, von Stimmungsschwankungen gebeutelte, gezwungen coole 13-Jährige. Ganz klar – die Situation, in die sich Crystall durch ihren Eintritt in die Welt der Schatten manövriert, ist keinesfalls schön, denn sie verliert durch tragische Umstände ihre große Liebe Juna. Aber trotzdem (und entschuldigt meine Ausdrucksweise) kotzte mich ihre Verhaltensweise daraufhin sehr an. Sex mit irgendwem oder selbstverletzendes Verhalten, weil sie sich einbildet, dadurch mit Juna in Kontakt treten zu können – eine ganz klare Warnung: Leser die leicht zu triggern sind, sollten unbedingt die Finger von diesem Buch lassen, zu detailliert werden die Akte der Selbstverstümmelung beschrieben und zu leicht könnte man in den Sog von Crystalls schädigender Gedankenwelt gezogen werden. Ich möchte der Autorin damit nicht zu nahe treten, aber mein Eindruck war, dass es sich bei “Auf der Seite der Schatten” um eine Art Aufarbeitung eines persönlichen Schicksals handelt. Die ganze Geschichte wirkt sehr düster und ein bisschen schwammig, wie ein Alptraum mit Vergewaltigung, Misshandlung und Verlust in den Hauptrollen. Die Geschichte um die Aufteilung der Welt in Licht und Schatten klang eigentlich sehr interessant, war aber leider nicht ausgearbeitet. Man erfährt nicht, was genau dahinter steckt und wie es dazu kam, dass sich die Welt derart aufspaltete. Im Grunde genommen erinnert fast alles an der Schattenwelt an die ‘Bilderbuch-Klischee-Gothic-Szene’. Sie tragen schwarz und lange Ledermäntel, schminken sich dunkel und auffällig. Gefühlsregungen sind rar und vor allem Crystalls Liebster ist sehr androgyn und trägt natürlich, wie sollte es anders sein, einen finnischen Namen, nämlich Juna. Aber allgemein sind die Namen in diesem Buch sehr ausgefallen, wie z.B. Olif oder Pitraky. Am meisten aufgestoßen ist mir aber das Halbwissen um das Symbol des Pentagrams – Klischee komm raus, du bist umzingelt. Ganz ‘böse’ wird allen Neuzugängen in der Schattenwelt ein Pentagram in die Haut geritzt. Dessen Sinn erschließt sich mir nicht so ganz, ist das Pentagram doch ein Schutz- und Bannsymbol, das bereits im Mittelalter zu diesem Zweck – böse Geister zu vertreiben – verwendet wurde. Fazit: Wäre die gute Idee besser ausgearbeitet worden, würde die nervige Protagonistin vielleicht nicht ganz so unangenehm herausstechen.

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