Nico Weinard Chronik von Chiara III: Geheimnis der Danistakratie

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Inhaltsangabe zu „Chronik von Chiara III: Geheimnis der Danistakratie“ von Nico Weinard

Vampir Kurzgeschichte Chiara erreicht bei ihrer Flucht von Levaques Burg ein Dorf und bekommt eine Arbeit beim hiesigen Goldschmied. Wie sich herausstellt, gehört ihr Arbeitgeber den Danistakraten an: Eine Gilde, welche die einfache Bevölkerung in die Knechtschaft zwingen will. Chiara findet heraus, wer der Kopf der Danistakraten ist und wechselt die Seiten ...

Diese Mal ist Chiara in ein spannendes Abenteuer verwickelt, wo es nicht nur um Macht geht - sondern auch Geld.

— Pumple-fog
Pumple-fog

Ein brandaktuelles Wirtschaftsthema, verpackt in einer spannenden Vampirgeschichte

— snoopy55
snoopy55

Von Vampiren und Gesellschaften

— EvyHeart
EvyHeart

und weiter gehts mit Chiara mal sehen wo es sie hinführt

— LadySamira091062
LadySamira091062
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  • Leserunde zu "Chronik von Chiara I: Der Kuss der Unsterblichkeit" von Nico Weinard

    Chronik von Chiara I: Der Kuss der Unsterblichkeit
    NicoWeinard

    NicoWeinard

    Da Episode Vier im März erscheinen wird, gibt es im Vorfeld nochmal eine Leserunde für alle 3 vorherigen Episoden! Zur Vergeben sind jeweils 5 E-Books der Episoden 1-3. Pressestimmen: “Nico Weinard verpackt gekonnt hochpolitische Gesellschaftskritik, sodass das Thema auch für politisch Desinteressierte nachvollziehbar wird.” Vampirjagd Blogspot “Große Stärke des dritten Bandes ist seine politische Dimension. Inmitten des Mikrokosmus erklärt er das System der Banken und wie zerstörisch es sein kann.” Evys kleine Wunderkiste "Insgesamt läßt mich dieses Buch an Robin Hood der Vampire denken."Kritik bei Lovelybooks

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    Conja

    Conja

    12. March 2015 um 20:13
  • Besser als die Vorgänger

    Chronik von Chiara III: Geheimnis der Danistakratie
    Leela

    Leela

    21. February 2015 um 03:16

    Im dritten Teil der "Chronik von Chiara" lernt Chaiara einiges über ihr neues Leben als Vampir, nachem sie endlich aus den Fängen des Vampirs, der sie damals verwandelt hatte, entkommen ist. Sie stößt durch Zufall auf ein Dorf und nimmt dort eine Stelle als Geldeintreiber bei einem Goldschmied ein, der das ganze Dorf beherrscht. Sie lernt dabei nicht nur einen anderen Vampir kennen, sondern kommt auch immer mehr dahinter, wie es überhaupt dazu kam, dass alle Dorfbewohner von dem schmied abhängig sind... Nachdem der erste Teil der Reihe ja eher eine Art Einleitung war, gefiel mir der zweite Teil noch deutlich besser, da die Handlung langsam in Schwung kam. Der dritte Band fällt nun vor allem zuerts dadurch auf, dass er deutlich länger ist. So konnte sich Nico Weinard auch deutlich mehr Zeit zur Beschreibung seiner Charaktere nehmen, sodass man vor allem Chiara besser kennenlernt. Die Handlung hat mich gut unterhalten; einerseits durch die ausgebaute Vampir-Thematik, andererseits dadurch, dass Themen wie Wirtschaft und Abhängigkeiten gut dargestellt werden. Insgesamt zeigt sich hier eine deutliche Steigerung zu den Vorgängern.

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  • Chronik von Chiara I-III

    Chronik von Chiara III: Geheimnis der Danistakratie
    starone

    starone

    12. February 2015 um 15:56

    Zur Vorabinfo:  Ich werde hier die Folgen I-III dieser Ebook Reihe bewerten. Denn sie passen gut in den gerade anlaufenden Trend der Short Ebooks mit hinein.  Zum Inhalt:  1.Teil: Wir lernen die junge Chiara kennen, die durch unglückliche Umstände und unerfahren in die Hände des überaus gut aussehenden Levaques gerät. Er weckt in ihr Gefühle der Liebe und Lust. Zudem macht er ihr ein ungewöhnliches Angebot, den Kuss der Unsterblichkeit. Sie nimmt an.  2.Teil:  Der Kuss der Unsterblichkeit hat Chiara verändert, denn sie ist dadurch zum Vampir geworden. Levaques überschüttet sie mit Kleider, Schmuck, Aufmerksamkeit und natürlich Blut. Um nichts muss sich Chiara kümmern, aber diese Freundlichkeit hat ihren Preis. Denn Levaques erwartet dafür in der Liebe ein devotes Verhalten von Chira. Was sie aber gerne dafür hinnimmt. Doch eines Tages hat Levaques genug von Chiara und verkauft  sie kurzer  Hand an drei Gnome. Die sich als übelste Sadisten und Folterer alsbald herausstellen. Ein letztes Mal trifft sie in der Folge dann auf Levaques, der macht ihr ein Freiheitsangebot in Form einer Jagd auf sie gegen die drei Gnome. Sollte sie gewinnen, käme Chiara frei. Aber schon lange glaubt sie den Versprechung ihres Ex-Gebieters und Liebhabers nicht mehr.  So töte sie kurzer Hand dann die drei Gnome und verschwindet aus dem Bereich des Vampires nicht ohne ihm ewige Rache zu schwören.  3.Teil: O.K, sie hat ihr Leben erst einmal retten können und ist auch in Freiheit. Doch sie weiß nichts über das Leben als Vampir. Und muss sich deshalb erst einmal vom Blut der Tiere, die sie erlegen kann ernähren. Was auf die Dauer kein Zustand ist.  Durch einen Zufall kommt sie in ein Dorf und rettet da einen Dorfbewohner das Leben. Der Goldschmied des Dorfes, Gerson Werburg beherrscht das ganze Dorf . Was Chiara am Anfang, aber noch nicht klar ist, deshalb nimmt sie auch die Stellung als Geldeintreiberin gerne erst einmal an. Denn Gerson Werburg beschäftigt auch einen Vampir in seinen Reihen und so geht Chiara zunächst einmal in eine Art Lehre bei diesem Vampir. Denn sie will keine weitere Abhängigkeiten mehr erdulden müssen. In der Folge kommt sie langsam hinter die wahren Gründe wieso die Dorfbewohner so hoch verschuldet sind. Kann Chiara den Dorfbewohner helfen? Welches System steckt hinter alldem. Meine Meinung :  Geschickt baut der Autor Nico Weinard hier einen Teil auf den Nächsten auf. So entsteht eine stimmige Geschichte. Die durchaus mit einigen interessanten Infos und Neuerung auf dem Gebiet der Vampireigenarten punkten kann bei Leser, wie ich finde. Also keine der ewig gleichen Schemata. Zudem bringt er wirtschaftliche Vorgänge geschickt und plausibel auf den Punkt. Und zeigt uns wie Wirtschaft, Macht und Abgängigkeit sich auswirken auf die Menschen und ihr Leben und welchen Kreislauf letztendlich solche Bedingungen in Gang setzen können.  Hier werden Freunde der Vampirgeschichten bedient, die zeigt das es durchaus noch andere Möglichkeiten der Darstellung gibt. Weg vom  reinen Blutsauger hin zum möglichen Geschäftsmann und Ideeverwirklicher.  Mit schlimmen Folgen für alle.  Der 4. Teil erscheint im März 2015 und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Denn Chiara sinnt ja noch immer auf Rache. 

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  • Vampire mögen's heiß - Rezension zu Teil I-III

    Chronik von Chiara III: Geheimnis der Danistakratie
    snoopy55

    snoopy55

    06. February 2015 um 17:27

    Bei dieser Vampirreihe begleiten wir eine junge Frau dabei, wie und warum sie zunächst zum Vampir wird und dann dabei, wie sie ihr Leben als Vampirin kennenlernt. Mag der erste Teil der Reihe (Der Kuss der Unsterblichkeit) noch ein wenig an Klassiker wie ‚ein Interview mit einem Vampir‘ erinnern, so entwickelt sich die Geschichte ab dem zweiten Teil (Geburt der Jägerin) in eine einzigartige und noch nie dagewesene Richtung. Es fließen Elemente ein, die bis jetzt in anderen Genres heimisch waren, was der Geschichte einen ganz eigenen Charakter verleiht. Und warum auch nicht? Schließlich hatten wir doch alle die Vermutung, dass es unter Vampiren heiß hergeht – da darf die Erotik natürlich nicht fehlen! Eine Schwäche der ersten beiden Teile ist leider, dass einige Dinge nicht ausführlich genug beschrieben werden. Nun, es bedarf sicherlich keiner seitenlangen Landschaftsbeschreibung, doch entstehen durch das Nichtvorhandensein von Beschreibungen, zum Beispiel der Gefühlslage Chiaras, nicht ganz so leicht nachvollziehbare ‚Sprünge‘ in der Geschichte, die den Leser dann leicht verwirrt zurücklassen. Ebenso ist der Schreibstil teilweise ein wenig holprig und er hätte ein wenig fließender gestaltet werden können. Doch das wird beim dritten Teil (Geheimnis der Danistakratie) viel besser und ab hier fängt die Geschichte an einen richtig zu fesseln! Die genannten Schwächen sind aber auch etwas, das dieser Buchreihe als Stärke angerechnet werden kann: Wir begleiten nicht nur Chiara auf ihrem Weg zur großartigen Vampirin, sondern auch den Schriftsteller Nico Weinard auf seinem Weg zum hervorragenden Autor. Sehr gute 4.5 Sterne für Teil III

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  • Alle drei Bände auf einen Streich

    Chronik von Chiara III: Geheimnis der Danistakratie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2014 um 15:22

    Die "Chronik von Chiara" ist eine Reihe von relativ kurzen Erzählungen. Alle drei Bände zusammen haben gerade einmal 81 Seiten, sodass eine Würdigung des bisherigen Gesamtwerkes am sinnvollsten erscheint. Band 1 umfasst gerade einmal 11 Seiten und wirkt wie eine kaum ausgebaute Idee. Wenn man die Länge der (Kurz-)Geschichte jedoch bemängelt, tut man ihr unrecht. Natürlich kann man sagen, dass es ein bisschen wenig sei, dass Chiara auf dem Heimweg aus einer Schenke von einem Vampir entführt und dann von ihm verwandelt wird. Aber Kurzgeschichten schmücken nicht sonderlich aus. Sie bieten Raum zur Interpretation. Das abrupte Ende ist natürlich für den Leser enttäuschend. Er möchte ja schließlich wissen, wie Chiara mit ihrem neuen, unsterblichen Leben umgeht. Band 1 ist für das Gesamtbild lediglich der Auftakt, gleich einem kurzen Prolog. Klar hätte man dieses und jenes noch ausführlicher schildern können. Wer die beiden Folgebände jedoch ebenfalls liest, wird einsehen, dass keine Notwendigkeit zu mehr Ausführlichkeit besteht. Man lernt Chiara kennen, erfährt auf kurzem Raum ihren Werdegang zum Vampir und basta. Tatsächlich wird es erst ab Band 2 mit ebenfalls "nur" 19 Seiten spannend und tiefgründig. Auf den ersten Blick kann man sich in diesem Band wirklich fragen, welche perverse Neigungen der Autor im Geheimen hegen mag. Chiara wird von ihrem Schöpfer verstoßen und in einem Kerker gehalten. Hin und wieder bedient sich ihr Meister ihrer für seine perversen Spielchen, die restliche Zeit können drei Gnome Chiara nach Lust und Laune peinigen. Doch ihr gelingt am Ende die Flucht. Ich gebe zu, dass es bei mir erst klick gemacht hat, als ich den dritten Teil gelesen habe. Nico Weinard lebt in seinem Text keineswegs verborgene Perversionen aus. Er verpackt lediglich die Grausamkeit der Welt in seiner Erzählung. Ich zumindest fühlte mich an den Fall Josef Fritzl erinnert, der seine Tochter 24 Jahre lang im Keller gefangen hielt und vielfach missbrauchte. Sexuelle Verbrechen sind nicht so selten, wie man hoffen mag. Dieses heikle Thema auf's Tapet zu bringen, erntet meine vollste Anerkennung. Die heutige Spaßgesellschaft darf gerne daran erinnert werden, dass das Leben kein Ponyhof ist. Zugleich weist Episode zwei bereits auf das auch im dritten Band wichtige Gegensatzpaar hin: Macht vs. Unterdrückung. Band 3 ist mit 51 Seiten der umfangreichste Teil der Reihe. Vordergründig verdingt sich Chiara als Schuldeneintreiberin und kann sich dabei in die Obhut eines anderen Vampirs begeben, der sie mit ihren Stärken als Unsterbliche vertraut macht. Doch als sie sich auf den Weg macht, um ihre ersten Aufträge zu erfüllen, erhält sie einen Einblick in das System, erkennt dessen Ungerechtigkeit und kämpft dagegen an. Soweit könnte man das recht abstrakt formulieren. Muss man aber gar nicht. Die Bilder, die Nico Weinard zeichnet, sind eindeutig. In Episode 3 rechnet er mit dem politischen Gepflogenheiten der Gegenwartsgesellschaft ab. Spätestens, wenn ein Burgherr zwei seiner Türme abfackeln lässt, um dann dem paralysierten Volke den Nachbarn als Feind zu verkaufen, um einen Krieg anzuzetteln, muss der Groschen fallen (wobei ich mich auf keine Diskussion einlassen möchte, ob nun die USA ihr WTC selbst zum Einsturz gebracht haben). Gleichzeitig wird die Finanzkrise auf eine einfache Art und Weise erklärt, sodass sie auch ein Grundschüler versteht. Dabei wirkt die Erklärung jedoch keineswegs oberlehrerhaft. Die Sache ist einfach auf ihren Kern und die Wurzel allen Übels reduziert. "Chronik von Chiara" kommt also erst einmal recht unscheinbar daher, man mag die erste Episode noch belächeln und sich fragen, worauf Nico Weinard eigentlich hinauswollte. Es würde doch nichts ausgesagt werden. Das Weiterlesen lohnt sich auf alle Fälle. Nico Weinard verpackt gekonnt hochpolitische Gesellschaftskritik, sodass das Thema auch für politisch Desinteressierte nachvollziehbar wird. Naja, vom 11. September und der Finanzkrise sollte man allenfalls schon einmal gehört haben (und wer damit gar nichts anfangen kann, bei dem ist Hopfen und Malz sowieso schon verloren). Gesellschaftskritik und Vampirroman schließen sich keineswegs aus. Im Gegenteil. Die Verknüpfung tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch, sondern bereichert es ungemein. "Chronik von Chiara" ist in ihrer Vollständigkeit absolut lesenswert!

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  • Rezension hoch Drei

    Chronik von Chiara III: Geheimnis der Danistakratie
    EvyHeart

    EvyHeart

    10. September 2014 um 11:36

    Diese Rezension spricht überwiegend über Band III und reißt die anderen, kurzen, Episoden an: Cover Das Titelbild zum ersten Band zeigt ein nacktes Mädchen, das vor einer Steinwand steht und schüchtern in die Kamera guckt. Das passt gut zum Inhalt - es geht um das Erwachen. Der zweite Band ist ähnlich, hier liegt die Figur auf einem Bett und sieht den Betrachter lasziv an. Interessant ist, dass die Lippen nur ein Stück hervorblitzen und mehr verheißen als aussagen. Gemein ist beiden Bildern das weiche, eher gelbstichige Licht. Das Cover wirkt mysteriös,. unklar und verweist auf die alten, traditionellen Gemäuer. Für den dritten Teil griff man auf ein neues Model zurück. Die Frau im rot-schwarzen Kleid sitzt auf einem Bett und stützt sich auf einem Schwert auf. Ihr Blick ist jung, ein bisschen naiv und nicht zu sinnlich. Durch die Pose wirkt sie selbstrbewusst, die Augen wirken weich. Hervorzuheben ist die Handhaltung, die sehr locker ist. Bei den Schriftarten setzt Weinard auf einen Mix: Der Titel ist in einer Serifenschrift gedruckt, der Untertitel ist durchgängig groß und serifelos notiert, die Steinstruktur verweist auf das alte Flair der Geschichten. Nicht so passend ist der Name des Autors, der in einer futuristischen Schrift in der unteren rechten Ecke prangt. Inhalt Im ersten Teil lesen wir, wie Chiara von Levaque entführt und in einen Vampir verwandelt wird. Teil 2 schildert, wie Chiara von Levaque verstoßen und eingesperrt wird. Im Kerker demütigen sie seine Handlanger, bis sie von Levaque die Erlaubnis erhält flüchten zu dürfen. Der dritte Teil ist länger und inhaltlich stärker: Chiara trifft auf der Flucht auf die Geldeintreiber von Geron Werbung und wird einer von ihnen. Werbung hat sich vom Goldschmied zum Bankier hochgearbeitet und plant, über ein Zinses-Zins-System das Land zu erobern, zu schwächen, in einen Krieg zu führen und damit nochmehr Profit zu machen. Chiara durchschaut dies und will Geron aufhalten. Charaktere Da Band 1 und 2 die Einleitung darstellen, gibt es wenige Figuren und diese werden nur kurz dargestellt. Sogar Levaque als Antagonist wirkt zwar fies, dominant und mysteriös, aber nicht so knallig. In Band 3 ändert sich das. Es gibt viele Nebenfiguren, die in wichtige Ereignisse eingebunden werden und so im Gedächtnis bleiben. Chiara wird mit ihnen über längere Zeit konfrontiert und entwickelt Gefühle. Jede Figur hat ihre Rolle und passt gut in das Kollektiv. Das gefällt mir! Chiara ist in Band 1 mutig, aber eher schüchtern. Auch in Band 2 ist sie zwar bereit, sich Levaque zu unterwerfen, entwickelt aber die Kraft sich gegen ihn zu stellen. Im dritten Band blüht sie auf: Obwohl sie immer noch mit ihrer Verwandlung hadert und an ihren Fähigkeiten arbeiten muss, offenbart sie großes Selbstbewusstsein. Sie kann Sachverhalte geistig und gefühlsmäßig durchdenken und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Chiara ist meistens mitfühlend, strebt aber nach Gerechtigkeit. Das führt zu einigen Todesfällen :-) Chiara ist ein vielseitiger Charakter, der mir an manchen Stellen ein bisschen zu perfekt ist. Sie hat aber das Potential die folgenden Bände zu tragen. Themen Vampire: Weinard nutzt in diesem Buch die gängigen Klischees: Vampire jagen nachts, haben eine erotische Ausstrahlung, hadern damit, ob sie ihren Durst auch mit Menschen stillen dürfen und sind sehr stark. In diesem Buch ist jeder Vampir an ein Tier gebunden, das ihm helfen kann. Dieser Aspekt ist ungewöhnlich und ich finde ihn gut. Erotik: Vampire haben viel Energie, auch sexuell, und das führt Weinard aus. Besonders im dritten Band gehen infolge ausgiebiger Spielchen einige Kleidungsstücke kaputt :-) Entsprechend den Klischees stehen Vampire nicht auf Kuschelsex, sondern tendieren zu SM. Weinard schildert die Ereignisse im dritten Band sehr detailliert, mir fehlte aber ein bisschen Energie. Im zweiten Band wird die Erotik nur angedeutet, was besonders bei Chiaras Zeit im Kerker für den Leser gut ist. Kapitalismuskritik: Große Stärke des dritten Bandes ist seine politische Dimension. Inmitten des Mikrokosmus erklärt er das System der Banken und wie zerstörisch es sein kann. Dabei nutzt er eine Kombination aus Erlebtem (einige Figuren leiden) und Theoretischem (das Manifest, das Werbung besitzt). Ich fand das sehr erfrischend und gut eingebaut.   Sprache Weinard schreibt bildhaft, aber nicht zu ausschmückend und hat eine gute Wortwahl. Wortwiederholungen gibt es selten und er erzeugt Atmosphäre. An einigen Stellen, besonders in den ersten Bänden, vermisste ich die erzählerische Dichte, was aber auch an der Gestaltung liegen kann. Insgesamt habe ich mich aber sehr wohl im Buch gefühlt. Gestaltung Die Geschichte ist in Episoden (Bände) unterteilt und innerhalb dieser in Kapitel. Die Länge steigert sich von ca. 3 Seiten in Band 1 zu 13 Seiten im dritten Band. Die Einteilung ist logisch und hilft beim Lesen. Besonders in Band 1 wirkt der Text aber etwas abgehackt, weil man die Einleitung nicht zusammenhängend lesen kann, sondern ständig eine Pause macht. Ich hatte das Gefühl, in der Handlung zu springen, obwohl die Handlung nicht wirklich springt. Binnen eines Kapitels gibt es außerdem Absätze, sodass der Text gut lesbar ist. Fazit "Chronik von Chiara" hat das Potential richtig gut zu werden. Die Mischung aus Vampiren, Figuren und Gesellschaftskritik gefällt mir sehr gut! Die ersten Bände stellen aber nur die Einleitung dar, daher ist das Geschehen nicht so fesselnd - hätte man die Reihe als Roman konzipiert, hätte man in diese Bände mehr Gewicht legen können, damit einem Chiara, wie in einer Einleitung üblich, vertraut wird. Das passiert erst in Band 3. Trotzdem sehr lesenswert! Mal sehen, was noch kommt :P

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  • Leserunde zu "Chronik von Chiara III: Geheimnis der Danistakratie" von Nico Weinard

    Chronik von Chiara III: Geheimnis der Danistakratie
    NicoWeinard

    NicoWeinard

    Leserunde zum E-Book Chronik von Chiara III - Geheimnis der Danistakratie Chiara erreicht bei ihrer Flucht von Levaques Burg ein Dorf und bekommt eine Arbeit beim hiesigen Goldschmied. Wie sich herausstellt, gehört ihr Arbeitgeber den Danistakraten an: Eine Gilde, welche die einfache Bevölkerung in die Knechtschaft zwingen will. Chiara findet heraus, wer der Kopf der Danistakraten ist und wechselt die Seiten ...

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    • 20
  • die Chronik geht weiter

    Chronik von Chiara III: Geheimnis der Danistakratie
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    31. August 2014 um 14:16

    im dritten Teil "Geheimnis der Danistakrate" findet Chiara einen anderen Vampir  der ihr bei seinem Chef Unterschlupf bietet.Sie lernt unter dessen Anleitung  ihre Kräfte zu beherrschen.Doch der Herr des Herrenhauses von Werbug ist ein elende Geldeintreiber  und behandelt die Leute im Dorf sehr schlecht.Chiara findet etwas pikantes heraus und wechselt die Seiten.  Chiara entwickelt sich  gut weiter und  ist einem trotz ihres Vampirdaseins sympatisch.Die Spannung ist durchgehend vorhanden . Insgesamt läßt mich dieses Buch an Robin Hood der Vampire denken. Da Chiaras Rachefeldzug noch nicht zu Ende ist  gibt es sicher noch weitere  Kapitel,die  einem kurzweiligen Lesespass versprechen

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  • Die Chronik geht in die dritte Runde

    Chronik von Chiara III: Geheimnis der Danistakratie
    sunflower130280

    sunflower130280

    29. August 2014 um 12:33

    Die Chronik von Chiara geht im dritten Teil "Geheimnis der Danistakrate" spannend weiter.Wie schon in den ersten beiden Teilen ist die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite vertreten.Autor Nico Weinard schafft es auch dieses Mal wieder mich zu überzeugen und in seinen Bann zuziehen.Chiara die durch einen Streifzug im Wald das Leben eines Mannes rettet, der von Vampiren angegriffen wurde. Sie trifft einen anderen Vampir  und dieser bietet ihr nicht nur eine Übernachtung an, sondern außerdem auch Hilfe. Angekommen im Herrenhaus von Werbug, erhält sie dort nicht nur Blut sondern auch einen Job als Geldeintreiber.Allerdings wechselt Chiara schnell die Seiten und hilft den Menschen zu ihrem Recht.Dies stößt dem geldgierigen Goldschmied gehörig auf und hetzt ihren Vampir "Lehrer" auf sie auf sie zu töten.Wird es Chiara gelingen aus dieser Gefahr zu entkommen?Fazit :Eine tolle Kurzgeschichte, die einen fasziniert und man einfach nicht genug von Chiaras Abenteuer bekommen kann.

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