Nicola Barker Weit offen

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Inhaltsangabe zu „Weit offen“ von Nicola Barker

Nicola Barker erzählt die Geschichte von zwei Männern, die sich - scheinbar zufällig - in London begegnen und die, seltsamerweise, beide Ronny heißen. Der eine Ronny, mit eigenartigen Ritualen beschäftigt, wird von dem anderen, der als Unkrautvernichter bei der Stadt arbeitet, mit in sein Haus an der Küste genommen. Dort treffen sie auf weitere schräge Gestalten: auf einen Pornofotografen, auf zwei Wildschweine züchtende Frauen, und auf Nathan, den Bruder des anderen Ronny, der seine Tage im Fundbüro der Londoner U-Bahn verbringt. Diese höchst kuriosen Außenseiter, die an Figuren von Beckett erinnern, haben alle eines gemeinsam: ein kompliziertes Innenleben.§"Weit offen" ist ein Roman über die Einsamkeit und zugleich ein Roman über die Hoffnung, die Tücken des Lebens zu überwinden, um am Ende bei sich anzukommen.

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  • Rezension zu "Weit offen" von Nicola Barker

    Weit offen
    gina_

    gina_

    30. April 2012 um 14:45

    Schräge Charaktere mit immer enger ineinander geflochtenen und voneinander abhängig werdenden Lebensabschnitte, die schließlich in Ronny´s Haus an der Küste wieder auseinander reißen und sich neu ordnen. Nicht ohne Grund entsteht der Vergleich mit Beckett Figuren. Die Geschichte beginnt mit zwei Ronny´s, die sich auf einer Brücke treffen. Einer von ihnen lebt auf der Straße, der andere ist Unkrautvernichter. Die erst so unterschiedlich erscheinenden Charaktere beginnen sich mehr und mehr zu ähneln, zu verstehen, bis sie schließlich beinahe zu einer Person werden. Ein Roman über die Einsamkeit und das Leben, dass oft nicht so verläuft wie es sollte. Letzten Endes führt es jedoch zum einzig wichtigen Ziel, sich selbst zu finden. Interessant, verwirrend, etwas langatmig.

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