Nicola Förg Das stille Gift

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Inhaltsangabe zu „Das stille Gift“ von Nicola Förg

Ein Teil einer künstlichen Hüfte, das zwei Touristen aus einem Güllefass wie ein Katapult um die Ohren fliegt, ist der Auslöser für die Suche nach einem lange verschwundenen Mann. Irmi Mangold und Kathi Reindl finden heraus, zu wem die Hüfte gehörte. Die Geschichte des Bauern ist ein Albtraum. Erst kommt sein behinderter Sohn ums Leben, dann verenden all seine Kühe an einer rätselhaften, schleichenden Krankheit, und schließlich gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm selbst. Alles deutet auf einen Giftskandal hin, der mehr Lügen und Verdächtige hervorbringt als das Garmischer Land Kuhfladen.

Agrarmafia oder Familienkrieg? Toll recherchierter Umweltkrimi

— Leserin71
Leserin71

Das Buch hat Suchtfaktor nach mehr von Nicola Förg. Ideale Bett- und Urlaubslektüre. Auf jeden Fall ist es wie ein Urlaub in Oberbayern.

— JulesBarrois
JulesBarrois

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Schockfrost

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  • Agrarmafia oder Familienkrieg? Toll recherchierter Umweltkrimi

    Das stille Gift
    Leserin71

    Leserin71

    04. May 2017 um 11:45

    Hatte ich angenommen, die Krimis von Nicola Förg wäre Regionalkrimis der heiteren Art, wurde ich hier eines besseren belehrt."Das stille Gift" ist ein Umweltkrimi, der sich mit einem hochgiftigen Fäulnisbakterium und dem Gift Glyphosphat beschäftigt. Oder war es doch eine alte Familienfehde, die dem Bauern das Leben kostete?Irmi Mangold und Kathi Reindl ermitteln, jede auf ihre eigene, unnachahmliche Art im tiefsten Oberbayern. Besonders gut hat mir das Aufgreifen der Probleme der Bauern in der heutigen Zeit zwischen genveränderten Sorten, Pestiziden und Massenproduktion gefallen. Hier werden die heiklen Themen gut im Krimi verpackt und erreichen so ein neues Zielpublikum.

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  • Kranke Kühe, gierige Menschen

    Das stille Gift
    JulesBarrois

    JulesBarrois

    09. April 2017 um 07:27

    Das stille Gift: Ein Alpen-Krimi - Nicola Förg (Autorin), 320 Seiten, Verlag: Piper Taschenbuch (3. April 2017), 9,99 €, ISBN-13: 978-3492311052   Ein Metallteil fliegt zwei Touristen aus einem Güllefass wie ein Katapult um die Ohren Das ist der Auslöser für die Suche nach einem seit vier Jahren verschwundenen Mann. Irmi Mangold und Kathi Reindl finden heraus, zu wem das Metallstück, Teil einer künstlichen Hüfte gehörte. Die Geschichte des Bauern ist ein Albtraum. All seine Kühe verenden an einer rätselhaften, schleichenden Krankheit, und schließlich gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm selbst. Und so geht es hier nicht nur um Mord, sondern um Botulismus, das Herbizid Glyphosat, Biogas-Anlagen, Monokulturen, Subventionen und vieles mehr. Nicola Förg hat offensichtlich gut recherchiert, und man spürt bei der Lektüre, wie sehr der Autorin das Thema am Herzen liegt. Das Buch „Das stille Gift“ ist nicht nur eine packende Kriminal-Geschichte, sondern eher noch ein fesselnder und informativer Wirtschafts- oder Politthriller, politische Streitschrift.   Das Buch steckt voller Fakten, ist äußerst gut recherchiert. Ein aktuelles, realitätsnahes und brisantes Thema aus der Politik. Mir gefallen die beiden Ermittlercharaktere besonders gut. Irmi Mangold hat eine angenehme trocken-spröde Ausstrahlung, unverheiratet, bei ihrem Bruder auf dem Bauernhof lebend entspricht sie nicht den allgemeinen Klischees. Und die grundverschiedene Kathi Reindl setzt einen Gegenpol. Trotzdem funktioniert ihre Zusammenarbeit hervorragend. Und natürlich gibt es viele weiter treffende Charaktere wie zum Beispiel den Rupert Urban, unsympathisch, großspurig oder den Severin Jörg, Bilderbuchbürgermeister. Und was wäre ein bayrischer Krimi ohne einen echten „Preiß“. Nicola Förg schreibt unkompliziert, kurzweilig und trotzdem anspruchsvoll. Sie trifft dieses gemischte Genre, Krimi, Wirtschaft- und Politik, Lokalkolorit und ein kleines Stück Heimatroman ganz hervorragend. Das Buch hat Suchtfaktor nach mehr von Nicola Förg. Ideale Bett- und Urlaubslektüre. Auf jeden Fall ist es wie ein bilderreicher Urlaub in Oberbayern. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Piper Verlages https://www.piper.de/buecher/das-stille-gift-isbn-978-3-86612-345-8 Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de         

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Fesselnder Krimi mit Ökobotschaft

    Das stille Gift
    sommerlese

    sommerlese

    03. August 2016 um 15:35

    Der siebte Fall der Alpenkrimi-Reihe von Autorin "*Nicola Förg*" trägt den Titel "*Das stille Gift*". Darin ermitteln Irmi Mangold und Kathi Reindl in einem Umweltgiftskandal der besonderen Art. Der Krimi erscheint im "*Pendo/Piper Verlag*". Beim Ausbringen von Gülle fliegt einem vorbeigehenden Touristen in Garmisch ein Metallteil um die Ohren. Das bringt er als tätlichen Angriff zur Anzeige. Bei der Untersuchung des Fundstückes stellt sich heraus, dass es sich dabei um einen Teil der künstlichen Hüfte Kilian Schwaigers handelt, der Jahre zuvor verschwunden ist. Dieser Bauer klagte wegen Tiersterbens auf seinem Hof die Verantwortlichen der Agrarpolitik öffentlich an. War er jemandem im Weg und musste weichen? Irmi Mangold und Kathi Reindl gehen der Sache mit viel Enthusiasmus und Fingerspitzengefühl nach. "...natürlich weiß jeder Landwirt von der Gefahr von Leichengift, Sie wissen sicher auch, dass Sie eine tote Maus in ein Sieb legen und austropfen lassen können. Mit dem Gift könnten Sie problemlos ihren Nachbar töten." Zitat S. 66 Dieser Alpenkrimi hat mich mit seiner politisch aktuellen Brisanz umgehauen. Es dreht sich um die Geschichte des Bauern Kilian Schwaiger und seiner Familie, die ein schlimmes Schicksal ereilte. Erst kam der kleine behinderte Sohn ums Leben und als die Milchkühe nach und nach an einer rätselhaften Krankheit starben, stand die Existenz der Familie auf dem Spiel. Schwaiger hielt die Agrarmafia für schuldig, kontaminiertes Futter ließ wahrscheinlich seine Tiere an Botulismus sterben und auch beim Menschen reichert sich Glyphosat im Körper an. Bei dieser Thematik eines Giftskandals stellen sich mir die Nackenhaare auf, die Menschheit vergiftet sich selbst, weil Interessen der Agrarwirtschaft nur auf Gewinne aus sind. Agrogifte im Wasser, Glyphosat im Körper der Menschen und das nur wegen Unkrautvernichtungsmitteln! "...eine Todesspirale aus vergiftetem Boden, der ins Tierfutter und über die Ausscheidungen in einen Kreislauf gelangt." Seite 117 Doch die Politik schweigt und streicht die Gewinne ein. "Drum haben wir doch die Politiker, die wir haben. Das ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für solche, die man sonst nirgend brauchen kann. So tauchen die schon nicht in der Arbeitslosenstatistik auf!" Zitat Seite 141 Diese Zitate zeigen die volle Wirkung der Schreibkraft Nicola Förgs. Dieser Krimi ist eine Wucht, ein echtes Leseerlebnis mit einigen kritischen Themen, aber auch viel schwarzem Humor. Der Leser erfährt eine Menge über Massentierhaltung, Monokulturen mit Mais und das der Bau von vielen Biogasanlagen nicht aufzuhaltende Gefahren mit sich bringt, die nachfolgenden Generationen noch Schwierigkeiten bereiten werden. Die Ermittlerinnen Irmi und Kathi sind persönlich sehr verschieden, aber dennoch ein toughes, eingespieltes Team. Sie gehen mit viel Fingerspitzengefühl bei den Betroffenen vor, aber unbeirrbar und mit harten Bandagen bei den Verantwortlichen der Sache und stellen sich diesem von den Oberen heruntergespielten Ökoskandal. Es kommt einem Kampf gegen Windmühlenflügeln gleich, doch die Frauen beißen sich durch. Gerade die eingebaute Kritik verleiht dem Krimi eine aktuelle Brisanz und die Ermittlung verläuft voller Spannung. Durch die eingebauten Dialektszenen passt sich der Krimi der bayrischen Umgebung an. Einige dieser Sätze musste ich sehr genau lesen, um sie zu verstehen. Das Privatleben der Ermittlerinnen bietet entspannende Ruhepole und erhöht den Unterhaltungswert. Bei diesem Alpen-Krimi lernt man so einiges dazu. Botulismus, Informationen über das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, über Biogasanlagen und andere umweltrelevante Probleme. Das zeigt die gründliche Rechercheabeit der Autorin, die mich sehr beeindruckt hat. Sie zeigt ihren Umweltaktivismus für die breite Lesermasse verständlich aufbereitet und das imponiert mir. Ein sehr nachdenklich machender Krimi mit umweltpolitischer Brisanz, der den Leser sein alltägliches Verbraucherverhalten überdenken lässt. Aber auch eine sehr interessante Handlung, die mit Dialekt und Humor gut unterhält.

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  • Das stille Gift

    Das stille Gift
    Annabeth_Book

    Annabeth_Book

    23. July 2016 um 11:15

    Klappentext: Ein Teil einer künstlichen Hüfte, das zwei Touristen aus einem Güllefass wie ein Katapult um die Ohren fliegt, ist der Auslöser für die Suche nach einem lange verschwundenen Mann. Irmi Mangold und Kathi Reindl finden heraus, zu wem die Hüfte gehörte. Die Geschichte des Bauern ist ein Albtraum. Erst kommt sein behinderter Sohn ums Leben, dann verenden all seine Kühe an einer rätselhaften, schleichenden Krankheit, und schließlich gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm selbst. Alles deutet auf einen Giftskandal hin, der mehr Lügen und Verdächtige hervorbringt als das Garmischer Land KuhfladenAutorin:Nicola Förg 1962 geboren und wuchs in Immenstadt und Kempten auf. Sie ist Reisejournalistin und Schriftstellerin von Kriminalromanen. Als Reisejournalisten hat sie für namhafte deutsche Zeitungen geschrieben und etwa ein Dutzend Reiseführer verfasst.Sie ist engagaierte Tierschützerin. Cover:Das Cover finde ich sehr schön und es passt sehr gut zum Schluss des Buches. Berghütten-KlasseInhalt:Ein neuer Fall für Irmi Mangold. Diesmal handelt es sich um einen Mann der schon seit einer weile als vermisst gilt. Doch als er noch lebte, passierten ihm schon merkwürdige und grausame Dinge.Die Meinung meiner Mama:Ich fand das Buch super spannend und es hatte auch mit einem sehr aktuellem Thema zu tun. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und es war spannend bis zu Schluss. Hab es geradezu verschlungen.Die Autorin gelingt es den Leser geschickt auf eine falsche Fährte zu bringen, sodass man immer den Falschen in Verdacht hat. Deshalb ist das Ende eine gelungene Überraschung.Ich kann das Buch nur an jeden Krimi-Fan weiter empfehlen.

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  • unromantische Alpenlandwirtschaft

    Das stille Gift
    irismaria

    irismaria

    13. June 2016 um 16:07

    „Das stille Gift“ Nicola Förg ist der siebte Band der Alpenkrimi-Reihe, in der die Ermittlerinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl Fälle bearbeiten, in denen es meist um ökologische Themen geht. Diesmal wird ein Leichenteil auf einem Weg neben einem Feld gefunden, das mit Gärresten einer Biogasanlage gedüngt wurde und es geht um diese Anlagen, Glyphosat, Milcherzeugung und andere landwirtschaftliche Themen. Scheinbar hat die Autorin hier einen wunden Punkt getroffen, was wohl die wütenden Rezensionen hervorgerufen hat. Ich fand die Geschichte unterhaltsam zu lesen und die Thematik regt zum Nachdenken und weiterer Recherche an. Die Charaktere sind lebendig gestaltet und Fans der Reihe werden sich über die aktuellen Entwicklungen im Privatleben freuen.

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  • Alles Bio ?

    Das stille Gift
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    10. June 2016 um 07:06

    Es ist nicht alles Bio, was sich so anhört. Jedenfalls nicht was aus dem Güllestreuer von Landwirt Rupert Urban reichlich über die Felder verteilt wird, auch wenn es aus der Biogasanlage stammt. Ein Teil einer künstlichen Hüfte jedenfalls sprengt den Rahmen. Die Prothese gehörte einem Bauern, der sich gegen die zunehmende industrialisierte Landwirtschaft wehrte, im Dauerclinch mit Bauer Urban und der Gemeinde stand, bis er dann irgendwann spurlos verschwand. Was wohl allen ganz recht war, schnell war das Gerücht gestreut, er sei ausgewandert.Irmi Mangold merkt schon bald, dass tiefergehende Ermittlungen nicht sehr erwünscht sind. Das weiß-blaue Paradies soll nicht angetastet werden, auch wenn schon lang keine Kühe mehr malerisch auf den Wiesen grasen und endlose Mais-und Rapsfelder auch am Fuß der Alpen für reichlich Monotonie sorgen. Dazu ist die Spezl-Wirtschaft bis hin ins kleinste Dorf gut verankert und wer sich dagegen wehrt, wird schon bald ausgegrenzt. Aber Irmi wäre nicht die Schwester eines Bauern und überzeugte Polizistin, wenn sie sich von diesen Schwierigkeiten ausbremsen ließe.Nicola Förg hat in ihrem neuen Buch ein ernstes Thema angefasst. Wo hört die Landwirtschaft auf menschlich zu sein? Wenn der Profit allein das Handeln bestimmt, bleibt erst das Tierwohl und dann der Mensch auf der Strecke. Die Liste der Verdächtigen wird immer länger, als feststeht, dass der rebellische Bauer einem Mord zum Opfer fiel. Dabei bleibt Nicola Förgs Krimi spannend wie eh und je. Ihre Figuren, die Guten wie die Bösen, haben Ecken und Kanten und man muss sich an ihnen reiben. Aber die Ökobotschaft ist dann doch zu dick aufgetragen und wird mittels der Ermittlungen seitenlang dem Leser unterbreitet. Weniger Belehrung und erhobener Zeigefinger wären mehr gewesen. Ich habe die Bissigkeit und feine Ironie der Vorgänger Krimis vermisst und Irmi Mangold und ihre Kollegin Kathie haben dieses Mal meine Lesegeduld bis hin zum – dann doch sehr verblüffenden – Ende strapaziert.            

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  • Nanu....wie kommt eine künstliche Hüfte in den Güllewagen?

    Das stille Gift
    Igela

    Igela

    30. May 2016 um 14:04

    Bei einem Ausflug fliegt zwei Touristen ein festes Teil um die Ohren...und das aus einem Güllewagen.Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass dieses Stück Teil eines künstlichen Hüftgelenkes ist.Doch wie kommt dieses in den Güllewagen von Bauer Ruprecht Ulrich? Hauptkommissaren Irmi Mangold und ihre Kollegin Kathi Reindl von der Kripo Garmisch stehen vor einer schweren Aufgabe....Schnell stellt sich heraus, dass das Hüftgelenk einem Bauern gehört, der seit Jahren als verschwunden gilt. Dieser Krimi spielt in Bayern und sehr authentisch kommt das auch rüber. Nicht nur die Passagen des bayrischen Dialektes ,sondern auch Orte und Personen sind wirklichkeitsnah beschrieben. Ich hatte leider meine liebe Mühe die Dialektpassagen alle zu verstehen (Danke an dieser Stelle für das Glossar am Ende des Buches)! So konnte ich nicht ganz so schnell und flüssig wie sonst gewohnt lesen. In der Geschichte dreht sich sehr viel um Landwirtschaft, ökologische Grundsätze,Mikrobiologie und Tierhaltung.Sozialkritisch beleuchtet die Autorin diese Themen mit einem humorvollen Augenzwinkern. Biogasanlagen und die Auswirkungen auf die Umwelt werden genau so thematisiert wie der Fleischkonsum von Massentierhaltung und /oder "glücklichen " Tieren. Bei all diesen Themen merkt man als Leser sehr schnell,dass hier die Autorin hervorragend recherchiert hat. Die Figuren sind sehr gut und authentisch gezeichnet.Mir hat vor allem Irmi mit ihrem speziellen Humor sehr gefallen! Natürlich kommt auch der Fall nicht zu kurz. Für mich bis zum Schluss absolut unvorhersehbar die Auflösung. Klasse!

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  • Buchverlosung zu "Das stille Gift" von Nicola Förg

    Das stille Gift
    NicolaFoerg

    NicolaFoerg

    Liebe Leser,ich freue mich sehr, euch zum Welttag des Buches Krimi-Lesefreude schenken zu können! Wer meine Alpen-Krimis kennt, dem ist auch mein Kommissarinnen-Duo Irmi Mangold und Kathi Reindl ein Begriff. Für alle, die die beiden Damen noch nicht kennen: sie werden von mir gerne zu Tatorten im Voralpenland und in den Bergen geschickt, wo sich in der idyllischen Landschaft dunkle Geheimnisse verbergen. In „Das stille Gift“ geht es diesmal um eine künstliche Hüfte, die den Auslöser für die Suche nach einem Mann und seiner Geschichte darstellt. Alles deutet auf einen Giftskandal hin. Kommissarin Irmi Mangold macht sich auf eine makabere Spurensuche, die sie mitten in den Sumpf der skrupellosen Agrarmafia führt. Wo Tiere nichts mehr gelten und Menschenleben auch nicht ...... Aber halt! Bevor ich zu viel verrate, würde ich sagen, ihr lest am besten selbst und begebt euch auf die Suche nach dem Mörder. Wer neugierig geworden ist, kann schon mal in der Leseprobe reinlesen.Zehn Bücher verlosen der Piper-Verlag und ich zu dieser Aktion. Um teilzunehmen, müsst ihr nur diese Frage beantworten: Wenn ihr einen Krimi schreiben würdet, an welchem Ort würde dieser spielen und warum?Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg!

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    • 247
  • Beängstigende Vorstellung

    Das stille Gift
    Stups

    Stups

    18. May 2016 um 13:59

    Schöner, schnell lesender Schreibstil.Wobei ich anmerken möchte, das "Nicht-Bayern" evtl. bei einigen Textpassagen ihre Probleme haben dürften. Mir persönlich gefallen diese Gespräche im Dialekt sehr, da es alles noch sehr authentischer wirken lässt.Man merkt den Buch an, dass sehr viele Hintergrundsrecherchen angestellt worden sind. Alles wird den Leser sehr genau erklärt, aber so, dass es nicht langweilig oder öde wirkt sondern einfach den Inhalt ideal mit Erklärungen ergänzt. Das Buch regt an über den Bau, der vielen Biogasanlagen noch einmal nachzudenken.Der eigentlich Fall, des vermissten Mannes, dessen künstliche Hüfte wieder auftaucht, ist schon sehr tragisch. Eine Familie mit so vielen Schicksalschlägen kann man nur bedauern. Das Verschwinden wirkt sich auf die ganze Familie aus und im Ort werden sie nicht nur bemitleidet sondern auch unbarmherzig abgestempelt und gemieden. Wie so oft, sind natürlich die Reichen und Mächtigen mit in den Skandal verstrickt und nicht sehr begeistert von den Ermittlungen der Irmi und Kathi. Irmi wird sogar massiv bedroht und gerät mehrfach in Gefahr.Mir hat das Buch sehr gefallen und ich finde auch die Spannung hielt bis zum Schluss. Ein einziger Nachteil ist, dass nicht alles aufgeklärt wurde und man mit einigen Fragen zurück bleibt. Deshalb nur 4,5 Punkte :)

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  • Das stille Gift

    Das stille Gift
    Petflo7902

    Petflo7902

    16. May 2016 um 12:54

    Habe das Buch bei der Buchverlosung gewonnen und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Nachdem es am Samstag endlich da war, konnte ich gestern anfangen und habe nun schon das Buch als gelesen ins Regal gestellt. Es hat mich von Anfang an gefesselt. Was mich begeistert ist, wie Nicola Förg es schafft, Humorvolles mit  Ernstem, Nachdenklichem und Aufregendem zu verbinden. Die Geschichten rund um die Kommissarinnen sind genauso interessant wie der Fall selbst. Man wird jedoch nachdenklich weil es sich zwar um einen fiktiven Fall handelt, dieser jedoch im echten Leben vielleicht gar nicht so unwahrscheinlich ist. Die ganze Problematik gespickt mit "Zeitungsberichten" hat mich manchmal etwas bestürzt. Da wird man beim krimilesen doch tatsächlich mit den echten Problemen der Bauern konfrontiert. Über die Auflösung war ich kurzfristig genauso enttäuscht wie die Kommissarin. Ich hätte mir auch einen anderen Täter gewünscht, aber im Grunde war auch der letztendlich glaubwürdig rübergebracht. Leider bleiben einige Fragen offen, bzw ungeklärt. Vielleicht ja im nächsten Buch?  Das Buch hat es geschafft  dass ich mich in die Gegend versetzen konnte. Ich kam mir vor wie auf Urlaub eben in den Bergen. Dies war nicht das letzte Buch das ich von Nicola Förg gelesen habe. Ich werde mich jetzt mal an die vorherigen Fälle machen.

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  • Das stille Gift

    Das stille Gift
    Klusi

    Klusi

    14. May 2016 um 23:57

    Es gibt wieder einen neuen Fall für die Ermittlerinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl.Eines Tages stürzt ein völlig aufgebrachter Tourist in Irmis Büro. Er verströmt einen Geruch wie ein ganzes Güllefass und gibt zu Protokoll, dass er von einem ungehobelten Landwirt mit Gülle besprüht wurde, auf einem Wanderweg, wo Miller schon in all den Jahren, seit er in Garmisch Urlaub macht, mit seiner Frau spazieren gegangen sei. Irmi sieht diesen Vorfall zuerst nicht in ihrem Zuständigkeitsbereich, bis Miller angibt, dass ihm bei der Gülle-Attacke auch ein Metallteil um die Ohren geflogen sei. Der Tourist sieht dies als tätlichen Angriff. Eine Untersuchung ergibt, dass es sich bei dem Metallstück um die künstliche Hüfte eines Landwirts handelt, der einige Jahre zuvor spurlos verschwunden war. Kilian Schwaiger und seine Familie ereilte damals ein schweres Los. Zuerst kam Schwaigers behinderter kleiner Sohn ums Leben, dann stand seine Existenz auf dem Spiel, weil seine Kühe nach und nach an einer seltsamen und rätselhaften Krankheit zugrunde gingen. Schwaiger war sich sicher, dass sein verendetes Vieh Opfer der „Agrarmafia“ geworden war. Seine Kühe starben an Botulismus, ausgelöst durch kontaminiertes Futter. Die Zuständigen verneinten einen Zusammenhang und warfen Schwaiger unsauberes Arbeiten auf seinem Hof vor. Kilian Schwaiger sagte der Agrarwirtschaft mit ihren dunklen Machenschaften den Kampf an. Er besuchte Demonstationen, trat aber quasi gegen Windmühlenflügel an und zog letztendlich den Kürzeren bzw. er verschwand spurlos. War er einigen der „Großen“ im Weg, wurde er gar umgebracht? Der Tatsachenbestand lässt diesen Schluss zu, und schon ist Schwaiger sehr wohl ein Fall für die Mordkommission.Irmi und Kathi ermitteln wieder in gewohnt forscher Weise. So verschieden wie die beiden Frauen sind, so unterschiedlich gehen sie auch an den neuen Fall heran, jede auf ihre persönliche Art, und sie ergänzen sich dabei perfekt. Was sie da aufdecken, sieht ganz nach einem Giftskandal aus. Es geht in diesem Krimi nicht nur um einen Mordfall, sondern man lernt ganz nebenbei so einiges dazu. Da liest man über Botulismus, über das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, über Biogasanlagen und andere umweltrelevante Probleme. Die Autorin hat wieder sehr gründlich recherchiert, und man spürt hinter jedem Wort Nicola Förgs kritischen Einsatz für die Umwelt. So ist dies ein Alpen-Krimi ganz besonderer Art, denn mit „gemütlichen“ Regionalkrimis kann man ihn wahrlich nicht vergleichen. Zwar lernt man durch Irmis Augen auch diesmal wieder die guten Seiten ihrer Heimat kennen, aber die Schönheit von Natur und Landschaft wird überschattet von den Problemen und Schäden, die durch Raubbau in der Landwirtschaft an Pflanzen, Tieren und damit auch an Menschen entstehen.„Das stille Gift“ ist ungemein fesselnd geschrieben, und die persönlichen Belange der Protagonisten bringen auch immer ein wenig frischen Wind und Aufmunterung in die Geschichte, beispielsweise wenn über Kathis Sorgen mit ihrer halbwüchsigen Tochter berichtet wird. Aber da gibt es auch sehr nachdenkliche Passagen, wenn beispielsweise Irmi, die selbst aus einer Bauernfamilie stammt und ihrem Bruder auf dem Hof hilft, über Sinn und Unsinn der Milchkuhhaltung nachdenkt.Es ist nicht nur eine spannende Kriminalgeschichte, sondern zudem ein sehr kritisches Buch, dessen Anspruch weit darüber hinaus geht, die Leser nur gut zu unterhalten.Wieso gebe ich nur vier Sterne? Insgesamt kann ich sagen, dass mir auch dieser Krimi wieder ausgesprochen gut gefallen hat. Aber es gibt einige Vorkommnisse in der Geschichte, die leider nicht zur Auflösung kommen, und das hat mich ein klein wenig enttäuscht, denn hier war ich gespannt, wie das alles ins Bild passen würde. Ich kann dazu nicht mehr ins Detail gehen, denn dann würde ich zu viel von der Handlung verraten.Auf jeden Fall ist „Das stille Gift“ sehr lesenswert, ungemein fesselnd und dazu auch noch sehr lehrreich. So vieles, was hier beschrieben wird, trifft den Nagel auf den Kopf, ist aber viel zu wenig bekannt. Und wir sollten alle wissen, wie es um die Natur, die Umwelt und auch um unsere Nahrung bestellt ist!

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  • Das stille Gift

    Das stille Gift
    Dominique1502

    Dominique1502

    24. April 2016 um 14:03

    Das stille Gift von Nicola Förg erschienen im Piper Verlag Das Cover ist toll, genau wie die der anderen Romane. Nicht düster und schaurig, sondern bunt und locker. Genau wie der Schreibstil. Ich kannte die Reihe bisher nicht, aber jeder Roman ist für sich abgeschlossen. Es wird ein Teil einer künstlichen Hüfte gefunden. Schnell ist den Kommissaren Mangold und Reindl klar, das sich der Besitzer nicht freiwillig davon getrennt hat. Durch die Seriennummer in dem Metallteil finden die Kommissare schnell heraus das es sich dabei um die Hüfte von dem Vermissten Kilian Schwaiger handelt. Er war ein Bauer, der gegen Windmühlen kämpfte. Er wollte beweisen, das durch die Biogasanlagen, Gifte in den Boden gelangen, die Tier aber auch Menschen bedrohen. Er selbst hat schon viele Tiere deshalb verloren und der Hof stand vor dem Ruin. Es beginnt eine schwierige Suche, denn die die was wissen, sagen nichts, die die nichts wissen, meinen was sagen zu müssen. Es geht um Macht, Politik und viel Geld. Da gehen manche auch schon mal über Leichen. Oder doch nicht? Der Roman ist super geschrieben, locker leicht zu lesen. Nur der Dialekt lässt einen manchmal innehalten, denn zum Teil musste ich die Sätze langsam und mehrmals lesen. Am Anfang dachte ich, na ob das nicht auf Dauer stört? Aber nein, man gewöhnt sich dran und es ist sogar ganz lustig. In der Mitte des Buches wird viel über Landwirtschaft und die Zusammenhänge von Futter, Tiere und Menschen, woher kommt was, und viele Fremdwörter erklärt. Das ist etwas lang. Allerdings lohnt es sich dran zu bleiben, denn es wird richtig spannend. Und das beste ist: es kommt am Ende ganz anders als man denkt. Das finde ich immer klasse, denn man rätselt ja doch die ganze Zeit mit, wer der Mörder sein könnte. Und wie schön wenn der Autor es dann schafft einen an der Nase rum zu führen.   :-) Es werden allerdings auch Themen angesprochen, die manche Leser vielleicht nicht so gerne lesen wollen. Das wir Menschen uns an der Natur vergreifen, das Tiere aussterben und auch unter dem Thema Bio ist nicht immer alles so Bio wie es scheint. Aber die Gesellschaft eher dazu neigt, wegzusehen! Da kommt man an manchen Stellen schon ans nachdenken.  Ein schönes Buch das ich auf jeden Fall empfehlen kann.

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  • Es stinkt zum Himmel

    Das stille Gift
    twentytwo

    twentytwo

    09. April 2016 um 18:12

    Ausgerechnet einem rechthaberischen und cholerischen Touristen ist es zu verdanken, dass die Suche nach einem vor Jahren verschwundenen Mann wieder aufgenommen wird. Im Bemühen nachzuweisen, dass die Behinderung seines Sohnes und das Massensterben in seinem Stall auf resistente Erreger, die über die Düngung in den Kreislauf geraten zurückzuführen ist, hat ein Bauer sich seinerzeit mit den falschen Leuten angelegt – und dann war er plötzlich verschwunden.Als jetzt, vier Jahre nach seinem Verschwinden sein künstliches Hüftgelenk auftaucht, muss der Fall neu aufgerollt werden. Die Ergebnisse sind erschütternd. Was soll da vertuscht werden und wer ist bereit aus Egoismus das sensible Ökosystem zu zerstören und die Umwelt zu gefährden? Auf der Suche nach den sterblichen Überresten des vermutlich ermordeten Bauern, stoßen die Ermittler auf einen Umweltskandal von ungeahntem Ausmass.Der Filz sitzt tief und wie immer ist es schwierig die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen zu können. Falsche Gutachten und verdrehte Tatsachen, alles angeblich zum Wohl des Verbrauchers, der so ungeahnt zum eigentlichen Opfer wird. Hier ist Umdenken gefragt und nicht gedankenloses Hinnehmen. Eine Chance hat nur, wer sich bewusst informiert und bereit ist zu hinterfragen, anstatt kritiklos zu akzeptieren.FazitOhnmacht des Verbrauchers einerseits, Korruption und Manipulation anderseits, verpackt in eine spannende Suche nach den wahren Schuldigen, bei der so manche Machenschaft ans Tageslicht kommt und uns zum Nachdenken anregen sollte. 'Das stille Gift', Pflichtlektüre für alle, die nicht nur unkritisch unterhalten werden wollen. Ein Krimi, der aufrütteln und nachdenklich machen sollte.

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