Das stille Gift

von Nicola Förg 
4,2 Sterne bei20 Bewertungen
Das stille Gift
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Leider überladen mit Fakten und Meinungen bezüglich Umweltschutz und Landwirtschaft

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Ein Krimi um ein hochbrisantes Thema.

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Inhaltsangabe zu "Das stille Gift"

Ein Teil einer künstlichen Hüfte, das zwei Touristen aus einem Güllefass wie ein Katapult um die Ohren fliegt, ist der Auslöser für die Suche nach einem lange verschwundenen Mann. Irmi Mangold und Kathi Reindl finden heraus, zu wem die Hüfte gehörte. Die Geschichte des Bauern ist ein Albtraum. Erst kommt sein behinderter Sohn ums Leben, dann verenden all seine Kühe an einer rätselhaften, schleichenden Krankheit, und schließlich gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm selbst. Alles deutet auf einen Giftskandal hin, der mehr Lügen und Verdächtige hervorbringt als das Garmischer Land Kuhfladen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492311052
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:03.04.2017
Teil 7 der Reihe "Mangold"
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.03.2016 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Anna_Resslervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Krimi um ein hochbrisantes Thema.
    Das stille Gift

    Ein Stück Hüftprothese fliegt aus einem Güllefass, ein verschwundener Bauer der als Querdenker galt, Streit um Umweltgifte und Biogasanlagen und eine alte Familienfehde. Wie passt das alles zusammen?

    Genau diese Frage muss Irmi Mangold sich stellen. Je näher sie des Rätsels Lösung kommt, umso gefährlicher wird es für sie und ihre Kollegen.  
    Nachdem ich Rabenschwarze Beute regelrecht verschlungen haben, war ich etwas enttäuscht von diesem Band. Hier hat sich die Autorin meiner Meinung nach ein bisschen zu sehr auf die Umweltthematik versteift. Weswegen auch die Auflösung ein bisschen zu kurz kam was ich sehr schade fand. 
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig, das Buch lässt sich angenehm lesen. Auch der Dialekt wurde wieder passend eingesetzt. 
    Ich bewundere wirklich das Fachwissen der Autorin, doch manchmal war es mir ein bisschen too much..., da ist der Krimi leider oft etwas in den Hintergrund gerückt. Außerdem finde ich es ein bisschen zu einfach der Politik und den Spritzmittelkonzernen alleine die Schuld zu geben... Man bedenke, dass das Problem im eignen Einkaufskorb beginnt (Stichwort: billig Produkte). 
    Wie immer, das ist meine Meinung. 
    Ich empfehle euch - bildet euch eine eigene ;). 

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    Leserin71s avatar
    Leserin71vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Agrarmafia oder Familienkrieg? Toll recherchierter Umweltkrimi
    Agrarmafia oder Familienkrieg? Toll recherchierter Umweltkrimi

    Hatte ich angenommen, die Krimis von Nicola Förg wäre Regionalkrimis der heiteren Art, wurde ich hier eines besseren belehrt.
    "Das stille Gift" ist ein Umweltkrimi, der sich mit einem hochgiftigen Fäulnisbakterium und dem Gift Glyphosphat beschäftigt. Oder war es doch eine alte Familienfehde, die dem Bauern das Leben kostete?

    Irmi Mangold und Kathi Reindl ermitteln, jede auf ihre eigene, unnachahmliche Art im tiefsten Oberbayern.
    Besonders gut hat mir das Aufgreifen der Probleme der Bauern in der heutigen Zeit zwischen genveränderten Sorten, Pestiziden und Massenproduktion gefallen. Hier werden die heiklen Themen gut im Krimi verpackt und erreichen so ein neues Zielpublikum.

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    JulesBarroiss avatar
    JulesBarroisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch hat Suchtfaktor nach mehr von Nicola Förg. Ideale Bett- und Urlaubslektüre. Auf jeden Fall ist es wie ein Urlaub in Oberbayern.
    Kranke Kühe, gierige Menschen

    Das stille Gift: Ein Alpen-Krimi - Nicola Förg (Autorin), 320 Seiten, Verlag: Piper Taschenbuch (3. April 2017), 9,99 €, ISBN-13: 978-3492311052

     

    Ein Metallteil fliegt zwei Touristen aus einem Güllefass wie ein Katapult um die Ohren Das ist der Auslöser für die Suche nach einem seit vier Jahren verschwundenen Mann. Irmi Mangold und Kathi Reindl finden heraus, zu wem das Metallstück, Teil einer künstlichen Hüfte gehörte. Die Geschichte des Bauern ist ein Albtraum. All seine Kühe verenden an einer rätselhaften, schleichenden Krankheit, und schließlich gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm selbst.

    Und so geht es hier nicht nur um Mord, sondern um Botulismus, das Herbizid Glyphosat, Biogas-Anlagen, Monokulturen, Subventionen und vieles mehr. Nicola Förg hat offensichtlich gut recherchiert, und man spürt bei der Lektüre, wie sehr der Autorin das Thema am Herzen liegt.

    Das Buch „Das stille Gift“ ist nicht nur eine packende Kriminal-Geschichte, sondern eher noch ein fesselnder und informativer Wirtschafts- oder Politthriller, politische Streitschrift.  

    Das Buch steckt voller Fakten, ist äußerst gut recherchiert. Ein aktuelles, realitätsnahes und brisantes Thema aus der Politik.

    Mir gefallen die beiden Ermittlercharaktere besonders gut. Irmi Mangold hat eine angenehme trocken-spröde Ausstrahlung, unverheiratet, bei ihrem Bruder auf dem Bauernhof lebend entspricht sie nicht den allgemeinen Klischees. Und die grundverschiedene Kathi Reindl setzt einen Gegenpol. Trotzdem funktioniert ihre Zusammenarbeit hervorragend. Und natürlich gibt es viele weiter treffende Charaktere wie zum Beispiel den Rupert Urban, unsympathisch, großspurig oder den Severin Jörg, Bilderbuchbürgermeister. Und was wäre ein bayrischer Krimi ohne einen echten „Preiß“.

    Nicola Förg schreibt unkompliziert, kurzweilig und trotzdem anspruchsvoll. Sie trifft dieses gemischte Genre, Krimi, Wirtschaft- und Politik, Lokalkolorit und ein kleines Stück Heimatroman ganz hervorragend.

    Das Buch hat Suchtfaktor nach mehr von Nicola Förg. Ideale Bett- und Urlaubslektüre. Auf jeden Fall ist es wie ein bilderreicher Urlaub in Oberbayern.

    Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Piper Verlages

    https://www.piper.de/buecher/das-stille-gift-isbn-978-3-86612-345-8

    Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

     

      

     

     

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieser Krimi ist mit brisanten Agrar-Themen hochaktuell und hat mich echt umgehauen!
    Fesselnder Krimi mit Ökobotschaft

    Der siebte Fall der Alpenkrimi-Reihe von Autorin "*Nicola Förg*" trägt den Titel "*Das stille Gift*". Darin ermitteln Irmi Mangold und Kathi Reindl in einem Umweltgiftskandal der besonderen Art. Der Krimi erscheint im "*Pendo/Piper Verlag*".

    Beim Ausbringen von Gülle fliegt einem vorbeigehenden Touristen in Garmisch ein Metallteil um die Ohren. Das bringt er als tätlichen Angriff zur Anzeige. Bei der Untersuchung des Fundstückes stellt sich heraus, dass es sich dabei um einen Teil der künstlichen Hüfte Kilian Schwaigers handelt, der Jahre zuvor verschwunden ist. Dieser Bauer klagte wegen Tiersterbens auf seinem Hof die Verantwortlichen der Agrarpolitik öffentlich an. War er jemandem im Weg und musste weichen? Irmi Mangold und Kathi Reindl gehen der Sache mit viel Enthusiasmus und Fingerspitzengefühl nach.
     


    "...natürlich weiß jeder Landwirt von der Gefahr von Leichengift, Sie wissen sicher auch, dass Sie eine tote Maus in ein Sieb legen und austropfen lassen können. Mit dem Gift könnten Sie problemlos ihren Nachbar töten." Zitat S. 66

    Dieser Alpenkrimi hat mich mit seiner politisch aktuellen Brisanz umgehauen. Es dreht sich um die Geschichte des Bauern Kilian Schwaiger und seiner Familie, die ein schlimmes Schicksal ereilte. Erst kam der kleine behinderte Sohn ums Leben und als die Milchkühe nach und nach an einer rätselhaften Krankheit starben, stand die Existenz der Familie auf dem Spiel. Schwaiger hielt die Agrarmafia für schuldig, kontaminiertes Futter ließ wahrscheinlich seine Tiere an Botulismus sterben und auch beim Menschen reichert sich Glyphosat im Körper an.

    Bei dieser Thematik eines Giftskandals stellen sich mir die Nackenhaare auf, die Menschheit vergiftet sich selbst, weil Interessen der Agrarwirtschaft nur auf Gewinne aus sind. 

    Agrogifte im Wasser, Glyphosat im Körper der Menschen und das nur wegen Unkrautvernichtungsmitteln! "...eine Todesspirale aus vergiftetem Boden, der ins Tierfutter und über die Ausscheidungen in einen Kreislauf gelangt." Seite 117

    Doch die Politik schweigt und streicht die Gewinne ein.

    "Drum haben wir doch die Politiker, die wir haben. Das ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für solche, die man sonst nirgend brauchen kann. So tauchen die schon nicht in der Arbeitslosenstatistik auf!" Zitat Seite 141

    Diese Zitate zeigen die volle Wirkung der Schreibkraft Nicola Förgs.

    Dieser Krimi ist eine Wucht, ein echtes Leseerlebnis mit einigen kritischen Themen, aber auch viel schwarzem Humor.
    Der Leser erfährt eine Menge über Massentierhaltung, Monokulturen mit Mais und das der Bau von vielen Biogasanlagen nicht aufzuhaltende Gefahren mit sich bringt, die nachfolgenden Generationen noch Schwierigkeiten bereiten werden.

    Die Ermittlerinnen Irmi und Kathi sind persönlich sehr verschieden, aber dennoch ein toughes, eingespieltes Team. Sie gehen mit viel Fingerspitzengefühl bei den Betroffenen vor, aber unbeirrbar und mit harten Bandagen bei den Verantwortlichen der Sache und stellen sich diesem von den Oberen heruntergespielten Ökoskandal. Es kommt einem Kampf gegen Windmühlenflügeln gleich, doch die Frauen beißen sich durch.

    Gerade die eingebaute Kritik verleiht dem Krimi eine aktuelle Brisanz und die Ermittlung verläuft voller Spannung. Durch die eingebauten Dialektszenen passt sich der Krimi der bayrischen Umgebung an. Einige dieser Sätze musste ich sehr genau lesen, um sie zu verstehen. Das Privatleben der Ermittlerinnen bietet entspannende Ruhepole und erhöht den Unterhaltungswert. 

    Bei diesem Alpen-Krimi lernt man so einiges dazu. Botulismus, Informationen über das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, über Biogasanlagen und andere umweltrelevante Probleme. Das zeigt die gründliche Rechercheabeit der Autorin, die mich sehr beeindruckt hat. Sie zeigt ihren Umweltaktivismus für die breite Lesermasse verständlich aufbereitet und das imponiert mir. 




    Ein sehr nachdenklich machender Krimi mit umweltpolitischer Brisanz, der den Leser sein alltägliches Verbraucherverhalten überdenken lässt. Aber auch eine sehr interessante Handlung, die mit Dialekt und Humor gut unterhält.

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    Annabeth_Books avatar
    Annabeth_Bookvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes Buch mit aktuellem Thema
    Das stille Gift

    Klappentext: Ein Teil einer künstlichen Hüfte, das zwei Touristen aus einem Güllefass wie ein Katapult um die Ohren fliegt, ist der Auslöser für die Suche nach einem lange verschwundenen Mann. Irmi Mangold und Kathi Reindl finden heraus, zu wem die Hüfte gehörte. Die Geschichte des Bauern ist ein Albtraum. Erst kommt sein behinderter Sohn ums Leben, dann verenden all seine Kühe an einer rätselhaften, schleichenden Krankheit, und schließlich gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm selbst. Alles deutet auf einen Giftskandal hin, der mehr Lügen und Verdächtige hervorbringt als das Garmischer Land Kuhfladen
    Autorin:
    Nicola Förg 1962 geboren und wuchs in Immenstadt und Kempten auf. Sie ist Reisejournalistin und Schriftstellerin von Kriminalromanen. Als Reisejournalisten hat sie für namhafte deutsche Zeitungen geschrieben und etwa ein Dutzend Reiseführer verfasst.Sie ist engagaierte Tierschützerin. 
    Cover:
    Das Cover finde ich sehr schön und es passt sehr gut zum Schluss des Buches. Berghütten-Klasse
    Inhalt:
    Ein neuer Fall für Irmi Mangold. Diesmal handelt es sich um einen Mann der schon seit einer weile als vermisst gilt. Doch als er noch lebte, passierten ihm schon merkwürdige und grausame Dinge.
    Die Meinung meiner Mama:
    Ich fand das Buch super spannend und es hatte auch mit einem sehr aktuellem Thema zu tun. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und es war spannend bis zu Schluss. Hab es geradezu verschlungen. Die Autorin gelingt es den Leser geschickt auf eine falsche Fährte zu bringen, sodass man immer den Falschen in Verdacht hat. Deshalb ist das Ende eine gelungene Überraschung. Ich kann das Buch nur an jeden Krimi-Fan weiter empfehlen.

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    irismarias avatar
    irismariavor 2 Jahren
    unromantische Alpenlandwirtschaft

    „Das stille Gift“ Nicola Förg ist der siebte Band der Alpenkrimi-Reihe, in der die Ermittlerinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl Fälle bearbeiten, in denen es meist um ökologische Themen geht. Diesmal wird ein Leichenteil auf einem Weg neben einem Feld gefunden, das mit Gärresten einer Biogasanlage gedüngt wurde und es geht um diese Anlagen, Glyphosat, Milcherzeugung und andere landwirtschaftliche Themen. Scheinbar hat die Autorin hier einen wunden Punkt getroffen, was wohl die wütenden Rezensionen hervorgerufen hat. Ich fand die Geschichte unterhaltsam zu lesen und die Thematik regt zum Nachdenken und weiterer Recherche an. Die Charaktere sind lebendig gestaltet und Fans der Reihe werden sich über die aktuellen Entwicklungen im Privatleben freuen.

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    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Krimi mit Botschaft.
    Alles Bio ?


    Es ist nicht alles Bio, was sich so anhört. Jedenfalls nicht was aus dem Güllestreuer von Landwirt Rupert Urban reichlich über die Felder verteilt wird, auch wenn es aus der Biogasanlage stammt. Ein Teil einer künstlichen Hüfte jedenfalls sprengt den Rahmen. Die Prothese gehörte einem Bauern, der sich gegen die zunehmende industrialisierte Landwirtschaft wehrte, im Dauerclinch mit Bauer Urban und der Gemeinde stand, bis er dann irgendwann spurlos verschwand. Was wohl allen ganz recht war, schnell war das Gerücht gestreut, er sei ausgewandert.
    Irmi Mangold merkt schon bald, dass tiefergehende Ermittlungen nicht sehr erwünscht sind. Das weiß-blaue Paradies soll nicht angetastet werden, auch wenn schon lang keine Kühe mehr malerisch auf den Wiesen grasen und endlose Mais-und Rapsfelder auch am Fuß der Alpen für reichlich Monotonie sorgen. Dazu ist die Spezl-Wirtschaft bis hin ins kleinste Dorf gut verankert und wer sich dagegen wehrt, wird schon bald ausgegrenzt. Aber Irmi wäre nicht die Schwester eines Bauern und überzeugte Polizistin, wenn sie sich von diesen Schwierigkeiten ausbremsen ließe.
    Nicola Förg hat in ihrem neuen Buch ein ernstes Thema angefasst. Wo hört die Landwirtschaft auf menschlich zu sein? Wenn der Profit allein das Handeln bestimmt, bleibt erst das Tierwohl und dann der Mensch auf der Strecke. Die Liste der Verdächtigen wird immer länger, als feststeht, dass der rebellische Bauer einem Mord zum Opfer fiel. Dabei bleibt Nicola Förgs Krimi spannend wie eh und je. Ihre Figuren, die Guten wie die Bösen, haben Ecken und Kanten und man muss sich an ihnen reiben. Aber die Ökobotschaft ist dann doch zu dick aufgetragen und wird mittels der Ermittlungen seitenlang dem Leser unterbreitet. Weniger Belehrung und erhobener Zeigefinger wären mehr gewesen. Ich habe die Bissigkeit und feine Ironie der Vorgänger Krimis vermisst und Irmi Mangold und ihre Kollegin Kathie haben dieses Mal meine Lesegeduld bis hin zum – dann doch sehr verblüffenden – Ende strapaziert.









     

     

     

     

     

     

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    Igelavor 2 Jahren
    Nanu....wie kommt eine künstliche Hüfte in den Güllewagen?

    Bei einem Ausflug fliegt zwei Touristen ein festes Teil um die Ohren...und das aus einem Güllewagen.Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass dieses Stück Teil eines künstlichen Hüftgelenkes ist.Doch wie kommt dieses in den Güllewagen von Bauer  Ruprecht Ulrich?
    Hauptkommissaren Irmi Mangold und ihre Kollegin Kathi Reindl von der Kripo Garmisch stehen vor einer schweren Aufgabe....Schnell stellt sich heraus, dass das Hüftgelenk einem Bauern gehört, der seit Jahren  als verschwunden gilt.

    Dieser Krimi spielt in Bayern und sehr authentisch kommt das auch rüber. Nicht nur die Passagen des bayrischen Dialektes ,sondern auch Orte und Personen sind wirklichkeitsnah beschrieben. Ich hatte leider meine liebe Mühe die Dialektpassagen alle zu verstehen (Danke an dieser Stelle für das Glossar am Ende des Buches)! So konnte ich nicht ganz so schnell und flüssig wie sonst gewohnt lesen.
    In der Geschichte dreht sich sehr viel um Landwirtschaft, ökologische Grundsätze,Mikrobiologie und Tierhaltung.Sozialkritisch beleuchtet die Autorin diese Themen mit einem  humorvollen Augenzwinkern.
     Biogasanlagen und die Auswirkungen auf die Umwelt werden genau so thematisiert wie der Fleischkonsum von Massentierhaltung und /oder "glücklichen " Tieren. Bei all diesen Themen merkt man als Leser sehr schnell,dass hier die Autorin hervorragend recherchiert hat.
    Die Figuren sind sehr gut und authentisch gezeichnet.Mir hat vor allem Irmi mit ihrem speziellen Humor sehr gefallen!
    Natürlich kommt auch der Fall nicht zu kurz. Für mich bis zum Schluss absolut unvorhersehbar die Auflösung. Klasse!

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    Stupss avatar
    Stupsvor 2 Jahren
    Beängstigende Vorstellung

    Schöner, schnell lesender Schreibstil.
    Wobei ich anmerken möchte, das "Nicht-Bayern" evtl. bei einigen Textpassagen ihre Probleme haben dürften. Mir persönlich gefallen diese Gespräche im Dialekt sehr, da es alles noch sehr authentischer wirken lässt.

    Man merkt den Buch an, dass sehr viele Hintergrundsrecherchen angestellt worden sind. Alles wird den Leser sehr genau erklärt, aber so, dass es nicht langweilig oder öde wirkt sondern einfach den Inhalt ideal mit Erklärungen ergänzt. Das Buch regt an über den Bau, der vielen Biogasanlagen noch einmal nachzudenken.

    Der eigentlich Fall, des vermissten Mannes, dessen künstliche Hüfte wieder auftaucht, ist schon sehr tragisch. Eine Familie mit so vielen Schicksalschlägen kann man nur bedauern. Das Verschwinden wirkt sich auf die ganze Familie aus und im Ort werden sie nicht nur bemitleidet sondern auch unbarmherzig abgestempelt und gemieden. Wie so oft, sind natürlich die Reichen und Mächtigen mit in den Skandal verstrickt und nicht sehr begeistert von den Ermittlungen der Irmi und Kathi. Irmi wird sogar massiv bedroht und gerät mehrfach in Gefahr.

    Mir hat das Buch sehr gefallen und ich finde auch die Spannung hielt bis zum Schluss. Ein einziger Nachteil ist, dass nicht alles aufgeklärt wurde und man mit einigen Fragen zurück bleibt. Deshalb nur 4,5 Punkte :)

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    Petflo7902s avatar
    Petflo7902vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Guter Krimi. Die Kommissarinnen sind autentisch und kommen sympathisch rüber. Der Fall ist brisant und bringt einen zum Nachdenken.
    Das stille Gift

    Habe das Buch bei der Buchverlosung gewonnen und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Nachdem es am Samstag endlich da war, konnte ich gestern anfangen und habe nun schon das Buch als gelesen ins Regal gestellt. Es hat mich von Anfang an gefesselt. Was mich begeistert ist, wie Nicola Förg es schafft, Humorvolles mit  Ernstem, Nachdenklichem und Aufregendem zu verbinden. Die Geschichten rund um die Kommissarinnen sind genauso interessant wie der Fall selbst. Man wird jedoch nachdenklich weil es sich zwar um einen fiktiven Fall handelt, dieser jedoch im echten Leben vielleicht gar nicht so unwahrscheinlich ist. Die ganze Problematik gespickt mit "Zeitungsberichten" hat mich manchmal etwas bestürzt. Da wird man beim krimilesen doch tatsächlich mit den echten Problemen der Bauern konfrontiert. Über die Auflösung war ich kurzfristig genauso enttäuscht wie die Kommissarin. Ich hätte mir auch einen anderen Täter gewünscht, aber im Grunde war auch der letztendlich glaubwürdig rübergebracht. Leider bleiben einige Fragen offen, bzw ungeklärt. Vielleicht ja im nächsten Buch? 
    Das Buch hat es geschafft  dass ich mich in die Gegend versetzen konnte. Ich kam mir vor wie auf Urlaub eben in den Bergen. Dies war nicht das letzte Buch das ich von Nicola Förg gelesen habe. Ich werde mich jetzt mal an die vorherigen Fälle machen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Liebe Leser,

    ich freue mich sehr, euch zum Welttag des Buches Krimi-Lesefreude schenken zu können! 

    Wer meine Alpen-Krimis kennt, dem ist auch mein Kommissarinnen-Duo Irmi Mangold und Kathi Reindl ein Begriff. Für alle, die die beiden Damen noch nicht kennen: sie werden von mir gerne zu Tatorten im Voralpenland und in den Bergen geschickt, wo sich in der idyllischen Landschaft dunkle Geheimnisse verbergen. 

    In „Das stille Gift“ geht es diesmal um eine künstliche Hüfte, die den Auslöser für die Suche nach einem Mann und seiner Geschichte darstellt. Alles deutet auf einen Giftskandal hin. Kommissarin Irmi Mangold macht sich auf eine makabere Spurensuche, die sie mitten in den Sumpf der skrupellosen Agrarmafia führt. Wo Tiere nichts mehr gelten und Menschenleben auch nicht ...

    ... Aber halt! Bevor ich zu viel verrate, würde ich sagen, ihr lest am besten selbst und begebt euch auf die Suche nach dem Mörder. Wer neugierig geworden ist, kann schon mal in der Leseprobe reinlesen.

    Zehn Bücher verlosen der Piper-Verlag und ich zu dieser Aktion. Um teilzunehmen, müsst ihr nur diese Frage beantworten: 

    Wenn ihr einen Krimi schreiben würdet, an welchem Ort würde dieser spielen und warum?

    Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg!

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