Nicola Förg Markttreiben

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Inhaltsangabe zu „Markttreiben“ von Nicola Förg

Schöner sterben im Ammertal

Seit dem Beginn von Dreharbeiten befindet sich die Marktgemeinde Peiting in hellem Aufruhr: Die eine Hälfte der Bewohner sieht sich schon als neue Stars, die andere wettert gegen die dünne Story und die dummen Bayernklischees. Dann wird Leo Lang, Mitglied beim Burschenverein und glühender Verehrer der Filmcrew, erwürgt aufgefunden. Er sollte das Equipment der Filmleute bewachen – doch die teuren Kameras sind weg. War es ein Raubmord? Kommissar Gerhard Weinzirl muss tief hinein – in einen geheimen Stollen im Ammertal und den Affärensumpf in der so harmlos wirkenden Voralpenidylle.

Etwas überkonstruiert und Weinzierls Gefühlswelt geht mir auf die Nerven!

— sommerlese

solider Regionalkrimi

— Carriecat

Der 8. Band der Weinzirl Reihe. Immer wieder interessant, aber auch immer wieder ein Auf und Ab der Spannung.

— ChattysBuecherblog

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  • Überkonstruierter Krimi mit Ausflug nach Südafrika

    Markttreiben

    sommerlese

    11. January 2017 um 17:32

    Der Oberbayern-Krimi "*Markttreiben*" von Autorin "*Nicola Förg*" ist der 8. Band ihrer Reihe um Kommissar Gerhard Weinzierl. Die Reihe erscheint im "*Goldmann Verlag*". In Peiting finden Dreharbeiten statt und am Set wird Leo Lang erwürgt aufgefunden. Er sollte das Equipment der Filmleute bewachen – doch die teuren Kameras sind weg. War es ein Raubmord? Kommissar Gerhard Weinzirl muss tief hinein – in einen geheimen Stollen im Ammertal und den Affärensumpf in der so harmlos wirkenden Voralpenidylle. Markttreiben beginnt mit einem spektakulären Prolog. Hier wird man hautnah Zeuge, wie ein Skifahrer bei einem Lawinenunglück verschüttet wird. Doch im Folgenden ist davon erst mal nicht wieder die Rede. Denn Kommissar Weinzierl erhält einen Anruf seines Ex-Chefs Baier, der von einem Toten, Leo Lang, bei einem Filmset in Peiting berichtet. Der Tote sollte das teure Kameraequipment bewachen, dieses fehlt, also geht man von einem Raubmord aus. Am Set gibt es Wortwechsel über Differenzen zwischen echten Bayern und echten Allgäuern. Das kann man als Lokalkolorit ansehen, ich würde das nicht so bezeichnen und finde es eher störend. Es ist mein erster Fall mit Kommissar Weinzierl und ich stelle fest, er sucht das Abenteuer, hat eine wechselhafte, merkwürdige Beziehung mit Kollegin Johanna und scheint voll in der Midlifecrisis zu stehen.  Als Weinzierl Miriam kennen lernt, ist er hin und weg und beginnt eine Affäre mit ihr. Kurz darauf stirbt sie, scheinbar ein Selbstmord. Weinzierl geht der Sache nach. Seine Nachforschungen führen ihn bis nach Südafrika. Was sich hier dem Leser an Tierbeschreibungen und landschaftlichen Einblicken zeigt, ist mein eigentlicher Höhepunkt des Krimis. Allerdings sollte, wo Oberbayern-Krimi draufsteht, auch Oberbayern drin sein. Ursache sind diverse Morde in Bayern, die zum Teil als Unfälle getarnt daherkommen; da der Ermittler jedoch mit einem Opfer eine kurze Affäre hatte, hat er ein persönliches Interesse daran, den Hintergrund des vermeintlichen Selbstmordes aufzuklären. Auf mich macht der Krimi einen sehr konstruierten Eindruck, Weinzierl wird mir nicht sympathisch, eher mag ich seinen Rentner-Chef Baier. Dabei gefällt mir der Schreibstil der Autorin sehr gut, ich mag die mundartlichen Einschübe und ich finde auch die Zusammenführung der Handlungsstränge und letztendliche Auflösung gelungen.   Dieser Krimi wirkt wie eine vorabendliche Unterhaltungsserie und ich kann ihn mir auch gut verfilmt vorstellen. Gerade der Ausflug nach Südafrika würde da in schönen Bildern erstrahlen.

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  • Großes Kino in Peiting

    Markttreiben

    ChattysBuecherblog

    14. June 2013 um 19:57

    In Peiting dreht SAT1 gerade einen Film, in dem auch viele Einwohner des Dorfes als Statisten mitwirken. Das wäre ja eigentlich schon Aufregung genug in dem kleinen Örtchen, aber nun wird auch noch eine Leiche in der Raiffeisenbank gefunden. Stark nach Alkohol riechend und mit einem dünnen Draht erwürgt. Es handelt sich dabei um Leo Lang. Lang und sein Freund haben nachts die Kameras der Film Crew bewacht. Doch nun ist Leo Lang plötzlich tot. Was steckt dahinter? Gerhard Weinzirl ermittelt wieder.   FAZIT: Auch bei diesem Buch gibt es wieder Höhen und Tiefen. Sobald sich die Spannung und das Geschehen aufgebaut hat, wird die Geschichte etwas zäh und flacht ab. Und dieses zieht sich das ganze Buch über. Dieses Phänomen kann man aber bei der ganzen Reihe von Weinzirl und Jo feststellen. Ich bin mehrmals an den Punkt gekommen, an dem ich mit mir kämpfen musste, ob ich weiterlese oder das Buch zur Seite lege. Aber meistens hat dann doch die Neugier gesiegt. Nachwievor finde ich die dialektischen Einlagen einfach großartig und ich ertappe mich dabei, wie ich laut die Worte lese, um dann so einigermaßen zu verstehen, was die Einheimischen so von sich geben. Im Glossar sind zwar die meistens Ausdrücke wiederholt und "übersetzt", aber das Blättern nach hinten hemmt meinen Lesefluß. Und da die Geschichte sowieso oft stockt, möchte ich nicht auch noch zum Umblättern unterbrechen. Aufgrund der immer wieder abreißenden Spannung kann ich leider nicht die volle Punktzahl vergeben.

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  • Rezension zu "Markttreiben" von Nicola Förg

    Markttreiben

    gaby2707

    30. October 2012 um 22:22

    Leo Lang, der das Filmequipment bei Dreharbeiten in der Marktgemeinde Peiting bewachen sollte, wird ermordet aufgefunden und die teuren Kameras sind weg. Dann stirb auch noch eine Frau, die zusammen mit ihren Liebhabern auf pikanten Fotos abgelichtet wurde. Kommissar Weinzirl hat wieder alle Hände voll zutun und wird diesmal unterstützt von seinem pensionierten Kollegen Baier und natürlich Evi Straßgütl. Zusammen mit Dauerbekanntschaft Johanna gehen die Ermittlungen weit über Bayern hinaus - bis nach Südafrika... Eine sehr gelungene, kurzweilige Lektüre - wie alle Geschichten von Nicola Förg. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen.

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  • Rezension zu "Markttreiben" von Nicola Förg

    Markttreiben

    abuelita

    12. March 2011 um 15:19

    Verwundert hat mich die „Widmung“ der Autorin zu /in diesem Buch…… Weinzierls 8. Fall – ein ziemlich konstruierter dieses Mal. Schuster bleib bei deinen Leisten sprich im eigenen Land, möchte man dazu sagen. Auch scheint der Gute in einer -altersbedingten?- Krise zu stecken, anders kann man sich die Ausbrüche und die - nicht nur emotionalen Ausrutscher - kaum erklären…. Gut wie immer führt die Autorin dagegen den Spannungsbogen und bringt auch letztendlich alles zu einer zusammenpassenden Lösung. Wie gesagt, den Fall an sich finde ich eher an den Haaren herbeigezogen, aber man muss es ihr lassen, der Frau Förg: es gibt keine Unstimmigkeiten oder Dinge, die im Sande verlaufen und /oder nicht zusammenpassen. Vielleicht erholt sich der gute Weinzierl ja bis zum nächsten Fall, den er dann hoffentlich wieder im eigenen Umkreis löst….das ist einfach glaubwürdiger.

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  • Rezension zu "Markttreiben" von Nicola Förg

    Markttreiben

    R-E-R

    05. February 2011 um 17:28

    Locker, leichte Unterhaltung Als Lawine bezeichnet das Lexikon eine große Masse aus Schnee und Eis, die von einem Berg ins Tal rutscht und dabei immer größer wird. Oft begräbt sie Skifahrer unter sich. Eine Lawine kann aber auch eine Flut von Ereignissen bezeichnen, die Leichen unter sich begräbt. Wenn diese Ereignisflut zwei Morde beinhaltet und durch eine Lawine ausgelöst wurde, die vor mehr als 25 Jahren niederging, dann hat man kurz und knackig den Handlungsablauf von Nicola Förgs “Markttreiben” skizziert. In Peiting wird ein Fernsehfilm gedreht. Einem Mitglied des örtlichen Burschenschaftsvereins, Leo Lang, wird dabei allabendlich die Obhut der teuren Fernsehkameras anvertraut. Als Leo nach dem Marktfest erwürgt aufgefunden wird und von dem teuren Equipment jede Spur fehlt, geht die örtliche Polizei von einem Raubmord aus. Die gestohlenen Kameras tauchen allerdings sehr bald in einem stillgelegten Bergwerksstollen wieder auf. Und da sich ein solcher Ort kaum als Umschlagplatz für Hehlerware eignet, stellt sich für Gerhard Weinzierl die Frage, ob der Diebstahl nicht nur ein Ablenkungsmanöver war. Und falls ja, von was bzw. wem er abgelenkt werden soll? “Markttreiben” ist Nicola Förgs achter Regionalkrimi. Die ersten Fälle mit dem Ermittler Gerhard Weinzierl waren noch im Allgäu angesiedelt, mittlerweile geht der Kommissar in Oberbayern auf Mörderfang. Immer mit dabei sind seine Kollegin Evi Straßgütl, sein ehemaliger Vorgesetzter und jetziger Pensionär Kommissar Baier und seine alte Freundin Johanna Kennerknecht, die als Touristikerin für die Vermarktung der Ferienregion sorgt. Um die Befindlichkeiten dieser Hauptprotagonisten verstehen zu können, empfiehlt es sich die Fälle in der Reihenfolge des Erscheinens zu lesen, ohne zu lange Unterbrechungen Ich hatte jetzt eine ziemliche Pause dazwischen und konnte mir viele gefühlsbedingte Reaktionen nicht erklären, weil ich mich einfach nicht mehr an die Vorgeschichte erinnert habe. Gerhard Weinzierl zum Beispiel scheint sich in der neuen oberbayrischen Heimat nicht recht wohl zu fühlen. Warum er nun dort ermitteln muss, weiß ich nicht mehr. Es wird auch nicht erläutert. Überhaupt scheint sich der smarte Naturbursche in einer Midlifecrisis zu befinden. Nur so lassen sich seine extremen Stimmungsschwankungen erklären oder seine unlogischen Übersprungshandlungen. Krimis von Nicola Förg lesen sich wie eine unterhaltende Vorabendserie im Fernsehen. Locker leichte Unterhaltung auf einfachem Niveau. Sprachlich findet man eine Mischung aus derben Sätzen und gepflegtem Ausdruck mit zum Teil philosophischen Ansätzen. Dialoge verfasst Sie gerne auch einmal in Mundart. Mag man ihren Stil, kann man unbesorgt immer wieder zu einem ihrer Bücher greifen und sich eine kurze Ablenkung vom Alltag gönnen.

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  • Rezension zu "Markttreiben" von Nicola Förg

    Markttreiben

    Gospelsinger

    01. November 2010 um 02:37

    SAT 1 dreht einen Film im bayerischen Peiting. Das gefällt allerdings nicht jedem, werden die Bayern doch einmal mehr stereotyp und ins Lächerliche überzogen dargestellt. Prompt gibt es einen Toten und Kameras verschwinden. Allerdings werden die Kameras später in einer abgelegenen Höhle gefunden. Ein Raubmord war es also nicht. Es stellt sich heraus, dass sich das Mordopfer nicht gerade beliebt gemacht hatte. Wer mag schon einen Spanner, der einen beim Fehltritt zusieht? Und Fehltritte waren offensichtlich neben Skifahren der beliebteste Sport in Peiting und Umgebung. Der Ermittler Weinzierl hat es nicht leicht, den Fall zu lösen. Zu allem Übel ist er persönlich betroffen, und dann ist sogar eine Reise nach Afrika nötig. Ich hätte mir ein Glossar für Nichtbayern und Nichtskifahrer gewünscht, aber dieser solide Krimi mit seinen sympathischen und originellen Charakteren hat mir trotzdem gut gefallen.

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