Nicola Förg Mord im Bergwald

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Inhaltsangabe zu „Mord im Bergwald“ von Nicola Förg

Im Schutzwald des Wilden Karwendel wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Am nächsten Tag hat Kommissarin Irmi Mangold eine verstörende Begegnung: Der Zeitsoldat Peter Fichtl, der eine Vermisstenmeldung aufgeben will, gleicht dem Toten aufs Haar! Der Gefundene muss also sein Zwillingsbruder Pius sein. Wer hat den bei der Bauernschaft verhassten Landwirt aus Mittenwald umgebracht? Ein schwieriger Fall für die Garmischer Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl, die es auch privat nicht leicht haben: Irmi leidet unter ihrer Fernbeziehung, und Kathi hat eine Affäre mit dem verheirateten Nachbarn …

Lebensnah, authentisch, spannend!

— kreszenz

Irmi ist einfach unschlagbar. Bin gerade bei Band 4. Der "Mord im Bergwald" hat mir bisher am besten gefallen.

— Karoline_Eisenschenk

Bin gerade mittendrin und find es wie die anderen Bücher von Nicola Förg auch total super. Absolutes Berg-Feeling ;-)

— Zirbi

Fängt schon witzig an und nach den ersten 100 Seiten kann ich sagen, dass es ein gelungener "Alpenkrimi" ist

— Leseratte73

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    Mord im Bergwald

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 15:07

    Der zweite Alpen-Krimi
    Eine Bergtour des Alpenvereins endet mit dem Fund einer Leiche. Das Kommissarinnen-Duo Irmi und Kathi stehen vor einem neuen Fall. Witzig, spannend und deftig. Für Fans von Kluftinger und Co.

  • Lebensnah, authentisch, spannend!

    Mord im Bergwald

    kreszenz

    01. June 2017 um 17:49

    Irmi Mangold, die zweite! In den letzten Jahren gab es ja eine richtige Alpen- und Heimatkrimi-Schwemme. Darunter die wirklich guten Autoren und Autorinnen zu finden, ist nicht gerade einfach. Eine davon ist meiner Meinung nach Nicola Förg, besonders aber ihre Reihe um Irmi Mangold. Irmi ist eine alles andere als perfekte Frau: um die 50 ist sie ist alleinstehend und eher introvertiert, wohnt immer noch zusammen mit ihrem Bruder auf einem kleinen Bauernhof, kämpft ständig gegen die Pfunde an und hat zu allem Überdruss auch noch eine Affäre mit einem verheiratetem Mann. Ihre Partnerin Kathi Reindl ist das genaue Gegenteil: jung, explosiv, emotional, vorlaut und dazu noch eine echte Sexbombe. Hier sind Konflikte also erst mal vorprogrammiert! Beide haben eigentlich gerade frei, als sie zu einem merkwürdigen Fall gerufen werden: In der Nähe der Fischbachalm hat eine DAV-Gruppe einen abgetrennten Finger und ein angenagtes Ohr gefunden. Von einer Leiche ist erst mal nichts zu sehen. Unfall oder Gewaltverbrechen? Das wird auch nicht klar, als ein ausgerissener Junge tatsächlich über das Opfer stolpert. Anhand einer Gesichtskonstruktion wollen die Kommissarinnen herausfinden, wer der Tote ist – doch da kommt es zu einer verstörenden Begegnung: Peter Fichtl, der junge Mann vom Phantombild, möchte eine Vermisstenanzeige aufgeben. Es stellt sich heraus, dass sein Zwillingsbruder Pius, der Tote, eine Vielzahl von Feinden hatte, seit er sich mit den örtlichen Bauern wegen des Milchstreiks überworfen hatte. Irmi gerät in eine Zwickmühle: auch ihr Bruder Bernhard war mehr als sauer auf Fichtl. Hat er am Ende was mit dem Mord zu tun? Oder doch ein anderer der sturen Bauern? Und welche Geheimnisse verbirgt eigentlich Peter Fichtl? Mir gefällt an dieser Reihe, dass sie sehr lebensnah geschrieben ist. Die Polizisten müssen sich auch mal mit langwieriger Schreibtischarbeit beschäftigen, und haben auch im Privaten einige Konfliktherde. Wohltuend ist aber, dass das Private nie in den Vordergrund gezogen wird und auch die Ortsansässigen trotz einiger Klischees nie überzeichnet oder sogar lächerlich dargestellt werden. Neben dem eigentlichen Kriminalfall werden nebenbei auch viele andere Themen behandelt: die Anpflanzungen und Probleme der Schutzwaldzone, den Milchpreisstreik 2008, aber auch die Vor- und Nachteile des Alpentourismus. Besonders erwähnenswert: die Krimis bauen nicht zu stark aufeinander auf - man kann also auch schon querstarten!

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  • Irmgard Mangold I

    Mord im Bergwald

    haTikva

    26. October 2015 um 14:38

    Mord oder Unfall? Ein Landwird wird im Wald tot aufgefunden. Es dauert einige Zeit, bis Kommissarin Irmgard Mangold auf eine Spur stößt und sich die Verdächtigen auf einen Schlag häufen. Es deutet immer mehr auf eine große Milchdemo hin, die auch den Landtag erreichte. Doch so schnell wie die Verdächtigen zusammen gekommen sind, muss Irmi die Personen wegen handfesten Alibis auch schon wieder von ihrer Liste streichen… Und so müssen die Ermittler wieder von vorn beginnen, oder doch nicht? In ihrem zweiten Roman um die Kommissarin Irmi Mangold beschreibt die Autorin erneuet die Gegend um Garmisch sehr bildlich. Ich hatte das Gefühl, als wäre ich Irmis Schatten und würde mich dort ebenfalls so gut zurecht finden wie ein Einheimischer. Irmi wird ebenfalls sehr lebensecht beschrieben, Sie wirkte sehr real und ihren Ärger mit ihrer Kollegin konnte ich sehr gut nachempfinden. Genauso wie aber auch ihr Harmoniebedürfnis. Ich kann es nicht erkären woran es genau lag, aber irgendetwas an diesem Roman übte einen derartigen Sog auf mich aus, sodass ich diesen kurzen Krimi ziemlich schnell durch hatte. Es war erneut ein tolles Leseerlebnis und ich freue mich schon auf den dritten Teil um die Mordkommissionarin Irmgard Mangold. Somit vergebe ich diesem Roman vier von fünf Sternen.

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  • Leserunde zu "Fassaden" von Susanne Sonntag

    Fassaden

    Abberline

    "Offene Türen, ein verwüstetes Haus, ein toter Hund im Garten – unerklärliche Vorfälle schleichen sich in die heile Welt der Flugbegleiterin Alexandra Hofer. Immer mehr fühlt sie sich im Strudel einer Intrige und kann bald niemandem mehr trauen. Wer will ihr Glück zerstören? Welche Rolle spielt die Vergangenheit ihrer geisteskranken Mutter, die einst in den freiwilligen Tod sprang? Auf der Suche nach der Wahrheit gerät sie immer tiefer in den Sumpf schmutziger Geheimnisse. Die Fassaden beginnen zu bröckeln und Alexandra gerät in tödliche Gefahr." Ein Buch, das ganz ohne Ermittlerteam auskommt und dazu noch ein Regionalkrimi, der in Freiburg/Emmendingen spielt - wer Lust hat, einen Exkurs ins Fliegermilieu zu starten und einer von 10 Testlesern von Susanne Sonntags „Fassaden“ zu werden kann sich hier bis einschließlich Freitag, den 13. Mai bewerben. Schreibt uns, warum ihr Interesse an der Geschichte habt und gerade ihr als Testleser geeignet seid. Vielleicht stammt ihr ja sogar aus der Gegend in der der Roman spielt und kennt einige Schauplätze?

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  • Rezension zu "Mord im Bergwald" von Nicola Förg

    Mord im Bergwald

    mabuerele

    30. April 2011 um 21:36

    Es handelt sich um einen gut geschriebenen Alpenkrimi. Irmi und Kathy, die Kriminalistinnen, werden an ihrem freien Tag in den Bergwald beordert, weil man den Finger und das Ohr eines Menschen gefunden hat. Eine Touristengruppe, die sich bereit erklärt hatte, Baumpflanzen in die Berge zu bringen, war darauf gestoßen. Ein Teilnehmer dieser Gruppe bekam außerdem einen Anruf, dass sein 12-jähriger Sohn verschwunden sein… Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Trotz einiger weniger bayrischer Dialoge lässt er sich flüssig lesen. Dort, wo bayrisch verwendet wird, passt es. Die Krimihandlung ist eingebettet in aktuelle gesellschaftliche Probleme. Dazu gehört insbesondere der Kampf der Milchbauern um ihre Existenz. Auf den ersten Seiten werden die dort handelnden Personen mit wenigen Worten, aber glasklar charakterisiert. Meine Sympathie hat Vitus, der im Sommer mit seinen Tieren im Naturschutzgebiet im Einsatz kommt. Er sagt wenig, aber wenn er redet, dann punktgenau. Gerade der erste Abschnitt ist insbesondere durch die Person des Vitus durch einen feinen Humor gekennzeichnet. Im Umgang mit den Touristen kommt ihm seine Menschenkenntnis zugute. Gut finde ich, dass auch die privaten Probleme des Ermittlerduos angesprochen werden. Das macht sie menschlich. Natürlich zeigt sich im Roman, wie im Leben: Beziehung ist alles, selbst im Umgang mit dem Militär. Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Mord im Bergwald" von Nicola Förg

    Mord im Bergwald

    R-E-R

    27. February 2011 um 12:57

    Weitere Fortsetzungen erwünscht Der Fund eines abgetrennten Fingers und ein angenagtes Ohr sorgen für Aufregung in den bergigen Höhen rund um die Fischbachalm. An einem sonnigen Spätsommermorgen stößt eine Gruppe von Schutzwaldsanierern auf den grausigen Fund. Irmi Mangold, die zuständige Kommissarin aus Garmisch-Partenkirchen, ist zunächst unsicher ob es sich überhaupt um ein Verbrechen handelt. Erst als ein Junge während einer GPS navigierten Schatzsuche in einer schwer zugänglichen Berghöhle auf den zugehörigen Leichnam stößt, beginnt sie zu ermitteln. Sie erfährt das der tote Jungbauer Pius Fichtl viele Feinde hatte, darunter Irmis eigenen Bruder Bernhard, was ihre Arbeit nicht erleichtert. Aber auch ihre Kollegin Kathi bereitet ihr Sorgen. Das chaotische Privatleben der schwierigen Kollegin behindert die Suche nach dem Mörder. Regionalkrimis von Nicola Förg sind sprachlich unkomplizierte, kurzweilige Lesesnacks für zwischendurch. Mit zwei Serien hat Sie sich bundesweit einen Namen gemacht. 2002 erschienen die ersten Allgäu- bzw. Oberbayern Krimis rund um den Ermittler Gerhard Weinzierl. 2009 kamen die Alpenkrimis mit Kommissarin Irmi Mangold dazu. Beide Reihen zeichnen sich durch die genaue Ortskenntnis der Autorin aus und deren Gabe die typische Ausstrahlung der Region atmosphärisch wiederzugeben. In den Krimis geht es gemütlich zu. Wichtiger als möglichst detailgetreue Ermittlungsarbeit ist die menschliche Komponente und regionale Problematik. Bei “Mord im Bergwald” erfährt man viel über die Hintergründe des Milchpreisstreiks der die bayrischen Bauern im Jahr 2008 entzweite. Das Opfer Pius Fichtl war einer der wenigen die sich nicht an dem Streik beteiligt haben. Damit zog er sich den Hass der gesamten ortsansässigen Bauern zu, die allesamt dem Bund deutscher Milchviehhalter angehörten und streikten. Die Verhöre haben so den Nebeneffekt Verständnis für Landwirtschaft und Nutztierhaltung zu wecken. Der Inhalt ist zwar zum Teil etwas zu sachbezogen, aber nicht langweilig. Die Figuren sind ebenfalls “regionaltypisch”, aber mit viel Einfallsreichtum liebevoll skizziert. In diesem Band beeindruckt vor allem Vitus Weingand, Bergfex mit langem Rauschebart. Ein lebenskluger Almbewohner der mit Besonnenheit und salomonischer Weisheit so manche Krisensituation entschärft. Zum weiterlesen verleiten auch Irmi und ihre Kollegen. Die sprunghafte Kathi sorgt durch ihr unkalkulierbares Verhalten für Wirbel. Sie ohrfeigt einen Zeugen, vergisst wichtige Dokumente, erfindet Freizeitaktivitäten mit ihrer Tochter um heimlich ihren Liebhaber zu treffen und reizt ihre Chefin darüber hinaus mit ihrem losen Mundwerk. Die junge Polizistin Andrea und der ältere Wachtmeister Sailer wirken dagegen brav und bieder, komplettieren das Quartett durch ihre Eigenheiten aber vorzüglich. Die schüchterne Andrea erweist sich im richtigen Moment als Pferdekennerin und der behäbige Sailer bringt durch seine familiären Kontakte zur Bundeswehr die Lösung des Falles entscheidend weiter. Förg arbeitet mit zahlreichen Verdächtigen und legt viele Fährten bevor sie am Ende eine überraschende aber nicht unlogische Lösung aus dem Hut zieht. Das Finale wirkt dann zwar etwas ungereimt und holprig. Dem positiven Gesamteindruck tut dies aber keinen Abbruch. Weitere Fortsetzungen erwünscht.

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  • Rezension zu "Mord im Bergwald" von Nicola Förg

    Mord im Bergwald

    Reever

    09. October 2010 um 12:10

    Eine Gruppe Freiwilliger findet während einer Schutzwaldsanierungsaktion des Alpenvereins einen Finger und ein Ohr, sofort wird die Garmischer Kripo eingeschaltet, Kommissarin Irmi Mangold und ihre Kollegin Kathi Reindl übernehmen den Fall. Ein muß für Alpenfans, urige Charakter mit ernster Handlung und Hintergrund sorgen dafür daß dieses Buch viel zu schnell vorbei ist.

  • Rezension zu "Mord im Bergwald" von Nicola Förg

    Mord im Bergwald

    abuelita

    26. April 2010 um 21:36

    Freiwillige vom DAV helfen bei der Schutzwaldsanierung und transportieren auf schmalen Steigen Setzlinge - und machen eine grauenvolle Entdeckung: einen menschlichen Finger und ein Ohr. Die Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathy Reindl werden aktiv und noch während Irmi die Beteiligten befragt, entsteht neue Aufregung: der zwölfjährige Sohn eines Helfers ist spurlos verschwunden. Mittels Handyortung wird er schnell gefunden - und damit auch die Leiche zu "Finger und Ohr", die in einer Höhle liegt. Pius Fichtl, ein Landwirt aus Mittenwald, verhasst bei der Bauernschaft,nicht nur, weil er bei dem Milchstreik nicht mitmachte, ist das Opfer. Haben etwa die Bauern - zu denen auch Irmis Bruder gehört -etwas mit diesem Mord zu tun? Oder der Zwillingsbruder und Zeitsoldat Peter? Was ist mit den Migliedern vom Alpenverein, die, wie sich im Laufe des Buches herauskristallisiert, auch den einen oder anderen Grund gehabt hätten, den Landwirt zu töten? Es gibt viele Spuren, zu viele...und eine große Überraschung am Schluss. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die beiden Kommissarinnen in ihrem zweiten Fall - unterschiedlicher können Frauen nicht sein und doch "raufen" sie sich immer wieder zusammen. Beide haben auch private Beziehungsprobleme , die das Miteinander beinträchtigen und manchmal für Ärger sorgen.Trotzdem ist die Zusammenarbeit erfolgreich, vielleicht auch deshalb, weil beide ihre Schwächen zugeben können. Für den einen oder anderen ist vielleicht manches zu landwirtschaftlichen Vorgängen (z.B. zum Milchstreik) zu ausführlich dargestellt; ich fand es sehr interessant. Und natürlich die Berge - hier das Karwendelgebirge - auch das ausführlich dargestellt. Die Wende zum Endes des Buches hin hat mich überrascht und ich konnte einiges nicht ganz nachvollziehen - das kann aber auch daran liegen, dass ich von diesem Metier, um es mal so vorsichtig auszudrücken und nicht die Spannung vorweg zu nehmen, wenig Ahnung habe.

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  • Rezension zu "Mord im Bergwald" von Nicola Förg

    Mord im Bergwald

    Die Buchprüferin

    07. April 2010 um 18:23

    Ha! Das ist doch mal ein Krimi! Genau von do, wo i herkumm. Na ja, quasi von da. Aber egal, für mich hatte dieser Krimi das absolut perfekte Lokalkolorit, das kein amerikanischer, isländischer oder schwedischer Thriller jemals für mich haben wird. Logisch. Dort war ich auch nie zu Hause. Auch in Krün oder Mittenwald war ich nie zu Hause, aber eben doch fast: nämlich in Kochel am See. Wer die Gegend kennt, weiß, dass das nur ein Katzensprung übern Kesselberg ist, und schon ... doch genug davon. Ziehen wir lieber mit Kommissarin Irmi auf die Alm, um dem schrecklichen Fund eines Fingers und eines Ohrs auf den Grund zu gehen, dem schon bald die Entdeckung der Restleiche folgt. Auf der Alm und auch zu Tal begegnet Irmi nicht nur dem liebenswerten Original Vitus, diversen primitiven Streithähnen (gleich sehr verdächtig!) und sturen Bauern (hören wir da das zarte Kuhglockengeläut eines Klischees?), sondern sie muss sich auch mit ihrer Kollegin Kathi herumschlagen, die zurzeit noch aggressiver herumbockt als sonst. Ach ja, und dann mischt auch noch das Militär mit, denn der Zwillingsbruder des Ermordeten ist Zeitsoldat. Übrigens mit einer kleinen Nebenbeschäftigung, die nicht ganz ohne ist. Ein kerniger Mix, den Nicola Förg da präsentiert, knackig wie ein gestählter Bergsteigerhintern und so temperamentvoll wie ein Wasserfall. Für alle, die die Gegend kennen, ein wundervolles Vergnügen. Bayerischkenntnisse sind von Vorteil, ob sie richtiggehend nötig sind, kann ich als am Alpenrand Aufgewachsene nicht wirklich beurteilen. Jedenfalls empfehle ich den Krimi denjenigen unter Euch, die spritzige Mischungen lieben, denn genauso hab ich ihn empfunden: wie ein frisches Radler, halb bitter und halb fruchtig-süß.

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