Nicola Förg Platzhirsch

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Inhaltsangabe zu „Platzhirsch“ von Nicola Förg

Eine ermordete Biologin und ein Elch als einziger Zeuge – nicht die besten Voraussetzungen für die Ermittlungen von Irmi Mangold und Kathi Reindl, doch schon bald tauchen erste Verdächtige auf. Hatte sich die Jägerin, die Rehe lieber im Wald als auf dem Teller sieht, mit den falschen Leuten angelegt? Vielleicht mit einem Wilderer? Und was hat das mit einem Tagebuch zu tun, das sich auf dem gut versteckten Laptop der Ermordeten befindet?

Krimi mit bayerischem Charme, aber insgesamt nicht spannend genug. Das Thema Jagd nahm einen sehr großen Raum ein.

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Einfach nett und unterhaltsmam. Nicht gerade ein Page-Turner, aber ein absolut gelungener Krimi für zwischendurch.

— Zirbi
Zirbi

Schöner Alpen-Krimi und ein netter Zeitvertreib für den Sommer. Allerdings kein anspruchsvoller Krimi.

— KyraCade
KyraCade

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  • ...lustig und spannend...

    Platzhirsch
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    01. July 2017 um 15:57

    Ein neuer Fall für Irmi und Kathi. Eine Biologin wird ermordet. Zeugen gibt es natürlich keine und die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Fand diesen Krimi wie auch die anderen Bücher aus dieser Serie sehr unterhaltsam und spannend.

  • Krimi mit bayerischem Charme, aber insgesamt nicht spannend genug

    Platzhirsch
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    01. February 2016 um 18:51

    Bei "Platzhirsch" handelt es sich bereits um den fünften Alpen-Krimi von Nicola Förg um das Kommissarinnenduo Irmi Mangold und Kathi Reindl - und mein erster Alpen--Krimi. Da sich das Buch um einen eigenständigen Fall dreht, muss man die Vorgängerromane zum Verständnis nicht gelesen haben. Mir fehlte allerdings an mancher Stelle Informationen zum privaten Hintergrund von Irmi. Die Biologin und Besitzerin eines Wilderlebnistierparks Regina von Braun wird erschossen auf ihrem Hof aufgefunden. Die beiden Ermittlerinnen Irmi und Kathi ermitteln zunächst in Richtung Wilderer, da Regina sich mit ihrer offenen Ablehnung von Jägern, Wilderern und ihren fragwürdigen Jagdmethoden Feinde gemacht haben könnte. Die Veröffentlichung eines Buches zu diesem Thema - und damit die Diffamierung einiger hochrangiger Personen stand unmittelbar bevor. Ihr geistig behinderter Bruder Robbie gibt dann Hinweis auf Notizen, die "Gina" in ihrem "Klap" gemacht habe. Tatsächlich werden auf dem Laptop Dateien mit Entwürfen für zwei Bücher aufgefunden. Darunter sind auch Tagebucheinträge eines "Schwabenmädchen" aus den Jahren 1936/1937. Von nun an sind die Ermittlungen wieder offen... Der Alpen-Krimi ist durch die zum Teil humorige Schreibweise, die eigensinnigen Charaktere und die in Dialogen verwendete bayerische Mundart unterhaltsam und lebendig zu lesen. Einen interessanten historischen Aspekt bildet auch die Geschichte um die "Schwabenkinder", die noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts als billige Arbeitskräfte an landwirtschaftliche Betriebe im süddeutschen Raum vermittelt worden sind. Fesselnde Spannung kommt beim Lesen dieses Krimis nicht auf, da für mich das Thema Jagd einen zu großen Raum eingenommen hat. Dennoch ist man bis zum Ende interessiert zu erfahren, wie sich der Fall auflösen wird und wie Irmi und Kathi, während der Aufklärung des Falles selbst in einen heftigen Streit geraten sind, dem Täter auf die Spur kommen werden. "Platzhirsch" ist deshalb vor allem Freunden von regionalen Kriminalromanen (aus dem Voralpenland) zu empfehlen.

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  • Spannender Regionalkrimi

    Platzhirsch
    marjana_

    marjana_

    21. November 2015 um 12:11

    Inhalt: Die Biologin Regina von Braun, wird erschossen bei ihrem Gutshof aufgefunden. Irmi Mangold und Kathi Reindl nehmen die Suche nach dem Mörder auf und schon bald weißen viele Hinweise darauf hin, dass es ein Wilderer gewesen sein könnte. Doch was hat es mit dem skandalösen unveröffentlichten Buch von Regina und einem alten Tagebuch eines Schwabenkindes auf sich? Meine Meinung: Platzhirsch ist der fünfte Teil von Nicola Förgs Irmi-Mangold-Reihe und mein erstes gelesenes Buch dieser Krimireihe. Ich bin sehr gut hinein gekommen, obwohl ich keines der Vorgänger kannte. Obwohl sich das jetzt sicher schnell ändern wird, mir hat es nämlich sehr gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und einfach zu lesen. Nicola Förg baut im Laufe des Krimis sehr gut Spannung auf und Richtung Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich fand es sehr charmant, dass immer mal wieder Sätze im Bayrischen Dialekt einflossen. Auch das der Fall in Städten spielt, die man kennt trägt dazu bei, dass man sich direkt mit der Geschichte verbunden fühlt. Die beiden Ermittlerinnen, Kathi und Irmi haben einen gegensätzlichen Charakter. Kathi reagiert impulsiv und hat viel Temperament, hingegen Irmi immer alles gut durchdenkt und bedacht handelt. Durch ihre unterschiedlichen Charakterzüge kommt es auch mal zu Auseinandersetzungen, trotzdem merkt man natürlich wie viel sie verbindet und was für ein gutes Team sie sind. Mich hat das Buch vor allem gefesselt, weil es um zwei sehr interessante Themen ging. Es wurde sehr genau über den Wald und das Wild, und das damit verbundene Wildern berichtet. Das andere war eine dunkle Geschichte eines Schwabenkindes. Diese erfährt man immer Anfangs eines Kapitels als Tagebucheintrag. Das hat mich anfangs verwirrt, weil sie erstmals nicht mit der Hauptgeschichte in Zusammenhang standen. Ich wusste vor dem Buch fast nichts über Schwabenkinder, Nicola Förg hat das Thema toll in ihren Krimi eingebaut. Bei den Ermittlungen wurden viele verschiedene Wege eingeschlagen und ich wusste bis zuletzt nicht wer der Mörder sein könnte. Das hat den Krimi sehr spannend gemacht. Das Finale hat nochmal an Fahrt zugelegt und Nervenkitzel gebracht. Fazit: Platzhirsch ist sehr gelungener, spannender Regionalkrimi mit bayrischem Charme, der sich auf jeden Fall zu lesen lohnt. Mich hat er neugierig auf die anderen Teile gemacht, die ich sicher bald lesen werde.

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  • Heimatkunde mal anders...

    Platzhirsch
    jeanne1302

    jeanne1302

    16. October 2015 um 14:56

    Wieso müssen eigentlich immer nur Männer Kriminalbeamte sein? Kluftinger hin - Jennerwein her, hier haben die Frauen die Lederhosen an! Die Polizeibeamtinnen Irmi und Katie müssen den Mord an einer Gutsbesitzerin aufklären, die nicht nur Biologin war, sondern auch Skandalschriftstellerin werden wollte, was ihr zum Verhängnis wurde, weil sie etwas zu weit ging und ihre Nase zu tief in die menschlichen Abgründe steckte. Warum wurde sie umgebracht? Weil sie viel über das Wildern schrieb, was einigen hochangesehenen Leuten Kopf und Kragen gekostet hätte? Ärztepfusch in mehreren tragischen Fällen? Oder steckt etwas anderes dahinter? Zwischen den eigentlichen Ermittlungserzählungen kommen in altdeutscher Ausdrucksweise geschriebene Briefe vor, bei denen man sich zu Anfang fragt - wie passt das jetzt zum Fall? Bis man zum Schluss 1+1 zusammenzählen kann und innerlich - „oh mein Gott“ murmelnd - die Hände vor den Mund hält.  Sehr interessante spannende Geschichte, mit schlimmen Offenbarungen nicht nur über das Wildern und Ärztepfusch, sondern auch über einen weiteren dunklen Teil der realen, traurigen, deutschen Heimatgeschichte.  Zudem hat mir die sehr einfühlsame Schilderung des behinderten Bruders der Biologin gefallen, der nicht unwesentlich zur Aufklärung des Falles beiträgt.

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  • Schöner Alpenkrimi

    Platzhirsch
    KyraCade

    KyraCade

    01. August 2014 um 14:43

    Regina von Braun wird erschossen aufgefunden. Irmi Mangold steht vor einem Rätsel und kommt sehr bald auf die Spur von Wilderern, die wohl von Regina überrascht worden sind. Doch alle haben ein Alibi oder keinen Grund, die junge Frau zu ermorden. Oder gibt es einen Zusammenhang mit dem alten Tagebuch eines späten Schwabenkindes, das auf von Brauns Laptop versteckt war? Zugegeben, das Genre der Alpenkrimis war mir bisher zwar ein Begriff, aber ich habe es gemieden. Einen wirkliche Grund dafür gibt es gar nicht, mir fehlte einfach nur die Muße, mich auf das Alpenidyll einzulassen, das ich vermutete. Doch nun habe ich mich an Nicola Förg herangetraut und mit “Platzhirsch” zwar nicht den ersten Krimi der Irmi-Mangold-Reihe erwischt, aber einen sehr guten Einstieg in die Serie und das Genre. Nicola Förg schreibt schnörkellos und ohne auf schöne oder komplizierte Sprache zu achten. Sie schreibt eher eine Geschichte, wie man sie zu weiten Teilen auch erzählen würde, hätte man sie erlebt. Dabei fließt immer wieder Lokalkolorit ein und entführt einen an Orte in Oberbayern, die man sehr gut kennt. Sofort entwickelt sich ein heimisches Gefühl, als habe man die Tageszeitung aufgeschlagen und läse von einem Mordfall, der wirklich “hier bei uns” geschehen ist. Leider bringt Förg nur hin und wieder und auch nicht immer ganz schlüssig das Bairische ein, was an manchen Stellen sehr schade ist. Aber schließlich sollen und wollen auch diejenigen unter den Lesern die Bücher verstehen, die “Zugeroaste” sind und nicht mit diesem Dialekt groß geworden sind. Die Geschichte ist spannend, man wird hineingezogen in alte Lieben und neue Intrigen, erfährt nebenbei etwas Geschichte und vom Leben der Schwabenkinder, deren Arbeitskraft im Sommer verkauft wurde – bei den Mädchen war es nicht selten auch die Unschuld, die sie bei ihren Herren ließen und manchmal kamen sie geschwängert zurück. Zu Beginn war es schwer für mich, mich einzufinden in den Stil, der einfach ist, sich aber sehr flüssig liest. Dann aber konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Förg baut gekonnt Spannung auf, malt ihre Charaktere mit groben Strichen und weist sehr subtil auf die vergangenen Kriminalfälle der Protagonistin hin, ohne dass man als Leser vor einem großen Fragezeichen steht, wenn man nicht bei Band 1 begonnen hat. Auch lässt Förg langweilige Obduktionsberichte und Ermittlungsarbeiten weg, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche. Ein toller und kurzweiliger Krimi für alle, die Oberbayern lieben. Nicola Förg wuchs in Oberstaufen und Kempten im Allgäu auf. Sie ist ein Naturfreund und bringt diese Liebe auch in ihre Bücher ein. Unter anderem von ihr erschienen: “Scheunenfest”, “Markttreiben”, “Funkensonntag”. Im Herbst geht sie mit dem neune Irmi-Mangold-Krimi “Scheunenfest” auf Lesereise.

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  • Warum musste Regina sterben?

    Platzhirsch
    britta70

    britta70

    Mit den Worten "Schneewittchen ist schon tot" informiert Steppke Benedikt die beiden Ermittlerinnen Irmi Brand und Kathi Reindl über den Tod der Biologin und Wildereigegnerin Regina von Braun. Wer hatte möglicherweise ein Interesse daran, die Veröffentlichung ihrer Aufzeichnungen zur Wilderei in Garmischen Wäldern zu verhindern? Verdächtige gibt es zuhauf. Ihr ehemaliger Liebhaber Marc hat zwar ein Alibi, aber als Zielscheibe von Reginas Kritik an den Jagdverhalten der Wilderer hätte er ebenso ein plausibles Motiv wie Wilderer der Gegend. Doch damit ist die Liste der Verdächtigen bei weitem noch nicht erschöpft. Selbst die Mutter von Kathi Reindl wird ins Visier genomnen, was eine Bewährungsprobe für die Zusammenarbeit der beiden Ermittlerinnen bedeutet. Und welche Relevanz für die Aufklärung des Falls hat das Schicksal der sogenannten Schwabenkinder in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts? Wer Antworten haben möchte, muss den neuesten Band aus der Krimireihe von Nikola Förg lesen. Bei "Platzhirsch" handelt es sich um einen Regionalkrimi mit viel Lokalkolorit. Man merkt, dass die Autorin sich mit der Gegend, über die sie schreibt, gut vertraut gemacht hat. Immer wieder wird bayrischer Dialekt eingeflochten, was zumindest mir anfänglich Schwierigkeiten bereitet hat. Wer einen unterhaltsamen Krimi erwartet, wird nicht enttäuscht. Allerdings greift Nikola Förg sowohl mit den Schwabenkindern und deren schlimmen Schicksal sowie auch dem Jagdverhalten der Wilderer ernste und politische Themen auf. Mich haben besonders die Passagen über die Schwabenkinder angesprochen, wo ich viel über deren Ausbeutung hinzu gelernt habe. Über die Bedeutung des Schicksals der Schwabenkinder für den Tod von Regina von Braun blieb ich lange im Unklaren. Die Auflösung des Falls konnte mich überraschen. Insgesamt ein solider Krimi, der mich zwar nicht begeistern konnte, dennoch aber gut unterhalten hat. 

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    • 2
  • Schwache Umsetzung

    Platzhirsch
    WildRose

    WildRose

    08. March 2014 um 08:51

    "Platzhirsch" von Nicola Förg konnte mich leider nicht wirklich begeistern, da ich die Umsetzung als sehr schwach empfand. Aufgrund des sehr einfachen Schreibstils kommt kaum je Spannung auf, auch die Charaktere bleiben eindimensional und flach. Das ist schade, denn aus dem Ermittlerinnenduo hätte man eindeutig mehr machen können. Die Thematik ist zwar interessant und die Geschichte nimmt dann auch noch eine überraschende Wendung, dennoch kann man diesen Krimi kaum als wirklich fesselnd bezeichnen. Die Autorin scheint sich wenig Mühe mit diesem Buch, insbesondere der Entwicklung der einzelnen Charaktere, gemacht zu haben. Daher kann ich nicht mehr als zwei Sterne vergeben.

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  • Schwache Umsetzung

    Platzhirsch
    WildRose

    WildRose

    08. March 2014 um 08:51

    "Platzhirsch" von Nicola Förg konnte mich leider nicht wirklich begeistern, da ich die Umsetzung als sehr schwach empfand. Aufgrund des sehr einfachen Schreibstils kommt kaum je Spannung auf, auch die Charaktere bleiben eindimensional und flach. Das ist schade, denn aus dem Ermittlerinnenduo hätte man eindeutig mehr machen können. Die Thematik ist zwar interessant und die Geschichte nimmt dann auch noch eine überraschende Wendung, dennoch kann man diesen Krimi kaum als wirklich fesselnd bezeichnen. Die Autorin scheint sich wenig Mühe mit diesem Buch, insbesondere der Entwicklung der einzelnen Charaktere, gemacht zu haben. Daher kann ich nicht mehr als zwei Sterne vergeben.

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  • Vom Wildern im Wald und anderswo

    Platzhirsch
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    11. November 2013 um 11:25

    Und wieder hat Xaver zugeschlagen! Diesmal hat er - in überraschend kurzer Zeit - den "Platzhirsch" verschlungen. Und ganz nebenbei eine Menge über arme Schwabenkinder, Rentiere und das Wild(ern) in heutigen Wäldern gelernt. Mehr hier: http://www.xaver-will-mit.de/andere-ueber-xaver/83-touren/lesefutter/110-vom-wildern-im-wald-und-anderswo-platzhirsch-von-nicola-foerg.html.

  • Leserunde zu "Platzhirsch" von Nicola Förg

    Platzhirsch
    Sophia!

    Sophia!

     „Es herrschte jene Stille, die nur der Morgen herbeizaubert. [...]“. Wieder einmal führt Nicola Förg ihre Leser mitten hinein in alpine Tatorte, die sich eben nicht nur durch Beschaulichkeit und Idylle auszeichnen. Aktuell geht es um den mysteriösen Mord an einer Gutsbesitzerin, die in einer märchenhaft anmutenden Kulisse aufgefunden wird. Zum Inhalt: Ein feudales Jagdhaus inmitten saftiger Weiden und dunkel wogender Tannen, die ihre nadelbehangenen Finger wie grüne Gespenster nach Irmi ausstrecken – märchenhafter könnte der Anblick kaum sein, wäre das Schneewittchen, das so friedlich im Schuppen liegt, doch nur eine schlafende Prinzessin und nicht die ermordete Gutsbesitzerin: Regina von Braun, bekannte Biologin, Jägerin und Forstwirtin, hatte sich mit ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und ihrer großen Klappe nicht nur Freunde gemacht. Von der Auseinandersetzung mit ihrem Exfreund, einem Forstwirt und Großgrundbesitzer mit völlig anderen Ansichten, zeugt sogar eine Fernsehdebatte. Aber sind Abschusszahlen und fiese Wilderei Grund genug für einen Mord? Und was zum Geier hat das mit einem Tagebuch zu tun, das sich auf Reginas gut verstecktem Laptop befindet? [Quelle: Piper Verlag] Die Autorin: Nicola Förg, gebürtige Oberallgäuerin, ist als Reise , Berg , Ski- und Pferdejournalistin tätig. Mit ihrer Familie sowie mehreren Ponys, Katzen und Kaninchen lebt sie auf einem Anwesen im südwestlichen Eck Oberbayerns, wo die Natur opulent ist und ein ganz besonderer Menschenschlag wohnt. In ihrer Krimiserie schickt die Bestsellerautorin das Kommissarinnenduo Irmi Mangold und Kathi Reindl an alpine Tatorte, denn hinter der Geranienpracht gibt es viele Gründe, zumindest literarisch zu morden. [Quelle: Piper Verlag] Wer sich mit anderen Lesern über den Inhalt des Buches austauschen und anschließend sein eigenes Fazit in einer Rezension festhalten möchte, kann sich für eines der 20 Exemplare bewerben, die der Verlag für die Leserunde zur Verfügung stellt. Beantwortet dazu einfach bis zum 9. März folgende Frage: Warum bist du der ideale Leser für diesen Alpenkrimi? Die Autorin wird die Leserunde begleiten und eure Fragen beantworten. Weitere Infos zum Titel inklusive Leseprobe findet ihr hier: http://www.piper-verlag.de/pendo/buch.php?id=30298&ref=nl201302

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    • 197
  • Platzhirsch

    Platzhirsch
    dorli

    dorli

    30. April 2013 um 18:13

    Gutsbesitzerin Regina von Braun wird erschossen aufgefunden. Die Biologin hat sich mit ihren Ansichten über Wald und Wild bei einigen Leuten unbeliebt gemacht - besonders, weil sie nicht davor zurückschreckte, das Verhalten anderer öffentlich anzuprangern. Viele Hinweise deuten darauf hin, dass der Mörder im Kreis der Wilderer zu finden ist und das Duo Irmi Mangold und Kathi Reindl beginnt mit umfangreichen Nachforschungen. Auch ein altes Tagebuch gibt den Ermittlerinnen Rätsel auf… „Platzhirsch“ war mein erster Krimi von Nicola Förg und der alpenländische Charme hat mich ruckzuck eingefangen. Hierzu haben nicht nur die ausführlichen Beschreibungen sondern auch die bayrische Mundart beigetragen. Der Dialekt wird für mein Empfinden in einem für einen Regionalkrimi genau richtigen Maß gesprochen und stellte für mich als in Norddeutschland geborenen Leser kein Problem dar. Für die wenigen Verständnisprobleme war ein kleines Glossar mit Worterklärungen am Ende des Buches hilfreich. Nicola Förg wartet in diesem Buch gleich mit zwei interessanten Themen auf. Zum einem widmet die Autorin sich sehr ausführlich dem Thema Wild und Wald, zum anderen geht es um die düstere Geschichte der Schwabenkinder. Zu Letzterem werden dem Leser in kleinen eingeschobenen Zwischensequenzen Tagebucheinträge präsentiert, mit denen ich zunächst wenig anfangen konnte, da sie erst einmal in keinem Zusammenhang mit dem aktuellen Geschehen standen. Die interessante Bedeutung klärt sich erst nach und nach im Handlungsverlauf. Die Ermittlerinnen sind sehr unterschiedlich, während die um einige Jahre ältere Irmi eher besonnen und durchdacht reagiert, hat Kathi ein äußerst aufbrausendes Temperament. Das wird dann besonders deutlich, als die Nachforschungen sich in die privaten Bereiche der beiden ausweiten - da fliegen die Fetzen. Ein spannender und sehr lesenswerter Krimi, einzig der angepriesene Humor hatte nicht den Umfang, den ich erwartet habe.

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  • Ermittlerin auf falscher Fährte

    Platzhirsch
    Gela_HK

    Gela_HK

    26. April 2013 um 17:51

    Die Forstwirtin und Biologin Regina von Braun wird erschossen auf ihrem Landgut gefunden. Ermittlerin Irmi Mangold sieht sich einer Horde Kinder und deren Erzieherinnen, einem Gutsverwalter-Ehepaar und dem behinderten Bruder der Ermordeten gegenüber. Ihre wenig zartbesaitete Kollegin Kathi und einige gestandene Mannsbilder, die sich als Wilderer entpuppen, machen die Ermittlungen nicht einfacher. Die Kombination aus aktueller Waldproblematik und historischen Hintergrundinformationen zu den sog. Schwabenkindern in der Alpenregion, machen diesen Krimi zu einem besonderen Erlebnis. Der durch Dialekt durchwobene Schreibstil, ist locker und gut zu lesen. Das weiblich kontrastreiche Ermittlerduo bietet eine Menge Zündstoff. Die Handlung bleibt bis zum Schluss spannend und der Täter wird erst auf den letzten Seiten für den Leser unvorhersehbar entlarvt. Ein weiterer gelungener Krimi rund um Irmi Mangold. Einige verzeihliche Längen zum Thema Wald und Forst haben dennoch einen kleinen Stern gekostet. Eine Leseempfehlung für Krimiliebhaber, die gern gut unterhalten werden.

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  • Schneewittchen und ...

    Platzhirsch
    Imoagnet

    Imoagnet

    25. April 2013 um 18:19

    Was haben ein 16jähriges Mädchen im Jahr 1936 und das tote Schneewittchen miteinander zu tun? Diese spannende Frage müssen sich Irmi Mangold und Kathi Reindl – ein Ermittlerdou - stellen. Alles beginnt, als Regina von Braun tot aufgefunden wurde. Was diesen Fall schwierig macht: „Schneewittchen“ wird von einem Kindergartenkind gefunden. Wurden schon Spuren zerstört? Wer war Regina wirklich? Sie war Biologin, Jägerin, Falknerin, Schwester und Exgeliebte? Aus welchem dieser Kreise stammt der Mörder? Wer kann eine heiße Spur liefern? Was haben die Tagebucheinträge, die im Jahr 1936 beginnen, mit Reginas Tod zu tun? Der Schreibstil ist wunderbar. Durch den Dialekt, den die Hauptpersonen sprechen, kommt eine gemütliche, ruhige Atmosphäre zustande. Die Sätze sind prägnant, lassen sich gut lesen und der Leser ist sofort von der Geschichte gefesselt. Das Ermittlerduo passt sehr gut zusammen. Sie harmonieren wunderbar, auch wenn sie sehr unterschiedlich sind. Das Cover ist ungewöhnlich. Für meine Begriffe ist es etwas zu fröhlich bzw. kitschig. Aber es passt zu einem Regionalkrimi. Der Klappentext verrät nicht viel, worüber ich sehr dankbar war, denn ich mag es gar nicht, wenn schon die Hälfte des Inhalts außen zu lesen ist. Der Krimi von Nicola Förg ist kurzweilig und sehr spannend. Er macht Lust auf die anderen Krimis der Autoren, da diese wohl vom Ermittlerduo Irmi und Kathi handeln und so die positive Stimmung erneut erlebt werden könnte. Für mich eine klare Leseempfehlung.

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  • Irmi und Kathi lösen ihren fünften Fall.

    Platzhirsch
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    24. April 2013 um 23:26

    Irmi Mangold genießt einen friedlichen Morgen, beobachtet die Rehe hinter ihrem Hof und weiß doch, dass diese Ruhe und dieser Frieden wohl trügerisch sein werden. Kaum hat sie ihren Arbeitsplatz bei der Polizei in Garmisch erreicht, liegt auch schon der erste Fall auf dem Tisch oder besser die erste Leiche in dieser neuen Woche liegt im Schuppen auf einem Landgut. Die Tote ist die Gutsbesitzerin Regina von Braun, eine engagierte Forstwirtin und Biologin, die auf dem von den Eltern ererbten Anwesen unter anderem ein Informations- und Seminarzentrum mit einem breiten Themenspektrum in Sachen Naturschutz eingerichtet hat. Dem ein oder anderen in ihrer Umgebung ist sie mit ihren durchaus pointierten Ansichten und ihrem enormen Sinn für Gerechtigkeit auch schon mal kräftig auf die Füße getreten. Davon zeugt auch ein TV-Streitgespräch mit ihrem Exfreund, Großgrundbesitzer und ebenfalls Forstwirt, von dessen Aufzeichnung sich Irmi und ihre Kollegin Kati weitere Hinweise in diesem Fall erhoffen. Es geht in diesem Video um Wilderei, um Abschusszahlen und weitere konträre Standpunkte, die beide Parteien sehr unterschiedlich beurteilen, aber reicht das aus, um dem Exfreund ein Mordmotiv zu unterstellen? Sicher, es gibt da noch die Pläne für ein Buch, an dem Regina von Braun gearbeitet hat und dessen Erscheinen eine ganze Reihe von Leuten gern verhindern würde, auch der frühere Freund Marc. Und all das, was sie darin anprangert, nimmt in der Figur Marc von Brennerstein Gestalt an. Und so ist es nicht verwunderlich, dass er für längere Zeit einer der Hauptverdächtigen bleibt. Aber es muss noch um viel mehr gehen, um Dinge, die tief in der Vergangenheit liegen. Wie sonst würde sich das im März 1936 beginnende alte Tagebuch erklären, das immer wieder in längeren Ausschnitten zitiert wird. Zunächst kennt nur der Leser diese Texte, erst zu einem späteren Zeitpunkt gelangen diese auch in die Hand der beiden Kommissarinnen. Nur langsam beginnt Irmi zu erahnen, dass hier noch weit verzweigte Verbindungen aus der Generation zuvor eine Rolle spielen, die wiederum in Beziehung zu einigen heute angesehenen Bürgern der Stadt stehen. Ist dieses Tagebuch auch im Besitz von Regina von Braun gewesen? Wer wusste noch davon, wem könnten diese Berichte noch heute schaden? Und was hat die Ermordete eventuell damit vorgehabt? Immer mehr Fragen drängen sich auf und erst, als Irmi durch Reginas kleinen Bruder Robbie den entscheidenden Hinweis erhält, zeichnen sich Lösungen ab. Und ab diesem Moment wird es noch einmal richtig gefährlich, diesmal für die Irmi Mangold. Und auch sehr spannend. Dieser mittlerweile schon fünfte Band um das Garmischer Ermittlerduo Irmi Mangold und Kathi Reindl ist mein erster aus dieser Reihe, den ich gelesen habe, die vier zuvor erschienen Bände habe ich alle als Hörbuch genossen. Insbesondere die Bände 3 und 4, genial von Michaela May gelesen, sind als Hörbuch sehr lohnenswert. Auch „Platzhirsch“ wurde von Michaela May eingelesen.  Kurz nach der Lektüre überwog bei mir zunächst der Eindruck, dass mir die Hörbücher besser gefallen, allerdings mit etwas zeitlichen Abstand bin ich jetzt doch sehr zufrieden, dieses Buch auch selbst gelesen zu haben. Gerade der historische Aspekt durch das Tagebuch eines der „Schwabenkinder“ gewinnt durch die gedruckte Form. Alles in allem wieder ein Alpenkrimi, der die Region und ihre Menschen sehr gelungen in Szene setzt und ohne falsch verstandene Romantik in Dirndl und Lederhosen auskommt.

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  • Ein Volltreffer

    Platzhirsch
    tedua

    tedua

    15. April 2013 um 19:27

    Dieser Krimi hat mir sehr viel Spaß gemacht! Ich mochte das ungleiche Ermittlerduo sehr gerne, besonders Irmgard. Sie ist eine sehr sympathische Figur, mit der ich mich gleich identifizieren konnte. Auch ihre Art, an diesen neuen Fall heranzugehen, hat mir gefallen. Von der ersten bis zur letzten Seite konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, denn die Geschichte war sehr spannend und zugleich humorvoll geschrieben. Bis fast zum Schluss war mir auch nicht klar, warum Regina sterben musste. Die Auflösung des Falles war dann sehr schlüssig, durchdacht und nachvollziehbar. Die bayerische Atmosphäre des Buches hat mir auch sehr gut gefallen. Obwohl ich den Dialekt eigentlich nicht spreche, hatte ich trotzdem keine Schwierigkeiten, alles zu verstehen. Im Großen und Ganzen kann ich nur sagen, dass ich viel Spaß und Freude mit dem Krimi hatte und gerne noch weitere von Nicola Förg lesen werde.

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