Nicola Förg Schussfahrt

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Inhaltsangabe zu „Schussfahrt“ von Nicola Förg

Der fulminante Auftakt einer sechsbändigen Krimi-Serie um Kommissar Gerhard Weinzirl und Johanna Kennerknecht.

Der kleine Ort Gunzesried im Allgäu ist ein Idyll. Das soll allerdings nicht so bleiben, denn der schwäbische Baulöwe Rümmele will einen gigantischen Freizeitkomplex errichten, um den Tourismus anzukurbeln. Die riesige Anlage verheißt aber nicht nur satte Einkünfte, sondern zerstört auch die Schönheit der Landschaft, und so ist die Bevölkerung in zwei Lager gespalten. Doch dann macht die einheimische Jo eines Morgens bei einem Ausritt eine schockierende Entdeckung – sie stößt auf Rümmeles Leiche im Schnee. Während die örtliche Polizei noch im Dunklen tappt, beginnt Jo auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei unterläuft ihr jedoch ein fataler Fehler, denn sie hätte niemals an die Mordstelle zurückkehren dürfen …

Eine Story mit viel Potential nach oben

— ChattysBuecherblog

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  • Ein Buch mit viel Potential

    Schussfahrt

    ChattysBuecherblog

    09. June 2013 um 06:57

    Zum Inhalt: Bei hohem Schnee wird ein Mann gefunden. Ohne Schuhe und mit einem Loch im Kopf. Polizeihauptkommissar Gerhard Weinzierl wird mit dem Fall beauftragt. Dabei wird er von Jo unterstützt, die auch die Leiche gefunden hat. Wie es sich herausstellt, handelt es sich dabei um den nicht gerade sehr beliebten schwäbischen Bauunternehmer Hans Joachim Rümmele, der ein Event Castle bauen möchte. Die Anwohner sind jedoch damit gar nicht einverstanden. Aber wer geht soweit, deshalb Rümmele zu töten? Fazit: Da ich ein großer Fan von regionalen Krimis bin, wollte ich natürlch auch dieses Buch haben. Anfangs stark begeistert, hat die Euphorie bald nachgelassen. Der Mord gelangte immer mehr ins Abseits und immer vordergründiger wurden die Beziehungen von Jo. Ich hätte mir ein bisschen mehr Krimi gewünscht. Von mir gibt leider nur 3 Sterne.

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  • So gefallen mir Krimis von Nicola Förg schon besser

    Schussfahrt

    pelznase

    25. March 2013 um 19:40

    Nach “Mordsviecher” hatte ich eigentlich vor, Nicola Förgs Krimis vorläufig den Rücken zu kehren. Bis ich dank einer amazon-Empfehlung herausfand, dass sie neben den Krimis um die Kommissarin Mangold noch eine Reihe um den Kommissar Weinzirl schreibt / geschrieben hat. Und da ich mich speziell mit der immensen Weiblichkeit in “Mordsviecher” schwer getan hatte, sollte Weinzirl noch seine Chance bekommen. Ich muss sagen, er hat sie gut genutzt. Was aber natürlich nicht alleine daran liegt, dass er ein Mann ist! Mir hat der Fall selber gut gefallen. Er ist zwar mit einem erschossenen Firmenmogul recht bodenständige Krimikost, aber auch solche Geschichten können spannend sein. Einige skurrile Details rundherum geben dieser hier außerdem zusätzlich eine gewisse Würze. Außerdem entwickelt sich der Fall um den toten Baulöwen ganz interessant weiter und weitet sich unerwartet aus ohne dabei unübersichtlich zu werden. Ganz im Gegenteil ergeben sich neue Erkenntnisse und Blickwinkel schön nach und nach, so dass man beim Lesen unweigerlich selber Vermutungen anstellt, und das macht mir bei Krimis immer den meisten Spass. Leider geht es nicht bei allen. Hier aber schon und so habe ich mich gespannt durch Weinzirls ersten Fall gelesen. Den er allerdings nicht alleine löst. Inoffiziell steht ihm nämlich Jo Kennerknecht, die Direktorin des Tourismusverbands, zur Seite, die ebenfalls Ermittlungen anstellt. Für mein Empfinden sogar ein paar zuviel. Im Vergleich zu Jos Unternehmungen, kommen die des Kommissars spürbar zu kurz. Man ist deutlich häufiger mit ihr unterwegs als mit ihm oder beiden gemeinsam. Das hat mir nicht ganz so gut gefallen, schließlich ist Weinzirl bei der Polizei und deshalb sollten seine Ermittlungen im Mittelpunkt stehen. Und er ist gut in seinem Job! Auch wenn er oft ruhig und etwas kauzig wirkt, so kann er im entscheidenden Moment seinen cleveren Verstand und die Autoriät eines Kommissars herauskehren. Ich habe mich mit Jo auch noch aus einem anderen Grund schwer getan. Ich mag zwar ihre chaotische Lebens- und Vorgehensweise und ihre Tierliebe teile ich uneingeschränkt, aber manche ihre Denkweisen konnte ich doch nicht nachvollziehen. Schließlich ist sie bereits über 30. Da sollte in gewissen, beispielsweise gefährlichen Momenten, doch eine erwachsene Art zu Denken zu erwarten sein. Bei Jo ist genau das Gegenteil der Fall, was ich unglaubwürdig blauäugig finde. Gemeinsam haben mir Jo und Weinzirl bei der Arbeit aber Spaß gemacht. Wie von einem Krimi dieses Genres zu erwarten, geht es häufig auch humorvoll und mit einem bissig-scharfen  Blick auf die Allgäuer zu. So darf hier gerne mal geschmunzelt werden. Und man bekommt einen schönen “Blick” auf die Gegend gewährt. Das Allgäu wird hier schön beschrieben, so dass man die Zweifel der Gunzesrieder Einwohner wegen des Freizeitkomplexes leicht nachvollziehen kann und sich sofort auf ihre Seite schlägt. Im Anhang findet sich ein Glossar mit den urallgäuerischen Ausdrücken und Aussprüchen, die man im Krimi antrifft. So nötig ist das zwar nicht, man kann schon alles soweit aus dem Zusammenhang heraus verstehen, aber wer spezielle Begriffe genau übersetzen will, der kann hier nachschlagen. Es ist allerdings schon so, dass sich diese Dialekt-Passagen -vornehmliche Teile von Dialogen- recht schwer lesen lassen. Aber auch nur die, denn ansonsten liest sich “Schussfahrt” leicht und war für mich so eine prima Urlaubslektüre. Ja, klar, ein Tier auf dem Cover, das ist was für mich. Es war auch der erste Hingucker, ich gebe es ja zu. Ich gebe aber auch zu, dass Bambis Papa mit der Geschichte sonst nichts an den Hörnern hat. Außer dass man ihn im Allgäu durchaus antreffen kann. Es ist aber eben halt ein Motiv, das ideal für einen Regionalkrimi ist. Dem Titel dagegen wohnt eine gewisse Doppeldeutigkeit inne, wenn man ihn auf die Geschichte bezieht Fazit:  An Jo werde ich mich erst noch gewöhnen müssen, aber vielleicht wird sie ja im Laufe der weiteren sieben Weinzirl-Krimis noch etwas erwachsener. Davon abgesehen habe ich mit “Schussfahrt” einen ganz spannenden Krimi mit zugegeben solidem Fall gelesen, bei dem ich gut mitknobeln konnte. Und das mag ich. Deshalb wird es nicht mein letzter Weinzirl gewesen sein.

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  • Rezension zu "Schussfahrt" von Nicola Förg

    Schussfahrt

    gaby2707

    07. August 2011 um 15:42

    In Gunzenried im Allgäu will der schwäbische Baulöwe Hans-Joachim Rümmele einen gigantischen Freizeitkomplex, das "Event-Castle" errichten, um den Tourismus anzukurbeln. An diesem Objekt scheiden sich allerdings die Geister. Einer- seits verheißt der Bau enorme Einnahmen, andererseits wird die Schönheit der Landschaft zerstört. Bei einem ihrer Ausritte mit Fjordwallach Falco findet die Tourismuschefin Dr. Johanna Kenner-knecht den Baumogul mit einem Kopfschuss an einen Baum gelehnt. Gemeinsam mit ihrem Freund Polizeimeister Gerhard Weinzierl und dem von Ausgurg nach Kempten versetzten Kommissar Volker Reiber gehen die Ermittlungen manchmal recht unkonventionelle Wege und einem unvermuteten Ausgang entgegen... Ein Algäu-Krimi, wie ich ihn liebe: mit allen Facetten einer wunderbaren Landschaft und ihrer Bewohner. Nicola Förg hat es wieder einmal geschafft, mich zu begeistern.

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  • Rezension zu "Schussfahrt" von Nicola Förg

    Schussfahrt

    RalfderPreusse

    24. December 2009 um 14:15

    Der erste Teil einer auf wohl sechs Bände angelegten Allgäu-Reihe um die Kurdirektoerin Jo und ihren Freund, den Kommissar. Ursprünglich bei dem Regionalkrimi-Spezialisten Emons aufgelegt wurde der Roman jetzzt aktualisiert und nei bei Goldmann veröffentlicht. Der Erfolg der Kluftinger-Krimis weckt halt Begehrlichkeiten. Insgesamt nett im Sinne einer Fremdenverkehrwerbung für das schöne Allgäu geschrieben. Die Konstellation zwischen Jo und dem Kommissar erinnert an die Meredith/Markby-Romane von Ann Granger. Hinzu kommt ein Touch Katzenkrimi. Der Plot ist schnell erzählt: Jo findet eine Leiche. Viele ihrer Freunde und Bekannten könnten ein Motiv haben und so entscheidet sie, sich in die Ermittlungen einzuschalten. Natürlich knistert es zwischen Jo und dem Kommissar und natürlich rückt die Täterin erst auf den letzten 10 Seiten in den Kreis der Verdächtigen. Ein Fall für Allgäu-Fans. Aber Klufti bleibt unerreicht.

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