Nicola Karlsson Tessa

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Inhaltsangabe zu „Tessa“ von Nicola Karlsson

Berlin, Sommer, Gegenwart. Tessa ist schön und begehrenswert und könnte eigentlich glücklich sein. Aber ihre manische Sehnsucht nach Liebe, Zuwendung, Bestätigung hält sie davon ab. Gut, dass ein Glas Wodka so eine angenehm kühlende, betäubende Wirkung hat. Vor allem in Kombination mit den Beruhigungstabletten, die die Ärztin ihr verschrieben hat. Tessa weiß, dass sie aufhören sollte, und meint, dass sie jederzeit aufhören könnte. Aber da befindet sie sich längst in einer Abwärtsspirale, in einem desaströsen Strudel.

Schockierend, verstörend und beklemmend ...

— Sumsi1990

Es hat mich so hart getriggert

— Grossstadtkind

Ein besonderer und außergewöhnlicher Roman, der dem Leser starke Nerven abverlangt und wahrscheinlich nicht für Jedermann das Richtige ist.

— LLBlack

Wie kann man nur so ein Leben leben???

— Ay73

Muss man gelesen haben!

— dowi333

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  • Tessa

    Tessa

    Sumsi1990

    23. November 2016 um 22:06

    Tessa wohnt in Berlin, ist Mitte 20 und scheitert in ganzer Linie an ihrem Leben. Sie hat schwere psychische Probleme und kommt mit einem normalen Alltagsleben nicht zu Recht. Sie ist arbeitslos, ihre Wohnung verwahrlost und außer in Drogen, Alkohol und Sex findet sie keine kurzzeitige Erleichterung. Dieser Roman ist ein mehr als heftiges Psychogramm einer gescheiterten Existenz. Die Worte sind passend hart gewählt und der Schreibstil ist trotz ständiger monotoner Wiederholungen der Erlebnisse der Protagonistin für mich fesselnd!Ich muss nur ehrlich sagen, dass mich der stetige Aufbau der Geschichte bzw. das ständige Verschlimmern der Situation von Tessa schwer traumatisiert hat und mich wirklich nach Beenden des Buchs ziemlich verstört zurückgelassen hat. Ich mag schockierende Geschichten und habe dieses Buch deshalb ausgewählt. Für Leute die zärter besaitet sind bzw. menschliche Dramen mit psychologischem Hintergrund nicht gut aushalten ist dieser Roman aber eindeutig nicht geeignet.Ein Punkt der mich noch ein wenig befremdet hat, war die Tatsache, dass sich bis am Schluss nicht herausstellt, warum die Protagonistin überhaupt keine Bezugspersonen wie z.B. Eltern oder Familie hat bzw. man auch aus deren Vergangenheit nichts erfährt. Dies ist wahrscheinlich von der Autorin bewusst so gewählt worden - mir hätten nur ein wenig mehr Informationen gut gefallen!Alles in allem ein sehr gelungenes, beklemmendes, schlimmes Buch für Menschen mit guten Nerven, die ein solches Genre gerne lesen. 

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  • Der Feind in der eigenen Brust.

    Tessa

    Schneeflocke1

    25. July 2016 um 20:40

    Tessa ist eine junge Frau die unter Depressionen leidet. Wahrscheinlich noch unter der ein oder anderen Krankheit. Sie sucht nach Nähe, Zuneigung und Aufmerksamkeit. Doch sie kann sie nicht wirklich annehmen. Tessa ist ein Model ohne Arbeit. Sie weiß nicht wie sie über die Runden kommen soll. Dazu kommt noch das sie Alkohol und Drogen abhängig ist. Wir begleiten Tessa einen Sommer lang in Berlin. Und gehen mit ihr durch ihr Leben. Ja ich weiß nicht so recht. Der Schreibstil ist gut auch die Story dahinter ist gut aber irgendwie nicht gut genug umgesetzt. Mir hat das Buch zwar sehr gefallen aber wenn ich ehrlich bin wiederholt sich alles immer und immer wieder nur in einem anderen Szenario. Ich hätte sie gerne einige male genommen und sie geschüttelt und angeschrien und ihr gesagt das sie nur Mist baut und das so nicht weiter gehen kann. Irgendwie war das Buch nicht so schlecht aber auch kein Knaller. Ich habe mir mehr erhofft.

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  • besonders und außergewöhnlich - aber sicher nicht jedermanns Sache

    Tessa

    LLBlack

    21. February 2016 um 02:34

    „Tessa“ einzuschätzen, fällt wahnsinnig schwer. Bei der Hauptfigur handelt es sich um eine junge depressive Frau, der man beim Lesen dabei zusieht, wie sie nach und nach in ein tiefes Loch fällt. Immer wieder hat man das Gefühl, jetzt müsste endlich der Aufprall kommen, tiefer kann sie nicht fallen, sie muss doch endlich aufwachen und sehen, dass es nicht mehr weiter geht. Ich hatte das dringende Gefühl sie zu schütteln und sie anzuschreien: „Hör endlich auf dich kaputt zu machen und alles zu zerstören, dass deinen Weg kreuzt!“ Es ist ein eindrucksvoller Roman von einer jungen Frau Anfang 20, die ihren Weg verloren hat und Alkohol und Drogen verfällt. Von eine Frau, die sich nach nichts mehr sehnt als nach Stabilität und Liebe und doch jeden von sich weist, der ihr dieses geben könnte, durch Kontrollsucht, Eifersucht und Selbstzweifel. Der Autorin ist definitiv gelungen, dem Leser das Gefühl von Beklemmung zu vermitteln. Und dennoch kann ich für den Roman nur 3 Buchvögel vergeben. Nicht, weil ich ihn nicht gelungen oder nicht besonders finde. Denn das tue ich. Allerdings habe ich die 3 Vögel als „Ist nicht für Jedermann etwas“ definiert. Und so ist für mich auch dieser Roman. Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob er überhaupt etwas für mich war… Ein außergewöhnlicher Roman, der dem Leser starke Nerven abverlangt und wahrscheinlich nicht für Jedermann das Richtige ist. Die gesmate Rezension findet ihr auf meinem Blog "Lore's Gedanken und Geschichten": http://loresgedankenundgeschichten.blogspot.de/2015/08/rezi-tessa-3-buchvogel.html

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  • Sie will doch nur geliebt werden

    Tessa

    dicketilla

    Sie waren bereits schon ein Jahr zusammen, schon längst hatte Nick das Interesse an Tessa verloren. Er sagte zwar er hätte keine andere Frau, doch Tessa hat dieses Gefühl in sich. Sie will doch nur geliebt werden, Beachtung finden. Daher betäubt sie sich mit Alkohohl und Antidepressiva. In der Wohnung herrscht Chaos, ihre Kleidung liegt am Boden, schmutziges Geschirr türmt sich in der Küche. Sie geht mit einer Freundin in eine Bar, will Spaß haben, eine Linie Koks wird auf dem Toilettendeckel gezogen, doch der Barmann versteht sie falsch, der Abend endet mit einer Vergewaltigung. Sie verdrängt diesen Abend, auf Nachfragen weicht sie aus. Nach dem Bruch mit Nick ändert sie ihr Aussehen, lässt sich die Haare kurz schneiden, sie muss ja keinen Eindruck mehr machen. Ihr letzter Job als Model liegt schon lange her, jetzt führt sie Telefoninterviews mit Bewerbern für Doko -Soaps, doch dafür fehlt ihr oft die Lust. Wann hat sie die letzte Miete bezahlt, gegessen. Sie hat selbst vergessen auf sich zu achten. Jede Nacht geht sie aus, jede Nacht ist sie betrunken, versucht sich mit Koks und Sex zu betäuben. Kurze Momente des Haltens, warme Haut auf ihr. Ein kurzes Glück, dem wieder Ablehnung folgt. Ihre Verzweiflung schiebt sie immer wieder zur Seite, hofft auf ihre Medikamente, es ihr wieder besser geht. Angeekelt schaut sie auf die alte stinkende, asoziale Nachbarin, die torkeln ihren Hund hinter sich zieht. Doch Tessa ist selbst nicht weit davon entfernt. Zu Beginn denkt man es handelt sich um eine Beziehungsgeschichte, aber bald wird man in den Strudel von Tessas Unfähigkeit gerissen, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Es geht um Spaß, Partys, viel Alkohohl, Drogen und Sex, in denen sie ihr Unglücklichsein vergessen möchte. Eine junge, bildschöne Frau, die sich immer mehr selbst zerstört, einen Absturz auf Raten erlebt. Der Debütroman von Nicola Karlsson erzählt in teilweise abgehackter Form vom Absturz Tessas. Man bangt während der Geschichte mit, und fragt sich, was sie noch aushalten muss, bevor sie zur Besinnung kommt. Ihre Freunde sind nicht in der Lage ihr zu helfen, oder wollen es nicht sehen. Ihre Psychologin schreibt nur die Rezepte, Tessa findet keinen Halt. Nicola Karlsson schreibt schonungslos, teilweise sehr schmerzhaft, dass man als Leser oft angewidert ist, dennoch diesem Sog folgen muss, fast schon wie ein Voyeur. Spiegelbild einer Generation, die sich in Sucht und Depressionen flüchtet, und am Ende sprachlos zurück lässt.

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    • 5
  • Tessa - ein orientierungsloses Leben

    Tessa

    Ay73

    15. October 2015 um 15:12

    Tessa, 28 Jahre und Modell ohne Job. Sie sieht gut aus, hat eine gute Figur aber eine depressive und unglückliche junge Frau. Man begleitet Tessa einen Sommer lang in Berlin... es ist heiß und sie ist unternehmungslustig. Nur ist Tessa zudem auch Alkohol- und Drogenabhängig.. immer wieder muss sie in einem Zug ihr Weinglas leer trinken oder sich mit Wodka zuschütten und natürlich wird eine Line nach der anderen gezogen. Sie ist unglücklich in ihrer Beziehung, wirf ihrem Freund Nick vor dass er eine Affäre hätte, schlittert von einer Sexeskapde in die nächste, wobei hier der Grad sehr schmal ist bzgl. Vergewaltigung.  Sie lässt Vergwaltigung ohne Anzeige über sich ergehen. Ihr Leben ist von einer Antriebslosigkeit geprägt. Entweder muss sie zur ihrer Psychiaterin um sich die Anti-Depressiva verschreiben zu lassen oder sie attakiert ihren Ex-Freund Nick oder aber sie schläft einfach mit Männer weil sie eine große Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit fühlt. Das Buch hat mich persönlich sehr aufregt, für einen der ein geordnetes Leben führt kann man kaum nachvollziehen, warum man so lebt wie Tessa. Warum von einer Party zur nächsten ohne sich darum zu kümmern wie man das auch finanziert. Einfach in den Tag hinein leben. Vorsätze immer wieder auf den nächsten Tag verschieben, Sex mit Liebe zu verwechseln, zu klammern.. also ich kann Tessa nicht verstehen...

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  • Tessa

    Tessa

    butterflyinthesky

    20. May 2015 um 10:34

    Klappentext: Berlin, Sommer, Gegenwart. Tessa ist schön und begehrenswert und könnte eigentlich glücklich sein. Aber ihre manische Sehnsucht nach Liebe, Zuwendung, Bestätigung hält sie davon ab. Wenn ihr Freund Nick nur endlich ihre Bedürftigkeit erkennen würde, anstatt sich immer mehr zurückzuziehen. Warum tut er das eigentlich? Gut, dass ein Glas Wodka so eine angenehm kühlende, betäubende Wirkung hat. Vor allem in Kombination mit den Beruhigungstabletten, die die Ärztin ihr verschrieben hat. Tessa weiß, dass sie aufhören sollte, und meint, dass sie jederzeit aufhören könnte. Aber da befindet sie sich längst in einer Abwärtsspirale, in einem desaströsen Strudel. Erst wenige Meter über dem Abgrund erkennt sie, dass sie ehrlich zu sich selbst sein muss, um sich zu retten. Meine Meinung: Ich fand das Buch mehr als schlimm. Die Charaktere waren mies, der Text unendlich lieblos und die Story an sich war auch nicht der Hammer. Außerdem gab es nicht mal richtige Kapitel von denen ich hätte sagen können "Ah jetzt beginnt ein neuer Abschnitt". Wieder mal der Beweis dafür dass man Bücher NICHT nach den Covern beurteilen sollte - positiv wie negativ.

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  • Ein Sommer in Berlin

    Tessa

    dowi333

    17. May 2015 um 18:28

    Tessa ist schön und begehrenswert. Sie könnte glücklich sein, doch sie hat Probleme. Sie ist süchtig nach Alkohol und Betäubungsmitteln, aber auch nach Liebe und Zuneigung. Mit ihrer Situation ist sie höchst unzufrieden, sieht sich aber nicht imstande daran etwas zu ändern. An ihrer Lage sind stets die Anderen schuld. Man begleitet Tessa einen Sommer lang. Das Bild, das von ihr gezeichnet wird, beschränkt sich auf diesen Zeitraum. Über ihr bisheriges Leben schweigt das Buch nahezu vollständig. Wie sie an diesen Punkt in ihrem Leben gelangt ist, bleibt offen. Nur beiläufig erfährt man, dass Tessa Model war. Wie erfolgreich ist allerdings unklar. Im Moment ist Tessa arbeitslos, weil sie sich nicht aufraffen kann, die erforderlichen Schritte einzuleiten. Sie verbringt die Nächte vorzugsweise betrunken und auf Partys, bei denen Drogen konsumiert werden. Fast täglich nimmt sie sich vor, ihr Leben zu ändern. Und ebenso regelmäßig gönnt sie sich noch einen letzten Drink, um klare Gedanken fassen zu können, Pläne zu schmieden. Rechnungen kann sie nicht begleichen; weiß oft nicht, wann sie zuletzt gegessen hat, ignoriert Mahnungen. Sie hat kein Geld zum Leben und erheblich größere Probleme, als unbezahlte Rechnungen. Das müssen ihre Gläubiger doch verstehen. Sie leugnet ihre Sucht, meint, sie kann Drogen und Alkohol jederzeit lassen und sieht sich in der Opferrolle. Ihr Freund kann oder will ihre emotionale Bedürftigkeit nicht erkennen. Dabei ist egal, welchen Namen man einsetzt. Keiner kann/will es. Er lässt sich nicht auf sie ein, hilft ihr nicht. Wenn dieses Problem erst aus der Welt geschafft ist, lösen sich die anderen quasi in Luft auf. Alles wird gut. Schnell wird klar, dass sie genau das ist, was ihre „Freundin“ Charlotte ihr in einem Streit vorwirft: Eine egoistische Fotze. Sie ist manipulierend, nutzt Leute zu ihrem Vorteil aus. Sie nimmt sich, was sie braucht. Rümpft verächtlich die Nase über andere. Zwar bettelt sie um Hilfe, weist jedoch jeden Ratschlag von sich; sie weiß es besser. Sie denkt, sie hat alles im Griff, sie muss sich nur aufraffen. Die Handlung ist erstaunlich begrenzt; Tessa ist viel zu betäubt und zu sehr in ihrer Welt gefangen. Und trotzdem konnte ich das Buch nicht weglegen. Ich identifiziere mich nicht mit der Protagonistin und kann ihre Entscheidungen auch nicht nachvollziehen. Man beobachtet, wie Tessa sich in einem Studel befindet, der sie immer weiter in ihr Verderben zieht; sie hat ihr Todesurteil im Grunde bereits unterzeichnet. Und plötzlich gibt es Hoffnung. Hoffnung, dass Tessa die ihr angebotene Hilfe annimmt; ihr Leben in den Griff bekommt. Bleibt dieser Antiheldin zu wünschen, dass sie es schafft. Die Sprache ist klar und unverblümt, ohne dabei zu vulgär zu sein. In erschreckender Weise, kommt mir vieles bekannt vor. Lange konnte ich mich nicht entscheiden, ob mir dieses Buch zusagt oder nicht. Und doch: Dieses Buch sollte man gelesen haben.

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  • Im Rausch

    Tessa

    Studi123

    13. May 2015 um 21:09

    Tessa - der Titel des Buchs und auch gleichzeitig der Name der Protagonistin. Tessa ist eine junge Frau, die im Moment nicht mit ihrem Leben klar kommt. Sie ist dem Alkohol verfallen, schluckt Tabletten gegen Depressionen, Unwohlsein,... und fühlt sich außerdem ungeliebt. Ihr derzeitiger Freund kümmert sich in ihren Augen nicht genug um sie. Außerdem läuft es in ihrem Job nicht rund, da sie ihn durch Alkohol und Tabletten nicht richtig Ernst nimmt. Der Schreibstil ist sehr eingängig und somit fällt das Lesen nicht schwer. Ich habe ständig auf ein Hoch hinsichtlich der Spannung gewartet, jedoch vergebens. Teilweise war ich auch etwas genervt, da man immer und immer wieder etwas vom Alkohl, den Tabletten und auch der Unordnung lesen musste. Ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht, dann wäre mein persönliches Leseerlebnis und mein gleichzeitiges Ergebnis besser ausgefallen. Aufgrund der fehlenden Spannung und der oft auftretenden Wiederholungen gebe ich 4 von 5 Sternen.

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  • Im Rausch

    Tessa

    Studi123

    16. April 2015 um 20:39

    Tessa - der Titel des Buchs und auch gleichzeitig der Name der Protagonistin. Tessa ist eine junge Frau, die im Moment nicht mit ihrem Leben klar kommt. Sie ist dem Alkohol verfallen, schluckt Tabletten gegen Depressionen, Unwohlsein,... und fühlt sich außerdem ungeliebt. Ihr derzeitiger Freund kümmert sich in ihren Augen nicht genug um sie. Außerdem läuft es in ihrem Job nicht rund, da sie ihn durch Alkohol und Tabletten nicht richtig Ernst nimmt. Der Schreibstil ist sehr eingängig und somit fällt das Lesen nicht schwer. Ich habe ständig auf ein Hoch hinsichtlich der Spannung gewartet, jedoch vergebens. Teilweise war ich auch etwas genervt, da man immer und immer wieder etwas vom Alkohl, den Tabletten und auch der Unordnung lesen musste. Ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht, dann wäre mein persönliches Leseerlebnis und mein gleichzeitiges Ergebnis besser ausgefallen. Aufgrund der fehlenden Spannung und der oft auftretenden Wiederholungen gebe ich 4 von 5 Sternen.

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  • aus dem Leben einer jungen Berlinerin

    Tessa

    Schaefche85

    Tessa ist 28 Jahre alt und lebt in Berlin. Man lernt sie als junge Frau kennen, die noch nicht richtig im Berufsleben angekommen ist, was sie gelernt hat, weiß man nicht. Sie trifft sich gerne mit ihrer Freundin Charlotte, trinkt dabei gern was und raucht. Sie hat Probleme mit ihrem Freund Nick - Probleme, die damit zusammenhängen, dass sie Probleme mit sich selbst hat und außerdem psychische Probleme, wegen denen sie Tabletten nimmt und (unregelmäßig) in Therapie ist. Doch für Tessa ist es normal, dass sie ihre Tabletten mit Wein oder Bier schluckt - anders knallen die ja gar nicht richtig. Doch Tessa ist mit ihrem Leben nicht glücklich - aber sie schafft es auch nicht, da rauszukommen. "Tessa" ist ein kein leichter Roman. Er zeigt die Psyche einer jungen Frau, die sich im einen Moment für ihr Leben schämt und alles ändern möchte - und auch genau weiß, wo sie ansetzen müsste. Doch im nächsten Moment fällt ihr etwas anderes ein oder sie trinkt ein weiteres Glas Wein und ihr erscheint alles viel zu viel. Gerade in diesen depressiven, lethargischen Phasen wurde ich beim Lesen manchmal ziemlich unruhig, wollte sie schütteln und wusste doch, dass das nix bringen würde. Tessa weiß, dass sie Hilfe braucht und in ganz schlimmen Zeiten versucht sie auch, sich diese zu holen - wobei sie ihre größte Hilfe in ihren Medikamenten (Antidepressiva) sieht. Sie befindet sich in einer Spirale und als Leser kann man ihr nicht helfen, sondern muss mitansehen, wie sie weiter in ihr Unglück läuft. Das ist manchmal schwer auszuhalten, doch ich wollte wissen, wie es ausgeht, ob Tessa es vielleicht doch noch schafft. Das Buch spart nicht mit Details, wie schlecht Tessa ist usw. Diese werden nicht endlos detailliert beschrieben, aber mitunter schon näher, was vermutlich nicht für jeden was ist. Fazit: Dieses Buch ist vermutlich nicht für jeden was - aber für Menschen, die am Psychogram einer jungen Frau interessiert sind, dürfte es etwas sein. Deshalb kann ich es aber leider nicht ganz uneingeschränkt empfehlen, auch wenn ich selbst es sehr interessant fand.

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    • 11
  • Mittelmaß

    Tessa

    Julles

    Wenn ich mit einem nicht gerechnet hätte, dann damit, dass Tessa für mich ein Mittelmaß bilden würde. Zu gut waren die Vorboten: Die Geschichte als Psychogramm einer jungen Frau und zeitgleich das einer ganzen Generation, von der Suche nach dem Sinn oder einfach nach Mehr gekennzeichnet. Auch die Leseprobe löste dieses ersten Eindruck ein - und nahm schon zu Beginn an Fahrt auf, kombiniert mit einem leichten, oft abgehackten Schreibstil, der zu der Lebensfindung von Tessa wunderbar passte. Die Themen: Sucht nach Liebe und Bestätigung, Zurückweisung und schließlich Alkohol, Sex und Vergewaltigung haben mich glauben lassen, dass das ein Buch sei, das das Potenzial haben würde, zu polarisieren. Doch genau das hat es nicht getan. Ich bleib nach dem Lesen nicht zurück mit einer klaren Meinung; kann nicht sagen "welch großartiges Buch", aber eben auch nicht "reine Zeitverschwendung". Es schwebt mehr so in der Mitte - es bleibt nicht viel zurück. Mein Fazit: Aus Tessa hätte man bedeutend mehr machen können. Ich vermisse einen Höhepunkt genauso wie einen Spannungsbogen. Durch die wiederholte Schilderung noch einer und noch einer und noch einer weiteren Partynacht mit exzessivem Alkohol-, Drogen- und Sexkonsum driftet man alsbald in die Langeweile ab, getrieben von der Hoffnung, dass so langsam mal etwas passieren könnte. Bis auf einen kleinen Höhepunkt am Schluss tut es das allerdings nicht. Schade!

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    • 3
  • Enttäuschender Roman, aber tolle Grundidee

    Tessa

    victoria1986

    01. October 2014 um 12:53

    Inhalt Tessa ist jung, schön und lebt in Berlin. Sie hat einen Freund und war einmal sehr erfolgreich. Doch sie ist auch manisch-depressiv und schwer Suchtkrank. Sie sehnt sich sehr nach Liebe und Zuwendung. Sie flüchtet sich in Alkohol und Tabletten und erkennt fast zu spät, dass sie sich ganz unten befindet... Rezension Ich habe mich mit diesem Buch sehr schwer getan. Schon der Schreibstil sprach mich nicht an. Viele kurze Sätze prägen ihn. Das mag zwar zur Situation des Charakters passen, ist mir aber auf Dauer zu anspruchslos. Mit Tessa konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Ich hatte einfach keinen Bezug zu ihr. Wahrscheinlich lag das daran, dass man nicht erfährt, wieso sie in der aktuellen Situation steckt. Wie kam es, dass sie depressiv wurde? Wieso hat sie das Alkoholproblem? Warum arbeitet sie nicht mehr als Model? Weshalb hat ihr Freund solange nichts unternommen? Das alles bleibt ungeklärt. Durch diese offenen Fragen konnte ich kein Verständnis für ihre Probleme aufbringen. Die Idee der Geschichte ist toll und zeitgemäß, aber die Umsetzung passt einfacht nicht. Immer wieder dieselben Situationen: Tessa trinkt, nimmt Drogen und stürzt sich in Affären mit Männern. Ihr Leben geht sehr rasant den Bach runter und nimmt immer dramatischere Formen an. Sie bleibt ein seht flacher Charakter, so wie alle Nebenfiguren leider auch. Irgendwann war ich einfach nur noch genervt, weil nichts anderes passierte, außer dass alles immer noch schlimmer wurde. Das Ende des Buches ließ mich frustriert zurück. Mein Fazit In dieser Geschichte steckt eigentlich so viel Potenzial! Man hätte wirklich etwas ansprechendes daraus machen können. Die Grundidee ist wirklich toll. Die flachen Charaktere und der immer gleichbleibende, emotionslose Erzählstil ruinieren leider alles. Wirklich schade! Zwei Sterne vergebe ich noch für die Idee. 

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  • Das falsche Leben

    Tessa

    klaraelisa

    13. September 2014 um 18:47

    „Tessa“ von Nicola Karlsson ist das ungewöhnlichste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Es ist die Geschichte einer jungen achtundzwanzig Jahre alten, schönen Berlinerin, die von Gelegenheitsjobs als Model gelebt hat. Sie hätte ein schönes Leben haben können, das Glück war auf ihrer Seite. Doch irgendwann ging etwas schief, und sie bekommt seitdem ihr Leben nicht mehr auf die Reihe. Sie ist ein körperliches Wrack, süchtig nach Liebe und Aufmerksamkeit, nach Tabletten, Alkohol und Koks und lebt einfach so in den Tag hinein. Abends reicht ihre Kraft gerade noch, um sich für eine angesagte Party zu stylen, bei der ihr sicher irgendein Kerl ein Glas Wodka, einen Cuba Libre oder ein Glas Champagner spendiert, und mit dem sie dann ins Bett geht. Sie trinkt bis ihr schwindlig ist, und es gibt keine Nacht, in der sie nicht betrunken ist. Morgens wandert ihr erster Blick zum Nachttisch, in der Hoffnung, noch auf die Reste in einer Flasche vom gestrigen Abend zu stoßen. „Nie wieder trinken. (…) Sie muss eine Trinkpause einlegen.“ (S. 48). Geld mit coolen Jobs hat sie schon lange nicht mehr verdient. Sie sollte Telefoninterviews mit Bewerbern führen, die in Doku-Soaps mitmachen möchten, doch auch diesen Job verliert sie. Ihre Wohnung ist verwahrlost, schmutzige Wäsche in jeder Ecke, überfüllte Aschenbecher und ständig diese Müdigkeit. Ihre Psychiaterin verschreibt ihr Barbiturate, Antidepressiva und Lithium, die sie mit Alkohol einnimmt. Dann hat sie keine Angst mehr vor dem Einschlafen, und ob sie morgen aufwacht, merkt sie morgen. (S. 95) Tessa ist unglücklich, ihr Freund Nick hält es mit ihr nicht mehr aus. Es gibt keinen Hoffnungsschimmer am Firmament, kein Licht am Ende des Tunnels. Bis Frieder auftaucht, doch auch er schaut nur hilflos zu. Nicola Karlssons Debütroman „Tessa" ist das nüchterne, unsentimentale Protokoll eines unaufhaltsamen Niedergangs und gerade deshalb umso packender und erschütternder. Es ist ein deprimierend negativer Bericht, der den Leser nicht mehr loslässt. Auf jeder Seite hofft man, dass es irgendjemanden gibt, der ihr helfen wird. Doch nur sie selbst kann sich retten, wenn sie die Willenskraft und Disziplin dafür aufbringt. Am Ende ist die Einsicht da. „Sie wird sich ändern. (…) Sie muss anfangen, ehrlich zu sich zu sein.“ (S. 299). Wird sie es schaffen? Der Roman ist keine leichte Kost, aber er ist interessant und lesenswert, wenn auch ziemlich düster.

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  • Hat sie wirklich erwartet er würde ihr versichern dass alles gut sei?

    Tessa

    RubyKairo

    07. September 2014 um 21:31

    Es erzählt den Sommer einer jungen Frau am Ende des Abgrundes. Zugleich ist es das verstörende Porträt einer Generation, bei der Depression und Sucht ebenso verbreitet wie tabuisiert sind. Das Buch fand ich erschütternd weil es doch recht detailliert beschrieben wird. Wo andere Schriftsteller Erzählungen bis auf wenige Seiten kürzen, testet Nicola Karlsson ihre Geschichte bis an die Grenze zur Novelle, zum Roman hin aus. In ihr fasst sie ganze Leben in Abschnitte zusammen, wechselt die Perspektiven und behält doch eines im Blick: Das Schicksal. Dies mag ein altmodischer Begriff sein, doch in Tricks folgt sie den feinfühligen Windungen von Ehen, Aufbrüchen und ungewolltem Scheitern. Was sich auf dem Papier anfühlt, als stände das Glück kurz bevor, erweist sich im Alltag als nicht lebensfähig: Lügen wie Betrug erwachsen dem Nichts, fußen fast immer in Verblendung, Verklärung, dem Versuch, einem Leben zu entfliehen. Doch so eine Geschichte könnte durchaus auch im wahren Leben passieren. Hier gehen Freiheit und Zerstörung, Schönheit und Abgewracktheit Hand in Hand.....Der Roman tut, man ahnt es, ganz schön weh. Ein wirklich mitreißender und heftiger Roman.

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  • Zermürbend

    Tessa

    Porcelaine87

    24. June 2014 um 14:24

    Tessa ist 28 Jahre alt und hat noch ihr ganzes Leben vor sich. Eigentlich sollten ihr beruflich (fast) alle Türen offenstehen und die Männerwelt ihr reihenweise verfallen. Eigentlich. Denn in der Realität hält sie sich nach einer scheinbar gescheiterten Modelkarriere mit einem Job als Telefonistin über Wasser, um das Geld vor allem in zwei Sachen zu investieren: Drogen und Alkohol. Dass sie ein Problem hat, weiß sie bereits, ist sie nicht grundlos in psychologischer Behandlung. Doch der Sumpf der Abhängigkeit zieht Tessa immer tiefer in eine Abwärtsspirale und auf den Weg in die Dunkelheit verliert sie nahezu alle Menschen, die ihr etwas bedeuten. Nachdem ich die ersten hundert Seiten von Nicola Karlssons Roman „Tessa“ gelesen habe, war ich sofort von der Handlung gepackt und wollte jede Seite von Tessas traurigem Dasein miterleben. Ich war mir sicher, dass das Buch großartig wird, wenn es auch von einem düsteren Thema erzählt und einer Protagonistin, die am Ende ihrer Kräfte ist. Allerdings wurde mir recht schnell bewusst, dass meine erste Einschätzung überstürzt war und sich der Roman nicht in die erhoffte Richtung bewegte. Die Monotonie in Tessas Alltag sowie ihr ständiger Drang nach einem neuen Rausch beschreibt die Autorin zwar mit einer zielsicheren und beängstigenden Klarheit, dennoch zieht sich das Leben der Protagonistin auf eine extrem redundante Weise durch die knapp 300 Seiten, sodass man am Ende nicht weiß, ob man Tessa schützend in den Arm nehmen oder einfach nur schütteln möchte. Trotz, dass ich anfänglich sehr begeistert vom Buch war, denke ich, dass es noch etwas mehr Potenzial gibt, das unausgeschöpft bleibt. Klar hat die Protagonistin einen recht betäubten Alltag, der sich stets um immer die gleichen Fragen dreht – also um Liebe, Eifersucht, der Frage nach dem eigenen Dasein, nach dem neuen Rausch etc. – allerdings hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Inhalt gewünscht. Beispielsweise erfährt man nicht wirklich, was der Auslöser ihrer Drogensucht ist, warum es nicht einmal Eltern zu geben scheint, die sich um ihre Tochter sorgen oder warum sich plötzlich alle „Freunde“ blind stellen und ihre Hilferufe nicht erkennen. Weiterhin erscheint mir das Ende vom Buch sehr abrupt und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass das nach dem ganzen Drama der vorangegangen Seiten doch eigentlich nicht das Ende sein kann. Doch ich möchte das Buch nicht nur zerreden, sondern vor allem den Mut der Autorin zu einer derart schwierigen Thematik loben sowie ihr Können, die Sucht von Tessa auf eine beängstigende und zermürbende Art und Weise zu schildern. Mit etwas mehr Inhalt versehen und vielleicht der Auflösung der ein oder anderen Frage hätte es ein wunderbarer Roman sein können, aber so leider nur 2 Sterne.

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