Nicola Keegan Schwimmen

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Inhaltsangabe zu „Schwimmen“ von Nicola Keegan

Eine junge Frau schwimmt allen davon. Boo, Mena, Phil oder Pip – Philomena hat eine Menge Namen und keinen leichten Stand: Ins Haus eines Fledermausforschers hineingeboren zu werden ist das eine. Dort – und noch dazu in Kansas – inmitten einer exzentrischen Familie aufzuwachsen? Eine ganz andere Geschichte. Als das Schicksal gleich zweimal über diesen ungewöhnlichen Haushalt hereinbricht, gehen auch Philomena allmählich die Gründe aus, nicht völlig abzutauchen. Im 50-Meter-Becken des Schulschwimmbads findet sie eine neue Welt. Und sie beginnt eine bemerkenswerte Karriere, die sie zu olympischem Gold, aber auch in die Untiefen der Liebe führen wird. «Ein so unterhaltsamer und phantasievoller Roman verdient eine Medaille für den Sprung ins kalte Wasser.» TIME

Dieses Buch ist außergewöhnlich, wortgewaltig und gefühlsstark, jedoch teilweise düster und nicht immer leicht zu lesen...

— parden

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  • Schwimmen - und was sonst noch?

    Schwimmen

    parden

    23. January 2017 um 20:47

    SCHWIMMEN - UND WAS SONST NOCH?Boo, Mena, Phil oder Pip – Philomena hat eine Menge Namen und keinen leichten Stand: Ins Haus eines Fledermausforschers hineingeboren zu werden ist das eine. Dort – und noch dazu in Kansas – inmitten einer exzentrischen Familie aufzuwachsen? Eine ganz andere Geschichte. Als das Schicksal gleich zweimal über diesen ungewöhnlichen Haushalt hereinbricht, gehen auch Philomena allmählich die Gründe aus, nicht völlig abzutauchen. Im 50-Meter-Becken des Schulschwimmbads findet sie eine neue Welt. Und sie beginnt eine bemerkenswerte Karriere, die sie zu olympischem Gold, aber auch in die Untiefen der Liebe führen wird. Philomena wird als zweite von vier Töchtern einer amerikanischen Familie aus Kansas geboren. Bereits als Baby ist das Wasser ihre Welt, nur dort findet sie zu sich selbst, kann sich erschöpfend verausgaben und ihre Energie gezielt bündeln. Als schwere Schicksalsschläge ihre Familie treffen, wird das Schwimmen für Philomena immer mehr zum Zentrum ihres Denkens und schließlich zu ihrem Lebensinhalt. Immer mehr Zeit und Energie setzt Pip, wie Philomena auch genannt wird, in diesen Sport, hartes Training zieht Erfolg nach sich, Anerkennung und Bewunderung - und schließlich etliche Goldmedaillen bei Olympischen Spielen. Aber eigentlich ist dies kein Buch nur über das Schwimmen. Es geht um Philomena und ihr Leben, das mancherlei Überraschungen für sie bereit hält, und das durchaus nicht immer in positivem Sinne. Deutlich wird, welche Bedeutung das Schwimmen für sie hat: es bietet Halt im Leben, eine Welt, in der nichts anderes existiert als der Rhythmus der Bewegungen, in der Sorgen ausgeschaltet und von Erschöpfung überlagert werden, ein Abtauchen aus dem Leben, ein Übersetzen der Gefühle in gerichtete Energie - alles ist erträglich, solange es diese Welt gibt. Doch was geschieht, wenn dieser Lebensinhalt von einem Tag auf den anderen nicht mehr existiert? Krise, Einsamkeit, Depression - ein Abtauchen ganz anderer Art, nichts was man sich für seine Lebensplanung wünscht. Wird es aus diesem schwarzen Loch noch eine Wende heraus geben? Im ersten Drittel des Buches begeisterte mich v.a. der Sprachstil von Nicola Keegan. Sprachwitz, manchmal eine recht schnoddrige Ausdrucksweise, Neologismen, sprühende Lebendigkeit trotz der genannten Schicksalsschläge - die Seiten flogen nur so dahin. Danach wurde die Sprache zunehmend symbolbehafteter, v.a. im letzten Drittel mit vielen Bedeutungen zwischen den Zeilen, die sich mir nicht in jedem Fall erschlossen, düster und nicht immer leicht zu lesen... Was jedoch festzuhalten bleibt: dieses Buch ist außergewöhnlich, wortgewaltig und gefühlsstark - ein Buch, das in jedem Fall in meiner Erinnerung haften bleiben wird. © Parden

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  • Schwimmen

    Schwimmen

    buchstabentraeume

    15. September 2015 um 10:50

    Philomena ist fürs Schwimmen einfach geboren. Es gibt ihr das Gefühl von Freiheit und es bereitet ihr das größte Vergnügen, die Welt an sich vorbeisausen zu sehen. Doch gleichzeitig bewirkt das Schwimmen bei Philomena etwas Anderes: Nach den ersten neun Monaten ihres Lebens, in denen sie nie länger als eine Stunde und 43 Minuten geschlafen hat, fällt sie nach ihrer ersten Schwimmstunde in einen vierzehn Stunden andauernden Tiefschlaf. Philomena ist die Ich-Erzählerin des Romans und breitet vor dem Leser ihre komplette Lebensgeschichte aus. Das Buch ist im Präsens geschrieben, was eher ungewöhnlich ist. Zudem spart die Autorin bzw. Ich-Erzählerin nicht mit Ausblicken auf die Zukunft und gleichzeitig erzählt sie auch von Ereignissen, die sich außerhalb ihrer Wahrnehmung abspielen, zum Beispiel während sie schläft. Der Roman kommt ohne Charakterisierung seiner Hauptpersonen aus. Diese erklären sich allein durch ihr Verhalten. Haarfarben oder Augenfarben spielen in diesem Roman keine Bedeutung. Philomena ist ehrlich und direkt. So wie das Leben mit ihr umgeht, geht sie auch mit den Lesern ihrer Lebensgeschichte um: Sie lässt sie Zeugen werden eines Familienalltags, der von Krankheit und Verlust geprägt ist, sie verwirrt sie, entmutigt sie stellenweise, um sie dann wieder zum Lachen zu bringen. Dabei nimmt Philomena kein Blatt vor den Mund, ungeschminkt konfrontiert sie den Leser mit ihrem Schicksal, ist dabei stellenweise schon etwas zu anzüglich und derb. Philomena hat einen enormen Mitteilungsbedarf, der sich durch ständige Themenwechsel bemerkbar macht. Zudem verlangt das Buch Aufmerksamkeit und Konzentration von seinen Lesern, denn der Stil der Autorin ist doch recht anspruchsvoll und sehr eigen. Ihre Sätze sind sehr verschachtelt, denn die Ich-Erzählerin kann ihrem Redefluss kaum Einhalt gebieten.Teilweise fällt es dem Leser schwer, ihren Gedankengängen zu folgen und oft fragt man sich, inwieweit einige der preisgegebenen Szenen relevant für die Rahmenhandlung des Romans sein könnten. So entstehen während des Lesens doch einige Längen, die den Leser nur mäßig fesseln und begeistern. Auch Nicola Keegan verwendet das in letzter Zeit immer wieder auftauchende stilistische Mittel, die wörtliche Rede nicht in Anführungszeichen zu setzen, sondern sie lediglich durch Kursivschrift vom eigentlichen Text abzugrenzen. Aber ich bin dieses Stilmittel schon gewöhnt und es stört meinen Lesefluss in keiner Weise. Leider konnte ich für das Schicksal Philomenas kein Mitgefühl aufbringen. Auch ihre Mitmenschen konnten mich nicht für sich und ihr Leben einnehmen. Dafür blieben sie einfach zu blass. Philomenas Geschichte zieht an mir vorbei, ohne Spuren zu hinterlassen. Kein gefühl des Mitleids oder des Mitgefühls bleibt zurück. Stellenweise konnte ich mich dann für das Buch begeistern, wenn die Schwimmwettkämpfe beschrieben wurden, an denen Philomena schließlich teilnimmt. Doch bis dies so weit war, habe ich mich doch eher durch Philomenas Kindheit und Jugend gequält. "Schwimmen" ist sowohl ein Roman über das Familienleben als auch vordergründig ein Roman über das Erwachsenwerden.

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  • Anspruchsvoll

    Schwimmen

    brauchnix

    03. November 2014 um 08:29

    Dieses Buch beginnt am Anfang - ganz wörtlich gemeint. Am Anfang von Philomenas Leben als Baby. Schon hier merkt man, dass der Schreibstil sehr eigen ist, denn das Baby denkt schon wie ein 10-Jähriges Kind. Und nerven tut sie für zwei. Die Mutter ist ziemlich gestresst von ihrer Zweitgeborenen und erst mit dem ersten Schwimmunterricht - Baby-Schwimmen - zeigt sich Licht am Ende des Tunnels. Von da an sind Wasser und Schwimmen feste Bestandteile in Philomenas Leben. Dabei wird so ganz nebenbei die Geschichte des Schwimm-Wettkampfes aufgerollt und man erfährt sehr viel über das Wesen dieser Sportart. Und natürlich über das Wesen von Philomena, welches kompliziert bleibt, auch als sie längst den Kinderschuhen entwachsen ist. Das Leben hält für sie und ihre Familie einiges bereit und manchmal zweifelte ich daran, ob sie da heil rauskommt. Leider ist das Buch nicht durchgängig spannend. Durch manche Passagen musste ich heftig durchrudern. Nur die interessant gezeichneten Charakter hielten mich dann bei der Stange. Manchmal war mir auch die wörtliche Rede zu anstrengend und nicht immer ganz natürlich. Normalerweise lese ich immer zwei oder drei Bücher nebeneinander. Aber dieses verlangte viel meiner Aufmerksamkeit und ich musste mich etwas zwingen, nicht Absätze quer zu lesen. Es handelt sich um einen Entwicklungsroman mit anspruchsvollem Schreibstil. Eine eigentlich gute Geschichte, für meinen Geschmack mit etwas wenig Tempo. Hervorheben möchte ich das wunderschöne Cover, welches mich als Hobby-Schwimmer natürlich sofort angesprochen hat.

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  • Schwimmen - Nicola Keegan

    Schwimmen

    carpe

    01. March 2014 um 16:39

    Boo, Mena, Phil oder Pip - Philomena hat eine Menge Namen und keinen leichten Stand: Ins Haus eines Fledermausforschers hineingeboren zu werden ist das eine. Dort inmitten einer exzentrischen Familie aufzuwachsen? Eine ganz andere Geschichte. Als das Schicksal noch dazu zweimal über diesen ungewöhnlichen Haushalt hereinbricht und die Mutter sich mit einer Trauerdiät aus M & Ms und Krimis dauerhaft ins Bett verkriecht, gehen auch Philomena allmählich die Gründe aus, nicht völlig abzutauchen. Im 50-Meter-Becken des Schulschwimmbads findet sie eine neue Welt. Und sie beginnt eine bemerkenswerte Karriere, die sie, zunächst an der Liebe vorbei, zu olympischem Gold und bis an den Rand der Verzweiflung führen wird. Doch auch von dort gibt es einen Weg zurück. Die Autorin läßt die Hauptprotagonistin Philomena quasi selbst erzählen. Sie erzählt ihr Leben in ihrer Familie, ihren Sport, das Schwimmen, für den sie lebt und über die Schicksale die sie erlebt. Die "Ich"-Form ermöglichst es dem Leser sich sehr gut in die Gefühle von Philomena hineinzuversetzen. Gewöhnungsbedürftig ist, daß die wörtliche Rede nicht wie üblich in Gänsefüßchen gesetzt ist, sondern kursiv geschrieben wird und es auch sehr oft nur gedachte Dialoge und Monologe sind. Aber im Laufe des Buches stört es dann nicht mehr und man weiß dann, ob da gerade gesprochen oder gedacht wird und von wem. Im Allgemeinen ist es ein Roman in den sich der Leser erst hineindenken muss. Die Mitte ist richtig gut zu lesen, man auch die Gefühle und Gedanken der Charaktere sehr gut nachvollziehen und leidet gewissermaßen mit. Aber zum Schluss hin flaut das Buch leider wieder gewaltig ab. Ich finde das Ende wird sehr schnell erzählt und kommt daher für mich auch sehr abrupt. Dadurch habe ich das Buch auch etwas unbefriedigt zugeklappt.  Die Idee zur Story und die sehr sympathische, witzige, teilweise sarkastische Philomena haben es doch zu einer guten, lesenwerten Lektüre gemacht.

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  • Schwimmen

    Schwimmen

    Pixibuch

    01. December 2013 um 18:42

    Philomena, Tochter eines exzentrischen Vaters und einer hysterischen Mutter wächst in Kansas Ende der 60iger Jahre auf. Es sind insgesamt 4 Töcher. Eine Tochter stirbt an Krebs, eine Tochter ist tief religiös und die nächste Tochter ist ständig auf Speed. Nur Phil scheint einigermaßen normal zu sein. Schon beim Babyschwimmen fällt allen ihr Talent auf. Nachdem die Schwester an Krebs stirbt, der Vater mit dem Flugzeug abstürzt (war es Selbstmord, weil er über den Verlust seiner Tochter nicht hinwegkam?) findet Phil Kraft und Trost beim Schwimmen. Nachdem einem excelentenTrainer auffällt, was sie für ein Talent hat, nimmt er sie unter Vertrag. Für Phil ist das Schwimmen Leben. Sogar ihre große Liebe opfert sie für diesen Sport. Sie erreicht alles bishin zum Sieg in der Olympia. Wird die größte Schimmerin aller Zeiten. Als sie wegen ihres Armes die Karriere aufgeben muß, fällt sie in ein tiefes Loch. Schade, daß man nicht erfährt, wie Phils Leben dennoch weitergeht. Schon das Cover des Buches versprach viel. Blauer Himmel, das Sprungbrett, Wasser und die rote Schrift beim Wort Schwimmen verläuft. Außerdem finde ich es immer ganz wichtig, dass ein Buchbändchen dabei ist, damit man immer und jederzeit einen Einmerker zur Hand hat. Bei dem Buch konnte ich einfach nicht aufhören. Ich habe es an zwei Tagen gelesen. Die Geschichte von Phil beginnt bei der Geburt und endet so ungefähr mit Anfang 30. Man hat das ganze Leben von ihr mitgelebt, mitgelitten. Sprachlich ist es sehr gut verfaßt. Auch fachlich ist es gut gelungen. Man bekommt Einblick in die Welt des Sportes, des Schwimmens, des Konkurrenzkampfes. Man bekommt mit, wie hart die Sportlerinnen trainieren müssen und wie entbehrungsreich deren Leben ist. Auch hat mir es sehr gut gefalen,. wie lange die Freundschaft von Phil und Lilly hält. Der Autorin ist damit ein gant großartiges Buch gelungen. Ich hoffe, von Nicola Keegan mehr zu hören.

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  • Rezension zu "Schwimmen" von Nicola Keegan

    Schwimmen

    Readyforbooks

    17. March 2012 um 22:15

    Absolutes Wahnsinnsbuch, ich liebe die Sprache, ich liebe die geschichte, ich liebe alle Charaktere, ich liebe das Cover, ich liebe alles alles alles, ich hab gelacht und geweint, es gab für mich einen Woche lang kein anderes Thema als dieses Mädchen, diese Story diese Autorin, das Buch sprach aus meiner Seele!!!! Unbedingt lesen

  • Rezension zu "Schwimmen" von Nicola Keegan

    Schwimmen

    Selene87

    22. May 2011 um 15:22

    Hat mich leider weder berührt noch umgehauen. Weder Inhalt noch die Charakter haben mir gefallen ... Die Story gibt nicht genug her...

  • Rezension zu "Schwimmen" von Nicola Keegan

    Schwimmen

    walli007

    03. April 2011 um 17:22

    Sportlich, Sportlich Philomena ist die geborenen Schwimmerin. Beim Baby-Schwimmen ist sie das erste Mal in ihrem Element. Danach schläft sie zum ersten Mal für eine längere Weile, sehr zur Freude ihrer geplagten Eltern. Zunächst ist das Schwimmen für Philomena nur ein Sport wie jeder andere auch, sie liebt das Schwimmen. Doch zwischen ihren drei Schwestern fällt sie irgendwie nicht weiter auf. Irgendwann jedoch muss ihre Familie einige Schicksalsschläge hinnehmen, über die man kaum hinwegkommen kann. Nun ist das Schwimmen für Philomena ein Art Flucht in ein normales Leben. Die schöne Farbe des Einbandes dieses Buches leuchtete mir in der Bibliothek entgegen, ich erinnerte mich dunkel an die Leseprobe und dachte, nimm mal mit. Leider war dieses Buch nicht so der Hit. Gerade am Anfang hat mich das durchaus schwere Schicksal der Familie eher runtergezogen. Zwar sind Bücher toll, die irgendetwas auslösen, Gedanken, Gefühle. Doch hier war die Wirkung eher deprimierend, so dass ich kurz davor war mit dem Lesen abzubrechen. Glücklicherweise gestaltet sich der zweite Lebensabschnitt Philomenas wesentlich erfreulicher. Sie kommt rum, sie arbeitet hart und darf die Früchte ihrer Arbeit ernten. Hier konnte ich dem Buch besser folgen. Ich war richtig froh für die Heldin, dankbar, dass sie gute Zeiten erleben durfte. Auch wenn es auch hier immer mal wieder schwierige Situationen gibt, bleibt es doch in einem Bereich, der für einen Lebensweg normal erscheint. Im dritten Teil jedoch kam mir das Buch ein wenig konfus vor, vielleicht hatte ich nicht mehr die rechte Lust zum Lesen, vielleicht bot der Roman meiner Vorstellung von der Heldin auch wirklich keinen Halt mehr. Jedenfalls habe ich mich dabei erwischt, Teile des Buches nur überflogen zu haben. Insgesamt fand ich das Buch recht durchwachsen. Interessante, fesselnde oder auch lustige Szenen wechselten sich mit depressiv stimmenden oder konfusen Szenen ab. Die Protagonistin hat mich in weiten Bereichen nicht wirklich überzeugt. Auch wenn ich ihr eine schöne Zukunft wünschen würde.

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  • Rezension zu "Schwimmen" von Nicola Keegan

    Schwimmen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. November 2010 um 16:15

    Boo, Mena, Phil oder Pip - Philomena hat eine Menge Namen und keinen leichten Stand: Ins Haus eines Fledermausforschers hineingeboren zu werden ist das eine. Dort inmitten einer exzentrischen Familie aufzuwachsen? Eine ganz andere Geschichte. Als das Schicksal noch dazu zweimal über diesen ungewöhnlichen Haushalt hereinbricht und die Mutter sich mit einer Trauerdiät aus M & Ms und Krimis dauerhaft ins Bett verkriecht, gehen auch Philomena allmählich die Gründe aus, nicht völlig abzutauchen. Im 50-Meter-Becken des Schulschwimmbads findet sie eine neue Welt. Und sie beginnt eine bemerkenswerte Karriere, die sie, zunächst an der Liebe vorbei, zu olympischem Gold und bis an den Rand der Verzweiflung führen wird. Doch auch von dort gibt es einen Weg zurück. Die Autorin läßt die Hauptprotagonistin Philomena quasi selbst erzählen. Sie erzählt ihr Leben in ihrer Familie, ihren Sport, das Schwimmen, für den sie lebt und über die Schicksale die sie erlebt. Die "Ich"-Form ermöglichst es dem Leser sich sehr gut in die Gefühle von Philomena hineinzuversetzen. Gewöhnungsbedürftig ist, daß die wörtliche Rede nicht wie üblich in Gänsefüßchen gesetzt ist, sondern kursiv geschrieben wird und es auch sehr oft nur gedachte Dialoge und Monologe sind. Aber im Laufe des Buches stört es dann nicht mehr und man weiß dann, ob da gerade gesprochen oder gedacht wird und von wem. Im Allgemeinen ist es ein Roman in den sich der Leser erst hineindenken muss. Die Mitte ist richtig gut zu lesen, man auch die Gefühle und Gedanken der Charaktere sehr gut nachvollziehen und leidet gewissermaßen mit. Aber zum Schluss hin flaut das Buch leider wieder gewaltig ab. Ich finde das Ende wird sehr schnell erzählt und kommt daher für mich auch sehr abrupt. Dadurch habe ich das Buch auch etwas unbefriedigt zugeklappt. Alles in allem bekommt das Buch von mir 7 Punkte. Die Idee zur Story und die sehr sympathische, witzige, teilweise sarkastische Philomena haben es doch zu einer guten, lesenwerten Lektüre gemacht.

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  • Rezension zu "Schwimmen" von Nicola Keegan

    Schwimmen

    Julz

    07. October 2010 um 15:47

    Der Titel des Buches ,Schwimmen' lässt vermuten, dass der Inhalt nur vom Schwimmen handelt. Wer das gedacht hat, liegt falsch, denn es geht um viel mehr als um diese Sportart. Zunächst einmal sieht sich Philomena als ein schwieriges Kind, welches schreit, um etwas zu erreichen oder um etwas in Ordnung zu bringen. Sie wächst mit drei Schwestern auf, zu denen sie eher gespannte Verhältnisse hat. Zwischendurch lässt sich dennoch eine Schwesterliebe erkennen, obwohl sich die Schwestern eher beleidigen, anschreien und nicht offen miteinander reden können. Philomena ist die Tochter eines Fledermausforschers und einer hysterischen Mutter, die ständig kurz vor Nervenzusammenbrüchen steht. Mit 9 Monaten hat sie ihre erste Schwimmstunde, bei der sie alle Beteiligten derart erstaunt, dass sie sogar das Fernsehen dazuholen wollen. Daraus entwickelt sich ihre Leidenschaft - das Schwimmen, in welchem sie später sehr erfolgreich wird. Pip, wie Philomena auch genannt wird, besucht mit ihren Schwestern und ihrer besten Freundin Lilly eine katholische Schule, in der sie nicht wirklich glücklich ist. Dort fällt durch ihren Lärm und ihre widerspenstige Art negativ auf, was sie aber nicht weiter stört. Schwierig wird es, als ihre älteste Schwester erkrankt und sich nicht mehr erholt. Das führt auch zum Tod des Vaters und der Verzweiflung der Mutter. Die Familie muss viele Tiefpunkte einstecken. Pip schafft es irgendwie und wird in ihrer Sportart so erfolgreich, dass sie andere überfliegt. Das Buch ist sehr humorvoll, zum Teil tragisch und traurig. Ich finde jedoch, dass es oft etwas zum Schmunzeln gibt, weil Pip eine so verrückte Persönlichkeit hat. Sprachlich spiegelt sich das wider: Die Sprache ist einfach, witzig und leicht verständlich. Die direkte Rede ist durch die kursive Schrift betont, was das Erkennen der wörtlichen Rede erleichtert und was ungewöhnlich aussieht. Insgesamt sehe ich das Buch als sehr gelungen an, da es mich sehr amüsiert hat und ich es schnell durchgelesen habe, weil eine gewisse Spannung herrschte.

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  • Rezension zu "Schwimmen" von Nicola Keegan

    Schwimmen

    jule91

    02. September 2010 um 19:12

    schön aber auch manchmal ein wenig verwirrend

  • Rezension zu "Schwimmen" von Nicola Keegan

    Schwimmen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2010 um 19:04

    Philomena ist schon als Baby ein besonderer Mensch. Sie liebt das Wasser mehr als die reale Welt und kann sich ein Leben ohne Schwimmen nicht vorstellen. Im Wasser flieht sie vor ihrer nicht ganz so einfachen Familie, die aus drei Schwestern einer hysterischen Mutter und einem Vater besteht, der einer der besten Fledermausexperten der Welt ist. Zusammen leben ins sie in einer kleinen Gemeinde in Kansas. Diese ist stark von der Kirche und den in Glennwood ansässigen Nonnen geprägt. In dem Buch wird die Lebensgeschichte von Philomena erzählt. Es wird sehr schnell klar, dass sie durch ihre Konzentration auf den Sport die eigentlich Lebenswelt gar nicht richtig kennen lernt. Auch Schicksalsschläge schafft sie nicht gemeinsam mit ihrer Familie zu verarbeiten. Jeder lebt in seiner eigenen kleinen Welt und fühlt sich von dem jeweils anderen gestört. Philomena konzentriert sich daher auf ihre beginnende Karriere. Sie bleibt aber erst einmal nur die Außenseiterin aus Kansas. Die Sprache ist sehr spröde. In gewisser Weise ist sie der Mundart von Kansas angepasst. Und ihr rüder Ton setzt Assoziationen mit dörflichen Charakteren frei. Ich fand diese Art und Weise jedoch sehr einfallslos und streckenweise auch sehr ermüdend. Man durchlebt so zwar alle Gefühlsschwankungen der Protagonistin mit, aber ausreichend finde ich das nicht. Die Geschichte hatte aus meiner Sicht keinerlei Spannung. Die Gedankensprünge waren teilweise sehr obskur und die Dialoge waren meist sehr langweilig. Wenn einmal eininteressanter Wettkampf oder ähnliches beschrieben wurde, erfolgte das sehr knapp. Hier wurden mir die Gefühle und die Atmosphäre nicht ausreichend genug und nicht bildlich genug beschrieben. Fazit: Ich würde das Buch nicht empfehlen. Es hat mich weder durch Spannung noch durch Anspruch gepackt.

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  • Rezension zu "Schwimmen" von Nicola Keegan

    Schwimmen

    Leserrezension2010

    16. August 2010 um 15:52

    A 18 Nicola Keegan – Schwimmen Kategorie: Allgemein Chlorgeruch Gedämpfte Geräusche, Wasser in den Ohren Nasse Haare, die im Nacken kleben Wasser spritzt auf Ich tauche ein Philomena Grace Ash kommt aus einer Kleinstadt in Kansas, wo man ohnehin nicht viel mit sich anfangen kann, wo die Lehrer Nonnen sind und streng, das Umfeld klein und die Straßen staubig und leer. Ihr Vater, den sie nur beim Vornamen nennt, ist Fledermausforscher, ihre Mutter strenge Katholikin, ihre drei Schwestern neurotisch bis schüchtern. Dort wächst sie auf, weitestgehend alleine in diesem exzentrischen Familienozean. Philomena ist ein unruhiges Kind. Das bringt sie zum Schwimmen. Liebe auf den ersten Blick, eintauchen in eine eigene Welt. Wasser ist ihr Element. Eine tiefe Liebesbeziehung entwickelt sich. Sie beginnt im Schwimmbecke der Klosterschule und führt bis sie bis zu den olympischen Spielen. So schwimmt sie sich frei. Schwimmen ist Philomenas Leben, ihr Anker. Ihre Schwester stirbt an Krebs – Philomena schwimmt. Ihr Vater stirbt bei einem Flugzeugabsturz – Philomena schwimmt. Ihre Mutter verfällt in Depressionen – Philomena schwimmt. Was würde sie ohne ihren geliebten Sport machen? Eine steile Karriere, voller Höhen und Tiefen. Selbstzweifel und Selbstbewusstsein, Hass und Liebe zum Element Wasser sind die zentralen Themen in Nicola Keegans Debütroman. Dabei passt sich ihre Sprache nahezu perfekt den Bewegungen des Schwimmens an. Lange, gleitende Erzählphasen wechseln sich ab mit kurzen, spritzigen Dialogen und Wendungen. Humorvoll und traurig zugleich, diese schwierige Kombination gelingt Nicola Keegan; kalt und warm nebeneinander – niemals lau. Schwimmen Immer weiter Vorwärts Nie zurück blicken Und danach?

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  • Rezension zu "Schwimmen" von Nicola Keegan

    Schwimmen

    Hasewue

    26. July 2010 um 17:25

    Kansas. Ende der 60er Jahre. Philomena wächst in einer sehr schrägen Familie auf. Ihr Vater ist ein exzentrischer Fledermausforscher, die Mutter hysterisch und ein nervliches Wrack. Nach dem Tod ihrer Schwester und dem vermutlichen Selbstmord ihres Vaters findet Philomena Trost im Schwimmen. Von da an beginnt für das Mädchen ein ganz neues Leben. Nicola Keegan hat mit „Schwimmen“ ein wunderschönes und sehr emotionales Buch geschaffen, in dem Witz und Spannung auch nicht zu kurz kommen. Phil ist ein wunderbares Mädchen, das der Leser sofort in sein Herz schließt. Mit viel Sympathie und Selbstbewusstsein begeistert sie den Leser. Ein tolles Buch von einer tollen Autorin. Ich hoffe auf mehr! 4 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Schwimmen" von Nicola Keegan

    Schwimmen

    Mina - Das Irrlicht

    29. May 2010 um 23:09

    Inhalt: Philomena wächst im Haus eines Fledermausforschers und seiner etwas hysterisch veranlagten Frau mit ihren drei weiblichen Geschwistern auf. Zunächst entpuppt sich Phils Dasein als das eines ganz normalen Mädchens in einem Haushalt mit vier Kindern. Kabbeleien, verschrobene Eltern, die ihr manchmal unangenehm sind. Sie war ein schwieriges Kind, bis die Eltern die Idee hatten, mit ihr zum Baby-Schwimmen zu gehen. Dort blühte sie auf und es schaffte Ausgleich für ihr unruhiges Wesen. Schon früh erkrankt Phils ältere Schwester an Krebs, was die Familie, vor allem die Eltern sehr verändert und die Familie letztendlich zerrüttet. Phil findet ihren Halt im Schwimmen. Sie lebt dort in ihrer eigenen Welt und schafft es zu großem Ruhm. Phils Probleme mit der Familiengeschichte, dem Erwachsen werden und allem, was dazu gehört, finden Bearbeitung durch ihr Schwimmen. Einer Art Übergangsobjekt durch die einzelnen Lebensabschnitte. Das Schwimmen und die Erfahrungen und Begegnungen mit den Menschen dort, heflen ihr, sich mit ihrem Leben auszusöhnen. Autorin: Die Irin Nicola Keegan (*1964) wuchs in den Vereinigten Staaten auf. Sie studierte in Frankreich und den USA. Heute lebt sie mit Mann und Kindern sowohl in Frankreich als auch in Irland. Stil: Der Stil ist eine Wucht! Keegan versteht es, die Atmosphäre einzufangen, selbst die Atmosphäre schwieriger Umstände. Die schwere, die Familie zerrüttende Erkrankung von Phils Schwester ist ein guter Beweise dafür. Es wird gar nicht viel darüber geschrieben und doch spürt man die Last und die Tragik der Geschichte. Auch werden Gefühle von Wut und Zorn treffend aufgegriffen und wenig beschönigt. Das gefiel mir besonders. Der Stil ist "echt" und "menschlich". Eigene Meinung: "Schwimmen gehört zu den Büchern, die ich mir ohne weiteres nie gekauft hätte, da es mich vom Titel her überhaupt nicht ansprach. Als ich jedoch das Buch las, zog es mich völlig in den Bann und ich wollte es "langsam" lesen, damit ich mehr davon habe. Ein wirklich gelungenes Debüt!

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