Nicola Kinnear

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen

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Henri, der mutige Angsthase

Henri, der mutige Angsthase

 (2)
Erschienen am 21.01.2019
A Little Bit Brave

A Little Bit Brave

 (1)
Erschienen am 07.02.2019

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Rezension zu "A Little Bit Brave" von Nicola Kinnear

A bold, soulful, adventurous story about friendship and courage
Kinderbuchkistevor 2 Monaten

Dies ist das Debüt Bilderbuch der Illustratorin und Geschichtenerzählerin Nicola Kinnear und ich kann jetzt schon sagen, wir hoffen es kommen bald weitere.
Gekonnt erzählt sie die Geschichten des gar nicht mutigen Hasen, der aus Freundschaft über sich hinaus wächst und dabei sehr viel Mut beweißt, auf zwei Ebenen. Text und Bild ergänzen sich ganz wundervoll. Was zu kompliziert oder zu lang wäre in Text zu fassen erzählen die Illustrationen und liefern so nicht nur zusätzliche Eindrücke und Informationen sondern visualisieren die gesamte Handlung sehr eindrucksvoll und emotional. Ihr gelingt es fantastisch, die Ängste, Sorgen und Nöte, das über sich hinaus Wachsen, die Gefahren aber auch die Entdeckerfreunde so zu vermitteln, dass man in jeder Situation mit fühlt.
Aber nun erst einmal zur Geschichte. Henri, der Hase war so ein richtiger Stubenhocker. Er liebte es Dinge zu tun, für die er seine Höhle nicht verlassen musste. Unsere kleinen männlichen Zuhörer riefen hinein: …"das ist doch Mädchenkram. Jungen stricken doch nicht gern!" Henry aber liebte es. Das ganze Gegenteil ist Luna, Henrys beste Freundin, die so gar nichts von einem sittsamen Hasenmädchen verkörpert. Wild und abenteuerlustig wie man es eigentlich von Jungen erwarten würde, erobert und entdeckt sie das Leben. Wagemutig und lebensfroh. Sie versuchte alles um ihren Freund Henri davon zu überzeugen auch heraus zu gehen, die Welt zu entdecken doch Henri war die Welt da draußen zu gefährlich. Seine Angst war stärker als alles andere und das machte Luna so wütend, das sie ihre Sachen packte und allein ins nächste Abenteuer los zog. Während sie die Welt entdeckte lebte Henri sein Leben, backte Plätzchen, strickte, goss die Pflanzen und ärgerte ich über sich selbst und darüber, dass Luna so verärgert abgezogen war. Er hatte ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen, wollte nicht, das sie sauer auf ihn ist und so fasste er all seine Mut zusammen und schaute das erste Mal ganz vorsichtig aus seinem Bau heraus ins Freie. Das war gar nicht so schlimm wie er dachte und so ging er mutig einen Schritt weiter. Er packte alle nur erdenklichen Dinge, von denen er meinte, sie auf dem Weg zu Luna zu brauchen, in seinen Rucksack, zog sich dick an und wagte sich dann hinaus in eine Welt, due ihm s fremd war. Alles fühlte sich fremd und laut an. Mutig rief er nach seiner Freundin doch es bekam keine Antwort. Statt dessen kamen viele Tiere, die sie kannten und ihm erzählten was Luna so alles treibt. Vom in den Fluss tauchen und Muscheln sammeln über das Reiten auf einem Hirsch bis hin zum erforschen von Höhlen war alles dabei. Unglaublich wie Luna die Welt entdeckt. Aber wie nur soll Henri Luna finden? Die kleine Maus weiß Rat. Sie meint wenn Henri all diese Abenteuer auch erlebt wird er Luna finden. Und so macht Henri sich mutig auf all das was er von den Tieren gehört hat zu erleben. Taucht in die Tiefe des Meeres, reitet auf einem Hirsch wild durch den Wald und.... Ach das müsst ihr selbst erleben. Anfangs ist es noch schwer für Henri seine Ängste zu überwinden aber je mehr er macht, je mutiger wird er und wächst so auf der Suche nach seiner Freundin über sich hinaus. Dabei helfen ihm auch die Dinge, die er so sorgsam mit genommen hat und die andere wohl nicht mit genommen hätten. Was Henri so alles erlebt, in welche Wunderwelten er dabei eintaucht und ob er am Ende Luna findet, all das verrate ich hier noch nicht, das müsst ihr allein entdecken. Geht mit auf Henris Entdeckungsreise und erlebt die tollsten Abenteuer, die man sich nur vorstellen kann und ihr werdet sehen am Ende seit ihr nicht nur um viele Eindrücke reicher sondern bestimmt auch genauso mutig wie Henri.
Eine tolle Geschichte, die viel über die unglaublich tollen Bilder erzählt wird, die einen auf diese Abenteuerreise förmlich mit nehmen. Man taucht in die bunte, stimmungsvolle, ausdrucksstarken Bilder ein und ist sofort mitten in der Geschichte, die einen bis zum Ende mit immer wieder neuen fantastischen Eindrücken fesselt. Dabei spielt die Illustration gekonnt mit Größenverhältnissen, die die gefährlichen Situationen noch intensiver  erscheinen lassen.
Durch die harmonische Farbwahl von erdigen, warmen Tönen baut sie eine besondere Stimmung auf, die mit all ihren Turbulenzen immer den roten Faden verfolgt.
Unsere Lesekinder haben Henri sofort in ihre Herzen geschlossen und auch die Jungen, die anfangs über den ängstlichen Hasen gelacht haben, fanden ihn sehr mutig.
So, und nun stellt sich die Frage, wovor habt ihr Angst? Was traut ihr euch nicht, würdet es aber gerne tun? Vielleicht hat euch Henris Geschichte ja Mut gemacht. Wer nicht wagt der nicht gewinnt heißt es doch, also habt Mut.




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Rezension zu "Henri, der mutige Angsthase" von Nicola Kinnear

Eine wundervolle, mutige Hasengeschichte Thema Mut, Ich-Stärkung
Kinderbuchkistevor 2 Monaten

Dies ist das Debüt Bilderbuch der Illustratorin und Geschichtenerzählerin Nicola Kinnear und ich kann jetzt schon sagen, wir hoffen es kommen bald weitere.
Gekonnt erzählt sie die Geschichten des gar nicht mutigen Hasen, der aus Freundschaft über sich hinaus wächst und dabei sehr viel Mut beweißt, auf zwei Ebenen. Text und Bild ergänzen sich ganz wundervoll. Was zu kompliziert oder zu lang wäre in Text zu fassen erzählen die Illustrationen und liefern so nicht nur zusätzliche Eindrücke und Informationen sondern visualisieren die gesamte Handlung sehr eindrucksvoll und emotional. Ihr gelingt es fantastisch, die Ängste, Sorgen und Nöte, das über sich hinaus Wachsen, die Gefahren aber auch die Entdeckerfreunde so zu vermitteln, dass man in jeder Situation mit fühlt.
Aber nun erst einmal zur Geschichte. Henri, der Hase war so ein richtiger Stubenhocker. Er liebte es Dinge zu tun, für die er seine Höhle nicht verlassen musste. Unsere kleinen männlichen Zuhörer riefen hinein: …"das ist doch Mädchenkram. Jungen stricken doch nicht gern!" Henry aber liebte es. Das ganze Gegenteil ist Luna, Henrys beste Freundin, die so gar nichts von einem sittsamen Hasenmädchen verkörpert. Wild und abenteuerlustig wie man es eigentlich von Jungen erwarten würde, erobert und entdeckt sie das Leben. Wagemutig und lebensfroh. Sie versuchte alles um ihren Freund Henri davon zu überzeugen auch heraus zu gehen, die Welt zu entdecken doch Henri war die Welt da draußen zu gefährlich. Seine Angst war stärker als alles andere und das machte Luna so wütend, das sie ihre Sachen packte und allein ins nächste Abenteuer los zog. Während sie die Welt entdeckte lebte Henri sein Leben, backte Plätzchen, strickte, goss die Pflanzen und ärgerte ich über sich selbst und darüber, dass Luna so verärgert abgezogen war. Er hatte ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen, wollte nicht, das sie sauer auf ihn ist und so fasste er all seine Mut zusammen und schaute das erste Mal ganz vorsichtig aus seinem Bau heraus ins Freie. Das war gar nicht so schlimm wie er dachte und so ging er mutig einen Schritt weiter. Er packte alle nur erdenklichen Dinge, von denen er meinte, sie auf dem Weg zu Luna zu brauchen, in seinen Rucksack, zog sich dick an und wagte sich dann hinaus in eine Welt, due ihm s fremd war. Alles fühlte sich fremd und laut an. Mutig rief er nach seiner Freundin doch es bekam keine Antwort. Statt dessen kamen viele Tiere, die sie kannten und ihm erzählten was Luna so alles treibt. Vom in den Fluss tauchen und Muscheln sammeln über das Reiten auf einem Hirsch bis hin zum erforschen von Höhlen war alles dabei. Unglaublich wie Luna die Welt entdeckt. Aber wie nur soll Henri Luna finden? Die kleine Maus weiß Rat. Sie meint wenn Henri all diese Abenteuer auch erlebt wird er Luna finden. Und so macht Henri sich mutig auf all das was er von den Tieren gehört hat zu erleben. Taucht in die Tiefe des Meeres, reitet auf einem Hirsch wild durch den Wald und.... Ach das müsst ihr selbst erleben. Anfangs ist es noch schwer für Henri seine Ängste zu überwinden aber je mehr er macht, je mutiger wird er und wächst so auf der Suche nach seiner Freundin über sich hinaus. Dabei helfen ihm auch die Dinge, die er so sorgsam mit genommen hat und die andere wohl nicht mit genommen hätten. Was Henri so alles erlebt, in welche Wunderwelten er dabei eintaucht und ob er am Ende Luna findet, all das verrate ich hier noch nicht, das müsst ihr allein entdecken. Geht mit auf Henris Entdeckungsreise und erlebt die tollsten Abenteuer, die man sich nur vorstellen kann und ihr werdet sehen am Ende seit ihr nicht nur um viele Eindrücke reicher sondern bestimmt auch genauso mutig wie Henri.
Eine tolle Geschichte, die viel über die unglaublich tollen Bilder erzählt wird, die einen auf diese Abenteuerreise förmlich mit nehmen. Man taucht in die bunte, stimmungsvolle, ausdrucksstarken Bilder ein und ist sofort mitten in der Geschichte, die einen bis zum Ende mit immer wieder neuen fantastischen Eindrücken fesselt. Dabei spielt die Illustration gekonnt mit Größenverhältnissen, die die gefährlichen Situationen noch intensiver  erscheinen lassen.
Durch die harmonische Farbwahl von erdigen, warmen Tönen baut sie eine besondere Stimmung auf, die mit all ihren Turbulenzen immer den roten Faden verfolgt.
Unsere Lesekinder haben Henri sofort in ihre Herzen geschlossen und auch die Jungen, die anfangs über den ängstlichen Hasen gelacht haben, fanden ihn sehr mutig.
So, und nun stellt sich die Frage, wovor habt ihr Angst? Was traut ihr euch nicht, würdet es aber gerne tun? Vielleicht hat euch Henris Geschichte ja Mut gemacht. Wer nicht wagt der nicht gewinnt heißt es doch, also habt Mut.


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