Nicola Kuhrt , Irene Meichsner Warum kriegt der Specht kein Kopfweh?

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Inhaltsangabe zu „Warum kriegt der Specht kein Kopfweh?“ von Nicola Kuhrt

Warum schwimmt der gekochte Knödel oben? Wie zählt man Sterne? Warum zittert Espenlaub? Oft geben uns gerade die einfachen, alltäglichen Dinge die größten Rätsel auf. Die Journalistinnen Nicola Kuhrt und Irene Meichsner beantworten Fragen, die Sie sich schon immer gestellt haben. Hemmungslos wird jedes noch so alltäglich scheinende Phänomen hinterfragt. Dabei baten die Autorinnen bei ihrer Recherche stets gestandene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Aufklärung. Einige mussten noch einmal in ihren Lehrbüchern nachschlagen, andere gingen ins Labor, um im Experiment das Rätsel zu lösen.

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  • Warum ist Wasser nass?

    Warum kriegt der Specht kein Kopfweh?
    R_Manthey

    R_Manthey

    13. December 2015 um 17:15

    Das ist zugegeben eine Frage, die kein gutes Licht auf den Fragesteller wirft. Die beiden Autorinnen dieser kleinen Broschüre legten sie dennoch einem Physik-Professor vor, der sie mit der Bemerkung abtat, dass dies eine eher philosophische Frage sei. Daraus kann man immerhin lernen, wie man höflich mit Tautologien umgeht. Ein eingeschalteter Philosoph brachte es auf den Punkt: "Nass bezeichnet in unserer Alltagssprache den flüssigen Zustand von Wasser." Bei der anschließenden Reaktion der beiden Journalistinnen bleibt offen, ob sie das tatsächlich kapiert haben. Fragen und Antworten in diesem Büchlein erschienen zuerst im Kölner Stadtanzeiger auf der Wissenschaftsseite. Sie wurden Experten vorgelegt, die sich um Antworten bemühen mussten. Die meisten dieser Fragen sind tatsächlich interessant. Auf viele gibt es keine wirklichen Antworten, weil selbst Experten mit ihnen überfordert waren und nur Vermutungen oder Theorien aufstellen konnten. Warum der Specht keine Kopfschmerzen bekommt, wissen wir nicht wirklich, weil wir noch keinen Specht befragen konnten, ob das tatsächlich so ist. Allerdings liegt auf der Hand (und das wird im Text erklärt), dass er für seine Klopferei körperlich bestens ausgerüstet sein sollte, sonst hätte er sie wohl schon aufgegeben und wäre ausgestorben oder hätte eine andere Entwicklung genommen. Die Anworten auf die hundert in diesem Buch gestellten Fragen fallen in ihrer Qualität recht unterschiedlich aus. Vor allem aber mussten sie kurz sein und warum auch immer irgendwie witzig. Warum man beispielsweise die Rückseite des Mondes von der Erde aus nicht sehen kann, obwohl der Mond sich um die eigene Achse dreht, wird richtig erklärt. Ich möchte aber bezweifeln, ob das jemand wirklich versteht, der sich noch nie mit astrophysikalischen Vorgängen befasst hat. Diese Darstellung fällt deshalb etwas aus dem Rahmen, denn die meisten anderen sind gute bis zufriedenstellende Erläuterungen. Trotz mancher Flapsigkeit sind die meisten Antworten außerdem noch ganz lehrreich und unterhaltsam. Mir scheint allerdings, dass das Format, in dem sie zuerst erschienen, nicht unbedingt dazu beigetragen haben, nachhaltige Erkenntnisse zu fördern. Schade eigentlich, denn aus der Idee ließe sich mit Sicherheit viel mehr machen, wenn man etwas weniger oberflächlich mit ihr umgehen würde.

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