Am Rande der gefrorenen Welt

von Nicola Vollkommer 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Am Rande der gefrorenen Welt
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Faszinierende Lebensgeschichte - sehr lesenswert!

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Inhaltsangabe zu "Am Rande der gefrorenen Welt"

Der junge Marinesoldat John Sperry sieht einer gesicherten Zukunft entgegen. Doch er erhält einen
Ruf, der ihn an die eigenen und die Grenzen der Welt bringt: Als Jäger, Schlittenführer, Pastor und
später als Bischof der Arktis lebt er mit seiner Familie 19 Jahre lang unter den Inuit nördlich des
Polarkreises. Er teilt ihre Not, ihren Hunger und Temperaturen bis minus 60 Grad. Und er übersetzt
die Bibel in ihre Sprache, die keine Wörter für Baum, Schaf oder Acker kennt – und keines für
Liebe.
Die ergreifende Biografie eines Mannes, der alles zurückließ, was er kannte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783775153072
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:SCM Hänssler
Erscheinungsdatum:06.11.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Minnivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Faszinierende Lebensgeschichte - sehr lesenswert!
    Gottvertrauen in Eiseswüste

    "Am Rande der gefrorenen Welt" erzählt die spannende Lebensgeschichte von Jack Sperry, der als Missionar in die Arktis ging. Egal ob Kindheit, Jugendzeit oder die Zeit als Missionar unter den Inuit - Nicola Vollkommer hat es geschafft, die Geschichte ihres Onkels so bunt und lebensnah zu schildern, dass man glaubt, man sei Teil der Familie. Viele Episoden aus seinem Leben formen sich zu einer zusammenhängenden Geschichte und bilden ein Mosaik, dass Jack von seiner Kindheit bis ins Alter umfasst.

    Sehr bewundernswert habe ich seine Hingabe empfunden, mit der er sein komfortables Leben mit den vielen Entbehrungen und der Kälte austauscht um einfachen, von der Welt vergessenen Menschen zu dienen und ihnen Gottes Liebe zu zeigen. Sehr interessant fand ich seine stetige Suche nach Worten und Bildern, wie er versuchte, biblische Geschichte in die Sprache der Inuit zu übersetzen. Wie z. B. übersetzt man "Unser tägliches Brot gib uns heute", wenn die Einwohner noch nie Brot gegessen haben?

    Auch zeigt sein Leben deutlich, was er auch in einem Brief schreibt: "Dort, wo das Licht von Christus hereinbrach, hatten menschenverachtende Aspekte einer Kultur keinen Platz mehr." - Das Christentum zerstörte nicht die Kultur der Inuit, sondern half sogar sie zu bewahren. Jack Sperry und seine Frau Betty haben ein wirklich erfülltes Leben gelebt, nach dem viele Menschen suchen.

    Mich hat diese Geschichte eines großen und doch bodenständigen und demütigen Menschen sehr berührt, nicht auch zuletzt durch die flüssige und einfache Schreibweise der Autorin, die als Enkelin seine Geschichte rekonstruiert und aufgeschrieben hat. Umso mehr ist es sehr schade, dass das Buch nur noch als E-Book erhältlich ist, es hätte eine Neuauflage sehr verdient. Zumindest konnte ich mich am Ende noch über eine ganze Reihe von Fotos freuen, die ich während der Lektüre bereits vermisst hatte.

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