Nicola Yoon The Sun is also a Star

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Inhaltsangabe zu „The Sun is also a Star“ von Nicola Yoon

The dazzling new novel from Nicola Yoon, the New York Times bestselling author of Everything, Everything Natasha: I’m a girl who believes in science and facts. Not fate. Not destiny. Or dreams that will never come true. I’m definitely not the kind of girl who meets a cute boy on a crowded New York City street and falls in love with him. Not when my family is twelve hours away from being deported to Jamaica. Falling in love with him won’t be my story. Daniel: I’ve always been the good son, the good student, living up to my parents’ high expectations. Never the poet. Or the dreamer. But when I see her, I forget about all that. Something about Natasha makes me think that fate has something much more extraordinary in store―for both of us. The Universe: Every moment in our lives has brought us to this single moment. A million futures lie before us. Which one will come true?

Leider mit zu langen, sich dahinziehenden Abschnitten und einem sehr unbefriedigendem Ende.

— Cassia-chan

Eine wirklich tolle Geschichte

— -bookparadise

Woow. Ich will mehr

— lovelycrazy03

sehr schöne Geschichte

— karin66

Eine Geschichte darüber, wie eine Entscheidung das Leben vieler Menschen beeinflussen kann. 5/5

— LeenChavette

Schönes Buch mit einem traurigen, wenn auch realistischen Ende, dass dennoch hoffen lässt.

— tine16

Lest es! Geht sofort in den Buchladen oder auf Amazon & kauft es! Jetzt! Es ist so grandios & überwältigend! Mein absolutes Jahreshighlight

— eulenauge

Hat mich leider nicht so überzeugen können, wie Nicola Yoons erstes Buch. Hier wurde ich nicht warm mit den Charakteren und der Story.

— beyond_redemption

in love with a story, in love with a book, in love with the universe <3

— ReginaMeissner

Süßer Contemporary mit guten Charakteren

— buechermarie

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    The Sun is also a Star

    CarolinCaprano

    21. July 2017 um 20:49

    Nachdem ich das erste Buch der Autorin "Everything, Everything" gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr. Der Start von "The Sun is Also a Star" und mir war etwas holprig, denn an den schnellen Perspektiven-Wechsel zwischen den Protagonisten, noch unterbrochen von kurzen Intermezzi durch Nebencharaktere und einfach Auszügen zu speziellen Themen und Gedanken des Buches, musste ich mich erst einmal gewöhnen. Doch in dem Moment, in dem Natascha und Daniel aufeinandertreffen war es um mich geschehen.Nicola Yoon schafft es, das Genre "Coming of Age" auf ganz besondere Weise anzupacken und hebt sich dabei herrlich erfrischend von anderen Autoren ab. Auf die Geschichte selbst möchte ich gar nicht näher eingehen, man sollte sich überraschen bzw. sich durch den Klappentext eine erste Idee geben lassen.Am Ende kullerte bei mir auch die ein oder andere Träne und ich habe mit Natascha und Daniel wirklich alles mitgefühlt: das Gute, genauso wie das Tragische. Das Leben hat eben nun mal Höhen und Tiefen. Das Ende der Geschichte kam dann doch irgendwie plötzlich und viel zu schnell, hat mich letztlich aber versöhnt und mich mit einem Schmunzeln zurückgelassen.Ich hoffe auf mehr Bücher dieser talentierten Autorin!!

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  • the sun is also a star

    The Sun is also a Star

    karin66

    26. April 2017 um 14:39

    Das Buch ist mir sofort auf Grund des wunderschönen Covers ins Auge gefallen. Auch der Titel „ The Sun is also a Star „, lässt auf Großes hoffen. Ich habe vor diesem Buch noch nichts über die Autorin gehört und war nun sehr gespannt. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Charaktere sind so unterschiedlich, wie sie es nicht sein könnten. Zu Beginn hatte ich  erst einmal etwas Mühe, die einzelnen Personen zu sortieren,  die sich dann aber bald eingeprägt hatten. So war ich schnell im Buch angekommen und wollte es dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Sehr kurzweilig sind die kleinen einzelnen Abschnitte, die immer von anderen Personen aus deren Sichtweise erzählt werden. Zur Geschichte, Nathalie, eine illegale Einwanderin steht kurz vor ihrer Abschiebung.  An ihrem letzten Tag lernt sie Daniel, der von seinen Eltern zu einer Zukunft gedrängt wird, die für ihn so nicht stimmig ist, kennen. Es kommt, wie es kommen muss, die beiden verlieben sich und eine schöne Liebesgeschichte beginnt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es nur wärmstens empfehlen.

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  • Zu viele Zufälle, zu kitschig...leider

    The Sun is also a Star

    Mara85

    08. April 2017 um 17:10

    Inhalt: Das Schicksal meint es nicht gut mit Natascha und Daniel, beide haben Pläne und genau diese scheinen zu scheitern.Doch genau in diesem Moment lernen sich die beiden kennen und alles rund um sie scheint still zu stehen.Eine Wendung in der doch so fast unlöslichen Situation wird eine ganz spezielle Erfahrung für Daniel und Natascha. Meine Meinung: Puh...okay wo fange ich an....Das Cover:Wunderschön, ich glaube auch genau deswegen ist mir dieses Buch aufgefallen, ich mag die Farbwahl, ich mag es zu dem weißen Kontrast, wirklich super schön.Der Schreibstil der Autorin hat es mir etwas einfacher gemacht mich durch dieses Buch zu quälen. Ich komme mir gerade vor, als wäre ich die einzigste Person der dieses Buch so gar nicht zugesagt hat. Ich war echt enttäuscht, denn das erste Buch von Nicola Yoon hat mir richtig, richtig gut gefallen.Ihr Schreibstil ist sehr bildlich und detailiert, wie schon oben geschrieben das hat es mir dann etwas leichter gemacht und ich hatte das Buch in knapp 10 Tagen durch.Die Geschichte zwischen Natascha und Daniel ging mir einfach zu schnell, es war von jetzt auf gleich auf 180?!?! Vielleicht bin ich aus dem Alter raus in dem man das gut findet?! Oder bin ich schlichtweg zu alt um sowas toll zu finden?Ich weiß es nicht.Die Charaktere genau wie das ganze drum rum waren sehr schön beschrieben, man fühlte sich (leider) immer direkt mittendrin.Mit Natascha konnte ich so gar nichts anfangen, sie kam mir abgehoben und ziemlich arrogant rüber. So dieser typische "ich bin was besseres" Charakter.Daniel hingegen fand ich sehr symphatisch, ein netter, schüchterner Junge.Ich mag es ja wenn Geschichten aus verschiedenen Ansichten erzählt werden, in The Sun is also a Star ist das ebenfalls der Fall.Allerdings geschieht in manchen Kapiteln zu viel was, wie ich finde gar nicht zu dem Buch passt. Das hat mir glaube auch recht viel kaputt gemacht.Oh Gott, oh Gott ich mag es eigentlich nicht so über ein Werk eines Autors zu schreiben, aber hier bleibt mir leider echt nichts anderes übrig.Das Buch konnte mich so gar nicht überzeugen, leider!The Sun is also a Star bekommt von mir leider nur 2 von 5 Sternchen...

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  • Eine erschütternde Story

    The Sun is also a Star

    Schnapsi

    31. March 2017 um 20:42

    Nicola Yoon erzählt in ihrem neuen Roman eine ganz besondere Geschichte zweier Menschen. Daniel und Natasha sind unzufrieden bzw. unglücklich mit dem was ihnen beiden aktuell bevorsteht. Während Daniel sich mit seinem aktuellen Plan resigniert hingiebt versucht Natasha ihre Zukunft die sie sich erhofft zu retten. Allerdings scheint das Schicksal es momentan nicht so gut mit Natasha zu meinen. In einem Plattenladen trifft sie durch Zufall auf Daniel. Er spricht Natasha direkt an und fühlt sich komischerweise gleich von ihr angezogen. So nimmt das Schicksal eine kleine Wendung die für beide eine einzigartige Erfahrung bleibt. Der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen. Lediglich die Gliederung der Kapitel fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Es war ein ständiges Springen da immer aus der jeweiligen Perspektive erzählt wird. Teilweise war es dann auch sehr Hintergründig an Informationen. Dies war für mich sehr interessant, aber dem ein oder anderen ist das eher zu viel Theorie. Insgesamt eine schöne Geschchichte. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Ende schon ziemich bald vorausgehant hatte. Aber trozdem ein gutes Buch.

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  • Nicht so super realistisch, zu viele Zufälle und trotzdem total süß!

    The Sun is also a Star

    sarahalimuhsin

    21. March 2017 um 20:20

    Natasha und Daniel begegnen sich. Sie begegnen sich wieder. Und wieder. Ist das Schicksal? Natasha will nicht daran glauben! Sie vertraut der Wissenschaft, die dies beweisen kann.Daniel ist einfach nur in Natasha vernarrt! Er jedoch glaubt an Schicksal und Liebe auf den ersten Blick. Jetzt muss er nur noch Natasha davon überzeugen, dass sie füreinander bestimmt sind. Es hört sich ziemlich klischeehaft an, oder? Als wäre es für hoffnungslose Romantiker geschrieben worden (wie zum Beispiel Ich) Aber hinteer jeder Liebesgeschichte steckt immer (oder eher meistens) die "Wahrheit", die Hürde, die die Liebenden zusammen meistern werden! Aber wisst ihr was?! Hier ist es auch so, nur anders....wenn ihr es wissen wollt, dann liest es einfach!!!;) (empfohlen von der hoffnungslosen Romantikerin!)Die Überraschung, und das Einzigartige: Der Roman spielt sich nur an einem einzigen Tag ab! Also Länge: EIN TAG!Interessant, oder?_____jaaaaa, natürlich!________...habe ich noch vergessen zu erwähnen:Natasha und Daniel können nicht zusammen kommen. (oder doch?)Sie wird diese Nacht noch nach Jamaika abgeschoben, da sie ohne Papiere in den USA lebte.

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  • Sehr emotionale Geschichte

    The Sun is also a Star

    _Vanessa_

    14. March 2017 um 15:45

    Natasha glaubt an die Wissenschaft und an die Fakten, die diese liefert. Sie ist kein Mädchen, welches an Schicksal glaubt oder daran, dass man seine Träume festhalten muss und diese irgendwann wahr werden. Und sie ist ganz sicher kein Mädchen, welches sich in einen Jungen verliebt, den sie gerade erst kennengelernt hat. Besonders nicht dann, wenn ihre Familie kurz davor steht aus Amerika abgeschoben zu werden und sie ihre letzte Chance nutzen muss, um das zu verhindern.Daniel war immer der gute Sohn in der Familie, ein Musterschüler, der die hohen Erwartungen seiner Eltern erfüllen wollte, der sich für ein Medizinstudium in Yale bewerben wollte. Kein Poet, kein Träumer, zumindest nicht nach außen hin, obwohl das genau sein Ding ist.Dann begegnen sich die beiden zufällig und nichts ist mehr so, wie es einmal war..Meine Meinung:"The Sun is also a Star" ist der zweite Roman von Nicola Yoon. Anfang des Jahres konnte sie mich mit "Everything, Everything", hier in Deutschland eher bekannt unter dem Titel "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt", gut unterhalten. Als ich ihr neues Buch dann bei Netgalley entdeckt habe, habe ich direkt zugeschlagen und mich sehr gefreut, als ich die Chance bekommen habe es vorabzulesen.Nicola Yoons Schreibstil liest sich sehr gut, sehr flüssig und recht flott. Sie schreibt die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven und auch in verschiedenen Erzählweisen, was ich sehr passend fand.Hauptsächlich wird das Buch aus der Sicht von Daniel und Natasha im Ich-Erzähler erzählt.Ich fand beide sehr sympathisch und konnte mich gut in sie hineinversetzen, ich mochte ihre Charaktere unheimlich gerne. Die Autorin hat sie sehr realistisch und glaubwürdig dargestellt und auch die Nebenfiguren wussten allesamt von sich zu überzeugen.Die Geschichte ist ganz anders, als ich es erwartet habe. Tief in mir drin habe ich damit gerechnet, dass das hier wieder eine fast schon zu kitschige Lovestory ohne besonders viel Tiefgang wird, die mich einfach nur unterhält. Pustekuchen. Von Kitsch nicht die geringste Spur und es kratzt auch nicht nur an der Oberfläche, sondern geht tief. Zumindest empfand ich das so.Es ist eine wirklich sehr emotionale Story, die mich sehr packen konnte und kaum mehr losgelassen hat. Einmal angefangen wollte ich nicht mehr aufhören und so kam ich recht flott durch die gut 380 Seiten durch. Es entwickelt sich alles ganz anders, als ich es gedacht habe und so wollte ich immer wissen, wie es weitergeht, wurde absolut mitgerissen und habe immer gehofft, dass es für die beiden noch gut ausgehen wird. Am Ende blieb bei mir kein Auge trocken und ich musste das ein oder andere Tränchen aus dem Augenwinkel wischen.Fazit:"The Sun is also a Star" ist eine sehr emotionale Geschichte mit viel Tiefe, die mich von Anfang an packen konnte und kaum mehr losgelassen hat. Ich kann das Buch nur empfehlen!Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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  • Kitschige Geschichte mit Filmpotential

    The Sun is also a Star

    Miia

    05. March 2017 um 20:49

    Inhalt: Natasha: I’m a girl who believes in science and facts. Not fate. Not destiny. Or dreams that will never come true. I’m definitely not the kind of girl who meets a cute boy on a crowded New York City street and falls in love with him. Not when my family is twelve hours away from being deported to Jamaica. Falling in love with him won’t be my story.Daniel: I’ve always been the good son, the good student, living up to my parents’ high expectations. Never the poet. Or the dreamer. But when I see her, I forget about all that. Something about Natasha makes me think that fate has something much more extraordinary in store—for both of us.The Universe: Every moment in our lives has brought us to this single moment. A million futures lie before us. Which one will come true?  Meine Meinung:  Nicola Yoon kann traurig und emotional - das wusste ich bereits von "Everything, Everything". Ich habe daher ähnliches von dieser Geschichte erwartet. Bis zur Hälfte wurde ich allerdings überflutet mit Kitsch. Mir war das ganze stellenweise wirklich viel zu "cheesy" und diese Story rund um "Wir sind füreinander bestimmt" und "Wir finden die Liebe unseres Lebens an einem Tag", war mir manchmal echt zu viel. Ich mag sowas einfach nicht sonderlich, weil ich es oft als zu viel des Guten empfinde und es auch für überromantisch halte. Es hat dann halt so ein bisschen was von der Disney-Liebe. Und wie sagt man so schön "Disney hat mir eine falsche/unrealistische Vorstellung von Liebe vermittelt" ;)Daher dachte ich bis 100 Seiten vor dem Ende, dass das Buch mich nicht mehr überzeugen wird. Ich habe allerdings mit dem Ende so nicht gerechnet. Das Buch beinhaltet so schon sehr viele gute Zitate, aber am Ende haut Nicola Yoon nochmal so einige gute Dialoge mit tollen Sätzen raus, die einem wirklich im Gedächtnis bleiben. Das hat mich echt sowas von den Socken gehauen und mich dann auch wirklich überzeugt, auch wenn der Kitsch bis zum Ende nicht weggegangen ist :DDie Story von Natasha und Daniel ist mir also zu kitschig, wie bereits erwähnt. Besonders gut an der Geschichte fand ich aber die vielen Nebengeschichten und Nebenkapitel über einerseits einzelne Figuren, die eben nur ganz kurz Natashas und Daniels Tag beeinflussen und andererseits die Kapitel über zum Beispiel Physik, Astronomie und auch Geschichte. Da waren wirklich tolle und interessante Aspekte bei, die der Geschichte nochmal ein bisschen mehr Tiefe verliehen haben. Am Ende muss ich zugeben, dass mich das Buch doch mehr gepackt hat als ich dachte und auch, wenn es kein Lesehighlight für mich war, hat es mir irgendwie das Herz erwärmt :) Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin. Ich muss übrigens sagen, dass ich mir die Geschichte sehr gut als Film vorstellen kann. Irgendwie hat es ein gewisses Filmpotential :) Fazit: Der Kitsch und der Disney-Love-Faktor überwiegt in dieser Geschichte zwar, Nicola Yoon überzeugt aber mit absolut tollen Zitaten und interessanten Kapiteln über eigentlich unwichtige Nebenfiguren. Mich hat das Buch doch mehr gepackt als ich dachte, und auch wenn es für mich kein Lesehighlight war, hat es mir das Herz erwärmt. Ich vergebe daher sehr gute und sehr kitschige 4 Sterne!

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  • Eine einfühlsame Geschichte

    The Sun is also a Star

    Effi86

    24. January 2017 um 13:11

    Die Story: Während der 17-jährigen Natasha Kingsley nur noch der heutige Tag bleibt, um die Abschiebung ihrer Familie nach Jamaika zu verhindern, steht Daniel Bae vor dem Interview, das ihm einen Platz in Yale sichern könnte. Doch als Natasha und Daniel aufeinandertreffen, rücken selbst solch wichtige Ereignisse in den Hintergrund. Daniel ist sofort sicher, dass sie zusammengehören, aber kann er auch Natasha davon überzeugen?Auf den Punkt gebracht: Eine Geschichte über Liebe und das Schicksal, aber auch über Kultur und Abstammung. Einfühlsam und wichtig.In mehr Worten:Carl Sagan said that if you want to make an apple pie from scratch, you must first invent the universe.Natasha Kingsley steht kurz vor der Abschiebung aus Amerika. Es ist also kein Wunder, dass sie nicht gerade vor Freude überschäumt, wenn man sie in Nicola Yoons neuestem Buch, The Sun is Also a Star, kennenlernt. Denn es sind nicht etwa Natashas Eltern, die alles tun, um das Blatt noch einmal zu wenden, sondern das junge Mädchen selbst. Ihre Verzweiflung, Unsicherheit und unterschwellige Wut, aber ebenso leise Hoffnung werden sehr schön eingefangen. Einfühlsam beleuchtet die Autorin, wie es sich anfühlt in eine „Heimat“ zurückgeschickt zu werden, an die man sich nicht erinnern kann, und sein bekanntes Leben zurücklassen zu müssen. Der Tag steckt für Natasha voller Emotionen und sie denkt, zu wissen wie er ablaufen wird, aber sie hat die Rechnung ohne Daniel Bae gemacht.Dieser ist der jüngere Sohn koreanischer Einwanderer, die alles tun, um ihren zwei Kindern eine gute Uni zu ermöglichen und somit ein armes Leben zu ersparen, das sie in Südkorea selbst durchleben mussten. Daniels Pläne sehen es jedoch nicht vor Arzt zu werden, nein, er möchte viel lieber Gedichte verfassen und herausfinden, was er wirklich vom Leben will. Aber wie macht man das seinen Eltern klar, wenn sie ihr Leben lang auf dieses Ziel hingearbeitet haben?Daniel und Natasha sind runde Charaktere, denen ich gerne durch die Geschichte gefolgt bin. Ich las gebannt von den Problemen, die aus ihren Wurzeln erwachsen. Aber ich muss auch ganz ehrlich zugeben, dass es sich hier schlicht und ergreifend um Instalove handelt. Nennt mich unromantisch (ich würde das nicht abstreiten), aber ich finde, die Liebe zwischen den beiden ist der schwächste Aspekt der ganzen Story. Es ist sehr waghalsig, glaubhaft zu verkaufen, dass zwei Teenies sich innerhalb weniger Stunden unsterblich ineinander verlieben, erst recht, wenn eine der beiden vor der Abschiebung steht. Zum Glück mochte ich die zwei allerdings so gern und fand das ganze Drumherum so weise und berührend dargestellt, dass es dennoch über eine weite Strecke erträglich für mich, manchmal sogar süß zu lesen war (Daniel ist wirklich awesome). Für hoffnungslose Romantiker ist es ein tolles Buch, aber es gibt in ihm noch viel mehr zu entdecken, das ich für bedeutender halte.Sometimes your world shakes so hard, it's difficult to imagine that everyone else isn't feeling it too. ~ S. 240  Denn die Geschichte, die Nicola Yoon erzählt, ist eine äußerst wichtige. Daniels und Natashas innere und äußere Konflikte werden wohl nur wenige Leser kalt lassen, und es ist interessant mehr über die koreanische und jamaikanische Kultur zu erfahren. Die Frage nach Heimat, danach einen Weg zu finden, der möglicherweise von den gut gemeinten Vorstellungen der Eltern abweicht, und das Finden des eigenen Platzes in der Welt, sind zentrale Themen. Diese und noch viele weitere Fragen werden auf sensible, aber auch ehrliche Weise in The Sun is Also a Star beleuchtet. Das sind auch die stärksten Momente des Buches, die, in denen es nicht nur um Natashas und Daniels Mikrokosmos der aufkeimenden Gefühle füreinander geht, sondern um ihre Identitäten und welche Erwartungen und Begrenzungen deswegen auf ihnen lasten. Man merkt, dass die Autorin sich nicht nur Gedanken gemacht, sondern auch ihr eigenes Wissen hat einfließen lassen. Genau das ist es, was das Buch letztendlich so berührend und authentisch macht.Fazit:The Sun is Also a Star erzählt auf berührende Weise eine Geschichte über Identität, Heimat und das Suchen und Finden von Liebe. Empfehlenswert.

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  • Headline: new book by Nicola Yoon manages to exceed expectations of one critical reader

    The Sun is also a Star

    Gackelchen

    04. January 2017 um 13:38

    The cast consiste of: Natasha: I’m a girl who believes in science and facts. Not fate. Not destiny. Or dreams that will never come true. I’m definitely not the kind of girl who meets a cute boy on a crowded New York City street and falls in love with him. Not when my family is twelve hours away from being deported to Jamaica. Falling in love with him won’t be my story.Daniel: I’ve always been the good son, the good student, living up to my parents’ high expectations. Never the poet. Or the dreamer. But when I see her, I forget about all that. Something about Natasha makes me think that fate has something much more extraordinary in store—for both of us.The Universe: Every moment in our lives has brought us to this single moment. A million futures lie before us. Which one will come true?The sun is also a stara History of before:"There's a Japanese phrase that I like: koi no yokan. It doesn't mean love at first sight. it's closer to love at second sight. It's the feeling when you meet someone that you're going to fall in love with them." This seems to match with my Yoon relationship. Of course I 've read "Everything Everything" but it didn't thrill me. It was nice and surprising refreshing but I never ran around gushing about it. Still, having the Koi no Yokan feeling, I knew we would get there. At some point I would  fall in love with her work. If this story wasn't it, so maybe "The Sun is also a star" would convince me? ( yes, yes, definitely! ) follwed by a rambled recommandation of sort: "He thinks my hair smells like spring rain. I'm really trying to remain stoic and unaffected. I remind myself that I don't like poetic language. I don't like poetry. I don't even like people who like poetry. But I'm not dead inside either."Observable Fact: Instalove is not something I like, but I did love it here. The only reason Nicola Yoon can pull off this "We're in Love after 4 hours of acquaintance" are her characters. You cannot not believe Daniel. Of course he's already in love with Natasha, because it's Daniel. The reader is already loving Natasha as well. And how could you not love Daniel? These two make you believe in love at first ( ok, second )  sight again.The story is pretty basic: Boy meets girl, they spend some hours, fall in love. Natashas adventure for the day is to stop the deportation to Jamaica, Daniel's adventure is to get to an interview for Yale. How to fill the pages? With perfectly placed little pieces of history regarding people they meet or products they're using. Everything you do has an impact on your surrounding, giving these insights about these extras in this play is a delightful change of scenery. The pieces missing in a puzzle. Observable Fact: I like diversity. The little background into Jamaican and Korean cultur as well as the historical bits were well included into the story and gave a little Romeo and Juliet vibe to the lovestory. Daniel suffers from the expectations his parents put on him, while Natashas suffers from decision her parents made. Even though I don't like New York, the story setting there made me long for another trip to New York."And then there is you. I didn't know you this morning, and now I don't really remember not knowing you."

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  • The Sun is also a Star

    The Sun is also a Star

    buechermarie

    18. December 2016 um 20:00

    Meine MeinungDie gesamte Handlung dieses Buches spielt innerhalb eines einzigen Tages, ein Konzept, was mich zuerst etwas argwöhnisch gemacht hat, war doch beschrieben, dass es sich um Contemporary Romance handeln soll.Daniel hat koreanische Wurzeln, Natasha ist - so wie die Autorin Nicola Yoon - Jamaicanerin. Und doch identifizieren sich die beiden Jugendlichen als amerikanisch, und diese Kulturclashs sind ein wichtiger Punkt in dem Buch. Vorurteile und Rassismus, auch zwischen Minderheiten, wird nicht verschwiegen, was mir sehr gefallen hat, denn es hat dem Buch Ernsthaftigkeit gegeben.Die Geschichte ist nämlich ansonsten wirklich hoffnungslos kitschig, und doch werden gleichzeitig auch unterschwellig sehr philosophische Fragen nach der Liebe, Gott, und dem Schicksal gestellt."Liebe auf den ersten Blick" ist für gewöhnlich ein Motiv, dass mir gar nicht gefällt, doch in diesem Buch wird dieses Motiv so extrem in den Vordergrund gedrängt und immer wieder durch die Figurenkonstellation in Frage gestellt, dass es innerhalb der Geschichte einfach passt.Die 350 Seiten sind kurzweilig und angenehm zu lesen, nur ab und zu war mir der Stil etwas zu geschwollen - es wirkte, als habe die Autorin an diesen Stellen vergessen, dass ihre Protagonisten Teeenager sind.Fazit"The Sun is Also a Star" reizt die Motive von Liebe auf den ersten Blick und Schicksale so extrem aus, dass man einen völlig neuen Blickwinkel auf sie bekommt - ansonsten ist das Buch ein fluffiger Happy Place, der trotz eines Tränchens gegen Ende hin doch den Komfort einer Jugendbuch-Romanze bereit hält und zum träumen und glauben einlädt.Merkt ihr, wie geschwollen diese Rezi ist? Das ist der Einfluss von Daniel, unserem Protagonisten. Ich schwöre.

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  • Durchaus ein lesenswerter Jugendroman!

    The Sun is also a Star

    jess020

    07. December 2016 um 13:38

    Nach „Everything, Everything“ ist mit „The Sun is also a Star“ vor kurzem der neue Jugendroman von Nicola Yoon erschienen. Darin treffen Natasha und Daniel zufällig aufeinander und verbringen den Tag zusammen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten und beiden eigentlich wichtige lebensverändernde Ereignisse bevorstehen. Natasha und ihre Familie sollen noch am Abend aus den USA abgeschoben werden, Daniel soll sich die Zulassung in Yale sichern, wo er ein Medizinstudium beginnen soll, um in Zukunft seine koreanische Familie unterstützen zu können. Doch wie so oft kommt es immer anders, als man denkt und ein Zufall führt zum Nächsten… Nachdem mich „Everything, Everything“ (dt. „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“) damals sehr positiv überrascht hat und vor allem durch die besondere optische Gestaltung und den Lesesog der Geschichte überzeugen konnte, war ich nun sehr gespannt, ob Nicola Yoon mich mit ihrer neuen Geschichte und den neuen Charakteren genauso überzeugen konnte. Wer ersteres Buch selbst gelesen hat, weiß, dass es einen Twist in der Handlung gibt, welcher mir persönlich gar nicht gefallen hat – so etwas ähnliches gibt es in „The Sun is also a Star“ glücklicherweise nicht. »Sometimes your world shakes so hard, it’s difficult to imagine that everyone else isn’t feeling it too.« Überhaupt ist dieses neue Werk vom Aufbau und der Erzählart nicht unbedingt vergleichbar mit Yoons Debüt. Thematisch ist es etwas völlig anderes, die prägnanten Zeichnungen sind nicht mehr vorhanden und die Handlung wird durch wechselnde Erzählperspektiven beschrieben. Gerade die diversen Perspektiven haben mir den Einstieg in das Buch etwas erschwert, da es anfangs auf einen Schlag doch recht viele verschiedene Perspektiven sind und man sich als Leser zunächst zurecht finden muss zwischen all den neuen Charakteren und wechselnden Schreibstilen. Bald jedoch bilden die Gedanken von Natasha und Daniel einen großen Handlungsstrang und man kann sich vollends auf die beiden und deren Geschichte einlassen. Da man beide Gefühlswelten kennt, hat man einen umfassenden Einblick und weiß so stellenweise, als der jeweils andere Charakter. Das macht die Geschichte der beiden aber nicht weniger interessant. »We are capable of big lives. A big history. Why settle? Why choose the practical thing, the mundane thing? We are born to dream and make the things we dream about.« Es ist sicherlich keine Überraschung, dass Daniel und Natasha im weiteren Verlauf eine Liebesgeschichte verbindet. Allerdings ist es bei weitem keine Liebe auf den ersten Blick, zumindest nicht bei Natasha. Und das hat mir unheimlich gut gefallen. Natasha glaubt nämlich nicht an solche Dinge wie Schicksal oder Chemie zwischen zwei Menschen. Daniel – der Mann wohlgemerkt – dagegen schon, er ist sogar so etwas wie ein kleiner hoffnungsloser Romantiker. Und diese doch ungewöhnlichen Rolle der beiden fand ich sehr erfrischend, es war seit langem mal wieder etwas anderes. Auch das Ende hat mich sehr überrascht. Lange Zeit war ich mir unsicher, ob dies eine positive oder negative Überraschung war, letztendlich bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass es schlichtweg passt. Doch neben der Liebesgeschichte weist Yoon vor allem auf mehrere wichtige Themen hin, die aktueller gar nicht sein könnten und tatsächlich auch vielleicht den Leser zum Nachdenken anregen. Ich fand es zumindest sehr interessant, mal die familiären Hintergründe zweier so kulturell unterschiedlicher Familien kennen zu lernen, die Gedanken der Erwartungshaltung dahinter genauso wie das Thema der Abschiebung einer ganzen Familie. „The Sun is also a Star“ ist definitiv anders als Yoons Debütroman, doch anders kann auch wirklich gut sein. Für mich war zwar auch diese Geschichte nicht ganz perfekt, sondern hatte noch ein paar wenige kleine Schwächen, aber dafür wertet es diese mit wichtigen und lesenswerten Themen auf. Sollte man sich also sicherlich vormerken.

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  • Ein bittersüßes Buch über das Schicksal und welche Folgen es mit sich bringt!

    The Sun is also a Star

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2016 um 20:44

    "The dazzling new novel from Nicola Yoon, the New York Times bestselling author of Everything, Everything Natasha: I’m a girl who believes in science and facts. Not fate. Not destiny. Or dreams that will never come true. I’m definitely not the kind of girl who meets a cute boy on a crowded New York City street and falls in love with him. Not when my family is twelve hours away from being deported to Jamaica. Falling in love with him won’t be my story. Daniel: I’ve always been the good son, the good student, living up to my parents’ high expectations. Never the poet. Or the dreamer. But when I see her, I forget about all that. Something about Natasha makes me think that fate has something much more extraordinary in store―for both of us. The Universe: Every moment in our lives has brought us to this single moment. A million futures lie before us. Which one will come true?"Am Anfang war ich nicht so begeistert von dem Buch da zwischen den Sichtweisen der Hauptpersonen noch die Perspektiven von anderen involvierten Personen ist und die ganze Handlung an einem Tag passiert. Natasha ist sympathisch aber zwingt sich teilweise keine Gefühle zu haben, was etwas komisch ist. Daniel ist sooo unglaublich süß und romantisch, aber er ist mit seiner Familie echt gestraft. Die englische Schreibweise ist leicht zu lesen, allerdings sind manchmal Stellen wo Natasha wissenschaftliche Dinge erklärt, dass ist etwas schwieriger zu lesen, aber es ist sicher machbar. Das Ende hätte ich nicht erwartet, der Epilog rundet das ganze ab. Für mich ist es etwas unrealistisch dass das ganze Buch von einem einzigen Tag handelt. DAs Buch ist auf jeden Fall lesenswert, ich würde es Jugendlichen ab 14 empfehlen. 

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  • Touching the order and chaos..

    The Sun is also a Star

    LiberteToujours

    24. November 2016 um 14:00

    Natasha glaubt nicht an das Schicksal. Sie ist keine Träumerin, sondern Realistin. Wissenschaftlerin. Daniel ist ihr Gegenstück - den Kopf in den Wolken, denken funktioniert bei ihm mit dem Herzen. So will es das Leben, dass sich die beiden an einem Tag in New York begegnen. Einen Tag vor Natashas Abschiebung. Und doch scheint sich zwischen den beiden eine wahrhaft unglaubliche Liebesgeschichte zu entwickeln.. Am Anfang war ich begeistert. Obwohl die beiden Teenager sich wirklich nur durch eine ganze Reihe belangloser Zufälle getroffen haben, wirkte das ganze für mich irgendwie stimmig. So ist das Leben halt manchmal. Da trifft man einen anderen Menschen nur, weil man gerade die Bahn verpasst hat. So oder so ähnlich ist das sicher jedem schon mal passiert. Wenn ich also auch eher auf Natashas Seite bin und vom Schicksal nicht wirklich viel halte - in dem Setting konnte ich ganz gut damit.Zunächst. Denn irgendwann nimmt das Ganze einfach Überhand. Aus kleinen, belanglosen Zufällen wird ein Konstrukt, dass nur noch mühevoll konstruiert wirkt. Gewollt zufällig funktioniert eben nicht mehr. Das fand ich schade - ab der Mitte hat mir einfach die Leichtigkeit gefehlt. Ähnlich ging es mir mit der Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt. Am Anfang hat die noch etwas ganz wunderbares - auch wenn man sich insgeheim denkt "Mein Gott. Teenager und Hormone. Die reden ständig von der großen Liebe" hat man trotzdem das Gefühl, dass das zwischen den beiden etwas besonderes ist. Irgendwas nimmt den Leser hier gefangen. Da kann man dann gut darüber hinwegsehen, dass die beiden (naja, eigentlich hauptsächlich Daniel) sich phasenweise völlig irrational verhalten.Das funktioniert aber leider nur so lange, wie Natasha den rationalen Gegenpol zu Daniel bildet. Sobald sie sich von ihm einlullen lässt, weich wird, sich mit dem Gedanken an das Schicksal anfreundet und beginnt sich in ihrer Rolle eigentlich ganz wohl zu fühlen, kippt die Waage. Denn jetzt kann Daniel ungebremst mit Herzchen um sich werfen - volle Kraft voraus. Und der Leser hat ein bisschen das Gefühl in seiner Suppe aus Hormonen, Verklärtheit und Irrationalität zu ersaufen.So nimmt man ihm auch seine (zugegebenermaßen wunderschönen, wahren, überdenkenswerten) philosophischen Gedanken nicht mehr wirklich ab. Das passt einfach nicht zu einem Kerl, der mit dem Kopf in den Wolken hängt und insgeheim nicht mehr Tiefgang als eine Pfütze hat, auch wenn er gern so tut.Das Buch hat fantastisch angefangen, aber leider relativ schnell nachgelassen. Die Idee war großartig, die Umsetzung ein bisschen zu sehr over the top. Schlussendlich also doch nur Mittelmaß. 

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  • Leserunde zu "The Sun is also a Star" von Nicola Yoon

    The Sun is also a Star

    PenguinRandomHouseUK

    Liebe Gewinner der Leserunde The Sun is Also a Star,

    dies ist jetzt die neue Leserunde der englischen Ausgabe von Penguin Random House UK.

    Viel Spaß beim Lesen und Austauschen! 

    Liebe Grüße,

    Svenja

    P.S.: Ihr müsst nicht noch mal wiederholen was ihr in der alten Leserunde geschrieben habt!

    • 233
  • Belanglose Jugendromanze

    The Sun is also a Star

    Daninsky

    22. November 2016 um 20:01

    Buchtext:  Natasha: Ich bin ein Mädchen das an Wissenschaft und Fakten glaubt. Nicht Schicksal. Oder Träume, die nie wahr werden. Ich bin bestimmt nicht der Typ Mädchen welches auf einer bevölkerten New Yorker Strasse einen süßen Jungen trifft und sich in ihn verliebt. Nicht wenn meine Familie zwölf Stunden davon entfernt ist nach Jamaika Deportiert zu werden. Mich in ihn zu verlieben, wird nicht meine Geschichte sein. Daniel: Ich war immer der gute Sohn, der gute Student, erfüllte meiner Eltern hohe Erwartungen. Niemals der Poet. Oder der Träumer. Aber wenn ich sie sehe, vergesse ich das alles. Etwas an Natasha lässt mich denken dass das Schicksal etwas außergewöhnlicheres zu bieten - für uns beide.   Das Universum: Jeder Moment in unserem Leben hat uns zu diesem einen Moment transportiert. Eine Million Zukünfte liegt vor uns. Welche davon wird wahr werden?  Entgegen Natashas Ausführung, bietet Nicola Yoon eine typische Junge trifft Mädchen Geschichte. Sich in Daniel zu verlieben ist genau ihre Geschichte. Denn als der Sohn koreanischer Einwanderer Natasha in Folge eines Zwischenfalls mit einem kürzlich Erleuchteten erblickt, nimmt er einen Deus ex machina* Aufdruck auf ihrer Jacke als Zeichen und folgt ihr - entschlossen sie dazu zu bringen sich in ihn zu verlieben. Natasha, die sich bemüht sich und ihre Eltern vor der bevorstehenden Deportation zu bewahren, ist verständlicherweise zunächst wenig angetan von Daniels werben. Doch Daniels Hartnäckigkeit und eine Reihe von Zufällen bringen irgendwann auch die Bodenständige Natasha ins Grübeln, ob nicht vielleicht doch das Schicksal selbst hier seine Hand im Spiel hat.  The Sun is also a Star wird erzählt aus der Perspektive von Natasha, Daniel und dem Universum, dabei nutzen die ersten beiden den Present Tense und das Universum führt uns durch Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, füllt (leider nicht alle) Erzähllücken und bietet generell tiefere Einblicke in auftretende Nebenfiguren. Dieser Perspektiven Mix funktioniert zu beginn des Buches sehr gut und vor allem das Universum bietet hier durchgehende Abwechslung. Der Wechsel zwischen Natasha und Daniel gibt zunächst Sinn doch zum Ende merkt man dann das sich die Stimmen der Beiden zu wenig unterscheiden und das ganze wurde (für mich) ab da zu einem eher etwas nervigen Gimmick das ein bereits nicht sonderlich starkes Finale noch weiter schwächte.  Für mich stimmte die Chemie zwischen Daniel und Natasha nicht wirklich, die Autorin gibt uns keinen wirklichen Grund an Daniels Aufrichtigkeit zu glauben, wenn er sagt das er in Natasha verliebt ist, und gibt auch Natasha nur wenig Grund dies zu glauben, weniger noch zu erwidern. Hier wäre es eventuell hilfreich gewesen wenn das Universum uns nicht nur über die auftretenden Randfiguren, sondern auch ein wenig mehr über die Hauptfiguren aufgeklärt hätte. Seltsamerweise aber fallen in diesem Roman, in dem nicht alle Details von Wichtigkeit sind, viele Details unter den Tisch die für das bessere Verständnis womöglich  wichtig gewesen wären. Zum Beispiel, wenn Natasha auf ihren Ex trifft, bezichtigt sie diesen des Betrugs, worin dieser aber Bestand - überhaupt, worin die Beziehung der beiden zueinander genau bestand - bleibt im ganzen Buch offen. Man fragt sich warum uns das Universum einen Vortrag über Haare und deren gesellschaftliche Bedeutung hält, uns aber seltner Informationen zukommen lässt die zu unserem Verständnis der beiden "Liebenden" hätte beitragen können. Ganz persönlich hat mich Enttäuscht das Natashas Status kaum Thema ist, ich ging davon aus das ihre bevorstehende Abschiebung aus den Staaten, ihr Leben als illegale Immigrantin eine zentrale Rolle Spielen würde. Tatsächlich ist dieser Punkt aber nahezu komplett nebensächlich - Nat hätte, um des reinen Trennungskonflikts wegen den die Autorin heraufzubeschwören sucht, auch einfach nur an eine Uni in einem anderen Staat gehen können. Vermutlich wurde auch meine Erwartung an die Liebesgeschichte durch Rainbow Rowells eleanor & park, welches ja mit einer nicht unähnlichen Paarung aufwartet, zu sehr in die Höhe geschraubt. Ich schätze The sun is also a star ist eben mehr New Adult, denn YA, und denke das zum Beispiel Fans von Colleen Hoover an dem Roman mehr gefallen finden werden als ich dies tat. Eine ganz nette Idee darüber wie wir Menschen alle miteinander Vernetzt sind und unser Leben gegenseitig beeinflussen rettet den Roman auf einen soliden Durchschnitt, macht ihn aber nicht zu einer Empfehlung.Meinen Dank an Penguin für das Buch und an Lovelybooks für die Leserunde.

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