Nicolas Barreau Das Café der kleinen Wunder

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(5)
(2)
(3)
(0)
(2)

Inhaltsangabe zu „Das Café der kleinen Wunder“ von Nicolas Barreau

Eleonore Delacourt, genannt Nelly, ist 25, mag alte Bücher, liebt die Langsamkeit, misstraut schönen Männern, ist heimlich in ihren Philosophieprofessor verliebt und würde niemals, nie und unter keinen Umständen ein Flugzeug besteigen. Sie ist auch nicht der Typ, der an einem kalten Februarmorgen alle Ersparnisse abhebt, eine rote Handtasche kauft, das winterliche Paris verlässt und einfach so mit dem Zug davonfährt – nach Venedig. Aber manchmal passieren Dinge im Leben. Dinge wie ein schlimmer Husten und ein noch schlimmerer Liebeskummer. Dinge wie ein rätselhafter Satz in einem alten Buch …
Eine entzückende Liebesgeschichte, die uns mitnimmt auf eine Reise von Nord nach Süd, über zugefrorene Flüsse und schimmernde Lagunen und geradewegs in ein zauberhaftes kleines Café, in dem Geheimnisse warten und Wunder möglich sind. Gelesen von Steffen Groth.

Wundervolles Hörbuch! Toll gelesen von Steffen Groth. Die Geschichte enführt einen nach Venedig und lässt nicht mehr los! Unbeding anhören!

— Mari08

Eine romantische Spurensuche im winterlichen Venedig und unterhaltsame Lektüre für ein gemütliches Wochenende.

— Magicsunset

nach 50 Seiten abgebrochen

— MareikeUnfabulous

Stöbern in Romane

Ehemänner

Die Story einer jungen Frau, die sich in ihrer Liebe und Ehe völlig aufgegeben hat. Tiefgründiger, als Titel und Klappentext ahnen lassen.

Xirxe

Walter Nowak bleibt liegen

Die Erzählung will nicht gefallen, sie ist sperrig wie ihr Hauptcharakter, sie fordert. Ungewöhnlich, originell, interessant...

LitteraeArtesque

Leere Herzen

Juli Zeh kratzt die Probleme heraus. Kritisch aber nicht nervig. Hervorragend geschrieben und die Botschaft sitzt.

leseAlice

Und es schmilzt

Brutal, grausam ehrlich, gnadenlos offen: Dieses Buch erfüllte für mich alle Erwartungen, die von Lobgesängen geschürt worden waren.

once-upon-a-time

Kleine große Schritte

Dieses Buch lässt einen nicht mehr los und verändert den Blick, mit dem man die Welt und die Menschen sieht.

Tintenklex

Kukolka

Ein erschütterndes Schicksal, welches stellvertretend für leider viele Mädchen und junge Frauen steht, als man vielleicht denkt

Caro_Lesemaus

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein romantischer Liebesroman mit einer Prise Magie

    Das Café der kleinen Wunder

    Magicsunset

    29. October 2017 um 21:32

    „In der Mitte der Nacht beginnt bereits ein neuer Tag“ (Zitat Seite 112).                                            Eleonore „Nelly“ Delacourt  ist 25 Jahre alt, schreibt an ihrer Masterarbeit und ist die Assistentin von Daniel Beauchamps, Mitte 30, Professor an die Philosophischen Fakultät. Vor Weihnachten soll Nelly den Professor auf eine Fachtagung nach New York begleiten, aber auf Grund ihrer unüberwindbaren Flugangst lehnt sie unter einem Vorwand ab. Dies trifft sie umso mehr, als sie seit Monaten heimlich in den Professor verliebt ist. So begleitet ihn Isabella Sarti, eine Gastdozentin aus Italien, und zurück in Paris teilt der Professor seiner Assistentin Nelly mit, dass er eine Professur an der Universität Bologna annehmen wird, ihre Masterarbeit jedoch bis zum Abschluss begleiten. Isabella und er sind seit New York ein Paar. Gebeutelt vom Liebeskummer und einer schweren Erkältung verbringt Nelly die Weihnachtstage. Ihre zielstrebige, bodenständige Cousine Jeanne umsorgt sie durch Zuhören und mit ihrer berühmten Birnen-Tarte. Anfang Januar beschließt Nelly, mit einem Aufräumtag auch wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen. Dabei findet sie einen Karton mit den Lieblingsbüchern ihrer geliebten Großmutter, darunter auch einen alten Liebesroman mit einer erstaunlichen Widmung und den Spruch „Amor vincit omnia. Genau dieser Spruch ist auch in einem Granatring eingraviert – ein Geschenk von ihrer Großmutter – den Nelly immer trägt. Dieser seltsame „Zufall“ macht Nelly neugierig und sie beschließt spontan, mit dem Zug nach Venedig zu fahren und dort vier Wochen zu verbringen, auf der Suche nach Spuren, was es mit diesem Buch und der Widmung auf sich hat. Wird sie das Rätsel lösen können und was soll sie von diesem charmanten Venezianer Valentino Briatore halten, der sie unbedingt wiedersehen will? Ist es nur ein Zufall, dass sie sich in das verträumte Café „Il Settimo Cielo“ verirrt? Dieser Roman ist eine romantische Liebesgeschichte mit einer Spur Magie und spielt in Paris und Venedig. Die Handlung ist, wenn man in manchen Wendungen an die Macht Magie glaubt, nachvollziehbar. „Jede Reise hatte ihren Grund. Doch wenn man dann am Ziel angelangt war, konnte sich alles ändern.“ (Zitat Seite 181). Dieser Roman ist natürlich mehr, als nur die Frage, wie und wann die füreinander bestimmten Menschen zueinander finden. Es geht vielmehr um Ängste, um den Wunsch nach Sicherheiten eines geordneten Lebens und um die Frage, wie viel wir versäumen, wenn wir nicht bereit sind, uns spontan auf etwas Neues einzulassen. Sean O´Malley, ein Amerikaner mit irischen Wurzeln, der gerade sein Studium der Ingenieurwissenschaften abgeschlossen hat und mit seiner Gitarre durch Europa reist, versucht Nelly zu erklären, dass es falsch ist, sich dauernd Sorgen über Dinge zu machen, die noch gar nicht passiert sind. Der Autor will uns mit dieser magischen Geschichte zeigen, dass Leben oft erst dann passiert, wenn wir aufgehört haben zu planen. Auch wenn es keine spannungsgeladene Geschichte ist und das Ende vorhersehbar, baut der Autor doch einige überraschende Wendungen ein. Die Protagonisten sind sympathische Menschen, gut beschrieben, man lässt sich als Leser gerne auf sie ein. Obwohl Nelly ängstlich und vorsichtig ist, was sich aus der Vergangenheit ableitet, wirkt sie nie larmoyant, sondern verfolgt ihre Ideen durchaus zielstrebig. Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen des Alltags in Paris und vor allem von Venedig. Hier gelingt es dem Autor, den Zauber der kleinen Plätze und Gassen abseits der Touristenströme einzufangen. Ein romantischer Roman zum Träumen, den man an einem gemütlichen Wochenende liest und mit einem Lächeln aus der Hand legt. Leserinnen, die wie ich schon andere Bücher dieses Autors kennen, werden auch diesmal nicht enttäuscht. Aber selbst wenn man bisher noch kein Buch von Nicolas Barreau gelesen hat und eine unterhaltsame, gut geschriebene Geschichte sucht, eine gedankliche Reise aus dem Alltag ins verträumte, winterliche Venedig, ist dieser Roman eine gute Wahl.

    Mehr
  • anspruchsvoller (und dadurch sehr holpriger) Schreibtstil

    Das Café der kleinen Wunder

    MareikeUnfabulous

    20. October 2017 um 16:21

    "Das Café der kleinen Wunder" landete gemeinsam mit vielen anderen Büchern in meinem Koffer, um eine schöne entspannte Lesezeit am Indischen Ozean zu haben. Das Buch war das dritte, das ich dort zur Hand nahm. Bereits auf den ersten Seiten stolperte ich über den Schreibstil, der meiner Meinung nach zwar anspruchsvoll, aber dadurch irgendwie auch ziemlich holperig ist. Ich wurde einfach nicht warm damit und habe das Buch schließlich nach rund 50 Seiten beiseite gepackt. Ich finde den Hintergrund des Buches immer noch sehr ansprechend und bin deswegen ziemlich enttäuscht.

    Mehr
  • Das Café der kleinen Wunder

    Das Café der kleinen Wunder

    Lenny

    15. October 2017 um 18:44

    Dieser Autor hat von mir bislang immer 5 Sterne bekommen! So viele schöne Szenen und Spannung  bis zum Ende! Ich liebe die Geschichten von Herrn  Barreau! 


    Auf den Spuren der Großmutter kommt Nelly nach Venedig und erlebt eine schöne Zeit dort!  So viele Missverständnisse,  dass es da noch zu einem guten Ende kommt ist zwischendurch  nicht zu glauben! 

  • Steffen Groth macht dieses Buch zu einem Hörerlebnis

    Das Café der kleinen Wunder

    WinfriedStanzick

    14. December 2016 um 08:20

    Der neue Roman von Nicolas Barreau ( mir ist es gleich, ob das ein Pseudonym ist oder nicht) erzählt wieder einmal von einer jungen Frau, die durch viele Widrigkeiten hindurch ihre Angst und Zurückhaltung überwindet und nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu ihrer großen Liebe findet. Barreaus Romane sind für Leser großer „wertvoller“ Literatur sicher wenig geeignet. Aber wer sich, wie der Rezensent, zwischendurch gerne einmal von einem durchaus anspruchsvollen Liebesroman entführen und unterhalten lassen will, findet immer wieder großen Gefallen an ihnen.Der neue Roman mit dem Titel „ Das Cafe der kleinen Wunder“ hat es mir schon von Anfang an angetan, weil Barreau seine Protagonistin, die Philosophiestudentin Nelly, sich mit den Theorien des Franzosen Paul Virilio beschäftigen lässt und sie dem Leser auch auf eine verständliche Weise nahe bringt.In ihren Professor, ein Virilio-Spezialist, ist sie schon lange heimlich verliebt. Als sie ihre Masterarbeit über Virilio, seine Wissenschaft von der Dromologie und seine Theorie vom Rasenden Stillstand abgibt, will sie ihm seine Liebe gestehen. Doch noch bevor sie einen langen Brief übergibt, erzählt der ihr, dass er ihr die versprochene Stelle nicht geben könne, das er sich in eine italienische Kollegin verliebt habe und nach Italien gehe.Nelly ist am Boden zerstört, kauft sich spontan die begehrte rote Handtasche, an der sie schon tausend Mal vorbeigelaufen ist und flieht in ihre Wohnung. Dort findet sie eine Kiste mit zahlreichen Büchern ihrer verstorbenen Großmutter. In einem der Bücher und auf einem Granatring, den ihr die Großmutter überlassen hat, findet sie eine Gravur, die sie berührt: Amor vincit omnia.  Überzeugt davon, dass ihre Flugangst Schuld daran ist, das ihr Professor mit eben dieser italienischen Wissenschaftlerin nach New York geflogen ist, statt mit ihr, die zunächst eingeladen war,  hebt sie ihr Erspartes ab, mietet sich über das Internet eine Wohnung in Venedig und begibt sich auf sie Suche nach den Spuren dieser Widmung.Dort trifft sie durch Zufall den Italiener Valentino, der ihr mehrfach aus der Patsche hilft und sich sofort in Nelly verliebt. Doch die zögert und halt ihn für einen Gigolo. Dennoch kommen sie sich näher, erst recht, als Nelly im Cafe von Valentinos Vater sich den Spuren ihrer Großmutter nähert und deren Liebesgeschichte.Als sich Valentino fast zwei Wochen für Nelly ziemlich rar macht, um mit Hilfe von Freunden an einer Riesenüberraschung zu arbeiten, mit der er ihr seine Liebe gestehen will, glaubt Nelly schon das auch bei ihr keimende zarte Pflänzchen verloren. Doch dann muss sie sich ihrer größten Angst stellen…Mit vielen Wendungen, die immer wieder neue Geheimnisse hervorbringen, die dem Leser erst allmählich deutlich werden, erzählt Barreau eine romantische Liebesgeschichte voller wunderbarer Reminiszenzen an die beiden Städte, die immer wieder mit der Liebe in Verbindung gebracht werden: Paris und Venedig.Das von Steffen Groth eingespielte Hörbuch mit seiner ungekürzten Lesung besticht durch ein sehr sensibles Gespür für die einzelnen Personen dieses Buches. Mit einer ganzen Palette voller phantasievoller Stimmakzentuierung macht er dieses schöne Buch zu einem ganz besonderen und seltenes Hörerlebnis.

    Mehr
  • ein typischer Barreau

    Das Café der kleinen Wunder

    Stoneheaven

    13. November 2016 um 19:22

    In diesem Hörbuch lernen wir eine hübsche junge Französin kennen die in ihren Professor verliebt ist . Natürlich kommt am Ende alles ganz anders . Angenehm sind die geschilderten Eindrücke von Venedig im Winter. Das macht einen direkt neugierig. Die Wendungen sind ziemlich vorhersehbar und die Handlung plätschert  ruhig vor sich hin aber das erwartet man ja auch von einem Barreau . Das Hörbuch ist gut für lange Fahrten im Herbst. Man kann sich in jedem Fall noch auf den Straßenverkehr konzentrieren.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks