Nicolas Barreau Das Café der kleinen Wunder

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Inhaltsangabe zu „Das Café der kleinen Wunder“ von Nicolas Barreau

Nelly liebt das Lesen und die Langsamkeit, glaubt an Zeichen und ist unglücklich verliebt. Eines Tages begegnet ihr in einem alten Buch ein rätselhafter Satz – und kurz entschlossen tut sie, was sie nie für möglich gehalten hätte: Sie hebt all ihr Geld ab, kauft sich eine rote Handtasche und verlässt Hals über Kopf Paris, um der Spur des Buches nach Venedig zu folgen. Ihre Reise führt sie tief ins Herz der Lagunenstadt, die nicht nur die Begegnung mit einem charmanten Venezianer für sie bereithält, sondern auch ein zauberhaftes kleines Café, in dem Geheimnisse warten und Wunder möglich sind.

Eine schöne und zugleich lustige Romanze!

— NadineSt94

Trifft jegliche Klischees

— Kristall86

Ein Buch für Menschen, die sich gerne an zauberhafte Orte träumen...

— BellaSommer

Voller Klischees und dabei nicht ein einziges Mal überraschend. Hat mich nicht gepackt. 1 Stern!

— Miia

Sehr schöne Geschichte!

— Franzip86

Ein Buch voller Klischees und Kitsch

— katikatharinenhof

so eine schöne Geschichte über Geheimnisse, Liebe und das alles an romantischen Orten!

— meisterlampe

Ein wunderschöner Liebesroman über eine schicksalhafte Fügung und eine grenzenlose Liebe. Eine Geschichte die mich zu Tränen gerührt hat.

— Buchfink_2793

Eine romantische Liebesgeschichte, die man eingekuschelt in einer Decke, gemütlich auf der Couch genießen kann.

— daskleinebuechercafé

Ein Glücklich-mach-Buch aus der Kategorie Lieblingsbuch!

— Monika58097

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  • Ein wenig wie im Märchen

    Das Café der kleinen Wunder

    LadyIceTea

    06. March 2018 um 19:06

    Nelly lebt ihr ruhiges und sicheres Leben in Paris. Seit über einem Jahr ist sie in ihren Professor verliebt und wartet auf ein Zeichen, um es ihm zu sagen. Doch als er sich ausgerechnet in ihre italienische Studienkollegin verliebt, wird es Zeit für Nelly zu anderen Ufern aufzubrechen. Sie findet ein altes Buch ihrer Großmutter, hebt ihr Erspartes vom Konto ab, kauft sich eine rote Handtasche und begibt sich nach Venedig. Und genau hier, in einem kleinen verwunschenen Café wird sich alles ändern.Ich mag die Bücher von Nicolas Barreau sehr gerne. Sie sind immer ein wenig verworren und mit einem besonderen Gefühl geschrieben. Mich erinnern seine Geschichten an Märchen, denn oft ergeben sich Dinge, die so gar nicht ins normale Leben passen würden."Das Café der kleinen Wunder" ist ebenso ein Buch, auch wenn ich gestehen muss, dass dieses Buch nicht mein liebstes Buch des Autors geworden ist.Die Geschichte um Nelly und ihrer Suche nach einem Zeichen, hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Für meinen Geschmack hätte sie aber ein paar Seiten kürzer sein können. Ich finde, sie hat sich an einigen Stellen ein wenig zu sehr in Beschreibungen verlaufen und sich Schilderungen ergeben, die nicht unbedingt zur Haupthandlung beigetragen haben. Dadurch wurde es für mich manchmal schon fast ein bisschen langatmig.In diesen Momenten hat mich die Atmosphäre des Buchs jedoch weiterlesen lassen. Aufhören wollte ich auch trotz der längeren Stellen sowieso nicht.Mir hat es gefallen, wie Nelly Venedig entdeckt und Valentino kennen lernt. Manchmal war mir Nelly ein wenig zu eingefahren in ihrem Verhalten aber auch hier gab es eine schöne Entwicklung in der Geschichte. Die einzelnen Fäden wurden wieder kunstvoll miteinander verwoben, so dass es mir wirklich manchmal wie in einem Märchen vorkam, denn zufällig war nichts mehr davon.Hier kann man sich einfach auf ein schönes Ende verlassen.Auch wenn das Buch nicht mein liebstes von Nicolas Barreau wird, hat es mir trotzdem gut gefallen.

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  • Das Cafe der kleinen Wunder

    Das Café der kleinen Wunder

    Kristall86

    24. January 2018 um 10:10

    Nelly ist eine zielstrebige, sympatische junge Frau die ihr Leben ein wenig selbst verkorkst. Durch einen schweren Schicksalsschlag beschließt sie nie wieder in ein Flugzeug zu steigen. Ebenso das Thema Männer ist nicht gerade ihr Lieblingsthema. Sie ist aber heimlich in ihren Professor verliebt, glaubt sie zumindest. Und dann ist da noch diese rote Tasche...viel zu teuer aber traumhaft schön. Durch verschiedene Zufälle begibt sich Nelly dann doch auch mal aus Paris hinaus und reist nach Italien. Lernt Land und Leute kennen und auch ihre wahre Liebe. An sich klingt die Geschichte unheimlich romantisch aber ich muss gestehen das ich schon lang nicht mehr solchen Kitsch gelesen habe. Die sprachliche Form des Buches verdient die beiden Sterne, denn das Buch liest sich unheimlich flüssig aber die Handlung ist ab den ersten fünfzig Seiten schon völlig klar und man merkt als Leser recht schnell wie sich die Dinge weiter fügen bis man es dann eben auch genau so liest. Mir persönlich gefällt dies ganz und gar nicht. Wenn Spannung fehlt oder alles so vorhersehbar ist, brauch eich das Buch auch nicht weiter lesen. Zumal alle gängigen Klischees in diesem Buch erfüllt werden die an Kitsch erinnern. Nelly wirkt ab einem gewissen Punkt auch arrogant und spießig. Oft hatte ich das Gefühl das Drehbuch einer bestimmten Liebesfilm-Reihe nach R....unde Pil...r zu lesen. Leider blieb hier dem Leser kein Gefühl für eigene Gedanken und Vorstellungen da alles irgendwie sich erahnen lässt. Tut mir Leid, aber dieses Buch hat nicht mehr als zwei Sterne verdient.

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  • Voller Klischees

    Das Café der kleinen Wunder

    Miia

    17. December 2017 um 12:59

    Inhalt:  Nelly liebt das Lesen und die Langsamkeit, glaubt an Zeichen und ist unglücklich verliebt. Eines Tages begegnet ihr in einem alten Buch ein rätselhafter Satz – und kurz entschlossen tut sie, was sie nie für möglich gehalten hätte: Sie hebt all ihr Geld ab, kauft sich eine rote Handtasche und verlässt Hals über Kopf Paris, um der Spur des Buches nach Venedig zu folgen. Ihre Reise führt sie tief ins Herz der Lagunenstadt, die nicht nur die Begegnung mit einem charmanten Venezianer für sie bereithält, sondern auch ein zauberhaftes kleines Café, in dem Geheimnisse warten und Wunder möglich sind. Meine Meinung:  Zu den Büchern von Nicolas Barreau greife ich immer, wenn ich mal wieder Lust habe, mich nach Italien oder Frankreich entführen zu lassen, dabei mit einer Protagonistin oder einem Protagonisten durch die Gassen zu flanieren und mich emotional von einer süßen Liebesgeschichte mitreißen zu lassen. "Das Café der kleinen Wunder" spielt in Venedig und macht auch total Lust auf Venedig, weil einfach viele Sehenswürdigkeiten beschrieben werden und Nelly wie ein typischer Tourist Venedig entdeckt. Leider konnte mich die Liebesgeschichte aber gar nicht überzeugen. Das Buch quillt nur über vor Klischees. Allein, dass Nelly sich nur negativ über Touristen äußert, dabei selbst aber nicht viel besser ist, hat mich sehr gestört. Die Liebesgeschichte ist vorhersehbar, die Zufälle stellenweise grotesk und Nelly dabei alles andere als liebenswert. Sie denkt immer nur an sich selbst, tut ihrem Gegenüber eigentlich nichts Gutes und macht dabei auf den Leser absolut keinen sympathischen Eindruck. Ich verstehe wirklich nicht, wie man sich in sie verlieben kann. Unser männlicher Gegenpart ist da zwar schon viel sympathischer, aber eigentlich wünscht man ihm, dass er für sein Leben doch noch einen besseren Menschen findet. Insgesamt macht mir die Geschichte zwar Lust auf Italien, der Verlauf der Geschichte hat mich aber einfach nie überraschen können. Die ganzen Klischees waren mir hier einfach zu viel. Ich kann dieses Buch daher leider nicht weiter empfehlen :(  Fazit:  Mich konnte die Geschichte leider gar nicht packen. Ich habe mehrere Seiten quer gelesen und kam hier einfach nicht in eine emotionale Stimmung. Mehr als 1 Stern kann ich daher leider nicht vergeben!

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  • Ganz bezaubernd

    Das Café der kleinen Wunder

    Roma84

    30. November 2017 um 11:06

    Ich hatte bisher schon einige Bücher von Nicolas Barreau im Buchhandel gesehen, aber da ich kein Fan von Paris bin, hat es nie eines der Bücher in mein Bücherregal geschafft. Aber bei diesem Buch hat mich das Cover total fasziniert und als ich in der Kurzbeschreibung gelesen habe, dass die Geschichte die Hauptfigur nach Venedig führt, musste ich, als großer Italien-Fan, dieses Buch unbedingt haben. Der Leser lernt in diesem Buch die junge Französin Nelly kennen. Nelly ist schon eine Weile heimlich in ihren Philosophieprofessor verliebt. Sie hat aber bisher nicht den Mut gehabt, ihm ihre Gefühle zu gestehen. Sie glaubt an Zeichen und daran, dass es für alles seine Zeit gibt. Aus diesem Grund wartet sie einfach ab. Zu lange, denn eines Tages fliegt ihr Professor mit einer Kollegin dienstlich nach New York und dort funkt es zwischen den Beiden gewaltig. Das Tragische an der Situation ist, dass er eigentlich zuerst Nelly darum gebeten hat, ihn zu begleiten. Aber Nelly leidet an heftiger Flugangst und hat ihrem Professor mit einer Notlüge abgesagt. Als Nelly dann von der frischen Liebe ihres Professors erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie vergräbt sich in Trauer und Liebeskummer in ihrer Wohnung. Dort stößt sie durch Zufall auf einen Karton mit alten Büchern ihrer verstorbenen Großmutter. Nelly stöbert etwas in den Büchern herum und findet in einem Buch eine handgeschriebene Botschaft: AMOR VINCIT OMNIA. Die gleichen Worte sind in einen Granatring eingraviert, den sie von ihrer Großmutter einst bekommen hat. Diese Zufälle führen dazu, dass Nelly etwas macht, was eigentlich so gar nicht in ihrer Natur liegt: sie hebt all ihr Geld ab, kauft sich eine sündhaft teurere rote Handtasche und reist mit dem Zug nach Venedig. Dort versucht sie sich von ihre Liebeskummer abzulenken und mehr über die Botschaft in dem Buch und dem Ring herauszufinden. Dabei stößt sie wortwörtlich auf den jungen, charmanten Italiener Valentino, der sich als Retter in der Not erweist und sich unsterblich in die noch unglücklich verliebte und sehr verschlossene Nelly verliebt.... Ich war von dieser Geschichte wirklich ganz verzaubert und habe das Buch regelrecht verschlungen. Ich habe mich selber oft in der heimlich verliebten, verträumten Nelly wiedererkannt und konnte mich somit sehr gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen. Ihre Zeit in Venedig habe ich als Leser sehr genossen. Ich habe Venedig selbst schon ein paar Mal besucht und sah somit die Schauplätze des Buches sehr bildhaft und real vor mir. Der Schreibstil war sehr locker und leicht. Das Buch hatte jetzt keine wirklich spannenden Höhepunkte, es plätscherte eigentlich vor sich hin, das aber auf eine sehr angenehme und bezaubernde Art und Weise. Es kam an keiner Stelle Langeweile auf. Ich habe lange hin und her überlegt, wie viele Punkte ich diesem Buch geben soll. Denn wenn ich ehrlich bin, dann war die Geschichte teilweise schon sehr konstruiert und von sehr unrealistischen Zufällen gespickt. Aber andererseits hat mich das eigentlich gar nicht gestört, sondern ich habe dieses Buch einfach rundum genossen und mir gleich die anderen Bücher von Nicolas Barreau gekauft. Und allein schon das spricht doch für sich und somit bekommt das Buch von mir 5 Punkte und ich spreche an der Stelle eine absolute Leseempfehlung aus.

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  • Eine wundervolle Reise

    Das Café der kleinen Wunder

    Franzip86

    12. November 2017 um 09:44

    "Das Café der kleinen Wunder" - Nicholas BarreauNelly lebt in Paris und studiert dort, sie glaubt an Zeichen, sie ist unglücklich verliebt in ihren Professor, der von der heimlichen Liebe nichts ahnt. Durch einen Zufall findet sie ein Buch von ihrer Großmutter, dort steht ein Satz, der gleiche Satz der auch im Ring ihrer Großmutter eingraviert ist. Kurzerhand hebt sie ihre ganzen Ersparnisse ab und reist nach Venedig um auf den Spuren ihrer Großmutter zu wandern. Dort lernt sie Valentino kennen und findet ein kleines Café das für sie viel mehr erwartet...Das Cover hat mich direkt angesprochen und der Schreibstil hat mich direkt in den Bann gezogen. Es war mein ersten Buch von Nicholas Barreau und wird nicht das letzte sein! Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen,  es ist zwar abzusehen wie sich die Geschichte entwickelt, aber was es mit dem Buch und dem Ring auf sich hat, erwartet einen erst weit am Ende. 

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  • Die Liebe besiegt alles

    Das Café der kleinen Wunder

    buecherwurm1310

    06. November 2017 um 11:57

    Eleonore, die lieber Nelly genannt wird, ist Assistentin von Philosophie-Professor Beauchamps und unglücklich in ihn verliebt. So ist es ein herber Schlag für sie, als er sich verlobt. Sie zieht sich in ihr Pariser Appartement zurück. In einem Buch entdeckt sie einen Satz, der sie veranlasst, all ihr Geld zu nehmen, eine rote Handtasche zu kaufen und nach Venedig zu reisen, denn dieser Satz ist auch in einen Ring eingraviert, den ihre Großmutter ihr geschenkt hat. Diese Geschichte ist angenehm zu lesen und nimmt einen mit auf eine Reise nach Venedig. Ausführlich werden uns die Örtlichkeiten in Paris und Venedig beschrieben, so dass man sie sehr schön vor Augen hat. Die sympathische Nelly ist verliebt und steht sich selbst im Weg – und dann ist es zu spät. Aber dann begegnet ihr dieser Satz „Amor vincit omnia (Die Liebe besiegt alles)“ und sie macht sich auf, um das Geheimnis der Gravur in ihrem Ring zu lösen. Venedig gibt ihrem Leben eine ganz neue Richtung, denn dort lernt sie ihre große Liebe kennen. Allerdings braucht es ein Weile, bis sie sich darauf einlassen kann, denn der Professor schwirrt immer noch in ihrem Kopf herum. Ganz nebenbei erfährt sie auch, was in der Vergangenheit geschah. Aber auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben. Obwohl vorauszusehen war, wie sich die Geschichte entwickeln wird, hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und Nelly auf ihrer romantischen Reise zu begleiten.

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  • Ein Buch voller Klischees und Kitsch

    Das Café der kleinen Wunder

    katikatharinenhof

    29. October 2017 um 07:03

    Wenn die Liebe mit deinem Herzen Achterbahn fährt, bleibt dir nur eins - die Flucht nach Venedig.Nelly ist seit Monaten in ihren Prof verliebt und wenn sie sich nicht ständig selbst im Weg stehen würde, hätte es vielleicht auch schon mit den beiden funktioniert. Hals über Kopf packt Nelly ihren Sachen und flüchtet nach Venedig, um dort wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Aber Venedig hat so seine eigenen Pläne mit der jungen Frau..."Das Café der kleine Wunder" wird als romantische Liebesgeschichte  in den beiden Orten der Liebe - Paris und Venedig - angekündigt. Allein diese Tatsache hat mich schon dazu verführt, dieses Buch zu lesen und ich habe eine herbe Enttäuschung erlebt.Denn ich habe eine Geschichte voller Klischees, Kitsch und Plattitüden erlebt, die mich gelangweilt und fast zum Wahnsinn getrieben hat. Die Protagonisten sind farb- und glanzlos, wirken austauschbar und langweilig.Die extrem ausführlichen Beschreibungen von Venedig haben auf mich eher den Anschein, als lese ich einen Reiseführer und keinen Liebesroman. Eine Handlung, die mich vom Hocker reißt, suche ich hier vergeblich - ich finde statt dessen eine Aufzählung von Nichtigkeiten, extrem  konstruierte Szenen und Zufälle, die sich niemals im Leben so ereignen würden. Eine wundervolle Liebesgeschichte , die verzaubert, sieht in meinen Augen anders aus.Herzlichen Dank an den Verlag, der mit über NetGalley dieses Rezi-Exemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

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    • 2
  • Das Café der kleinen Wunder

    Das Café der kleinen Wunder

    meisterlampe

    28. October 2017 um 16:46

    Klappentext:Nelly liebt das Lesen und die Langsamkeit, glaubt an Zeichen und ist unglücklich verliebt. Eines Tages begegnet ihr in einem alten Buch ein rätselhafter Satz – und kurz entschlossen tut sie, was sie nie für möglich gehalten hätte: Sie hebt all ihr Geld ab, kauft sich eine rote Handtasche und verlässt Hals über Kopf Paris, um der Spur des Buches nach Venedig zu folgen. Ihre Reise führt sie tief ins Herz der Lagunenstadt, die nicht nur die Begegnung mit einem charmanten Venezianer für sie bereithält, sondern auch ein zauberhaftes kleines Café, in dem Geheimnisse warten und Wunder möglich sind.Das Buch:Der neue Roman von Nicolas Barreau ist im September 2017 als Taschenbuch mit 368 Seiten bei Piper erschienen. Der Buchumschlag ist in warmen Farbübergängen von rosé-beige über bräunlich gehalten, im Hintergrund sieht man eine Kirche, efeu- oder weinbewachsene Häuser und kopfsteingepflasterte Straßen. Im Vordergrund ist eine junge Frau im auffallend roten Kleid zu sehen. Schaut sie einen an oder sieht sie vorbei? Man kann es nicht genau erkennen. Auf jeden Fall ein hübsches Cover!Meine Meinung: Ich habe das Buch bei der lovelybooks Buchverlosung gewonnen, wofür ich mich nochmals herzlich bei lovelybooks und Piper bedanke. Es ist mein erstes Buch von Nicolas Barreau.Nelly macht auf mich anfangs einen leicht verwirrten Eindruck, was ihre Zuneigung zu ihrem Professor Beauchamps betrifft. Sicherlich mag er ein wenig einer Vaterfigur für sie entsprechen, da sie ja schon als Kind ihre Eltern auf tragische Weise verloren hat. Aber wie er beschrieben wird, groß, tapsig, hinkend, zu große Brille, seine Art und Auftreten, und obwohl sie die Vorliebe zu Paul Virilio teilen - als Liebhaber oder Partner kann ich ihn mir gar nicht für Nelly vorstellen. Ein Mann in ihrem Alter und ebenfalls mit ähnlichen oder gleichen Interessen erscheint mir doch sinnvoller. Aber das muß jede/r selbst wissen! Einerseits dachte ich die ganze Zeit, wenn sie Beauchamps ihre Liebe gestehen will, sollte Nelly endlich Nägel mit Köpfen machen, anstatt fast ein Jahr lang um den heißen Brei herum zu reden; andererseits war es doch gut, wie es kam, auch wenn sie erstmal eine Niederlage einstecken mußte. Und Schuld war nur die Flugangst!Nelly lernt mehr oder weniger ungewollt im Park Sean kennen, dem sie zunächst unbewußt ihr Herz ausschüttet. Sehr süß fand ich seinen Akzent, und auch Cousine Jeanne, deren Birnentarte ich inzwischen nachgebacken habe, scheint ihm nicht abgeneigt zu sein. Doch diese beiden sind nur Nebenfiguren ...Plötzlich wird Nelly spontan, als sie in ihrer Wohnung ein geheimnisvolles Buch der Großmutter findet, das den gleichen Spruch trägt, wie der Ring, den Oma ihr hinterlassen hat. Der Kauf der sündhaft teuren und sündig roten Handtasche und die Reise nach Venedig hat ihr sichtlich gutgetan. Dass sie dort gleich einem weiteren Mann förmlich in die Arme rennt, war zu erwarten. Valentino ist für mich der typische Italiener mit dunklen Locken, ständiger Verspätung, versucht bei Nelly zu punkten … Im Café seines Vater findet sich nach und nach alles: das Gegenstück zu Nelly Buch, eine damit verbundene Reise in die Vergangenheit und eine weitere „Fahrt“, die Nelly endlich vom Glück der Liebe überzeugt.Das Buch läßt sich leicht, locker und schnell lesen, die Geschichte ist einfach schön, manchmal ein bißchen zu süß und romantisch geschrieben. Die Schauplätze Paris und Venedig sind herrlich beschrieben, ebenso die einzelnen Charaktere. Es hat Spaß gemacht, Nelly auf der Suche nach dem Geheimnis der Liebe zu begleiten und ich vergebe 5 Sterne hierfür.

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  • Das Café der kleinen Wunder von Nicolas Barreau

    Das Café der kleinen Wunder

    Buchfink_2793

    21. October 2017 um 22:56

    In dem Roman geht es um Nelly. Sie ist 25, unglücklich verliebt und einfach anders als die anderen in ihrem Alter. Sie hat Flugangst glaubt an Zeichen und liebt die Langsamkeit. In einer schwierigen Zeit findet Nelly ein altes Buch ihrer Großmutter mit einer Widmung darin, die Nelly schon immer Rätsel aufgegeben hat. Kurz entschlossen kauft sich Nelly eine teure rote Handtasche, kauft sich ein Ticket nach Venedig und versucht auf den Spuren ihrer Großmutter ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Nach dieser schicksalhaften Fügung beginnt für sie eine wunderbare Zeit in Venedig, mit neuen Bekanntschaften und Nelly wächst über sich selbst hinaus.Ein toller Roman mit viel Witz und Gefühl. Ich lese so gut wie nie Liebesromane und war hin und weg von der Geschichte. Ich habe am Ende Freudentränen geweint und fühlte mich auf jeder Seite gut unterhalten. Ich mag die authentischen Charaktere, die bildhaften Beschreibungen und den malerischen Schreibstil des Autors. Für mich ein rund um gelungenes Buch, das selbst mir als Genreverweigerer das Herz geöffnet hat. Zudem sind die Schauplätze für mich von großer Bedeutung. Paris und Venedig sind beides wunderbare Städte, dessen Flair wunderbar vom Autor geschildert wurde. Ich werde definitiv mehr von Nikolas Barreau lesen. Eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits.

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  • Buchverlosung zu "Das Café der kleinen Wunder" von Nicolas Barreau

    Das Café der kleinen Wunder

    Marina_Nordbreze

    Die kleinen Wunder machen unser Leben zu etwas Besonderem ...  Wer kennt das nicht? Irgendwie sind wir doch alle festgefahren in unserem Alltag und suchen Zuflucht und Abwechslung in Büchern. So ergeht es auch Nelly in "Das Café der kleinen Wunder". Doch von einem Tag auf den anderen ist in Nellys Leben nichts mehr so, wie es mal war. Aufgerüttelt durch die Lektüre eines Buches lässt sie ihr altes Leben in Paris hinter sich und macht sich auf nach Venedig, um dort die Geheimnisse eines kleinen Cafés voller Wunder zu entdecken.Macht euch bereit für eine herzerwärmende Geschichte über die Liebe und das Leben und gewinnt mit etwas Glück eines von 10 Exemplaren von "Das Café der kleinen Wunder" von Nicolas Barreau!Mehr zum BuchNelly liebt das Lesen und die Langsamkeit, glaubt an Zeichen und ist unglücklich verliebt. Eines Tages begegnet ihr in einem alten Buch ein rätselhafter Satz – und kurz entschlossen tut sie, was sie nie für möglich gehalten hätte: Sie hebt all ihr Geld ab, kauft sich eine rote Handtasche und verlässt Hals über Kopf Paris, um der Spur des Buches nach Venedig zu folgen. Ihre Reise führt sie tief ins Herz der Lagunenstadt, die nicht nur die Begegnung mit einem charmanten Venezianer für sie bereithält, sondern auch ein zauberhaftes kleines Café, in dem Geheimnisse warten und Wunder möglich sind.>> Hier geht es direkt zur Leseprobe für den ersten EindruckMehr zum AutorDer französische Schriftsteller Nicolas Barreau wurde 1980 in Paris geboren. Im Anschluss an seinen Schulabschluss absolvierte er ein Studium der Romanistik und Geschichte an der Universität Sorbonne in Paris. Nach seinem Studium schrieb Nicolas Barreau noch parallel zum Verfassen seiner ersten Werke erfolgreich seine Dissertation und arbeitete arbeitete in einer Buchhandlung am Rive Gauche in Paris. Noch heute lebt er in seiner Geburtsstadt, ist aber inzwischen Vollzeit als freier Autor tätig. Mit "Die Frau meines Lebens" wurde sein Debütroman 2007 auch in deutscher Sprache veröffentlicht. Mit seinen Romanen schaffte Nicolas Barreau es über die Landesgrenzen hinaus auf Bestsellerlisten, so auch in Deutschland.Gemeinsam mit PIPER vergeben wir in dieser Buchverlosung 10 Exemplare von "Das Café der kleinen Wünsche". Was ihr für dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 11.10. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:   Was ist für euch ein kleines Wunder in eurem Leben?Zusätzlich verlosen wir unter allen, die den folgenden Satz ergänzen und über Twitter oder Facebook teilen und den Link zu ihrem Posting in ihren Bewerbungsbeitrag packen, ein Barreau-Buchpaket!Mein kleines Wunder ist ... #cafederkleinenwunderSetzt hier einfach ein, was für euch ein kleines Wunder ist und postet den Satz bei Facebook oder Twitter!Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und drücke euch allen ganz fest die Daumen!  Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen!

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  • Oh, wie war das schön. Ja, genauso habe ich diesen so romantischen Roman beendet.

    Das Café der kleinen Wunder

    daskleinebuechercafé

    17. October 2017 um 15:23

    Da ist Eleonore, die sich lieber Nelly nennt. Sie ist Waise und nach dem Tod der Eltern bei ihrer Großmutter Claire aufgewachsen. Nelly ist schüchtern, geht teilweise ängstlich oder eben sehr überlegt durchs Leben. Für ihr Studium ist sie von der Bretagne nach Paris gezogen. Schnelligkeit mag sie überhaupt nicht und Fliegen erst recht nicht. Letzteres vermasselt ihr doch eine gute Chance, glaubt sie zu mindestens. So glaubt Nelly auch an Zeichen. Sie hat sich für Philosophie eingeschrieben und zu ihrer größten Freude gibt es einen Philosophen der wie sie nichts vom fliegen hält. Genau über diesen Philosophen hat sie ihre Bachelorarbeit geschrieben, die war dann so exzellent, dass der Professor sie als seine Assistentin einstellte. Vollkommen logisch, dass sie sich in den Professor verlieben musste , denn es gab reichlich Zeichen. Das Problem war nur, Nelly erkannte sie , er nicht....Ihr Cousine Jeanne lacht sie schon aus, wegen dem ganzen Hokuspokus den Nelly so wahrnahm. Jedoch Jeanne war und ist immer für Nelly da.Tja, er kommt wie es kommen musste, der Professor verliebt sich, leider nicht in Nelly. Für sie bricht eine Welt zusammen und dann wird sie auch noch krank und das ausgerechnet zu Weihnachten und den Semesterferien. Als sich Nelly wieder fit genug fühlt, räumt sie ihre Wohnung auf und findet einen Karton mit alten Büchern ihrer Oma Claire und einem neuen Zeichen!Denn in einem Buch steht Handschriftlich in Druckbuchstaben AMOR VINCET OMNIA = Die Liebe besiegt alles und genau DAS steht auch in dem Ring, den ihr Großmutter Claire vermacht hat. Des weiteren steht noch ein Datum vom 1952, Venezia und noch einige leider verwischte Worte dort.Nelly musste nach Venedig, denn es war sicherlich kein Zufall, dass sie ausgerechnet jetzt dieses Buch fand. In Venedig angekommen, natürlich mit dem Zug, stolpert Nelly ihrem Glück buchstäblich in die Arme aber dieses Zeichen ignoriert sie.... Ein Geschichte die mit einer liebenswerten, manchmal naiven, jedoch sehr bodenständigen Protagonistin Nelly beginnt. Die ersten Seiten habe ich verschlungen. Ihre Geschichte ist richtig liebenswert geschrieben.Doch kaum in Venedig angekommen, wird die Geschichte hin und wieder etwas verwirrend. Nichts desto trotz darf man mit Nelly die Lagunenstadt erkunden, genießen und sich verlieben und sich auf Großmutters Claires Spuren begeben. Und mit „Oh, wie war das schön“. Ja, genauso habe ich diesen so romantischen Roman beendet und auch genossen. Mein Fazit: Eine romantische Liebesgeschichte, die man eingekuschelt in einer Decke, gemütlich auf der Couch genießen kann.

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  • Ein Glücklich-mach-Buch aus der Kategorie Lieblingsbuch!

    Das Café der kleinen Wunder

    Monika58097

    12. October 2017 um 09:05

    Eleonore, die sich lieber Nelly nennt, ist unglücklich verliebt in ihren Philosophie-Professor Beauchamps. Sie ist seine Assistentin und Lieblingsstudentin, doch von ihren Gefühlen hat er keine Ahnung. Als er sich ganz plötzlich verlobt, zieht sich Nelly trauernd zurück in ihr Pariser Appartement. Die junge Frau liebt alte Bücher, Schallplatten von Frank Sinatra und die Langsamkeit. Als sie in einem Buch ihrer Großmutter den Satz AMOR VINCIT OMNIA (Die Liebe besiegt alles) entdeckt, werden Nellys Lebensgeister plötzlich geweckt. Derselbe Spruch ist in einen Ring eingraviert, den ihr ihre Oma einst zum Geburtstag geschenkt hat. Nelly kauft sich eine sündhaft teure rote Handtasche, mit der sie schon lang geliebäugelt hat, die sie sich aber nie zu leisten gewagt hätte, löst ein Ticket für die Bahn und fährt nach Venedig, wo sie für 4 Wochen eine Wohnung gemietet hat. Hier versucht sie, das Geheimnis der Inschriften zu lösen, entdeckt dabei ein wunderbares kleines Café und lernt die große Liebe kennen. "Das Café der kleinen Wunder" - eine gefühlvolle, großartige Geschichte mit ganz viel Liebe! Eine eher leise Geschichte, wie ich sie liebe, aber auch eine wunderbare Reise, die in Paris beginnt und im winterlichen Venedig endet. So wunderschön und verführerisch geschrieben, dass man am liebsten direkt nach Venedig reisen möchte, in ein Venedig, dass die Touristen im Januar noch nicht überrannt haben, eine Stadt, in der man immer noch stille Ecke und kleine Cafés entdecken kann.  "Das Café der kleinen Wunder" - ist eines dieser Glücklich-mach-Bücher aus der Kategorie Lieblingsbuch!

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  • Brillante romantische Komödie

    Das Café der kleinen Wunder

    Buchherz13

    10. October 2017 um 15:06

    Nelly ist begeisterte Studentin der Philosophie in Paris, dazu liebt sie das Lesen, die Langsamkeit und glaubt an Zeichen. Gerade schreibt sie an ihrer Bachelorarbeit und arbeitet viel zu viel als Assistentin bei ihrem geliebten Professor Beauchamps. Mit anderen Worten: Nelly ist rundum zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann verändert sich alles, als Nelly erfährt, dass ihre Liebe nicht erwidert wird. Schonungslos stürzt sie sich in einen Strudel an Selbstzweifeln, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit.Erst als Nelly ein altes Buch ihrer Oma Claire in einem Karton unter ihrem Bett findet, wird sie aus ihrer Lethargie gerissen. Zwischen den Seiten steht: AMOR VINCIT OMNIA - Die Liebe besiegt alles. Kurz entschlossen hebt Nelly ihre gesamten Ersparnisse ab, kauft sich eine lang ersehnte rote Handtasche und reist auf der Spur des Buches nach Venedig. Die Stadt auf dem Wasser bezaubert sie vom ersten Moment und dort wartet nicht nur ein charmanter Venezianer, sondern auch ein zauberhaftes kleines Café voller Geheimnisse und Wunder.Meine MeinungDas Café der kleinen Wunder von Nicolas Barreau ist eine romantische Komödie mit einer berührenden Liebesgeschichte in der majestätischen und zauberhaften Kulisse Venedigs. Besonders der humorvolle, lebhafte und angenehm zu lesende Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Von Beginn an schaffte es der Autor, mich in die Geschichte hereinzuziehen, in deren liebevoller Wärme einzulullen und bis zum Ende zu fesseln.Die Liebesgeschichte auf Umwegen fängt im lebensfrohen Paris an, wo Nelly alles verlieren muss, um ihre große Liebe doch noch überraschend in Venedig zu finden. Die Kombination aus einem alten Buch, Geheimnissen aus der Vergangenheit vom Oma Claire und einer emotionalen aber nicht überraschender Liebesgeschichte haben mir von Anfang an hervorragend gefallen. Auf die Liebenden warten viele Herausforderungen und Missverständnisse auf dem Weg zum Glück.Besonders begeistert bin ich von den liebevoll bis ins kleinste Detail gestalteten Charakteren. Mit Nelly habe ich mich sofort identifizieren können: Ein Bücherwurm mit dem Kopf in den Wolken und großen Träumen, die für ein Geheimnis aus der Vergangenheit über ihren eigenen Schatten springt. Auch die Nebencharaktere wie Nellys lebhafte, herzliche Cousine Jeanne, der offenherzige, hilfsbereite Sean und der gutaussehende, passionierte Valentino kann man leicht in Herz schließen und verleihen der Geschichte die richtige Würze.Leicht enttäuscht war ich, nachdem ich nach der Lektüre eine kleine Recherche zum Buch durchführte und lesen musste, dass der Autor Nicolas Barreau gar nicht existiert. Stattdessen stammt das Buch aus der Feder der deutschen Verlegerin Daniela Thiele, die anscheinend auch die angegebene Übersetzerin Sophie Scherrer ist. Warum man Pseudonyme verwendet leuchtet mir ein, aber sich einen Autor mit Vita und Facebook-Seite auszudenken finde ich bedenklich und unnötig.FazitDas Café der kleinen Wunder von Nicolas Barreau ist ein brillanter und humorvoller Liebesroman, der mich in einen Lesesog gezogen hat. Eine wunderschöne Liebesgeschichte in der verzaubernder Kulisse von Venedig, starke, detaillierte Charaktere und Geheimnisse aus der Vergangenheit sind für mich die perfekte Kombination für eine romantische Komödie. Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich nicht auf den Inhalt des Romans, sondern die bedenkliche Erfindung des Autors Nicolas Barreau.

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    Buchherz13

    10. October 2017 um 15:06

    Nelly ist begeisterte Studentin der Philosophie in Paris, dazu liebt sie das Lesen, die Langsamkeit und glaubt an Zeichen. Gerade schreibt sie an ihrer Bachelorarbeit und arbeitet viel zu viel als Assistentin bei ihrem geliebten Professor Beauchamps. Mit anderen Worten: Nelly ist rundum zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann verändert sich alles, als Nelly erfährt, dass ihre Liebe nicht erwidert wird. Schonungslos stürzt sie sich in einen Strudel an Selbstzweifeln, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit.Erst als Nelly ein altes Buch ihrer Oma Claire in einem Karton unter ihrem Bett findet, wird sie aus ihrer Lethargie gerissen. Zwischen den Seiten steht: AMOR VINCIT OMNIA - Die Liebe besiegt alles. Kurz entschlossen hebt Nelly ihre gesamten Ersparnisse ab, kauft sich eine lang ersehnte rote Handtasche und reist auf der Spur des Buches nach Venedig. Die Stadt auf dem Wasser bezaubert sie vom ersten Moment und dort wartet nicht nur ein charmanter Venezianer, sondern auch ein zauberhaftes kleines Café voller Geheimnisse und Wunder.Meine MeinungDas Café der kleinen Wunder von Nicolas Barreau ist eine romantische Komödie mit einer berührenden Liebesgeschichte in der majestätischen und zauberhaften Kulisse Venedigs. Besonders der humorvolle, lebhafte und angenehm zu lesende Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Von Beginn an schaffte es der Autor, mich in die Geschichte hereinzuziehen, in deren liebevoller Wärme einzulullen und bis zum Ende zu fesseln.Die Liebesgeschichte auf Umwegen fängt im lebensfrohen Paris an, wo Nelly alles verlieren muss, um ihre große Liebe doch noch überraschend in Venedig zu finden. Die Kombination aus einem alten Buch, Geheimnissen aus der Vergangenheit vom Oma Claire und einer emotionalen aber nicht überraschender Liebesgeschichte haben mir von Anfang an hervorragend gefallen. Auf die Liebenden warten viele Herausforderungen und Missverständnisse auf dem Weg zum Glück.Besonders begeistert bin ich von den liebevoll bis ins kleinste Detail gestalteten Charakteren. Mit Nelly habe ich mich sofort identifizieren können: Ein Bücherwurm mit dem Kopf in den Wolken und großen Träumen, die für ein Geheimnis aus der Vergangenheit über ihren eigenen Schatten springt. Auch die Nebencharaktere wie Nellys lebhafte, herzliche Cousine Jeanne, der offenherzige, hilfsbereite Sean und der gutaussehende, passionierte Valentino kann man leicht in Herz schließen und verleihen der Geschichte die richtige Würze.Leicht enttäuscht war ich, nachdem ich nach der Lektüre eine kleine Recherche zum Buch durchführte und lesen musste, dass der Autor Nicolas Barreau gar nicht existiert. Stattdessen stammt das Buch aus der Feder der deutschen Verlegerin Daniela Thiele, die anscheinend auch die angegebene Übersetzerin Sophie Scherrer ist. Warum man Pseudonyme verwendet leuchtet mir ein, aber sich einen Autor mit Vita und Facebook-Seite auszudenken finde ich bedenklich und unnötig.FazitDas Café der kleinen Wunder von Nicolas Barreau ist ein brillanter und humorvoller Liebesroman, der mich in einen Lesesog gezogen hat. Eine wunderschöne Liebesgeschichte in der verzaubernder Kulisse von Venedig, starke, detaillierte Charaktere und Geheimnisse aus der Vergangenheit sind für mich die perfekte Kombination für eine romantische Komödie. Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich nicht auf den Inhalt des Romans, sondern die bedenkliche Erfindung des Autors Nicolas Barreau.

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  • Brillante romantische Komödie

    Das Café der kleinen Wunder

    Buchherz13

    10. October 2017 um 15:06

    Nelly ist begeisterte Studentin der Philosophie in Paris, dazu liebt sie das Lesen, die Langsamkeit und glaubt an Zeichen. Gerade schreibt sie an ihrer Bachelorarbeit und arbeitet viel zu viel als Assistentin bei ihrem geliebten Professor Beauchamps. Mit anderen Worten: Nelly ist rundum zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann verändert sich alles, als Nelly erfährt, dass ihre Liebe nicht erwidert wird. Schonungslos stürzt sie sich in einen Strudel an Selbstzweifeln, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit.Erst als Nelly ein altes Buch ihrer Oma Claire in einem Karton unter ihrem Bett findet, wird sie aus ihrer Lethargie gerissen. Zwischen den Seiten steht: AMOR VINCIT OMNIA - Die Liebe besiegt alles. Kurz entschlossen hebt Nelly ihre gesamten Ersparnisse ab, kauft sich eine lang ersehnte rote Handtasche und reist auf der Spur des Buches nach Venedig. Die Stadt auf dem Wasser bezaubert sie vom ersten Moment und dort wartet nicht nur ein charmanter Venezianer, sondern auch ein zauberhaftes kleines Café voller Geheimnisse und Wunder.Meine MeinungDas Café der kleinen Wunder von Nicolas Barreau ist eine romantische Komödie mit einer berührenden Liebesgeschichte in der majestätischen und zauberhaften Kulisse Venedigs. Besonders der humorvolle, lebhafte und angenehm zu lesende Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Von Beginn an schaffte es der Autor, mich in die Geschichte hereinzuziehen, in deren liebevoller Wärme einzulullen und bis zum Ende zu fesseln.Die Liebesgeschichte auf Umwegen fängt im lebensfrohen Paris an, wo Nelly alles verlieren muss, um ihre große Liebe doch noch überraschend in Venedig zu finden. Die Kombination aus einem alten Buch, Geheimnissen aus der Vergangenheit vom Oma Claire und einer emotionalen aber nicht überraschender Liebesgeschichte haben mir von Anfang an hervorragend gefallen. Auf die Liebenden warten viele Herausforderungen und Missverständnisse auf dem Weg zum Glück.Besonders begeistert bin ich von den liebevoll bis ins kleinste Detail gestalteten Charakteren. Mit Nelly habe ich mich sofort identifizieren können: Ein Bücherwurm mit dem Kopf in den Wolken und großen Träumen, die für ein Geheimnis aus der Vergangenheit über ihren eigenen Schatten springt. Auch die Nebencharaktere wie Nellys lebhafte, herzliche Cousine Jeanne, der offenherzige, hilfsbereite Sean und der gutaussehende, passionierte Valentino kann man leicht in Herz schließen und verleihen der Geschichte die richtige Würze.Leicht enttäuscht war ich, nachdem ich nach der Lektüre eine kleine Recherche zum Buch durchführte und lesen musste, dass der Autor Nicolas Barreau gar nicht existiert. Stattdessen stammt das Buch aus der Feder der deutschen Verlegerin Daniela Thiele, die anscheinend auch die angegebene Übersetzerin Sophie Scherrer ist. Warum man Pseudonyme verwendet leuchtet mir ein, aber sich einen Autor mit Vita und Facebook-Seite auszudenken finde ich bedenklich und unnötig.FazitDas Café der kleinen Wunder von Nicolas Barreau ist ein brillanter und humorvoller Liebesroman, der mich in einen Lesesog gezogen hat. Eine wunderschöne Liebesgeschichte in der verzaubernder Kulisse von Venedig, starke, detaillierte Charaktere und Geheimnisse aus der Vergangenheit sind für mich die perfekte Kombination für eine romantische Komödie. Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich nicht auf den Inhalt des Romans, sondern die bedenkliche Erfindung des Autors Nicolas Barreau.

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