Nicolas Barreau Das Café der kleinen Wunder

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Inhaltsangabe zu „Das Café der kleinen Wunder“ von Nicolas Barreau

Eleonore Delacourt ist 25, mag alte Bücher, liebt die Langsamkeit, misstraut schönen Männern, ist heimlich in ihren Philosophieprofessor verliebt, glaubt an Zeichen und würde niemals, nie und unter keinen Umständen ein Flugzeug besteigen. Und leider ist Nelly, wie sie sich selbst nur nennt, nicht so beherzt wie die geliebte Großmutter aus dem bretonischen Finisterre, die ihr einen alten Granatring hinterlassen hat, in dem AMOR VINCIT OMNIA steht. Auf jeden Fall ist Nelly nicht der Typ, der an einem kalten Januarmorgen alle Ersparnisse abhebt, eine rote Handtasche kauft, das winterliche Paris verlässt und einfach so mit dem Zug davonfährt – nach Venedig. Aber manchmal passieren Dinge im Leben. Dinge wie ein schlimmer Husten und ein noch schlimmerer Liebeskummer. Dinge wie ein rätselhafter Satz in einem alten Buch ... Warum in Venedig dann alles ganz anders ist als erwartet, warum es durchaus einen Sinn haben kann, seine Handtasche in den Canal Grande fallen zu lassen, sich einem unverschämt gutaussehenden Venezianer anzuvertrauen und überhaupt ganz und gar den Boden unter den Füßen zu verlieren, erzählt diese entzückende Liebesgeschichte, die ihre Leser mitnimmt auf eine Reise von Nord nach Süd und geradewegs in ein kleines Café, in dem Geheimnisse warten und Wunder möglich sind.

Sehr Hör- bzw. Lesenswert!

— Julchen77
Julchen77

EIne wiederum meisterhafte Liebesgeschichte vom fantastischen Autor Nicolas Barreau.

— Aureli
Aureli

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

— michelle16
michelle16

Eine nette Frühlingsgeschichte mit einer Protagonistin, die unverstellt und dadurch sehr sympathisch ist. Lesen!

— Ingwermaedchen
Ingwermaedchen

Eine gefühlvolle Liebesgeschichte in Paris und Venedig. Leichte Lektüre mit lokalem Charme.

— sunlight
sunlight

Zäh, zäh, zäh - und hat wenig mit seinen Vorgängern gemein. Schade.

— PetiteBelle
PetiteBelle

Eine zauberhafte Geschichte vor einer wunderschönen Kulisse!

— VerrueckteBuchlady
VerrueckteBuchlady

Wieder einmal ein wundervolles Buch von Nicolas Barreau, das zum Träumen einlädt.

— -Lesemaus-
-Lesemaus-

Trivial und kitschig - für mich einer der schlechtesten Romane von Nicolas Barreau.

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

Nelly glaubt an Zeichen, die sie letztendlich zu ihrer großen LIebe führt.

— gusaca
gusaca

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Gudrun67

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  • Ein kleines Wunder

    Das Café der kleinen Wunder
    Aureli

    Aureli

    12. May 2017 um 18:14

    INHALT: Eleonore Delacourt, kurz Nelly, mag alte Bücher, glaubt an Zeichen und hat große Flugangst. Heimlich ist die junge Französin in ihren Philosophieprofessor verliebt, doch nicht einmal eine Reise mit ihm nach New York, kann sie dazu bringen sie in ein Flugzeug zu steigen. Als ihr Schwarm mit seiner neuen Liebe nach Italien zieht, kauft Nelly, entgegen aller Erwartungen, eine unverschämt teure, rote Handtasche und fährt mit den Zug nach Venedig davon. Doch auch dort läuft alles anders als erwartet und als sie auf den Spuren ihrer Großmutter einen attraktiven Venezianer kennenlernt, beginnt eine herzerwärmende Liebesgeschichte und Nelly lernt, dass kleine Wunder eben doch möglich sind. MEINE MEINUNG: Der französische Autor Nicolas Barreau schafft auch in diesem Roman Charaktere, die man einfach sofort ins Herz schließt. Die Protagonistin Nelly ist da keine Ausnahme: kindlich ja schon fast naiv, doch gleichzeitig auch bodenständig und fest entschlossen. Nicht verwunderlich ist es daher, dass sich die junge Französin Hals über Kopf in ihren viel älteren Philosophieprofessor verliebt und heimlich sogar eine Liste ihrer Gemeinsamkeiten verfasst. Doch weil das Leben andere Pläne für Nelly hat, fällt sie in einen schier unendlichen Liebeskummer, der wiederum perfekt zu ihrer Leichtgläubigkeit passt.Als sie kurze Zeit später fluchtartig Paris verlässt, um mit dem Zug nach Venedig zu fahren, gelingt dem Autor eine sehr bildhafte Beschreibung der Landschaft und der Roman entwickelt sich zu einer wahrhaftigen Liebeserklärung an Venedig. In der Inselstadt lernt die Protagonistin dann, den für mich unglaublich sympathischen Valentino kennen, und einige sehr überraschende Wendungen halten den Roman bis zum Schluss sehr spannend. FAZIT: Eine wirklich bezaubernde Liebesgeschichte, die eindeutig Fernweh nach Venedig weckt.

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  • Ein kleines Wunder

    Das Café der kleinen Wunder
    Aureli

    Aureli

    12. May 2017 um 18:10

    INHALT: Eleonore Delacourt, kurz Nelly, mag alte Bücher, glaubt an Zeichen und hat große Flugangst. Heimlich ist die junge Französin in ihren Philosophieprofessor verliebt, doch nicht einmal eine Reise mit ihm nach New York, kann sie dazu bringen in ein Flugzeug zu steigen. Als ihr Schwarm mit seiner neuen Liebe nach Italien zieht, kauft Nelly, entgegen aller Erwartungen, eine unverschämt teure, rote Handtasche und fährt mit den Zug nach Venedig davon. Doch auch dort läuft alles anders als erwartet und als sie auf den Spuren ihrer Großmutter einen attraktiven Venezianer kennenlernt, beginnt eine herzerwärmende Liebesgeschichte und Nelly lernt, dass kleine Wunder eben doch möglich sind. MEINE MEINUNG: Der französische Autor Nicolas Barreau schafft auch in diesem Roman Charaktere die man einfach sofort ins Herz schließt. Die Protagonistin Nelly ist da keine Ausnahme: kindlich ja schon fast naiv, doch gleichzeitig auch bodenständig und fest entschlossen. Nicht verwunderlich ist es daher, dass sich die junge Französin Halls über Kopf in ihren viel älteren Philosophieprofessor verliebt und heimlich sogar eine Liste ihrer Gemeinsamkeiten verfasst. Doch weil das Leben andere Pläne für Nelly hat, fällt sie in einen schier unendlichen Liebeskummer, der wiederum perfekt zu ihrer Leichtgläubigkeit passt.Als sie kurze Zeit später fluchtartig Paris verlässt, um mit dem Zug nach Venedig zu fahren, gelingt dem Autor eine sehr bildhafte Beschreibung der Landschaft und der Roman entwickelt sich zu einer wahrhaftigen Liebeserklärung an Venedig. In der Inselstadt lernt die Protagonistin dann, den für mich unglaublich sympatischischen Valentino kennen, und einige sehr überraschende Wendungen halten den Roman bis zum Schluss sehr spannend. FAZIT: Eine wirklich bezaubernde Liebesgeschichte, die eindeutig Fernweh nach Venedig weckt. 

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  • Nelly, öffne dein Herz

    Das Café der kleinen Wunder
    Booky-72

    Booky-72

    26. January 2017 um 10:48

    Die 25-jährige Nelly steht vor den Scherben ihrer Beziehung und wünscht sich verzweifelt eine Veränderung in ihrem Leben. Ein einziger Satz in einem alten Buch ihrer Großmutter bringt sie dazu, überstürzt nach Venedig abzureisen. Es wird eine emotionale Reise durch Nelly´s Gefühle und in die Vergangenheit ihrer geliebten Großmutter, denn auch für sie gab es die große Liebe einst in Venedig, die nun Nelly finden kann. Doch im Verlauf der Geschichte hat man doch immer wieder den Eindruck, dass Nelly der Liebe sehr verschlossen ist und man möchte sie gern mal rütteln, damit sie die richtige Spur erkennt, die zum Happy End führen soll. Die Romantik kommt hier nicht zu kurz und der Schauplatz Venedig ist definitiv gut gewählt. Empfehlenswerte Liebesgeschichte.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2016: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lust auf eins von 30 Buchpaketen zum Leserpreis 2016? Es ist endlich soweit! Der Leserpreis 2016 steht vor der Tür und damit beginnt eine der schönsten Zeiten im LovelyBooks-Büro. In unserem Bücherzimmer wird der Platz langsam knapp, denn zum Leserpreis tummeln sich dort Bücher über Bücher. Und zwar nur die besten der Besten aus dem vergangenen Jahr! Eine wahre Augenweide! Doch die Bücher bleiben nicht lange bei uns, denn schließlich möchten wir uns damit bei euch für eure Teilnahme am Leserpreis bedanken. Deswegen präsentieren wir euch nun mit Trommelwirbel und Konfetti:  Unsere große Verlosung zum Leserpreis 2016! Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner wieder fleißig Buchpakete für euch zusammenstellen! Insgesamt verlosen wir 5 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern und 25 Buchpakete mit jeweils 10 Büchern! 30 Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon träumen wir doch alle, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Ihr seid Blogger und berichtet auf eurem Blog über den Leserpreis und verlinkt dabei LovelyBooks. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt!http://www.lovelybooks.de/leserpreis/Grafikmaterial findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein.http://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-)Die Teilnahme ist bis einschließlich 27. November möglich!Aufgepasst! Eines der Buchpakete wird ein E-Book-Paket mit pixelfrischen E-Books sein. Dieses Paket könnt ihr ebenfalls mit einer der drei oben genannten Möglichkeiten gewinnen – schreibt dafür in euren Beitrag einfach dazu, dass ihr euch auch für das E-Book-Paket bewerben möchtet! Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Leserpreis 2016!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1648
  • Eine herzerwärmende Geschichte über die Liebe und das Leben

    Das Café der kleinen Wunder
    VerrueckteBuchlady

    VerrueckteBuchlady

    23. December 2016 um 17:17

    Nellys Leben ist für eine 25 jährige nicht besonders aufregend. Bis zu dem Zeitpunkt als sie eine Kurzschlussentscheidung trifft und sich auf macht nach Venedig. Wegen ihres gebrochenen Herzens, einem Satz in einem alten Buch, ihrer Großmutter. So genau weiß man es nicht. Auf jeden Fall wird diese Reise ihr beschauliches Leben verändern, ob Nelly will oder nicht...Dieses zauberhafte Buch liest sich einfach so weg. Nicolas Barreau schreibt wunderbar, nicht kompliziert aber auch nicht simple, romantisch ohne kitschig zu sein. Man taucht ganz ein in die Geschichte, man leidet mit Nelly und möchte sie doch manchmal nehmen und etwas schütteln. Einfach nur, damit sie etwas macht von dem der Leser weiß, dass es eine gute Sache ist. Sich zu verlieben beispielsweise, in einen geheimnisvollen Mann in Venedig.Die Geschichte, die sich dort in Venedig entfaltet ist sogar noch schöner und zauberhafter als erwartet und klärt auch einige Geheimnisse aus der Vergangenheit auf.Insgesamt hat dieses Buch bei mir nur 2 Tage "gehalten" - man möchte sich einfach einkuscheln und weiter darin versinken. Alleine schon der Titel zauberte mir jedes Mal ein Lächeln auf die Lippen, wenn ich ihn gelesen habe. 

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  • Super

    Das Café der kleinen Wunder
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    20. December 2016 um 02:05

    Meine Meinung:Dieses Buch hat mich wirklich tief berührt. Es hat mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen, die erst nach der letzten Seite zu Ende war. Selten habe ich ein Buch gelesen, dass jegliche Art von Gefühlen, ob gut oder schlecht so ehrlich und authentisch vermitteln kann. Ich habe der Protagonistin alles abgenommen. Sie wirkte sehr realistisch und gut ausgearbeitet auf mich. Auch ihre Entwicklung im Laufe des Buches ist enorm aber dabei stets logisch. Die Handlung des Buches ist leise, aber dadurch umso lauter. Der Autor schreibt sehr subtil und vermittelt eine ganz tolle Atmosphäre. Man muss sich von der Eigenart des Romans mittragen lassen.Der Schreibstil ist fantastisch. Der Autor vermag es mit Worten zu spielen und immer die richtigen zu finden. Er beschreibt alles sehr detailliert, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Das Buch lässt sich flüssig lesen, obwohl es ein anspruchsvollerer Schreibstil ist.Insgesamt hat mir das Buch unglaublich gut gefallen. Ich kann es absolut weiterempfehlen.

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  • Kitschig, trivial und langweilig

    Das Café der kleinen Wunder
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    08. December 2016 um 13:19

    "Ich wünsche dir wirklich, dass du eines Tages einen Menschen findest, mit dem du fliegen kannst, mein Kind." (S. 22) Seit mehr als 11 Monaten ist die 25jährige Nelly Delacourt aus Paris heimlich in ihren Philosophieprofessor verliebt. Wären da nicht ihre großen Ängste, hätte es vielleicht längst schon mit den beiden geklappt. Aber das Leben macht seine ganz eigenen Pläne und so reist Nelly an einem kalten Januarmorgen Hals über Kopf nach Venedig, um Abstand zu gewinnen. Doch die Stadt der Liebe hält so manche Überraschung für Nelly bereit. "Das Café der kleinen Wunder" ist ein weiterer Liebesroman aus der Feder von Nicolas Barreau. Schon dessen letzte Romane konnten mich nicht mehr überzeugen, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und ich gab dem Autor doch nochmal eine Chance. Leider vergeblich, denn mit diesem Buch ist für mich der Tiefpunkt erreicht und das Kapitel Barreau endgültig passé. Denn so eine kitschige, triviale, belanglose und vorhersehbare Geschichte habe ich lange nicht mehr gelesen. Im Mittelpunkt steht die mimosenhafte Pariser Studentin Nelly, die vor allem und jedem Angst hat. Vor dem Fliegen, vor schönen Männern, vor der Liebe und vor dem Leben an sich. Doch alles kommt ja bekanntlich immer anders, als man denkt und schon bald findet sich Nelly in Venedig wieder. Dort will sie nicht nur ihren schlimmen Liebeskummer auskurieren und einfach mal die Seele baumeln lassen, sondern auch einem rätselhaften Hinweis in einem alten Buch nachgehen, der ihre verstorbene Großmutter Claire betrifft. Bis hierhin ist noch alles ganz nett, doch mit dem Schauplatzwechsel von Paris nach Venedig beginnt das Buch immer mehr zu schwächeln. Denn über weite Strecken dachte ich, ich lese einen Reiseführer über Venedig. Da reiht sich eine Aufzählung von Sehenswürdigkeiten an die andere und wer wie ich noch nie in Venedig war oder des Italienischen nicht mächtig ist, ist schnell von den vielen Namen und Begriffen genervt. Die Story geht einfach nicht voran, verliert sich in unwichtigen Dingen und plätschert nur so vor sich hin. Man wartet sehr lange darauf, dass sich mal was Spannendes z. B. betreffs Claires Rätsel tut. Stattdessen wird beschrieben, was Nelly alles isst und trinkt und sich in Venedig noch so anschaut, das hat mich nun überhaupt nicht interessiert. Ich habe ja nichts gegen etwas Atmosphäre, aber das war mir dann doch zu viel des Guten und fühlte sich eher an wie Venedig-Werbung. Erwartungsgemäß läuft Nelly in Venedig einem überaus attraktiven Venezianer namens Valentino über den Weg, der ihr aus der Patsche hilft und sich dabei unsterblich in sie verliebt. Leider zündete die Romantik zwischen den beiden bei mir überhaupt nicht. Bis Nelly und Valentino zusammenfinden und die Liebe tatsächlich alles besiegt, gibt es natürlich auch noch ein paar konstruierte Verwicklungen und viele unglaubwürdige Zufälle. So spielt das kleine Il Settimo Cielo Café, in welches sich Nelly eines Abends verirrt, eine große Rolle und wird zum titelgebenden Café der kleinen Wunder. Etwas Wunderbares an der Geschichte suchte ich allerdings vergebens. Das Ganze ist in einer so einfachen und trivialen Sprache geschrieben, dass es teilweise schon wieder komisch wirkt. Selbst wenn ich meine Ansprüche für diese Art von Roman herunterschraube, bleibt nicht mehr viel Positives übrig. Die Figuren strotzen allesamt nur so vor Klischees und der total übertriebene Epilog setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Mehr Kitsch geht nun wirklich nicht und ich konnte am Ende nur noch mit dem Kopf schütteln. Insgesamt kann ich daher "Das Café der kleinen Wunder" nicht empfehlen. Für mich der bisher schlechteste, langweiligste und wohl der letzte Roman des Autors, den ich gelesen habe. 2 Sterne von mir.

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  • Ein durchaus anspruchsvoller Liebesroman

    Das Café der kleinen Wunder
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    08. December 2016 um 11:57

    Der neue Roman von Nicolas Barreau ( mir ist es gleich, ob das ein Pseudonym ist oder nicht) erzählt wieder einmal von einer jungen Frau, die durch viele Widrigkeiten hindurch ihre Angst und Zurückhaltung überwindet und nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu ihrer großen Liebe findet. Barreaus Romane sind für Leser großer „wertvoller“ Literatur sicher wenig geeignet. Aber wer sich, wie der Rezensent, zwischendurch gerne einmal von einem durchaus anspruchsvollen Liebesroman entführen und unterhalten lassen will, findet immer wieder großen Gefallen an ihnen.Der neue Roman mit dem Titel „ Das Cafe der kleinen Wunder“ hat es mir schon von Anfang an angetan, weil Barreau seine Protagonistin, die Philosophiestudentin Nelly, sich mit den Theorien des Franzosen Paul Virilio beschäftigen lässt und sie dem Leser auch auf eine verständliche Weise nahe bringt.In ihren Professor, ein Virilio-Spezialist, ist sie schon lange heimlich verliebt. Als sie ihre Masterarbeit über Virilio, seine Wissenschaft von der Dromologie und seine Theorie vom Rasenden Stillstand abgibt, will sie ihm seine Liebe gestehen. Doch noch bevor sie einen langen Brief übergibt, erzählt der ihr, dass er ihr die versprochene Stelle nicht geben könne, das er sich in eine italienische Kollegin verliebt habe und nach Italien gehe.Nelly ist am Boden zerstört, kauft sich spontan die begehrte rote Handtasche, an der sie schon tausend Mal vorbeigelaufen ist und flieht in ihre Wohnung. Dort findet sie eine Kiste mit zahlreichen Büchern ihrer verstorbenen Großmutter. In einem der Bücher und auf einem Granatring, den ihr die Großmutter überlassen hat, findet sie eine Gravur, die sie berührt: Amor vincit omnia.  Überzeugt davon, dass ihre Flugangst Schuld daran ist, das ihr Professor mit eben dieser italienischen Wissenschaftlerin nach New York geflogen ist, statt mit ihr, die zunächst eingeladen war,  hebt sie ihr Erspartes ab, mietet sich über das Internet eine Wohnung in Venedig und begibt sich auf sie Suche nach den Spuren dieser Widmung.Dort trifft sie durch Zufall den Italiener Valentino, der ihr mehrfach aus der Patsche hilft und sich sofort in Nelly verliebt. Doch die zögert und halt ihn für einen Gigolo. Dennoch kommen sie sich näher, erst recht, als Nelly im Cafe von Valentinos Vater sich den Spuren ihrer Großmutter nähert und deren Liebesgeschichte.Als sich Valentino fast zwei Wochen für Nelly ziemlich rar macht, um mit Hilfe von Freunden an einer Riesenüberraschung zu arbeiten, mit der er ihr seine Liebe gestehen will, glaubt Nelly schon das auch bei ihr keimende zarte Pflänzchen verloren. Doch dann muss sie sich ihrer größten Angst stellen…Mit vielen Wendungen, die immer wieder neue Geheimnisse hervorbringen, die dem Leser erst allmählich deutlich werden, erzählt Barreau eine romantische Liebesgeschichte voller wunderbarer Reminiszenzen an die beiden Städte, die immer wieder mit der Liebe in Verbindung gebracht werden: Paris und Venedig.

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  • Wunderschöner, aber nicht immer glaubwürdiger, Liebesroman

    Das Café der kleinen Wunder
    bookgirl

    bookgirl

    01. December 2016 um 16:18

    Inhalt Eleonore Delacourt ist 25 und so ganz anders, als andere Frauen in ihrem Alter. Sie liebt heimlich ihren wesentlich älteren Philosophieprofessor, vertraut auf Zeichen, liebt die Langsamkeit und würde nie im Leben in ein Flugzeug steigen. Doch dann macht sie eine Entdeckung, die ihr ganzes Leben verändert und sie nach Venedig reisen lässt. Dort ist sie nicht nur der Inschrift "Amor Vincit Omnia" auf dem von ihrer Großmutter geschenkten Granatring auf der Spur, sondern versucht auch ihren Liebeskummer in Paris zurücklassen. Meine Meinung Nicolas Barreau hat mit "Das Cafe der kleinen Wunder" einen wunderschönen Liebesroman geschrieben, der mit Paris und Venedig auch noch an den romantischsten Schauplätzen spielt. Nelly ist eine sympathische Protagonistin mit der man mitfühlen kann, auch wenn man sie in manchen Dingen nicht immer versteht. Sie misstraut schönen Männern, vertraut auf Zeichen und hofft seit über einem Jahr, dass ihr Philosophieprofessor erkennt, dass sie heimlich in ihn verliebt ist. Als sie jedoch erfährt, dass sein Herz an eine Kollegin vergeben ist, wird ihr der Boden unter den Füssen weggezogen. Verständlich, dass sie nur noch weg will und sich ein Zugticket kauft, um nicht nur ihre große Liebe zu vergessen, sondern auch einem alten Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Was in Venedig geschieht, ist einerseits wunderschön, weil wir Nelly dabei beobachten, dass sie entspannter wird und erkennt, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt und dass ihr Aufenthalt in der Lagunenstadt ihr Leben in einer positiven Richtung verändert. Allerdings übertreibt es Barreau an mancher Stelle und biegt das Schicksal so zurecht, dass es viel zu unglaubwürdig wirkt. Natürlich gibt es Zufälle im Leben, die man sich nicht immer erklären kann, aber hier sind es einfach zu viele, als dass man sie noch als normal bezeichnen könnte. Fazit "Das Cafe der kleinen Wunder" hat mir vergnügliche Lesestunden beschert. Es ist der perfekte Roman, um sich in eine andere Kulisse entführt zu lassen, auch wenn die Glaubwürdigkeit manchmal zu wünschen übrig lässt. Dennoch vergebe ich gerne 4 Sterne

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  • Leserunde zu "Das Café der kleinen Wunder" von Nicolas Barreau

    Das Café der kleinen Wunder
    ThieleVerlag

    ThieleVerlag

    Die 25jährige Nelly mag alte Bücher, liebt die Langsamkeit, leidet unter Flugangst, glaubt an Zeichen und ist nicht der Typ, der einfach so alle Ersparnisse abhebt, sich eine teure rote Handtasche kauft und an einem kalten Januarmorgen Hals über Kopf Paris verlässt, um nach Venedig zu reisen. Aber manchmal passieren Dinge im Leben. Dinge wie einschlimmer Husten und ein noch schlimmerer Liebeskummer.Dinge wie ein rätselhafter Satz in einem alten Buch ... Warum in Venedig dann alles ganz anders ist als erwartet,warum es durchaus einen Sinn haben kann, seine Handtaschein den Canal Grande fallen zu lassen, sich einemcharmanten Venezianer anzuvertrauenund überhaupt ganz und gar den Boden unter den Füßenzu verlieren, erzählt diese entzückende Liebesgeschichte,die ihre Leser mitnimmt auf eine Reise von Nord nachSüd und geradewegs in ein kleines Café, in dem Geheimnissewarten und Wunder möglich sind. Endlich ist der neue Roman von Nicolas Barreau da! Wir verlosen 40 Exemplare von »Das Café der kleinen Wunder«. Schreibt uns einfach, welches kleine oder große Wunder Euch schon widerfahren ist.

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    • 677
  • Zufälle, die eine wichtige Rolle im LEben spielen

    Das Café der kleinen Wunder
    gusaca

    gusaca

    29. November 2016 um 15:49

    Nelly ist heimlich in ihren Philosophieprofessor verliebt.Als sich ihre Hoffnungen zerschlagen macht sie sich auf nach VEnedig auf den Spuren ihrer Großmutter.DAbei lernt sie Valentino kennen, der sich als HElfer in der Not erweist und der ihr gegenüber schnell tieferer GEfühle hegt.Nelly folgt zunächst ihren Vorurteilen , die sie schönen Männern gegenüber hegt, erkennt aber mit der Zeit, das Valentino doch anders ist, als sie zunächst dachte.Der Leser wird in diesem romantischen Liebesroman von PAris nach VEnedig entführt. Die Stadtbeschreibungen sind wirklich genial und machen Lust selber die Gassen zu erkunden, durch die Nelly streift.Gegenwart und VErgangenheit mischen sich in diesem Roman zu einer interessanten GEschichte, die den LEser zum Schmuzeln bringt, aber auch Tränen fließen läßt.Nelly ist eine sympatische junge Studentin, die manchmal etwas naiv erscheint, die aber am Ende doch die richtigen Entscheidungen trifft.Valentino erscheint erst als Casanova. Erst nach und nach erkennt man seine inneren Werte.Zufällige Ereignisse  führen immer wieder zu einigen VErwicklungen, die die GEschichte und damit das Schicksal der handelnden PErsonen in bestimmte Bahnen lenkt.Am Ende steht das Happy End, das auf jeden Fall eintreten mußte.In den einzelnen KApiteln wird immer wieder zeitlich etwas vorgegriffen, was mir persönlich jetzt nicht so ganz gefallen hat. Dies scheint aber zum Erzählstil des Autors zu gehören.

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  • Ou nein, die Enttäuschung ist gross :(

    Das Café der kleinen Wunder
    I-heart-books

    I-heart-books

    22. November 2016 um 09:54

    Och nö, bin ich enttäuscht :( Wieso? Aaaalso...Wer die ersten Bücher von Barreau (also der dt. Autorin dahinter) gelesen hat, kennt den Stil der kleinen, aber feinen Geschichten. Das hier wurde in einem total anderen Stil geschrieben! Die Sprache ist so was von nicht-Barreau-ig... Gemixt mit 'coolen, modernen Wörtern' passt es so nicht in die Reihe. Hat mich an einigen Stellen wahnsinnig genervt ...Dass es mal nicht in Paris spielt ist total ok. Fand ich sogar noch interessant, da ich Venedig nur aus der Sommerzeit kenne und nicht die im Buch beschriebene Winterzeit.Jetzt das Enttäuschendste - die Charakteren... Nelly ist am Anfang verträumt und passt eingentlich zu Barreau. Und dann wird sie weinerlich, naiv, klammert und weiss nicht was sie will. Klar, in den anderen Büchern sind die Charakteren auch fein und verträumt, aber doch auch stark und haben irgendwie eine gewisse Individualität. Aber Nelly gefiel mir gegen Ende der Story einfach nicht mehr. Und dann der Venezianer... An einer Stelle war es mir dann doch zu viel - er beklagt sich, dass Nelly klammert und wenn sie sich dann nicht meldet klingt er wie ein ultra-softie der selbst klammert. Ein bisschen zu weinerlich für meinen Geschmack. So arg nervig kennt man das nicht aus den vorherigen Büchern.Und das Cover ist schrecklich - sorry! Nicht dass das relevant ist für meine Bewertung; ist nur ein Randkommentar.Wer frühere Bücher von Barreau nicht kennt wird die Story vielleicht mögen - ich bin einfach nur so was von enttäuscht. Hatte mich so gefreut und jetzt bereue ich es, dass ich nicht bis zum Erscheinen des Taschenbuches gewartet habe - für das Geld hätte ich mir noch ein anderes TB kaufen können.Drei Sterne für eine interessante Sicht auf Venedig und die Grundidee, die leider nicht voll ausgeschöpft wurde.Nicht meins :(

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  • Das Café der kleinen Wunder

    Das Café der kleinen Wunder
    schlumeline

    schlumeline

    20. November 2016 um 12:56

    Nelly ist schon lange in ihren Philosophieprofessor verliebt. Dieser hält zwar große Stücke auf sie und ist überzeugt davon, dass Nelly ein großes Talent besitzt, aber Gefühle hegt er nicht für sie. Als sich herausstellt, dass der Professor Paris verlassen wird um mit seiner Kollegin und Geliebten nach Italien zu ziehen, bricht für Nelly eine Welt zusammen. Hätte sie das verhindern können? Entgegen ihres üblichen Handelns kauft sich Nelly eine teure rote Handtasche und flüchtet sich in Erinnerungen an ihre geliebte, doch schon länger verstorbene Großmutter. In deren Unterlagen entdeckt sie ein altes Buch mit einer besonderen Widmung. Und dann macht Nelly sich auf nach Venedig um den Spuren ihrer Großmutter zu folgen. Kann es denn wirklich sein, dass diese ein Geheimnis hatte, was sie Nelly niemals verraten hat? Viele der hier handelnden Personen dürften dem Leser gefallen. Da ist Nellys Cousine, die in Paris ein Café betreibt und immer ein offenes Ohr für Nellys Probleme hat, auch wenn sie selbst ganz anders gestrickt ist, da ist ein amerikanischer Student, der durch Europa tingelt und sich als Straßenmusiker bzw. Sänger etwas Geld verdient und da ist Valentino, ein in Nellys Augen viel zu gut aussehender junger Venezianer, der Nelly sein Venedig näher bringen will. Alle diese Personen sind auf ihre Art erfrischend besonders und man wird sie mögen. „Das Café der kleinen Wunder“ wird durch alle diese Personen und Barreaus angenehmen Schreibstil zu einer wundervollen Unterhaltung für zwischendurch. Diese Geschichte, die in Paris und Venedig spielt, verzaubert den Leser, wirkt aber nicht unbedingt lange nach. Dafür ist Nelly zu konservativ gestrickt und die Handlung insgesamt zu vorhersehbar. Dennoch darf man dieses Buch in vollen Zügen genießen. Wer kann schon romantischen Gefühlen widerstehen und sich dem Zauber dieser beiden fantastischen Schauplätze, die Barreau wunderbar in seine Handlung integriert, entziehen?

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  • Das Cafe der kleinen Wunder

    Das Café der kleinen Wunder
    Katrinbacher

    Katrinbacher

    15. November 2016 um 19:47

    Meine MeinungIch durfte das Buch bei einer Leserunde lesen, leider haben sich die ersten 150 Seiten, für mich, gezogen wie alter Kaugummi, die Hauptprotagonistin Eleonore Delacourt oder kurz Nelly, war extrem naiv und lebte nur in ihrer Traumwelt, in der es nur sie und ihren Professor zu geben schien, aber auch wirklich nur in ihrer Fantasie. Sie sah Zeichen, die nur sie wahrnahm, der absolute Liebeskummer war so was von vorprogrammiert. Ich konnte mich leider so gar nicht in sie hineinversetzten, oder mit ihr warm werden, einzig kleine Lichtblitze waren die Nebendarsteller, wie ihre Cousine und ein Straßenmusiker, sie haben die Geschichte belebt und man hatte Hoffnung, dass es doch noch eine Liebesgeschichte werden kann. Mein Durchhaltevermögen wurde belohnt, den es wurde noch eine ganz gute Liebesgeschichte, keine, die ich noch einmal lesen würde, aber immer hin, eine die beendete wurde.Mit erscheinen des männlichen Protagonisten Valentino, wurde Nelly lebenslustiger, diese Lebenslust habe ich ab da im Buch gespürt und ab da hat es dann auch spaß gemacht, das Buch zu lesen.CoverFand ich sehr ansprechend und hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht.ZitatEs war ein magischer Moment. Und wie das so ist mit den magischen Momenten - sie entstehen immer dann, wenn aus etwas Unmöglichem etwas Mögliches wird. Das nennt man dann ein Wunder. Und manchmal - nicht nur im Roman, sondern auch im wirklichen Leben - ist es die Liebe, die am Ende die Angst besiegt und uns trotz aller Bedenken und Unwägbarkeiten zusammen fliegen lässt.Mein FazitEs kann nicht jedem alles gefallen, wer diesen Autor kennt, wird sich sehr wahrscheinlich wohlfühlen, für mich war es leider nichts. 

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  • Die Liebe besiegt alles!

    Das Café der kleinen Wunder
    Judiko

    Judiko

    15. November 2016 um 08:05

    Nicolas Barreau hat es wieder mal geschafft, ohne viel Dramatik, mich an Orte zu zaubern, dessen Namen für die Liebe stehen. Das sind zum einen Paris und zum anderen Venedig. AMOR VINCIT OMNIA – Die Liebe besiegt alles! Darum geht es in dieser Geschichte und die Studentin Nelly soll genau das erfahren. Sie lebt, eher zurückgezogen in Paris, studiert dort, ist heimlich verliebt in ihren Professor, hat Flugangst, durch ein Trauma und besucht ab und zu das Café ihrer Cousine Jeanne. Nicht gerade spektakulär, wie sie selbst weiß. Eines Tages findet sie, von ihrer verstorbenen Großmutter, ein altes Buch mit einer Widmung. Sie deutet es als Zeichen und macht sich mutig auf, in die Lagunenstadt, um herauszufinden, was ihre Nonna damals dort faszinierte. In Venedig angekommen, beginnt der Zauber, den dieses Buch versprüht und ich war mittendrin. Der Schreibstil ist, wie in all seinen anderen Büchern auch, so leicht und flüssig, dass es einem beim Lesen ganz warm ums Herz wird. Nicolas Barreau ist für mich ein Synonym für, "Heiße Schokolade", "gemütlich auf dem Sofa, eingekuschelt in Kissen und Wolldecke", wenn’s draußen regnet, stürmt oder schneit. Er versprüht diesen gewissen Zauber, auch ohne dass die Geschichten neu oder ausgefallen sind. Die Geschichten sind schlicht und einfach und wir alle kennen sie in ähnlicher Form, doch trotzdem schafft er es, mich in seinen Bann zu ziehen, dass wenn ich am Ende das Buch zuschlage, es mit einem Seufzer weglege und sage: „Ach, war das schön!“ Und, wenn ich dann aus dem Fenster schaue, kann ich, trotz schlechten Wetters, sogar die Sonne sehen, denn... ...AMOR VINCIT OMNIA! Vielen Dank dafür Nicolas Barreau <3 Und Vielen Dank auch an den Thiele Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

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