Nicolas Barreau Eines Abends in Paris

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Inhaltsangabe zu „Eines Abends in Paris“ von Nicolas Barreau

Jeden Mittwoch kommt eine junge Frau im roten Mantel in Alain Bonnards kleines Pariser Programmkino, und immer sitzt sie auf demselben Platz in Reihe 17. Eines Abends fasst sich Alain ein Herz und spricht sie an. Sie verbringen den Abend miteinander, doch in der Woche darauf taucht sie nicht mehr auf. Obwohl er von ihr kaum mehr als ihren Vornamen weiß, begibt sich Alain auf die Suche nach ihr und erlebt eine Geschichte, wie sie kein Film schöner erzählen könnte...

Typische französiche Wohlfühl-Liebensgeschichte

— Laura_M
Laura_M

Ich hatte mir mehr von Nicolas Barreau erhofft..

— annasbookshelf
annasbookshelf

Kitsch pur

— nicekingandqueen
nicekingandqueen

Ein wundervolles Buch!

— Silvia22
Silvia22

Sehr spannend und machte richtig Freude zu lesen :)

— EvchenLou
EvchenLou

Schön französisch!

— roelchen
roelchen

Eine wirklich süße Liebesgeschichte. Ein verliebter Mann, ein altes Kino, eine junge Frau im roten Mandel und das alles in Paris! <3

— TraumTante
TraumTante

Ein schönes Märchen für Erwachsene.

— ban-aislingeach
ban-aislingeach

Eine wundervolle Hommage an Paris, Kino und die Liebe

— raven1711
raven1711

Trivialliteratur vom Feinsten! Extrem gut erzählt!

— Hamlets_Erbin
Hamlets_Erbin

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  • Eine typische Liebesgeschichte?

    Eines Abends in Paris
    emilayana

    emilayana

    04. March 2017 um 11:30

    Eines Abends in Paris   Genre: Liebesroman Autor: Nicolas Barreau Verlag: Piper Preis: GB 18 € / TB 10 € Seiten: ca. 380 ISBN: 978-3492302463   1.     Handlung: Alain Bonnard besitzt eine kleines Programmkino in Paris. Er ist Nostalgiker und möchte den Menschen die sein Kino besuchen Träume schenken. Die Reihe „les amours au Paris“ zeigt alte französische Liebesfilme. Sie läuft jeden Mittwoch Abend im Cinéma Paradis und jeden Mittwoch kommt eine wundervolle schüchterne Frau im roten Mantel in die Vorstellung. Sie setzt sich immer in die Reihe 17. Eines Abends fasst sich Alain ein Herz und geht mit der jungen Frau aus. Er verliebt sich unsterblich und sie verabreden sich für den nächsten Mittwoch, doch die Frau im roten Mantel bleibt verschwunden. Alain begibt sich auf die Suche nach der Frau, an die er sein Herz verloren hat. Eine Suche durch Filme, Vergangenheit und Hinterhäuser beginnt. 2.     Schreibstil: Der Schreibstil von Nicolas Barreau ist sehr ausschweifend. Das bedeutet, dass er zwischen Gesprächen wirklich sehr viele Pausen macht und diese mit Zusatzinformationen füllt. Dies hat mich zumindest an mehreren Stellen am Lesefluss gehindert. Anderen könnte es allerdings auch zusagen, wenn man eine sehr langsame Erzählstruktur bevorzugt. Ansonsten hat er eine sehr reichhaltige Wortwahl, welche die Schönheit von Paris hervorhebt. 3.     Charaktere: Die Charaktere beschränken sich im Grunde auf Alain, aus wessen Sicht auch das Buch beschrieben ist, Mélanie, Solène (einer Schauspielerin) und dem Regisseur Allan Wood. Meiner Meinung nach ähnelten sich alle Charaktere ein wenig, dadurch kam keine wirkliche Abwechslung von dieser Seite des Buches. Alle sind auf ihre Art extrovertiert und haben etwas Besonders was sie mit dem Kino und Film verbindet. Das bildet allerdings auch eine Einheit in dem Buch. 4.     Umsetzung: Ich fand das Buch interessant von der Idee her. Auf den ersten Blick wirkt es wie eine typische kitschige Liebesgeschichte. Doch durch die Verzweiflung eines Mannes der nach seiner großen Liebe sucht, bekommt das Buch eine andere Seite. Auch die verwobenen Schicksale machen es besonders und sich zu einer 08/15 Liebesgeschichte. Die Kapitel sind immer recht kurz gehalten, dadurch ist das Buch kurzweilig und zieht sich nicht. 5.     Cover: Das Cover ist wirklich hübsch und fängt die Hauptbotschaft des Buches ein. Auch den Titel finde ich unglaublich passend gewählt. 6.     Ende: Das Ende des Buches hat mich nicht mehr vollkommen überrascht und doch war noch ein kleiner Plottwist enthalten. Die letzten Szenen habe ich fast als die stärksten des gesamten Buches empfunden. Dementsprechend hat mich das Ende vollkommen von sich überzeugen können. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:           30 / 40 2.     Schreibstil:         11 / 15 3.     Charaktere:        14 / 20 4.     Umsetzung:        8 / 10 5.     Cover:                  5 / 5 6.     Ende                     9/ 10                                                         77 / 100   Gesamtwertung:   7,7 P Genrewertung:      7,5 P   Das Buch ist als eine typische Liebesgeschichte nicht ganz so stark wie in der Gesamtwertung, da es viel mehr ist als ein als das. Es hat noch viele andere Aspekte in sich und ist dementsprechend nicht so stark im Genre. Zudem sind die Protagonisten im Grunde nur in sehr wenigen Szenen des Buches zusammen.  Wer einmal eine Liebesgeschichte mit Niveau lesen möchte, die aber trotzdem viele süße Elemente enthält, dem empfehle ich wärmstens dieses Buch.  

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  • Kitsch pur

    Eines Abends in Paris
    nicekingandqueen

    nicekingandqueen

    08. February 2017 um 13:03

    Ich liebe "Das Lächeln der Frauen". Deshalb waren meine Ansprüche für diesen Roman dementsprechend hoch. Allerdings ist es eine Weile her, dass ich "Das Lächeln der Frauen" gelesen habe, weshalb ich nun ein wenig über "Eines Abends in Paris" etwas enttäuscht war, da es mir einfach eine Spur zu kitschig war. Außerdem fand ich noch dazu die ganzen Begebenheiten und Zufälle etwas unglaubwürdig. 

  • Paris! - sehr schön

    Eines Abends in Paris
    EvchenLou

    EvchenLou

    24. January 2017 um 12:21

    Ein sehr schönes Buch, das ich immer wieder lesen könnte...

  • Im Kino am Mittwochabend

    Eines Abends in Paris
    Nespavanje

    Nespavanje

    30. July 2016 um 20:45

    Alain ist der Besitzer eines kleinen Kinos, in dem kein Popcorn serviert wird. Das Cinéma Paradiso lebt vom Charme vergangener Tage, und so liest sich aus das ausgestrahlte Programm. Jeden Mittwoch Abend spielt Alain Liebesfilme und jeden Mittwoch kommt die Frau im roten Mantel. Als Alain Melanie das erste Mal sah, war es Liebe auf den ersten Blick. Aber kann Alain, die mysteriöse Fremde für sich gewinnen? Dieser Roman ist eine entzückende und romantische Liebesgeschichte in der Hauptstadt der Liebe: Paris! Barreau bleibt seinem einfachen Stil treu, und dennoch erzeugt er mit seiner Erzählung eine bildhafte Szenerie. Es ist romantisch, aber ohne ins Kitschige abzudriften. Es geht aber auch um Kinofilme. Vor allem um romantische Filme. Das Filmglossar am Ende des Romans verleitet einem diese Filme dann auch anzusehen. Dann werde ich mir vorstellen, dass ich im Cinéma Paradiso, in Reihe Siebzehn sitze. Sprachlich ist der Roman durch kurze Sätze und einfache Worte flüssig zu lesen. Auch die Handlung ist klar strukturiert und verläuft linear ohne Nebenschauplätze oder Zeitsprünge. Die Figuren sind überschaubar. Unbestätigten Quellen zufolge, verbirgt sich hinter dem Pseudonym Nicholas Barreau, eine deutsche Schriftstellerin. Was mich zusätzlich ein wenig stutzig machte war, dass zwar eine Übersetzerin angegeben ist, aber eine französische Ausgabe der Romane nicht auffindbar ist. Gerade im ersten Roman - Das Lächeln der Frauen - wird dieses Thema streift. Schreibt hier ein Verleger, eine Verlegerin aus eigener Erfahrung? Höchstwahrscheinlich! Der Erfolg der Romane macht zum Teil wahrscheinlich die romantische Vorstellung, die man über diesen jungen französischen Schriftsteller macht, aus. Wenn man genau überlegt wird man bestimmt verstehen, dass genau dieses Thema im deutschsprachigen Raum funktioniert, weil wir mit einem bestimmten romantischen Blick auf Paris und seine Bewohner schauen. Nichtsdestotrotz sind es wunderbare und unterhaltsame Geschichten.

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    • 2
  • ein Märchen für Erwachsene

    Eines Abends in Paris
    ban-aislingeach

    ban-aislingeach

    08. July 2016 um 14:20

    Der Liebesroman „eines Abends in Paris“ wurde von dem französischen Schriftsteller Nicolas Barreau geschrieben. Es ist 2012 im Piper Verlag erschienen und umfasst 384 Seiten. Jeden Mittwochabend zeigt Alain Bonnard in seinem kleinen Programmkino alte Liebesfilme. Meistens kommen dieselben Gäste und darunter ist auch eine junge Frau in einem roten Mantel, welche stets auf demselben Platz in Reihe 17 sitzt. Schon früh ist sie Alain aufgefallen, aber er braucht erst von seinem besten Freund einen Stoß in die richtige Richtung damit er sie anspricht. Noch am selben Abend haben die Beiden ein Date und wollen sich eine Woche später treffen, da sie zu ihrer Tante in die Bretagne fährt. Doch eine Woche später taucht sie einfach nicht auf und Alain weiß leider weder ihren Nachnamen noch hat er ihre Nummer. Da Alain sich in sie verliebt hat und nach einem Brief von ihr der Meinung ist, dass er auch sie sich in ihn verliebt hat, macht er sich auf die Suche nach ihr. Das Buch ist in der ersten Person Singular und zwar aus Alains Sicht geschrieben. Anfangs war das für mich überraschend und ich musste mich erst daran gewöhnen, da ich noch nie ein Liebesbuch aus der Sicht eines Mannes gelesen habe. Außerdem musste ich mich an den Schreibstil des Autors gewöhnen. Er ist ganz anders als der Stil meiner amerikanischen Lieblingsautorinnen des Genres. Der Autor hat einen federleicht Schreibstil, dieser ist auf eine gewisse Art schwebend. Als ich mich jedoch darauf eingelassen hatte, verzauberte mich dieser und er passt nach Paris in die Stadt der Liebe. Ich selbst war zwar noch nie dort, aber durch das Buch konnte ich die Magie der Stadt geradezu spüren und mir Alains Weg gut vorstellen. So gut sogar, dass es mir so vorkam als ob ich an Alains Seite durch Paris lief auf der Suche nach ihr, durch die Wohngegenden, in eines der teuersten Hotels, in sein kleines Programmkino und an jene Orte wo es mehr Touristen als Einheimische gibt. Wundervoll fand ich auch wie Filme in die Geschichte eingebunden wurden. Da Alains Programmkino eine große Rolle spielt, war dies perfekt passend und ich fand schön, dass man manches Mal mehr über die Filme erfuhr als nur deren Namen. Am Ende des Buches werden dann nochmal alle Filme erwähnt die im Buch auftauchen. Alain ist ein sehr sympathischer Charakter, wobei er mir manches Mal zu schwärmerisch ist. So gibt er seinen gut verkauften Job indem er Badewannen unter anderem nach Saudi-Arabien verkaufte auf um das Programmkino seines Onkels zu übernehmen, als dieser sich zu Ruhe setzen wollte. Ich fand es genial, dass wir auch erfuhren wie sich Alain in das Kino verliebte, was seine Eltern nicht so gerne sahen. Er ist intelligent und romantisch, mit ihm könnte man ein Picknick im Mondschein machen. Außerdem ist er treu und hartnäckig, so gibt er einfach nicht auf. Er gibt nicht einmal dann auf, als es schon kaum noch eine Hoffnung gibt die Frau im roten Mantel zu finden. Bei den Nebencharakteren gab es eine tolle Mischung. Interessant fand ich auch was für unterschiedliche Frauen im Buch unter anderem vorkamen. Eine Frau war zum Beispiel wie die Sonne und zog etliche Männer an, eine andere dagegen war er eher schüchtern und romantisch verlangt. Auch die unterschiedlichen Besuches des Programmkinos und die Mitarbeiter fand ich interessant. Am Meisten mochte ich jedoch Alains besten Freund einen Astrophysiker der ganz anders als Alain war. Dies führte oftmals zu Gesprächen die mich schmunzeln ließen. Obwohl das Buch für mich kein klassisches Liebesbuch war, empfehle ich es gerne weiter.

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    • 3
  • Eine wundervolle Hommage an Paris, Kino und die Liebe

    Eines Abends in Paris
    raven1711

    raven1711

    30. May 2016 um 21:40

    Inhalt aus dem Klappentext:Jeden Mittwoch kommt eine junge Frau im roten Mantel in Alain Bonnards kleines Pariser Programmkino, und immer sitzt sie auf demselben Platz in Reihe 17. Eines Abends fasst sich Alain ein Herz und spricht sie an. Sie verbringen den Abend miteinander, doch in der Woche darauf taucht sie nicht mehr auf. Obwohl er von ihr kaum mehr als ihren Vornamen weiß, begibt sich Alain auf die Suche nach ihr und erlebt eine Geschichte, wie sie kein Film schöner erzählen könnte...Meinung:Um die Romane von Nicolas Barreau schleiche ich schon länger und mit Eines Abends in Paris wollte ich jetzt endlich selber mal prüfen, ob die Lobeshymnen um den Autor berechtigt sind.Beim Programmkino-Besitzer Alain läuft jeden Mittwoch ein Filmklassiker unter dem Motto "Les Amours au Paradis". Dort zeigt er bedeutende Liebesfilme aus allen Jahrzehnten. Und jeden Mittwoch kommt eine junge Frau mit einem roten Mantel in sein Kino und sitzt immer in der gleichen Reihe und am selben Platz. Alain fühlt sich stark zu der Frau hingezogen, fasst sich eines Tages ein Herz und lädt diese ein, den Abend mit ihm zu verbringen. Und obwohl beide merken, dass sie eine ganz besondere Anziehungskraft zu verbinden scheint, verschwindet die Frau aus Alains Leben. Alain ist verzweifelt, doch er gibt sie so schnell nicht auf und macht sich auf die Suche nach seiner großen Liebe, der Frau im roten Mantel.Alain ist ein sehr feingeistiger Mensch, den ich direkt ins Herz geschlossen habe. Leicht schüchtern und mit seinem Leben als Kinobesitzer durchaus zufrieden, hat es ihn viel Mut gekostet, Mélanie, die Frau im roten Mantel, anzusprechen. Nicholas Barreau hat es mühelos geschafft, dass ich als Leser mit seiner Figur gefühlt, gelacht, gelitten und gehofft habe. Aber auch die Nebenfiguren im Buch sind durchaus interessant skizziert und runden die Geschichte toll ab. Mélanie lernt man auch nach und nach besser kennen, obwohl sie lange Zeit im Roman durch Abwesenheit glänzt. Das hat mir sehr gut gefallen und ist schön umgesetzt.Aber nicht nur die Charaktere, auch die Handlung haben sich direkt in mein Herz geschlichen. Barreau schafft hier eine Hymne auf die Liebe und das Kino, besonders auf Filmklassiker und Genregrößen. Dabei zeichnet ein wundervolles Bild von Paris und den Menschen, die dort Leben. Sprachlich leicht verspielt und mit einem etwas melancholischen Unterton, lädt der Autor zum Träumen und Schwelgen ein. Und die Suche nach seiner Liebe ist spannend und unterhaltsam gestaltet. Faszinierend ist auch der Einfallreichtum im Handlungsverlauf, den der Autor hier sich hat einfallen lassen. Zwar wirkt er insgesamt manchmal etwas überzogen und unrealistisch, macht die Geschichte dafür aber nur umso liebenswerter. Viel zu schnell ist man durch diesen Roman durch, den Alain in der Ich-Perspektive erzählt, und klappt das Buch mit einem guten Gefühl und Lust auf einen Filmklassiker, wie z. B. Frühstück bei Tiffany, zu.Fazit:Eine Liebeserklärung an Paris, Programmkinos, Filmklassiker und natürlich die Liebe. Alains Suche nach seiner großen Liebe geht ans Herz und berührt einen tief. Ein wundervolles Buch.Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

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  • Nette Liebesgeschichte, die nicht so recht in Fahrt kommt

    Eines Abends in Paris
    SinjeB

    SinjeB

    23. February 2016 um 10:01

    Zum Inhalt: Von seinem Onkel übernahm Alain Bonnard ein Programmkino in Paris. Seit einiger Zeit kommt regelmäßig eine junge Frau in rotem Mantel zu seiner Liebesfilmreihe. Immer sitzt sie auf demselben Platz. Irgendwann fasst sich Alain ein Herz und spricht sie an. Einen wunderbaren Abend verbringen sie miteinander, wollen sich in der nächsten Woche wiedersehen. Doch Mélanie taucht nicht auf. Während ein berühmter amerikanischer Regisseur und seine französische Muse aus heiterem Himmel Alains Kino als Drehort für ihren nächsten Film auswählen, macht sich der junge Mann auf die Suche nach der Frau seiner Träume.  Meine Meinung ganz kurz: Mein erster Barreau hat mich nicht vom Sofa geworfen. Und dabei war der Einstieg wirklich vielversprechend. Mit lebendiger Leidenschaft stellt der Autor seinen cineastischen Hauptcharakter vor; selten habe ich mich mit einer - noch dazu männlichen - Hauptfigur so stark identifizieren können, so treffend weiß Barreau seine Sprache zu wählen. Herrlich romantisch zeichnet er auch Alains Begegnung mit Mélanie, voller Einfühlungsvermögen und Authentizität. Aber dann kam Hollywood nach Paris und die zarte Beziehung, die so abrupt abbricht und zur Suche nach Gründen und der großen Liebe wird, konnte mich nicht mitreißen. Einfach so, wie auch Mélanie so mir nichts dir nichts ohne Erklärung verschwindet. Streckenweise habe ich mich sogar gelangweilt. Glücklicherweise krankt "Eines Abends in Paris" nicht an Vorhersehbarkeit und weiß am Ende doch noch zu überraschen. Insgesamt schade, aber ich werde dem Autor gern noch einmal eine Chance geben.

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  • Leserunde zu "Der schönste Grund, Briefe zu schreiben" von Ángeles Doñate

    Der schönste Grund, Briefe zu schreiben
    aba

    aba

    "Wer braucht denn noch eine Briefträgerin in einer Welt, in der keine Briefe mehr geschrieben werden?" Hallo ihr Lieben, manchmal würde ich so gern einen echten Brief im Briefkasten finden, statt nur Rechnungen und Werbeprospekte. In Zeiten von SMS, Emails und WhatsApp sehne ich mich regelrecht nach einem handgeschriebenen Stück Papier in einem Umschlag, auf dem eine echte Briefmarke klebt. Geht es euch auch so wie mir? Dann habe ich eine gute Nachricht: Die spanische Autorin Ángeles Doñate hat ein bezauberndes, fast märchenhaftes Buch darüber geschrieben, wie ein einziger Brief ein ganzes Leben ändern kann: "Der schönste Grund, Briefe zu schreiben". Ich würde mich freuen, wenn ihr an der Leserunde zu diesem Buch teilnehmen würdet und euch von der magischen Wirkung eines Briefes verzaubern lasst. Eure aba Zum Inhalt In dem kleinen spanischen Ort Porvenir zieht der Winter mit einer schlechten Nachricht ein: Das über hundert Jahre alte Postamt soll geschlossen werden. Eine Hiobsbotschaft für Sara, die rothaarige Postbotin und alleinerziehende Mutter, die nun nach Madrid versetzt werden soll. Und eine Katastrophe für die achtzigjährige Rosa, die in der sympathischen Frau und ihren drei kleinen Kindern eine Familie gefunden hat. Doch dann hat die alte Dame eine Idee, die alles vielleicht noch retten könnte: Sie schreibt einen Brief, der ihr schon seit Jahrzehnten auf der Seele brennt, und eröffnet damit einen Reigen außergewöhnlicher Briefe, die alle auf dem Postamt von Porvenir landen. An ihrem vierzigsten Geburtstag erhält die vollkommen überraschte Sara neununddreißig Briefe mit Zitaten aus den schönsten Liebesbriefen der Weltliteratur. Der vierzigste Brief aber ist von dem Mann, der sie heimlich liebt... Zur Autorin Ángeles Doñate wurde in Barcelona geboren und wuchs als Älteste von fünf Geschwistern in einem Haus voller Licht und mit Tieren und Büchern auf. Nach dem Studium arbeitete sie als Journalistin und Kommunikationsmanagerin. "Der schönste Grund, Briefe zu schreiben" ist ihr erster Roman, der in Spanien mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Denn eine Welt ohne Briefe wäre für Ángeles Doñate wie für viele ihrer Leserinnen und Leser wohl ein wahrhaft trauriger Ort. Zusammen mit Thiele verlosen wir 35 Exemplare von "Der schönste Grund, Briefe zu schreiben". Möchtet ihr wissen, was in Rosas geheimnisvollem Brief steht? Und seid ihr auch neugierig darauf zu erfahren, ob es ihr gelingt, das kleine Postamt zu retten? Wenn ihr euch über dieses schöne Buch im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchtet, solltet ihr diese Leserunde nicht verpassen. Bewerbt euch* bis zum 21.02. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr Folgendes tut: Schreibt mir einen (virtuellen) Brief, in dem ihr mir erzählt, warum die Welt auf echte Briefe nicht verzichten darf. Jetzt habt ihr einen Grund, einen Brief zu schreiben! Ich freue mich auf eure Briefe und wünsche viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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    • 1203
  • Eine Liebesgeschichte, die mich nicht wirklich berührte.

    Eines Abends in Paris
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    09. October 2015 um 18:28

    Vor einiger Zeit hatte ich bereits "Das Lächeln der Frauen" von Nicolas Barreau gelesen, bei dem es sich um eine leicht vorhersehbare Liebesgeschichte handelt, die in Paris spielt. "Eines Abends in Paris" ist dem Buch sehr ähnlich. Wer einen Roman des Autors mag, mag sie wahrscheinlich alle. Protagonist dieses Romans ist Allain Bonnard, der Inhaber eines kleinen nostalgischen Programmkinos in Paris ist. Jeden Mittwoch spielt er in der Spätvorstellung einen klassischen Liebesfilm. Für die Reihe hat er ein paar Stammbesucher, so unter anderem die hübsche junge Frau im roten Mantel, die stets in Reihe 17 sitzt. Allain schwärmt für sie, auch wenn er sie nur vom Sehen kennt, und traut sich eines abends, sie anzusprechen und in ein Bistro einzuladen. Die beiden verbringen einen romantischen Abend miteinander und als Allain Mélanie nachts nach Hause bringt, küssen sie sich noch unter einer Kastanie. Sie verabschiedet sich für eine Woche zu ihrer Tante und verspricht, nächsten Mittwoch wieder ins Kino zu kommen. Einen Tag später wird Allain von einem Regisseur und einer berühmten Schauspielerin vor seinem Kino angesprochen, die das Cinéma Paradis" als Kulisse für ihren neuen Film nutzen möchten. Allain kann zusätzliche Einnahmen für sein kleines Kino gut gebrauchen und willigt ein. Das Glück ist ihm jedoch nicht länger hold, am nächsten Mittwoch erscheint Mélanie nicht wie gewohnt zur Spätvorstellung und bleibt wie vom Erdboden verschwunden. Allain begibt sich auf die Suche... Das Buch ist schnell gelesen und für Freunde von französischem Flair, Paris und leichten Liebesgeschichten inklusive aller Irrungen und Wirrungen. Die Suche Allains nach Mélanie erstreckt sich über zwei Drittel des Buches und ist teilweise realitätsfremd - was aber zum allgemeinen Stil des Autors und der verträumten Atmosphäre passt. Dennoch möchte man wissen, was mit Mélanie ist, den Hintergrund ihres Verschwindens erfahren und erleben, wie Allain sie wiederfindet.

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  • romantisch bis kitschig

    Eines Abends in Paris
    Columbine

    Columbine

    24. September 2015 um 16:34

    Sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil, man fühlt sich direkt nach Paris versetzt. Es entsteht eine sehr schöne Atmosphäre, die die richtige Stimmung für eine Liebesgeschichte aufkommen lässt. Auch der Anfang hat mir gefallen (Kinobesitzer spricht nach Wochen endlich Besucherin an), weniger allerdings die weitere Handlung. Es war zwar klar, dass es etliche Verwicklungen geben würde, bis die zwei endgültig zusammenfinden, aber es war mir hier alles einen Ticken zu unrealistisch (Starregisseur, Filmstar etc. - ich will hier nicht spoilern), sodass die Story für mich eher ins kitschige abdriftete. Für mich sollte eine perfekte Liebesgeschichte so geschrieben sein, dass man sich denkt "das könnte mir vielleicht auch passieren" - und in diesem Buch gab es dazu einfach zu viele Zufälle bzw. mehr als unwahrscheinliche Ereignisse. Dennoch ziehe ich nur einen Stern ab, da mir die Atmosphäre eben so gut gefallen hat und ich im Endeffekt doch mit Alain mitgefiebert habe, ob er seine Angebetete erobern wird.

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  • Romantisch, hat mich aber nicht berühren können

    Eines Abends in Paris
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    01. August 2015 um 15:47

    Das Buch ist ziemlich nostalgisch. Es lebt ein wenig von dem Flair der alten Zeit und natürlich von dem Flair von Paris. Ich mag demensprechend aber die Atmosphäre, die in dem Buch geschaffen wird. Sie hat etwas alten und verträumtes. Es werden immer mal wieder französische Sätze oder Wörter eingestreut. Aber so, dass man den Inhalt trotzdem versteht. Ich denke man kann von dem Buch mehr für sich mitnehmen, wenn man schon einmal in Paris war. Weil hier ein paar Orte angesprochen werden, wozu ich leider kein Bild vor Augen habe. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum die Geschichte nicht so wirklich zu mir durchdringen konnte. Ich mag auch einfach die Erzählstruktur nicht – dieses „aber zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass…“ oder „das würde sich später als DER Hinweis herausstellen…“ Ich hasse das, da habe ich immer das Gefühl außen vor zu sein. Nicht in der Geschichte zu stecken, sondern von weiten zuzusehen. Mit viel Abstand. Trotzdem ist die Liebesgeschichte an sich, aber gut erzählt und sie hat auch dieses gewisse Etwas.   Fazit Die Atmosphäre ist zauberhaft, genau wie die Kulisse. Auch die Liebesgeschichte steht dem in nichts nach. Die ist etwas verworren, aber süß und schicksalshaft. Trotzdem konnte die Geschichte nicht bis zu mir vordringen.

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  • Eine Liebesgeschichte mit Verwicklungen - mitten in Paris

    Eines Abends in Paris
    KatrinM

    KatrinM

    25. July 2015 um 09:55

    In diesem Buch werden sich sowohl Paris-Fans als auch Liebhaber des guten, alten Programmkinos verlieren - sofern sie Romantiker sind. Der intelligente, aber zurückhaltende Alain betreibt in Paris ein kleines, nostalgisches Kino, das "Cinéma Paradis". Er lehnt die Multiplex-Kinos ab und versucht, mit besonderen Filmen und Filmreihen Zuschauer anzuziehen. Jeden Mittwoch kommt eine Frau in einem roten Mantel zu ihm ins Kino und setzt sich immer in Reihe 17. Nach Monaten findet Alain endlich den Mut, sie anzusprechen. Der gemeinsame Abend verläuft wunderschön, doch dann ist Mélanie plötzlich spurlos verschwunden. Was sich dann entwickelt, gleicht einer Jagd nach einer mysteriösen Unbekannten. Alain hat weder die Telefonnummer noch den Nachnamen bzw. die Adresse von Mélanie. Eigentlich ist es also unmöglich, sie wiederzufinden. Doch er versucht es trotzdem unermüdlich, sein Freund Robert gibt Alain zudem gute Tipps und im "Cinéma Paradis" überschlagen sich die Ereignisse plötzlich auf eine ganz andere Art. Mélanies Geheimnis verblüfft am Ende, es ist vielleicht ein wenig zu konstruiert, doch bei einer so wunderbaren Liebesgeschichte drückt man gern ein Auge zu. Die Atmosphäre im "Cinéma Paradis" wirkt so einzigartig, dass man unwillkürlich den Wunsch verspürt, es beim nächsten Paris-Besuch aufzusuchen zu können. Auch die sympathischen Figuren des Buches tragen dazu bei, dass man sie gern durch die Straßen und Cafés der französischen Hauptstadt begleitet. Ganz nebenbei ist das Buch zudem mit Filmzitaten und Anspielungen an Klassiker der Filmgeschichte gespickt - eine Hommage ans Programmkino.

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  • ... und wieder einmal zeigt es sich: Paris ist die Stadt der Liebe!

    Eines Abends in Paris
    MyriamErich

    MyriamErich

    23. July 2015 um 12:30

    "Immer wenn ich die Liebe suche, gehe ich ins Cinema Paradise." (Mélanie) Doch eigentlich braucht man gar nicht erst so weit zu reisen. Es reicht, sich an einen bequemen Ort zu setzen und diese Buch in die Hand zu nehmen. Alain Bonnard betreibt ein kleines Programmkino mitten in Paris. Jeden Mittwochabend kommt eine junge Frau in rotem Mantel, um sich die Abendvorstellung anzusehen. Nach einem gemeinsamen romantischen Abend, verschwindet sie plötzlich. Alain begibt sich auf eine verzweifelte und nicht minder amüsante Suche nach seiner großen Liebe. "Ein absolutes Gefühlsheighleight." (Gala) Nicolas Barreau lässt in seinem Werk ein romantisch-poetisches Paris erwachen, das die Herzen seiner Leser höher schlagen lässt. Die Geschichte ist sehr einfühlsam und zutiefst berührend. Es handelt sich nicht, wie man zuerst annehmen mag, um eine kitschige vorhersehbare Liebesgeschichte. Die Charaktere sind facettenreich und liebevoll gestaltet. Alain Bonnard der Besitzer des kleinen Programmkinos wächst einem schnell ans Herz und man leidet mit ihm, als er sich auf die Suche nach Mélanie begibt und immer wieder enttäuscht wird. Einen starken Kontrast zu dem schüchternen jungen Mann bildet sein bester Freund Robert, der ihn mit seinem Witz und Humor versucht aufzumuntern. Er entlockt dem Leser mit seinen Antworten oft ein Schmunzeln. Solène Avril wirkt auf den ersten Blick oberflächlich und ein wenig arrogant. Im Laufe der Geschichte lernt man jedoch auch ihre andere Seite kennen. Gerade durch die Geschichte mit ihrer Schwester kommt ihre schüchterne, beinahe gebrechliche Seite zutage. Alan Wood, der Regisseur, ist ein typischer Amerikaner. Auch ihn hält man zu Beginn für oberflächlich, doch er ist ein netter Kerl, der Alain nur seine Hilfe anbieten möchte. Das Ende ist eine einzige Überraschung.

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  • Eines Abends in Paris...

    Eines Abends in Paris
    Norskehex

    Norskehex

    17. June 2015 um 07:58


  • Im Vergleich...

    Eines Abends in Paris
    I-heart-books

    I-heart-books

    02. June 2015 um 16:18

    ... mit den früheren Büchern von Barreau hat mich das nicht so umgehauen... Irgendwie hat mich die Story nicht wirklich gepackt. Klar, Happy End und die Szenerie hauen es wieder ein bisschen raus, aber aus den Socken hat es mich leider nicht gehauen. Da ist PARIS IST IMMER EINE GUTE IDEE viel besser gelungen.

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