Nicolas Bouvier

 4.3 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Die Erfahrung der Welt, Skorpionfisch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Nicolas Bouvier

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Die Erfahrung der Welt

Die Erfahrung der Welt

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Erschienen am 04.01.2017
Skorpionfisch

Skorpionfisch

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Erschienen am 01.02.2012
Japanische Chronik

Japanische Chronik

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Erschienen am 15.06.2005
Blätter von unterwegs

Blätter von unterwegs

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Erschienen am 01.08.2008
Das Leere und das Volle

Das Leere und das Volle

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Erschienen am 01.02.2010
Es wird kein Bleiben geben

Es wird kein Bleiben geben

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Erschienen am 03.08.2016
Fundstücke eines Bilderjägers

Fundstücke eines Bilderjägers

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Erschienen am 29.03.2017
Lob der Reiselust

Lob der Reiselust

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Erschienen am 01.10.2013

Neue Rezensionen zu Nicolas Bouvier

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L

Rezension zu "Die Erfahrung der Welt" von Nicolas Bouvier

Als das Reisen noch ein Abenteuer war
lectorvor einem Jahr

Als das Reisen noch mehr war als Tourismus - die Lektüre lohnt! Nicht umsonst ist das Buch - mindestens im französischsprachigen Raum - Kultt

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Matzes avatar

Rezension zu "Der Skorpionsfisch" von Nicolas Bouvier

Rezension zu "Der Skorpionsfisch" von Nicolas Bouvier
Matzevor 11 Jahren

Bouvier und seine Erfahrungen mit dem tropischen Ceylon nachdem er bereits 2 Jahre auf dem indischen Subkontinent unterwegs und von den Strapazen gezeichnet war. Unter dem Einfluss der tropischen Inselwelt und seiner scharfsinnigen Beobachtungsgabe trotz oder gerade aufgrund der Nachwirkungen fiebriger Wahnvorstellungen entstand mit diesem Werk ein kleines philosophisches Meisterwerk der Reiseliteratur, dass man immer wieder zur Hand nehmen kann. Zu empfehlen.

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Liisas avatar

Rezension zu "Die Erfahrung der Welt" von Nicolas Bouvier

Rezension zu "Die Erfahrung der Welt" von Nicolas Bouvier
Liisavor 12 Jahren

»Die Erfahrung der Welt« von Nicolas Bouvier zählt zur klassischen Reiseliteratur. Höchste Zeit also, es endlich mal zu lesen. In diesem Buch sind die Reiseerinnerungen und -erlebnisse des ersten Teils der großen Asienreise festgehalten, die Nicolas Bouvier 1953/54 zusammen mit seinem Freund, dem Maler Thierry Vernet, unternahm.

Mit einem kleinen Fiat Topolino ging es von Genf aus über Jugoslawien, die Türkei, Iran und Pakistan nach Afghanistan. Nicolas Bouvier entpuppt sich als ein genauer Beobachter, unterhaltsamer Erzähler und aufrichtiger Berichterstatter. Nicht umsonst hat dieses Buch ihn zu einem der Kultautoren unter den Reisenden und Reiseschriftstellern gemacht.

Mir hat gefallen, dass er nicht einfach Höhepunkt an Höhepunkt reiht, sondern nüchtern von den Strapazen, den Hindernissen und Widerständen die sie auf dieser Reise überwinden mussten berichtet. Umso stärker wirken dann die Dinge, die für die beiden Reisenden »Höhepunkte« werden. Zum Beispiel endlich einmal wieder richtig schlafen können, mit einem Dach über dem Kopf. Oder ausreichend trinken zu können, nachdem sie tagelang durch die Wüste unterwegs waren. Es sind häufig die kleinen, scheinbar so unscheinbaren Dinge oder Begegnungen am Wegesrand, die die tiefsten Eindrücke hinterlassen.

Beim Lesen beschlich mich eine gewisse Melancholie, weil hier von einer Art des Reisens berichtet wird, die es so heute, in einer Zeit der Billigflieger und in einer Welt, die bis fast in die hintersten Winkel erschlossen und zumindest medial, häufig aber auch touristisch, ausgeleuchtet sind, wohl kaum noch gibt. Und die Reisenden, die heute noch zu solchen persönlichen Strapazen und Opfern wie Reisende früherer Zeiten, zu denen auch Bouvier noch zählt, bereit wären, die dürften auch immer weniger werden.

Doch Bouvier berichtet nicht nur, sondern er reflektiert und philosophiert manchmal geradezu, was den ganzen Bericht noch abrundet. Schön, dass in der Mitte des Buches einige Fotografien, die während der Reise gemacht wurden abgedruckt sind.

Am Ende des Buches dann noch ein Essay über die Poesie des Reisens und Nicolas Bouvier von Gérald Froidevaux. Der Herausgeber Roger Perret hat eine kurze Biographie über Nicolas Bouvier geschrieben, die ebenfalls am Ende des Buches zu finden ist. Bibliographie, einige Worte der Übersetzerin Regular Renschler, einige Worte zur Edition und des Dankes, schließlich noch eine Karte die den im Buch beschriebenen Reiseverlauf nachzeichnet.

Direkt im Anschluss an den eigentlichen Reisebericht, folgen eineinhalb Seiten Anmerkungen, die der Leser aber allzu leicht übersehen bzw. überblättern kann, wenn er nicht weiß, dass sie vorhanden sind. Ich persönlich hätte es sinnvoller gefunden, diese Anmerkungen gleich auf den jeweiligen Seiten unten zu drucken. So habe ich mich mehrfach darüber »geärgert«, das zwar im Text hochgestellte Fußnoten-Nummern zu finden waren, aber eben keine Anmerkungen (ich habe sogar mehrmals hinten nachgeschaut, bin aber immer woanders im umfangreichen Anhang gelandet und habe erst ganz am Schluss festgestellt, dass die entsprechenden Fußnoten bzw. Anmerkungen doch abgedruckt sind. Da war es dann aber natürlich schon etwas spät.

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