Nicolas Mathieu

 4.2 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Wie später ihre Kinder, Rose Royal und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nicolas Mathieu

Nicolas Mathieu wurde 1978 in Épinal geboren und lebt in Nancy. Sein erster Roman erschien 2014 unter dem Titel »Aux animaux la guerre« und wurde für das französische Fernsehen adaptiert. »Wie später ihre Kinder« wurde 2018 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Rose Royal

 (8)
Neu erschienen am 20.07.2020 als Hardcover bei Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG.

Rose Royal

Neu erschienen am 20.07.2020 als E-Book bei Hanser Berlin.

Rose Royal

Erscheint am 09.10.2020 als Hörbuch bei Diwan Hörbuchverlag.

Alle Bücher von Nicolas Mathieu

Cover des Buches Wie später ihre Kinder (ISBN: 9783446264120)

Wie später ihre Kinder

 (16)
Erschienen am 22.07.2019
Cover des Buches Rose Royal (ISBN: 9783446267855)

Rose Royal

 (8)
Erschienen am 20.07.2020
Cover des Buches Rose Royal (ISBN: B087CFH63H)

Rose Royal

 (0)
Erschienen am 20.07.2020
Cover des Buches Wie später ihre Kinder (ISBN: 9783742411600)

Wie später ihre Kinder

 (1)
Erschienen am 19.07.2019
Cover des Buches Rose Royal (ISBN: 9783941009714)

Rose Royal

 (0)
Erscheint am 09.10.2020

Neue Rezensionen zu Nicolas Mathieu

Neu

Rezension zu "Wie später ihre Kinder" von Nicolas Mathieu

Ein fesselnder Roman, der verdientermaßen den Prix Goncourt erhielt
letusreadsomebooksvor 9 Tagen

Wie später ihre Kinder begleitet über vier Sommer, zwischen 1992 und Smells Like Teen Spirit, bis 1998 und der Fußballweltmeistermeisterschaft, Anthony, Hacine und ihre Freunde. Sie werden groß in einer Welt, die ihnen kaum noch etwas zu bieten hat. Mit der Schließung der Hochöfen in Heillange ist gleichzeitig die Zukunftsperspektive verschwunden und die Industrieruinen sind nur noch Schauplatz für abendliche Besäufnisse der Jugendlichen. Was ihnen bleibt, ist die Hoffnung auf ein anderes und erfüllteres Leben. Dennoch hängen sie an ihrer Heimat.

Die Figuren in Nicolas Mathieus Roman Wie später ihre Kinder gehören eindeutig zu den Verlierern der Globalisierung. Wo einst die Stahlindustrie boomte, sind nur noch verlassene Fabriken übrig und für die Bewohner des fiktiven Ortes Heillange, in der Nähe der luxemburgischen Grenze, wird das Leben immer schwieriger. Anthony will eigentlich endlich ausbrechen aus diesem Zustand und den Problemen der Eltern. Während der Vater mit Gelegenheitsjobs das Familieneinkommen aufbessert, wird seine Mutter im Ort als „Schlampe“ bezeichnet und am Wochenende finden regelmäßige Grillabende und Besäufnisse mit den Nachbarn statt. In einer bildungsfernen Familie mit einem trinkenden und gewalttätigen Vater sind die Perspektiven für Anthony begrenzt. Mindestens genauso schlecht steht es für Hacine, Sohn marokkanischer Einwanderer, der sich mit Marihuana-Verkäufen über Wasser hält. Die Ausbruchsversuche aus ihren Milieus sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Auch die Kinder aus wohlhabenderen Familien, wie Steph, in die sich Anthony verliebt, suchen nach einem Weg raus aus der Provinz. Eigentlich will sie sich nicht mit dem „Asi“ Anthony sehen lassen und versucht soziale Grenzen aufzuziehen, die im Vollrausch aber immer wieder verschwimmen.

Mathieu beschreibt eine Welt, in der sich die Protagonisten und ihre Familien kaum gegen den ökonomischen Druck zu Wehr setzen können. Die Folgen sind Gewalt, Kriminalität und Drogenkonsum. Als Schuldige für die Misere werden die Einwanderer aus den ehemaligen Kolonien ausgemacht. Auch Anthonys Mutter erlebt, wie sich ihr Sohn immer mehr verändert und ihr fremder wird. In eher knappen, aber pointierten Beschreibungen setzt sich Mathieu mit dem Innern der Figuren auseinander. Durch Rückblenden werden ihre Entwicklungen nachvollziehbar. Dabei verzichtet er auf bewertende Kommentare und lässt die Geschichte sich so frei entfalten. Auf diese Weise offenbaren sich in den Handlungen die Zerrissenheit, Ängste und Träume der Protagonisten und durch viele kleine Details ergeben sich differenzierte Bilder. Mathieu vermischt gekonnt verschiedene Sprachstile wie die rassistischen Äußerungen von Anthonys Familie und Jugendslang.

In der Folge entstehen Porträts von verschiedenen durchaus ambivalenten Charakteren, ohne dass es zu moralischen Einschüben kommt. Die Einbeziehung der politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Hintergründe verleiht dem Roman darüber hinaus weitere Tiefe. Getrieben von jugendlicher Energie testen die Figuren ständig ihre Grenzen aus. Dadurch, dass Mathieu immer wieder zwei Jahre Handlung und die damit verbundene Entwicklung auslässt und nur sehr spärlich preisgibt, gewinnt der Roman auch inhaltlich an Spannung. Der Roman formuliert keinen Vorwurf an die Politik, sondern zeichnet ein Gesellschaftspanorama, in dem die Jugendlichen zum einen durch ihre Herkunft und zum anderen durch ihr eigenes Denken gefangen sind.

Wie später ihre Kinder von Nicolas Mathieu ist ein melancholischer Roman, der sich mit dem Schicksal von Kindern sozialer Absteiger in der französischen Provinz auseinandersetzt. Mathieu arbeitet seine Figuren voller Respekt und differenziert aus. Genauso gelungen sind die Darstellungen der gesellschaftlichen Hintergründe, die das Leben der Jugendlichen bestimmen. Ein Roman, der seine Leser mitreißt und großartiges Gesellschaftsporträt zeichnet.

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N

Rezension zu "Rose Royal" von Nicolas Mathieu

nichtssagend und überflüssig
nonostarvor 25 Tagen

Nicolas Mathieu erzählt hier die Geschichte von Rose. Sie ist fast 50 und hatte bisher eher schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht. Dann lernt sie Luc kennen und alles scheint gut am Anfang. Doch natürlich bleibt nicht alles so harmonisch.

Angepriesen wird hier "die Geschichte einer Frau, die beschließt, kein Opfer mehr zu sein" doch davon konnte ich auf den 96 Seiten absolut nichts finden. Die Sprache von Mathieu ist wirklich schön und bietet viel Potential um wirklich in eine Geschichte einzutauchen. Doch dann kommt er mit so einem nichtssagenden Inhalt und furchtbaren Charakteren daher, dass man beim Lesen nur noch den Kopf schütteln kann.

Rose hatte nicht gerade das beste Händchen mit Männern bisher und sie will sich endlich nicht mehr als Opfer sehen und die Angst umkehren. Doch dann bleibt sie immer wieder an Oberflächlichkeiten hängen, geht mit Luc in ein tolles Restaurant obwohl sie ihn wenige Stunden zuvor noch verlassen wollte - denn "Rose konnte diese außergewöhnliche Einladung einfach nicht ausschlagen. Man lebte schließlich nur einmal." Immer wieder fällt sie in altbekannte Muster zurück und redet sich weiß Gott was ein, macht sich abhängig von Luc, bricht den Kontakt zu alten Freunden und bekannten, ihrem Job ja einfach ihr ganzes altes Leben ab und das alles für einen Mann, der sie behandelt wie ein Stück Dreck, was ihr auch durchaus bewusst ist. Von einer Frau, die kein Opfer mehr sein möchte, sehe ich da nichts. 

Auch gibt einem der Autor manchmal das Gefühl, das was Rose passiert ist gar nicht so unerträglich, sich Begrabschen lassen, zum Sex gezwungen zu werden, Schläge, kein Problem, alles nicht so schlimm, eine Woche später schon wieder vergessen. Die Männer sind ebenfalls sehr negativ dargestellt, alles Grobiane, die sich auf ihre Männlichkeit was einbilden. "Männer funktionierten nach einfachen Regeln. Man durfte nicht glauben, was sie sagten. Man konnte sie nicht ändern. Nicht retten. Selbst die Sanftmütigsten waren am Ende nur Tiere. Ihr letztes Mittel blieb die Gewalt." Und auch hier wieder das Gefühl, ach alles nicht so schlimm, so sind sie halt, die Männer, damit muss Frau leben.

Fazit: Diese 96 Seiten sind genauso überflüssig wie Rose' Revolver. Warum sich der Autor hier nicht mehr Zeit genommen hat für seine Figuren bleibt mir schleierhaft.

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Rezension zu "Rose Royal" von Nicolas Mathieu

Et boum, c'est le choc!
Mrs. Dallowayvor einem Monat

Dieses Buch war einfach ruckzuck ausgelesen, was nicht nur an der Kürze liegt, sondern auch an dem knackigen Schreibstil. Dieser mutet vor allem sehr französisch an, was mir aber gut gefällt. Ich kann mich gut mit der Protagonistin identifizieren, wodurch das Lesen noch mehr Spaß bringt. Besonders spannend finde ich hier das Thema Alkohol. Da sieht man mal wie schnell das eskalieren kann. Dennoch bleibt es sehr realistisch wie ich finde. Ob man wirklich so leicht an eine Waffe kommt wie Rose hier im Buch wage ich zu bezweifeln, aber lasse es mal so stehen, weil es sich gut in die Geschichte fügt.

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Gespräche aus der Community

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LovelyBooks lädt auch im Jahr 2020 zu spannenden Challenges ein.

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Liest du gerne Bücher mit Niveau?
Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.


15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 lesen.

Es gelten nur Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.
Auch Neuauflagen – 2020 erschienen - von Klassikern.

Die Regeln:

Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an.

Einstieg ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts.

Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein.

Es gelten nur Bücher (Achtung: keine Hörbücher, keine Bildergeschichten, keine Graphic Novels), die an diesem Beitrag angehängt sind!

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Nimmst du die Herausforderung an?

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Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.

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Teilnehmer:

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Cover des Buches LovelyBooks Spezial

Das LovelyBooks-Team hat 2019 einige großartige Buchentdeckungen gemacht und deshalb möchten wir euch hier unsere Lesehighlights von insgesamt 15 Teammitgliedern vorstellen! Mit etwas Glück könnt ihr ein Buchpaket mit allen 15 Lieblingsbüchern des Teams gewinnen! Welche das sind, erfahrt ihr weiter unten im Treffpunkt.

War 2019 für euch ein tolles Lesejahr? Für uns war es das definitiv und unsere allerschönsten Entdeckungen möchten wir hier mit euch teilen.

Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!
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Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:

RikeWilkinson empfiehlt “Der Sprung” von Simone Lappert
"Der Sprung" von Simone Lappert ist ein tiefgründiger Roman, dem es gelungen ist, sich, trotz der vielen Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe, in meinem Kopf festzusetzen. Mit einem großen Gespür für die Lebenswege ihrer Figuren, gelingt es der Autorin den Zeitgeist unserer Gesellschaft einzufangen und zu zeigen, wie sich kleine Ereignisse auch auf die Leben jener auswirken, von denen wir es nicht einmal vermuten.

kultfigur empfiehlt "Die Zeuginnen" von Margaret Atwood
Für mich ist "Die Zeuginnen" sogar noch besser als "Der Report der Magd" und schon jetzt ein absoluter Klassiker der Science Fiction Literatur. Beide Bände gemeinsam können es als Gesamtwerk locker mit Orwells 1984 aufnehmen. Margaret Atwood schreibt definitiv Bücher, die jeder gelesen haben muss.

lisa_marie806 empfiehlt “Die gute Tochter” von Karin Slaughter
Karin Slaughters Bücher sind beängstigend, brutal – und wahnsinnig spannend! Im Thriller „Die gute Tochter“ muss sich Charlie dem schlimmsten Trauma ihrer Kindheit stellen: Sie war dabei, als ihre Mutter ermordet wurde. Karin Slaughter schafft es über 600 Seiten einen fesselnden Plot aufzubauen und am Ende muss sich jede*r Leser*in die Frage stellen, was denn eigentlich Gerechtigkeit ist? Für mich, ihr bisher bestes Buch und eines meiner Lesehighlights 2019!

Daniliesing empfiehlt “Die Hedvig-Formel für eine glückliche Familie” von Hedvig Montgomery
Eine Familie und Kinder zu haben, ist nicht immer einfach oder entspannt, aber Hedvig Montgomery gibt in diesem und ihren anderen Büchern aus der "Hedvig-Formel"-Reihe genau die richtigen Tipps und Hinweise, damit das Leben als Familie vor allem eins macht: Spaß! Die Autorin lässt uns das Verhalten von Kindern besser verstehen, gibt Hilfestellungen für den Umgang mit schwierigen Situationen und kommt dabei ganz ohne Bevormundungen aus. So klappt's dann auch im Alltag gleich viel besser. Ich lese viel über Familie, Kinder und ähnliche Themen und Hedvig Montgomery trifft es - mit viel Empathie und Einfühlungsvermögen - für mich genau auf den Punkt.

markusros empfielt “Szenen aus dem Herzen” von Greta Thunberg
Mein Lieblingsbuch 2019 ist ja eigentlich von der Mutter von Greta geschrieben und viel Kritik daran ist durchaus berechtigt und nachvollziehbar. Trotzdem hat mich die Verbindung von familiärer Emotion und den Fakten zum Klimawandel tief bewegt. Meine Bewunderung für Greta und ihre Familie ist durch die Informationen aus dem Buch deutlich gewachsen und parallel dazu auch meine Lust mitzuhelfen, die Klimaschutzbewegung zu unterstützen.

lovely_nessy empfielt "Das Mädchen mit dem Schmetterling" von Kristin Hannah
Kristin Hannah gehört seit einiger Zeit zu meinen Lieblings-Autorinnen und auch dieses Jahr habe ich wieder einige ihrer Bücher verschlungen. Dabei hat mich die einzigartige Geschichte in "Das Mädchen mit dem Schmetterling" so sehr berührt, dass ich das Buch gleich zweimal gelesen habe. Unfassbar emotional und faszinierend erzählt Kristin Hannah die Entwicklung zwischen einer Psychologin und einem schwer traumatisierten Kind, wie sie gegenseitig voneinander lernen und wieder zulassen, zu lieben und geliebt zu werden. Einfach ein einfühlsamer und wundervoller Roman über Verlust, Verarbeitung, Vergebung, Liebe und zweite Chancen, den ich jedem wärmstens ans Herz legen möchte. Definitiv mein Jahreshighlight!

Malista empfiehlt “Good Night Stories for Rebel Girls 2” von Elena Favilli  und Francesca Cavallo
Nicht nur die Texte sondern das gesamte Design und die Komposition von Text und Illustration sind wirklich gelungen und großartig. Meine Tochter und ich haben beide Bände gemeinsam gelesen - dabei gestaunt, diskutiert und die gemeinsame Zeit genossen. Es gibt keine bessere Art, Kindern und Jugendlichen Werte zu vermitteln Wissen und Werte als mit diesem Buch.

doceten empfiehlt “Das Rad der Zeit - Die Suche nach dem Auge der Welt” von Robert Jordan
Nach einer laaaaangen Fantasy-Flaute habe ich Robert Jordan mit "Das Rad der Zeit" für mich (wieder-)entdeckt und arbeite mich in Vorbereitung zur Amazon Prime-Serie, auf die ich mich sehr freue, noch einmal durch die ersten Bände. Die Reihe ist vor allem was für Fantasy-Leser, die richtig dicke Bücher mögen, massig Personal und häufige Szenenwechsel nicht scheuen, und insgesamt so richtig tief in "andere Welten" abtauchen wollen. Aber den meisten High-Fantasy-Fans muss ich diesen Neo-Klassiker der Fantasy wohl sowieso nicht mehr empfehlen, allen anderen sei die Reihe hiermit ans Herz gelegt... :-)

lector empfiehlt “Wie später ihre Kinder” von Nicolas Mathieu
Das Buch ist eine bedrückende Reise in die Französische Provinz der Abgehängten und Ausgesonderten, und zugleich ist es eine Reise in die Zeit der 90er und 00er Jahre. Es begleitet über vier Sommer hinweg das Leben von ein paar Jugendlichen, für die das Leben gerade beginnt und gesellschaftlich auch schon wieder zu Ende ist. Schön erzählt ohne Bitterkeit oder Sozialromantik.

TanjaMaFi empfiehlt "Perry Rhodan – Das größte Abenteuer" von Andreas Eschbach
Ich glaube, das erste Mal habe ich in der Frühjahrsvorschau 2018 gelesen, dass Andreas Eschbach einen ganz neuen, langen Perry Rhodan-Roman schreibt. Als dann im Februar endlich das fast 850 Seiten dicke Abenteuer vor mir lag, dachte ich erst "So viel kann vor dem ersten Heftroman gar nicht passiert sein ..." , aber boy, was I wrong! Ich konnte gar nicht lang genug wach bleiben und jede Bahnfahrt war zu kurz. Eschbach verknüpft Fiktion und Fakten so geschickt, dass ich mir sicher war, diese Geschichte ist genauso passiert und ich habe mit Perry Rhodan tatsächlich das größte Abenteuer erlebt!

aba empfiehlt “Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse" von Thomas Meyer
Mit diesem Buch habe ich nicht nur Tränen gelacht, es hat mich auch berührt. Dazu habe ich Jiddisch gelernt. Das hatte ich mir immer gewünscht! Ich bin sicher: Jeder wird Wolkenbruch lieben! Ach so... nach dem Lesen dieses Buches ist die Fortsetzung davon, "Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin" - auch wenn es ganz anders als sein Vorgänger ist -, so gut wie Pflichtlektüre. Viel Spaß!

sarah_elise empfiehlt “Erebus” von Michael Palin
2014 wurde zufällig an der Nordküste Kanadas das Wrack der englischen "Erebus" gefunden. Ein Schiff, das 1845 unter Kapitän John Franklin in See stach und im Eismeer verscholl. Nach ihrem Marinedienst setzte die "Erebus" am 30. September 1839 erstmals die Segel für ihre kommenden Polarexpeditionen. An diesem Tag nimmt auch Sir Michael Palins atemraubende Biografie eines Schiffes Fahrt auf und die Leser*innen mit auf die Suche nach der Nordwestpassage, zwischen Eisbergen und Unwettern hindurch, unter den Brechern des Atlantiks wankend. Leidenschaftlich und lebendig wird aus dem Buch über ein Schiff eine Abenteuererzählung über Seebären, Entdecker und die tödliche und doch so schauderschöne Eiswüste am Südpol.

E-Tuna empfiehlt “Ein wenig Leben” von Hanya Yanagihara
„Ein Wenig Leben“ ist mit Abstand der wundervollste und zugleich schrecklichste Roman, den ich je gelesen habe. Die Geschichte von Jude faszinierte mich ab der ersten Seite und mit jeder weiteren konnte ich seinen Schmerz und seine Verzweiflung fühlen. Auch wenn ich mir einen etwas glücklicheren Verlauf gewünscht hätte, ist es doch der wirkliche und ungeschminkte Gang der Dinge - Ein Wenig Leben eben. Klare Leseempfehlung!

MontyTitan empfiehlt “Fahrradmod” von Tobi Dahmen
Diese fantastische Graphic Novel ist nicht nur für alle Mods und Scooterboys eine sehr nette Zeitreise. Sie versetzt zurück in eine Jugend in den Neunzigern und erzählt - begleitet von coolen Comic-Zeichnungen - über Freundschaft, das Aufwachsen in der Kleinstadt und die Liebe zur Musik.


Desireep empfiehlt “Maschinen wie ich” von Ian McEwan
Schöne neue Welt: Ist ein Zusammenleben zwischen Mensch und Maschine möglich? Kann eine Maschine denken, leiden oder sogar lieben? Diesen Fragen geht Ian McEwan auf eindrucksvolle Weise auf den Grund. Das Buch hat mich nachhaltig beeindruckt!

Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch eins oder gleich mehrere unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten. Vielleicht sind auch noch Ideen für die letzten Weihnachtsgeschenke dabei?

Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 15 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, füllt einfach das Bewerbungsformular aus und erfüllt folgende kleine Aufgabe:

Hier findet ihr unsere Buchtipps von euch - doch wir sind neugierig! Welche Bücher würdet ihr uns empfehlen? Pickt euch ein Team-Mitglied (oder auch mehrere) heraus und gebt ihm/ihr eine Buchempfehlung, die gut passen könnte. Ein paar Worte dazu, warum das Buch euch begeistert hat, sind unbedingt erwünscht. Ihr dürft natürlich auch mehr Tipps geben, wenn ihr euch nicht auf einen beschränken möchtet.

Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 7. Januar 2020 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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