Wo ist Nils der Eisbär?

von Nicolas Piroux 
4,0 Sterne bei2 Bewertungen
Wo ist Nils der Eisbär?
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Ein originelles Buch, dass uns in die Welt der Kunst führt, für diese begeistert und uns zum intensiven Betrachten auffordert.

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Einige Bilder fand ich nicht kindgerecht. Die Idee einen Eisbären in Kunstwerken zu verbergen ist jedoch gut.

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Inhaltsangabe zu "Wo ist Nils der Eisbär?"

Der Eisbär Nils lebt seit vielen, vielen Jahren in Frankreich im Musée d’Orsay. Manchmal ist es ihm furchtbar langweilig und er hat einfach keine Lust mehr, immer an der gleichen Stelle zu stehen. Er streckt dann seine Beine, läuft ein wenig durchs Museum und versteckt sich in Kunstwerken. Auf manchen Bildern hat er sich ganz klein gemacht und ist sehr gut verborgen, um ja nicht entdeckt zu werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783763027767
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:48 Seiten
Verlag:Belser
Erscheinungsdatum:09.03.2017

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    Kinderbuchkistevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein originelles Buch, dass uns in die Welt der Kunst führt, für diese begeistert und uns zum intensiven Betrachten auffordert.
    Ein originelles Buch, dass uns in die Welt der Kunst führt, für diese begeistert und uns zum intensi

    Ein Kunst Buch für Klein und Groß

    Dieses Buch ist etwas ganz besonderes.

    Der Eisbär Nils führt uns durch das Museum
    Musée d’Orsay.
    Nils ist eine Eisbär Skulptur.
    Er lebt schon sehr lange im Musée d’Orsay, doch eines Tages wird ihm langweilig.
    So beschließt er sich im Museum umzusehen.
    Und so nimmt er uns mit auf eine ganz besondere Entdeckungsreise, denn Nils taucht in jedes Bild selbst mit ein. Mal kleiner, malgrößer, irgendwo ist er immer versteckt.
    Das klingt erst einmal sehr merkwürdig, schließlich verfälscht es so das eigentliche Bild, doch Nicolas Piroux  schafft es Nils so in die Bilder einzubeziehen, dass man ihn sehr selten auf den ersten Blick entdeckt.
    Die Suche nach Nils lässt uns viel bewusster auf das eigentliche Gemälde sehen. Man sieht es nicht nur oberflächlich als Bild sondern taucht in das Bild ein um es zu entdecken.
    Dadurch fokussieren wir unsere Blicke nicht nur intensiver sondern auch länger und bewusster.
    Eine grandiose Idee sich mit Kunst zu beschäftigen.
    Es würde hier zu weit führen alle Bilder aufzuzählen, in die Nils uns entführt aber ein kleiner Einblick sei gestattet.
    Es beginnt mit Henri Rousseau mit seinem Bild "Die Schlangenbeschwörerin" von 1907 und Paul Gauguin "Die Alyscamps" von 1888.
    Wir sehen Bilder von Gustave Courbet, Ferdinand Hodler, Rosa Bonheur, Vincent van Gogh, Claude Monet, Alfred Sisley, und vielen anderen.
    Auch Skulpturen, Monumente sind im Museum.
    z.B. "Das Tor zur Hölle" von August Rodin, dass ursprünglich das Hauptportal des Kunstgewerbemuseums zieren sollte, mit Szenen aus der Göttlichen Komödie von Dante.
    Es kam anders, das Museum wurde nicht gebaut. Erst viele Jahre später und einige Geschichten weiter fand es den heutigen Platz. Eine interessante Geschichte, die wir hier im Buch nicht erfahren aber die Bilder und Abbildungen inspirieren einen dazu weiter zu forschen und die Geschichten hinter den Kunstwerken zu entdecken. Ein Tipp, einfach mal googlen.
    Schön ist, dass wir unterschiedliche Darstellungsweisen erleben dürfen. Die Kunstwerke zwischen 1846 und 1914 entstanden spiegeln häufig auch den Zeitgeist der Zeit wieder, so sehen wir Leute beim Picknick oder die Männer des Kreises der Rue Royale das 1886 entstand.

    Unsere Lesekinder waren begeistert von der Aufgabe Nils, den Eisbären zu suchen. Wir waren skeptisch wie viel sie wirklich von den Bildern wahrgenommen haben und umso erstaunter was sie dann berichteten. Es ist also nicht nur bei uns Erwachsenen so, wenn wir etwas suchen, vertiefen wir uns mehr in ein Bild als wenn wir es einfach so betrachten.

    Besonders interessant empfand ich die Einlassungen der Kinder zu den einzelnen Bildern. Es bewahrheitet sich wieder einmal, Kinder sind viel unbefangener, lassen sich leichter begeistern und verführen.
    Schön, dass es diese Buch gibt, dass wir Kunst so intensiv erleben dürfen.

    Übrigens:
    Auf den letzten beiden Seiten finden wir die Auflösungen, wo genau sich Nils im Bild versteckt hat

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    ClaudisGedankenwelts avatar
    ClaudisGedankenweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einige Bilder fand ich nicht kindgerecht. Die Idee einen Eisbären in Kunstwerken zu verbergen ist jedoch gut.
    Wo ist Nils der Eisbär?

    Inhalt:
    Nils der Eisbär steht seit vielen Jahren im Musée d’Orsay. Die Skulptur ist 1,60 m hoch, 2,50 m lang und wiegt über 2000 Kilo. Manchmal ist es ihm hier furchtbar langweilig und deshalb wandert er durch die verschiedensten Kunstwerke. Dort ist er nur schwer zu finden, denn er versteckt sich gut und ist auch manchmal nur ganz klein. So wandert er durch die Kunstwerke des Musée d’Orsay. Doch wer kann ihn in den Meisterwerken entdecken? Denn manchmal hat er sich sehr gut versteckt. Kaum zu glauben, dass ein so großes Tier so schüchtern sein kann.
    Rezension:
    Zunächst fiel mir das Cover des Buches auf, weil es für ein Kinderbuch sehr klassisch ist und der Eisbär sich bereits im Werk von Claude Monet „Die Elster“, 1868-1869 verbirgt. Hier erahnt der Leser auch bereits wohin die Reise gehen wird im Buch.
    Auf den 48 Seiten findet sich zuerst die Anfangsgeschichte zu dem Eisbären und wer das Kunstwerk geschaffen hat. Und dass so ein Eisbär im Museum nicht viel zu tun hat ist auch den kleinsten Lesern klar.
    Blättert man weiter gelangt man auf jeder Seite zu einem anderen Werk eines Künstlers. Nicht nur Bilder auch Statuen finden sich hier und überall ist der Eisbär zu finden. Wenn ihn die kleinen Leser einmal nicht finden gibt es auf den letzten Seiten auch noch eine Auflösung zu den Suchbildern.
    Die meisten Bilder haben mir für die kleinen Leser recht gut gefallen. Es war allerdings auch eine Jagdszene in dem Buch „Jagd auf den Hirsch“ von Gustave Courbet 1867 oder „Katastrophe am Matterhorn“ von Gustave Dore, 1865 in dem Buch drin, die man vielleicht durch etwas kindgerechtere Kunstwerke hätte tauschen können. Diese empfand ich für so kleine Kunstinteressenten nicht wirklich altersgerecht. Ich kann euch aufgrund des Copyrights hier leider kein Bild einfügen, aber ich habe die Kunstwerke für euch unter den Namen verlinkt.
    Die übrigen Kunstwerke sind jedoch für die jüngeren Leser durchaus sehenswert und werden durch das Suchen des Eisbären im Detail erforscht. Denn Nils ist manchmal auch für die Erwachsenen gar nicht so einfach zu finden. So können die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern auf die Suche nach dem frechen Eisbären gehen.
    Fazit:
    Bis auf die zwei nicht ganz altersgerechten Gemälde empfand ich das Buch als durchaus sehenswert um den Kindern auch schon einmal die großen Kunstwerke näher zu bringen. Und jedes Suchbild ist ganz einzigartig. Wissenswert ist auch noch, dass es bis auf den Eisbären die Original-Kunstwerke sind und hier keine üblichen bunten Wimmelbilder vorliegen.
    Wir vergeben hier: ★★★☆☆

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