Nicolas Remin

 4.1 Sterne bei 192 Bewertungen
Autorin von Schnee in Venedig, Venezianische Verlobung und weiteren Büchern.
Autorenbild von Nicolas Remin (© Gisela Straube/privat)

Lebenslauf von Nicolas Remin

Nicolas Remin ist ein 1948 in Berlin geborener deutscher Schriftsteller. Er studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte an der FU Berlin und in Santa Barbara/ Kalifornien. Danach arbeitete Remin als Synchronautor und Synchronregisseur. Erst im Jahre 2001 veröffentlichte er seinen ersten historischen Roman "Schnee in Venedig". Alle seine bisher erschienen Romane spielen im Venedig des 19. Jahrhunderts um Commissario Tron, der diverse Mordfälle klären muss.

Alle Bücher von Nicolas Remin

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Buchformat:
Cover des Buches Schnee in Venedig (ISBN: 9783499252990)

Schnee in Venedig

 (57)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Venezianische Verlobung (ISBN: 9783499253003)

Venezianische Verlobung

 (37)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Gondeln aus Glas (ISBN: 9783499253010)

Gondeln aus Glas

 (29)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Sophies Tagebuch (ISBN: 9783499273469)

Sophies Tagebuch

 (17)
Erschienen am 17.12.2019
Cover des Buches Die Masken von San Marco (ISBN: 9783499242021)

Die Masken von San Marco

 (17)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Requiem am Rialto (ISBN: 9783499246883)

Requiem am Rialto

 (16)
Erschienen am 03.01.2011
Cover des Buches Die letzte Lagune (ISBN: 9783499246890)

Die letzte Lagune

 (10)
Erschienen am 01.06.2012
Cover des Buches Die Masken von San Marco (ISBN: 9783833719981)

Die Masken von San Marco

 (3)
Erschienen am 28.01.2008

Neue Rezensionen zu Nicolas Remin

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Rezension zu "Venezianische Verlobung" von Nicolas Remin

so bunt wie Venedig
Anita_Naumannvor 37 Minuten

Zum Urlaub in Ferienwohnungen gehört bei mir auch immer dazu, mir den Bestand an Büchern anzuschauen (so vorhanden) und auch mal Bücher aus diesem Bestand auszuprobieren. Natürlich nicht alles und wahllos, aber was mich ohnehin ansprechen würde.
Ein venezianischer Krimi, der 1863 spielt, klang dabei mal ganz interessant.
Der venezianische Commissario Alvise Tron ermittelt darin eigentlich weniger als das er von möglichen Verdächtigen auf weitere Verdächtige gestoßen und dabei von Pontius zu Pilatus geschickt wird. Und das alles in der höheren Gesellschaft, denn die junge Frau, die ermordet wurde, stellt sich als heimliche Geliebte des Erzherzogs Maximilian heraus.
Gleichzeitig schlägt er sich noch mit seiner geschäftstüchtigen Verlobten, seiner arroganten Mutter und seinem verliebten Chef herum, der um seine Freundin zu beeindrucken seine Gedichte in einer von Tron herausgegebenen Poesie-Zeitschrift veröffentlichen will.
Deshalb fand ich diesen ungewöhnlichen Krimi ganz amüsant und vergebe 4 von 5 ⭐.

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T

Rezension zu "Sophies Tagebuch" von Nicolas Remin

Sophies Tagebuch
Tine0111liestvor 8 Monaten

Da ich gerne Romane mit historischem Hintergrund lese, konnte ich an diesem Roman nicht vorbeigehen, denn diese Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen wird Erikas Geschichte um den Fall der Berliner Mauer erzählt und die Geschichte ihrer Mutter Sophie, in Form von Tagebucheinträgen, im Zeitraum 1938-1945. Leider begann die Geschichte für mich recht zäh. Erika war mir nicht wirklich sympathisch und blieb auch den ganzen Roman für mich hindurch recht distanziert. Ihre Mutter, die der Leser nur in Form ihrer Tagebucheinträge kennenlernt, hingegen strotzt, trotz der nicht mehr zu leugnenden Judenverfolgung, nur so vor Naivität. Oftmals musste ich mit den Augen rollen oder einfach nur den Kopf schütteln. Doch Sophie wandelt sich, je länger der Krieg dauert und sie wird erwachsen. Ein Thema blieb aber bei beiden Figuren immer: Kosmetik und Kleidung. Beides schien dem Autor für die Charaktere wichtig zu sein…Spannung kam für mich erst ab der Mitte des Buches auf, als Erika immer mehr in den Tagebüchern ihrer Mutter liest und somit tiefer in die Vergangenheit ihrer Eltern eintaucht. Es tauchen immer wieder neue Verwirrungen um den ehemaligen Schulfreund des Vaters auf. Da dieser Teil der Geschichte viel Raum benötigt, fällt leider der zweite historische Punkt des Romans etwas klein aus. Der Fall der Berliner Mauer wird immer mal wieder nur kurz thematisiert. Evtl. hätte der Autor sich nur auf ein historisches Ereignis konzentrieren sollen, denn Erikas Geschichte hätte auch gut zu einer anderen Zeit spielen können. Zum Ende hin, wird es dann nochmals spannend. Schade fand ich, dass es der Autor nicht geschafft hat, diese Spannung konstant zu halten. Es war immer ein auf und ab und so hatte dieser Roman auch einige Längen.

Fazit: Eine Familiengeschichte, die von den Tagebucheinträgen der Mutter getragen wird.

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Rezension zu "Sophies Tagebuch" von Nicolas Remin

Ich bin begeistert
Hope23506vor 2 Jahren


INHALT:
Es ist die Zeit des Mauerfalls und Erika, eine etwas versnobte Lehrerin, erfährt, daß sich ihr Vater das Leben genommen hat. Ein besonders gutes Verhältnis hatten die Beiden nie, aber Erika ist doch sehr schockiert, dass ihr Vater freiwillig aus dem Leben scheidet. Der Nachlass von ihrem Vater gibt ihr dann einige Rätsel auf. Sie findet ein Tagebuch ihrer Mutter Sophie aus der Zeit des zweiten Weltkrieges und beginnt zu lesen. Dabei erfährt sie Dinge über ihre Eltern, die sie nie für möglich gehalten hätte. Die Beiden haben im Krieg einem Juden Unterschlupf gewährt und diese Hilfsbereitschaft bringt auch noch jetzt, Jahrzehnte später, Erikas Leben völlig durcheinander.
MEINE MEINUNG:

Der Klappentext sagt jetzt nicht soviel über den Inhalt aus und umso gespannter war ich auf diesen Roman. Und ich muss sagen, das Buch hat mich überrollt und sprachlos gemacht. Was für eine Geschichte, welch ein Aufbau, welch eine Aussage und welch ein Setting. Der Autor hat zwei so grosse geschichtliche Ereignisse sehr gut miteinander verknüpft, sie mir so nahe gebracht uns sie so anschaulich und bildhaft in eine Familiengeschichte verpackt. Er schildert die Ereignisse von Sophie in den Tagebucheinträgen so besonders und auch so anders. Er gibt ihr eine völlig andere Denkweise über den Krieg und ein andere Herangegensweise an die Dinge. Das hat mir sehr gut gut gefallen und hat Sophie und das ganze Buch zu etwas besonderem gemacht. Besonders deutlich wird die Entwicklung und Wandlung von Erika hervogehoben, immer auch in Verbindung mit der Vergangenheit. Durch die Tagebucheinträge, die sehr fesselnd und spannend sind, ist das Buch so interessant und lässt sich sehr gut lesen. Auch fand ich die Differenz von Erika zu ihrer Mutter sehr gut herausgearbeitet und man erkennt trotzdem die innige Liebe zu Sophie, obwohl sie viele andere Ansichten hatte.
FAZIT:
Lest dieses Buch. Mich hat es umgehauen und konnte mich begeistern. Es ist ein Geheimtip, denn der Klappentext verrät nicht, was in für eine wahnsinnig tolle Geschichte dahintersteckt. Eine Leseempfehlung von mir.

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